CH89773A - Flugverfahren und Flugzeug zur Ausführung desselben. - Google Patents

Flugverfahren und Flugzeug zur Ausführung desselben.

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CH89773A
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William Springer Ruter
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William Springer Ruter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/385Variable incidence wings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Flugverfahren und Flugzeug zur Ausführung desselben.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Flug  verfahren und Flugzeug zur Ausführung  desselben, und zwar auf diejenige Art, bei  der kein Propeller zur Verwendung kommt,  obwohl das Flugzeug schwerer als Luft ist.  Seit den Anfängen der Flugtechnik hat sich  eine bestimmte Richtung derselben der Idee  bemächtigt, den Vogelflug zu erforschen  und für praktische Ausführung des Fliegens  auszunutzen. Die bisherigen Versuche in  dieser Richtung haben nicht zu dauerndem  Erfolge geführt.  



  Das vorliegende Verfahren beruht auf  einigen Grundsätzen, welche in den Fig. 1a,  1b und 1c veranschaulicht sind.  



  Wird angenommen, dass eine durch das  Gewicht P des Flugzeuges (Eigengewicht  einer Tragfläche oder eines Flügels A B,  Gewicht der Gondel, des Apparates, des  Fliegers) in ihrem Druckmittelpunkt O be  lastete Tragfläche A B sich bereits in gewis  ser Höhe über dem Erdboden befindet und  in einer zur Horizontalen HH in der Flug  richtung Z geneigten Lage festgestellt wird,  so entsteht infolge des Luftwiderstandes  eine zur Fläche AB normale Druckkraft R    und die Resultierende F aus dem Gewicht  P und der Druckkraft R wird der Richtung  und Grösse nach die Fortbewegungskraft des  Flugzeuges bestimmen, welche mit der  Tragfläche den Winkel a und mit dem Ho  rizont den Winkel B bildet. Es ist bekannt.  dass die Druckkraft R dem tang a (inner  halb gewisser Grenzen) proportional ist.

   Es  ist aus der Fig. 1a ersichtlich, dass das Flug  zeug sich selbst überlassen in einem Gleit  flug in der Richtung F auf den Erdboden  niedergehen würde.  



  Nimmt man nun an, dass an einer be  stimmten Stelle des Abwärtsgleitfluges die  Tragfläche durch mechanische Betätigung  seitens des Fliegers in die in Fig. 1b gezeigte  Lage gebracht wird, bei welcher die Vorder  kante A höher als die Hinterkante B ist.  und nimmt man gleichzeitig an, dass durch  besonderen, später zu beschreibenden Kunst  griff die Belastung P1 der Tragfläche ver  mindert wird, so dass P1 kleiner ist als P.

    so wird das Flugzeug in der neuen Lage       folgenden    Kräften unterworfen sein:     erstens     dem     Gewichte        P7,    zweitens der Kraft.     F1    des       Beharrungsvermögens,    welche in     Richtung         und Grösse der Vortriebskraft F der Fig. 1a  gleich ist, und drittens der Druckkraft R1,  welche grösser ist als R, da der nunmehrige  Winkel a zwischen der augenblicklichen  Fluglinie und der Tragfläche grösser als a  ist. Die Resultierende aus diesen drei Kräf  ten ist F1, welche die Richtung des Fluges  bestimmt, und man ersieht, dass unter der  Einwirkung dieser Kraft F1 das Flugzeug  sich aufwärts bewegen wird.  



  Der Kunstgriff, um die Belastung der  Tragfläche zu vermindern, besteht im Fol  genden: Die Tragflächen AB, AB (Fig. 1c),  die im Punkte A miteinander gelenkig ver  bunden sind, lassen sich in der Querrich  tung des Fluges in die punktiert angedeutete  Lage kippen O und O1 sind die Druckmittel  punkte der Tragflächen in den beiden La  gen. Man ersieht aus der Fig. 1c, dass durch  solches Aufwärtskippen die Entfernung L1  zwischen dem Druckmittelpunkt O1 und  dem Schwerpunkt W des Flugzeuges als  Ganzes (Gewicht der Gondel usw.) sich  gegenüber der Entfernung L in der nicht  gekippten Lage vergrössert bat. Mit andern  Worten, der Schwerpunkt W ist in bezug  auf den Punkt O1, den Anlegepunkt für die  auf die Tragfläche in der gekippten Lage  wirkenden Kräfte in eine relativ tiefere Lage  gekommen, so dass augenblicklich die Trag  flächen entlastet werden.  



  Würden nun die Tragflächen AB aus der  punktierten Lage durch Abwärtskippen wie  derum rasch in eine wagrechte Lage ge  bracht, so wird dabei der Punkt A nicht in  seine ursprüngliche Lage zurückkehren, son  dern es erfolgt infolge des Luftwiderstandes  das Hochheben des Punktes A in die Lage  A2 und somit auch des Punktes W in die  Lage W2, wie dies in strichpunktierten  Linien angedeutet ist.  



  Auf Grund des oben Gesagten kennzeich  net sich das Verfahren gemäss Erfindung  dadurch, dass in der Flugrichtung     ver-          schwenkbare    Tragflächen, welche derart  verstellbar sind, dass ihre Druckmittelpunkte  in ihrer relativen Höhenlage zum Schwer  punkt eines in Bewegung befindlichen    Flugzeuges verändert werden können und  auf welche Tragflächen zu jeder Zeit ein  Luftdruck wirkt, in eine zur Horizontalen  in der Flugrichtung geneigte, einem     AL-          wärtsgleitflug    entsprechende Lage     ver-          schwenkt    werden, wonach die Tragflächen  in eine entgegengesetzte,

   einem Aufwärts  gleitflug entsprechende Neigung zur Hori  zontalen rasch verschwenkt werden und die  derart geneigten Tragflächen so verstellt  werden, dass ihre Druckmittelpunkte in eine  relativ zum Schwerpunkt des Flugzeuges  höhere Lage gebracht werden, worauf die  Tragflächen wiederum in ihre ursprüng  liche, zur Horizontalen in der Flugrichtung  geneigte Lage verschwenkt werden und  die durch die Verstellung der Tragflächen  bewirkte Vergrösserung des relativen Höhen  unterschiedes zwischen den Druckmittel  punkten der Tragflächen und dem Schwer  punkt des Flugzeuges durch rasches Ab  wärtsbewegen der Tragflächen aufgehoben  wird, wobei der diesem Abwärtsbewezen  sich entgegensetzende Luftwiderstand ein  absolutes Heben des Schwerpunktes und so  mit des ganzen Flugzeuges bewirken kann.

    welche Vorgänge an den Tragflächen rhyth  misch aufeinanderfolgend wiederholt wer  den.  



