Eine Betonblockkonstruktion ist ein wesentlicher Faktor in der Bauindustrie aller Länder der Welt. In vielen Entwicklungsländern wird ein grosser Prozentsatz wesentlicher Bauwerke gemäss diesem Verfahren errichtet. Das existierende Verfahren verwendet Betonblöcke, welche eine Vielzahl von Hohlräumen aufweisen und an allen sechs Seiten eben sind.
Die Blöcke werden aufgelegt, indem Zementmörtel mittels einer Kelle angeordnet wird und dann die Blöcke in den Mörtel eingesetzt werden. Nachfolgende Lagen von Blöcken werden auf eine erste Blockreihe gelegt, danach wird Mörtel längs den Seitenwänden der stützenden Blöcke und den Endwänden der vorher gelegten Blöcke angeordnet.
Es gibt einen weltweiten Mangel an ausgebildeten Handwerkern, die mit dem Verfahren vertraut sind, Betonblöcke zu legen und eine Wand von vorbestimmter Höhe zu schaffen, die genau horizontal und vertikal ist und die erforderliche Festigkeit aufweist. Wegen des Mangels an Arbeitskräften und den Kosten einer solchen Konstruktion, die hohe Löhne zur Folge haben, ist die Betonblockkonstruktion nicht vollständig zur Anwendung gelangt, die sie sonst erzielen würde.
Als ein Ergebnis der Mängel des bekannten Verfahrens sind verschiedene Verriegelungs- oder mörtelfreie Blöcke vorgeschlagen worden. Gemäss der vorherrschenden Theorie sind Verriegelungsblöcke so konstruiert, dass einer auf den anderen gelegt werden kann, um eine Wand zu richten, ohne die Notwendigkeit von Facharbeitern, um die Blöcke übereinander auszurichten, Mörtel aufzubringen und die Blöcke sachgemäss anzuordnen.
Die mörtellosen oder Verriegelungsblöcke, die insoweit vorhanden sind, haben in verschiedener Hinsicht Nachteile.
Der typische bekannte Verriegelungsblock wird mittels des normalen Formungsverfahrens hergestellt, und dann werden die verschiedenen Verbindungsfugen und Vorsprünge durch Sägen oder andere Formverfahren in dem Block ausgebildet.
Ein solcher Block wird für die meisten Anwendungen unnötig teuer.
Ein weiterer Mangel der bekannten mörtellosen oder Verriegelungsblöcke besteht darin, dass die Verriegelungskonstruktion ein sehr genaues Formen oder eine andere Formgebung erfordert, so dass gewöhnliche Herstellungsverfahren nicht angewendet werden können. So müssen die Blöcke gemäss den niedrigen Herstellungsverfahren hergestellt werden, was die Kosten über praktische Grenzen erhöht.
Andere bekannte Verfahren haben keine Blöcke geschaffen, welche geeignet sind, mit Eckblöcken und Endblöcken verwendet zu werden, um das Kreuzen und Abschliessen von Wänden durchzuführen, ohne die Anwendung von Handformung mit den begleitenden Anforderungen bezüglich Fachkräften. Zusätzlich haben manche bekannte Verfahren gefordert, dass die Blöcke mittels Mörtel in der herkömmlichen Weise verbunden werden müssen, so dass Material und Arbeit während des Verbindungsvorganges verschwendet wird.
Als Ergebnis der Mängel der bekannten mörtellosen oder Verriegelungsblöcke haben diese Blöcke eine relativ begrenzte Anwendung gefunden, und das bekannte herkömmliche Verfahren mit seinen begleitenden hohen Anforderungen an Arbeits- und Fachkräften wird überwiegend angewandt.
Es ist demzufolge wünschenswert, einen mörtellosen Ver riegelungsblock zu schaffen, der verwendet werden kann, um Baukonstruktionen wie beispielsweise Wände und ähnliche Strukturen zu erzeugen, ohne die Notwendigkeit von Fachkräften, wobei die Blöcke mittels herkömmlicher Verfahren hergestellt werden können, die kein Formen nach dem Giessen erfordern.
Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung umfasst einen Verriegelungsbaublock mit zwei longitudinal ebenen, aufrechten Seitenwänden, eine Vielzahl von quer verlaufenden Abstandsstegen und Verriegelungseinrichtungen, die von einer Fläche des Blockes abragen. Der hier verwendete Ausdruck Steg soll einen Vorsprung einschliessen, der sich rechtwinklig von der inneren Oberfläche einer Seitenwand erstreckt. Wenigstens einer der Stege muss mit den Seitenwänden zusammenhängen, aber die anderen Stege in einem gegebenen Block können Teilstege sein. Diese Stege haben einteilige Vorsprünge, die sich über die Fläche des Blockes erstrekken und eine Verriegelungseinrichtung in der Form von Absätzen in den Vorsprüngen begrenzen. Die Absätze ergreifen die Stege von benachbarten Blöcken, um die Blöcke anzuordnen und zu halten.
Die inneren Oberflächen der äussersten Stege sind von den Enden der Seitenwände in einem Abstand angeordnet, welcher in seiner Summe gleich dem Abstand zwischen den zugewandten Vertikalwänden der Absätze an den Vorsprüngen ist. Die sich ergebenden Blöcke greifen in abwechselnden Reihen in einer gestaffelten Ausbildung ineinander. Der Block kann in Mörtel, ohne Mörtel oder mit Leim oder Kalkguss angeordnet werden, wie dies nachfolgend näher beschrieben wird.
Eine beispielhafte Ausbildung der Blöcke umfasst eine symmetrische Ausbildung mit vier Querstegen. Es sei jedoch hervorgehoben, dass ein nicht symmetrisches Anordnen der Stege und die Stegzahlen oberhalb der 2-, 3- und 4-Stegausbildungen, die nachfolgend besonders behandelt werden, ebenfalls ein Teil der Erfindung sind. Jeder Steg umfasst einen Vorsprung mit einem Verriegelungsabsatz. Die Absätze haben vertikale Flächen, die sich zu der Mitte des Blockes hin öffnen.
Jede Verriegelungseinrichtung umfasst einen rechtwinklig ausgebildeten Absatz in dem Vorsprung des Steges über der ebenen Oberfläche des Blockes. Die im wesentlichen vertikale Wand des Absatzes ist abgeschrägt, um eine Keilwirkung zu erzeugen, wenn sie in gemeinsamer Ausrichtung mit dem Steg des benachbarten Blockes ist. Direkt vertikal unterhalb der Vertikalwand des Absatzes ist eine Materialaufnahmeausnehmung vorgesehen. Diese Ausnehmung ist für den Zweck angeordnet, um Material aufzunehmen, welches von jeder der zusammenwirkenden Oberflächen der Verriegelungsblöcke abgeschabt oder auf andere Weise abgetrennt ist.
Beim Errichten einer Wand unter Verwendung der Blöcke gemäss der Erfindung wird vorzugsweise die erste Blocklage gelegt, wobei die flache ebene Bodenfläche von einer Betonplatte oder einer ähnlichen Oberfläche getragen ist. Die Blöcke werden aneinandergelegt, so dass die Enden der Seitenwände aneinanderstossen. Die zweite Blocklage wird dann auf die erste Lage gelegt durch Einsetzen eines Blockes, wobei die Hälfte seiner Länge jeden der beiden unteren Blöcke überlappt. Bei dieser Ausbildung führen die geneigten Oberflächen der Verriegelungseinrichtung den Block, wenn er vertikal auf die vorher gelegte Lage abgesenkt wird.
Wenn auf Grund von Herstellungsbedingungen oder anderen Gründen etwas nicht ausgerichtet ist, verursachen die geneigten Oberflächen, dass eine ausreichende Materialmenge durch Abrieb oder eine ähnliche mechanische Wirkung entfernt wird, so dass die Blöcke vollständig miteinander in Eingriff gelangen.
Das beim Zusammenpassen von einem Block abgeschabte Material wird von einer Ausnehmung aufgenommen, so dass der vollständige Eingriff des Blockes ausgeführt ist. Notwen digenfalls wird eine Kraft aufgebracht, um den Eingriff und die Schabwirkung zu verursachen. Wenn es gewünscht ist, eine Abdichtung und eine hochfeste Ausführung zu schaffen, ist es wünschenswert, einen Betonzement oder Kalkguss auf den in Eingriff stehenden Oberflächen der Blöcke vor der oben beschriebenen Installation zu verwenden. Der Leim oder Kalkguss braucht nicht in der Weise wie Mörtel bei herkömmlichen Blöcken angewandt zu werden, sondern dient lediglich dem Abdichten der Verbindungen.
