CH89945A - Flechtmaschine ohne Gangplatte. - Google Patents

Flechtmaschine ohne Gangplatte.

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CH89945A
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CH
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Xaver Pfrunder
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Xaver Pfrunder
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


  Flechtmaschine ohne Gangplatte.    Es sind Flechtmaschinen ohne Gangplatte  bekannt, bei welchen die Umsteuerung eines  Klöppels von einem Teller zum benachbarten  durch lotrecht bewegliche     Mitnehmer    erfolgt,  welche unter dem Teller auf einem besonderen  Führungsstift gleitend angeordnet sind und  mit einem zahnartigen Teil in entsprechend  ausgebildete Aussparungen des Klöppels ein  greifen. Das sichere Arbeiten dieser Kon  struktionen ist in vielfacher Weise gefährdet:  Die gleitende Reibung auf dem Führungs  stift setzt der Bewegung der Mitnehmer be  deutenden Widerstand entgegen, durch Ver  harzen und Eindringen von Öl und Staub  wird dieser Widerstand so weit erhöht, dass  ein Versagen der Vorrichtung eintritt.

   Der  exzentrisch an dem Führungsteil des     Mit-          nehmers    angreifende Druck beim Verdrängen  des Mitnehmers des einen Klöppels durch  den andern bedingt eine gewisse Länge des  Führungsteils, um das Klemmen desselben auf  dem Führungsstift herabzumindern, und  hierdurch wird eine grosse Bauhöhe der  Klöppelstöcke hervorgerufen.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist eine  Konstruktion, welche obige Nachteile ver  meidet.    Erfindungsgemäss ist bei der den Gegen  stand dieses Patentes bildenden     Flecht-          maschine    ohne Gangplatte mit in lotrechter  Ebene beweglichen Mitnehmern für die  Klöppel der einzelne Mitnehmer als Sperr  haken ausgebildet und so am Klöppelstock  angeordnet, dass sein mit dem Klöppel zu  sammenwirkendes Ende durch Ausführung  einer Kippbewegung um das an dem Klöppel  stock anfliegende andere Ende des Mit  nehmers mit dem Klöppel in und ausser Ein  griff kommt.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist auf     beiliegender     Zeichnung gezeigt.  



  Fig. 1 ist ein Aufriss von zwei benachbar  ten Klöppelstöcken mit dem zwischen den  selben befindlichen untern Teil eines Klöp  pels;  Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie       II--11    in     Fig.    l;       Fig.    3     zeioo-t    einen     Mitnelimer    in Seiten  ansicht, und       Fig.    4 ist ein Grundriss des     Mitnehmers.     Mit 1 ist die Tischplatte der Flecht  maschine bezeichnet, auf welcher die Röh-      reu 2, um welche die Klöppelstöcke 3 sich  drehen, befestigt sind.

   Jeder Klöppelstock  weist ein Antriebsrad 4 auf und über dem  selben einen Teller 5, der mit Einkerbungen 6  versehen ist, in welche sich der unterste,  zylindrisch ausgeführte Teil 7 des Klöppels 8  einlegt. Über dem Teller 5 ist, bei benach  barten Klöppeln in verschiedener Höhenlage,  eine kreisförmige Scheibe 9 vorgesehen, wel  che in einen der Schlitze 10, die überein  ander im verstärkten zylindrischen Teil 11  des Klöppels 8 angebracht sind, eingreift,  um den Klöppel zwecks Einhaltung der ver  tikalen Stellung zu führen. In der in Fig. 1  gezeichneten Stellung des Klöppels zwischen  den Klöppelstöcken sind die Scheiben der bei  den Klöppelstöcke im Eingriff mit dem  Klöppel.  



  Zum Umsteuern des Klöppels dienen     Mit-          nehmer    11', die als Sperrhaken ausgebildet  sind. Jeder Mitnehmer besteht aus einem  flachen Stab von rechteckigem Profil, in des  sen vorderem, in bezug auf die zugehörige  Klöppelstockachse äusserem Teil eine Quer  nut 12 vorgesehen ist. Das vordere Ende des  Mitnehmers ist oben und unten, bei 13 und  14, abgeschrägt. Durch die obere     Absehrä-          gung    zusammen mit der senkrechten Wand  der Nut wird ein Zahn gebildet. Das hin  tere Ende des Mitnehmers ist bei 15 nach  dem Radius der Zylinderfläche des Klöppel  stockes, gegen welche es anliegen kann, ab  gerundet.

