CH90102A - Apparat zur Erzeugung lebender Bilder. - Google Patents

Apparat zur Erzeugung lebender Bilder.

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CH90102A
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images
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Emil Mechau
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Emil Mechau
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  Apparat zur Erzeugung lebender Bilder.    Projektionskinematographen mit konti  nuierlich laufendem Filmband benutzen be  kanntlich zwischen Film und Projektions  schirm, zum Zwecke des Ausgleiches der  Bildwanderung auf dem Projektionsschirm,  bewegte optische Teile, wie Spiegel, Prismen  oder Linsen. Die Bewegung dieser Teile er  folgt im allgemeinen derart, dass sie sich  in ständiger Folge in den Strahlengang des  Projektionsapparates ein- und ausschalten.  Dasselbe geschieht mit den Filmbildchen, und  zwar ist jedem dieser Bildehen ein solcher  optischer Teil zugeordnet.  



  Solche Apparate arbeiten nun mit grossem  Lichtverlust und nicht ohne weiteres flim  merfrei. Um diesen Mängeln zu begegnen,  muss bekanntlich beim Bildwechsel dafür ge  sorgt werden, dass Lichtstrahlen, welche zum  Beispiel das in das Projektionsfenster ein  tretende Filmbildchen durchdringen, nur auf  den in den     Strahlengang        eintretenden    opti  schen Teil der Ausgleichsvorrichtung treffenl  und nicht etwa noch auf den benachbarten  oder gar auf diesen allein. Es ist also perio  disch eine solche Teilung des Lichtbüschels    erforderlich, dass3 nur zusammengehörige  Filmlbildehen lund optische Teile der Aus  gleichsvorrichtung von denselben Lichtstrah  len getrof feg werden können. Da nun aber  die Filmbildehlen twandern, muss zur Teilung  des Lichtbüschels noch eine Ablenkung des  selben tret-cn.

   Um n dies zu erreichen, ist nun  vorgeschlagen worden, zwischen Film und  Lichtquelle eine gleiche oller ähnliche Vor  richtung, wie sie zum Ausgleich ter     Bild-          wandertung    benulzt wird, umgekehrt     einzu-          sclhalten    und sie mit der     Ausgleichsvorriclh-          tung    mechanisch so zu kuppeln, dass sich in  derselben Zeit eben so viele optisclhe Teile  wie bei der Ausgleichsvorrichtuimg durch den  Strahlengang bewegen. Es sind also hierbei  zwei getrennte optische Vorrichtungen mit  lbewegten Gliedern notwendig.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Apparat zur Erzeugung lebender  Bilder netter Benutzung eines kontinuierlich  laufenden Films, hei welchem ebenfalls ein  Ausgleich der Bildwanderung auf dem Pro  jektionsschirm sowie eine Teilung und     Ab-          lcnkun-        dc#z    den     Film        beleuchtenden    Licht-      büschels stattfindet, der aber gegenüber den  bekannten Apparaten eine w esentliche tech  nische Vereinfachung aufweist.  



  Gemäss     vorliegender    Erfindung     gehören     die die Bildwanderung ausgleichenden,     be-          zieliungswveise    die Teilung und Ablenkung  des beleuchtenden Lichtbüschels bewirkenden  optischen Teile nicht mehr, wie bekannt, zwei  getrennten Vorrichtungen, sondern einer ein  zigen an, das heisst es bewegen sich dieselben  optischen Teile einmal zwischen Film lind  Projektionsschirm, ein andermal zwischen  Film und Liehtquelle durch den Strahlengang  des Projektionsapparates.  



  Bei dieser Neuerung tritt jedoch häufig  noch ein Mangel, in besonderen Fällen ein  Widerstreit der Bewegungsrichtunlgen, auf.  Wählt man zum Beispiel in einem solchen  Falle zu einer angenomrnenen Beweg     ungs-          richtung    des Films die Bewegung der opti  schen Teile so, dass zum Beispiel eile Aus  gleich der Bildwanderung stattfindet, so kann  die Wirlkung dieser Teile im beleuchtenden  Teil eine den Erfordernissen entogengesetzte  sein. Das bleiche gilt von den umgekehrten  Verhältnissen.

