CH658695A5 - Shaft cup device - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schachttasseneinrichtung mit einem Schachtboden einschliesslich eines Sohlgerinnes,
wobei jede Rinne desselben beim Schachtbodenrand in ein einstückig mit dem Schachtboden ausgebildetes, rohrförmiges Kanalstück zur Aufnahme eines darin einsteckbaren Rohranschlussstückes übergeht.
Schachttassen bilden den unteren Abschluss von Schächten, die beispielsweise bei Abwasserleitungen jedoch auch verlegten Kabeln zum Einsatz kommen. Naturgemäss erfolgt die Erstellung vom Sammelschächten nicht im Werk, sondern im Feld, und daraus geht hervor, dass die dazu eingesetzten Bauteile kosten- und zeitsparend verlegbar sein müssen. Schachttassen sollten ohne weiteres an Ungenauigkeiten des Verlaufes der damit zu verbindenden Rohrleitungen anpassbar sein. Im Falle von Abwasserleitungen bestehen behördliche Vorschriften in bezug auf das Gefälle des Sohlgerinnes, so dass eine weitere Forderung in bezug auf ein einfaches Einstellen der Rinnengefälle besteht. Bei Erschliessungen für Überbauungen werden oft einzelne Einläufe für Abwasser erst später benötigt. Somit sollten die Schachttassen auch derart ausgebildet sein, dass in einem späteren Zeitpunkt auszuführende Anschlüsse einfach erstellt werden können.
In der CH-PS 432 401 ist ein Schachtboden für Sammelschächte von Abwasserleitungen offenbart, der am Einsatzort in einem bereits erstellten Schacht absenkbar ist und zum Absenken Mittel zum Befestigen von Zugorganen aufweist. Abgesehen davon, dass ein Einstellen der Schräglage dieses Schachtbodens zum Erfüllen der behördlich vorgeschriebenen Gerinneneignungen unmöglich ist, sind Dichtungen zwischen dem Schachtboden und den Anschlüssen äusserst schwierig, beinahe unmöglich durchzuführen, und dessen Einbau benötigt einen grossen zeitlichen Aufwand. In der
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CH-PS 613 738 ist ein Schachtboden für Abwasserkanäle bekannt geworden, der eine Gerinnehalbschale aufweist.
Diese Ausbildung sieht vor, dass der Schacht selbst mit Anschlussstutzen versehen ist. Eine Schattasse ist nicht vorhanden, lediglich ein Schachtboden. Auch diese Ausbildung bedingt eine verhältnismässig lange Arbeit zum Einbauen, und auch hier ist eine genaue Einstellung der Schräglage des Schachtbodens und ein einfaches Verbinden von Anschlüssen, welche nicht genau verlegt sind, nicht möglich. Ein späteres Erstellen von Anschlüssen ist ebenfalls nicht möglich.
Ziel der Erfindung ist, die oben erwähnten Nachteile zu beheben.
Die erfindungsgemässe Schachttasseneinrichtung ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gekennzeichnet.
Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 eine Aufsicht auf einen einstückig mit dem Bankett ausgebildeten Schachtboden,
Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Figur 1, zusammen mit einem einsteckbaren Rohranschlussstück,
Figur 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III der Schachttasse der Figur 1,
Figur 4 einen Schnitt durch einen Blindverschluss,
Figur 5 einen Schnitt durch ein mittels eines Blindverschlusses verschlossenes Kanalstück sowie zum Öffnen derselben durchzuführenden Vorkehrungen,
Figur 6 einen Schnitt durch eine weitere Ausführung der Schachttasseneinrichtung, und
Figur 7 eine Einzelheit einer Modifikation der Schachttasseneinrichtung der Figur 6.
