CH89936A - Webstuhl. - Google Patents

Webstuhl.

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CH89936A
CH89936A CH89936DA CH89936A CH 89936 A CH89936 A CH 89936A CH 89936D A CH89936D A CH 89936DA CH 89936 A CH89936 A CH 89936A
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CH
Switzerland
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loom
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Karl Walther
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Karl Walther
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/28Driving mechanisms for the picker stick
    • D03D49/30Driving mechanisms for the picker stick operated by cam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl.    Bekannte Webstühle mit     wagrecht     schwingenden Schlagarmen, sogenannte  Oberschläger,     besitzen    parallel zur Kurbel  welle eine zweite Welle, auf welcher sich  die Daumenscheiben für die Bewegung der  Schlagarme befinden. Beide Wellen sind  dabei durch Stirnräder miteinander. ver  bunden, deren Zähne bei jeder     Webschüt-          zenbewegung,        bezw.    bei jeder Schwing  bewegung der Schlagarme stets an der glei  chen Stelle schlagartig beansprucht werden,  so dass sie wegen des stets an gleicher Stelle  auftretenden starken Verschleisses sehr häu  fig ausgewechselt werden müssen.

   Damit die  innerhalb der Stirnräder auftretenden Stösse  wenigstens etwas gemildert werden, war es  nötig, die Schlagarme mit Schlagriemen in  Verbindung zu bringen, d. h. die Verbin  dung zwischen den Schlagarmen und dem       Picker    durch Schlagriemen herzustellen, die  gleichfalls häufig erneuert; werden müssen,  und in gleicher Weise wie die oft zu er  neuernden Stirnräder die Wirtschaftlichkeit  des Betriebes derartiger Webstühle sehr in  Frage stellen:    Diese Mängel werden beim.

   Webstuhl ge  mäss vorliegender Erfindung dadurch ver  mieden, dass sich die Daumenscheiben  (Schlagscheiben) unmittelbar auf der Kur  belwelle befinden, und dass sich ferner im  Bewegungsbereich der Daumenscheiben  Auflaufbolzen befinden, die an den Schlag  armen angebracht sind und abwechselnd  derart in ihren Führungen verschoben wer  den, dass immer nur ein solcher Auflaufbol  zen sich im Bereich der betreffenden Dau  menscheibe befindet, wogegen die andere  Daumenscheibe wirkungslos an dem zurück  gezogenen andern Auflaufbolzen vorüber  geht.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des, wobei     zur.Erläuterung    der Erfindung  nicht nötige     Webstühle        weggelassen    sind.  



       Fig.    1. zeigt von der     Seite    gesehen den  obern Teil des Webstuhles;     Fig.    2 zeigt den  Grundriss zu     Fig.    1, und     Fig.    3 veranschau  licht in schematischer Darstellung die Ein  richtung zum Steuern der Auflaufbolzen.      a ist die Kurbelwelle mit den Riemen  scheiben b (Fug. 2) und den Daumenscheiben       El.    In der Zeichnung (Fug. 2) ist nur die eine  Seite des Webstuhles dargestellt.

   Eine  gleiche     Mechanik    befindet sich an der gegen  überliegenden     Webstuhlwand.    Die Kurbel  welle a erteilt der Weblade     , < g    vermittelst  der Stangen h taktmässig die erforderlichen  Schwingbewegungen. Die Schlagarme     k     schwingen um die senkrechten Bolzen i     und     werden mittelst Riemens m und Feder     /    so  ausgeschwungen, dass die von den Schlag  armen     1c    niedergeführten Auflaufbolzen<I>n</I>  sich im Bereiche der Nasen o der Daumen  scheiben     d    befinden.

   Die Auflaufbolzen     n,     auf denen zweckmässig Rollen angeordnet  sind, sind     achsial    verschiebbar in ihren Füh  rungen p angebracht und mit einer noch  n     illier    zu beschreibenden Steuerungsmecha  nik in solche Verbindung gebracht,     dass    sie       wechselseitig    gehoben und gesenkt,     d.    h. aus  der Bahn der Nasen o     herausbewegt    oder in  deren Bereich eingestellt werden.  



  Die Steuerung dieser Bolzen     n    geschieht  durch. eine umlaufende Welle     r,    die durch  die Zahnräder s, s' im Verhältnis 1     zii    2 von  der Kurbelwelle a aus in Umlauf     gesetzt     wird. Auf dieser Welle<I>r</I> sind Kurbeln<I>t, t'</I>  angebracht (Fug. 3), die entgegengesetzt ge  richtet sind und durch die Stangen     u,        7c'     mit zweiarmigen Hebeln     i),    v' in Verbindung  stehen, welch letztere mit ihren gegenüber  befindlichen Enden die Auflaufbolzen n er  fassen. Die Lagerstellen für die Hebel v, v'  sind an den Schlagarmen     7c        angebracht     (Fug. 1 und 2).  



  Die Wirkungsweise des Webstuhles ist  folgende: Bei jedem Umlauf der Kurbel  welle     a    legen auch die auf ihr befestigten  Daumenscheiben d eine volle Kreisbahn zu  rück und sie würden die -beiderseitigen  Schlagarme     7@    bei jedem     Kurbelwellenum-          lauf    in Schwingung versetzen, wenn nicht  die beschriebene Steuerungsmechanik vor  gesehen wäre.

   Dadurch nämlich, dass die       Steuerwelle        r    infolge des Übersetzungsver-         hältnisses    der Räder s, s' bei jedem     K.urbel.-          uellenumlaÜf    nur eine halbe Drehung aus  führt, beschreiben auch die Steuerkurbeln  <I>t, t'</I> nur eine halbe Kreisbahn, und da beide  Kurbelarme<I>t, t'</I> um     180     gegeneinander ver  setzt sind, so wird durch     Vermittlung    der  Gestänge     u,   <I>v,</I>     resp.    u', v' der eine Auflauf  bolzen gesenkt und der andere gehoben,  was zur Folge hat,

   dass bei jedem Kurbel  wellenumlauf nur einer der beiden vorhan  denen Schlagarme in Schwingung versetzt       wird.     



  Da bei diesem Webstuhl Zahnräder für  den Antrieb der Schlagarme nicht vorhan  den sind, besteht nun auch die Möglichkeit,  den     Picker    w unmittelbar mit     dein.    Schlag  arm     7c    in Verbindung zu. bringen; dieser  greift einfach durch einen Bügel     N,    welcher  von dem     Picker    w hochgeführt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl mit wagrecht schwingenden Schlagarmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagarme ihre Bewegung von Daumen scheiben erhalten, die sich auf der Kurbel welle befinden und mit zwei an den Schlag armen befindlichen gesteuerten Auflaufbol zen zusammenwirken, von welchen beiden Auflaufbolzen abwechselnd bei jedem Kur belwellenumlauf der eine in die Bahn, der andere aus der Bahn der zugehörigen Dau menscheibe bewegt wird. UNTERANSPRUCH: Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerwelle im Übersetzungsverhältnis 1 zu 2 durch Räder mit der Kurbelwelle verbunden ist und durch um 180 zueinander versetzte Kurbeln auf Bewegungsgestänge für die Auflaufbol zen einwirkt.
CH89936D 1920-09-07 1920-09-07 Webstuhl. CH89936A (de)

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