  Die Verstellung aller Tragflächen eines  Flugzeuges zur Vergrösserung und zum dar  auffolgenden Aufheben der Vergrösserung  der relativen Höhenlage zwischen den Trag  flächendruckmittelpunkten und dem Schwer  punkt des Flugzeuges könnten mit den     Ver-          schwenkungsbewegungen    der Tragflächen  zur Horizontalen in der Flugrichtung syn  chron übereinstimmen, so dass das Flugzeug  veranlasst wird, eine Reihe aufeinanderfol  gender Ab- und Aufwärtsgleitflüge auszu  führen, wobei der Anfang eines jeden Ab  wärtsgleitfluges höher liegt als das Ende  des vorhergegangenen Abwärtsgleitfluges.  



  Die Verstellungs- und     Verschwenkungs-          vorgänge    bei einem mindestens zwei  aufweisenden     Flugzelte        lc#)nn-          ten    zwischen den einzelnen     @ra;

  @f@äcben-          paaren    phasenverschoben     ausgeführt    wer-      den, indem jeweils ein Tragflächenpaar in  die dem Abwärtsgleitflug entsprechende  Neigung verschwenkt wird, während gleich  zeitig ein anderes Tragflächenpaar in die  dem Aufwärtsgleitflug entsprechende Nei  gung verschwenkt wird und diese Phasen  verschiebung in den aufeinanderfolgenden  Verstellungs-und Verschwenkungsvorgängen  dauernd aufrechterhalten wird, und dass fer  ner die Verstellung der Tragflächendruck  mittelpunkte durch eine Auf- und     Abwärts-          kippbewegung    der Tragflächen quer zur  Flugrichtung ausgeführt wird.

      Die Verstellung der Tragflächen zur Ver  grösserung und zum darauffolgenden Auf  lieben der Vergrösserung der relativen  Höhenlage zwischen den Tragflächendruck  mittelpunkten und dem Schwerpunkt des  Flugzeuges könnte dadurch erfolgen, dass  die Tragflächenkreisbewegungen in parallel  zur Flugrichtung liegenden Ebenen um auf  dem Flugzeugrahmen feste Drehachsen aus  führen, wobei die bei der Kreisbewegung  in bezug auf den Schwerpunkt des Flug  zeuges in höhere Lagen gebrachten Trag  flächen in die einem Aufwärtsgleitflug ent  sprechende Neigung verschwenkt werden.

    während die bei der Kreisbewegung die  Vergrösserung des relativen Höhenunter  schiedes zwischen Flugzeugschwerpunkt  und Tragflächendruckmittelpunkt wieder  aufhebenden Tragflächen in die einem Ab  wärtsgleitflug entsprechende Neigung     ver-          schwenkt    werden, und letztere Tragflächen  durch den durch ihre Abwärtsbewegung  bedingten Druck auf die unter ihnen be  findlichen Luftschichten das Heben des  Flugzeuges bewirken.    Fig. 1d veranschaulicht schematisch eine  beispielsweise Ausführungsform des neuen  Flugverfahrens, wobei der Kreis a den  Schwerpunkt des Flugzeuges als Ganzes be  zeichnet.

   A stellt die Tragfläche dar, von  der jedes Flugzeug mit einer, zweien oder  mehreren versehen sein kann, und die Ver  bindungslinie X zwischen a und A bezeich  net die relative Lage der Tragfläche in be-    zug auf den Schwerpunkt des Flugzeuges  als Ganzes, wobei eine längere Linie angibt.  dass die Tragfläche gehoben, bezw. der  Schwerpunkt gesenkt und eine kürzere, dass  der Schwerpunkt gehoben ist. Die Trag  fläche A kann beispielsweise durch     Auf-          und    Abwärtskippbewegungen derart ver  stellt werden, dass auch ihr Druckmittel  punkt seine relative Höhenlage zum Schwer  punkt des Flugzeuges ändert, ferner kann  sie auch Schwenkbewegungen ausführen.

    Wenn die Tragfläche unbeweglich gehalten  wird, so wird das Flugzeug zum Gleiter und  wird veranla,sst, sich dem Erdboden in einem  gleichmässigen Abwärtsgleitflug, der in  Fig. 1 durch die Linie y-z angegeben ist.  zu nähern. Wenn indes der Flieger, während  er rasch vor- und abwärts gleitet (Lage I  der Fig. 1d) plötzlich durch Hochziehen der  Stirnkante der Tragfläche (Lage II in ausge  zogenen Linien) den Neigungswinkel der  letzteren derart ändert, dass Tragfläche  von der zur Horizontalen in der Flugrich  tung geneigten Lage in die zur Horizontalen  entgegengesetzt zur Flugrichtung geneigte  Lage verschwenkt wird, so treten hier die  in der Einleitung erörterten Bedingungen  für den Aufwärtgleitflug ein.

   Wird nun  gleichzeitig mit dem Verschwenken der  Tragfläche in der Lage II das Aufwärtskip  pen derselben langsam und stetig eingeleitet,  so ist auf Grund der theoretischen Erörte  rung versiändlich, dass sich die Tragflächen  mit nahezu unverminderter Geschwindig  keit auf der geneigten Linie zwischen II  und III bewegen werden, während der  Schwerpunkt des Flugzeuges als eines Gan  zen beinahe auf einer Geraden parallel zur  Linie y-z weiter fortschreiten wird. Bei  der Lage III wird die Grenze des Aufwärts  gleitfluges erreicht, in welchem Augenblick  der Flieger die Tragfläche aus der durch  punktierte Linie dargestellten Lage in die  voll ausgezogen gezeigte Lage verschwenkt.

