CH85604A - Maschine zum Pressen von Ringen mit profilierter Innenfläche. - Google Patents

Maschine zum Pressen von Ringen mit profilierter Innenfläche.

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CH85604A
CH85604A CH85604DA CH85604A CH 85604 A CH85604 A CH 85604A CH 85604D A CH85604D A CH 85604DA CH 85604 A CH85604 A CH 85604A
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CH
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sep
jaws
die
pair
mandrel
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Kullagerfabriken Aktie Svenska
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Skf Svenska Kullagerfab Ab
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  Maschine zum Pressen von Ringen mit     profilierter        Innenfiche.       Die Erfindung     betrifft    eine Maschine zur  Herstellung von Ringen mit profilierter  Innenfläche, insbesondere äussern Laufringen  von Kugellagern, durch Stauchen von Rohr  stücken in der     Längsrichtung,    während das  zu stauchende Rohrstück um einen Dorn ge  halten wird. Der hauptsächliche Zweck der  Erfindung ist, diesen Dorn derart zu bauen,  dass er eine leichte     Anbringung    und Aus.       nehmung    des Rohrstückes zulässt.  



  Hierzu besteht der Dorn, um den das  Stauchen erfolgt, aus zwei     Paaren        paarwea    e  zueinander     beweglichen    Backen, von denen  das eine Paar im Verhältnis zu dem andern  Paar     achsial        längsverschiebbar    ist, wobei  seine Backen zwecks Erleichterung der An  bringung und     Entfernung    des     Werkstückes     nur dann einwärts, das heisst     gegeneinander,     bewegt werden können, wenn die beiden  Paare in bezog aufeinander     achsial    verscho  ben sind.  



  Eine     beispielsweise        9.usfübrungsform        des     Erfindungsgegenstandes ist in den beiliegen  den Zeichnungen dargestellt.         Fig.    1 ist ein     senkrechter    Schnitt     durcb     den     obern    Teil der     Dlaschine;          Fig.    2 ist ein     senkrechter    Schnitt durch       den    untern Teil der     Maschine        (Fig.    1. und 2  zeigen die betreffenden     'feile    in     Rubelabe);

            Fig.    d ist ein     senkre        ehter    Schnitt     durch     die Maschine in der     Arbeitslage;          Fig.    4 ist ein. ähnlicher     Schnitt,    wel  cher den Dorn nach     erfol-tem    Stauchen  zeigt;

         Fig.    5 ist ein Querschnitt des Dornes       und    der ihn umgebenden Teile der     Mas@@hine.     Die dargestellte     1laseh        ine    ist zur Her  stellung     äusserer    Laufringe von     Kugellagern          n;it    einer Laufhahn. die eine     Rotationsfläelie          finit        krummliniger        Erzeugenden    darstellt.

         durch        Uingsstanchen    von in entsprechenden  Längen     abgeschnittenen        Rohrstiicken        be-          stimmt.    Die Maschine besteht aus zwei  Hauptteilen, und zwar einem untern, fest  stehenden Teil     (Filz.    2) und     einem        obern,     auf-     111.c1        abbewe,l-lichen    Teil     (Fi-.    1).

   Der       iu,tere    Teil weist einen zentral verlegten  Dorn auf, eine diesen Dorn umschliessende    
EMI0002.0001     
  
    C=eänmatrize <SEP> :1. <SEP> die <SEP> zum <SEP> Tragen <SEP> des <SEP> Werk  dient. <SEP> eine <SEP> die <SEP> Gegenmatrize <SEP> um  schliesseiide <SEP> @lc;ii izF <SEP> .1, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Gregen  ni,Lti-ize <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Dorne <SEP> verschiebbar <SEP> -elagert
<tb>  1s1, <SEP> sowie <SEP> einer;