In der Figur 1 ist der Schachtboden mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet. Dieser Schachtboden ist aus Polymerbeton hergestellt. Er ist zusammen mit einem Umfangsring 16 einstückig ausgebildet und weist ein Sohlgerinne 2 auf. Dieses Sohlgerinne enthält Rinnen 3, 4, 5, wobei hier die Rinne 3 eine Sammelrinne ist und die Rinnen 4 und 5 Zulaufrinnen sind. Die zwei Zulaufrinnen 4 und 5 schliessen mit der Rinne 3 einen Winkel von jeweils 45° ein und sind derart ausgebildet, dass optimale hydraulische Zustände vorherrschen. Die Rinnen 3, 4, 5 weisen das behördlich vorgeschriebene Gefälle, hier 5° Neigung, auf, wie dies insbesondere aus der Figur 2 ersichtlich ist. Alle Enden der Rinnen gehen in ein geschlossenes Kanalstück über. Die Rinne 4 geht einlaufseitig in ein Kanalstück 6 über, die Rinne 5 geht einlaufseitig in ein Kanalstück 8 über, und die Rinne 3 geht einlaufseitig in ein Kanalstück 7 und auslaufseitig in ein Kanalstück 9 über. Diese Kanalstücke 6,7, 8 und 9 verlaufen durch den Umfangsring 16 hindurch und sind derart ausgebildet, dass ein Rohranschlussstück 10 in Grenzen schwenkbar, also einstellbar darin eingesetzt werden kann.
Aus der Figur 2 ist ersichtlich, dass jedes Kanalstück, hier die Kanalstücke 7 und 9, einen mittleren, zylindrischen Abschnitt 11 aufweist, an welchem ein kegelstumpfförmiger Abschnitt 12 anschliesst. Dabei ist der vom kegelstumpfför-migen Abschnitt 12 beschriebene Kegelstumpf derart angeordnet, dass seine Basisfläche an der Banlcettaussenseite liegt. Das Rohrstück 10 ist an einem Ende mit einer Endmanschette 28 aus einem nachgiebigen Dichtungsmaterial versehen. Ist das Rohranschlussstück 10 im Umfangsring'16 eingesetzt, ist die Endmanschette 28 im zylindrischen Abschnitt 11 dichtend eingesetzt. Es ist ersichtlich, dass das Rohrstück 10 relativ zur Achse des zylindrischen Abschnittes 11 innerhalb der vom kegelstumpfförmigen Abschnitt 12 beschriebenen Grenzen schwenkbar ist. Somit können Ungenauigkeiten bereits verlegter Rohre ohne weiteres durch die Schwenkfreiheit des Rohrstückes 10 aufgenommen werden. Auch ergeben sich keine Anschlussschwierigkeiten, wenn die Schachttasse, d.h. der Schachtboden 1 mit Umfangsring 16 in bezug auf ihre
Neigung verstellt werden müssen, um einen vorgegebenen Neigungswinkel des Sohlgerinnes 2 zu erreichen. Zudem sind den Werkstoffen der mit der Schachttasse zu verbindenden Anschlussrohre keine Grenzen gesetzt. Das jeweilige Rohrstück 10 ist aus demselben Material gefertigt, aus welchem diese Anschlussrohre hergestellt sind, so dass sich hier keine Verbindungsschwierigkeiten ergeben. Es ist absolut unwichtig, aus was für einem Werkstoff das Rohranschlussstück 10 relativ zum Schachtboden 1 bzw. Umfangsring 16 ausgebildet ist, da aufgrund der dazwischenliegenden Manschette 28 nicht auf irgendwelche Verträglichkeiten verschiedener Werkstoffe Rücksicht genommen werden muss.
Bemerkenswert ist (siehe Fig. 2), dass die Übergangsstelle 13 zwischen der jeweiligen Innenwand 14 des Kanalstückes 7, 9 (und auch 6, 8) sowie des Stirnwandteiles 15 des jeweiligen Kanalstückes abgerundet ausgebildet ist. Dieser erlaubt nicht nur optimale Strömungen im Falle des Einsatzes in Abwasserkanalanlagen, sondern erlaubt auch ein Durchziehen von Kabeln oder Schläuchen von Kanalreinigungsgeräten, ohne dass deren Wandungen beschädigt werden. Ein solcher Einsatz ergibt sich beispielsweise bei Kabelfernsehanlagen oder Telefonkabeln oder allgemein bei der Verlegung von elektrischen Kabeln bzw. beim Unterhalt der Kanalisationsleitungen.
Der Umfangsring 16 ist mit einem Bund 17 ausgerüstet. Dieser erlaubt das ordnungsgemässe Aufsetzen von bekannten Schachtaufbauten (Schachtrohre). Aus der Figur 1 ist ersichtlich, dass die Schachttasse, d.h. insbesondere der Schachtboden 1 und der Umfangsring 16, nicht kreisrund ausgebildet ist. Abhängig von den jeweils verwendeten Normstücken der Schachtaufbauten ist die Schachttasse kreisrund, elliptisch oder sonstwie gemäss den vorgegebenen Normen und/oder Richtlinien ausgebildet.