    Durch Vergleiehung der Lagen I, II und III       -,viril    ersichtlich, dass der     Schwei#piinla    des  Flugzeuges seine Lage in bezug auf die  Ebene     11-z    nahezu konstant. beibehalten      hat, dass aber die Tragfläche in eine Ebene  y'-z', parallel zu y-z, jedoch auf einem  höheren Niveau, versetzt wurde.  



  Durch die Verschwenkung der Trag  fläche in angegebenem Sinne wird wieder  um ein Abwärtsgleitflug von der Lage III  bis zur Lage IV eingeleitet, wobei jedoch  der Anfang dieses Abwärtsfluges höher liegt  als das Ende des vorangegangenen Gleit  fluges zwischen I und II. Wird nun bei der  Lage III ausserdem eine rasche     Abwärtskipp-          bewegung    der Tragfläche ausgeführt, so  wird sich der Schwerpunkt W heben und  in der Lage IV in bezug auf die Tragfläche  dieselbe relative Lage einnehmen wie bei  der Lage I. Die Aufeinanderfolge der erörter  ten Bewegungen wird nun weiter rhyth  misch wiederholt, und es resultiert hieraus  eine Reihe aufeinanderfolgender Auf- und  Abwärtsgleitflüge, deren Erfolg ein fort  schreitender Flug sein wird.  



  Um dem Flugzeug grosse Tragkraft zu  verleihen und gleichzeitig seine Querstabili  tät zu vermehren, wird die Tragfläche  zweckmässigerweise so allmählich abge  bogen, dass ihr mittlerer Längsteil an der  Unterseite konkav ist, und an jeder Seite  von konvexen Teilen eingefasst ist.  



  In Fig. 2 der Zeichnung ist die Ausbil  der Tragfläche in ihrer einfachsten  Form schematisch dargestellt.  



  Fig. 3 veranschaulicht schematisch die  Tragflächen eines Flugzeuges mit zwei sich  in einer Mittellinie oder Kiel treffenden kon  kaven Teilen, von welchen jeder seitlich mit  einem konvexen Längsteil versehen ist. Diese  Figur gibt die allgemeine Quergestalt der  Tragflächen eines Flugzeuges vom Flügel  schlagtypus wieder, bei welchem die Flügel  paarweise angeordnet sind, und zwar je  einer an jeder Seite der mittleren Längs  achse.  



  Es wurde gefunden, dass die geeignetste  Länsschiffgestaltung einer Tragfläche die  einer Sinuskurve ist.  



  Fig. 4 ist ein Schema, welches veranschau  licht, wie Sinuslinien der verschiedenen    Wellenlängen für die Tragflächen bestimmt  werden.  



  Fig. 5 stellt schematisch im Längsschnitt  drei Flügel dar, wie sie beziehungsweise für  langsamen, mittleren und schnellen Flug  geeignet sind, und zwar von links nach  rechts genommen.  



  Fig. 6 zeigt schematisch im Grundriss  fünf übereinandergestellte Tragflächen für  verschiedene Geschwindigkeiten, wobei sich  diejenige für die geringste Geschwindigkeit  oben, und diejenige für die grösste Ge  schwindigkeit unten befindet.  



  In Fig. 4 ist die Linie a, b, c, g, h eine  Sinuskurve von bestimmter Wellenlänge  und die Linie d, b', f, j eine Sinuskurve  von einer andern Wellenlänge. Für die An  fertigung einer Tragfläche wird zweck  mässigerweise das Viertel einer Wellenlänge,  demnach z. B. der Abschnitt f, j, angewen  det, wobei der Punkt f die Stirnkante dar  stellt. Eine so gebaute Tragfläche trifft bei  der Vorwärtsbewegung die Luft, ohne dass  eine Fortdrängung derselben in Richtung  des Fluges hervorgerufen wird, dagegen  wird die Luft allmählich und mit regel  mässiger Beschleunigung in einfache harmo    nische Schwingungen gebracht, wobei die  maximale Schwingungsgrösse erreicht wird,  wenn die hintere Kante der Tragfläche die  Luft auftrifft.

   Den Einfluss der Geschwindig  keit eines Flugzeuges auf die Gestaltung der  Tragfläche könnte man sich anhand der  Fig. 4 auf folgende Weise klar machen: Die  Linie j-e2 stellt die Fluglinie dar, ihre Länge  hängt von der beabsichtigten Fluggeschwin  digkeit ab, und ferner ist die Länge dieser  Linie dem Tragvermögen der Tragfläche  proportional. Die senkrechte Linie f-e2  gibt einen Massstab für die Grösse der Trag  fläche an, die dem Widerstand der Luft  während des Fluges unterworfen ist. Da  nun der Widerstand der Luft mit dem Qua  drat der Geschwindigkeit wächst, so folgt  daraus, dass, wenn die Geschwindigkeit des  Flugzeuges     verdoppelt    wird, der     Luftwider-          stand    vierfach anwachsen wird,     und    dass.

    wenn die Länge der Linie     j-e'        verdoppelt         und die Sinuslinien der Tragflächen ent  sprechend gestreckt werden, eine gegebene  Luftmasse zweimal so lang in Berührung  mit der Tragfläche als vorher sein wird, so  dass das Tragvermögen der Tragfläche sich  verdoppelt, während der Luftwiderstand der  gleiche bleibt wie bei der ursprünglichen  Geschwindigkeit Daraus folgt, dass zweck  mässigerweise die Linie j-e2 für grössere  Geschwindigkeiten länger, für geringere  Geschwindigkeiten kürzer sein muss (Fig. 6).  Mit andern Worten, ist der Krümmungs  radius für langsameren Flug kleiner, für  schnelleren grösser zu wählen.    In Fig. 7 bis 12 sind schematisch Teile  eines Flugzeuges, das beispielsweise zur  Ausführung des beschriebenen Flugverfah  rens dienen kann, dargestellt.

