CH82736A - Verfahren und Vorrichtung zum Auslesen rundlicher Gesäme, insbesondere Unkrautsamen aus getreide - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auslesen rundlicher Gesäme, insbesondere Unkrautsamen aus getreide

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CH82736A
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CH
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CH82736A
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Ernst Seck
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Ernst Seck
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/02—Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00—Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02—Dry treatment

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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  verfahren und Vorrichtung zum Auslesen rundlicher Gesäuge, insbesondere  Unkrautsamen aus Getreide.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum  Auslesen rundlicher Gesäme aus Getreide  mittelst eines umlaufenden und gleichzeitig  in Schüttelbewegung versetzten     Auslese-          organes    mit äusserer Trieurlochung (z. B.  Trommel oder endloses Band), und ist im  besonderen zum Auslesen von Unkraut  samen aus Getreide bestimmt, kann aber  auch zum Trennen kleinerer von grösseren  Körnern aller Art benutzt werden.

   Das neue  Verfahren soll verhindern, dass die Körner,  die sich in die Löcher gelegt haben, infolge  der schüttelnden Bewegung des     Auslese-          organes    wieder herausgeworfen werden, wie  dies bei Auslesemaschinen dieser Art bis  her unvermeidlich war.  



  Die vorliegende Erfindung beruht auf  der Beobachtung, dass die Arbeitsfläche des  Ausleseorganes in der Zone nahe der Ab  laufstelle für die ausgelesenen Körner nur  noch schwach oder gar nicht mehr vom  Gute bedeckt ist, so dass also die Körner oder  Gesäme aus den freiliegenden Löchern     her-          t    atusgeschleudert und auf der nach abwärts  geneigten Fläche in das Gut zurückgeworfen    werden. Die Folge davon ist eine ungenü  gende Auslesearbeit. Deshalb wird gemäss  der vorliegenden Erfindung das über das  Ausleseorgan geführte Auslesegut durch An  stauen an seiner Ablaufseite soweit am Ab  laufen gehindert, dass die von den Löchern  aufgenommenen und aufwärts bewegten  Körner bis zur Ankunft an oder nahe an  ihrer Ablaufstelle von dem Gute bedeckt  bleiben.

   Diese Bedeckung schützt sie davor,  unter dem     Einflusse    der Schüttelbewegung  aus den Löchern wieder herausgeworfen zu  werden.  



  Eine besonders gründliche Reinigung des  Auslesegutes wird erreicht, wenn es in       Teilströmen    der Schüttelfläche zugeführt  wird, auf der es durch die     Schüttelbewe-          gung    in dünner Schicht über die Zwischen  räume zwischen den Teilströmen ausgebrei  tet und dann so     abgestaut    wird, dass die  zwischen den zugeführten Reihen ausge  breitete     Schicht    noch von den zurückgestau  ten Teilen     gekreuzt.    wird, so dass das ge  staute, ausgelesene Gut teilweise vor und  teilweise hinter dem Zulauf aufruht, die  
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      ausgelesenen Unkrautsamen also auf einer  grossen wirksamen Fläche in auseinander  gezogener dünner Schicht bedeckt.  



  Bei einer beispielsweisen, zur Ausführung  des Verfahren dienenden Vorrichtung wird  der Auslauf des Zuführungstrichters von  Röhren gebildet, die in Zwischenräumen  nebeneinander über die Schüttelfläche ver  teilt sind. Die Wirkung dieser Röhren, wel  che bei stets vollem Trichter von dem Aus  lesegut ausgefüllt zu denken sind, ist eine  derartige, dass der Trichterinhalt gewisser  massen mit, den Röhrenabmessungen ent  sprechenden, Säulen auf der Schüttelfläche  aufruht, von welchen infolge der Schüttel  bewegung Scheiben von grösserer oder ge  ringerer Dicke, je nach dem Abstande der  Röhrenmündungen von der Fläche, abge  nommen und auf die Zwischenräume der  Röhren in dünner Schicht verteilt werden.