   Au f seiner untern Seite weist das  innere Ende des Mitnehmers einen nach unten  verjüngten Zapfen 16 auf; ferner ist auf der  Unterseite eine Anbohrung 17 vorhanden,  in welcher das eine Ende einer Schrauben  feder 18 eingelegt ist. Der Mitnehmer 11'  ist lose zwischen zwei auf einem auf das  Zahnrad 4 aufgesetzten Konus 19 vorgesehe  nen Erhöhungen oder Ansätzen 20 eingelegt.  Die innern, einander zugekehrten Begren  zungsflächen der beiden Ansätze 20 sind ver  tikal und ihre Entfernung voneinander ist  etwas grösser als die Breite des Mitnehmers  11'; sie dienen zur seitlichen Führung des  Mitnehmers. In der Zeichnung sind vier der  artige Ansatzpaare zur Aufnahme von Mit-    nehmern gezeigt.

   Der Zapfen 16 ist mit nach  abwärts sich erweiterndem Spiel in ein Loch  21 im Konus 19 eingesetzt, und in eine An  bohrung 22 im     Konus    19 ist das andere Ende  der Schraubenfeder 18 eingelegt.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen     Flecht-          maschine    ist wie folgt:  Die Länge der Feder 18 ist so bemessen,  dass sie in nicht     zusammengepresstem    Zu  stande den Mitnehmer 11' in horizontaler Lage  hält (siehe den linken Mitnehmer des lin  ken Klöppelstockes in Fig. 1). Das untere  Ende 7 des Klöppels ist mit einer im Quer  schnitt rechteckigen Nut 24 versehen; beider  seits der Nut und parallel zu ihr sind bei  23 Abschrägungen nach oben vorgesehen.

    Durch diese Abschrägungen wird das erst  malige Aufsetzen der Klöppel von Hand auf  den Klöppelstock wesentlich erleichtert, in  dem beim Einschieben eines Klöppels in hori  zontaler Richtung auf die Führungsschei  ben 9 die Abschrägung 23 sich über die Ab  schrägung 13 des Mitnehmers hinschiebt und  den Mitnehmer nach unten drückt. Sind die  beiden Abschrägungen 23 und 13 gegen das  Ende des     Einschiebens    des Klöppels zu ganz  übereinander verschoben, so schnappt die  Zahnkante des     Mitnehmers    durch die Wir  kung der Federkraft in die Nut 24 ein und       bewerkstelligt    auf     diese        )Veise    das Fassen  des Klöppels.

   Der     Mitnehmer    nimmt dann  die gegen die Horizontale geneigte Lage ein,  wie sie der     Mitnehmer    des     rechten        Iilöppel-          stoekes    in     Fig.    1 zeigt.

   Wenn nun im Be  trieb der an dem einen     Klöppelstoclz.    durch  den     Mitnehmer    gehaltene Klöppel bei der       Umdrehung    nach dem benachbarten Klöppel  stock gebracht wird, so werden der geneigte       Mitnehmer    des ersten     Klöppelstockes    und der  freie, in horizontaler Lage sich befindende       Mitnehmer    des zweiten     Klöppelstockes    auf  einanderstossen.

   Es wird der     Winkel,    den die       Abschrägüngen    13, 14 des zweiten     Mitneh-          mers    bilden, mit dem einspringenden     Winkel,     den die Fläche 13 des erstgenannten     Mitneh-          mers    und Fläche 23 des Klöppels bilden,  so zusammenarbeiten,     class    durch die Keil-      wirkung der zuvor wirksame Mitnehmer des  einen Klöppelstockes nach unten verdrängt  wird durch den zuvor unwirksamen des     an-          (lern    Klöppelstockes.