   Fig. 7 ist eine  Rückansicht des Apparates, von dem viele  Teile weggelassen wurden. Fig. 3 ist eine  Ansicht von oben, wobei die Flügel weg  gebrochen und ebenfalls viele Teile wegge  lassen sind.    Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht des  Hauptrahmens des Flugzeuges und einiger  der von ihm getragenen Teile.  



  Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht  in grösserem Massstabe, die viele Teile in  ihrem gegenseitigen Wirkungsverhältnis  darstellt.  



  Fig. 11 ist eine teilweise perspektivische  Ansicht, die den die Tragfläche in Wirkung  versetzenden Mechanismus an der einen  Flugzeugseite darstellt.  



  Fig. 12 ist eine schematische Ansicht des  den Schwanz des Apparates bewegenden Me  chanismus.  



  Das Flugzeug besitzt einen rechtwink  ligen Rahmen 2, an dessen Seiten L-förmige  Stücke 3 angelenkt sind, an deren freien  Armen 4 Stützstangen 5 der Tragflächen  gelenkig angebracht sind, wobei die Gelenk  achsen der Teile 3 und 5 zueinander im  rechten Winkel stehen. Vorzugsweise sind  zwei Sätze von Teilen 3 und 5 auf jeder  Seite des Hauptrahmens angeordnet. Der  freie, sich nach rückwärts erstreckende Teil    einer jeden Stützstange 5 liegt vorzugsweise  direkt unter dem hinteren seines Tragrah  mens, und zwischen ihnen ist eine Feder 6  mit dem Bestreben, sie auseinander zu     drük-          ken.    Die Rippen einer jeden Tragfläche  (siehe punktierte Linien der Fig. 3 und 11)  sind an der Stützstange fest und, wie Fig. 7  zeigt, abgesteift.

   Die Tragflächen können  zwecks Verstehens der Tragflächen, wobei  der Tragflächendruckmittelpunkt seine re  lative Höhenlage zum Schwerpunkt des  Flugzeuges ändert, Auf- und     Abwärtskipp-          bewegungen    um die Gelenke der L-förmigen  Stücke 3 ausführen. Die Tragflächen sind  so getragen, dass sich das vordere Paar nor  malerweise leicht nach aufwärts nach vorn  neigt und das hintere Paar leicht aufwärts  gegen die Rückseite hin, so dass die Trag  fläche des Flugzeuges in ihrer Längsrich  tung und als Ganzes betrachtet unten kon  vex ist. Diese Neigungen können dadurch  gesichert sein, dass die L-förmigen Rahmen  stücke an die Blöcke 8 angelenkt sind, wo  bei jene gegen den Mittelteil des Rahmens  dicker sind als jene gegen die Enden zu.  



  Die Federn 6 sind von solcher Stärke,  dass sie zusammengepresst werden können,  falls die Tragflächen den vollen Luftdruck  ausgesetzt sind, das ist dann, wenn diese  ausgestreckt und stillstehend gehalten wer  den, oder aber veranlasst werden, sich nach  abwärts zu bewegen. Wenn indes der Luft  druck auf die Tragflächen aufgehoben wird,  z. B. durch ein Aufwärtskippen, so dehnen  sich die Federn aus und veranlassen, dass  die hinteren Ränder der Flügel etwas nach  geben.  



  An der vorderen Kreuzstange des Haupt  rahmens sind zwei nach abwärts geneigte  Stützstangen 9 angelenkt, die miteinander  durch eine Kreuzstange 10 verbunden sind.  Ähnlich sind andere Stützstangen 11 an  Zwischenkreuzstäben des Rahmens ange  lenkt, welche Stützstangen sich vorzugs  weise     nach    vorwärts und abwärts neigen.  Mit den unteren Enden der     hinteren    Stütz  stangen     11    sind ein Paar     Stellstangen    12      drehbar verbunden, die gleichfalls an der  Kreuzstange 10, oberhalb deren     Verbindun-          en    mit den Stützstangen 11, angelenkt und  an ihren oberen Enden mit Handgriffen und  geeigneten Festklemmitteln versehen sind,  welch letztere nicht gezeigt sind.

      Quer zu der Stange 10 erstrecken sich  zwei Längshebel 13, die durch Lenker 14  mit den frei beweglichen Enden der     L-för-          wigen    Stücke 3 verbunden sind. Mittelst je  des Hebels 13 werden die zwei Tragflächen  an einer Seite des Flugzeuges gekippt; da  nun die Hebel mit der Drehstange 10 unge  fähr in ihren mittleren Teilen verbunden  sind, so folgt daraus, dass, wenn sich eine  Tragfläche nach unten bewegt, die andere  nach oben geht und umgekehrt. Daraus ist  ersichtlich, dass durch Verstellung einer  Verstellstange 12 die Kreuzstange 10 nach  Wunsch gehoben und gesenkt werden kann  und somit alle Tragflächen zusammen  durch die Hebel 13 gehoben und gesenkt  werden können.

   Dieses wird eine Winkel  änderung in der Lage der gekippten Trag  flächen bezüglich der Horizontallage ver  ursachen, was als "Einstellung" der Trag  flächen genannt werden kann, daher forthin  der Name "Stellstangen" für die Stangen 12.  Die Stabilität des Flugzeuges in der Luft in  der Seitenrichtung hängt grossenteils von  dieser Einstellung ab. Bei ruhigem Wetter  können sie niedrig eingestellt werden durch  Zurückziehen der Stehstangen, und kann  dann grössere Geschwindigkeit erzielt wer  den. Sind aber die Luftverhältnisse ungün  stigere, so müssen die Stellsfangen nach  vorwärts gezogen werden, wodurch eine  Hebung der Tragflächenspitzen, eine Sen  kung des Schwerpunktes des Flugzeuges  und eine Mehrung der seitlichen Stabilität  erzielt wird, allerdings auf Kosten von etwas  Geschwindigkeit.