    Diese Schicht wird am vorzeitigen Ablaufen  durch eine Staufläche verhindert, die sich  aber in solchem Abstande von den Röhren  befindet, dass die Stauung bis über die Zwi  schenräume der Röhren hinaus zurückwirkt.  Infolgedessen umfliesst das zurückgestaute  Gut jene Säulen, kreuzt die zvischen den  Röhren verteilten Reihen und gelangt in  dünner Schicht bis jenseits des Zulaufes, so  dass also das     unausgelesene    Gut vermittelst  der Röhren durch Glas zurückgestaute, aus  gelesene Gut hindurch und, gegen dieses  durch die Röhren abgeschlossen, immer       unmittelbar    auf die Schüttelfläche geleitet  wird und hier gewissermassen eine Unter  strömung bildet, die von dem zurückgestau  ten,

       ausgelesenen    Gut in oberer Gegenströ  mung gekreuzt und in wirksamer Ausdeh  nung bedeckt wird. Unter ,,unausgelesenem"  Gut ist hier immer das     durch    die Röhren  zugeführte Auslesegut zu verstehen, unter  ,,ausgelesenem" Gute die zurückgestaute  Menge, die natürlich hier und da noch einige  Unkrautamen enthalten kann, welche aber  gerade durch dieses Verfahren sicher zur  Abscheidung gelangen.  



  Die zur Ausführung des Verfahrens die  nende Vorrichtung ist in mehreren beispiels-    weisen Ausführungsformen dargestellt, und  zwar zeigen  Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen  einer Schütteltrommel in schaubildlicher  Ansicht,  Fig. 3 und i ein endloses Schüttelband  im Aufriss und Grundriss.  



  Gemäss Fig. 1 ist 1 die Auslesetrommel,  2 der Zuführungstrichter mit den Röhren 3,  welche in Zwischenräumen nebeneinander  angeordnet sind und sich auf eine entspre  chend der Trommel gewölbte Schirmfläche  4 aufsetzen, die sich in einem gewissen Ab  stande von der Trommel 1 befindet und an  den Mündungsstellen der Röhren 3 reit der  lichten Weite der Röhren entsprechenden  Ö)ffnungen versehen ist. An die Schirm  fläche 4 schliesst sich die Stauleiste 5 an,  welche dicht an der Trommelfläche anliegt.  



  Die Wirkungswveise der Vorrichtung ist  wie folgt:  Das dem Trichter 2 stetig zugeführte     un-          ausgelesene    Gut     fliesst    in     geschlossenen    Teil  strömen durch die     Röhren    3 unterhalb der  Schirmfläche 4 der Trommel 1 zu und brei  tet sich     unter    dem Einfluse der     Schüttel-          bewegung    aus. Hierbei werden die     Un-          krautsarnen    von dem Getreide getrennt.  durch die Näpfchen der Schüttelfläche auf  genommen und in der     Drehrichtung    der  Trommel bis zum Abfallen mitgenommen.

    Das nach der     Stauleiste    5 absinkende Gut,  mittelbar unterstützt durch die Drehung der  Trommel, erfährt eine solche Stauung, dass  sie bis über die     Vorderkante    der Schirm  fläche hinaus zurückwirkt und das bis hier  her     zurückgestaute    Gut durch die Schüttel  bewegung     und    unter dem     Einflusse    der  Schwerkraft über die Schirmfläche     1z    hin  weg zwischen den Röhren 3 hindurch zu  rückfällt,     tvie    die Pfeile andeuten.

   Somit       wird    das.     unausgelesene    Gut vermittelst     der     Röhren durch das     zurückgestaute,    oberhalb  der Schirmfläche     zurückfallende.    ausge  lesene Gut     hindurch    in     gegen    dieses durch  die Röhren     abgeschlossenen    Teilströmen  immer unmittelbar auf die Schüttelfläche  geleitet.

   Die Bewegungsrichtungen des un-      ausgelesenen Gutes unterhalb der     Schirm-          fläclhe    und des ausgelesenen Gutes oberhalb  der Schirmfläche kreuzen sich, das erstere  gewissermassen die Unterströmung, das letz  tere die obere Gegenströmung bildend, beide  getrennt durch die Schirmfläche.  



  Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 2  kann die Schirmfläche 4 fortgelassen wer  den, so dass die Röhren frei gegen die Trom  melumfläche ausmünden. Die Stauleiste 5a  ist wieder in solchem Abstande von den  Röhren angeordnet, dass die Stauung auch  bis jenseits des Zulaufes durch die Röhren  zurückwirkt. Der Unterschied gegenüber  der ersten Ausführungsform ist nur der, dass  die Unterströmung des unausgelesenen Gutes  lind die obere Gegenströmung des ausgelese  nen Gutes nicht voneinander getrennt sind,  weil die Schirmfläche fehlt.

