CH87403A - Automatische Abstellvorrichtung für Grammophone und ähnliche einen drehbaren Schallarm und eine Drehscheibe aufweisende Apparate. - Google Patents

Automatische Abstellvorrichtung für Grammophone und ähnliche einen drehbaren Schallarm und eine Drehscheibe aufweisende Apparate.

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CH87403A
CH87403A CH87403DA CH87403A CH 87403 A CH87403 A CH 87403A CH 87403D A CH87403D A CH 87403DA CH 87403 A CH87403 A CH 87403A
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arm
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Rodway John Inshaw
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Rodway John Inshaw
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  Automatische     Abstellvorrichtung    für Grammophone und ähnliche einen drehbaren  Schallarm und eine Drehscheibe aufweisende Apparate.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine automatische     Abstellvorrichtung    für  Grammophone und ähnliche, einen     drehbaren          Sehaltarm    und eine Drehscheibe aufweisende       Apparate,    z. B.     Graphophone,    derjenigen Art,  welche eine durch die Bewegung des Schall  armes     automatisch    in Funktion setzbare  Bremse aufweist.  



  Die vorliegende Vorrichtung ist einfach  im Bau, an bestehenden     Maschinen    leicht. an  bringbar und bewirkt wegen seiner Brems  wirkung keine wahrnehmbare Verzögerung  der Bewegung des Schallarmes.  



  Bei bekannten Konstruktionen von Ab  stellvorrichtungen für Grammophone betätigt  der Schallarm eine Klinke und löst einen  Bremshebel oder Bolzen aus, welcher unter  Federwirkung gegen die Peripherie der Dreh  scheibe     angepresst    wird, oder die genannte  Klinke     entsperrt    eine unter Federwirkung  stehende     Kurvenscheibe,    welche einen Bolzen  gegen die besagte Peripherie drückt. Bei an  dern Konstruktionen entspannt der Schall  arm eine Klinke, die ein unter Federwirkung    stehendes, mit einem an den Umfang der       Drehscheibe        pressbaren    Bremsorgane ver  sehenes     Iinieliebels3-stem    ausser     Funktion    hält.

    Auch ist schon vorgeschlagen worden, durch  die Bewegung des     Sehallarmes    eine von der  Schallplatte getragene Klinke in eine solche  Lage zu     bringen,    dass sie auf einen vom     CTe-          häuse        gelegenen        Anschlag    auftrifft.  



  Diese Konstruktionsarten sind     mehr    oder  weniger kompliziert und einige     unter    ihnen  üben eine     verzögernde    Wirkung auf den  Schallarm aus, was bei der     Wiedergabe     eines     Stückes    nachteilig wirkt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine verbesserte     automatische        Abstell-          vorrichtung    für Grammophone und ähnliche,  einen     drehbaren    Schallarm und eine Dreh  scheibe aufweisende     Apparate,    bei welcher  ein frei beweglicher, durch den Schallarm in  Tätigkeit zu versetzender Hebel ein Brems  organ trägt, welches dazu     bestimmt    ist, durch  die Drehung des Schallarmes mit der     Pe-          riplierie    der     Drehscheibe    in     Beriliirung    ge  bracht zu werden,

       -wobei    die Anordnung so      zu treffen     ist.    dass die Drehung der Dreh  scheibe die Bremswirkung unabhängig von  der     Bewegung    des Schallarmes erhöht.  



  Gemäss dieser Erfindung entfällt jede       durch        Federwirkung    erzeugte Bremswirkung  und eine merkliche Verzögerung des Schall  arme, wie sie bei Betätigung des     Brems-          organes    durch den' Schallarm allein     hervor-          gerufen    würde, ist ausgeschlossen.     Vorteil-          hafterweise    ist die     Vorrichtung    so konstruiert,  dass das     Bremsorgan    bei Rückdrehung des  Schallarmes in die Anfangsstellung automa  tisch gelöst und so ein Zurückstellen der       Vorrichtung    von Hand nicht erforderlich ist.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt     beispiels-          weie    zwei Ausführungsformen der Erfin  dung, an einem Grammophon angeordnet,  dar.  



       Fig.    1     zeiht    einen! Teil einer Seitenansicht  eines     Grammophones,    soweit es zum Ver  ständnis der Erfindung notwendig ist;       Fig.    2 und 3 zeigen .das Bremsorgan in       .der    gelösten und in der Bremslage;       Fig.    4 zeigt in Seitenansicht eine zweite       Ausführungsform.     



  a bezeichnet die die Schallplatte b tra  gende     Drehscheibe.    c ist ein auf dem ver  tikalen Zapfen     d    freibeweglicher, das heisst  nicht unter dem Einfluss einer Feder stehen  der     doppelarmiger    Bremshebel; der Zapfen d  ist in einem am Gehäuse     befestigteü    Sup  port e gelagert.

   Das eine Ende des     Brems-          hebels    ist     gal-)el'förmig    ausgestaltet, und es  nimmt die zwischen den Gabelenden be  findliche Aussparung f einen Schrauben  bolzen     g    auf, der von einem am vertikalen  Teil des Schallarmes i befestigten Arm     lr,     herunterreicht, dessen hinteres, als Rohr  schelle     7c    ausgebildetes Ende den Schallarm  fest umfasst. l ist das beispielsweise aus Filz,  Leder, Gummi oder dergleichen bestehende,  vom Bremshebel getragene Bremsorgan,     wel-          ehes    bestimmt ist, auf die Peripherie der  Drehscheibe     a    eine Bremswirkung auszu  üben.

   wenn der Bremshebel c um seinen  Zapfen     bewegt    wird.  