      Die Mittel, um die Tragflächen auf und  abwärts zu kippen, sind in den Zeichnungen  nicht dargestellt, und es kann nur angedeu  tet werden, dass sie in Wirkungsverbindung  mit den Hebeln 13 stehen.    Es werde nun angenommen, dass sich  das Flugzeug geschwind durch die Luft in  einer leicht nach unten gehenden Richtung  vorwärts bewegt, und dass zwei der Trag  flächen zu einem raschen Abwärtskippen  veranlasst werden. Sie werden dann einen  grösseren Gewichtsteil des Flugzeuges tra  gen, während ein entsprechender Gewichts  teil von den zwei andern Tragflächen, die  sich heben, getragen wird. Da diese letzteren  von einem Teile des Luftdruckes an ihren  unteren Flächen befreit sind, dehnen sich  ihre Federn (6) aus und veranlassen die  hinteren Kanten, nachzugeben.

   Somit wird  der Einfallswinkel dieser Tragflächen er  höht, mit andern Worten, sie nehmen eine  einem Aufwärtsgleitflug entsprechende Lage  ein. Die herabgehenden Tragflächen werden  das Flugzeug dagegen auf ein etwas höheres  Niveau emporheben. Die Geschwindigkeit  der Vorwärtsbewegung wird von der Nei  gung des Flugzeuges abwärts gegen die  Vorderseite hin abhängen, und kann durch  unterschiedliche Mittel gesteuert werden. So  wie die Geschwindigkeit anwächst, müssen  die Tragflächen ebenfalls schneller arbeiten,  d. h. gekippt werden.  



  Der Schwanz (15) des Flugzeuges ist an  der rückwärtigen Kreuzstange des Haupt  rahmens angehängt. Ein Handhebel 17, mit  dem Schwanz mittelst nicht ausdehnungs  fähiger Seile 20 verbunden, wird gebraucht,  um in bestimmter Weise die Lagen des  Schwanzes zu bestimmen. Ein zweiter     Kon-          trollhebel    16 ist vorgesehen, um den  Schwanz bezüglich der beabsichtigten Ge  schwindigkeit auf den gewünschten Winkel  zu bringen, und wird dieser letztere Hebel  für gewöhnlich nicht während irgend eines  besonderen Fluges bewegt. Er ist mit dem  Schwanz wie folgt verbunden: Seile 18 lau  fen von den entgegengesetzten Armen des  Hebels zum Schwanzgerüst 21.

   In jedes Seil  13 eingesetzt ist ein elastischer Teil     ?:?.    Eines  der Seile 18 ist zwischen seinem     elastischere     Teile     22    und dem Schwanz mit einem Arme  eines Hebels 23 verbunden, dessen anderer  Arm mittelst eines Seiles     24    mit dem Hand-      Hebel 16 verbunden ist. Das andere Seil, 18,  ist ähnlich mit einem Arm eines Hebels 25  verbunden, dessen entgegengesetzter Arm  mittelst Seil 26 mit dem Hebel 16 verbun  den ist. Das Flugzeug, wenn es sich im Flug  befindet, soll abwärts gegen die Vorderseite  in einem Winkel geneigt werden, der das  Flugzeug veranlassen würde, beträchtlich  schneller als gewünscht zu fliegen.

   Alsdann  wird der Schwanz leicht gehoben, so, dass  Luft an seinen oberen Flächen aufgefangen  werden kann, welche Einstellung durch den  Handhebel 16 ausgeführt wird. Nachdem der  Schwanz eingestellt worden ist, um das  Flugzeug zu veranlassen, die gewünschte  Neigung und Geschwindigkeit anzunehmen,  wird der Hebel festgestellt, wonach die Wir  kung des Schwanzes sich in selbsttätiger  Weise regelt, denn mit dem Steigen der Ge  schwindigkeit wird auch der Luftdruck auf  die obere Schwanzfläche ein stärkerer, wo  durch der Kopf des Flugzeuges hinaufge  bracht und die Geschwindigkeit gehemmt  werden. Die Neigungswechsel des Schwan  zes, wie sie während des Fluges erforderlich  werden, werden mittelst des Hebels 17 ge  steuert.

   Wenn der Handgriff dieses Hebels  nach rückwärts bewegt wird, kippt das un  tere Seil 20 den Schwanz unter     Niederdrük-          kung    seines Hinterteiles. Gleichzeitig gibt  das obere Seil 18, das vom Hebel 16 gehal  ten wird, mit seinem elastischen Teil 22  nach. Das Seil 26 bleibt straff und verhin  dert durch den Hebel 25, dass sich der ela  stische Teil 22 des unteren Seiles 18 zusam  menzieht. Deshalb wird die Bewegung des  Handhebels 17 gegen nur eine Feder 22 sein.  Wird der Hebel wieder losgelassen, so wird  der Schwanz von selbst wieder in seine  Normallage zurückkehren. Die Hebel 23 und  25 wirken dahin, die Federn oder elastischen  Teile der Seile 18 normalerweise in der ur  sprünglichen Spannung zu halten, ohne dass  einer gegen den andern auf den Schwanz  einwirkt.  



  Der Schwanz kann mit einer Steuerflosse  17 versehen sein, die dazu beiträgt, das Flug  zeug kopfhoch in seinem Fluge zu halten.    28 bezeichnet ein Fallschirmdach, das am  Körper des Flugzeuges vorgesehen sein  kann um beim Fluge mitzuhelfen und im  Unglücksfalle als Sicherheitsfaktor zu wir  ken.  



  29 bezeichnet eine mit den inneren Ge  rüststangen der Tragflächen 7 verbundene  Feder, welche so eingerichtet ist, dass sie  durch Zusammenziehung die Tragflächen  zwangsweise nach unten zieht und dadurch  sich dem statischen Luftdruck, entstanden  durch das Flugzeuggewicht, auf die unteren  Flächen der Tragflächen entgegensetzt.  



  In den Fig. 13 bis 16 ist ein anderes     Aus-          fuhrungsbeispiel    des Erfindungsgegenstan  des veranschaulicht, bei welchem die Ver  stellung der Tragflächen zur     Veränderung-          der    relativen Höhenlage zwischen Trag  flächendruckmittelpunkt und Schwerpunkt  des Flugzeuges dadurch erfolgt, dass die  Tragflächen Kreisbewegungen um eine Um  drehungsachse ausführen.  