   Das zurückge  staute, ausgelesene Gut bedeckt das geschüt  telte, unausgelesene Gut, und da das erstere  stetig als Oberschicht durch die Röhren  zwischenräume infolge der Stauwirkung zu  rückflutet, gelangt das unausgelesene Gut  durch die Röhren immer in geschlossenen  Teilströmen unmittelbar auf die Schüttel  fläche wie bei der ersten Ausfüilhrungsform.  



  Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten     Aus-          führungsform    eines endlosen     Schüttelbandes     vollzieht sich die Trennung des     Unkraut-          samens    ebenso, wie bei der     Ausführungs-          fonn    nach Fig. 2. Das endlose Schüttelband  9 entspricht der Schütteltrommel; 2 ist wie  der der     Zuführungstrichter,    3 sind die sich  anschliessenden Röhren, 5 die Stauleiste. Der  Antrieb erfolgt durch Welle 6 mit Fest- und  Losscheibe 7, der Kurbelantrieb 8, 9 erteilt  dlern endlosen Bande die Schüttelbewegung.  Die Umlaufbewegung wird demn endlosen  Bande durch die Riemenscheiben 10. 11.

    Welle 12, Räder 13, 14, Riemenscheiben  15, 16, 17 erteilt. 18 ist der Behälter für den  Unkraulsamen, 19 derjenige für (las ausge  lesene Gut.  



  Die Zeichnung veranschaulicht, dass bei  ständig gefülltem Trichter 2 das     unausge-          lesene    Gut gewissermassen in durch die  Bölhren 3 bestimmten Säulen auf der Schüt-    telfläche 1 aufruht. Bei der Schüttelbewe  gung nimmt die Schüttelfläche von diesen  Säulen Scheiben von einer Dicke ab, die  dem Abstandle der Röhrenmündung vom  Schüttelband entspricht. Diese Scheiben  werden zwischen den Röhren auf die     Schüt-          telflächie    verteilt, wobei sich der Unkraut  samen ausscheidet, in die Näpfchen fällt  und dem Behälter 18 zugeführt wird. Die  Stauleiste 5 ist wieder in solchem Abstande  von den Röhren angeordnet, dass die Stau  ung bis jenseits der Röhren zurückwirkt.

   In  folgedessen ist die Schüttelfläche von dem  gestauten     Gute    zu beiden Seiten des Zu  laufes bedeckt. Die Auslesung erfolgt in  wirksamer Ausdehnung, und die ausgeschie  denen Unkrautsamen bleiben auf einer wei  ten Strecke von dem ausgelesenen Gute be  deckt.  



  Die Erfindung ist auch anwendbar bei  solchen     Reinigungsvorrichtungen,    bei wel  chen die Schüttelbewegung nicht als Quer  bewegung, sondern als kurze Rückbewegung  neben der fortschreitenden Bewegung (sog.  Pilgersclhrittbewegung) ausgeführt wird. In  diesem Falle muss die Zuführungsvorrich  tung auch die Sclhüttelbewegung der Arbeits  fläche machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Auslesen rundlicher Ge- säme, insbesondere Unkrautsamen, aus Ge treide mittelst eines umlaufenden und gleichzeitig in Schüttelbewegung versetzten Ausleseorganes mit äusserer Trieurlochung, dadurch gekennzeichnet, dass das über das Ausleseorgan geführte Gut durch Anstauen an seiner Ablaufseite so weit am Ablaufen verhindert -#rird, dass die von den Löchern aufgenommenen und aufwärts getragenen Körner bis zur Ankunft an oder nahe.
    ihrer Ablaufstelle von dem Gute bedeckt bleiben. U\TTERANSPRUCII 1: Verfahren nach Patentanspruch I, da- ciurch gekennzeichnet, dass das unausge- lesene Gut in geschlossenen Teilströmen durch (las zurückgestaute Auslesegut hin- durch unmittelbar auf die Schüttelfläche ge- durch unmittelbar auf die Schüttelfläche ge leitet wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb des höchsten Punktes der Schüttelfläche eine Staufläche angeordnet ist. welche sich dicht an die <B>t</B> anc Schüttelfläche anlegt. UNTERANSPRUCH 2: Vorrichtung nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Auslauf des Zuführungstrichters von Röhren gebildet wird, die, in Zwischenräumen verteilt, un mittelbar über der Schüttelfläche ausmün den.
CH82736A 1918-12-31 1919-01-21 Verfahren und Vorrichtung zum Auslesen rundlicher Gesäme, insbesondere Unkrautsamen aus getreide CH82736A (de)

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