CH89970A - Vorrichtung zum Aufzeichnen linearer Elemente der aus einem Photostereogramm zu entnehmenden Oberfläche eines räumlichen Gebildes auf eine ebene Fläche. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen linearer Elemente der aus einem Photostereogramm zu entnehmenden Oberfläche eines räumlichen Gebildes auf eine ebene Fläche.

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CH89970A
CH89970A CH89970DA CH89970A CH 89970 A CH89970 A CH 89970A CH 89970D A CH89970D A CH 89970DA CH 89970 A CH89970 A CH 89970A
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/0037Production of three-dimensional images

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Aufzeichnen linearer Elemente     der        aus    einem     Pliotostereogramm     zu entnehmenden     Oberfläche    eines     räumlichen        Gebildes    auf eine ebene Fläche.

      Es sind bereits Vorrichtungen     zuin    Auf  zeichnen linearer Elemente der aus einem       Photostereogranim    zu     entnehmenden    Ober  fläche eines räumlichen Gebildes auf eine  ebene Fläche bekannt, die einen     Stereokom-          parator    besitzen; der aus einem     binokulare        n     Doppelmikroskop mit zwei Marken und au,       Einem    System von vier Schlitten, z. B. A,     B;    C  und D, besteht und mit einem     Kreuzschlitt.eri-          sy8tem    versehen sind, das drei Glieder, z. B.

    <B><I>Al,</I></B>     Bi    und     Ci,    besitzt, nämlich eineu     Höhen-          schlitten        (Ai),    einen     Breitenschlitten        (Bi)    und  einen     Tiefenschlitten        (Ci),        voll    denen der       Tie        fenschlitten        (Ci)    das unterste Glied bildet,  während der Höhenschlitten     (A1)    und der       Breitenschlitten        (Bi)

      nebeneinander auf dem       Tiefenschlitten        (Ci)    angeordnet sind, wobei der       Breitetischlitten        (Bi)        einen    Zeichenstift trägt,  der mit einer auf dem Träger dieses Kreuz  schlittensystems angebrachten Zeichenfläche  eine Zeichenvorrichtung bildet, wobei ferner  die Schlitten     d    und     Uli,    B und     Bi,    C und     C,     durch Hebelsysteme zwangsläufig so mitein  ander verbunden sind,

   dass bei geeigneter    Einstellung des     Schlittens    D die Lage des  Zeichenstiftes zur     Zeichenflüche        jeweils        der     Horizontalprojektion desjenigen     l)lijelctpunktes          entspricht,    dessen Bilder in     dein        Stereokoiri-          parator        finit    den     11Iarken        des        i#liki-osl:ops        zu-          sainmenfallend    gesehen werden.

   Dabei     haben     die vier     Schlitten   <B><I>A</I></B>. B,<B>C</B> und D des     Stereo-          komparators    folgende     Bestinnnung.    Der     schlit-          ten    A dient     zum        Verschieben    des     lIikrosh@@ps     oder beider Photogramme oder     nur    eines der  beiden     Photogramme    in     der        Höhenriehtung     der     Photognunrne,

      wobei unter der Höhen  richtung jedes     Photograniines    die     fiichtriiry     der     Schnittlinie    des     I'liotogrammes    mit der  durch die     Achse        des        Anfnahineobjektivs    be  stimmten     Lotebene    zu verstehen ist.

   Der  Schlitten     B    dient zum Verschieben des     Dlikro-          skops    oder beider     Photograniine    oder, wenn  der     Schlitten    A     nur    eines der beiden Photo  gramme trägt,     zuin    Verschieben dieses einen       I'hotogramnies    in der     Breitenriclitung    der  Photogramme, wobei unter der     Breitenrich-          tung    jedes     Photogramnies    diejenige     Richtung     zu verstehen ist, die auf der     Höhenrichtung         senkrecht steht.

   Der Schlitten C dient, wenn  der Schlitten     B    das     Mikroskop    oder beide       Photogramme    trägt, zum Verschieben eines  der beiden Photogramme; oder, wenn der       Sehlitten        B    nur eines der beiden Photogramme  trägt, zum Verschieben des andern     Photo-          grammes    in der     Breitenrichtung.    Der Schlit  ten<I>D</I> dient, wenn der Schlitten<I>A</I> das Mikro  skop oder beide Photogramme trägt, zum  Verschieben eines der beiden Photogramme,  oder, wenn der Schlitten A nur eines der bei  den     Photogramme    trägt,

   zum Verschieben  des andern     Photogrammes    in der Höhen  richtung.  



  Vorrichtungen dieser Art sind in der Li  teratur unter dem Namen     "Stereoautograph"          bekannt    und mehrfach beschrieben worden.  Der     Entwicklungsgang    des Stereoautographen  lässt sich anhand der deutschen Patentschrif  ten 262499, 281369, 301269, 301289 und  312973 verfolgen.

   Während die ersten Aus  führungsformen; entsprechend dem deutschen  Patent 262499, nur zum Auswerten von Photo  grammen brauchbar sind, bei deren Aufnahme  der sogenannte Normalfall vorgelegen hat,  wobei also die     Objektivachsen    horizontal und       senkrecht    zur Standlinie waren, ermöglichen  die in den deutschen Patentschriften 301269  und 301289 behandelten Ausführungsformen  schon das Auswerten von Photogrammen, bei  deren     Aufnahme    die     Objektivachsen    beliebig  in den Raum gerichtet waren, jedoch mit  der Einschränkung, dass lediglich Höhenlinien       aufzeichenbar    sind.

   Durch die vorliegende Er  findung wird ein     Stereoautograph    zur Ver  fügung gestellt, der zum Auswerten solcher  Photogramme ohne irgendwelche Einschrän  kungen geeignet ist, das heisst, dass also auch  das bei der Ausarbeitung von Karten gebir  giger Landschaften überaus wichtige Ein  zeichnen von Weg- und     Flussläufen    ermög  licht wird.  



       (xemäfe    der vorliegenden Erfindung     _    wird  von den     Angriffspunkten    der den Breiten  schlitten des     Kreuzschlittensystems    mit den       respektiven    beiden Schlitten des Schlitten  systems des     Stereokomparators    verbindenden  Hebelsysteme mindestens einer mit einem    andern Schlitten des     zugehörigen    Schlitten  systems gekuppelt.  



  Im folgenden soll auf die     Verhältnis-se     bei der Aufnahme eines solchen Photostereo  grammes eingegangen werden. Dabei seien  folgende Bezeichnungen getroffen     -          b    : Standlinie, das ist die Verbindungslinie  der optischen     Mittelpunkte    der beiden  Objektive.  



  f : Brennweite der beiden Objektive.  



  e : Neigungswinkel der Standlinie gegen die  Horizontalebene (positiv, wenn die Stand  linie vom linken Objektiv aus gerechnet  nach oben geneigt ist).  



  a : Neigungswinkel der Horizontalprojektion  der linken     Objektivachse    gegen die in  der Horizontalebene liegende Senkrechte  zur Standlinie (positiv bei     Linksver-          schwenkung    der Horizontalprojektion der  linken     Objektivachse    gegen die Senk  rechte zur Standlinie).  



  Neigungswinkel der linken     Objektivachse     gegen die Horizontalebene (positiv, wenn  die linke     Objektivachse    nach oben ge  neigt ist). .  



  P2:     Neigungswinkel    der rechten     Objektivachse     gegen die Horizontalebene (positiv, wenn  die rechte     Objektivachse    nach oben ge  neigt ist).  



  r : Neigungswinkel der Horizontalprojek  tionen der beiden     Objektivachsen    gegen  einander (positiv bei Konvergenz der  Horizontalprojektionen).  



  Denkt man sich den optischen     Mittelpunkt     des linken Objektivs als Anfang eines recht  winkligen, räumlichen Koordinatensystems,  dessen eine     Ebene    (die X Z-Ebene) die Hori  zontalebene, dessen zweite Ebene (die     I'Z-          Ebene)    die die linke     Objektivachse        enthaltende     Vertikalebene und dessen dritte Ebene (die  X     F-Ebene)    die zu den beiden andern Ebenen  senkrechte ist;

   denkt man sich ferner den       Durchstosspunkt    der linken     Objektivachse    mit  dem linken Photogramm und den der rechten       Objektivachse    mit dem rechten Photogramm  je als den Anfang eines in der Ebene des  betreffenden     Photogrammes    liegenden recht-      winkligen Koordinatensystems, dessen eine  Achse (die     xi-        bezw.        :l:

  2-Aclise)        wagrecht    ist,  während die andere Achse (die     yi-        bezw.    y     _2-          Achse)    senkrecht zu ihr verläuft, so bestehen  zwischen den     Koordinaten    X, Y und Z eines       Objektpunktes    in     bezug    auf jenes     räumliche            Koordinatenay    stein und den Koordinaten x,  und     yi        bezw.        x2    und     y:

      der Bilder - dieses  Objektpunktes auf dem linken     bezw.    rech  ten Photogramm bezüglich des betreffenden  ebenen Koordinatensystems die folgenden Be  ziehungen:  
EMI0003.0019     
    Im allgemeinen genügt es, wenn durch       den    Stereoautographen die ersten drei dieser  Gleichungen selbsttätig aufrechterhalten wer  den, und wenn dabei die gleiche gegenseitige  Verstellung, die das linke Photogramm und  das Mikroskop in der Höhenrichtung des       Photogramines    erfahren, zwangsläufig auch  für das rechte Photogramm vorgesehen wird.

    Dann muss dem rechten Photogramm in seiner  Höhenrichtung mittelst des Schlittens D noch  eine Verstellung     y2-yi    erteilt werden, eine  Verstellung, die zur Erhaltung des stereo  skopischen Effektes dient und die nur gelegent  lich zu erfolgen braucht, so dass sie der Hand  des Kopisten überlassen werden kann.

   Würde  jenes räumliche Koordinatensystem<I>X, X, Z</I>  auf den optischen Mittelpunkt des rechten  Objektivs bezogen sein, und das ebene Koor  dinatensystem     xi,        yi    auf den     Durchstosspunkt     der rechten     Objektivachse    mit dem rechten  Photogramme (und also das ebene Koordina  tensystem     xs,        y2    auf den     Durchstosspunkt    der  linken     Objektivachse    mit dem linken Photo-         gramm),    so müsste die gleiche gegenseitige  Verstellung,

   die das rechte     Photogranirn    und  das Mikroskop in der Höhenrichtung des       Photogrammes    erfahren, zwangsläufig auch  für das linke Photogramm vorgesehen wer  den, und es     inüsste    dem linken Photogramm  in seiner     Höhenrichtung    noch jene Verstellung  von Hand erteilt werden. Im folgenden soll  stets der Fall zugrunde gelegt werden,     dalä     der Anfang jenes     räumlichen    Koordinaten  systems im optischen     Mittelpunkt    des linken  Objektivs liegt, so dass also die Schlitten C  und D stets die Bewegungen des rechten       Photogramines    regeln.  



  Die in der deutschen Patentschrift<B>301269</B>  behandelten     Ausführungsformen    des Stereo  autographen zum     Aufzeichnen        von    Höhenlinien,  die aas     Photogrammen    zu entnehmen sind,  bei deren Aufnahme die     Objeldivachsen    be  liebig gerichtet waren.

   Ausführungsformen,  die auf den sich durch eine einfache Um  formung der Gleichung I bis<B>111</B> ergebenden  Gleichungen  
EMI0003.0045     
    
EMI0004.0001     
    beruhen,     kijrmen    dadurch zum Aufzeichnen  beliebiger Linien der Objektoberfläche ge  eignet gemacht werden, dass der Angriffs  punkt des die Schlitten C und     Bi    verbinden  den Hebelsystems an dem Schlitten     Bi    so  mit dem Schlitten     Ai    gekuppelt wird, dass  er bei einer Verschiebung desselben gegen  über dem Schlitten     Ci    eine Einstellung gegen  über dem Schlitten     Bi    erfährt.

   Diese Ein  stellung     inuti    in einer Richtung erfolgen, die  gegen die     Breitenrichtung    um einen Winkel ö  geneigt ist, der durch die Gleichung  
EMI0004.0010     
    bestimmt ist. Dabei muss die Einstellung bei  einer Verschiebung des Schlittens<B>Al</B> in der       Breitenrichtung    um den Betrag     const.    I\ Y  den Betrag       const.    -
EMI0004.0014  
    annehmen.

    Die in der deutschen Patentschrift 301289  behandelten Ausführungsformen des Stereo  autographen, die ebenfalls zum Aufzeichnen  von Höhenlinien bestimmt sind, die aus Photo  grammen     z,i    entnehmen sind, bei deren Auf  nahme die     Objektivachsen    beliebig gerichtet  waren, Ausführungsformen, die auf jenen  Gleichungen 1,      '    und 3 beruhen, können  dadurch zum Aufzeichnen beliebiger Linien  der     Objektoberflä.ehe    geeignet gemacht wer  den,

   dass jeder der Angriffspunkte des die  Schlitten C und     Bi        verbindenden    Hebelsystems  an dein Schlitten     Bi    und des die Schlitten B  und     Bi        verbindenden    Hebelsystems an dem  Schlitten     Bi    so mit dem Schlittern     Ai    ge  kuppelt wird,     dah    er bei einer Verschiebung  desselben gegenüber dem Schlitten     C,    eine  Einstellung. gegenüber dem Schlitten     Bi    er  fährt.  



  Eine derart ausgestaltete Ausführungsform  des Stereoautographen ist beispielsweise in         Fig.    1 der Zeichnung in einer     Grundrissansicht     dargestellt.     Für    den     Stereokomparator    liegt  der Sonderfall vor,     da15    der Schlitten A das  Mikroskop     J1    trägt, dass ferner der Schlit  ten B nur das linke     Photograirim        träbt    und  dass die Schlitten C und D ein     Kreuzschlit-          tensystem    bilden; von dem D der obere  Schlitten ist und das rechte Photogramm  trägt.

   Zum Antrieb von D dient ein Hand  rad     qir,.    Das mit dem     Stereokonnparator        ge-          kuppelte        Kreuzschlittensystem,    das den     Zei-          cbenstift        .--.i    gegenüber einer auf der Grund  platte G fest angeordneten Zeichenfläche  bewegt, enthält als untersten Schlitten den  in der     Tiefenrichtung        (Z-Richtung)    verschieb  lieben     Tiefenschlitten        Ci,

      auf dem nebenein  ander der den Zeichenstift     -i    tragende Brei  tensehlitten     Bi    und der Höhenschlitten A,  so     angeordnet    sind, dass die     Verschiebungs-          richtung    beider Schlittern mit der Breiten  richtung zusammenfällt.

   Dabei hat das Kreuz  schlittensystem     Ai,        Bi,        Ci    eine solche Lage  zum     Stereokomparator,    dass seine Breiten  richtung     (X-Richtung)        reit    der     Breitenrich-          tung    (.:-Richtung) der     Photogramme    und seine       Tiefenrichtung        (Z-Richtung)    mit der Höhen  richtung (-Richtung) der Photogramme zu  sammenfällt.

   Zum Antrieb der     Stereoauto-          graphen    dient ein     Treibsystem,    das das       Kreuzschlittensystem        3i,        Bi,        C,    antreibt.