  Fig. 13 ist ein Querschnitt des Flugzeuges  mit weggelassenem Schwanz, nach der  Linie X-X der Fig. 14.  



  Fig. 14 ist eine Vorderansicht.  



  Fig. 15 ist eine perspektivische Teilan  sicht in grösserem Massstab einer der ange  wandten Tragflächen.  



  Fig. 16 ist eine schematische Schnitt  ansicht eines Tragrades, die den allgemei  nen Plan und die verschiedenen Teile dar  stellt.  



  Der Rahmen 40, der die Tragflächen und  andere damit verbundene Teile trägt, ist  vorzugsweise für Mittelteil des Apparates ge  lagert. An den Seiten eines solchen Fahr  gestelles befinden sich drehbare Räder 41,  die ihrerseits eine Anzahl Tragflächen  aufnehmen. Das Rad dreht sich um oder  mit einer Welle 43, vorzugsweise derart ge  lagert, dass die Räder in einem Winkel un  gefähr 20  zur Senkrechten geneigt sind.  Eine Tragfläche 42 besteht nach der Art  eines Zweideckers aus zwei übereinander  angeordneten eigentlichen Tragflächen, wie  in     Fig.    15     veranschaulicht,    (Loch sollen im       folgenden    unter     dem        Ausdruck    Tragfläche      beide Flächen zusammen verstanden wer  den.

   Die Tragfläche wird ganz vorn ihres  Längsschiffmittelpunktes auf Zapfen 44 ge  lagert, welche in starren Rahmen 30 drehbar  gelagert sind. Mit dem Rahmen 30 sind Ket  tenräder 45 fest verbunden. Da die Trag  flächen veranlasst sind, die Kreisbewgung  des Rades 41 um die Wellenachse 43 mitzu  machen, wird es notwendig, Mittel vorzu  sehen, um dieselben in ihrer Arbeitslage je  derzeit aufrecht zu erhalten und soll nun  mehr solch ein Mechanismus beschrieben  werden. Die Kettenräder 45 sind nahe dem  Umkreis des Rades 41 im erwähnten Rah  menwerk 31 angebracht, wobei ein Paar  solcher Räder für jede Tragfläche 42, eines  an jeder Seite, vorhanden ist. An jedem  Kettenrad ist eine Stange 32 fest so ange  ordnet, dass sie eine andere mit ihr verbun  dene Stange 33 kreuzt, welch letzterer dreh  bar im Rahmen 30 gelagert ist.

   Die Stange  33 liegt zwischen einem Paar Anschlägen 46,  46', die von einer Tragfläche 42 getragen  sind, und diese begrenzen die Ausdehnung,  bis zu welcher die Tragfläche gegen die  Horizontale in der Flugrichtung sieh     ver-          schwenken    kann. Die Stange 32 geht lose  durch ein Lager 47, das von der Stange 33  getragen wird. Eine Feder 48 ist zwischen  dem Lager 47 und einer Stellmutter 49 am  Stangenende 32 angebracht. Die Feder 48  soll steif und so angeordnet sein, dass sie den  Luftdruck auf die Tragfläche bei eher Ab  wärtsbewegung, wenn die Stange 33 mit  dem Anschlag 46' in Eingriff ist, aufnimmt.  Eine zweite Feder 50 ist zwischen dem La  ger 47, an der entgegengesetzten Seite der  Feder 48, und einem von der Stange 32 ge  tragenen Anschlag angeordnet.

   Diese Feder  ist viel schwächer als die Feder 48 und  wirkt nur als Puffer bei der     Aufwärtsver-          schwenkung    der Tragfläche und wenn je  der Anschlag 46 in Eingriff mit der Stange  33 kommt. Der Rahmen 32, 33 begrenzt die  Ausdehnung, bis zu welcher die Tragfläche  sich verschwenken kann, in den Zapfen  lagern 44 und wird stets in aufrechter Lage  gehalten, wenn sich das Rad 41 dreht. Um    dieses zu erreichen, sind die Kettenräder 45  durch Ketten 36 mit andern Kettenrädern 34  verbunden, welch letztere im Kreise rundum  den Achsenmittelpunkt des Rades 41 ange  ordnet sind, wobei die Anzahl der Zähne in  den Rädern 45 und 34 dieselbe ist. Jedes  Kettenrad 34 ist auf einer Welle befestigt,  auf welcher ein Kammrad 35 (Fig. 14 und  16) sitzt.

   Ferner ist ein zentrales Kammrad  37 vorgesehen, das sich nicht dreht und starr  mit der Achse 43 verbunden sein kann, falls  letztere sich nicht dreht. Die Kammräder 34  und 37 haben gleiche Zähnezahlen und sind  durch dazwischengeschaltete Kammräder in  Wirkungsverbindung. Diese Kammräder  sind auf dem Rahmen des Tragrades 41     5e-          lagert,    rollen auf dem festen Rad 37 bei der  Drehung des Rades 41 nach Art von Plane  tenrädern, erteilen den Kammrädern 38 und  damit auch den Kettenrädern 34 und 45  eine Drehbewegung im umgekehrten Sinne,  aber mit der gleichen Winkelgeschwindig  keit wie das Rad 41. Dadurch folgt, dass jeder  Rahmen 30 bei der Umdrehung des Rades  41 stets seine Lage zur Horizontalen beibe  hält.  



  Das beschriebene Flugzeug ist mit einem  Schwanz und einem diesen betätigenden  Mechanismus versehen, wie in Fig. 8 und 12  veranschaulicht und für das frühere Aus  führungsbeispiel beschrieben. Der am Hin  terteil des Flugzeuges angebrachte Schwanz  ist mit Mitteln verbunden, die ihn selbst  tätig in der gewollten Lage halten und durch  welche Mittel er ebenfalls in senkrechter  Richtung, nach dem Willen des Fliegers,  eingestellt werden kann. Wie in Fig.12 dar  gestellt, ist der Schwanz so gedreht, dass  sem hinteres Ende stets aufwärts gerichtet  ist, da dadurch der gewünschte Luftdruck  auf seine obere Fläche sicherer aufrecht     ei-          halten    wird.  