  Der Bremshebel c ist derart ausgebildet  und angeordnet, dass von der     Axe    der Dreh-    Scheibe<I>a,</I> und derjenigen des Zapfens     cd    zum  Berührungspunkte der Peripherie der Dreh  scheibe mit dem Bremsorgane gezogene Li  nien zusammen einen, stumpfen     Winkel    bil  den. Die sich in der Uhrzeigerrichtung dre  hende Drehscheibe ist     bestrebt,    das Brems  organ mitzunehmen.

   Dadurch vergrössert  sich der durch die beiden besagten Linien  gebildete     Winkel    und     bewirkt    ein gegen  seitiges     Aneinanderpressen    von Drehscheibe  und Bremsorgan, welche Pressung ganz un  abhängig von der Bewegung des Schall  armes sich mit .der Drehung der Drehscheibe       verstärkt.     



       Fig.    8 zeigt die Bremse in     Bremsstellung,     das heisst in     Beriihrung    mit der die Schall  platte tragenden Drehscheibe nach dem Ab  laufen einer Schallplatte; der nach     abwärts     gerichtete, vermittelst des Armes lt vom  Schallarm getragene Schraubenbolzen g hat  nun nach Eintritt in die Aussparung f des  gegabelten Bremshebels und     Andrückens     gegen den rechten Gabelteil das Ende der  Aussparung erreicht.

       Fig.    2 zeigt den Brems  hebel ausser Berührung mit der Drehscheibe,       welche    Stellung nach     Rückwä.rtsdreliung    des  Schallarmes erreicht     worden    ist, wobei der       Schraubenbolzen    g sich bei der     Ausrückung     aus der Aussparung des Bremshebels     längs     des gegenüberliegenden Gabelteils     bewegte.     Die Bewegung des Bremshebels wird be  grenzt durch den am Hebel vorgesehenen.

    aufwärtsgerichteten Stift     7n,    welcher durch  Anschlag gegen die eine Seite des vorsprin  genden Teils einer Aussparung arretiert wird,  die am Umfang einer am Drehzapfen     d    des  Bremshebels befestigten Scheibe     ia    vorgesehen  ist.  



  Bei der Variante nach     Fig.    4 ist an Stelle  des Schraubenbolzens 9 ein vertikaler Stift  vorgesehen, der an die     Flansehen    eines  den     horizontalen;    Teil des Schallarmes     rohr-          schellenartig    umfassenden 'Metallbandes     k     geschraubt ist.  



  Bei der durch die Zeichnung dargestell  ten     Vorrichtung    ist angenommen, dass die in  der Schallplatte angebrachten Aufzeichnun-      gen nahe dem Zentrum der Schallplatte ab  schliessen. Beginnen die     Aufzeichnungen     nahe dem Zentrum der Schallplatte und en  digen nahe oder an der Peripherie derselben,  so kann die     Abstellvorrichtung    dieser An  ordnung durch Umkehren leicht angepasst  -werden, indem dann das Bremsorgan bei Be  endigung der Auswärtsbewegung des Schall  armes anstatt der     Einwärtsbewegung    in  Funktion tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Abstellvorrichtung für Grammophone und ähnliche, einen drehbaren Schallarm und eine Drehscheibe aufweisende Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass ein frei drehbarer, durch den Schallarm in Tä tigkeit zu versetzender Hebel ein Brems organ trägt, welches dazu bestimmt ist, durch die Drehung des Schallarmes mit der Peripherie der Drehscheibe in Berührung gebracht zu werden, wobei die Anordnung so getroffen ist,
    dass sofort nach Berührung des Bremsorganes mit der Drehscheibe eine Kniehebelwirkung zwischen letzterer und dem Bremshebel durch die Drehung der Drehscheibe eintritt und die Drehung der letzteren die Bremswirkung unabhängig von der Bewegeiig des Schallarmes und unter Wegfall jeder Federwirkung erhöht.
    UNTERANSPRUCH: Automatische Abstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Schallarm anzuordnender Mitneh- mer mit einem im Bremshebel vorgesehenen Schlitz in Wirkungsverbindung steht, derart, dass bei Drehung des Schallarmes in der einen Richtung der Mitnehmer auf die eine Kante des Schlitzes wirkt und dadurch den Bremshebel in Tätigkeit versetzen' kann,
    während bei Drehung des Schallarmes im umgekehrten Sinne der Mitnehmer auf die entgegenge.etzte Kante des Schlitzes wirken und den Bremshebel ausser Wirken- setzen kann.
CH87403D 1914-06-10 1920-03-20 Automatische Abstellvorrichtung für Grammophone und ähnliche einen drehbaren Schallarm und eine Drehscheibe aufweisende Apparate. CH87403A (de)

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GB87403X 1914-06-10

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CH87403A true CH87403A (de) 1920-12-01

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CH87403D CH87403A (de) 1914-06-10 1920-03-20 Automatische Abstellvorrichtung für Grammophone und ähnliche einen drehbaren Schallarm und eine Drehscheibe aufweisende Apparate.

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