   <SEP> die <SEP> -Matrize <SEP> 4 <SEP> aufnehmenden
<tb>  Matzizenhalter <SEP> , <SEP> der <SEP> auf <SEP> dem <SEP> festen <SEP> Press  tiscl@-> <SEP> angeordll,t <SEP> werden <SEP> soll.
<tb>  D(-r <SEP> zentrai <SEP> verlegte <SEP> Dorn <SEP> bestellt <SEP> aus
<tb>  zwei <SEP> Paarelf <SEP> vc@n <SEP> Backelf <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2. <SEP> Das <SEP> eine
<tb>  Pair <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> z::

  -ischen <SEP> dem <SEP> andern <SEP> Paar <SEP> 2
<tb>  (Fig. <SEP> 5) <SEP> verle">t, <SEP> und <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Bachen <SEP> des
<tb>  ersi,g.-llannt.en <SEP> Paares <SEP> sind <SEP> gegeneinander <SEP> be  jl-egli@#h, <SEP> indem <SEP> sie <SEP> auf <SEP> wagrechten <SEP> Zapfen <SEP> 6
<tb>  gelasind. <SEP> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> gabelförmigen
<tb>  obern <SEP> Teil <SEP> einer <SEP> Stange <SEP> 7 <SEP> befestigt <SEP> sind, <SEP> die
<tb>  mit <SEP> ihrem <SEP> untern <SEP> Ende <SEP> in <SEP> einem <SEP> Einsatz  stücl_ <SEP> 8 <SEP> liefe.tigt <SEP> ist, <SEP> das <SEP> in <SEP> einer <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Matrizenhalter <SEP> .i <SEP> verbundenen <SEP> Hülse <SEP> 9 <SEP> ein  gc:

  .eiii'i-iiibt <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Hülse <SEP> 9 <SEP> besitzt <SEP> oben
<tb>  einün <SEP> Flansch <SEP> 10. <SEP> der <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Ring <SEP> 11
<tb>  ruht.. <SEP> welcher <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> Fe  derei <SEP> 12 <SEP> (von <SEP> cl(-nen <SEP> nur <SEP> eine <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeich  nun--' <SEP> da <SEP> rbestell <SEP> t <SEP> ist) <SEP> @-etragen <SEP> ist, <SEP> die <SEP> ihrer-.
<tb>  seit, <SEP> in <SEP> einen) <SEP> am <SEP> 31atrizenbalter <SEP> 5 <SEP> fest  gesebi'aubten <SEP> s-ii2lenförmigen <SEP> Halter <SEP> <B>1.33</B> <SEP> ru  hen. <SEP> :Eine <SEP> gewi@z-e <SEP> g'agenseiti,5e <SEP> Beweslichkeit
<tb>  des <SEP> "-@@la.trizenh:

  ,lt@#rs <SEP> 5 <SEP> einerseits <SEP> und <SEP> der
<tb>  Heils- <SEP> 9 <SEP> mit <SEP> d,-li <SEP> Bachen <SEP> 1 <SEP> anderseits <SEP> wird
<tb>  dadui'--h <SEP> gesicl-@crt.
<tb>  Die <SEP> @aclieli <SEP> 2 <SEP> sind <SEP> ebenfalls <SEP> auf <SEP> wag  reeht-n <SEP> Zapfen <SEP> <B>11</B> <SEP> gelagert. <SEP> Diese <SEP> Zäpfen
<tb>  sind <SEP> Jedoch <SEP> ree-litwinlilig <SEP> ztl <SEP> den <SEP> Zapfen <SEP> 6
<tb>  angeohclnet. <SEP> Die <SEP> Zapfen <SEP> 11 <SEP> sind <SEP> in <SEP> einer <SEP> die
<tb>  c.tan,c;