  51, 51 bezeichnen Steuerungen, die nahe  den äusseren Enden der Räderachsen 41 sich  befinden. Ein     Gleichgewichtssteuer    52 ist im  oberen Teile der Maschine     angebracht..    Die  drei     Steuerungen    können zum Steuern ge  braucht werden.      Die Arbeitsweise des vorbeschriebenen  Flugzeuges ist wie folgt:  Die Fahrräder 39 des Flugzeuges werden  vom Motor angetrieben, um das Flugzeug  auf dem Gelände vorwärts zu treiben, bis  eine genügende Geschwindigkeit erreicht  worden ist, die den Aufstieg in die Luft ge  stattet. Sobald das Flugzeug den Boden ver  lässt, werden die Räder 41 vom Motor aus  angetrieben. Es ist theoretisch gleichgültig,  in welchem Drehsinn diese Räder angetrie  ben werden.

   Die verschwenkten Lagen der  Tragflächen 42 sind in Fig. 13 unter der An  nahme eingezeichnet, dass sich das in dieser  Figur gezeigte Rad im Uhrzeigersinne dreht.  Eine Tragfläche 42 bewege sich von der tief  sten Stellung ihrer Kreisbewegung nach  oben. Hierbei wird der Luftdruck auf ihre  untere Fläche abnehmen.

   und die Trag  fläche wird sich in die einem Aufwärts  gleitflug entsprechende Neigung zur Hori  zontalen in der Flugrichtung     verschwen-          ken.    Nachdem sie in der obersten Lage der  Kreisbewegung angekommen ist, nimmt der  Druck auf ihre untere Fläche zu, und sie  wird in die einem Abwärtsgleitflug entspre  chende Neigung zur Horizontalen     ver-          schwenkt.    Durch die Abwärtsbewegung übt  sie einen Druck auf die unter ihr befind  lichen Luftschichten aus, wodurch das Flug  zeug gehoben wird.

