CH87692A - Selbstfahrender Wagen mit Einrichtung zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen den Wagenrädern und der Fahrbahn. - Google Patents

Selbstfahrender Wagen mit Einrichtung zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen den Wagenrädern und der Fahrbahn.

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CH87692A
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Inventor
Naamlooze Venn Spiritusfabriek
Monkhorst Hermanus Gerardus
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Naamlooze Vennootschap Aktieng
Monkhorst Hermanus Gerardus
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  Selbstfahrender Wagen mit Einrichtung zur Herstellung einer kraftschlüssigen  Verbindung zwischen den Wagenrädern und der Fahrbahn.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein selbstfahrender Wagen mit Einrich  tung zur Herstellung einer kraftschlüssigen  Verbindung zwischen den Wagenrädern und  der Fahrbahn. Zu diesem Zwecke sind am  Wagen     Mittel    vorgesehen zur Erzeugung  eines magnetischen Kraftfeldes, durch des  sen Einfluss die gewünschte Verbindung be  wirkt wird. Zweckmässigerweise kann der  Wagen mit einem zur Erzeugung des magne  tischen     Kraftfeldes        dienenden    Elektromagnet  ausgerüstet sein, wobei die Räder vom Kern  des Magnetes getragen werden können. Der  Wagen kann ferner Mittel besitzen, um,  wenn in Betrieb gesetzt. Arbeit verrichten  zu können.

    



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist auf der beigefügten Zeich  nung veranschaulicht, und zwar wird als  Fahrbahn ein Rohr benutzt, welches mittelst  einer Biegemaschine gebogen worden ist und  zu diesem Zwecke vorher mit Sand gefüllt  worden war.    Der selbstfahrende Wagen hat ein Ge  häuse 1, in welchem ein zur Bewegung des  Wagens dienender Elektromotor unterge  bracht ist, auf dessen Welle ein Ritzel 2  befestigt ist. Mittelst zwischengeschalteten  Zahnrädern wird die Drehbewegung der  Motorwelle, im geeigneten Verhältnisse ver  langsamt, auf eine Welle 3 übertragen, deren  aus dem Gehäuse 1 ragend les Ende eine  Scheibe 4 trägt, die einen Kurbelzapfen 5  besitzt. An den letzteren ist eine Stange 6  angelenkt, die mit ihrem andern Ende an  eineu in einer Büchse 8 geführten Kolben 7  angreift.

   Eine Gabel 9, die mit ihren     Gabel-          arinen        mittelst    Zapfen 10 gelenkig mit dem  Kolben 7 verbunden ist. ist anderseits     mittelst     eines Bolzens 11 gelenkig mit dem. eine"  Arm eines     inn        einen    Zapfen 13     drehbaren     Doppelhebels 12 gekuppelt. Der andere Arm  des Hebels 12 liegt lose in einem Schlitz       eines    Klopfers 1.4.     welcher    in     einer        Biichse     <B>15</B> geführt wird.  



  Es ist     klar.    dass eine     Drehbewegung        der         Motorwelle durch die beschriebenen Mittel in  eine hin-     und        leergehende        Bewegung    des  Klop@ers 14 umgesetzt wird. Praktisch hat  es sich herausgestellt, dass der Hebel 12, wel  cher naturgemäss elastisch sein soll, vor  zugsweise aus Rotang hergestellt werden  soll.  



  Am Gehäuse 1 ist ein Elektromagnet 16  befestigt, dessen Hufeisenkern 17 an beiden  Enden je mit einem als Laufrolle ausgebilde  ten Rad 18. bezw. 19 versehen ist. Gemäss  Zeichnung liegen die Räder 18, 19 an das  Rohr an. welches die Fahrhahn des Wagens  darstellt. Die Achse der Rolle 19 trägt ein  fest darauf sitzendes Zahnrad 20. welches  durch ein Zahnrad 21 von einem Zahnrade  22 auf einer Achse 23 getrieben werden kann.  Auf der Achse 23 ist ein Schneckenrad 24  befestigt, welches mit einer Schnecke 25 auf  der Welle 3 zusammenarbeitet.  



  Der Hebel 2G eines Stromwenders ermög  licht die Umkehrung der Drehrichtung des  Motors und somit der Fahrrichtung des  Wagens.  