Nach Vervollständigung einer Wand gewünschter Höhe in der beschriebenen Weise kann eine weitere Festigkeitssteige rung erzielt werden, indem Mörtel in den Kanal durch das gesamte vertikale Ausmass der Wand gegossen wird, welcher von den hohlen Räumen geschaffen ist, die von dem Mittelhohlraum und alternativ den Endhohlräumen in den vertikalen Blocklagen gebildet ist. Der Mörtel, wenn er gehärtet ist, erhöht zusätzlich die vertikale und horizontale Festigkeit der Wand.
Wenn es gewünscht ist, eine Wand mit einer rechtwinkligen Wand zu kreuzen oder ein abgeschlossenes Ende für eine Wand zu schaffen, werden kombinierte Eck- und Endblöcke verwendet. Die Eckblöcke haben vorzugsweise eine Ausbildung gemäss den Verriegelungsblöcken über im wesentlichen eine Hälfte ihrer Länge und weisen über den Rest ihrer Länge eine Eckenverriegelungsausbildung auf. Die Eckenverriegelungsausbildung umfasst dabei eine im wesentlichen quadratförmige vertikale Öffnung in dem Ende des Blockes mit Ausnehmungen in 90"-Stufen. Eine Keilfläche, die angeordnet ist, um die Absätze eines zusammenwirkenden Eckblockes zu ergreifen, kann an der oberen oder unteren Oberfläche eines jeden Eckblockes und an der innersten Kante der Öffnung vorgesehen sein.
Am Ende einer Blocklage können die Eckblöcke in Verbindung mit kurzen Endblöcken verwendet werden, um ein abgeschlossenes Ende für die Wand zu erzeugen.
Es ist demzufolge ein weiterer Gegenstand der Erfindung, die Verriegelungsblöcke zur Herstellung einer verbesserten Baukonstruktion zu verwenden.
Der neue und verbesserte Verriegelungsblock kann mittels herkömmlicher Verfahren hergestellt werden.
Ein Vorteil der Erfindung ist ein Verriegelungsblock mit relativ niedrigem Stückpreis.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verriegelungseckblock.
Eine besondere Ausführungsform der Erfindung ist ein Verriegelungsendblock.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Verriegelungsblock von relativ unausgebildeten Arbeitern versetzt werden kann.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Verriegelungsblock ohne Mörtel aufgebaut werden kann.
Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ist ein neuer und verbesserter Verriegelungsblock mit ebenen Oberflächen zum Umrahmen von Fenstern und für ähnliche Zwecke.
Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ist ein neuer und verbesserter Verriegelungsblock, welcher Herstellungstoleranzen an den Verriegelungsoberflächen ausgleicht.
Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ist ein neuer und verbesserter Verriegelungsblock, welcher zwecks erhöhter Festigkeit vollständig oder teilweise ausgegossen werden kann.
Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ist ein neuer und verbesserter Verriegelungsblock, welcher eine symmetrische und asymmetrische Ausbildung aufweisen kann.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung der Erfindung an Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 perspektivisch einen Vierstege-Block,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Blockes, teilweise geschnitten,
Fig. 3 perspektivisch einen Block, welcher als Eck- oder Endblock verwendet werden kann,
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Blockes nach Fig. 3,
Fig. 5 perspektivisch einen kurzen Endblock,
Fig. 6 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, des Blockes nach Fig. 5,
Fig. 7 perspektivisch eine Wandkonstruktion, wobei die drei Blockarten verwendet sind,
Fig. 8 eine vergrösserte Schnittansicht längs der Linie 8-8 in Fig. 7 mit einer umgekehrten Endlage von Blöcken, die am oberen Ende der Wand angeordnet ist,
Fig. 9 und 10 vergrösserte Schnittansichten, wobei das Zusammenpassen der Blöcke gezeigt ist,
Fig.