Die Figur 3 zeigt eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III auf den Umfangsring 16. Es sind hier insbesondere die Kanalstücke 6,7 und 8 ersichtlich. Beim Bereich dieser Kanalstücke 6,7 und 8 ist der Umfangsring 16 mit einem Fuss 18,19 bzw. 20 ausgebildet. Mit diesen Füssen 18, 19 und 20 ruht die Schachttasse auf dem jeweiligen Untergrund bzw. Ortsbeton. Weil diese Füsse im Ortsbeton um eine kurze Strecke eingesetzt sind, ist damit die ganze Schachttasse gegen Auftrieb gesichert. Es ist auch möglich, die Füsse, welche dafür vorgesehene Öffnungen (40) aufweisen, mit metallenen Stiften, Armierungsstahl oder den bekannten Steinnägeln zu versehen, um eine sichere Verbindung zwischen der Schachttasse und dem ein Fundament bildenden Beton sicherzustellen.
Die Füsse 18, 19, 20,21 sind zudem derart ausgebildet, dass ihre unteren Randabschnitte 27 eine Hüllkurve beschreiben, derart, dass der Durchmesser dieser Hüllkurve kleiner als der Innendurchmesser ist, der vom Bund 17 beschrieben ist. Damit lassen sich die einzelnen Schachttassen mühelos und geführt aufeinander stapeln, was für eine Lagerhaltung derselben sehr vorteilhaft ist.
Der Ordnung halber muss bemerkt werden, dass die Füsse 18-21 nur eine beispielweise Ausführung sind. Der Umfangsring 16 kann gemäss einer weiteren Ausführung vollständig über den Schachtboden hervorstehen, so dass ein ununterbrochener ringförmiger Fussabschnitt gebildet ist, derart, dass der Umfangsring entlang seines gesamten Umfanges auf dem jeweiligen Untergrund abgestützt ist.
Es ist eingangs erwähnt worden, dass es bei Überbauungen oft vorkommt, dass wohl Anschlüsse für Abwasserleitungen bei Schächten vorhanden sein müssen, jedoch nicht sofort zum Einsatz kommen, weil nicht alle Gebäude der Überbauung rechtzeitig erstellt werden. Somit sollte ein sauberer Blindverschluss für die eine oder andere Rinne des Sohlgerinnes vorhanden sein, welcher ein späteres Anschlies-
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sen mit einem kleinsten Arbeitsaufwand erlaubt. Dazu dient der Blindverschluss 30, der in den Figuren 4 und 5 gezeichnet ist. Dieser Blindverschluss 30 ist plattenförmig ausgebildet und weist eine Umfangsdichtung 31 auf, die beispielsweise gleich der Umfangsdichtung 28 des Rohranschlussstückes 10 ausgebildet ist und zum Einsetzen in den zylindrischen Abschnitt 11 eines jeweiligen Kanalstückes bestimmt ist. Dieser plattenförmige Blindverschluss 30 weist eine kreisförmige Sollbruchstelle 32 auf. Der von der Sollbruchstelle 32 umgebene Plattenteil 33 ist mit einem Steinnagel versehen.
Dieser Blindverschluss 30 wird nun im zu verschliessen-den Kanalstück gemäss der Figur 5 eingesetzt. Das Kanalstück, hier beispielsweise das Kanalstück 8 (vergleiche hierzu auch Fig. 1) wird dabei mittels eines Pfropfens 35 aus einem zementgebundenen Betonpfropfen 35 verschlossen. Das dem Blindverschluss 30 gegenüberliegende Ende dieses Propfens 35 ist von einem Formstück 38 abgeschlossen, von welchem ein weiterer Steinnagel 39 in den Pfropfen 35 hineinragt. Dieses Formstück 38 ist derart bogenförmig ausgebildet, dass es die Rinne 3 fluchtend abschliesst, so dass die Rinnenseiten-wand der Rinne 3 gleichförmig verläuft. Dieses ist aus der Figur 5 klar ersichtlich. Damit ist das erst später zum Einsatz kommende Kanalstück 8 einwandfrei verschlossen. Zu bemerken ist, dass der Schachtboden 1 bzw. der einstückig damit ausgebildete Umfangsring 16 aus einem Polymerbeton hergestellt ist, jedoch der Pfropfen 35 aus einem zementgebundenen Beton hergestellt ist. Das heisst, dass kein Binden zwischen dem Pfropfen 35 und der Schachttasse erfolgt.