  '.- <SEP> 7 <SEP> umsclilif=ssenden, <SEP> mit <SEP> Bezug <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Stane <SEP> 7 <SEP> vers@hielibaren <SEP> Hülse <SEP> 15 <SEP> befestigt.
<tb>  die <SEP> diirch <SEP> eine <SEP> @aui <SEP> dem <SEP> oben <SEP> erwähnten <SEP> Ein  satzstiieli <SEP> 8 <SEP> nu <SEP> li < -nc1P <SEP> Feder <SEP> 16 <SEP> in <SEP> der <SEP> Hülse <SEP> 9
<tb>  getr@@gen <SEP> ist. <SEP> Iil <SEP> der <SEP> Hülse <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> ferner <SEP> eine
<tb>  die <SEP> Feder <SEP> 16 <SEP> umschliessende <SEP> Hülse <SEP> 17 <SEP> all  "eordiiet, <SEP> die <SEP> zi _i <SEP> Begrenzen <SEP> des <SEP> Zusammen  der <SEP> F@ <SEP> Ir-,r <SEP> 16 <SEP> dient. <SEP> Die <SEP> Hülse <SEP> 17
<tb>  ist <SEP> dI,_'c,li <SEP> StanL:

   <SEP> -ii <SEP> 31, <SEP> die <SEP> durch <SEP> Offnuno,eil.
<tb>  in <SEP> dein <SEP> Eillsatz=tück <SEP> 8 <SEP> geführt <SEP> sind, <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> in <SEP> der <SEP> Hül_-, <SEP> 9 <SEP> verschiebbaren <SEP> Platte <SEP> 32
<tb>  vei-1ili_ len, <SEP> die <SEP> auf <SEP> ihrer <SEP> untern <SEP> Seite <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> nach <SEP> auss@@il <SEP> reichenden <SEP> Verlän-erung
<tb>  33 <SEP> v <SEP> c-i'seben <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Feder <SEP> 16 <SEP> hält <SEP> die <SEP> Hülse
<tb>  <B><U>15</U></B> <SEP> gewöhnlic-b <SEP> in <SEP> einer <SEP> Lage, <SEP> in <SEP> welcher     
EMI0002.0002     
  
    sic11 <SEP> die <SEP> Bachen <SEP> \? <SEP> etwa:

   <SEP> ol@erllalh <SEP> der <SEP> Bali  liciii <SEP> I. <SEP> befinden. <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> ? <SEP> clarg'estellt <SEP> ist.
<tb>  l.Die <SEP> I' < L@lien <SEP> 2 <SEP> sind <SEP> auf <SEP> ihren <SEP> einander <SEP> 711  Seiten <SEP> rillt <SEP> Elnsehnlttell <SEP> 18 <SEP> wel'  sehen, <SEP> die <SEP> erniö@@_'Iicllen, <SEP> chiss <SEP> sich <SEP> die <SEP> Brechen
<tb>  in <SEP> diFser <SEP> Lage <SEP> eile <SEP> wenig <SEP> einwärts
<tb>  ;

  Inder <SEP> Irin <SEP> die <SEP> Zapfen <SEP> 11 <SEP> drehen <SEP> könlien. <SEP> Die
<tb>  Backen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ? <SEP> weisen <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> obern <SEP> Ende
<tb>  eine <SEP> innere <SEP> Abschrägung <SEP> auf. <SEP> die <SEP> Teile <SEP> einer
<tb>  IiegElflä.che <SEP> bildet.
<tb>  Die <SEP> Gegenmatrize <SEP> 3 <SEP> ruht <SEP> auf <SEP> edlem <SEP> @ili  satze <SEP> 19 <SEP> der <SEP> Hülse <SEP> 15.

   <SEP> Die <SEP> Matrize <SEP> .l <SEP> ist
<tb>  nicht <SEP> im <SEP> Matrizenhalter <SEP> 5 <SEP> fest <SEP> angeordnet.
<tb>  sondern <SEP> ruht <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Anzahl <SEP> voll <SEP> Stän  clern <SEP> 20 <SEP> (von <SEP> denen <SEP> nur <SEP> einer <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeieb  lilln<I>(2</I> <SEP> clnrgestellt <SEP> ist), <SEP> die <SEP> in <SEP> dein <SEP> oben <SEP> er  wüliilten <SEP> Ringe <SEP> 11 <SEP> befestiot <SEP> und <SEP> durch <SEP> Üff  mingen <SEP> im <SEP> Boden <SEP> des <SEP> @1iatrizeiihalters <SEP> 5
<tb>  geführt <SEP> sind, <SEP> und <SEP> die <SEP> für <SEP> geWühnlicll <SEP> etwas
<tb>  oberhalb <SEP> des <SEP> Bodens <SEP> 21 <SEP> des <SEP> die <SEP> Matrize <SEP> auf  nehmenden <SEP> Raumes <SEP> im <SEP> llatrizenhalter <SEP> rei  chen.