11 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines Blockes mit zwei Stegen,
Fig. 12 eine Schnittansicht einer Wandkonstruktion, bei welcher der Zweistege-Block verwendet ist,
Fig. 13 einen Längsschnitt durch einen Dreistege-Block,
Fig. 14 eine Schnittansicht einer Wandstruktur, wobei der Block mit drei Stegen verwendet ist,
Fig. 15 perspektivisch eine erste abgeänderte Form des Blockes in einer Viersteg-Ausbildung,
Fig. 16 eine Schnittansicht längs der Linie 16-16 in Fig. 15,
Fig. 17 perspektivisch eine zweite Ausführungsform des Blockes mit vier Stegen,
Fig. 18 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Blokkes in Fig. 17,
Fig. 19 eine longitudinale Schnittansicht eines Blockes mit eingetragenen Grenzabmessungen,
Fig. 20 perspektivisch eine dritte Ausführungsform des Blockes mit vier Stegen,
Fig. 21 perspektivisch die erste Ausführungsform des Blockes mit zwei Stegen,
Fig.
22 perspektivisch eine vierte Ausführungsform des Blockes mit drei Stegen,
Fig. 23 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Blokkes, welcher gemäss einem Handformverfahren hergestellt ist.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung sind drei Formen der erfindungsgemässen Verriegelungsblöcke gezeigt. In Fig.
11 und 12 umfasst die Form des Blockes zwei Querstege 12 und 14. Die Stege verbinden Seitenwände 16. Die Innenflächen 18 und 20 der Querstege 12 und 14 sind von den Enden 22 und 24 der Seitenwände 16 in dem gleichen Gesamtabstand voneinander angeordnet, der die im wesentlichen vertikalen Flächen 26 und 28 der Verriegelungseinrichtungen 30 und 32 voneinander trennt. Auch sind die Flächen 26 und 28 der Verriegelungseinrichtungen 30 und 32 von den entsprechenden Enden 22 und 24 in dem gleichen Gesamtabstand voneinander angeordnet, welcher die Innenflächen 18 und 20 voneinander trennt.
In ähnlicher Weise zu der in Fig. 11 und 12 gezeigten ist eine Ausführungsform des Blockes gemäss der Erfindung mit drei Querstegen in Fig. 13 und 14 gezeigt.
Die Stege 34 und 36 umfassen zueinander gerichtete Verriegelungseinrichtungen 38 und 40. Der dritte Steg 42 ist von dem Ende 46 der Seitenwand 44 in Abstand angeordnet und umfasst eine Verriegelungseinrichtung 48. Die Summe der Abstände von den Enden 46 und 50 der Seitenwände 44 zu den Innenkanten der Aussenstege 42 und 36 ist gleich dem Abstand zwischen den zueinander gewandten vertikalen Flächen der Verriegelungseinrichtungen 38 und 40. Weiterhin ist die Summe der Abstände von der Fläche 39 zu dem Ende 46 und der Fläche 41 zu dem Ende 50 im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den vertikalen Flächen 35 und 37.
Wenn diese Abstandbeziehungen vorhanden sind, stehen die Blöcke miteinander in Eingriff und greifen ineinander, unabhängig von der Verwendung der drei Stege und unabhängig von dem Abstand zwischen den Stegen 34 und 42, solange der Abstand zwischen den Stegen 34 und 42 für jeden Block übereinstimmt, die verwendet und miteinander verriegelt sind.
Bei dieser Konstruktion können ungleichmässige Abstände zwischen den Stegen und den Enden der Blöcke verwendet werden und erzielen noch die korrekte Verriegelung, wie dies in Fig. 12 und 14 gezeigt ist.
In Fig. 1, 2, 15 und 17 sind verschiedene Formen von Blöcken mit vier Stegen gezeigt, die für erläuternde Beispiele nachfolgend verwendet werden. Die vier Stege sind symmetrisch ausgerichtet. Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 umfassen die Innenstege 52 und 54 Verriegelungseinrichtungen 56 und 58, die ebenfalls zu dem Inneren des Blockes hinweisen.
