CH89608A - Vergaser. - Google Patents

Vergaser.

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CH89608A
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CH
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channel
throttle element
mixing tube
fuel
throttle
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Erikson Gustaf
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Erikson Gustaf
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


  Vergaser.    Es sind bereits Vergaser bekannt, bei  denen der über dem Brennstoff befindliche  Raum im Schwimmergehäuse mit dem  Mischrohr und mit der äussern Luft in Ver  bindung steht. Bei diesen Vergasern mündet  der Verbindungskanal zwischen dem ge  nannten Teil des Schwimmergehäuses und  dem Mischrohr in letzteres ausserhalb des  Drosselorganes im Mischrohr, und irgend  eine Vorrichtung zur genauen Regelung der  von aussen in den Luftraum des Schwimmer  gehäuses eingesaugten Luft ist in dem letz  teren     Kanale    nicht vorhanden. Diese Ver  gaser haben daher keine Verwendung ge  funden.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist in dem  nach aussen     führenden    Kanal ein Drossel  organ angeordnet. das so mit dem Dros  selorgan des Mischrohres verbunden ist, dass  beide bei Regelung des Motors gleichzeitig  geöffnet und geschlossen werden. Hierdurch  soll eine solche Regelung der Brennstoff  zufuhr erreicht werden, dass das Mischungs  verhältnis bei allen Stellungen des     Drossel-          organes    im Mischrohr gleich ist.    Auf der Zeichnung zeigt     Fig.    1 einen  vertikalen Durchschnitt eines Ausführungs  beispiels eines Vergasers gemäss vorliegender  Erfindung mit Schwimmer, und     Fig.    2 einen  Teil des Vergasers mit dem Drosselorgan  in einer andern Stellung.  



  Im Schwimmergehäuse 1 ist ein Schwim  mer 2 angebracht. der durch Hebel 3     mit-          telst    eines     Ventiles    4 im Deckel 6 die Mün  dung 5 der nicht dargestellten Brennstoff  zuleitung beherrscht.  



  Das Mischrohr 7 bildet ein     Gussstück    mit  dem     Schwimmergehäuse    1. Im untern Teil  des Mischrohres befindet sich eine Kammer  8 mit     Einlassöffnungen    9 und     14    für die Luft  Von der Kammer 8 führt der Kanal 11 an  ein Drosselorgan     1?,    das ein in dem Misch  rohr 7 eingeschliffenes drehbares     Hahn-          kücken    mit einer runden Öffnung 14 besitzt.  Unmittelbar oberhalb des Drosselorganes     12     mündet. ein kleiner Kanal 15, der durch eine  Kammer 16 mit dem obern Teil des     Schwim-          inergehäuses    i in Verbindung steht.

   In den  Kanal 15 hinter einer engsten Stelle dessel  ben wird der Brennstoff von dem untern      Teil des Schwimmergehäuses durch den  Kanal 17 und eine mit einem feinen Loch  versehene Düse 18 eingespritzt. Das Gewicht  des Schwimmers 2 ist zweckmässig so be  messen, dass der Brennstoff etwa 2 bis 3 mm  unter der Mündung der Brennstoffdüse 18  steht.  



  Vom obern Teil des Schwimmergehäuses  1 führt ein mit einem Drosselorgan 20     ver-          sehener    Kanal<B>19</B> nach aussen Dieses Drossel  organ 20 ist durch einen Hebel 21 und eine  Stange 22 mit einem Hebel 23 des     Drossel-          organes    12 derart verbunden, dass das Dros  selorgan 20 den Bewegungen des     Drossel-          organes    12 genau folgt und gleichzeitig mit  ihm schliesst und öffnet. Der Deckel 6 schliesst  auf dem Schwimmergehäuse 1 luftdicht.  Zwischen dein Schwimmergehäuse und der  äussern Luft. ist eine kleine Öffnung 24 mit  einer diese Öffnung beherrschenden spitzen  Stellschraube     2:5    angeordnet.  



  Der Vergaser arbeitet in folgender Weise:  In der in     Fig.    1 gezeigten vollständig     geöff-          riet.en    Lage der Drosselorgane 12 und 20 ist;       wenn    der Motor arbeitet, in dem     Mischrohl#     7 infolge des Saugens des Motors ein     Va-          kuuni    vorhanden.

   Der Querschnitt der     Off-          nun;-    14 des Drosselorganes 12 ist so gross,  dass bei vollständig geöffnetem     Drossel-          organ    12 ohne unnötig grosse Drosselung  eine für eine gute     Zerstäubung    des Brenn  stoffes genügend grosse Geschwindigkeit der  Luft vorbanden ist.