   <SEP> Nahe <SEP> ihrem <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> weist <SEP> clie <SEP> lTa  trize <SEP> -1 <SEP> eine <SEP> Ansatzfläche <SEP> 2? <SEP> auf, <SEP> die <SEP> für
<tb>  wöhnlich <SEP> gegen <SEP> eine <SEP> auf <SEP> der <SEP> obern <SEP> Seit, <SEP> des
<tb>  Matrizenhalters <SEP> festgeschraubte <SEP> Halteplatte <SEP> 23
<tb>  anliegt.
<tb>  Der <SEP> obere. <SEP> auf- <SEP> und <SEP> alibewegliclie <SEP> Teil <SEP> cl@r
<tb>  Maschine <SEP> (Feg. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 3) <SEP> bestellt <SEP> <B>-aus</B> <SEP> einem
<tb>  hülsenförmigen <SEP> Träger <SEP> 21, <SEP> einem <SEP> in <SEP> diesem
<tb>  Trä.-'er <SEP> befestigten <SEP> Stalaehringe <SEP> 25. <SEP> sowie
<tb>  einem <SEP> Dorne <SEP> 26 <SEP> mit <SEP> einer <SEP> kegelförmigc-ii
<tb>  Verlängerung <SEP> 27.

   <SEP> Der <SEP> Dorn <SEP> ?6 <SEP> ist <SEP> durch
<tb>  eine <SEP> Feder <SEP> 28 <SEP> belastet. <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Hülse <SEP> 2.1
<tb>  um <SEP> den <SEP> Schaft <SEP> 29 <SEP> des <SEP> Dornes <SEP> an;'ebraeht <SEP> ia.
<tb>  Der <SEP> Schaft <SEP> 29 <SEP> ist <SEP> <B>f1-111-1)</B> <SEP> die <SEP> Hülse <SEP> 21 <SEP> ;ge  führt <SEP> und <SEP> oben <SEP> mit <SEP> einem <SEP> auf <SEP> der <SEP> obern
<tb>  I:lidlläche <SEP> der <SEP> Hülse <SEP> rulic,nden <SEP> Kopfe <SEP> 30
<tb>  versehen. <SEP> Die <SEP> lie-elförinire <SEP> Verliino-erun <SEP> g' <SEP> ? <SEP> 7
<tb>  entspricht <SEP> der <SEP> liegelförnlirncn <SEP> innern <SEP> <B>_U-</B>
<tb>  der <SEP> Bachen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2.
<tb>  Die <SEP> --lasclline <SEP> tvirlit <SEP> wiF- <SEP> folgt:

  
<tb>  Welin. <SEP> die <SEP> 11 <SEP> asclline <SEP> in <SEP> fdlilie <SEP> i.st, <SEP> nehmen
<tb>  die <SEP> Teile <SEP> die <SEP> in <SEP> Fit. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> dargestellte
<tb>  La--#e <SEP> ein. <SEP> In <SEP> dieser <SEP> Lage <SEP> ist <SEP> der <SEP> ol-cere <SEP> Teil
<tb>  der <SEP> Hasclline <SEP> auf'elloben <SEP> 11l)(1 <SEP> in <SEP> denn <SEP> un  tern <SEP> @laschinenteil <SEP> hält <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 16 <SEP> die <SEP> bei  clen <SEP> Backen <SEP> 2 <SEP> in <SEP> gehobenem <SEP> Zustande <SEP> mit <SEP> Bf>  züig <SEP> auf <SEP> die <SEP> Backen <SEP> 1. <SEP> In <SEP> dieser <SEP> Stellung         können somit nicht nur die Backen 1, son  dern auch die Backen 2 einwärts gegenein  ander     'verschwenkt    werden.