    Der Höhenschlitten Ar wird durch eine Ge  windespindel     a.i        verschoben,    die ihre Be  wegung durch ein Kegelrad     a2    und ein längs  einer genuteten Welle     as        verschiebliches,     durch einen Mitnehmen     a.i    mit dein Tiefen  sehlitten     Ci        gekuppeltes    Kegelrad     a.,    von  dieser Welle     a:r    aus empfängt.

   Die Bewegung  der Welle     äs    erfolgt durch ein     Kegelräder-          paar        crc    und durch weitere, unterhalb der  Grundplatte G angeordnete (in der Zeichnung  weggelassene) Antriebsglieder von einer dem  linken Fuss des Beobachters zugänglichen      Fussscheibe     a;    aus.

   Der     Breitenschlitten        Bi     wird durch eine Gewindespindel     bi    v     ersclio-          ben,    die ihre Bewegung durch ein Kegelrad     b=     und ein längs einer genuteten Welle     bs        ver-          schiebliches,    durch einen     Mitnehliler        b4    mit  dem     Tiefenschlitten        C,    gekuppeltes Kegel  rad     b5    von dieser Welle     bs    aus empfängt.

    Die Bewegung der Welle     b3    erfolgt durch  ein der rechten Hand des Beobachters zu  gängliches Handrad     ba,    dessen Bewegungen  durch einen Kettentrieb b; auf diese Welle  übertragen werden. Der     Tiefenschlitten        C,     wird durch zwei Gewindespindeln<B>ei</B> und     r.,     verschoben, von denen die linke Spindel,     ei.,     ihre     Bewegung    durch ein zur linken Seite  des Beobachters angeordnetes Handrad     cs    er  hält, das durch einen Kettentrieb c4 mit dieser  Spindel gekuppelt ist, während die recht  Spindel,     c2,

      von der linken Spindel aus durch  zwei     Kegelräderpaare   <B>e5</B> und     üb,    sowie eine  Welle     c,    angetrieben wird. Die zwangsläufige  Verbindung des     Kreuzschlittensysterns        Uli,        Bi,          Ci    mit dem     Stereokomparator    ist durch ein  Hebelsystem hergestellt.  



  Um die     Schlitten        Bi    und B miteinander  zu verbinden, ist ein Doppelhebel     di,   <I>da</I>     irrn     eine Achse     0o    auf der Grundplatte G dreh  bar angeordnet, dessen beide Arme     di    und da  von verschiedener Länge sind und einen Win  kel von<B>180'</B>     miteinander    einschliessen. Der  lange Arm,     di,    greift mit einem Schlitz da  an einen     Mitnehmer   <B>01</B> an.

   Dieser gehört  einem Schlitten     m,    an, der auf dem Schlit  ten     Bi    in der Tieferrichtung     verschieblich     angeordnet und mit einem Zeiger     rla2    aus  gestattet ist, zu dem ein Zeiger     ms    des Schlit  tens     Bi        gehört.    Fallen die beiden Zeiger zu  sammen, so befindet sich der Schlitten     nri     in seiner Nullstellung, in der die in die     Tiefen-          ricItung    fallende Komponente des Abstandes  des     Mitnehmers        0,

      von der Drehachse     0o     gleich der im Kopiermassstab gemessenen  Koordinate Z des jeweils durch den Zeichen  stift     zi    auf dem Zeichenbrett     zz    angegebenen  Objektpunktes ist. Der kurze Arm, da, des  Doppelhebels greift mit einem Schlitz d4 an  einem     Mitnehrner    0 eines Schlittens     ds    an,  der auf einem Schieber de in der Tiefen-         richtung    einstellbar angeordnet ist.

   Dieser  Schieber de bildet einen Teil des Schlittens B  und ist für     Justierzwecke    gegenüber diesem  Schlitten in der     Breitenrichtung    einstellbar  angeordnet, wobei eine Klemmschraube     dr    vor  gesehen ist, durch die der Schieber auf dem  Schlitten B festgestellt werden kann. Ein  Zeiger     ds    des Schlittens     d#,    zeigt an einer  Skala     ds    des Schiebers de die jeweils einge  stellte Komponente des- Abstandes des     Mit-          nehiners    0 von der Drehachse     0a    in der Tie  ferrichtung an, die den Wert annehmen  muss.

   Eine     Kleinmsehraube   
EMI0005.0071  
       dio    dient zum  Feststellen des Schlittens<I>d.;</I> auf dem Schie  ber d,;. Wenn     ini        Stereokomparator    ein Bild  punkt     finit    der     Abszisse        xi   <I>= 0</I> eingestellt  ist, muss sich der Doppelhebel     di,        (1z    in seiner  Nullstellung befinden, in der er parallel der  Tieferrichtung ist. In diesem Falle gibt der  Zeichenstift     zi    auf dein Zeichenbrett     .=z    einen       Objektpunkt        finit    der Koordinate X = 0 an.

    



  Zwischen den Schlitten     a,    und<B>A</B> ist die  folgende Verbindung vorgesehen. Auf der  Grundplatte G ist um eine Achse     Qo    ein  Doppelhebel mit zwei verschieden langen       Armen    ei und     e2    drehbar gelagert, deren gegen  seitige Neigung einstellbar ist.

   Der lange Arm,  ei, greift mit einem Schlitz es an einem     Mit-          nelinier        Q,    des Schlittens     Ai-    an; dieser     Mit-          nehrner    hat, wenn der Schlitten     mii    seine Null  stellung     einnimmt.    von der Drehachse     Qo    einen       Abstand,    dessen Komponente in der     Tiefen-          rielitung    gleich der entsprechenden Kom  ponente (Z) des Abstandes des Bitnehmers     O@i     von der     Drehachse        0o    ist.

   Der kurze Arm,       e=,    greift mittelst einer Stange     e.,    an dem  einen Arm,     e:,,    eines Winkelhebels an, der  auf der Grundplatte G     urn    eine Achse     Qo'     drehbar gelagert ist, die mit der Drehachse       Qo    des Doppelhebels<I>ei,</I>     e2    in einer die Brei  terrichtung enthaltenden Ebene liegt. Der  Arm     e5    des Winkelhebels ist von der gleichen       Länge    wie der Arm     e-2    des Doppelhebels, und  ist diesem Arm parallel.

   Er schliesst mit dem  andern     Arin,        e,;,    des Winkelhebels den Win  kel 90   ein. Dieser Arm     e,;    greift mit einem  Schlitz e; an einem     Mitnehmerr    (2 eines Schlit-    
EMI0006.0001     
  
    tens <SEP> es <SEP> an, <SEP> cicr <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Schieber <SEP> ro <SEP> in <SEP> der
<tb>  Breitenrichtuii,einstellbar <SEP> angeordnet <SEP> ist.
<tb>  Dieser <SEP> Schieber <SEP> et) <SEP> bildet <SEP> einen <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Schlit  tens <SEP> A <SEP> und <SEP> ist <SEP> für <SEP> Justierzwecke <SEP> geg'enüber
<tb>  diesem <SEP> Schlitten <SEP> in <SEP> dessen <SEP> Verschiebungs  richtung <SEP> einstellbar.

   <SEP> Ein <SEP> Zeiger <SEP> eio <SEP> des <SEP> Schlit  tens <SEP> ezeigt <SEP> an <SEP> einer <SEP> Skala <SEP> ei, <SEP> des <SEP> Schie  bers <SEP> es <SEP> die <SEP> jeweils <SEP> eingestellte <SEP> Komponente
<tb>  des <SEP> Abstandes <SEP> des <SEP> lll=itnehniers <SEP> Q <SEP> von <SEP> der
<tb>  Dreliaehse <SEP> Qo' <SEP> in <SEP> der <SEP> Breitenrichtung <SEP> an, <SEP> die
<tb>  gleic:

  li <SEP> der <SEP> Brennweite <SEP> f <SEP> der <SEP> Aufnahmeobjek  tive <SEP> sein <SEP> muss. <SEP> Eine <SEP> Klemmschraube <SEP> eil <SEP> dient
<tb>  zum <SEP> Feststelleu <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> es <SEP> .auf <SEP> dem
<tb>  Schieber <SEP> e9, <SEP> und <SEP> eine <SEP> zweite <SEP> Klemmschraube,
<tb>  eia, <SEP> zum <SEP> Feststellen <SEP> des <SEP> Schiebers <SEP> eo <SEP> auf <SEP> dein
<tb>  Schieber <SEP> t<B>A</B>. <SEP> Die <SEP> beiden <SEP> Arme <SEP> ei <SEP> und <SEP> e::

   <SEP> des
<tb>  Doppelhebels <SEP> ei, <SEP> e-= <SEP> müssen <SEP> so <SEP> gegeneinander
<tb>  eingestellt <SEP> werden,. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Arme, <SEP> vom <SEP> langen
<tb>  Arm, <SEP> ei, <SEP> aus <SEP> im <SEP> L'hrzeigersinn <SEP> gerechnet, <SEP> den
<tb>  Winkel <SEP> 180-j--,gi <SEP> miteinander <SEP> einschliessen.
<tb>  Dabei <SEP> wird <SEP> der <SEP> Winkel <SEP> @i <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Zei  ger <SEP> e1.4 <SEP> des <SEP> Armes <SEP> e:

   <SEP> an <SEP> einer <SEP> im <SEP> Uhrzeiger  sinn <SEP> zunehmenden <SEP> Gradteilung <SEP> ei:, <SEP> des <SEP> Armes
<tb>  ei <SEP> angezeigt. <SEP> Eine <SEP> Klemmschraube <SEP> eie <SEP> dient
<tb>  dazu, <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Arme <SEP> gegeneinander <SEP> fest  zuste11en. <SEP> Ein <SEP> Zeiger <SEP> gi <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> <B>Al</B>
<tb>  zeigt <SEP> an <SEP> einer <SEP> Skala <SEP> g:

  ,> <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> C <SEP> den
<tb>  im <SEP> Kopiermassstab <SEP> gemessenen <SEP> Längenwert
<tb>  der <SEP> Koordinate <SEP> F <SEP> des <SEP> jeweils <SEP> durch <SEP> den <SEP> Zei  stift <SEP> =i <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Zeichenbrett <SEP> z2 <SEP> angegebenen
<tb>  Objektpunktes <SEP> an. <SEP> Wenn <SEP> im <SEP> Stereokoinparator
<tb>  ein <SEP> Bildpunkt <SEP> mit <SEP> der <SEP> Koordinate <SEP> i/i <SEP> = <SEP> 0
<tb>  eingestellt <SEP> ist, <SEP> muss <SEP> sich <SEP> der <SEP> Doppelhebel <SEP> ei, <SEP> e2
<tb>  in <SEP> "einer <SEP> Nullstellung <SEP> befinden, <SEP> in <SEP> der <SEP> sein
<tb>  Arin <SEP> e.2 <SEP> parallel <SEP> der <SEP> Tiefenrichtung <SEP> und <SEP> sein
<tb>  Arm <SEP> ei <SEP> um <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> @i <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Tiefen  rich <SEP> tung <SEP> geneigt <SEP> ist.

   <SEP> Dann <SEP> ist <SEP> der <SEP> Arm <SEP> <I>en,</I>
<tb>  des <SEP> Winkelhebels <SEP> e5, <SEP> es <SEP> parallel <SEP> der <SEP> Breiten  richtung, <SEP> der <SEP> Zeiger <SEP> gi <SEP> zeigt <SEP> an <SEP> der <SEP> Skala <SEP> g.>
<tb>  den <SEP> im <SEP> Kopiermassstab <SEP> gemessenen <SEP> Wert
<tb>  <I>Z@g,ii</I> <SEP> an, <SEP> und <SEP> der <SEP> Zeichenstift <SEP> zi <SEP> gibt <SEP> auf
<tb>  dein <SEP> Zeichenbrett <SEP> z= <SEP> einen <SEP> Objektpunkt <SEP> mit
<tb>  der <SEP> Koordinate <SEP> <I>I'=Zigr?i</I> <SEP> an.
<tb>  



  Die <SEP> SchlittE--ii <SEP> Bi <SEP> und <SEP> C <SEP> sind <SEP> dusch <SEP> einen
<tb>  Doppelhebel <SEP> <I>hi. <SEP> h.2</I> <SEP> miteinander <SEP> verbunden, <SEP> der
<tb>  auf <SEP> der <SEP> Grundplatte <SEP> G <SEP> um <SEP> eine <SEP> Achse <SEP> Po
<tb>  drehbar <SEP> gelagert <SEP> ist, <SEP> die <SEP> mit <SEP> der <SEP> Drehachse <SEP> 0o
<tb>  des <SEP> Doppellieliel, <SEP> <I>di, <SEP> da</I> <SEP> in <SEP> einer <SEP> die <SEP> Breiten-            richtung    enthaltenden Ebene liegt.

   Die bei  den Arme     hi    und     ha    des     Doppelhebels        sind     von     verschiedei:er    Länge, und ihre     geen-          seitige    Neigung ist einstellbar. In einen  Schlitz     h:3    des langen Armes,     hi,    greift ein       1litnehmer    P ein, der durch ein viergliedrige  Schlittensystem gegenüber dem Schlitten     Bi     einstellbar ist.

   Der unterste Schlitten dieses  Systems ist ein in der     Breitenrichtung        ver-          schieblicher        Schlitten        ii,    der durch eine Klemm  schraube     i_    auf dem Schlitten     Bi    feststellbar  ist, und dessen Verschiebungen durch einen  Zeiger     ia    an einer     Skala        h    des Schlittens     L',     angezeigt     werden.    Auf dem Schlitten     ii    ist  ein Schlitten i:

  , in der     Tiefenrichtung        ver-          schieblich    angeordnet, der durch eine Klemm  schraube     ic    auf dem Schlitten     ii    feststellbar  ist und dessen Verschiebungen durch einen  Zeiger     i;    au einer Skala     i;    des Schlittens     ii     angezeigt werden.

   Ein dritter     Längsschlitten,          i:),    bildet den obersten Schlitten jenes     Systems.     Er ist     längs    einer     Geradführung        ho    eines  Drehschlittens     iii        versehieblich        arigeoi#dnet    und  derart mit jenem     illitnehmer        ei-    ausgestattet.

         dass-    dieser, wenn der     Schlitten        i,        seine        -Null-          stellung        einnimmt,    in der sein Zeiger     i1_    mit       einem    Zeiger     ha    der     Geradführung    zusammen  fällt, in der Achse des Drehschlittens liegt.

    Der Drehschlitten     iii    ist auf dem Schlitten     i.-,     drehbar gelagert und kann durch eine Klemm  schraube     iii    auf diesem Schlitten festgestellt       werden.    Ein Zeiger     iis    des Drehschlittens  zeigt an einer     e:itgegen    dein Uhrzeigersinn  zunehmenden Gradteilung     üc    des Schlittens     i;     denjenigen Winkel an, um den der Dreh  schlitten aus seiner Nullstellung verdreht ist.  in der seine Gradführung     iio    parallel der       Tiefenrichtung    ist.

   Befindet sich der Schlit  ten     ii    in seiner Nullstellung, so     mufä,    wenn  der Schlitten     io    seine Nullstellung einnimmt,  der     Mitnehmer    P mit der Drehachse P, in  einer die     Tiefenriehtung    enthaltenden Lot  ebene liegen.