   Bei der Aufwärtsbewe  gung der Tragflächen werden die Druck  mittelpunkte der Tragflächen in eine höhere  Lage relativ zum Schwerpunkt des Flug  zeuges verstellt, und bei der Abwärtsbewe  gung wird die Vergrösserung des relativen  Höhenunterschiedes aufgehoben und das  Flugzeug absolut gehoben. Das Flugzeug als  Ganzes muss so stark nach vorn neigen, dass  es stets in der Gleitlage nach abwärts sich  befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Flugverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass in der Flugrichtung verschwenkbare Tragflächen, welche derart verstellbar sind, dass ihre Druckmittelpunkte in ihrer rela tiven Höhenlage zum Schwerpunkt eines in Bewegung befindlichen Flugzeuges verän dert werden können und auf welche Trag flächen zu jeder Zeit ein Luftdruck wirkt, in eine zur Horizontalen in der Flugrich tung geneigte, einem Abwärtsgleitflug ent sprechende Lage verschwenkt werden, wo nach die Tragflächen in eine entgegenge setzte, einem Aufwärtsgleitflug entspre chende Neigung zur Horizontalen rasch ver- schwenkt werden und die derart geneigten Tragflächen so verstellt werden, dass ihre Druckmittelpunkte in eine relativ zum Schwerpunkt des Flugzeuges höhere Lage gebracht werden,
    worauf die Tragflächen wiederum in ihre ursprüngliche, zur Hori zontalen in der Flugrichtung geneigte Lage verschwenkt werden und die durch die Ver stellung der Tragflächen bewirkte Vergrösse rung des relativen Höhenunterschiedes zwi schen den Druckmittelpunkten der Trag flächen und dem Schwerpunkt des Flug zeuges durch rasches Abwärtsbewegen der Tragflächen aufgehoben wird, wobei der die sem Abwärtsbewegen sich entgegensetzende Luftwiderstand ein absolutes Heben des Schwerpunktes und somit des ganzen Flug zeuges bewirken kann, welche Vorgänge an den Tragflächen rhythmisch aufeinanderfol gend wiederholt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flugverfahren nach Patentanspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet, dass man die Verstellung aller Tragflächen eines Flug zeuges zur Vergrösserung und zum dar auffolgenden Aufheben der Vergrösse rung der relativen Höhenlage zwischen den Tragflächendruckmittelpunkten und dem Schwerpunkt des Flugzeuges mit den Verschwenkungsbewegungen der Tragflächen zur Horizontalen in der Flugrichtung synchron übereinstimmen lässt, so dass das Flugzeug veranlasst wird, eine Reihe aufeinanderfolgender Ab- und Aufwärtsgleitflüge auszuführen, wo bei der Anfang eines jeden Abwärtsgleit- fluges höher liegt als das Ende des vor liergegangenen Abwärtsgleitfluges. Flugverfahren nach Patentanspruch f.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- stellungs- und Verschwenkungsvorgänge bei einem mindestens zwei Tragflächen paare aufweisenden Flugzeug zwischen den einzelnen Tragflächenpaaren pha senverschoben ausgeführt werden, in dem jeweils ein Tragflächenpaar in die dem Abwärtsgleitflug entsprechende Nei gung verschwenkt wird, während gleich zeitig ein anderes Tragflächenpaar in die dem Aufwärtsgleitflug entsprechende Neigung verschwenkt wird, und diese Phasenverschiebung in den aufeinander folgenden Verstellungs- und Verschwen- kungsvorgängen dauernd aufrechterhal ten wird,
    und dass ferner die Verstellung der Tragflächendruckmittelpunkte durch eine Auf- und Abwärtskippbewegung der Tragflächen quer zur Flugrichtung ausgeführt wird. 3. Flugverfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver stellung der Tragflächen zur Vergrösse rung und zum darauffolgenden Auf heben dieser Vergrösserung der relativen Höhenlage zwischen den Tragflächen druckmittelpunkten und dem Schwer punkt des Flugzeuges dadurch erfolgt dass die Tragflächen Kreisbewegungen in parallel zur Flugrichtung liegenden Ebenen, um auf dem Flugzeugrahmen feste Drehachsen ausführen wobei die bei der Kreisbewegung in bezug auf den Schwerpunkt des Flugzeuges in höhere Lagen gebrachten Tragflächen in die dem Aufwärtsgleitflug den Tragflächen entsprechende Neigung verschwenkt wer den,
    während die bei der Kreisbewe gung die Vergrösserung des relativen Höhenunterschiedes zwischen Schwer punkt und Tragflächendruckmittelpunkt wieder aufhebenden Tragflächen in die einem Abwärtsgleitflug desselben ent sprechende Neigung verschwenkt wer den und letztere Tragflächen durch den durch ihre Abwärtsbewegung bedingten Druck auf die unter ihnen befindlichen Luftschichten das Heben des Flugzeuges bewirken. PATENTANSPRUCH II: Flugzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I. dadurch gekenn zeichnet, dass die Tragflächen derart mit dem Flugzeug befestigt sind, dass sie in der Flug richtung verschwenkbar und ihre Druck mittelpunkte in ihrer relativen Höhenlage zum Schwerpunkt des Flugzeuges verstell bar sind. UNTERANSPRÜCHE: 4.
    Flugzeug nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, dass die Trag flächen in der Flugrichtung nach einer Sinuskurve ausgestaltet sind. 5. Flugzeug nach Patentanspruch Il und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- dass die sinusoidale Tragfläche an ihrer Unterseite konkav ausgebildet und längs- seitig von konvexen Flächen eingefasst ist. 6. Flugzeug nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Gestaltung der Sinuskurve der Tragfläche der beabsichtigten Flug geschwindigkeit angepasst wird, und zwar derart, dass der Krümmungsradius für langsameren Flug kleiner und für schnelleren Flug grösser gewählt wird. 7.
    Flugzeug nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass für die Vorderkante der Tragfläche die Stelle der stärksten Krümmung und für die Hinterkante der Tragfläche die Stelle der geringsten Krümmung der Sinuskurve gewählt wird, so dass die Tragfläche durch eine Viertelwelle der Sinuskurve gebildet wird. 8. Flugzeug nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, dass die Tragfläche an einer parallel zur Flugrichtung lie genden Achse aufgehängt. ist, und (Ja-P4 sie quer zur Flugrichtung nä.rli#t der aufgehängten Kante konkav und gegen die Aussenkante konvex ausgebildet ist. 9.
    Flugzeug nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Trag flächen zur Verstellung der Druckmittel punkte auf- und abwärtsbewegt werden und mit Organen in zwangsläufiger Ver bindung steben, welche mit einer Ge schwindigkeit angetrieben werden, die eine Abstützung der Unterseiten der Tragflächen sowohl bei der Aufwärts- wie bei der Abwärtsbewegung sichert, in Verbindung mit Mitteln die bei der Aufwärtsbewegung der Tragflächen sol che Lage derselben einzunehmen gestat ten, dass die Stirnkanten der Tragflächen bei der Aufwärtsbewegung mehr ge hoben sind als bei der Abwärtsbewe gung. 10.
    Flugzeug nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass es mehrere Tragflächenpaare, je zwei hintereinan der, aufweist, von denen die der Stirn seite des Flugzeuges zunächst befind lichen eine nach vorn aufwärts geneigte Lage und die der Hinterseite des Flug zeuges zunächst befindlichen eine nach hinten aufwärts geneigte Lage ein nehmen. 11.
    Flugzeug nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die einzelne Tragfläche an einer Stütze befestigt ist, die quer zu der Längsschiffrichtung des Flugzeuges aufgehängt ist, wobei die Stütze an einem Rahmenstück angelenkt ist, welches selbst in einer mit der Längsschiffrichtung annähernd paral lelen Linie am Hauptrahmen aufgehängt ist, wobei eine Feder zwischen dem Rahmenstück und der Stütze so ange ordnet ist, dass sie die Hinterkante der letzteren nach abwärts presst, wenn die Tragfläche sich nach oben bewegt. 12.
    Flugzeug nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein Tragrahmen werk und an dessen gegenüberliegenden Seiten angeordnete kippbare Tragflächen, in Verbindung mit Mitteln, um die Hin terkanten der Tragflächen bei der Auf wärtsbewegung der letzteren nach ab wärts zu ziehen, wodurch ein selbst tätiger Neigungswechsel ermöglicht ist, und ferner in Verbindung mit von Hand betätigten Mitteln um die Einstellung der Tragflächen ohne Unterbrechung deren Auf- und Abwärtsbewegungen zu regeln. 13. Flugzeug nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Mittel, um den sta tischen Druck unter einer Tragfläche durch jenen unter einer andern Trag fläche auszugleichen. 14.
    Flugzeug nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen senkrecht be wegbaren Schwanz und mit diesem elastisch verbundene Mittel, mittelst deren der Schwanz eingestellt und, ob gleich nachgiebig, doch zwangsläufig in der gewollten Lage gehalten werden kann, in Verbindung mit Mitteln, um den Schwanz ohne Rücksicht auf die ge nannten nachgiebigen Halteorgane ein zustellen. 15. Flugzeug nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen am Hinterteil des Flugzeuges aufgehängten Schwanz, welcher an seinem Hinterteil nach auf wärts gedreht ist so dass auf seiner oberen Fläche ein stetiger Luftdruck er zeugt wird. 16. Flugzeug nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch in einer Kreisbahn um von demn Flugzeug getragene Achsen drehbare Tragflächen. 17.
    Flugzeug nach Patentanspruch Il, ge kennzeichnet dadurch dass Mittel vorge sehen sind, nm die Verschwenkungs- bewegungen der Tragflächen zu begren zen, in Verbindung mit Mitteln, um den Tragflächen ihre wirksame Arbeitslage bei deren Kreisbewegungen zu sichern.
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