CH84401A - Deckenkonstruktion - Google Patents
DeckenkonstruktionInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/18—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members
- E04B5/19—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members the filling members acting as self-supporting permanent forms
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- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/32—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
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Description
Deckenkonstruktion. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin- dung bildet eine Deckenkonstruktion, wobei die Unterseite der Decke durch lloblsteine gebildet ist. Auf den Hohlsteinen befindet sich eine poröse Zwischenschicht, über wel cher eine Betonschioht liegt, die abwärts ge richtete Rippen besitzt, welche zwischen den Hohlsteinen vorhandene Zwischenräume aus füllen.
<B>Auf</B> der beiliegender, Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfitidu11gSgegeti- standes dargestellt, und zwar zeigt: 1 ig. 1 die erste Ausführungsform <B>in)</B> Ver tikalschnitt;
Fig. 2 schematiseli einen .llorizontalschnitt nach A-13 der hig. 1 in kleinem Massstab, und Fig. 3 die zweite Ausführutigsforni im Vertikalschnitt.
Bei beiden veranschaulichten Beispielen der Decke bezeichnet a die Hohlsteine, welche die Unterseite der Decke bildet, und zwecks Erzielung eines dichten Abschlusses Überein- andergreifen. Diese Hohlsteine können bei spielsweise aus Ziegeluiaterial oder aus Bims bestehen.
An der Oberseite sind die Hohl- steine bogenförmig gestaltet und besitzen links und rechts eine Längsrippe b und ferner eine mittlere Rippe e. über den Hohlsteinen a befindet sich die poröse Zwischenschicht d; welche zum Beispiel durch Schlacken, Bims, Kies oder dergleichen gebildet sein kann.
1Vlit e ist die die Oberseite der Decke dar stellende Betonsehicht bezeichnet, deren ab- wärts gerichtete Rippen /'jeweils den zwischen zwei einander benachbarten Hohlsteinen (c gebildeten Zwischenraum ausfüllen. Die Beton rippen f sind im Unterteil armiert.
Beim ersten Beispiel (Fig. 1) liegt die Zwischerschicht d auf der ganzen Oberseite der Hohlsteine a auf. Sie bildet eine Füll- niasse und ist oben gewölbt. Dadurch ist der Betonschicht e an der Unterseite eine ent sprechende Wölbung gegeben, so dass auf die Betonschicht ausgeübter Druck nicht auf die Zwischenschicht d und die Hohlkörper a, son dern auf die armierten Betonrippen, f über tragen wird.
Wie ans Fig. 2 z,i ersebeii ist, verbreitern sich die Rippen f' nach den bei den Auflagern g hin, was naturgemäss bei grösseren Spannweiten und stärkeren Belastun- gen der Decke sehr von Vorteil ist. Selbst- redend lässt sich die Betonschicht in allen ihren Teilen bezüglich ihrer Stärke den je weils in Frage kommenden Belastungen an passen.
Zwecks Erstellung einer solchen Decke errichtet man eine Einschalung, wie bei der Erstellung einer Hohlsteindecke bekannter Art, das heisst es ist kein vollständig dicht schliessender Bretterboden nötig. Auf dem letzteren werden dann die Hohlsteine verlegt, und hernach die Eisenarmatur der Beton rippen f sorgfältig in Beton, beispielsweise in Sandbeton eingebettet. Diese Rippen wer den auf die nötige Höhe aufbetoniert, wobei man zur Verschalung oberhalb den Hohl steinen Bleche h benützt, die man auf die Längsrippen b der Hohlsteine aufsetzt und in geeigneter Weise, zum Beispiel mit Hilfe einer Lehre in ihrer Lage festlegt.
Nach dem Erhärten der Rippen f kann man die er wähnten Bleche entfernen oder aber in der Decke belassen, wie hier angenommen ist. Bei entsprechender Überragungshöhe der Be tonrippen über die Hohlsteine können diese Bleche durch Bretter ersetzt sein. Hernach füllt man die Zwischenschicht d ein, die man leicht einstampft. Zweckmässig bearbeitet man dabei mehrere durch die Hohlsteine a und die Betonrippen f' gebildete Felder gleich zeitig, doch füllt man sie nicht auf einmal auf die erforderliche Höhe auf, sondern setzt z vei oder drei real an. Ist dies geschehen, dann vereinigt man die Betonrippen durch Beton miteinander, das heisst rnan erstellt noch die Betonplatte.
Da die einzelnen Ar beitsvorgänge nebeneinander hergehen können, ist ein sehr rasches Erstellen der Decke er möglicht.
Beim zweiten Beispiel (Fig. 3) ist die Zwischenschicht d durch poröse Füllkörper gebildet, die auf Vorrat gehalten und in fer- tigein Zustande auf die Rippen b und c der Hohlsteine a aufgesetzt werden. An ihrer Stossstelle bilden je zwei benachbarte Hohl steine rz. einen Hohlraum i, in welchen bei der Erstellung der Betonrippen f abfliessende Zementmilch gelangen kann, um ein Aus fliessen derselben an die Unterseite der Hohl steine, beziehungsweise der Decke zu ver meiden.
Durch die Hohlsteine in Verbindung mit der porösen Zwischenschicht wird eine ausser ordentlich gute Schalldämpfung erreicht, und ferner eine sehr gute Isolierung gegen Tem peraturunterschiede und Feuchtigkeit. Ein wesentlicher Vorzug derbeschriebenen Decken konstruktion ist ferner, dass sie genau nach den statisch erforderlichen Abmessungen ge schehen kann. DieHohlsteine werden mit Vor teil nur in einer Höhe ausgeführt, was den Bau von Decken vereinfacht und verbilligt gegenüber der Verwendung von verschieden hohen Steinen. Da für die poröse Zwischen schiebt Material in Frage kommt, welches an Ort und Stelle vorhanden ist, tritt eine weitere Verbilligung der Decke ein.
Die be schriebene Konstruktion gestattet den Bau von Decken mit grossen Spannweiten ohne Unterzüge.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Deckenkonstruktion, gekennzeichnet durch die Unterseite der Decke bildende Hohlsteine und eine auf diesen sich befindende poröse Zwischenschicht, über welcher eine Beton schicht liegt, die abwärts gerichtete Rippen aufweist, welche zwisclren"deir Hohlsteinen vorhandene Zwischenräume ausfüllen. UNTERANSPRüCHE 1. Deckenkonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Zwischenschicht durch eine auf die Hohl steine aufgetragene Füllmasse gebildet ist. 2.Deckenkonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Zwichenschicht durch auf die Hohlsteine aufgesetzte Füllkörper gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH84401T | 1919-08-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH84401A true CH84401A (de) | 1920-03-01 |
Family
ID=4340373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH84401A CH84401A (de) | 1919-08-21 | 1919-08-21 | Deckenkonstruktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH84401A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1018540A3 (nl) * | 2009-04-27 | 2011-03-01 | Betonfabriek Frans Coeck Nv | Vulelement en persvorm voor het vormen van dit vulelement. |
| FR2983504A1 (fr) * | 2011-12-01 | 2013-06-07 | Deltisol | Entrevous de coffrage et/ou isolant integrant un element formant correcteur de pont thermique. |
-
1919
- 1919-08-21 CH CH84401A patent/CH84401A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1018540A3 (nl) * | 2009-04-27 | 2011-03-01 | Betonfabriek Frans Coeck Nv | Vulelement en persvorm voor het vormen van dit vulelement. |
| FR2983504A1 (fr) * | 2011-12-01 | 2013-06-07 | Deltisol | Entrevous de coffrage et/ou isolant integrant un element formant correcteur de pont thermique. |
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