   Befindet sich der Schlitten     i5     in seiner     'Nullstellung,    so     muP,    wenn der  Schlitten     ii)    seine Nullstellung     einnimmt,    die  in die     Tiefenrichtung    fallende Komponente  des Abstandes des     11Iitnehmers        I;    von der  Drehachse Po gleich der entsprechenden Kom-           ponente        (Z)    des     Abstandes    des     Mitnehmers        I2,     von der Drehachse<B>0</B>     i)    sein.

   Der     kurze    Arm,     lr-,,     des Doppelhebels     hi,        h=    greift mit einem       ,Schlitz        h-i    an     eirein        Mitnehnier    P eines Schlit  tens     h.,    an, der auf     eirein        Schieber        M;    in der       Tiefenriehtung    einstellbar angeordnet ist.

   Die  ser Schieber     ha    bildet einen Teil des Schlit  tens C und ist für     fustierzwecke    gegenüber       diesem    Schlitten in     der    Breiterrichtung ein  stellbar angeordnet, wobei eine     Klemmschraube          h;    zur Feststellung des     Schiebers        ho    auf dem  Schlitten     C,'    vorgesehen ist.

   Ein Zeiger     h8    des  Schlittens     hzeigt    an einer Skala     hs    des  Schiebers<I>he.</I> die jeweils eingestellte     Koni-          ponente    des Abstandes des     Mitnehmers    P von  der Drehachse Po in der     Tieferrichtung,    die  den Wert
EMI0007.0036  
   annehmen muss.

       Zuln    Fest  stellen des Schlittens hä auf dem Schieber     h6     dient eine     Klemmschraube        hio.    Die beiden       Arme        1i    und     h     des Doppelhebels     hi,        h2    müs  sen so gegeneinander eingestellt werden, dass  die Arme, vorn langen Arm,     hi    aus im Uhr  zeigersinn gerechnet, den Winkel 180 1-     j   <B>-</B>  miteinander einschliessen.

   Dabei wird der       Winkel.   <I>r</I> durch einen Zeiger     h14    des     Arines        /i,     a      einer    im     Uhrzeigersinn    zunehmenden Grad  teilung     his    des -Armes     hi    angezeigt. Eine       Klemmschraube        hio    dient dazu, die beiden  Arme     gegei,einander    festzustellen.

   Wenn im       Stereokomparator    ein Bildpunkt mit der Ab  szisse     x2    = 0 eingestellt ist,     m"ss    sieh der       Doppelhebel        h,,        h2    in seiner Nullstellung be  finden, in der sein Arm     h     parallel der Tiefer  richtung und sein Arm     lti        uni    den Winkel     r     gegen die     Tiefenriehtung    geneigt ist.  



  Auf dem Schlitten     C    ist hinter dem Schlit  ten     Bi    ein Hilfsschlitten     Al'    in der Breiter  richtung     verachieblich    angeordnet, der durch  eine     Gewindespindel        a8    und zwei Kegelräder  paare     as    und     aio    von der     Gewindespindel        a1     aus so angetrieben wird, dass seine Verschie  bung mit der des     Schlittens        At    nach     Grüsse     und Richtung übereinstimmt.

   Mit diesem Hilfs  schlitten     9,'    ist der     Mitnehmer    0, derart  gekuppelt, dass er beim Verschieben desselben  (und also auch beim Verschieben des Schlit  tens     Al)    in der Breiterrichtung entsprechend    V eine     Verschiebung    entsprechend     Ytg        @i    in  der     Tieferrichtung        erfährt,    und zwar so, da(:.

    wie nach     Taleichung    1 erforderlich, der Ab  stand des     Mitnehiners        0,    von der     Drehache          U"    bei positivem     3'        tg        i3i    grösser ist als für       Ytg        t3,   <I>--- 0.

   Zu</I> diesem Zwecke ist auf dem  Schlitten C ein Schlitten     n,    längs     zweier          Führungen        1a_    in der Tieferrichtung verschieb  lieh     angeordnet,    der einerseits einen der Brei  terrichtung parallelen Schlitz     u3        aufweist,    in  den der     Mitnebmer0,    eingreift, und der ander  seits einen der Tieferrichtung parallelen Vier  kantzapfen     i14    enthält, längs dessen eine Büchse       f5        einstellbar    ist, die durch eine Klemm  schraube     n,;

      auf den Zapfen     )i4    festgestellt  werden kann. Diese Büchse     iis    greift mit       eirein    Zapfen, der in der Zeichnung lotrecht  unter der     Klemmschraube        iie        zii    denken ist,  in einen     Schlitz        1i;    eines Hebels     ils    ein, der       inn    einen Zapfen     iis    des Schlittens A,' dreh  bar so gelagert ist, dass die Neigung seines  Schlitzes<B>in</B> gegen die Breiterrichtung ver  ändert werden kann.

   Die jeweils eingestellte  Neigung, die gleich     dein    Winkel     j3,    zu wählen  ist, wird     durch    einen Zeiger     nio    des Hebels     las     an einer entgegen dein Uhrzeigersinn zu  nehmenden Gradteilung     mi    des Hilfsschlit  tens     Ai'    angezeigt. Durch eine Klemmschraube       n,=    kann .der Hebel     iis    auf dem Hilfsschlit  ten A,' festgestellt werden. Die beschriebene  Kupplung ist     folgenderni-issen    einzustellen.

    Der Hebel     n,.,    ist in diejenige Stellung zu       bringen,    in der sein Zeiger     )/,o    an der Grad  teilung     riii    den Winkel     i3,    anzeigt. Der     Hilfs-          sclilitt.eh        Ai'    ist in seine Nullstellung über  zuführen, in der der Zeiger     Bi    des Schlittens  A, an der Skala     g=    des Schlittens     C,    den  Wert Null anzeigt.

   Der Schlitten     mi    ist bei  gelöster     Klernmschraube        )Ir,    so einzustellen,  dass     seil,    Zeiger     nr_        finit    dein Zeiger     w3    des       Schittens        B,    zusammenfällt. Die zwangsläufige  Verbindung der     Hilfsschlittens        .-li'    mit dem       Mitnehmer        U,    ist     durch    Anziehen der     Kleinni-          schraube        iic    herzustellen.  



  Damit der     llittiehiner        Pi    beim Verschie  ben des     Hilfssehlitteus        _-1,'    in der     Breiten-          richtuiig    entsprechend     3."    die Verschiebung       I"tgi@s    in der tun den     Winkel        -,-    gegen die           Tiefenrichtung    geneigten Richtung- erfährt,  und zwar so, dass, wie nach Gleichung 3       erf@@:

  derlich,    der Abstand des     Mitnehmers        P,     von der     Dreliaelise    Po bei positivem     Ytg        i32          grüf"-i>    ist als für     Ytg        Q32   <I>= 0,</I> ist er folgen  dermassen mit dem Hilfsschlitten<B>Al'</B> ge  kuppelt.

   Auf dem Schlitten     Ci    ist ein Schlit  ten     oi    längs     zweier    Führungen 02 in der       Tiefenrichtung        verschieblich    angeordnet, der       einerseits    einen der     Breitenrichtung    parallelen  Schlitz     o3    aufweist, in den der Mitnehme.     P,     eingreift, und der anderseits einen der     Tiefen-          riehtung    parallelen     Vierkantzapfen    04 enthält,       längs    dessen eine Büchse     o5    einstellbar ist,  die durch eine Klemmschraube o,;

   auf dem  Zapfen     ai    festgestellt werden kann. Diese       Büch.e        ms    greift mit einem Zapfen, der in  der Zeichnung lotrecht unter der     Klemm-          schraube        oo    zu denken ist, in einen Schlitz     o;     eines Hebels nein, der um einen Zapfen     oo     des Schlittens<B>Al'</B> drehbar so gelagert ist,  dass die Neigung seines Schlitzes o; gegen  die     Breitenrichtung    verändert werden kann.

    Die jeweils eingestellte Neigung wird durch  einen Zeiger     o_;,    des Hebels os an einer ent  gegen dem     hlir zeigersinne    zunehmenden     Urad-          teilung        oi,    des Hilfsschlittens A,' angezeigt.  Durch eine Klemmschraube     o2    kann der  Hebel auf dem Hilfsschlitten     Ai'    festgestellt  werden.

   Die einzustellende Neigung ergibt  sich durch folgende Überlegung: Beim Ver  schieben des Hilfsschlittens<B>Al'</B> entsprechend  Y soll der     Mitnehiner        Pi    in der um den       Winkel.    r gegen die     Tiefenrichtung    geneigten       Richtung    eine Verschiebung entsprechend       Ytg"--    erfahren.

   Die Verschiebung des Mit-         nehmers    in der     Tiefenrichtung        muss    also     den     Wert     Ytg        r92        cos        y    annehmen.     Bezeichnet     man den Neigungswinkel des Schlitzes  gegen die     Breitenrichtung    mit     d,    so     muh     folglich die     Gleichung    bestehen  
EMI0008.0060     
    Die beschriebene Kupplung ist     folgendermassen     einzustellen:

   Der Hebel     ms    ist in diejenige  Stellung zu bringen. in der sein Zeiger     ov.     an der     ('rradteilung        oii    den nach jener Glei  chung zu berechnenden Winkel     d    anzeigt.  Der Schlittere     Al'    ist in seine Nullstellung  überzuführen, in der der Zeiger     gi    des Schlit  tens A, an der Skala     g2    des Schlittens     Ci     den Wert Null anzeigt.

   Der Schlitten     ii    ist  so einzustellen, dass sein Zeiger     i3    an der  Skala     i.i    den im     Kopiermassstab    gemessenen  Wert<I>b</I>     (cos   <I>a</I>     cos        s    -     tg        r3.z        sin        r        sin    e) an  zeigt, und der Schlitten i.;

   so,     daP    sein Zei  ger     i7    an der Skala     is    den im     Kopiermah-          stab    gemessenen Wert b     (sin   <I>v.</I>     cos        e   <I>-</I>     tg        192          cos    r     sin    e) anzeigt. Der Drehschlitten     iii    ist  in diejenige Lage zu bringen, in der sein  Zeiger     ii,,    an der Gradteilung     ür,    den     Winkel    -;  anzeigt.

   Der Schlitten     ia    ist bei gelöster  Klemmschraube     0c    so einzustellen, dass sein  Zeiger     ü2    auf den Gegenzeiger     hs    der     Gerad-          führung        ho    hinweist. Durch Anziehen der  Klemmschraube     o6    ist alsdann die zwangs  läufige Verbindung des     Hilfsschlittens        di'     mit dem     1ZTitnebnier        Pi    herzustellen.  



  In     Fig.    1 sind im     Stereokomparator    die  Marken des Mikroskops     JT    auf die Bilder  eines     Objektpunktes    eingestellt, deren     Ko-          ordinaten    die Werte haben  
EMI0008.0117     
    Der Zeichenstift     zi    gibt demzufolge auf dem  Zeichenbrett     =2    den     die.-en    Bildern entspre  chenden Objektpunkt an mit den     Koordinaten     
EMI0008.0122     
    d. h.

   dieser Objektpunkt ist der Schnittpunkt  der linken     Objektivachse    mit der die rechte       Objektivachse    enthaltenden     Lotebene.     



  Beim Gebrauch des Apparates müssen  sämtliche Klemmschrauben angezogen sein.  Zum Aufzeichnen beliebiger Linien des aus  den Bildplatten zu entnehmenden Objektes  sind die     Fuf,)scheibe    a7, sowie die Handräder           l_,,;    und     c3    gleichzeitig     z,i        betätigen.        während          arn    Handrad     ,li    ; nur von Zeit zu Zeit nach  zustellen ist.

   Zum Aufzeichnen von     Höhen-          linien    ist die     Viifisclieibe        a;    so lange zu be  tätigen; bis an der Skala     y_    durch den Zei  ger     yi    die der jeweils gewünschten Höhen  linie     entsprechende    Höhe F (im     Kopiermati-          stab    gemessen) angezeigt wird.     AINdann    sind       zurn    Aufzeichnen nur die Handräder     ba    und  zur betätigen. wobei wiederum die zur Er  haltung des stereoskopischen     Effektes    erfor  derliche.

       ge        1e        geistliche        Nachstellung    des Hand  rades     (ii.,    vorzunehmen ist.  



  Die geforderte Kupplung der     3litnehmer     0, und     Pi    mit denn Schlitten     Al    kann noch  durch eine ganze Reihe anderer Konstruk  tionen     verwirklicht     erden. In erster Linie  ist dabei gedacht an eine Verbindung des  Hilfsschlittens     @li'    mit dein     Mitnebrnern    0,  und Ar durch Doppelhebel in Verbindung       rnit    Winkelhebeln. Weiter könnte man auch  die     Verschiebungsrichtung    des Hilfsschlittens       --1,'    in die     Tiefcnrichtung    legen und dadurch  eine     Vereinfachtrug    der Hebelverbindung er  zielen.

   Zweckmässig wäre es auch; die Schlit  ten     :Ii    und     d,'    durch einen einzigen Schlit  ten     d,    zu ersetzen und diesen am Orte des  Hilfsschlittens<B>Al'</B> anzuordnen.  



  Die Erfindung kann weiter auf Ausfüh  rungsformen des     Stereoautograplreti    ange  wendet werden, die dem     ersten    Absatz der  Beschreibung entsprechen     (vergl.    die deutsche       Patentschrift   <B>281369)</B> und bei denen noch  jeder der beiden Angriffspunkte des die Schlit-         ten    D und     B,        verbindenden        Hebelsystems     an dein Schlitten L' und des die Schlitten C  und D,

   verbindenden     I-lebelsvsterns        aii    dem  Schlitten C     -egenüber    dein     zuäeliltrigen        @Sehlit-          terr    einstellbar angeordnet ist.

   In diesem  Falle wird von diesen beidem     Angriffspunkten     der     ernste    so mit dem     Schlitten   <B>A</B> und der  zweite so     rnit        dein        Schlitten    D gekuppelt;

    dass eine Verschiebung jedes der beiden  Schlitten in der     Höhenrichtung    der     Photo-          graranre    eine Einstellung des mit     ihrn        ge-          kuppelten        Angriffspunktes    gegenüber dein       zugehörigen    Schlitten in derselben     Richtung     zur     Folge    hat.     Tr@iigt    dabei der Schlitten     d     das     illikrosl:

  op    oder beide Photogramme,<B>80</B>       mini    der mit dein     Schlitten        I)        gekuppelte          Angriffspunkt    auch noch mit dein Schlitten     d     gekuppelt werden, und zwar so,

       dass    er bei       Verschiebungen    desselben in der     Ilülretn-iclr-          tung    der     Photograrime    ebenfalls ehre Ein  stellung in     dieser        Richtung        erfährt.    Mit diesen       Anordnungen        werden    ebenfalls     Ausführungs-          formen    des     Stereoautographen    zur Verfügung  gestellt.

   die zum beliebigen Auswerten vor)       Photogrammen    geeignet sind, bei deren     Auf-          nahnie    die,     Objektivachsen    beliebig in den  Raum gerichtet waren. Im folgenden sollen  zwei solcher     Ausführungsformen        beschrieben     werden.  



  In     Fig.2    der Zeichnung ist das erste  dieser beiden     Ausfiifirungsbeispiefe    in einer       Grundriliausicht    dargestellt.     Seiner    Konstruk  tion liegen die sich durch eine einfache Uni  formung der     Gleichungen    I bis     III    ergeben  den     Gleichungen     
EMI0009.0105     
    zugrunde. Die     Bezeichnungen    sind soweit an  gängig der     Fig.    1 entnommen.

