CH672001A5 - - Google Patents

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Publication number
CH672001A5
CH672001A5 CH4452/86A CH445286A CH672001A5 CH 672001 A5 CH672001 A5 CH 672001A5 CH 4452/86 A CH4452/86 A CH 4452/86A CH 445286 A CH445286 A CH 445286A CH 672001 A5 CH672001 A5 CH 672001A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
delay plate
centering
shield
delay
rods
Prior art date
Application number
CH4452/86A
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Spross
Hans-Rudolf Ruettimann
Guenter Straub
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sig Schweiz Industrieges filed Critical Sig Schweiz Industrieges
Priority to CH4452/86A priority Critical patent/CH672001A5/de
Priority to US07/112,116 priority patent/US4846607A/en
Priority to AU80436/87A priority patent/AU580224B2/en
Publication of CH672001A5 publication Critical patent/CH672001A5/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/40Devices or apparatus specially adapted for handling or placing units of linings or supporting units for tunnels or galleries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

672001

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Zuführen und Positionieren von Verzugsblechen an einer Abbaumaschine für den Untertagebau, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei an einem Träger um eine horizontale Achse (10,11) schwenkbare Arme (7) hat, die am freien Ende je einen Anpressschuh (14) tragen, dass die beiden Schuhe (14) erste Zentriermittel (16) zur Zentrierung eines Verzugsblechs (17) quer zu dessen Längserstrek-kung und mindestens der eine Schuh (14) ein zweites Zentriermittel (19) zur Zentrierung des Verzugsblechs (17) in dessen Längsrichtung aufweisen, und dass die Schuhe (14) in der oberen Endstellung der Arme (7) in Höhenrichtung verschiebbar sind, um das Verzugsblech (17) gegen das Hangende (24) anzupressen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Arm (7) zwei parallele, am Träger (6) angelenkte Stangen (8,9) umfasst, und dass die Stangen (8,9) mit dem Schuh (14) und dem Träger (6) ein Parallelogrammgestänge bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (6) der Arme (7) mittels je eines Hubzylinders (4) in Höhenrichtung verschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (6) der Arme (7) an einem in Höhenrichtung verschiebbar geführten Schutzschild (3) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart dem oberen Rand des Schutzschildes (3) ein Taster (23) zum Abtasten des Hangendes (24) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Zentriermittel einen Stift
(19) umfasst, der dazu bestimmt ist, in eine Zentrierbohrung
(20) des Verzugsblechs (17) einzugreifen.
7. Verzugsblech zur Verwendung an einer Vorrichtung gemäss Anspruch 6, mit mehreren über seine Länge verteilten Durchgangsbohrungen (21) für Ankerstäbe, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Zentrierbohrung (20) zur Aufnahme des Stiftes (19) aufweist, und dass die Durchgangsbohrungen (21) je eine konische Ansenkung (22) haben.
BESCHREIBUNG
Beim Vortrieb im Untertagebau wird häufig das Hangende mittels Anker abgestützt. Es ist bekannt, diese Anker durch Durchgangsbohrungen eines quer über die Breite des Vortriebsstollens verlaufenden Verzugsblechs zu setzen. Dabei wird zunächst das Verzugsblech positioniert und mit Stempeln an das Hangende gepresst. Durch die Durchgangsbohrungen werden Bohrlöcher gebohrt und schliesslich die Anker eingeführt und festgezogen. Nachteilig bei diesen bekannten Vorrichtungen ist der grosse Zeitaufwand zum Ausrichten der Bohrstangen, allfälliger Vorrichtungen zum Einführen von Kunstharz-Patronen sowie der Ankerstäbe auf die Durchgangsbohrungen des Verzugsblechs. Ausserdem ist das Hangende noch nicht abgesichert, solang das Verzugsblech noch nicht angepresst ist. Die Arbeit in diesem Bereich ist deshalb gefährlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen. Diese Aufgäbe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht einer erfindungsge-5 mässen Vorrichtung, und
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Verzugsblech.