Die Aussenstege 60 und 62 sind von den Enden 68 und 70 der Seitenwände 72 in Abstand angeordnet. Die Summe der Abstände von den Enden 68 und 70 zu den Innenseiten 61 und 63 der Aussenstege 60 und 62 ist gleich dem Abstand zwischen den Oberflächen der im wesentlichen vertikalen Abschnitte der Absätze 57 und 59 der Verriegelungseinrichtungen 56 und 58. Auch ist die Summe der Abstände zwischen der Fläche 65 und dem Ende 68 und zwischen der Fläche 67 und dem Ende 70 im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den Oberflächen 85 und 87. Der Effekt dieser Abstandbeziehung ist deutlich in Fig. 8 gezeigt, wo eine Vielzahl von Blöcken 74 mit vier symmetrischen Stegen in Eingriff miteinander gezeigt ist.
Es sei hervorgehoben, dass die Verriegelungseinrichtungen 56 und 58 der Innenstege 52 und 54 in Eingriff mit den Aussenstegen 60 und 62 an Blöcken in der darüberliegenden Blockreihe stehen. Hierdurch wird ein Eingriff der Enden 68 und 70 der Seitenwände 72 geschaffen.
Ähnlich ergreifen die äusseren Verriegelungseinrichtungen 64 und 66 die Stege 54 und 52 der darüberliegenden Blöcke. Die Grössenbeziehung macht es möglich, die oberste Blockreihe umzudrehen, um eine ebene obere Fläche zu schaffen, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist.
Die oberen horizontalen Aussenkanten des Blockes weisen horizontal abgeschrägte Kanten 140 auf, und die vertikalen Aussenkanten haben abgeschrägte Kanten 142. Diese abgeschrägten Kanten verbessern das Aussehen des Blockes und bilden eine Abtropfkante, um zu verhindern, dass Wasser in die Verbindungen eintritt.
Die Blöcke 74 haben zwei ebene Seitenwände, welche in ebenen Kanten 68, 70 und 84 enden. Die Stege liegen in gleicher Ebene mit den Bodenkanten 84, und demzufolge ist der einzige Abschnitt des Blockes, welcher von einer ebenen äusseren Ausbildung abweicht, die Vorsprünge der Verriegelungseinrichtung. Diese Ausbildung des Blockes ermöglicht es, dass er einer herkömmlichen Form ohne Unterschnitte geformt werden kann. Es ist demzufolge möglich, die gesamte Verriegelungsstruktur und alle weiteren strukturellen Massnahmen des Blockes mittels eines Formverfahrens allein auszubilden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 ist der kombinierte End- und Eckblock 88 gezeigt. Über im wesentlichen eine Hälfte seiner Länge weist der Eckblock 88 eine Ausbildung auf, die identisch mit der des Blockes 74 ist. Der verbleibende Abschnitt des Blockes 88 ist zwecks Abschliessens des Blokkes an einer Ecke ausgebildet. Ein Loch 90 ist im wesentlichen rechteckig und weist Ausnehmungen 92, 94 und 96 auf, welche einen Lappen 98 aufnehmen, in Abhängigkeit von der Orientierung des Blockes an der Ecke. Eine Endwand 130 schafft eine ebene glatte Endfläche.
In Fig. 5 ist ein kurzer Endblock 100 gezeigt, welcher in Verbindung mit dem Eckblock 88 verwendet ist, um eine Wand mit einem geschlossenen ebenen Ende zu begrenzen.
Der Endblock 100 ist im wesentlichen quadratförmig und besteht aus Wänden 101, 132, 134 und 136, wobei die Wand 101 einen Lappen 102 einschliesst. Der Lappen 102 ergreift die Innenfläche der Wand 90 in einem Eckblock 88.
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 ist eine Baukonstruktion gezeigt, die Wände 104 und 108 umfasst. Die Baukonstruktion umfasst eine Vielzahl von Blöcken 74 und schliesst eine Vielzahl von Eckblöcken 88 und kurzen Endblöcken 100 ein. Der Lappen 89 an dem mittleren kombinierten End- und Eckblock 88 ist von der Ausnehmung 92 an dem obersten kombinierten End- und Eckblock 88 aufgenommen.
Beim Abschliessen der Wand, um eine ebene Endfläche zu erzeugen, sind Eckblöcke 88 in Verbindung mit kurzen Endblöcken 100 verwendet. Der Lappen 102 an dem Endblock 100 ist gegen die Innenfläche der Wand 90 an dem Block 88 aufgenommen, so dass die Vollständigkeit der verriegelten Anordnung aufrechterhalten wird.