   Für den Stereo  komparator besteht     der    Sonderfall. dass der  Schlitten A die Verschiebungen beider Photo  gramme regelt, dass das Mikroskop     M    fest    angeordnet ist, dass     der    Schlitten     B    auf dem  Schlitten A angeordnet ist und     das    linke       Photogramm    trägt, und     dass    die Schlitten C  und D ein auf dein Schlitten     a    angeordnetes       Kreuzschlittensystern    bilden, von     dein    D der      obere Schlitten ist und das rechte Photogramm  trägt.

   Für den Schlitten D ist wiederum  Antrieb von Hand durch das Handrad     qis     vorgesehen. Mit Rücksicht auf die von     Fig.    1  abweichende Ausbildung des     Stereokompara-          torb        sind    gegenüber     Fig.    1 die folgenden       Änderungen        nötig:

      Da die Schlitten B und C  an der     Bewegung    des Schlittens A teilnehmen,  sind sie folgendermassen mit den kurzen  Armen,     d->    und     h2,    der Doppelhebel     di,        dz     und     hi,        lag    verbunden. Der Schlitten     d;,    wird  auf der Grundplatte G     verschieblich    ange  ordnet, und die zu seinem Zeiger     ds    gehörende  Skala     d9    wird auf der Grundplatte aufge  tragen.

   Die Klemmschraube     dio    dient zum  Feststellen des Schlittens     dä    auf der     Cgr-und-          platte.    Der     ?Iitnehmer    0 sitzt auf einem  Schlitten     dii,    der auf dein Schlitten     dä    in  der     Breitenrichtung        verschieblich    angeordnet  ist     und    ehre quergerichtete Kulisse     di.2    trägt,  in die der Schieber     ds    des Schlittens B mit  einem Zapfen     di::    eingreift.

   Entsprechend wird  auch der Schlitten     h:,    auf der Grundplatte G       verschieblich    angeordnet und die Skala     h3     auf der Grundplatte aufgetragen. Die Klemm  schraube     ltio    dient zum Feststellen des Schlit  tens     hs    auf der Grundplatte.

   Der     Mitnehrner    P  sitzt auf einem Schlitten     hii,    der auf dem  Schlitten     h5    in der     Breitenrichtung        verschieb-          lich    angeordnet ist und eine     quergerichtete     Kulisse     hiL    trägt, in die ein Zapfen     his    des  Schiebers     ho    eingreift. Mit Rücksicht darauf,  dass die der     Fig.    2 zugrunde liegenden Glei  chungen von den der     Fig.    1 zugrunde liegen  den abweichen, sind gegenüber     Fig.l    die  folgenden Änderungen erforderlich.

   Die zur  Kupplung der Bitnehmer<B>01</B> und     Pi    mit dem  Schlitten     A,    erforderlichen Glieder fallen  weg. Der     Mitnehmet        0i    sitzt fest auf dem  Schlitten     Bi,    und der     Mitnehmet        P,    sitzt  fest auf dem Schlitten     i.:,,    so dass die Schlit  ten     iiai,        io    und     üi,    weil überflüssig, in Fort  fall kommen.  



  Damit die Gleichung     16    beim Kopieren  selbsttätig aufrecht erhalten wird, muss die  in die     Tiefenrichtung    fallende Komponente  des     @Ibstandes    des     DIitnehmers    0 von der  Drehachse     0o,    die in     Fig.    1 den während der    Auswertung eines     Pliotostereog,@lmrn#-1,#        1111-          veränderlichen        Wert   
EMI0010.0072  
   hat, der:

       nut        Y,     veränderlichen Wert f     cos    f,     -y,        sin        .j,    an  nehmen. Demzufolge darf der     ScblitterI        J.,     während des Kopierens nicht mehr durch die  Klemmschraube     dio    auf der Grundplatte G  festgestellt sein, sondern     rnuf.;

      mit dem Schlit  tert A so gekuppelt werden, dass er-, wenn  dieser Schlitten aus derjenigen Lage, in der  das     Mikroskop        1t7    auf einen     Bildpunkt    mit  der Ordinate     yi    = 0 eingestellt ist, um den  Betrag     yi    verschoben wird, eine Verschiebung  um     yi    sirr     di    erfährt, die bei positivem Wert  von     yi        sin        gi    so gerichtet ist, dass sie eine       Verkleinerung    des Abstandes des     Mitnehmers     0 von der Drehachse 0.> bewirkt.

   Die Ver  schiebung des Schlittens     dä    muss also, infolge  der gewählten Ausbildung des     Stereokonr-          parators    und infolge der vorgeschriebenen  Lage der Photogramme auf dem     Stereokom'          parator,    bei positivem     Winkel        @i    der Ver  schiebung des Schlittens A     entgegengesetzt     gerichtet wirr.

   Die Kupplung kann in ein  facher Weise durch einen Doppelhebel be  wirkt werden, dessen Drehachse in bezug  auf die Grundplatte     G    fest angeordnet ist  und dessen einer,     all    dein Schlitten     d5    all  greifender Arm eine von dem     Si"us        von        ;s,     abhängige Länge erhält. Abweichend hiervon  soll die folgende Anordnung gewählt werden,  durch die ein exzentrischer     Angriff    an dem  Schlitten     d5    vermieden wird.

   In einer der       Breitenrichtung    parallelen     Führungsnut        ti,     der Grundplatte G ist ein Schlitten     j)z    ein  stellbar angeordnet, der durch     eine        Klenrrn-          schraube   <B>113</B> auf der (grundplatte G festge  stellt werden     kann.    Der Schlitten     p-,    trägt  einen Drehbolzen     pi,    der durch einen     Schlitz2-js     des untern Flansches eines zwei übereinander  liegende Flanschen enthaltenden Hebels     1n;

            hindurchgreift,    wobei auf diesem untern  Flansch ein in der Schlitzrichtung einstell  barer Schlitten angeordnet zu denken ist, der  mit einer Bohrung ausgestattet ist, durch die  der Drehbolzen     p4    ebenfalls, und zwar mit  Passung     hindurchgreift,    und der auf dem  untern Flansch feststellbar ist. In dem     obern         Flansch des Hebels     p6    sind zwei Schlitze  angeordnet. In den einen Schlitz,     1i;,    greift  ein Mitnehmen     ps    eines Schiebers     po    ein, der  einen Teil des Schlittens     d,>    bildet.

   Dieser  Schieber ist für     Justierzwecke    gegenüber dem  Schlitten     ds    in der     Tiefenrichtung        einstellbar     angeordnet und kann durch     eitre    Klemm  schraube     pio    auf dem Schlitten     d:,    festgestellt  werden. In den andern Schlitz,     pii,    greift  ein     Mitnel)mer        p1=    des     Schlittens        .-1    ein.

    Durch einen Geiger     pis    des Schlittens     p2    wird  an einer Skala     p14    der     Grundplatte        C    die  in die     Breitenrichtung    fallende     Kornpolente     des Abstandes des Drehbolzens     p)    von dem  Mitnehmen     p8    angezeigt.

   Wird diese Kom  ponente mit     Ei    und die     entsprechende    Kom  ponente des gegenseitigen Abstandes der  beiden     Mitnnehmer        p,    und     pi=        finit        F,    be  zeichnet, so     r))uh,    wenn der Schlitten     d.,    die  oben angegebene Verschiebung erfahren soll,  die     (i        leichung    bestehen  
EMI0011.0038     
    Daraus folgt für     Ei     
EMI0011.0040     
    Ist, wie angenommen, F unveränderlich,

   so  ist     Ei    nur veränderlich mit dem Winkel     (3i.     Es wird also,     uin    wiederholte Ausrechnung  zu     vermeiden,    die Skala     pls        naeli        Winkeln     beziffert. Die Berechnung der     Teilung    der  Skala ist nach obiger Gleichung für     Ei    ohne  weiteres möglich.

   Liegt der Drehbolzen     p.4     lotrecht unter dem Mitnehmen     ps,,    ist also       Ei    = 0, so befindet sich der Schlitten     p2    in  seiner Nullstellung, in der     seit)    Geiger     pi:i     an der Skala     p1.4    den Winkel Null anzeigen  muss. Nimmt der Drehbolzen eine Stellung  zwischen den beiden     Mitriehmern        ps    und     pi:;     ein, so     inuss    ein positiver Winkel     P,    ange  zeigt werden.  



  Damit die Gleichung 11 erfüllt wird, ist  die Kupplung folgendermassen einzustellen  Der Schlitten A ist in seine Nullstellung zu  bringen, in der das Mikroskop     1I    auf einen  Bildpunkt mit der Koordinate     y,    = 0 ein  gestellt ist. Der Schlitten     d5    ist in diejenige  Lage zu bringen, in der sein Zeiger     ds        all       der Skala     (19    den Wert f     cos        r31    anzeigt.

    Der Schlittern     p2    ist so einzustellen,     dass    sein  Geiger     gia        arm        cler    Skala     pi-i    den Winkel r31       anzeigt.    Werden     dann    die     Klerninsclnrauben          p,    und     pio    angezogen, so ist die Kupplung  richtig eingestellt. Die     Klemmschraube        dio          inuss        Nvährend    des     Kopierens    gelöst bleiben.

    Ist     ini        Stereokoniparator    ein     Bildpunkt        finit     der     Abszisse:    x= 0 eingestellt, so     muss    sich  der Doppelhebel     d,.        d2    in seiner     Nullstellring          befinden,    in der er parallel der     Tiefenriehtung     ist. In diesem Falle gibt der     Zeichenstift        _i     auf dem Zeichenbrett     ==    einen     Objektpunkt     mit der Koordinate     I    = 0 an.  



  Da die     Verschiebung    des Schlittens  infolge der     abweichenden    Ausbildung des       Stereokoniparators,    ihr     Vorzeichen        geändert     hat,     muh    die Skala     y2    des Schlittens C gegen  über     Fig.l    entgegengesetzt     gerichtet    sein,  und es     miisseii,    damit die Gleichung 31 beim       Kopierern        sell)sttätig        aufrecht    erhalten wird,

    die beidem     Arine        ei    und     e_    des Doppelhebels       e,,        e_    so eingestellt werden, dass sie,     vorn     langen Arm,     ei,    aus im     I'hrzeigersinn    ge  rechnet, den Winkel 180 -     igi    miteinander  einschliessen. Die     Gradteilung        ei,-,    des Armes  ei nimmt also entgegen dein     IThrzeigersinn     zu.

   Die Nullstellung des Hebelsystems ei,       e=    -     e)    -     ea,    es     entspricht    der in     Fig.    1. Der  Geiger     gi    des Schlittens     :

  1i    zeigt an der Skala g2  wiederum den     ini    Kopiermassstab gemessenen  Wert<I>Z</I>     ig        rgi        all,    wobei allerdings, infolge  der entgegengesetzten     Richturig        der-    Skala     g#-"     die     Neigung    des Armes ei in bezug auf die       Tiefenrichtung        symmetrisch    ist.  



  Damit die Gleichung     311    beim Kopieren  selbsttätig     aufrechterhalten    wird, muss die in  die     Tiefenrichtung    fallende Komponente des  Abstandes des     Mitnehniers    P von der Dreh  achse Po, die in F     ig.    1 den während der Aus  wertung eines     Photostereogrämmes        unver-          widerlichen        Wert   
EMI0011.0153  
   hat,

   den mit y     _    ver  änderlichen Wert<I>f</I>     cos        i3=   <I>-</I>     i@_        sin   <B>i</B>     g--,    all  nehmen.

   Demgemäss darf der Schlitten     hr:     während des Kopierens nicht mehr durch die       Klemmschraube        hio    auf der (rundplatte C  festgestellt sein, sondern     mulJi    mit den Schlit-           ten    A und D so gekuppelt werden, dass er,  wenn der Schlitten A aus     derjeriigen    Lage,  in der das     Mikroskop        1l1    auf einem Bildpunkt  mit der Ordinate     yr    = 0 eingestellt ist, (im  den Betrag     yi,    und wenn dabei der Schlit  ten D um den Betrag     y_>-yl    verschoben  wird,

   eine Verschiebung um     y.2        sin        t3:    erfährt,  die bei positivem Wert von     J_>        sin        ss#_,    so ge  richtet ist,     dalä    sie eine Verkleinerung des  Abstandes des     Mitnehmers    P von der Dreh  achse Po bewirkt. Diese Verschiebung des  Schlittens     h:,    setzt sich aus zwei Teilverschie  bungen zusammen, deren eine der Verschie  bung des Schlittens A und deren andere der       Verschiebung    des Schlittens D entspricht.

    Infolge der     gewiihlten    Ausbildung des     Stereo-          kornparators    und infolge der vorgeschriebenen       Lage    der     Photograinine    auf dein     Stereokom-          parator        iirul>    bei positivem     Winkel        a3.:        jede     dieser     Teilverschiebungen    der sie verursachen  den     Schlittenv        ersehiebung    entgegengesetzt ge  richtet sein.

   Die Kupplung des     Mitnehmers    P  mit den     Schlitten    A und D ist in ähnlicher  Weise, wie für das linke     Photogramm    an  gegeben ist, angenommen. In einer der Breiten  richtung     parallelen    Führungsnut     (h    der     (@rt#rind-          platte    G ist ein Schlitten     q2    einstellbar an  geordnet, der durch eine Klemmschraube     qs     auf der Grundplatte G festgestellt werden  kann.

   Der     Schlitten        q.:    trägt einen Drehbolzen       q4;    der durch einen Schlitz     qs    des untern  Flansches eine; zwei     übereinanderliegende     Flanschen enthaltenden Hebels     q,;    hindurch  greift, wobei auf diesen untern Flansch ein  in der Schlitzrichtung einstellbarer Schlitten  angeordnet zu     denken    ist, der mit einer Boh  rung ausgestattet ist, durch die der Dreh  bolzen     q4    ebenfalls, und zwar mit Passung,       hindurchgreift,    und der auf dem untern     Flansch     feststellbar ist.

   In dem     obern    Flansch des  Hebels     q,;    sind zwei Schlitze angeordnet. In  den einen Schlitz, q;, greift ein     Mitnehmer        q8     eines Schiebers     q;)    ein, der einen Teil des  Schlittens     h5    bildet. Dieser Schieber ist für       Justierzwecke    gegenüber dem Schlitten     h5    in  der     Tiefenrichtung    einstellbar angeordnet .und  kann durch eine Klemmschraube     llo    auf dein       Schlitten        das    festgestellt werden.

   In den andern    Schlitz,     111,        greift    ein     Mitnehnier        rl;_    eines  Schlittens     q1:;    ein, der auf dein     Schlitten    _I  in dessen     Verschiebungsrichtung        einstellbar     angeordnet ist und durch eine     (xewindepin-          del        q14    von dem Handrad     q,5    aus angetrieben  werden kann.

   Der Schlitten     qrs    ist also mit  dem Schlitten D     gekuppelt,    dass er nur an  den Verschiebungen dieses Schlittens in der       Tiefenrichtung        teilnimmt    (bei Verschiebungen  des Schlittens C also seine Lage gegenüber  dein Schlitten A beibehält). Zu     dein        Zweck     greift der     Mitriehmer        qi2    in eine in der     Breiten-          richtung    liegende Kulisse     !11c    des Schlittens D.