Auf einer Plattform 1 einer Abbaumaschine für den Untertagebau ist benachbart dem vorderen Ende unmittelbar io hinter den Abbauwerkzeugen ein stationärer Schutzschild 2 und ein längs des Schildes 2 verschiebbar geführter beweglicher Schutzschild 3 montiert. Der Schild 3 ist mit zwei Hubzylindern 4 verfahrbar. Beidseits jedes Zylinders 4 ist am Schild 3 je ein Versteifungsblech 5 angeschweisst. Die Bleche 15 5 sind unten dreieckförmig erweitert und bilden je einen Träger 6 für zwei Schwenkarme 7. Jeder Schwenkarm 7 besteht aus zwei parallelen Stangen 8,9, die mit je einem Lager 10,11 am Träger 6 angelenkt sind. Am andern Ende sind die Stangen 8,9 über Schwenklager 12,13 mit einem 20 Schuh 14 verbunden. Der Träger 6, die Stangen 8,9 und der Schuh 14 bilden ein Parallelogrammgestänge, das mittels eines auf der einen Seite am Lager 11 angelenkten und auf der andern Seite mit der Stange 8 verbundenen Schwenkzylinders 15 zwischen einer angehobenen Stellung, in welcher 25 die Stangen 8,9 parallel zum Schild 3 sind, und einer strichpunktiert dargestellten abgesenkten Stellung schwenkbar ist. Der Schuh 14 hat zwei geneigte Anlageflächen 16 zur Zentrierung eines Verzugsblechs 17 in Querrichtung, wobei das Verzugsblech 17 mit zwei V-förmigen Versteifungsnuten 18 30 an den Anlageflächen 16 anliegt. Zur Zentrierung in Längsrichtung hat mindestens einer der beiden Schuhe 14 einen Zentrierstift 19, der in eine Zentrierbohrung 20 des Verzugsblechs 17 eingreift. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, hat das Verzugsblech 17 ausserdem auf seine Länge verteilt mehrere 35 Durchgangsbohrungen 21 mit je einer eingepressten konischen Ansenkung 22 zur Zentrierung einer Bohrstange, eines Rohres zur Einführung von Kunstharz-Patronen ins Bohrloch oder eines Ankers.
Im Betrieb arbeitet die beschriebene Vorrichtung wie folgt: 40 Die Abbaumaschine wird schrittweise vorgeschoben. Vor einem Vorschubschritt wird der Schild 3 aus der ausgezogen dargestellten Lage mittels der Hubzylinder 4 abgesenkt und gleichzeitig die Schwenkarme 7 in die strichpunktiert dargestellte, nahezu horizontale Lage verschwenkt. Nun kann be-45 quem ein neues Verzugsblech 17 auf die Schuhe 14 aufgelegt werden, und zwar an einer Stelle, die bereits durch verankerte Verzugsbleche gesichert ist. Das Verzugsblech 17 wird mit den Anlageflächen 16 und dem Stift 19 zentriert. Nach dem Vorschubschritt der Abbaumaschine wird der Schild 3 so mit den Hubzylindern 4 angehoben, bis ein am oberen Rand des Schildes 3 befestigter Taster 23 einen Abstand der Oberkante des Schildes 3 vom Hangende 24 feststellt, der mit Sicherheit zum Hochschwenken der Arme 7 ausreicht. Nun werden mittels der Schwenkzylinder 15 die Arme 7 hochge-55 schwenkt und anschliessend das Verzugsblech 17 mit den Hubzylindern 4 ans Hangende 24 angepresst.
Die dargestellte Vorrichtung ermöglicht ein sicheres, rasches, einfaches und exaktes Positionieren der Verzugsbleche 17. Dadurch wird nicht nur die Sicherheit verbessert 60 und die Abbaurate erhöht, sondern es wird durch die genaue Positionierung der Verzugsbleche 17 auch ein automatisches Ankersetzen ermöglicht. Die Vorrichtung beansprucht wenig Raum. Insbesondere lassen sich mit der beschriebenen Bewegungssequenz die Ankerbohreinheiten ohne Einbusse von 65 deren Hubvermögen umfahren.
B
1 Blatt Zeichnungen
CH4452/86A 1986-11-07 1986-11-07 CH672001A5 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH4452/86A CH672001A5 (de) 1986-11-07 1986-11-07
US07/112,116 US4846607A (en) 1986-11-07 1987-10-26 Device for the guiding and positioning of support plates on a demolition machine for underground construction
AU80436/87A AU580224B2 (en) 1986-11-07 1987-10-28 Device for feeding and positioning crossbar plates on a cutting machine for underground mining

Applications Claiming Priority (1)

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CH4452/86A CH672001A5 (de) 1986-11-07 1986-11-07

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CH672001A5 true CH672001A5 (de) 1989-10-13

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CH4452/86A CH672001A5 (de) 1986-11-07 1986-11-07

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AU (1) AU580224B2 (de)
CH (1) CH672001A5 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
AU8043687A (en) 1988-06-09
AU580224B2 (en) 1989-01-05
US4846607A (en) 1989-07-11

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