   Diese Schwierigkeit kann aber  beseitigt werden, wenn dafür Sorge getragen  wird, class zwischen denjenigen Stellen des  Strahlenganges, an denen die optischen Teile  einmal den     Ausgleich    der     Bildwanderung     und ein andermal die Teilung und Ablenkung  des Lichtbüschels bewirken, eine Bildumkeh  rung durch eine ungerade Anzahl von Spie  gelungen erfolgt.  



  In der beifolgenden Zeichnung stellt  Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines gemäss  der Erfindung konstruierten kinematographi  schen Projektionsapparates dar, während die  Fig. 2 eine schematische Ansicht der wesent  lichen optischen Teile desselben gibt. Es be  zeichnet a eine Lichtquelle und b ein     Kon-          densorsystem    zur Sammlung der Lichtstrah  len. r stellt eine Beleuchtungslinse dar.       d    ist ein Glied eines um eine zur Zeichen  ebene senkrech te Achse g drehbaren Linsen  kranzes. e bezeichnet die Bahn des Film  bandes und f ein geradsichtiges Umkehrs  prisma, während h ein Objektiv darstellt.    Der Strahlengang erfolgt, von der Licht  quelle ausgehend, im Zuge der strichpunk  tierten Mittellinie.

   In bekannter Weise sind  zur     Regelung    des     Strahlenverlaufes    den  Linsen<I>b,</I> c und     d    solche Brennweiten und  Abstände gegeben worden, dass einerseits von  der Lichtquelle n ein Bild auf dem Film e  enltsteht und dieses dann unter Mitwirkun g  des Objektivs lt auf dem Projektionsschlirin  entworfen wird, und anderseits die Linsen b  auf die in der N ä lie von lth wirksamen op  tischen Glieder cl abgebildet werden. Bei  einer Drehung des Linsenkrauzes um g  schalten sich dieselben optischen Glieder ein  mal im Film beleuchtenden und darauf im  Film abschliessenden Teil des Strahlenganges  ein und aus.

   Vor dem Film besorgen sie     da-          hei    die anfangs erwähnte Teilung und Ab  lenkung des Lichtbüschels bein Bild-, be  ziehungsweise Gliederwechsel und hinter demn  Film den bekannten Ausgleich der Bild  wanderung. Die ssewegüngsrichtungen sind  durch Pfeile angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Erzeugung lebender Bilder unter Benutzung eines kontinuierlich laufen den Films, dadurch gekennzeiclinet, cdass von denselben optischen Teilen (dl) sowohl, in dem sie einmal zwischen Film und Projek tionsschirm wirken, ein Ausgleich der Bild wanderung auf dem Projektionsschirm, als auch, indem sie ein andermal zwischen Filmu und Lichtquelle zur Wirkung gelangen, eine Teilung und Ablenkun ,r cles den Film be leuchtenden Lichllüis(,hels bewirkt wird.
    UNTERANSPRUCH: Apparat naelr Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zwischen denjenigen Stellen des Strahlenganges, an denen diesel Len optischen Teile (c1) einmal den Au\-leich der Bildwanderung und ein andermal die Teilung .und Ablenkung des Lichtbüchels be- wirken, eine Bildumhehrun;:
    durch eine nii- gerade Anzahl von Spiegelungen erfol-t.
CH90102D 1918-03-01 1920-05-25 Apparat zur Erzeugung lebender Bilder. CH90102A (de)

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CH90102A true CH90102A (de) 1921-07-16

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CH90102D CH90102A (de) 1918-03-01 1920-05-25 Apparat zur Erzeugung lebender Bilder.

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