         Durch    einen Zeiger     ql;    des Schlittens     q.=    wird  an einer     Skala        qis    der (rundplatte G die in  die     Breitenrichtung    fallende Komponente des  Abstandes des Drehbolzens     (1.r    von dem     Mit-          nehnier        q,    angezeigt.

   Wird diese     Komponente          rnit        Ta,    und die entsprechende Komponente  des gegenseitigen Abstandes der beiden     Mit-          nebrner        r1,    und     qi=    mit     F2    bezeichnet, so     muh,     wenn der Schlitten     h.,;

      die oben angegebene  Verschiebung erfahren soll, die     Grleichung     bestellen     _     
EMI0012.0108     
    Daraus folgt für     ,-=     
EMI0012.0110     
    Bei     unveränderlichem    Wert von     1@'=    ist     I_     nur veränderlich mit dem     Winkel        i32.    Des  halb wird die Skala     qla    wie die Skala     1)14     nach Winkeln beziffert.

   Zur Berechnung ihrer  Teilung dient die obige Gleichung     F_,.    Liegt  der Drehbolzen q4 lotrecht unter dem Mit  nehmer     q8,    ist also F- = 0, so     befindet    sich  der Schlitten     q.-    in seiner Nullstellung, in der  sein Zeigers     q17    an der Skala     qrs    den     Winkel     Null anzeigen     muss.    Nimmt der Drehbolzen  eine Stellung zwischen den beiden     Mitnehmern          qund        q,2    ein, so muss ein positiver Win  kel     i?z    angezeigt werden.  



  Damit die     Gleichung-        3''    erfüllt wird, ist  die     Kupplung    folgendermassen einzustellen.  Der Schlitten A ist in seine Nullstellung zu  bringen, in der das Mikroskop 11 auf einen  Bildpunkt mit der Koordinate     gr    = 0 ein  gestellt ist. Auch der Schlitten D ist in      seine Nullstellung überzuführen, in der das  Mikroskop auf einen Bildpunkt     finit    der Koor  dinate     y2    = 0 eingestellt ist.

   Der Schlitten     h5,     ist in diejenige Lage zu bringen, in der sein  Zeiger     ha    an der Skala     h9    den Wert f     cos        (1     anzeigt. Der Schlitten     q---    ist so einzustellen,  dass sein Zeiger     q,;    an der Skala     qis    den  Winkel     t'9_    anzeigt. Werden     darin    die Klemm  schrauben (ja und     qi"    angezogen, so ist. die  Kupplung richtig eingestellt. Die     Klemnr-          achraube        hio    muss während des Kopierens  gelöst bleiben.

   Die gegenseitige Einstellung  der     Arme        hi    und     h2    des Doppelhebels     1i,        h=     ist wie in     Fig.    1 zu wählen.

   Die Schlitten     i,     und-     i5    müssen so eingestellt werden, dass der  Zeiger     i3    an der Skala     i4    den Wert b     cos    a     cos        s     und der Zeiger i' an der Skala     is    den Wert  b     sin        ra        cos        e    anzeigt, beide Werte dabei     ini     Kopiermassstab gemessen.

   Ist im     Stero-          koruparator    ein Bildpunkt mit dein Abszisse       x2    = 0 eingestellt, so     inuss    sich der Doppel  hebel     hi,        h2    in seiner     Nullstellung    befinden,  die der     Fig.    1 entspricht.  



  Eingestellt ist der Apparat, wie in     Fig.    1,  für den Schnittpunkt der linken Objektiv  achse mit der     die    rechte     Objektivachse    ent  haltenden     Lotebene.    Beim Gebrauch müssen  ausser den Klemmschrauben     dio    und     hio    sämt  liche Klemmschrauben angezogen sein. Die  Handhabung ist die gleiche, wie bei der Aus  führungsform nach     Fig.    1 angegeben ist.  



  In     Fig.    3 ist das zweite der erwähnten  Ausführungsbeispiele in einer     Grundrissansicht     dargestellt. Dieses weist gegenüber dem durch       Fig.    2 dargestellten lediglich     Änderungen    auf,  die sich dadurch nötig machen, dass der Schlit  ten A des     Stereokomparators    statt der beiden  Photogramme das Mikroskop     M    trägt, dass  also das Einstellen     eines    Bildpunktes die ent  gegengesetzte Verschiebung des Schlittens A  erfordert, wie das Einstellen desselben Bild  punktes     ini    Falle der     Fig.    2.  



  Zur selbsttätigen Aufrechterhaltung der  Gleichung     1''    muss der Schlitten     ds    bei einer  Verschiebung des Schlittens A aus seiner  Nullstellung um den Betrag     y,    wiederum  eine Verschiebung um     yi        sin        R,    erfahren, die  bei positivem Wert von     y,        sin        p,    so gerichtet    ist. dass der Abstand des     Mitnehniers    0 von  der Drehachse     0o    verkleinert wird.

   Diese  Verschiebung muss     aber    jetzt, infolge der  geänderten Ausbildung des     Stereokomparators,     bei positivem     Winkel        i3,    mit der Verschie  bung des     Schlittens    A gleichgerichtet sein.  Die verlangte Verschiebung des Schlittens     d;,     kann durch die gleiche Kupplung der Schlit  ten     d:,    und A erzielt werden, wie in     Fig.    2       angegeben    ist.

   Nur muss die Grösse der in  die     Breitenrichtung    fallenden Komponente des  Abstandes des Drehbolzens     2,i    von dem     Dlit-          nehurer        ps    anders gewählt werden.

   Bezeichnet       rnan    diese Komponente wiederum mit<B>Ei</B> und  die     entsprechende    Komponente des gegen  seitigen Abstandes     der    beiden     Mitnehmer        ps     und     h,_2    wiederum mit F,, so muss jetzt die  Gleichung bestehen  
EMI0013.0091     
    woraus für     Ei    folgt  
EMI0013.0093     
    Diese Gleichung dient als Grundlage zur       Berechnung    der nach Winkeln bezifferten  Teilung der Skala     h,.,.    Liegt der Drehbolzen 14  lotrecht unter dem     Mitnehiner        h.,    ist also       E,    = 0,

   so befindet sieh der Schlitten     1f=    in  seiner     Nullstellung,    in der sein Zeiger p,-;  an der Skala     p,,    den W     irrkel    Null     anzeigen          inuss.    Nimmt der Drehbolzen eine Stellung  ein, in der sein     Abstand    von dem     Mitnehmer          pi2    grösser ist als der gegenseitige Abstand  der beiden     Mitnehmer,    so muss ein positiver       Winkel        ,3,    angezeigt werden. Die Einstellung  der Kupplung hat wie in     Fig.    2 zu erfolgen.  



  Damit die  < 4     leichung    21' beim Kopieren  selbsttätig aufrecht erhalten wird, ist die  gleiche     Verbindung    zwischen den Schlitten       Ai    und A verwendbar, wie in     Fig.    1 ange  geben ist.  



  Zur selbsttätigen     Aufreeliterhaltung    der       Gleichung        3'1    muss der Schlitten     7t.-,,    wenn der  Schlitten A aus seiner Nullstellung um den  Betrag     yi,    und wenn dabei der Schlitten D  uni den Betrag     y--,-y        i    verschoben wird,  wiederum eine     Verschiebung        um        y2    ein     j32     erfahren, die bei positivem Wert von     y2        sin        i92         so gerichtet ist,

   dass der Abstand des Mit  nehmers P von der Drehachse Po verkleinert  wird. Es     darf    aber jetzt, infolge der ge  änderten Ausbildung des     Stereokomparators,     bei positivem Winkel     ss2    nur die der Ver  schiebung des Schlittens D entsprechende  Teilverschiebung des Schlittens     h5    der Ver  schiebung des Schlittens D entgegengesetzt  gerichtet sein.

   Dagegen muss die der Ver  schiebung des Schlittens A entsprechende  Teilverschiebung des Schlittens     h.,    die gleiche  Richtung haben wie die Verschiebung     de-.     Schlittens     d.    Damit der Schlitten     Er,    die ver  langte Verschiebung erfährt, muss er wieder  um mit den Schlitten A und D gekuppelt  werden.

   Um die Kupplung einfach zu ge  stalten, so dass die Übertragung der Ver  schiebungen der Schlitten A und D auf den  Schlitten     h:,    wie in     Fig.    2 durch ein gemein  sames     Hebelsv        stem    möglich ist, muss ent  weder die     Verschiebung    des Schlittens A  oder die des Schlittens D im umgekehrten  Sinne übertragen werden. Im ersteren Falle  könnte sowohl das in     Fig.2    angegebene  Hebelsystem, als auch die dort angegebene,  zur Einstellung des Drehbolzens     q4    dienende,  nach Winkeln     bezifferte    Skala     qis    unver  ändert beibehalten werden.

   Im zweiten Falle  könnte zwar das Hebelsystem der     Fig.    2 ver  wendet werden, doch müsste die Teilung der       Skala.        qis    geändert werden. Diesem     zweiten     Falle soll hier aus     konstruktiven    Gründen  der Vorzug gegeben werden.  



  Die neue Teilung der Skala     qis    ergibt  sich durch folgende Überlegung: Bezeichnet  mau die in die     Breitenricbtung    fallende Kom  ponente des Abstandes des Drehbolzens     q4     von dem     Mitnehnier        q     wiederum mit     E2    und  die entsprechende Komponente des gegen  seitigen Abstandes der beiden     Mitnehmer        qs     und     q,2    wiederum mit     ±'"    so muss jetzt die       6leiehung    bestehen  
EMI0014.0034     
    woraus für     1:

  L,    folgt  
EMI0014.0036     
    Diese Gleichung dient als     (4rundlage    zur    Berechnung der nach     Winkeln    bezifferten  Teilung der Skala     qi..s.    Liegt der     Drehbolzen        @1.i     lotrecht unter dem     Mitnehmer        il,,    ist also       E2:=    0, so befindet sich der Schlitten     (p2    in  seiner     Nullstellung,.    in der sein Zeiger     q;;

      an  der Skala     qis    den     Winkel        Neill    anzeigen  muss.     Nimmt    der     Drehbolzen    eine     Stellung,     ein, in der sein Abstand von dem     Mitnehnier          q12    grösser ist als der gegenseitige Abstand  der beiden     Mitnehmer,    so muss ein     positiver          Winkel        P2    angezeigt werden.  



  Damit der Schlitten     qis,    der den in den  Schlitz     qii    des Hebels q,; eingreifenden Mit  nehmer     q,2    trägt, beim Verschieben des Schlit  tens<I>D</I> in der     Tiefenrichtung    um     y2-Ji,    wie  erforderlich, eine der     Verschiebung    dieses  Schlittens gleich grosse,

   aber entgegengesetzt  gerichtete     Verschiebung    gegenüber dem Schlit  ten A erfährt (ohne dass durch     Verschiebungen     des Schlittens C hervorgerufene     Verschie-          bungen    des Schlittens D in der Breiten  richtung auf die Einstellung des Schlittens     qis     Einfluss haben), ist die ihn antreibende, auf  dein     Schlittere    A gelagerte Gewindespindel     qii     mit Linksgewinde versehen und trägt an  ihrem einen Ende ein Zahnrad     qia.    Dieses  steht mit einem an dem Schlitten A ge  lagerten Zahnrad     q2o    im     Eingriff,    das in ein  drittes Zahnrad,

       q--,i,    von der gleichen Tei  lung und Zähnezahl wie das Rad     qio    ein  greift. Dieses dritte     Za.linrad    ist längs einer  auf der Grundplatte     C'    drehbar gelagerten,  der     Verschiebungsrichtung    des Schlittens     _d     parallelen, genuteten Welle     q22        verschieblich     angeordnet und wird durch einen     Mitnehmer          q=a    des Schlittens A von diesem Schlitten  mitgenommen.

   Durch ein     Kegelräderpaar        q2.4     wird die     Drehung    der -genuteten Welle     q2     auf eine zweite     geneitete    Welle,     q2@,    über  tragen, die auf der Grundplatte G parallel  der     Breitenrichtung    gelagert ist.

   Ein zweites       Kegelräderpaar,        q2r,    dessen eines Rad längs  dieser     genuteten    Welle     q2:,        verschieblich    an  geordnet ist und durch einen     Mitnehmer        q._;

       des Schlittens C von diesem Schlitten mit  genommen wird, überträgt die Drehung dieser  genuteten Welle     q2.,    auf eine den Schlitten<I>D</I>  antreibende - Gewindespindel     q@,    mit Rechts-           gewinde,    die auf dem Schlitten C parallel  der     Tiefenrichtung    gelagert ist, derart,     dass     diese Spindel stets die nach     Grüsse    und Rich  tungssinn gleiche Drehung erfährt wie die  genutete Welle     1=@.    Die Einstellung der     Kupp-          lung    hat wie in     Fig.        \?    zu erfolgen.  



  Eingestellt ist der Apparat wie in     Fig.    1  und 2 für den Schnittpunkt der linken ob  jektivachse mit der die rechte     Objektivachse     enthaltenden     Lotebene.        Beim    Gebrauch     inüs-          seil    ausser den     lileinmscbrauben        dio    und     h,,)     sämtliche     Klemmschra,iben    angezogen sein.  Die     Handhabung    ist. die gleiche, wie bei der  Ausführungsform nach     Fig.    l angegeben ist.  



  Soll der Stereoautograph zum Auswerten  von     Photogrammen    dienen, bei deren     Auf-          nahme    die     'Neigungswinkel        (i3,    und     ü2)    der       Objektivachsen    gegen die Horizontalebene  erheblich verschieden waren, so hat die Ein  stellung des Schlittens D nicht nur gelegent  lich, sondern mehr oder weniger     dauernd        zii     erfolgen.

   In diesem Falle empfiehlt es sich,  für den Schlitten D statt der Handeinstellung  eine selbsttätige Einstellung vorzusehen, so  dass dann also sämtliche zwischen den Plat  tenkoordinaten und den     Raumkoordinaten     bestehenden Beziehungen selbsttätig     aufrecht     erhalten werden, wodurch die Bedienung des  Stereoautographen wesentlich vereinfacht wird.

    Diese selbsttätige Einstellung des Schlittens  D'     lässt    sich dadurch verwirklichen, dass auf  dem Schlitten C, des     Kreuzschlittensystems          At,        Bi,   <I>C,</I> ein Hilfsschlitten     Al'    vorgesehen  wird, der so mit dem     Schlitten    A, gekuppelt  ist, dass er bei einer Verschiebung desselben  gegenüber dein Schlitten     C,    ebenfalls eine  Verschiebung gegenüber diesem Schlitten er  fährt, wobei die Schlitten D und A,'     durch     ein     Hebelsystem    zwangsläufig miteinander       verbunden    sind,

   dessen Angriffspunkt     all        dein     Hilfsschlitten     Ai'    gegenüber dieseln Schlitten  einstellbar angeordnet und so mit, dem Schlit  ten     B,    gekoppelt ist, dass er bei einer Ver-         schiebung    desselben gegenüber dem Schlit  ten C, eine Einstellung     gegenüljjer    dein Hilfs  schlitten     :1,'        erfährt.     