In Fig. 9 und 10 ist die detaillierte Ausbildung der Verrie gelungseimichtung 56 gezeigt, die mit einem typischen Steg 52 zusammenwirkt. Die Verriegelungseinrichtung 56 umfasst einen Vorsprung 110 von dem Steg 52, der sich über die ebenen oberen Kanten der Wände 72 erstreckt. Der Vorsprung ist im allgemeinen rechteckig und weist eine geneigte Oberfläche 112 an der im wesentlichen vertikalen Wand 114 auf. Direkt unterhalb der vertikalen Wand 114 ist ein Materialaufnahmekanal 116 angeordnet. Die Oberfläche 118 entspricht der oberen Fläche des Steges 52 und liegt in gleicher Ebene mit den oberen Kanten der Wände 72. Die Beziehung zwischen dem Steg 62 eines darüber angeordneten Blockes (nicht gezeigt) zu der Verriegelungseinrichtung 56 ist in dem Beispiel gezeigt.
Die Herstellungstoleranzen oder andere Gründe haben eine leichte Fehlausrichtung zwischen der vertikalen Fläche 120 an dem Steg 62 und der entsprechenden Vertikalfläche 114 an dem Vorsprung 110 des Steges 52 ergeben. Um die untere Horizontalfläche 122 des Steges 62 in Eingriff mit der entsprechenden horizontalen Fläche 118 des Steges 52 zu bringen, muss entweder von dem Steg 62 oder dem Vorsprung
110 Material entfernt werden.
In Fig. 9 ist Material von dem Steg 62 abgeschabt oder abgerieben, um eine geeignete Passung zu erzeugen. Das überschüssige Material 124 ist in der Ausnehmung 116 aufgenommen, so dass ein vollständiger Eingnffskontakt zwischen den Oberflächen 118 und 122 hergestellt ist.
In Fig. 10 ist das Material von der vertikalen Fläche 114 entfernt und in einer Ausnehmung 119 abgelagert. Es sei hervorgehoben, dass in manchen Fällen das Material sowohl von dem Steg 62 als auch von dem Vorsprung 110 entfernt werden kann. Bei extremen Fehlausrichtungen ist es möglich, den ganzen Vorsprung 110 abzubrechen. Da jedoch vier solche Verriegelungsvorrichtungen an jedem Block vorhanden sind, wird noch ein adäquater Verriegelungskontakt zwischen den vertikalen Blöcken vorhanden sein, um sie in Lage zu halten.
In Fig. 19 ist eine verallgemeinerte Ausbildung des Verrie- gelungsblockes gemäss der Erfindung gezeigt. Die folgenden Formeln bestimmen die Parameter für Blöcke, welche einen oder mehrere Stege aufweisen, wobei die Blöcke mit zugeordneten Blöcken ineinandergreifen, solange diese Beziehungen aufrechterhalten werden:
L = B1+B2+Al+A2+Cl+C2 · = B1+B2
Cc = A1+A2
Die Länge L kann alternativ ausgedrückt werden als: L1= =
Bei Anwendung der obigen Formeln auf die Form des in Fig. 13 und 14 gezeigten Blockes ist es ersichtlich, dass die Abmessung C1 = 0 ist, woraus sich ein einziger Steg an der linken Hälfte des Blockes ergibt, wie das in der Zeichnung gezeigt ist.
Auf ähnliche Weise sind für den Block mit zwei Stegen, wie er in Fig. 11 und 12 gezeigt ist, die Abmessungen C1 und C2 beide gleich 0.
Bei symmetrischen Blöcken sind die Dimensionen A1 und A2 gleich, woraus sich eine halbe Überlappung von Blöcken in benachbarten Reihen ergibt. So sind viele Änderungen der beispielhaften Konfigurationen, die in der Zeichnung gezeigt sind, innerhalb der Grenzen der obigen Formeln möglich.