Wird nun das Kanalstück 8 zu einem späteren Zeitpunkt benötigt, wird auf den mittleren Plattenteil 33 beispielsweise ein Holzstück 36 aufgesetzt und mittels eines Hammers 37 der mittlere Plattenteil 32 nach innen geschlagen. Aufgrund der Sollbruchstelle 32 trennt er sich mühelos von dem ihn umgebenden, ringförmigen Plattenteil, und weil der Pfropfen 35 nicht oder nur leicht mit dem Werkstoff des Schachtbodens 1 bzw. Umfangsringes 16 verbunden ist, gleitet dieser unter dem Einfluss der Hammerschläge ohne weiteres aus dem Kanalstück 8 hinaus, so dass dieses für den nachfolgend durchzuführenden Anschluss ohne weiteres zur Verfügung steht. Auch ist der zylindrische Abschnitt 11 des Kanalstückes einwandfrei sauber und unbeschädigt, so dass ein nachfolgendes Einsetzen eines Rohranschlussstückes 10 ohne weitere Reinigungsarbeiten, Anpassungen usw. durchführbar ist.
In der Figur 6 ist eine weitere Ausführung dargestellt. Diese unterscheidet sich von der soeben beschriebenen,
indem der Schachtboden 101 hier ein vom Bund 117 getrennter Bauteil ist.
Währenddem bei der vorgenannten Ausführung der Schachtboden 1 zusammen mit dem Umfangsring 16 zur Einstellung des notwendigen Gefälles der Rinnen bewegt werden muss, kann bei der Ausführung nach der Figur 6 der Umfangsring 116 zuerst einbetoniert werden, und nachfolgend kann der Schachtboden 101 eingesetzt und je nach Bedarf verstellt werden. Der Schnitt der Figur 6 entspricht demjenigen der Figur 2, so dass in der Figur 6 wieder die Rinne 3 gezeigt ist. Diese Rinne 3 endet bei beiden Seiten in einem Kanalstück 107 bzw. 109. Diese Kanalstücke weisen wiederum einen mittleren, zylindrischen Abschnitt 111 und einen kegelstumpfförmigen Abschnitt 112 auf, der unmittelbar am zylindrischen Abschnitt 111 anschliesst. Die Übergangsstelle 113 zwischen der Innenwand 114 und dem Stirnwandteil 115 der Kanalstücke 107,109 ist wieder abgerundet ausgebildet.
Im Bankett 116 sind Durchtrittsöffnungen 124, 125 ausgebildet, durch welche hindurch das Rohranschlussstück 10 in den Schachtboden 101 eingesetzt wird. Dabei ist die lichte Weite der Durchschnittsöffnungen 124,125 grösser als die des kegelstumpfförmigen Abschnites 112, so dass die oben beschriebene Bewegungsfreiheit des Rohranschlussstückes 10 auch hier sichergestellt ist. Der Schachtboden 101 ist mittels einer bekannten Dichtungsmasse 126 gegen den Umfangsring 116 abgedichtet. Der Schachtboden 101 ist also zum jeweiligen notwendigen Einstellen relativ zum Umfangsring 116 frei beweglich. Die Füsse 119,121 (siehe Fig. 3) sind einstückig mit dem Umfangsring 116 ausgebildet. Auch diese sind derart ausgebildet, dass ihre unteren Randabschnitte 127 eine Hüllkurve beschreiben, die jeweils einen Durchmesser aufweist, der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Bundes 117, so dass auch hier ein Stapeln der Umfangsringe 116 sehr einfach vor sich gehen kann.
Auch hier kann an Stelle der Füsse ein über den Schachtboden 101 hervorstehender, einstückig mit dem Umfangsring
116 ausgebildeter Stützring vorhanden sein, über welchen sich der Umfangsring 116 auf dem Untergrund abstützt.
In der Figur 6 ist bei deren linken Seite ein Schachtaufbau, also ein Rohrstück 122, ein Beton-Schachtrohr, gezeigt, das in herkömmlicher Weise auf dem Umfangsring 116 vom Bund 117 geführt aufgesetzt ist.