  Eine zweite Verwirklichung der selbst  tätigen     Einstellung    'es Schlittens     T)    ergibt  sich dadurch,     dass    auf dem Schlitten     C,    des       lireuzschlittensvstems        Ai.        Bi.   <B>(</B>i ein weiterer  Schlitten, der Hilfsschlitten A,', vorgesehen  wird, der so mit dem Schlitten .d, gekuppelt  ist, dass er bei einer Verschiebung desselben  gegenüber     dem        Schlitten    C, ebenfalls eine  Verschiebung gegenüber dieseln     Schlitten    er  fährt, wobei die Schlitten D und     _d,

  '        durch     ein     Ilebelsv        stein    zwangsläufig miteinander  verbunden sind, dessen     Angriffspunkt    an dem  Hilfsschlitten     ai'    gegenüber diesem Schlitten  einstellbar angeordnet ist und dessen     All-          griffspunkt    an dem Schlitten D so mit     dein     Schlitten C gekuppelt ist, dass er bei einer  Verschiebung desselben in der     Breitenrichtung     der     Photogramme    eine Einstellung gegenüber  dein Schlitten     I)        erfährt.     



  Jede dieser beiden Lösungen wird kon  struktiv am einfachsten,     wenn    für den     Stereo-          koinparator    der Sonderfall vorliegt, dass das       Mikroskop        JI    fest angeordnet ist, und dass  den Schlitten 3 und     ss        nur    die Einstellung  des linken     Pbotogramins    und den Schlitten C  und D die Einstellung des rechten Photo  gramms     übertragen    ist.

   Dann ist der Schlit  ten     l)    nicht, wie bei denjenigen     Aiisführungs-          fornien.    bei denen er voll Hand eingestellt  werden muss,     gemäss        y_>-yi.    sondern     getn@ifi          y_    einzustellen, und es ist also nur     nötig.          ihn    derart mit dem Schlitten A,     zli    kuppeln,  dass die zwischen     y-    und den Raumkoordi  naten bestehende, durch die     CTleichung    IV       ausgedrüclrte    Beziehung selbsttätig aufrecht  erhalten wird.

   Die erste Lösung     beruht    auf  der selbsttätigen     Aufrechterhaltung    der sieh  durch eine einfache     L        mforinung    der Glei  chung IV     ergebenden        Gleichung     
EMI0015.0102     
      Die zweite Lösung beruht auf der selbst  tätigen Aufrechterhaltung der sich ebenfalls    durch eine einfache Umformung der Glei  chung IV ergebenden Gleichung  
EMI0016.0001     
    Beide Lösungen knüpfen an die durch     Fig.    2  dargestellte Ausführungsform an.

   Die erste  Lösung ist in     Fig.    4, die zweite' Lösung in       Fig.    5 der     Zeichnung    in einer     Grundri(J)ansicht     dargestellt.  



       Fig.4    unterscheidet sich von     Fig.2    in  der     Hauptsache    dadurch, dass der Schlitten D  selbsttätig eingestellt wird. Abweichend ist  ferner, dass der Schlitten A nur die Ein  stellung des linken     Photogramms    regelt, und       dar,    der Schlitten D den untersten Schlitten  des     Kreuzschlittensystems   <I>C, D</I> bildet. In  folge dieser geänderten Ausbildung des     Stereo-          komparators        niaeht    sich nur eine     Änderung     der     ,Verbindung    des Hebels q,; mit dem  Schlitten D nötig.

   Da dieser Schlitten jetzt  eine Einstellung gemäss     y@    (statt wie vorher       geiniif,        J.2-Ji)    erfährt, und da er ferner in  der     Breitenrichtung        unverschieblich    angeord  net     ist,    wird jene Verbindung wesentlich ein  facher. Der in den     _    Schlitz     qii    des Hebels     q,;     eingreifende     Mitnehmer        qi-    sitzt nämlich     lira-          mittelbar    auf dem Schlitten D.  



  Zur     selbsttätigen    Aufrechterhaltung der       Gleichung        4a    ist die folgende Kupplung des  Schlittens     Ai    mit dem Schlitten D vorgesehen.  Auf     dein    Schlitten     Ci    ist ein Hilfsschlitten     Ai'          derart    angeordnet und mit dem Schlitten     Ai          gekuppelt,    dass er bei einer Verschiebung       desselben    entsprechend F eine Verschiebung  in derselben Richtung entsprechend
EMI0016.0042  
         erfährt.    Zu dem     Zwecl,

  -    ist an einem Lager  bock (leg Schlittens     Ci,    tun eine Achse S       drehbar,    ein gabelförmiger Hebel     r1    gelagert,  dessen beide     übereinanderliegende    Gabelenden  je mit einem Schlitz     r-2    ausgestattet sind.

   In  den Schlitz des obern Gabelendes greift ein       lllitnehmer        r-,    des Schlittens     Ai,ein,    in den  des untern Gabelendes ein     Mitnehmer        r4    eines       Schlittens        rs,    der auf dem Hilfsschlitten A,'  in der     Tiefenrichtung    einstellbar angeordnet  ist     und    durch eine Klemmschraube     ro    auf    dem Hilfsschlitten A,' festgestellt     werden     kann.

   Dabei hat die Drehachse S des Hebels     .-,     eine solche Lage     zuni    Schlitten C,     daG    der  Hebel     ri    parallel der     Tiefenrichtung    ist, wenn  der Schlitten     li    sich in seiner Nullstellung  befindet; wenn also der Zeiger     .yi    an der  Skala,     ge    den Wert F= 0 anzeigt.

   Die jeweils  eingestellte, in die     Tiefenrichtung    fallende  Komponente des gegenseitigen Abstandes der  beiden IM     itnehmer        r3    und     r4    wird     durch    einen  Zeiger     )';    des Schlittens     r:,    an einer Skala     r,     des Hilfsschlittens A,' angezeigt.

   Wird diese  Komponente mit U und die entsprechende  Komponente des Abstandes des     Mitnehmers     von der Drehachse S mit     Z"        bezeielirret,    so  muss, wenn der     Hilfschlitten        Ai'    die oben an  gegebene     Verschiebung    erfahren soll, die Glei  chung bestehen  
EMI0016.0083     
    Daraus folgt für     Ti     
EMI0016.0085     
    Ist, wie     angenommen,    I'     unveränderlich,        5n     ist     L%    nur veränderlich mit dem Winkel     ;

  -.     Es ist daher, um wiederholte Ausrechnung  zu vermeiden, die Skala mach Winkeln       beziffert.    Die Berechnung der Teilung der       Skala    ist nach der obigen Gleichung für     L"     ohne weiteres möglich.

   Liegen die     lIitnehmer          r3    und     r4    lotrecht übereinander, so befindet  sieh der Schlitten     r.,    in seiner Nullstellung,  in der sein Zeiger     r;    an der Skala     rz    den  Winkel Null anzeigen     rnu(@.    Verschiebungen  des Schlittens     r:

  -    aus seiner     Nullstelllirig        mils-          sen    stets so gerichtet sein, dass sie auf eine       Vergrösserung    des Abstandes des     lIitnehmers          r'4        voll    der Drehachse S hinwirken.  



  Der Hilfsschlitten A,' ist mit dem Schlit  ten<I>.D</I> durch einen Doppelhebel     ,ji,        j@    ver  bunden, der auf der Grundplatte C um eine  Achse     Ro    drehbar gelagert ist, die mit     der         Drehachse     Qo    des     Doppelbebels    ei, es in einer  die     Breitenrichtung    enthaltenden Ebene liegt.

    Die beiden Arme     ji    und     j2    des Doppelhebels  sind von verschiedener     Länge    und ihre gegen  seitigeNeigungisteinstellbar. meinem Schlitz       j3    des langen Armes,     ji,    greift ein     Mitnehmer          R,    ein, der auf dem obern Schlitten eines  auf, dem Hilfsschlitten     Ai'    angeordneten     Kreuz-          schlittenaystems    angebracht ist, dessen unterer  Schlitten,     ki    ;

   auf* dem Hilfsschlitten     Ai'    in  der     Breitenriclitung    einstellbar angeordnet ist  und gegenüber diesem Schlitten durch eine  Klemmschraube     k.     festgestellt werden kann.  Ein Zeiger     7s    des Schlittens     ki    zeigt an einer  Skala     k4    des Hilfsschlittens A,' denjenigen  Wert an, um den der Schlitten     ki    aus seiner  Nullstellung verschoben ist.

   Diese Nullstellung  ist dadurch bestimmt, dass, wenn der     Schlit-          sen    A, sich in seiner Nullstellung befindet  und wenn an der Skala     1c4    der Wert Null  angezeigt wird, der     Mitnehmer        R,    mit der  Drehachse $o in einer die     Tiefenrichtung    ent  haltenden     Lotebene    liegen muss. Bei der An  zeige von positiven Werten an der Skala     k.,     ist der Abstand des     Mitnehmers        Ri    von dem       Mitnehmer        Q,    kleiner als bei der Anzeige  des Wertes Null.

   Der obere Schlitten,     1c5,    des       Kreuzschlittensyatems        ki,        k5    ist auf dem untern  Schlitten,     ki,    in der     Tiefenrichtung    einstell  bar angeordnet und kann durch eine Klemm  schraube     kn    auf dem     Schlitten        ki    festgestellt  werden. Ein Zeiger     /c;    des Schlittens     ks    zeigt  an einer Skala     k8    des Schlittens     ki    denjenigen  Wert an, um den der Schlitten     1c5    aus seiner  Nullstellung verschoben ist.

   Diese Nullstellung  ist dadurch bestimmt, dass, wenn die Schlit  ten     Ai    und     B,    ihre Nullstellung einnehmen  und wenn an der Skala     k8    der Wert Null  angezeigt wird, der     Mitnehmer        R,    mit dem       Mitnebmer        Qi    in einer die     Breitenrichtung          enthaltenden        Lotebene    liegen muss.

   Bei der  Anzeige von positiven Werten an der Skala     k"     ist der Abstand des     Mitnehmers        R,    von der  Drehachse     Ro        grösser    als bei der Anzeige des  Wertes Null.

   Damit während des Kopierens  der     Mitnehmer        R,    beim Verschieben des  Schlittens     B,    in der     Breitenrichtung    entspre  chend X selbsttätig eine Verschiebung ent-    sprechend<I>X</I>     tg        Y    in der     Tiefenriehtung    er  fährt, und zwar so, dass der Abstand des       Mitnehmers        R,    von der Drehachse     Ro    bei  positivem<I>X</I>     tg        r    grösser ist als für<I>X</I>     tg   <B>;

  -</B><I>= 0,</I>  ist die folgende Kupplung des     Mitnehiners        Ri     mit dem     Schlitten        B,    vorgesehen. Auf dem  Schlitten C ist ein Schlitten l längs zweier  Führungen     h    in der     Tiefenrichtung        verschieb-          ]ich    angeordnet, der einerseits einen der Brei  tenrichtung parallelen Schlitz     1=    aufweist, in  den der     Mitnehmer        Pii    eingreift,

   und auf dem  anderseits ein Schlitten     1a    in der     Tiefenrich-          tung    einstellbar angeordnet ist, der durch  eine Klemmschraube 1, mit     den,    Schlitten l  fest verbunden werden kann. Dieser Schlit  ten     ls    greift mit einem Zapfen 1.; in einen  Schlitz     7(;    eines Hebels 1; ein, der um einen  Zapfen     ls    des Schlittens     B,    drehbar so ge  lagert ist, dass die Neigung seines Schlitzes<B>In</B>  gegen die     Breitenrichtung    verändert werden  kann.

   Die jeweils eingestellte Neigung, die  gleich dem Winkel     Y    zu wählen ist, wird  durch einen Zeiger     l,)    des Hebels<I>l;</I> an einer  entgegen dem     Uhrzeigersinn    zunehmenden       Gradteilung        lio    des Schlittens     B,    angezeigt.  Durch eine     Klemmschraube        li,    kann der He  bel     l;    auf dein Schlitten     B,    festgestellt wer  den.

   Der kurze Arm,     j_"    des Doppelhebels       ji,        j2    greift mittelst einer Stange     j4    an dem  einen Arm,     j:i,    eines Winkelhebels an, der auf  der     (Trundplatte    G um eine Achse     Pio'    dreh  bar gelagert ist, die mit der Drehachse     Pto     in einer die     Breitenrichtung    enthaltenden  Ebene liegt. Der Arm     Jr,    des Winkelhebels  ist von der     gleichen    Länge wie der Arm  des Doppelhebels und ist     diesem    Arm parallel.

    Er schliesst mit dem andern Arm,     j'',    des  Winkelhebels den Winkel<B>90'</B> ein. Dieser  Arm je greift mit einem Schlitz     ,j;    an einem  Bitnehmer R eines Schlittens Jan, der auf  einem Schieber     j,    in der     Breitenrichtung    ein  stellbar angeordnet ist. Dieser Schieber     j9     bildet einen Teil des     Schlittens        D    und ist  für     Justierzwecke        gegenüber    diesem     Schlitten     in dessen Verschiebungsrichtung einstellbar.

    Ein Zeiger     j,o    des Schlittens     js    zeigt an  einer Skala j" des Schiebers     j:,    die jeweils  eingestellte Komponente des Abstandes des    
EMI0018.0001     
  
    3litnehmers <SEP> R <SEP> von <SEP> der <SEP> Drehachse <SEP> Ro' <SEP> in <SEP> der
<tb>  Breitenrichtunan. <SEP> Eine <SEP> Kleinnischrauhe <SEP> j,-,
<tb>  dient <SEP> zum <SEP> Feststellen <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> j. <SEP> auf
<tb>  dem <SEP> Schieber <SEP> j", <SEP> und <SEP> eine <SEP> zweite <SEP> Klernm  schranbe, <SEP> jia, <SEP> zum <SEP> Feststellen <SEP> des <SEP> Schiebers
<tb>  auf <SEP> dem <SEP> Schlitten <SEP> D.

   <SEP> Die <SEP> gegenseitige
<tb>  Nei < -ting <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Arme <SEP> ji <SEP> und <SEP> <B>j,2</B> <SEP> wird
<tb>  durch <SEP> einen <SEP> Zeiger <SEP> ji, <SEP> des <SEP> Armes <SEP> <B>j:,</B> <SEP> an
<tb>  einer <SEP> entgegen <SEP> dem <SEP> Uhrzeigersinn <SEP> zunehmen  de  <SEP> Gradteilung <SEP> ,ji:, <SEP> des <SEP> Armes <SEP> ji <SEP> angezeigt.
<tb>  E <SEP> inc <SEP> Klenunsuliraube <SEP> ,jic <SEP> dient <SEP> dazu, <SEP> die <SEP> bei  den <SEP> Arme <SEP> gegeneinander <SEP> festzustellen.
<tb>  



  Damit <SEP> die <SEP> (Tleichung <SEP> P <SEP> erfüllt <SEP> wird, <SEP> ist
<tb>  die <SEP> Kupplung <SEP> folgendermassen <SEP> einzustellen.
<tb>  Der <SEP> Schlitten <SEP> js <SEP> ist <SEP> in <SEP> diejenige <SEP> Lage <SEP> zu <SEP> brin  gen, <SEP> in <SEP> der <SEP> sein <SEP> Zeiger <SEP> jio <SEP> an <SEP> der <SEP> Skala <SEP> <B>j <SEP> i,</B>
<tb>  die <SEP> Brennweite <SEP> f <SEP> anzeigt. <SEP> Die <SEP> Arme <SEP> ji <SEP> und
<tb>  j2 <SEP> müssen <SEP> -den <SEP> Winkel <SEP> 180 <SEP> -@a <SEP> miteinander
<tb>  cinsehliessen, <SEP> so <SEP> dah-dann <SEP> der <SEP> Zeiger <SEP> J,4 <SEP> an
<tb>  der <SEP> Gradteilung <SEP> ji..