   Das in geeigne  ter Länge abgeschnittene Rohrstück (in der  Zeichnung nicht dargestellt), das in einen  äussern Laufring eines Kugellagers     umzu-          wandeln    ist, wird auf die     Backen    2 ge  schoben, bis es auf die Gegenmatrize 3 zu  liegen kommt. Das Aufsetzen des Rohr  stückes erfolgt unbehindert, indem sich die  Backen 2     dabei    in     erforderlichem    Masse ein  wärts bewegen.  



  Nachdem das Rohrstück auf die Backen 2       aufgeschoben    ist, wird der obere Teil der  Maschine     abwärtsbewegt.    Die kegelförmige  Verlängerung 27 des Dornes 26 dringt dann  zwischen die Backen 2 ein und zwingt sie  nach aussen. Wenn der Dorn während der  Abwärtsbewegung auf die obere Seite der  Backen 2 trifft, werden letztere und damit  die Hülse 15 mitgenommen, und zwar unter  Zusammendrücken der Feder 16.     Gleichzeitig     trifft der     Stauebring    25 auf den obern Rand  des     Werkstückes    und     nimmt    letzteres mit.

    wobei das     Werkstück    in die Matrize 4 ein  gepresst wird, indem die Gegenmatrize 3 ab  wärts bewegt wird. je nachdem die Hülse 1 5  sich nach unten bewegt und für das Werk  stück Platz gibt. Wenn die Hülse 15 wäh  rend der Abwärtsbewegung auf den Halte  ring 17 trifft, hört die Abwärtsbewegung der  Hülse 15 und der Backen 2 auf, indem die  gesamte Spannung der die Hülse 9 und die  Hülse 17 tragenden Federn 12 grösser ist  als die     Spannung    der Feder 28, die also zu  sammengedrückt wird, während der Träger  24 mit dem     Stauchring    25 sich weiter abwärts  bewegt.

   wodurch der     Fortsatz    27     gegenüber     den Backen 2 etwas     zurückbleibt.    Wenn die  Hülse 15 auf die Haltehülse 17 stiess, kam  die Gegenmatrize 3 mit dem Boden 21 des       Matrizenhalters    5 in Berührung.

   Die Backen  1 und 2 nehmen gleichzeitig die gleiche  Höhenlage ein, in welcher die Backen 2  durch die Backen 1 in ihrer äussern Lage  gegen eine     Einwärtsbewegung    gesperrt ge  halten werden, während die Backen 1 durch  
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    den <SEP> Kegel <SEP> 27 <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Lage <SEP> gesperrt <SEP> gehal  ten <SEP> werden. <SEP> wie <SEP> aus <SEP> Fi-. <SEP> 5 <SEP> hervorgeht.
<tb>  Während <SEP> der <SEP> weiteren <SEP> Bewegung <SEP> des
<tb>  Staucbringes <SEP> 22:

  5 <SEP> beginnt <SEP> das <SEP> eigentliche
<tb>  Stauchen, <SEP> indem <SEP> der <SEP> Stauchring <SEP> <B>2.5</B> <SEP> sieh <SEP> mit.
<tb>  Bezug <SEP> auf <SEP> die <SEP> Backen <SEP> 1. <SEP> 2. <SEP> die <SEP> Gegenmatrize
<tb>  3 <SEP> und <SEP> die <SEP> Matrize <SEP> 4 <SEP> nach <SEP> unten <SEP> bewegt, <SEP> wel  che <SEP> siimtliehen <SEP> letztgenannten <SEP> Teile <SEP> nun
<tb>  feststehend <SEP> gehalten <SEP> werden. <SEP> )Während <SEP> die  ses <SEP> Stauchens <SEP> wird <SEP> hauptsiiclilich <SEP> der <SEP> obere
<tb>  Teil <SEP> des <SEP> Ringwerl;

