CH87789A - Verfahren zum Strecken von Metall. - Google Patents
Verfahren zum Strecken von Metall.Info
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Description
Verfahren zum Strecken von Metall. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Strecken von Metall, zum Beispiel von Magnesium, Aluminium oder Zink, zweck Herstellung von Folien, dünnen Drähten et(-. Die bisher bekannt gewordenen Fabrikations methoden gestatteten nicht, solche Metalle zum Beispiel zur Folie auszustrecken, ohne dass das Metall rissig und spröde wurde und so gar starke seitliche Einrisse erhielt.
Das Me tall wurde durch den starken 1Valzendruelz bald so spröde, dass an ein Herunterwalzen in wenigen Gängen bis auf Foliendünne nicht zu denken war. Ein Verfahren aber, das ein 20-30faches Walzen und stundenlanges Er hitzen der zii walzenden Bäaider auf hohe Tehnperatur, eventuell unter Luftabschluss. in sieh schliesst, ist wirtschaftlich nicht ver- wertbar.
Gemäss dein den Gegenstand vorliegen der Erfindung bildenden Verfahren können völlig einwandfreie, feinste Metallfolien in einem oder nur in sehr wenig Arbeitsgängen erhalten werden.
Das neue Verfahren beruht darauf, dass das zu streckenge Metall auf eine nur w e- iiig unterhalb des Sclinielzpunktes liegende 'fenipe.r < < tur erhitzt und hierauf gestreckt, zuili Beispiel gewalzt oller gezogen. wird.
Dieses Verfahren macht es möglich, zum Beispiel foliendiinile Magnesiumbänder oder Magnesiumdrühte in einem bis höchstens drei WalzgJngen zii erzielen und ein fehlerloses Endprodukt zu erreichen.
Das Verfahren kann zum Beispiel sehr vorteilhaft in der Weise durchgeführt wer- den. dass inan die 3Valzen selbst stark ei- @%':irnit;
es gelingt daiin, init nur wenig Walz- vorgängeD beispielsweise ein feines, schmales Metallband von 0,3 mni auf 0,03 mm her- unterzuwalzen und so foliendünne Bänder ;
ins 31agnesium, Aluminium und dergleichen zu erhalten. Zu diesem Zwecke wird beispiels- weise. unter einem vor den Walzen angebrach ten Tisch aus Metall eine Heizquelle von solcher C;-rösse angebracht, dass die Flammen die Z@'alzcii selbst bespülen, wobei auch dem Metall Wärine zugeführt wird.
Welili das zu streckenge Metallstück ge wisse Müngel besitzt, zum Beispiel von un gleichmässiger Beschaffenheit ist. kann der
EMI0002.0001
<B>Fall</B> <SEP> eültret@@a. <SEP> dass <SEP> das <SEP> Metall <SEP> hei <SEP> Behand lim- <SEP> nach <SEP> tl(,li, <SEP> heuen <SEP> Verfahren <SEP> de <SEP> Ver rin-erii11g, <SEP> seines <SEP> Querschnittes <SEP> nicht:
<SEP> bloss
<tb> dur-h <SEP> den <SEP> all#citig <SEP> stattfindenden <SEP> Driiok <SEP> er führt. <SEP> >olidei,ii <SEP> auch <SEP> durch <SEP> den <SEP> Zugselbst.
<tb> da <SEP> glas <SEP> Metall <SEP> infolge <SEP> seiner <SEP> ungleichmässigen
<tb> Zu@arnnienseizuii#@auch <SEP> ungleichmässige
<tb> @<B>V</B>äl-memengen <SEP> c,nipf"ängt, <SEP> beziehungsweise <SEP> zu riiel=liält. <SEP> Ein <SEP> häufiges <SEP> Reissen <SEP> des <SEP> Bandes
<tb> diii-!#li <SEP> die <SEP> eini'acliP <SEP> Zugwirkung- <SEP> würde <SEP> d.i.e
<tb> F <SEP> n1 <SEP> -F <SEP> sein.
<tb>
1_ <SEP> m <SEP> diesen <SEP> Fehler <SEP> auszuschalten, <SEP> wir(1
<tb> dazu <SEP> walzende <SEP> Band <SEP> zweckmässig <SEP> bis <SEP> nahe
<tb> unter <SEP> den <SEP> Sebmetzpunkt <SEP> erhitzt, <SEP> nach <SEP> dem
<tb> Erhitzen <SEP> etwas <SEP> ab-ekühlt <SEP> und <SEP> dann <SEP> erst <SEP> #e str"-ht, <SEP> (las <SEP> heisst <SEP> gewalzt <SEP> oder <SEP> gezogen. <SEP> Auf
<tb> diesc- <SEP> Weise <SEP> ]-,lebt <SEP> bei <SEP> Einschaltung <SEP> einer
<tb> Ahl_iihlungsp@(use <SEP> das <SEP> Metallband <SEP> zwar <SEP> noch
<tb> sehr <SEP> geselimei(li- <SEP> ,, <SEP> und <SEP> nachgiebig, <SEP> hat <SEP> aber
<tb> eine <SEP> erhöhte <SEP> innere <SEP> Festigkeit <SEP> erhalten, <SEP> die <SEP> es
<tb> gec"._il <SEP> Zerreissen <SEP> schützt.