   <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> 192 <SEP> anZeigt  Der <SEP> Schlitten <SEP> ki <SEP> niuss <SEP> diejenige <SEP> Stellung <SEP> ein  nehmen, <SEP> in <SEP> der <SEP> sein <SEP> Zeiger <SEP> <I>frs</I> <SEP> an <SEP> der <SEP> Skala <SEP> <I>k.4</I>
<tb>  des <SEP> Hilfsschlittens <SEP> <I>Al'</I> <SEP> den <SEP> im <SEP> Kopierinaf)@ <SEP> ge  ine.#senen <SEP> Wen <SEP> anzeigt. <SEP> Der <SEP> Schlitten
<tb>  <I>13i</I> <SEP> ist <SEP> in <SEP> seine <SEP> Nullstellung <SEP> zu <SEP> bringen, <SEP> in
<tb>  der <SEP> der <SEP> Doppe <SEP> lliebel <SEP> <I>di, <SEP> d=</I> <SEP> parallel <SEP> der <SEP> '1 <SEP> iefen  richtung <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Schlitten <SEP> rs <SEP> muss <SEP> in <SEP> die  jenige <SEP> Lage <SEP> gebracht <SEP> werden, <SEP> in <SEP> der <SEP> sein
<tb>  Zeil-er <SEP> t--;

   <SEP> an <SEP> der <SEP> Skala <SEP> rs <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> i- <SEP> an  zeigt. <SEP> Der <SEP> Hebel <SEP> h <SEP> ist <SEP> so <SEP> einzustellen, <SEP> dass
<tb>  sein <SEP> Zeiger <SEP> 7s <SEP> an <SEP> der <SEP> Gradteilung <SEP> 71o <SEP> den <SEP> Winkel
<tb>  anzeigt. <SEP> Der <SEP> Schlitten <SEP> <B>kn,</B> <SEP> ist <SEP> bei <SEP> gelöster
<tb>  Kluninischraube <SEP> 7. <SEP> in <SEP> diejenige <SEP> Stellung <SEP> zu
<tb>  bringen, <SEP> in <SEP> der <SEP> sein <SEP> Zeiger <SEP> <I>k;

  </I> <SEP> an <SEP> der <SEP> Skala <SEP> <I>k.,</I>
<tb>  den <SEP> ini <SEP> Kopiermassstab <SEP> gemessener( <SEP> Wert
<tb>  anzeigt. <SEP> Die <SEP> zwangsläu  fige <SEP> Verbindung <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> Bi <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Mittiehmer <SEP> R, <SEP> ist <SEP> durch <SEP> Anziehen <SEP> der <SEP> Klemm  schraube <SEP> 1. <SEP> herzustellen. <SEP> Die <SEP> Klemmschraube
<tb>  I-,;

   <SEP> riittlä <SEP> während <SEP> des <SEP> Kopierens <SEP> gelöst <SEP> blei  ben. <SEP> Wenn <SEP> ini <SEP> Stereokoniparator <SEP> ein <SEP> Bild  punkt <SEP> rnit <SEP> der <SEP> Ordinate <SEP> y= <SEP> = <SEP> 0 <SEP> eingestellt
<tb>  ist, <SEP> muss <SEP> sich. <SEP> der <SEP> Doppelhebel <SEP> ji, <SEP> <B>j--,</B> <SEP> in <SEP> seiner
<tb>  Nullstellung <SEP> befinden, <SEP> in <SEP> .der <SEP> sein <SEP> Arm <SEP> <I>jz</I>
<tb>  parallel <SEP> der <SEP> Tiefenriclitung <SEP> ist; <SEP> während <SEP> sein     
EMI0018.0002     
  
    Arm <SEP> ji <SEP> nm <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> ü_ <SEP> g@g@n <SEP> @lie <SEP> 1'icfen  richtung <SEP> geneigt <SEP> ist.
<tb>  



  Eingestellt <SEP> ist <SEP> der <SEP> Apparat <SEP> wia> <SEP> iu <SEP> Fig. <SEP> 1
<tb>  bis <SEP> 3 <SEP> für <SEP> den <SEP> Schnittpunkt <SEP> der <SEP> linken <SEP> @bjehtic  achse <SEP> mit <SEP> der <SEP> die <SEP> rechte <SEP> Objektiva.chsu <SEP> ent  haltenden <SEP> Lotebene. <SEP> Bei <SEP> Gebrauch <SEP> niiis:eii
<tb>  ausser <SEP> den <SEP> Klemmschrauben <SEP> d,0, <SEP> <I>hio</I> <SEP> und <SEP> <I>I,-,;</I>
<tb>  sämtliche <SEP> Klemmschrauben <SEP> angezogen <SEP> sein.
<tb>  Die <SEP> Handhabung <SEP> ist. <SEP> insofern <SEP> einfacher <SEP> als <SEP> bei
<tb>  der <SEP> Ausführungsform <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> angegeben
<tb>  ist, <SEP> als <SEP> die <SEP> Einstellung <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> D <SEP> von
<tb>  Hand <SEP> wegfitllt.
<tb>  



  Fig. <SEP> 5 <SEP> unterscheidet <SEP> sieh <SEP> von <SEP> Fig.4 <SEP> wir
<tb>  in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> die <SEP> Kupplung <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> _l,
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> Schlitten <SEP> D, <SEP> die <SEP> die <SEP> folgenden <SEP> Xn  derungen <SEP> aufweist. <SEP> Der <SEP> Hilfsschlitten <SEP> A,' <SEP> ist
<tb>  derart <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schlitten <SEP> Ai <SEP> gekuppelt, <SEP> dass
<tb>  er <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Zierschiebung <SEP> desselben <SEP> entspre  chend <SEP> F <SEP> eitre <SEP> Z <SEP> erschiebung <SEP> entsprechend
<tb>  Y <SEP> cos <SEP> T <SEP> erfährt. <SEP> Diibei <SEP> muss <SEP> er <SEP> gegenüber <SEP> dent
<tb>  Schlitten <SEP> .4i <SEP> für <SEP> den <SEP> Fall, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> jeder <SEP> dc@r
<tb>  drei <SEP> Schlitten <SEP> <I>ki, <SEP> L:;

  </I> <SEP> und <SEP> a, <SEP> in <SEP> seiner <SEP> Null  stellung <SEP> befindet, <SEP> die <SEP> gleiche <SEP> Lage <SEP> einnehmen,
<tb>  wie <SEP> für <SEP> Fig. <SEP> -1 <SEP> angegeben <SEP> ist, <SEP> es <SEP> niuss <SEP> also
<tb>  der <SEP> Mitnehinür <SEP> ri <SEP> mit <SEP> der <SEP> Drehachse <SEP> lo <SEP> in
<tb>  einer <SEP> die <SEP> Tiefenrichtung <SEP> enthaltenden <SEP> Lüt  ebeue <SEP> und <SEP> mit <SEP> dein <SEP> 1Mitnehrner <SEP> Qi <SEP> in <SEP> eitler
<tb>  die <SEP> Breitenrichtung <SEP> enthaltenden <SEP> Lotebene
<tb>  liegen. <SEP> Zu <SEP> dein <SEP> Zwecke <SEP> ist <SEP> mir <SEP> eine <SEP> andere
<tb>  Einstellung <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> r:

  , <SEP> erforderlich.
<tb>  Wird <SEP> wiederum <SEP> die <SEP> in <SEP> die <SEP> Tiefenriclitung
<tb>  fallende <SEP> Komponente <SEP> des <SEP> gegenseitigen <SEP> Ab  standes <SEP> der <SEP> beiden <SEP> llitnehmer <SEP> 2-a <SEP> und <SEP> r4 <SEP> mit
<tb>  <I>1r,</I> <SEP> und <SEP> die <SEP> entsprechende <SEP> Komponente <SEP> des
<tb>  Abstandes <SEP> des <SEP> 111itnelimers <SEP> r:, <SEP> von <SEP> der <SEP> Drüh  aclise <SEP> S <SEP> mit <SEP> @T' <SEP> bezeichnet, <SEP> so <SEP> inuss, <SEP> wenn <SEP> der
<tb>  Hilfsschlitten <SEP> .-(i' <SEP> die <SEP> oben <SEP> angegebene <SEP> Ver  schiebung <SEP> erftrhreri <SEP> soll, <SEP> die <SEP> Gleichung <SEP> be  stehen     
EMI0018.0003     
  
EMI0018.0004     
  
    Daraus <SEP> folgt <SEP> für <SEP> U
<tb>  . <SEP> LT= <SEP> T' <SEP> (1 <SEP> - <SEP> cos <SEP> ;j.
<tb>  



  Da <SEP> I' <SEP> wiederum <SEP> unveränderlich <SEP> angenornuien
<tb>  ist, <SEP> so <SEP> ist <SEP> L.' <SEP> nur <SEP> veränderlich <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Win  kel <SEP> 7-, <SEP> deshalb <SEP> kann <SEP> die <SEP> Skala <SEP> i-, <SEP> wiederum
<tb>  nach <SEP> Winkeln <SEP> beziffert <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> Berech  nung <SEP> ihrer <SEP> Teilung <SEP> ist <SEP> nach <SEP> der <SEP> obigen <SEP> Glei-       
EMI0019.0001     
  
    uliung <SEP> für <SEP> ZT <SEP> ohne <SEP> weiteres <SEP> müglicll. <SEP> Liegen
<tb>  ilie <SEP> -#litnelimer <SEP> r:j <SEP> und <SEP> ri <SEP> lotrecht <SEP> übereinander,
<tb>  so <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> der <SEP> Selllitten <SEP> i:; <SEP> iii <SEP> seiner
<tb>  Nullstellung, <SEP> in <SEP> der <SEP> sein <SEP> Zeiger <SEP> r;

   <SEP> an <SEP> der
<tb>  Skala <SEP> r, <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> Null <SEP> anzeigen <SEP> niu1;.
<tb>  Verschiebungen <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> j-:, <SEP> aus <SEP> seiner
<tb>  Nullstellung <SEP> müssen <SEP> stets <SEP> so <SEP> gerichtet <SEP> sein,
<tb>  dass <SEP> sie <SEP> an-[ <SEP> eine <SEP> V <SEP> erkleinerung <SEP> des <SEP> <B>Ab-</B>
<tb>  <B>ei</B> <SEP> des <SEP> Mitnehulers <SEP> r4 <SEP> von <SEP> der <SEP> Dre <SEP> ai  achse <SEP> S <SEP> liinwirhen.
<tb>  



  Da <SEP> in <SEP> der <SEP> Gleichung <SEP> 4" <SEP> im <SEP> Nenner <SEP> der
<tb>  rechten <SEP> Seite <SEP> kein <SEP> von <SEP> I <SEP> abhängiges <SEP> Glied
<tb>  vorhanden <SEP> ist, <SEP> füllt <SEP> die <SEP> Kupplung <SEP> des <SEP> Mit  nebiners <SEP> Ri <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Schlitten <SEP> Bi <SEP> weg. <SEP> Da  für <SEP> ist <SEP> aber <SEP> im <SEP> Nenner <SEP> der <SEP> linken <SEP> Seite <SEP> der
<tb>  Gleichung <SEP>  < las <SEP> von <SEP> .z2 <SEP> abhängige <SEP> Glied <SEP> <I>.x2 <SEP> 1g <SEP> r</I>
<tb>  vorbanden, <SEP> so <SEP> dal:

  , <SEP> eine <SEP> Kupplung <SEP> des <SEP> Mit  nehiners <SEP> R <SEP> finit <SEP> dem <SEP> Schlitten <SEP> C <SEP> vorgesehen
<tb>  werden <SEP> inuli. <SEP> Diese <SEP> Kupplung <SEP> muss <SEP> so <SEP> be  schaffen <SEP> sein, <SEP> dass <SEP> beim <SEP> Einstellen <SEP> des <SEP> Schlit  tens <SEP> C <SEP> in <SEP> der <SEP> Breitenrichtung <SEP> entsprechend <SEP> <I>.c:

  2</I>
<tb>  der <SEP> Mitnehmer <SEP> R <SEP> in <SEP> einer <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Breiten  richtung <SEP> um <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> @2 <SEP> geneigten <SEP> Rieli  tung <SEP> eine <SEP> Einstellung <SEP> entsprechend <SEP> <I>.L2 <SEP> tg <SEP> <B>7 <SEP> -</B></I>
<tb>  erfährt, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> so, <SEP> dass <SEP> sein <SEP> Abstand <SEP> von
<tb>  der <SEP> Drehachse <SEP> Ro' <SEP> bei <SEP> positivem <SEP> Wert <SEP> voll
<tb>  <I>x <SEP> tg <SEP> r</I> <SEP> kleiner <SEP> ist <SEP> als <SEP> für <SEP> x2 <SEP> <I>tg <SEP> r <SEP> = <SEP> 0.</I> <SEP> Zii <SEP> dem
<tb>  Zweck <SEP> ist <SEP> dieser <SEP> Mitnehmer <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> un  mittelbar <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Schlitten <SEP> j.i <SEP> angeordnet,
<tb>  sondern <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Schlitten <SEP> jir,

   <SEP> der <SEP> längs
<tb>  einer <SEP> Creradführung <SEP> jis <SEP> eines <SEP> Drehschlittens
<tb>  jie <SEP> verschieblich <SEP> angeordnet <SEP> ist. <SEP> In <SEP> der <SEP> Null  stellung <SEP> des <SEP> , <SEP> Schlittens <SEP> j17 <SEP> liegt <SEP> der <SEP> Mit  nehnier <SEP> R <SEP> in <SEP> der <SEP> Achse <SEP> dieses <SEP> Drelisulilittens.
<tb>  In <SEP> dieser <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> ji, <SEP> zeigt
<tb>  sein <SEP> Zeiger <SEP> j2o <SEP> auf <SEP> einen <SEP> Gegenzeiger <SEP> j ,
<tb>  der <SEP> Geradführung <SEP> jis. <SEP> Der <SEP> Drehschlitten <SEP> jlo
<tb>  ist <SEP> auf <SEP> .dem <SEP> Schlitten <SEP> js <SEP> drehbar <SEP> gelagert
<tb>  und <SEP> kann <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Kleinnischraube <SEP> j22 <SEP> auf
<tb>  diesem <SEP> Schlitten <SEP> festgestellt <SEP> werden. <SEP> .

   <SEP> Ein
<tb>  Zeiger <SEP> j2s <SEP> des <SEP> Drelischlittetis <SEP> j <SEP> i9 <SEP> zeigt <SEP> dabei
<tb>  an <SEP> einer <SEP> entgegen <SEP> dein <SEP> Uhrzeigersinn <SEP> zu  nehmenden <SEP> Gradteilung <SEP> <I>j24</I> <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> j8
<tb>  denjenigen <SEP> Winkel <SEP> an, <SEP> 'um <SEP> den <SEP> der <SEP> Dreh  schlitten <SEP> aus <SEP> seiner <SEP> Nullstellung <SEP> vepdreht <SEP> ist.
<tb>  Diese <SEP> Verdrehung <SEP> muss, <SEP> damit <SEP> die <SEP> Verschie  bung <SEP> des <SEP> Mitnehmers <SEP> R, <SEP> wie <SEP> verlangt, <SEP> in
<tb>  der <SEP> um <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> @2 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Breiten-     
EMI0019.0002     
  
    riclitung <SEP> geneigten <SEP> Richtung <SEP> vor <SEP> sich <SEP> geht,
<tb>  den <SEP> Wert <SEP> <I>,@z</I> <SEP> annehmen.