  stiic,l@es <SEP> zusammengepresst,
<tb>  indem <SEP> die <SEP> Ausbauchung <SEP> an <SEP> der <SEP> 'Mitte <SEP> des
<tb>  t#'erlzstiickes <SEP> die <SEP> Materialverscliieliung <SEP> im
<tb>  untern <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Werkstückes <SEP> wesentlich <SEP> ver  hindert. <SEP> Dieses <SEP> Stauchen <SEP> dauert. <SEP> bis <SEP> die <SEP> un  tere <SEP> Seite <SEP> cles <SEP> Trägers <SEP> 2-1 <SEP> mit <SEP> der <SEP> obern <SEP> Seite
<tb>  der <SEP> Matrize <SEP> 4 <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> kommt. <SEP> Wenn
<tb>  (lies <SEP> erfolgt <SEP> ist. <SEP> wird <SEP> die <SEP> Matrize <SEP> 4 <SEP> in <SEP> der
<tb>  Al)wiirlsl>ewegung <SEP> mitgenommen. <SEP> Die <SEP> 1Ta  trize <SEP> nimmt <SEP> hierbei <SEP> die <SEP> Ständer <SEP> 20 <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Ring <SEP> 71 <SEP> mit.

   <SEP> und <SEP> zwar <SEP> unter <SEP> Zusammen  drücken <SEP> der <SEP> Federn <SEP> 12. <SEP> Die <SEP> Hülse <SEP> 9 <SEP> wird
<tb>  alsa <SEP> ab-,värts <SEP> bewegt <SEP> und <SEP> durch <SEP> die <SEP> zusam  mengedruckte <SEP> Feder <SEP> 28 <SEP> wird <SEP> der <SEP> Dorn <SEP> 26
<tb>  finit <SEP> den <SEP> Backen. <SEP> 1. <SEP> und <SEP> 2 <SEP> in <SEP> der <SEP> Bewegung
<tb>  mitgenommen. <SEP> tun <SEP> bewegen <SEP> sich <SEP> somit <SEP> der
<tb>  Stauchrin,,- <SEP> 25. <SEP> die <SEP> Matrize <SEP> 4 <SEP> und <SEP> der <SEP> Dorn
<tb>  1. <SEP> 2 <SEP> abwärts <SEP> mit:

   <SEP> der <SEP> ,gleichen <SEP> Gesehwindig@  heit. <SEP> während <SEP> die <SEP> Gegenmatrize <SEP> 3 <SEP> festste  hend <SEP> gehalten <SEP> wird. <SEP> indem <SEP> sie <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Bo  den <SEP> 27 <SEP> des <SEP> fc,@tstehenden <SEP> Matrizenhalters <SEP> 5
<tb>  ruht. <SEP> Die <SEP> Wirkung <SEP> wird <SEP> deshalb <SEP> ,jetzt <SEP> die
<tb>  gleiche. <SEP> als <SEP> ob <SEP> die <SEP> Gegenmatrize <SEP> sich <SEP> auf  w <SEP> iirts <SEP> bewegte <SEP> und <SEP> die <SEP> übrillen <SEP> Teile <SEP> still  stünden. <SEP> das <SEP> heisst <SEP> es <SEP> erfolgt <SEP> nun <SEP> hauptsiicli  licli <SEP> (-int,@nchen <SEP> des <SEP> untern <SEP> Teils <SEP> des <SEP> Ein  R#erlkstiic#kes. <SEP> Wenn <SEP> die <SEP> ]Matrize <SEP> 4 <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Boden <SEP> 21 <SEP> des <SEP> Matrizenhaliers <SEP> in <SEP> Berührung
<tb>  kommt.