Der Umfangsring 116 weist nun an einer neben dem Bund
117 gelegenen Stelle eine zusätzliche, nach aussen ragende Tragrippe 130 auf. Aufgrund dieser Tragrippe 130 lässt sich auf demselben Umfangsring 116 ein Schachtaufbau 123 mit grösserem Innendurchmesser aufsetzen. Siehe das rechtsliegende Ende der Figur 6. Damit ist es möglich, mit demselben Umfangsring 116, d.h. allgemein mit derselben Schachttasse Schächte unterschiedlichen Durchmessers bodenseitig abzu-schliessen, was die Lagerhaltung und auch Herstellungskosten beträchtlich vereinfacht und verbilligt.
An Stelle der umlaufenden Tragrippe 130 können auch lediglich mehrere Tragvorsprüche vom Umfangsring nach aussen abstehen.
Eine Modifikation der Ausführung nach der Figur 6 ist zum Teil in der Figur 7 dargestellt. Hier ist im Umfangsring 116 eine Gelenkpfanne 128 ausgebildet. Der Schachtboden 101 ist mit einem Gelenkzapfen 129 versehen. Entsprechend ist der Schachtboden 101 im Umfangsring 116 schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse erstreckt sich dabei offensichtlich senkrecht zur Sammelrinne 3 (siehe Fig. 1). Dies erleichtert das Einstellen des Schachtbodens 101 zum Erzielen des notwendigen Rinnengefälles beträchtlich, weil dazu nur noch die Schwenkstellung mittels beispielsweise unterlegten Keilen bestimmt werden muss, jedoch nicht mehr die Höhenstellung des Schachtbodens 101 realtiv zum Umfangsring 116 beim Einbetonieren eingestellt werden muss. Offensichtlich kann die Ausführung auch so gewählt sein, dass die Gelenkzapfen am Umfangsring 116 und die Gelenkpfannen am Schachtboden 101 vorhanden sind. Dies ergibt eine weitere beträchtliche Einsparung an Zeit während des Versetzens der Schachttasse.
Offensichtlich lässt sich auch die Ausführung nach der Figur 6 mittels eines oder mehreren Blindverschlüssen 30 ausrüsten, so dass auch hier das Ausführen nachträglicher Anschlüsse sehr einfach durchführbar ist.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schachttasseneinrichtung mit einem Schachtboden (1 ; 101) einschliesslich eines Sohlgerinnes (2), wobei jede Rinne (3,4,5) desselben beim Schachtbodenrand in ein einstückig mit dem Schachtboden (1 ; 101) ausgebildetes, rohrförmiges Kanalstück (6,7,8,9; 107,109) zur Aufnahme eines darin einsteckbaren Rohranschlussstückes übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kanalstück (6,7, 8,9; 107,109) einen mittleren, zylindrischen Abschnitt (11,111) aufweist, an welchen ein kegelstumpfförmiger Abschnitt (12; 112) anschliesst, dass die gegen die Schachtbodenmitte weisende Übergangsstelle (13; 113) zwischen der Innenwand (14; 114) und dem Stirnwandteil (15; 115) des Kanalstückes (6,7, 8,9; 107,109) abgerundet ausgebildet ist, dass der Schachtboden (1 ; 101) von einem Umfangsring (16; 116) umgeben ist, der von den Kanalstücken (6,7, 8,9) durchsetzt ist und einen ringförmigen Bund (17; 117) zur Führung von Schachtaufbauten aufweist, dass die Basisfläche des kegelstumpfförmi-gen Abschnittes bei der Umfangsringaussenfläche gelegen ist, welcher Umfangsring (16; 116) bei der dem Bund (17; 117) entgegengesetzte Seite über dem Schachtboden (1 ; 101) hervorsteht, welcher beim untersten Rand eine Hüllkurve aufweist, deren Durchmesser kleiner als der jeweilige Innendurchmesser des ringförmigen Bundes (17; 117) ist, so dass eine Mehrzahl Umfangsringe einschliesslich der Schachtböden geführt stapelbar sind.
2. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsring (16) mit dem Schachtboden (1) und den diesen ebenfalls durchsetzenden Kanalstücken (6,7, 8,9) einstückig ausgebildet ist, dass der Umfangsring bei seinem Fussabschnitt mindestens jeweils beim Bereich der Kanalstücke (6,7, 8,9) einen Fuss (18,19, 20,21) aufweist, wobei die unteren Randabschnitte (27) der Füsse (18,19,20,21) auf einer Hüllkurve liegen, deren Durchmesser kleiner als der jeweilige Innendurchmesser des ringförmigen Bundes (17) ist, so dass eine Mehrzahl Umfangsringe (16) einschliesslich der Schachtböden (1) geführt stapelbar sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsring (116) vom Schachtboden (101) getrennt ist und mit den Kanalstücken (107,109) ausgerichtete Durchtrittsöffnungen (124,125) aufweist, welcher Umfangsring (116) den ringförmigen Bund (117) zur Führung von Schachtaufbauten (122,123) und auf der dem Bund (117) entgegengesetzten Seite mindestens jeweils beim Bereich der Durchtrittsöffnungen (124,125) einen Fussabschnitt (119,121) aufweist, und dass der Schachtboden (101) mittels einer Dichtungsmasse (126) gegen den Umfangsring (116) abgedichtet ist.
4. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllkurve, die durch die jeweiligen Fussabschnitte (119,121) bestimmt ist, von den unteren Randabschnitten (127) derselben beschrieben ist, so dass der Durchmesser der Hüllkurve kleiner als der jeweilige Innendurchmesser des ringförmigen Bundes (117) ist, um das geführte Stapeln einer Mehrzahl Umfangsringe (116) zu erlauben.
5. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsring (116) zwei einander diametral gegenüberliegende Gelenkpfannen (128) oder Gelenkzapfen und der Schachtboden (101) zwei Gelenkzapfen (129) oder zwei Gelenkpfannen aufweist, so dass der Schachtboden (101) im Umfangsring (116) drehbar gelagert ist und bei vor Ort versetztem Umfangsring (116) die Neigung des Schachtbodens (101) und dadurch der Rinnen (3,4, 5) verändert ist.
6. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der Umfangswand des
Umfangsringes (116) bei einem unmittelbar neben dem Bund (117) gelegenen Bereich desselben eine Tragrippe (130) für Schachtaufbauten nach aussen absteht, deren jeweilige Innendurchmesser grösser als der jeweilige Innendurchmesser des Umfangsringes (116) sind.
7. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen Blindverschluss mit einem plattenförmigen Teil (30), zum Einsetzen in den zylindrischen Abschnitt (11), welcher Teil eine Umfangsdichtung (31), eine ringförmige Sollbruchstelle (32) und einen von der Sollbruchstelle (32) umringten zentralen Mittelteil (33) mit davon abstehendem Steinnagel (34) aufweist, mit einem Formstück (38) mit bogenförmiger Querschnittsform und einem Aussenflä-chenverlauf, der gleich dem Verlauf der Wandpartie der zu verschliessenden Rinne ist, so dass bei eingesetztem Formstück dessen Aussenfläche mit der Wand der frei durchströmbaren, nicht abgeschlossenen Rinne fluchtet, und mit einem Pfropfen (35), der aus einem Material besteht, welches sich mit dem Werkstoff des Schachtbodens nicht bindet, und der zwischen dem plattenförmigen Teil (30) und dem Formstück (38) in das jeweilige Kanalstück einzusetzen und an der Innenwand des Kanalstückes anzuliegen bestimmt ist, wobei dann der Steinnagel (34) in den Pfropfen (35) zur Verankerung des plattenförmigen Teils hineinragt.
8. Schachttasseneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohranschlussstück (10) vorhanden ist, welches eine Endmanschette (28) aus einem nachgiebigen Dichtungsstoff zum Einstecken in den zylindrischen Abschnitt (11) aufweist, derart, dass sie am zylindrischen Abschnitt (11) schwenkbar mit einer Schwenkfähigkeit gelagert ist, die durch die Innenwand (29) des kegelstumpfförmi-gen Abschnittes (12) begrenzt ist.
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| DE2730019C3 (de) * | 1977-07-02 | 1980-09-25 | Andreas 8201 Kolbermoor Weiss | Revisions- und/oder Kontrollschacht für Kanalsysteme |
-
1982
- 1982-05-07 CH CH286082A patent/CH658695A5/de not_active IP Right Cessation
-
1983
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| Date | Code | Title | Description |
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| PFA | Name/firm changed |
Owner name: SYMALIT LIZENZ AG |
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| PUE | Assignment |
Owner name: SYMALIT AG |
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| PL | Patent ceased |