   <SEP> Die <SEP> hlTullstellung <SEP> ist
<tb>  dadurch <SEP> bestimmt; <SEP> dass <SEP> für <SEP> t3_ <SEP> = <SEP> 0 <SEP> die <SEP> Gerad  fiihrung <SEP> ji. <SEP> parallel <SEP> dei# <SEP> Breitenrichtung <SEP> sein
<tb>  inul;. <SEP> Auf <SEP> dem <SEP> Schieber <SEP> <B>J!)</B> <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schlitten",
<tb>  in <SEP> der <SEP> Breitenrichtung <SEP> verschieblich <SEP> angeord  net, <SEP> der <SEP> einen <SEP> der <SEP> Tiefenrichtung <SEP> parallelen
<tb>  Schlitz <SEP> .enthält, <SEP> in <SEP> den <SEP> der <SEP> Mitnehmer <SEP> R
<tb>  eingreift. <SEP> Dieser <SEP> Schlitten <SEP> xi <SEP> ist <SEP> folgeuder  tnalieii <SEP> finit <SEP> dein <SEP> Schlitten <SEP> C <SEP> gekuppelt. <SEP> In
<tb>  einer <SEP> der <SEP> Tiefenrichtung <SEP> parallelen <SEP> Fübrungs  mit <SEP> s, <SEP> des <SEP> Schiebers <SEP> <B>J</B>:

  <B>,</B> <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schlitten
<tb>  einstellbar <SEP> angeordnet, <SEP> der <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Kleinm  schraube <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Schieber <SEP> j;) <SEP> festgestellt
<tb>  würden <SEP> kann. <SEP> Der <SEP> Schlitten <SEP> sa <SEP> trügt <SEP> einen
<tb>  Drehbolzen <SEP> JK(;, <SEP> der <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> @; <SEP> des
<tb>  untern <SEP> Flansches <SEP> eines <SEP> zwei <SEP> Übereinander  liegende <SEP> Flanschen <SEP> enthaltenden <SEP> Hebels <SEP> ss
<tb>  hindttrcbgreift, <SEP> wobei <SEP> auf <SEP> diesem <SEP> untern
<tb>  Flansch <SEP> ein <SEP> in <SEP> der <SEP> Schlitzrichtung <SEP> einstell  barer <SEP> Schlitten <SEP> angeordnet <SEP> zu <SEP> denken <SEP> ist, <SEP> der
<tb>  mit <SEP> einer <SEP> Bohrung <SEP> ausgestattet <SEP> ist, <SEP> durch <SEP> die
<tb>  der <SEP> Drehbolzen <SEP> K,;

   <SEP> ebenfalls, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> mit
<tb>  Passung, <SEP> hindurcbgreift, <SEP> und <SEP> der <SEP> auf <SEP> dein
<tb>  untern <SEP> Flansch <SEP> feststellbar <SEP> ist. <SEP> In <SEP> dein <SEP> obern
<tb>  Flansch <SEP> sind <SEP> zwei <SEP> Schlitze <SEP> angeordnet. <SEP> In
<tb>  den <SEP> einen <SEP> Schlitz, <SEP> ;

  ,, <SEP> greift <SEP> ein <SEP> Mitnehnier <SEP> sio
<tb>  eines <SEP> Schiebers <SEP> s,, <SEP> ein, <SEP> der <SEP> einen <SEP> Teil <SEP> des
<tb>  Schlittens <SEP> si <SEP> bildet. <SEP> Dieser <SEP> Schieber <SEP> ist <SEP> für
<tb>  Justierzwecke <SEP> gegenüber <SEP> dein <SEP> Schlitten <SEP> si <SEP> in
<tb>  der <SEP> Breitenrichtung <SEP> einstellbar <SEP> angeordnet <SEP> und
<tb>  kann <SEP> durch <SEP> eitle <SEP> Klemmschraube <SEP> ,= <SEP> auf <SEP> dem
<tb>  Schlitten <SEP> s, <SEP> festgestellt <SEP> werden.

   <SEP> In <SEP> den <SEP> andern
<tb>  Schlitz, <SEP> .is, <SEP> greift <SEP> ein <SEP> Mitnehnier <SEP> sia <SEP> des <SEP> zu
<tb>  dein <SEP> Schlitten <SEP> C <SEP> gehörenden <SEP> Schiebers <SEP> <I>ha</I> <SEP> ein.
<tb>  Durch <SEP> einen <SEP> Zeiger <SEP> s, <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> xi <SEP> wird
<tb>  an <SEP> einer <SEP> Skala <SEP> sie <SEP> des <SEP> Schiebers <SEP> ;" <SEP> die <SEP> je  weils <SEP> eingestellte, <SEP> in <SEP> die <SEP> Tiefenrichtung <SEP> fal  lende <SEP> Komponente <SEP> des <SEP> Abstandes <SEP> des <SEP> Dreh  bolzens <SEP> se <SEP> von <SEP> dein <SEP> Mitnehmer <SEP> si. <SEP> angezeigt,
<tb>  und <SEP> die <SEP> Kante <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> D <SEP> zeigt <SEP> an
<tb>  einer <SEP> Skala <SEP> des <SEP> Schiebers <SEP> i:) <SEP> die <SEP> jeweils
<tb>  eingestellte;

   <SEP> in <SEP> die <SEP> Tiefenrichtung <SEP> fallende
<tb>  Komponente <SEP> des <SEP> gegenseitigen <SEP> Abstandes <SEP> der
<tb>  beiden <SEP> Mitnehnier <SEP> sio <SEP> und <SEP> s, <SEP> F <SEP> an. <SEP> Wird <SEP> die
<tb>  erste <SEP> Komponente <SEP> finit <SEP> .T <SEP> und <SEP> die <SEP> letztere
<tb>  finit <SEP> li <SEP> bezeichnet, <SEP> so <SEP> muss, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Mit  nehmer <SEP> 1i <SEP> beim <SEP> Verschieben <SEP> des <SEP> Schlittens <SEP> C         um     x2    in der gegen die     Breitenrichtung    um  den Winkel     ss,    geneigten Richtung eine Ver  schiebung     (111r        X-2        ig        ;

  -,    also in der Breiten  richtung eine Verschiebung um<I>x=</I>     cos        r3=        ty   <I>r</I>  erfahren soll, die Gleichung bestehen  
EMI0020.0011     
    Daraus folgt für J  
EMI0020.0012     
    Nach dieser Gleichung lässt sich die jeweils  einzustellende     Komponente    J ohne weiteres  berechnen. Liegt der Drehbolzen st; lotrecht  unter dem     Mitr)ehmer        sio,    so befindet sich  der Schlitten 84 in seiner Nullstellung, in der  sein Zeiger     si    ; an der Skala     sio    den Wert  Null anzeigen muss.

   Eine Stellung des Dreh  bolzens zwischen den beiden     Mitnellmern        sio     und     ,;i        -i    entspricht einem positiven Winkel     r.     



  Damit die Gleichung     4)'    erfüllt wird, ist  die     Kupplung    folgendermassen einzustellen.  Die Arme     ji    und     j2    müssen den     Winkel     180 --     r3::    miteinander einschliessen, so dass  dann der Zeiger     j1.4    an der Gradteilung     j,5     den     Winkel        @2>    anzeigt.

   Der     Schlitten        ki    muss  - diejenige Stellung einnehmen, in der sein  Zeiger     k3    an der Skala     14    des Hilfsschlittens       A,'    den im Kopiermassstab gemessenen Wert  <I>b</I>     cos   <I>r</I>     sin        e    anzeigt.

   Der Schlitten     kä    ist in  diejenige Stellung zur bringen, in der sein  Zeiger     k;        all    der Skala     ks    den im Kopier  massstab gemessenen Wert     b        sin   <I>a</I>     cos        z    an  zeigt. Der Schlitten     j-:,    ist so einzustellen,  dass sein Zeiger     1-r    all der Skala     7s    den       Winkel    / anzeigt.

   Der Schlitten     js    muss die  jenige Lage einnehmen, in der sein Zeiger     j,0     an der Skala     jii    die Brennweite f anzeigt.  Der- Schlitten C muss seine Nullstellung ein  nehmen, in der der kurze Arm,     h:,    des Dop  pelhebels     1i,        1a_    parallel der     Tiefenrichtung     ist. Der Drehschlitten     jro    ist so einzustellen,       dass    sein Zeiger     jza    an der Gradteilung     J.z4     den Winkel     @2    anzeigt.

   Der Schlitten     Jri    ist  in diejenige Lage zu bringen, in der sein  Zeiger     ho    auf den Gegenzeiger     jai    der       Geradführung        ji.hinweist.    Der Schlitten     s.4     ist so einzustellen, dass sein Zeiger     s,5        all     der     Skala        sie    den aus der Gleichung für J    sich ergebenden Wert anzeigt: Wenn für       Stereokomparator    ein Bildpunkt mit den Ko  ordinaten     x=_    = 0 und 11:     ---    0 eingestellt ist.

         befindet    sieh der Doppelhebel     ji,        j_    in seiner  Nullstellung, in der sein Arm     j2    parallel     uler          Tiefenrichtung    ist, während sein Arm     j,        11m     den Winkel     @a    gegen die     Tiefenrichtung    ge  neigt ist.  



  Eingestellt ist der Apparat wie in     Fig.    1  bis 4 für den     Schnittpunkt    der linken     Objek-          tivachse    mit der die . rechte     Objektwachse     enthaltenden     Lotebene.    Beim     Gebrauch        müs-          sen    ausser den Klemmschrauben     dio    und     h".     sämtliche Klemmschrauben angezogen sein.  Die Handhabung ist die gleiche, wie bei der  Ausführungsform nach     Fig.    4 angegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Aufzeichnen linearer Ele mente der aus einem Photostereogramm zur entnehmenden Oberfläche eines räumlichen Gebildes auf eine ebene Fläche, mit einem Sterekomparator, der aus einem binokularen Doppelmikroskop mit zwei Al_arken und aus einem System voll vier- Schlitten besteht.
    und mit einem Kreuzschlittensystem, das drei Glieder besitzt, einen Höhenschlitten, einen Breitenschlitten und einen Tiefenschlitten, vor) denen der Tiefenschlitten das unterste Glied bildet, während der Höhenschlitten und der Breitenschlitten nebeneinander auf dem Tiefen schlittert angeordnet sind, wobei der Breiten schlitten einen Zeichenstift trägt, der mit einer auf dem Träger dieses Kreuzschlitten systems angebrachten Zeichenfläche eine Zei chenvorrichtung bildet, wobei ferner -der Höhenschlitten mit einem und der Breiten schlittert mit,
    zwei Schlitten des Schlitten- systeins des Stereokomparators durch Hebel systeme zwangsläufig so verbunden sind; dass bei geeigneter Einstellung des vierten Schlit tens des Schlittensystems des Stereokompara- tors die Lage des Zeichenstiftes zur Zeichen fläche jeweils der Horizontalprojektion des jenigen Qbjel,:tpunl.;
    #tes entspricht, dessen Bil der> in dem Stereokomparator mit den Mar- ken des Mikroskops zusammenfallend gesehen werden, dadurch gekennzeichnet, daf@ von den Angriffspunkten der den Breitenschlitten des Kreuzschlittensystems mit den genannten Schlitten des Schlittensystems des Stereo- komparators verbindenden Hebelsysteme min destens einer mit einem andere Schlitten des zugehörenden Schlittensystems gekuppelt ist, zum Zwecke,
    vermittelst der Vorrichtung Photostereogramme. bei deren Aufnahme die Objektivachseu beliebig in den Kaum gerich tet waren, ohne irgendwelche Einschränkung auswerten zu können. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den Angriffs- punkten der den Breitenschlitten des Kreuz schlittensystems mit jenen beiden Schlitten des Schlittensystems des Stereokomparators verbindenden Hebelsystemen an dein Brei tenschlitten mindestens der eine so mit dem Höhenschlitten gekuppelt ist, dass er bei einer Verschiebung des letzteren gegenüber dem Tiefenschlitten eine Einstellung gegen über dem Breitenschlitten erfährt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch.
    gekennzeichnet, dass von den Angriffs punkten der den Breitenschlitten des Kreuz schlittensystems mit jenen beiden Schlitten des Schlittensystems des Stereokompara- tors verbindenden Hebelsysteme an letz teren Schlitten der eine so mit dem an den Höhenschlitten des Kreuzschlitten- Systems gekuppelten Schlitten des Stereo konrparators gekuppelt ist, dass er bei einer Verschiebung desselben in der Höhenrich tung der Photogramme ebenfalls eine Ein stellung in dieser Richtung erfährt, wäh rend der andere Angriffspunkt so mit dem vierten Schlitten des Stereokomparators gekuppelt ist,
    dass er bei einer gegenseiti gen Verschiebung dieses Schlittens und des Mikroskops in der Höhenrichtung der Photogramme ebenfalls eine Einstellung in dieser Richtung erfährt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefenschlitten des Kreuzschlittens_vsterns einen Hilfs schlitten trügt, der so rnit dem Höhen schlitten gekuppelt ist, dass er bei einer V ersehiebung des letzteren gegenüber dem Tiefenschlitten ebenfalls eine Verschiebung gegenüber diesem Schlitten erfährt,
    wobei der vierte Schlitten des Schlittensystems des Stereokornparators und dieser Hilfs schlitten durch ein Hebelsystern zwangs läufig miteinander verbunden sind, dessen Angriffspunkt an dein Hilfsschlitten gegen über diesen Schlitten einstellbar angeordnet und so mit dem Breitenschlitten des Kreuz schlittensysterns gekuppelt ist, dass ei- bei einer Verschiebung des letzteren Schlittens gegenüber dein Tiefenschlitten eine Ein stellung gegenüber dein Hilfsschlitten er fährt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefenschlitten des Kreuzschlittensvsteins einen Hilfsschlitten trägt, der so mit dem Höhenschlitten ge kuppelt ist, dass er bei einer Verschiebung desselben gegenüber dem Tiefenschlitten ebenfalls eine Verschiebung gegenüber die sem Schlitten erfährt,
    wobei der vierte Schlitten des Schlittensystems des Stereo- komparators und dieser Hilfsschlitten durch ein Hebelsystem zwangsläufig miteinander verbunden sind,
    dessen Angriffspunkt an dein Hilfsschlitten gegenüber diesem Schlit ten einstellbar angeordnet ist und dessen Angriffspunkt an dein vierten Schlittert des Schlittensystems des Stereokomparators so mit dein einen jener beiden finit dem Breitenschlitten gekuppelten Schlitten des Schlittensystems des Stereokomparators gekuppelt ist.
    dass er bei einer Verschie bung des letzteren in der Breitenrichtung der Photogramme eine Einstellung gegen über denn vierten Schlitten des Schlitten systems des Stereokomparators erfährt.
CH89970D 1918-07-08 1920-05-22 Vorrichtung zum Aufzeichnen linearer Elemente der aus einem Photostereogramm zu entnehmenden Oberfläche eines räumlichen Gebildes auf eine ebene Fläche. CH89970A (de)

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