   Durch das Vakuum wird  durch den Kanal 15 von dem Schwimmer  gehäuse 1 her Luft angesaugt; das     Schwirri-          nierl-ehä.use    erhält neue Luft von aussen  durch das Drosselorgan     20..Der    Druck im       Sch##-imniergeliäuse    ist: darum niedriger als  der äussere Luftdruck, aber höher als der  Druck im Rohre     'i.    Der Druck im     Schwim-          niergeliiiuse    i wird vom Drucke im Rohr<B>7</B>  und von. den Querschnitten des Kanals 15  und des     Drosselorgans    20 bestimmt.

   Er ist  auch höher als bei der Düse 18', da diese       hinter    der     en-sten    Stelle des Kanals ist, und       infolgedessen        wird    Brennstoff durch den Ka  nal<B>17</B> und die Düse 18 in den Kanal 15    hineingespritzt. Er wird dann von da durch  den Luftstrom in das Rohr 13 hinausgeführt,       tim    von dort von der durch die Öffnung 14  zuströmenden Luft vergast und mit der Luft  zu einer explosiven Mischung vereinigt. zu  werden.  



  Wenn das Drosselorgan 12 teilweise ge  schlossen wird, um den Motor zu regeln,  wird auch das Drosselorgan 20 teilweise ge  schlossen. Die     Querschnittsverhältnisse.    des  Kanals 15 der Drosselorgane 20 und 12 sind  nun derart, dass der Unterschied zwischen  dem Drucke in dem Rohre<B>7</B> und dem       Drucke    im Schwimmergehäuse 7. geringer  wird, je mehr die Drosselorgane 12 und 20  geschlossen werden. Demgemäss wird auch  nur eine geringere Menge Brennstoff ein  strömen können, entsprechend der infolge  des verminderten Querschnittes der     Durch.-          strömungsöffnung    im Drosselventile 12  herabgesetzten Luftzufuhr.

   Je kleiner die  Öffnung des Drosselorganes 12; desto gerin  ger ist der Druck in dem Rohre     'i,    desto  grösser die Geschwindigkeit der Luft durch  die obere Öffnung des Drosselorganes 1',  und da der Brennstoff, wie aus     Fig.    2 hervor  geht, unmittelbar oberhalb dieser Öffnung  einströmt, wird auch bei kleinen Drossel  öffnungen eine     Zerstäubung    des Brenn  stoffes bewirkt, die zu einer guten Ver  gasung beiträgt. Die Öffnung 24 und die  Stellschraube 2 gestatten, das Gemisch. für  Leerlauf anzureichern und zündfähiger zu  machen.  



  Wie vorhin     erwähnt,.    ist der Druck in  dem     Scli#,vimmergehäuse    1 niedriger als der  äussere Luftdruck. Infolgedessen wird die  Flüssigkeit in den Vergaser gesaugt. Man  kann deshalb, wie es auf Kraftwagen häufig  vorkommt, den Brennstoffbehälter etwas nie  driger anordnen, als den Vergaser, ohne eine  besondere Vorrichtung für die Aufwärts  beförderung des Brennstoffes in das  Schwimmergehäuse zu brauchen.  



  Man kann die Düse 18 für den Brennstoff  auch so anordnen, dass dieser nicht in den  Kanal 15, sondern unmittelbar in das Bohr '7      an dem     Punkte    einströmt, wo der Kanal 15  mündet, und den Kanal 15 höher anordnen,  ohne dass dies das Arbeiten des Vergasers in  irgend einer Weise beeinflusst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vergaser mit einem Schwimmergehäuse, dessen oberer Teil durch Kanäle mit dem Mischrohr und mit der äussern Luft in Ver bindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass .in dem Kanal nach aussen ein Drosselorgan angeordnet ist, das so mit einem Drossel organ im Mischrohr verbunden ist, dass beide bei der Regulierung des Motors gleichzeitig geöffnet und geschlossen wer den, zwecks Regulierung der Brennstoff zufuhr, derart, dass das Mischungsverhältnis bei allen Stellungen des Drosselorganes im NTischrolic- gleich ist.
    UNTERANSPRUCH: Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal von dem obern Teil des Schwimmergehäuses zum Mischrohr und ein Kanal von dem untern Teil des Gehäuses hinter dem Drosselorgan ins Mischrohr münden, um bei jeder Stel lung des Drosselorganes bei normalem Be trieb des Motors ein Vakuum in dem Schwimmergehäuse herbeizuführen, damit der Brennstoff aus einem etwas tiefer lie genden Brennstoffbehälter angesaugt werden kann.
CH89608D 1916-10-16 1919-12-24 Vergaser. CH89608A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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SE89608X 1916-10-16

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CH89608A true CH89608A (de) 1921-06-01

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CH89608D CH89608A (de) 1916-10-16 1919-12-24 Vergaser.

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