   <SEP> hört <SEP> die <SEP> Bewegung <SEP> auf, <SEP> und <SEP> der
<tb>  Ring <SEP> ist <SEP> nun <SEP> fertiggepresst, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> der  a <SEP> rt, <SEP> dass <SEP> er <SEP> von <SEP> beiden <SEP> Enden <SEP> gleich <SEP> zusam  inengepresst <SEP> ist, <SEP> wodurch <SEP> eine <SEP> gleieliförmige
<tb>  Materialverschiebun- <SEP> gesichert <SEP> worden <SEP> ist.
<tb>  Der <SEP> obere <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> fä.n-t <SEP> dann
<tb>  an. <SEP> sieh <SEP> aufwärts <SEP> zu <SEP> bewegen, <SEP> wobei. <SEP> die <SEP> ein  zelnen <SEP> Teile <SEP> des <SEP> untern <SEP> Maa@@binenteils <SEP> in <SEP> die
<tb>  in <SEP> Ft-.

   <SEP> 1 <SEP> lind <SEP> 2 <SEP> dar(Vestellte <SEP> Stelluilr <SEP> zurück  gehen.- <SEP> indem <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 16 <SEP> die <SEP> Hülse <SEP> 15         mit den     Backen        \?    und der     Cregenmatrize    3  aufwärts     verschiebt.    Der     fertiggepresste    Ring  wird dadurch aus der Matrize 4 entfernt  und     ',sann    dann von den Backen unbehindert  abgenommen     werden,    indem sich diese     ge-          niigeiid        einwärts    schwingen können, um den       Pink:    freizugeben.  



  Falls der Ring derart in der Matrize       fest#itzt,    dass die Feder 16 nicht die Hülse  1 5 mit den     Ba-hen        2?    und der Gegenmatrize 3  aufwärts     vers,-bieben    kann, kann man     ail'f     die     Verlängerun-,    33 schlagen, bis die Hülse  1 5 derart v     eh,choben    wird, dass der Ring  aus der Matrize zwangsläufig entfernt wird.

Claims (1)