   Fig. 1 zeigt die gegen  seitige Lage der Mitnehmer, wenn der Klöp  pel die Zentrale der beiden Klöppelstock  achsen passiert, der Mitnehmer des rechten  Klöppelstockes ist im Eingriff mit der Klö     p-          pelnut    24, während der Mitnehmen des an  dern Klöppelstockes sich unter dem ersteren  befindet. Der über dem Zahnrad 4 befind  liche, als Konus 19 ausgebildete Teil des  Klöppelstockes ist mit einer Neigung der er  zengenden Mantellinie ausgebildet, die grö  sser ist als die grösste Neigung des Mit  nehmers bei Ausführung der Kippbewegung.  



  Beim Verdrängen und Einschnappen der  Mitnehmen in die Klöppelnut führen dieselben  Kippbewegungen um das am Klöppelstock  aufliegende hintere Ende der Mitnehmen aus.  Die zur Verdrängung nötige Kraft hat eine  äusserst geringe Reibung zu überwinden,  Schmierung ist kaum nötig und ein absolut  sicheres Arbeiten der Vorrichtung ist ge  währleistet. Das Spiel, das in der losen Ver  bindung des Mitnehmers mit der Klöppelnut  24 vorhanden ist, gestattet auch ein sicheres  Arbeiten, wenn die Klöppelstöcke nicht ganz  genau, gleichmässig montiert sind, und auch  eine grosse Abnutzung der Teile der Um  steuervorrichtung hindert das sichere Arbei  ten der letzteren nicht. Die am Klöppel vor  gesehene Nut und der in dieselbe eingreifende  Zahn bewirken ein sehr gutes Festhalten des  Klöppels auf dem Klöppelstock auch bei  hohen Tourenzahlen.

   Diese Mitnehmerkon  struktion ist für Umsteuerung in beiden Dreh  richtungen in gleicher Weise geeignet. Fer  ner beansprucht die ganze Anordnung einen  sehr geringen Raumbedarf. Die Höhe der  Klöppelstöcke wird durch die dargestellte  erfindungsgemässe Ausführungsform klein  gehalten, die Vibrationen und damit Faden  brüche werden vermindert; dadurch wird die  Stabilität der Flechtmaschine erhöht und die  Lebensdauer der einzelnen Teile derselben  wesentlich verlängert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flechtmaschine ohne Gangplatte mit in lotrechter Ebene beweglichen Mitnehmern für die Klöppel, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne Mitnehmen als Sperrhaken aus gebildet und derart an einem Klöppelstock angeordnet ist, dass das mit dem Klöppel zu sammenwirkende Ende des Mitnehmers durch Ausführung einer Kippbewegung um das am Klöppelstock aufliegende andere Ende in und ausser Eingriff mit dem Klöppel kommt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flechtmaschine ohne Gangplatte nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen an der Unterseite des am Klöppelstock aufliegenden Endes des Mitnehmers vor- gesehenen Zapfen, der lose in einem im Klöppelstock vorgesehenen Loch eingesetzt ist. 2.
    Flechtmaschine ohne Gangplatte nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine seitliche Führung des Mitnehmers durch mit vertikalen Begrenzungswänden versehene Erhöhungen auf dem Klöppel stock gebildet wird, zwischen welche der Mitnehmen lose eingelegt ist. 3. Flechtmaschine ohne Gangplatte nach Pa tentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass das äussere wirksame Ende des Mitnehmers nach oben und unten abgeschrägt ist und dass das untere Ende des Klöppels mit einer Nut und beiderseits der Nut mit Abschrägungen versehen ist.
    4. Flechtinasc#liine ohne Gangplatte nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Anbobrungen des Mitnehmers und des Klöppelstoekes eine Schraubenfeder lose eingelegt ist, welche den Mitnehmen in seine wirksame Lage presst und einen an dein mit dein Klöppel zusammenwirken- den Ende des Mitnehmen-, vorgesehenen Zahn in die Nut des Klöppels einspringen 1 < isst. 5.
    Flechtmaschine ohne Gangplatte nach Pa tentanspruch, dadurch.gekennzeichnet, dass der Teil des Klöppelstockes, über welchem der Mitnehmer angebracht ist, als Konus mit einer stärker geneigten Erzeugungs linie ausgeführt ist, als der grössten vor kommenden Neigung des Mitnehmers bei seiner Kippbewegung um sein eines Ende entspricht.
CH89945D 1920-06-19 1920-06-19 Flechtmaschine ohne Gangplatte. CH89945A (de)

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