  Wird der Wagen in Betrieb genommen,  dann schliesst man dessen Motor und Elektro  magnet mittelst einer Leitungsschnur an eine  elektrische Speiseleitung an. Drückt man  nun den Wagen gegen das als Fahrbahn  dienende metallene Rohr an. so bleiben die  Rollen 18, 19 zufolge der Einwirkung des  vom     Elektromagneten    erzeugten magnetischen  Kraftfeldes am Rohre haften, und damit auch  der Wagen. Durch die Drehung der Motor  welle wird der Klopfer 14 hin- und her  bewegt. Die Drehbewegung der Motorwelle  wird durch die Schnecke 25 und das Ge  triebe 20-24 auf die Rolle 19 übertragen,  so dass der Wagen sich dem Rohr entlang  bewegt, welch letzteres hierbei vom Klopfer 14  beklopft wird, so dass noch innen am Rohr  festhaftender Sand losgelöst wird.  



  Durch Anordnung von geeigneten An  schlägen, welche mit dem Hebel 26 des  Stromwenders zusammenarbeiten, kann man  erreichen, dass die Drehrichtung des Motors  jedesmal im geeigneten Augenblick um  gekehrt wird, damit der Wagen sich zwi-    schen zwei bestimmten Grenzen am Rohr ent  lang hin- und herbewegt.  



  Durch     Benutzung    eines     magnetischen     Kraftfelder zur Herstellung der Verbindung  von Wagen und Fahrbahn werden mechani  sche Verbindungsmittel für diesen Zweck  entbehrlich gemacht. Der Wagen kann zum  Beispiel als Schleppwagen auf Seilbahnen  Verwendung finden; auf diese Weise kann  man zum Basspiel Schiffen, welche lediglich  mittelst eines Stahlkabels mit dem Ufer ver  bunden sind, vom Ufer aus Lasten zuführen  oder umwekehrt Lasten vom Schiff aus ans  Ufer transportieren.  



  Der Wagen könnte zum Beispiel auch  mit einer Metall- oder Farbspritze ausgerüstet  sein, um zum Metallisieren, beziehungsweise  Anstreichen von Wänden oder sonstigen  Flächen dienen zu können. Die zu behandeln  den Flächen brauchen nicht aus Eisen,  beziehungsweise aus magnetischem Material  hergestellt zu sein, wenn man dem Wagen  auf einer besonderen Metallschiene Führung  gibt. Rüstet man den Wagen mit einem durch    den Motor desselben antreibbaren geeigne  ten Meissel aus, so kann der Wagen zum  selbsttätigen Verstemmen von Nietnähten  benutzt werden.

   Versieht man den Wagen  mit einem Klopfer, so kann er zum Beispiel  zum Abklopfen von Kesselstein benutzt wer  den, wobei die damit     behaftete    Metallwand  als Fahrbahn benutzt werden kann, weil  die Anwesenheit des Kesselsteines die Her  stellung der Verbindung von Wagen und  Metallwand mit Hilfe eines     magnetischen     Kraftfeldes nicht verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstfahrender Wagen mit Einrichtung zur Herstellung einer kraftschlüssigen Ver bindung zwischen den Wagenrädern und der Fahrbahn, gekennzeichnet durch am Wagen vorgesehene Mittel zur Erzeugung eines magnetischen Kraftfeldes, durch dessen Ein fluss die kraft@@chlüss#be Verbindung zwischen den MVagenrädei-ii und der Fahrbahn her gestellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Selbstfahrender Wagen nach Patentan spruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen mit einem zur Erzeugung des magnetischen Kraftfeldes dienenden Elek tromagnet ausgerüstet ist, dessen Kern die Wagenräder trägt. 2.
    Selbstfahrender Wagen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wa gen mit eineue Arbeitsgeräte versehen ist. welches bestimmt ist, bei in Betrieb be findlichem Wagen in Tätigkeit gesetzt zu werden. 3. Selbstfahrender Wagen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wa gen mit einem Elektromotor ausgestattet ist, welcher zur Bewegung des Wagens und zum Antriebe des Arbeitsgerätes dient. 4. Selbstfahrender Wagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Antrieb des Arbeitsgerätes eine Kurbel eingeschaltet ist, durch welche ein mit dem Arbeitsgeräte verbundener Hebel aus geschwungen werden kann, um dem Ar beitsgerät eine hin- und hergehende Be- wegung zu erteilen.
CH87692D 1919-05-06 1919-10-07 Selbstfahrender Wagen mit Einrichtung zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen den Wagenrädern und der Fahrbahn. CH87692A (de)

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CH87692D CH87692A (de) 1919-05-06 1919-10-07 Selbstfahrender Wagen mit Einrichtung zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen den Wagenrädern und der Fahrbahn.

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