<tb>
Ein <SEP> weiterer <SEP> Mangel <SEP> einiger <SEP> Metalle.
<tb> wie <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> Magnesium, <SEP> besteht <SEP> darin,
<tb> dass <SEP> diese <SEP> (rotz <SEP> sorgfältiger <SEP> Behandlung <SEP> und
<tb> @lhs_hluss <SEP> gegen <SEP> Feuchtigkeit <SEP> und <SEP> Wärme
<tb> Efflorcszenzen <SEP> aufweisen, <SEP> die <SEP> ihrer <SEP> chemi sehe-1 <SEP> Zusammensetzung <SEP> nach <SEP> noch <SEP> nicht <SEP> fest gestellt <SEP> sind. <SEP> Diese <SEP> Effloreszenzen <SEP> bedecken
<tb> gresse <SEP> Teile <SEP> des <SEP> 3letalles <SEP> und <SEP> dringen <SEP> in <SEP> das
<tb> Innere <SEP> desselben. <SEP> Um <SEP> .solche <SEP> Metalle <SEP> zu
<tb> strecken, <SEP> v"-ircl <SEP> das <SEP> Metall <SEP> mechanisch <SEP> durch
<tb> @.bschaben <SEP> oder <SEP> chemisch, <SEP> zum <SEP> Beis:
peel <SEP> durch
<tb> Säur(@n, <SEP> gereinigt <SEP> oder <SEP> beiden <SEP> Belia.ndlungen
<tb> nauheinander <SEP> unterworfen.
<tb>
Es <SEP> hat <SEP> si(-li <SEP> ferner <SEP> gezeigt, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> der
<tb> nicht <SEP> gleichbleibenden <SEP> Reinheit <SEP> das <SEP> Mal-ne sitiiri. <SEP> bezw. <SEP> Zink <SEP> sehr <SEP> häufig <SEP> bei <SEP> einer <SEP> be stin-mten <SEP> Dicke, <SEP> auf <SEP> die <SEP> es <SEP> heruntergewalzt
EMI0002.0002
wird. <SEP> trotz <SEP> @aeligeinife)' <SEP> We?terwalznii, <SEP> h7.#:_
<tb> 5
<tb> <B>MIT)</B> <SEP> -,#ei#irig,ereii <SEP> Querschnitt <SEP> mehr <SEP> anni1Yiii=t..
<tb> S(:lrilcl <SEP> indessen <SEP> solches <SEP> Metall <SEP> ineehanis(-li
<tb> (1117.c11 <SEP> kurzes <SEP> HindurcliA-ehen <SEP> (1117.111i <SEP> ein <SEP> SäuFe bad <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> eine <SEP> etwa, <SEP> geringere
<tb> Stärke <SEP> erhalten <SEP> hat, <SEP> kann <SEP> es <SEP> durch¯Walz;,n
<tb> beliebig <SEP> weiter <SEP> in <SEP> :
üiner <SEP> \täxke <SEP> verringürf.
<tb> werden.
Claims (1)
- EMI0002.0003 <B>PATENTANSPRUCH:</B> <tb> Verfahren <SEP> zum <SEP> Stre(#ken <SEP> --on <SEP> lIetall. <SEP> ((a durch <SEP> geliennzeiclinet, <SEP> dass <SEP> da, <SEP> lleiall <SEP> a!if <tb> eine <SEP> im <SEP> r <SEP> wenig <SEP> unterhalb <SEP> des <SEP> Schmelzpunkt-; <tb> liegende <SEP> Temperatur <SEP> erhitzt <SEP> und <SEP> hi@-r.;ul <SEP> @@'f. <tb> strecht <SEP> wird. <tb> <B>U <SEP> NTERA</B> <SEP> N <SEP> SPRüCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> clala <SEP> zum <SEP> Strecken <SEP> des <tb> Metalles <SEP> dieses <SEP> zwischen <SEP> stark <SEP> erhitzten <tb> Walzen <SEP> durchgeführt <SEP> mrd. <tb> ?, <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentun <SEP> sprueli <SEP> und <SEP> L <SEP> n tera.nspruch <SEP> 1. <SEP> (ladurch <SEP> geheilnzeicl)nut. <tb> dass <SEP> die <SEP> das <SEP> Metall <SEP> strecl;enden <SEP> Walzen <tb> von <SEP> einer <SEP> Flamme <SEP> bespült <SEP> werden. <tb> . <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> das <SEP> Metall <SEP> nach <SEP> er folgter <SEP> Erhitzung <SEP> und <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Walzen <tb> einer <SEP> kurzen <SEP> Abkühlung. <SEP> unterworfen <tb> wird. <tb> 1-. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentailsl)rurh. <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dat; <SEP> lIet@i11, <SEP> (las <SEP> jhereits <tb> gestreckt <SEP> worden <SEP> ist. <SEP> der <SEP> -Wirhung <SEP> von <tb> Säuren <SEP> auagpsc>t <SEP> zt <SEP> und <SEP> dann <SEP> wieder <SEP> ge strer_ht <SEP> wird.
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| CH87789D CH87789A (de) | 1914-11-09 | 1918-11-01 | Verfahren zum Strecken von Metall. |
Country Status (1)
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|---|---|
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1918
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