  1. EMI0004.0019 PATENTANSPRUCH <tb> @slaschine <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> voll <SEP> Ringen <tb> Mit <SEP> profilierter <SEP> Innenfläche, <SEP> insbesondere <tb> äussern <SEP> Laufriren <SEP> von <SEP> Kugellagern, <SEP> durch <tb> Stauchen <SEP> voll <SEP> Pobrstficl@en <SEP> in <SEP> der <SEP> Längs ri,>litiiiig, <SEP> währE-l:d <SEP> das <SEP> zu <SEP> stauchende <SEP> It.ohr st:ück <SEP> um <SEP> einen <SEP> Dorn <SEP> gehalten <SEP> wird, <SEP> dadurch <tb> gel_eii <SEP> @izeichnet. <SEP> dass <SEP> dieser <SEP> Dorn <SEP> aus <SEP> zwei <tb> Paar,-=ii <SEP> paarweisse <SEP> ;
    egeneinarider <SEP> beweglichen <tb> Bachc@l <SEP> besteht- <SEP> von <SEP> denen <SEP> das <SEP> eine <SEP> in <SEP> bezug <tb> auf <SEP> das <SEP> andere <SEP> Paar <SEP> achsial, <SEP> verschiebbar <tb> ist, <SEP> -wobei <SEP> seine <SEP> Backen <SEP> zwecks <SEP> Erleichte rung <SEP> der <SEP> r1nbl=il_gung <SEP> und <SEP> Entfernung <SEP> des <tb> @Verl_,%iicl@es <SEP> nur <SEP> dann <SEP> einwärts <SEP> gegenein ander <SEP> bewegt <SEP> werden <SEP> können, <SEP> wenn <SEP> die <tb> Backenpaare <SEP> in <SEP> bezug <SEP> aufeinander <SEP> achsial <tb> verschoben <SEP> sind. <tb> UNTERANSPRÜCHE:
    <tb> 1. <SEP> @@i@@@hlIle <SEP> na <SEP> -1i <SEP> Pateiitalispriil'li, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Backen <SEP> in <SEP> einer <tb> zur <SEP> Aufnahme <SEP> des <SEP> -Werkstuches <SEP> dienen den <SEP> Matrize <SEP> aii",eordiiet <SEP> sind <SEP> und <SEP> dass <SEP> das <tb> eine <SEP> Paar <SEP> von <SEP> Backen <SEP> sich <SEP> in <SEP> seiner <SEP> einen <tb> Endla.5e <SEP> innc-rhalb <SEP> der <SEP> Matrize <SEP> auf <SEP> der <tb> -IFi@Iien <SEP> Hölie <SEP> wie <SEP> das <SEP> andere <SEP> Paar, <SEP> in <tb> der <SEP> andern <SEP> Eicollage <SEP> oberhalb <SEP> der <SEP> Matrize <tb> befindet. <tb> .9. <SEP> 11e.-^hiue <SEP> na-li <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> LTiiter aii--,iruf,li <SEP> 1. <SEP> dadurch <SEP> gel@eiliizeicliilet, <SEP> dass <tb> da.im <SEP> Unteranspruch <SEP> 1.
    <SEP> genannte <SEP> Baeken paar <SEP> durch <SEP> eale <SEP> Feder <SEP> getragen <SEP> wird, <SEP> die, bestrebt ist. dieses Bacl>cnpaar oberhalb der Matrize zu halten. 3. 11atrize nach Patentanspruch und den Uiiteransprüelien 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschiebung des im Unteranspruch 1 genannten Baehen- pa.ares in deren Lage innerhalb der 'Ma trize durch einen gegenüber diesen Bachen hin- und herbeweglichen Dorn.
    erfolgt, der eine Izegelförmige Z'erlängerunb besitzt, die dazu dient, zwischen die Backen ein zudringen und sie nach aussen zu zwingen, und die ferner das andere Backenpaar in deren äusserer Lage festhalten, wenn :ich beide Backenpaare in der gleichen Höhen lage befinden. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteranispriichen 1 bis 3. dadurch ge kennzeichnet, dass der Dorn in einem zum Bearbeiten des Werkstückes dienenden Stauchring verschiebbar gelagert ist. wo bei eine Feder den Dorn in seiner äusser- steil Lage mit Bezug auf den Staucllring zu halten bestrebt ist.
    Maschine naeli Patentansprueli und (1e ii Untera.nsprücheil 'bis -1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Hülse die im Unteranspruch 1 genannten Bachen und eine. in der Matrize verschiebbar angeord nete Gegenmatrize für das Z@7erhstücl@ tragen, die in der Lage, in welcher die beiden Baclzeiipaare sich auf.' der gleichen Hölle befinden, auf einer festen Unter lage ruht.
    6 Maschine nach Patentansprueli und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchenpaare durch eine nachgiebige Unterlage getragen werden, die auch zum Tragen der Matrize dient. 7. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4 -und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebige Un terlage auf Federn ruht, deren gesamte Spannung grösser ist als die Spannuni,
    der im Untera.nsprncll 4 genannten Feder. so dass die Unterlage die Baehenpaare geben die Wirkung dieser Feder still- halten kann und dadurch eine Verschie bung des Stauchringes in bezug auf die Backenpaare und die Matrize ermöglicht. B. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Stauchring ein zum Betätigen der Ma trize dienender Teil fest verbunden ist, damit die Matrize und die im Unter anspruch 6 genannte Unterlage mit den Backenpaaren sich abwärts mit dem Stauchringe bewegen können, um eine relative Aufwärtsbewegung der Gegen matrize zu erreichen. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine von Hand-betätig- bare Vorrichtung zum zwangsläufigen Bewegen des im Patentanspruche genann ten Backenpaares in ihre Lage ausserhalb der Natrize vorgesehen ist.
CH85604D 1918-07-26 1919-07-14 Maschine zum Pressen von Ringen mit profilierter Innenfläche. CH85604A (de)

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