In Fig. 15 ist eine erste abgeänderte Form der Verriegelungsblockeinrichtung gemäss der Erfindung gezeigt. Die Verriegelungseinrichtung ist in einem Block gezeigt, der vier vollständige Querstege 150, 152, 154 und 156 aufweist. Jeder Steg hat Schulterabschnitte 158 und 160. Diese Schultern haben Ausstossabschnitte 162 und 164, welche von den Seitenwänden und dem Hauptkörperabschnitt der Stege durch Ausnehmungen 166 getrennt sind. Die Ausstossabschnitte können mit einem Hammer oder einem ähnlichen Werkzeug entfernt werden, um es möglich zu machen, longitudinale Verstärkungsstangen in den Umfang des Blockes einzusetzen. So ist es möglich, Vorschriften für bestimmte Installationen zu erfüllen, welche ein solches Verstärken erfordern.
Der vorspringende Abschnitt der Verriegelungseinrichtung wie der Vorsprung 170 ist zwischen gegenüberliegenden Flächen der Schultern 158 und 160 an dem Steg benachbarter Blöcke aufgenommen. Somit wird bei dieser modifizierten Ausführungsform der Erfindung ein Zentriereffekt erhöhter Festigkeit geschaffen.
In Fig. 21 ist eine Zweistegeversion der ersten abgeänderten Ausführungsform des Verriegelungsblockes gemäss Fig. 15 und 16 gezeigt. Ein typischer Steg 184 mit Schultern 186 und 188 ist mit dem entsprechenden Steg und Schultern vergleichbar, die in Fig. 15 und 16 gezeigt sind.
Eine zweite modifizierte Ausführungsform des Blockes ist in Fig. 17 und 18 gezeigt. Der dort gezeigte Block ist in im wesentlichen den gleichen Situationen wie die Blöcke in Fig.
15 und 16 nützlich und unterscheidet sich, indem Schultern, wie die Schultern 172 und 174, Ausnehmungen 176 und 178 zum Aufnehmen von Verstärkungsstangen einschliessen. Bei solchen Installationen, die Verstärkungsstangen erfordern, ist es lediglich notwendig, die dünnen Wandabschnitte 180 und 182 für jede der Stangen wegzubrechen, um eine sich längs erstreckende Ausnehmung längs der gesamten Länge des Blockes zu schaffen.
In Fig. 20 ist eine dritte modifizierte Ausführungsform des Verriegelungsblockes gemäss der Erfindung gezeigt. Bei dieser Ausführungsform sind Teilstege 190 und 192 gezeigt. Der Steg 190 ist von Schultern 194 und 196 gebildet, die sich von den Seitenwänden erstrecken und Verriegelungseinrichtungen 198 und 200 aufweisen, die mit den Innenflächen der Stege 204 und 205 an vertikalen Blöcken zusammenwirken. In diesem Block brauchen die Vorrichtungen zur Aufnahme der Verstärkungsstange lediglich in den Stegen 204 und 202 zu sein, da die Verstärkungsstangen die Schultern 194 und 196 überbrücken können. Demgemäss ist eine im wesentlichen Uförmige Ausnehmung 210 an jeder Seite eines jeden der Stege 202 und 204 vorgesehen.
Bei dieser Ausführungsform ist es nicht notwendig, die ursprüngliche Konfiguration des Blockes herauszuschlagen oder auf andere Weise zu deformieren, da der Block in seiner ursprünglichen Ausbildung Massnahmen für ein Verstärken enthält.
In Fig. 22 ist eine vierte modifizierte Ausführungsform des Verriegelungsblockes gemäss der Erfindung gezeigt. Dieser Block enthält einen zentralen Steg 220 vergrösserter Dicke.
Der Zentralsteg 220 hat keine Verriegelungsfunktion und ist mit keiner Verriegelungseinrichtung versehen. Im wesentlichen greift der Block in der gleichen Weise wie ein Zweistege block ineinander, wie der Zweistegeblock, der in Fig. 11 und 12 oder in Fig. 21 gezeigt ist. Der zentrale Steg 220 dient dem Verbinden der beiden Seitenwände und kann wegen seiner mittleren Lage als herkömmlicher Handgriff für den Arbeiter beim Aufsetzen'des Blockes verwendet werden. Die Anordnung des Handgriffes ist vorteilhaft, da der Block in seiner Mitte im Gleichgewicht ist, wodurch das Anheben und der Transport des Blockes erleichtert werden. Die Teilstege 230 und 232 sind von einer Vielzahl von Schultern gebildet, von denen die Schulter 234 kennzeichnend ist. Die Innenfläche 236 der Schulter ist die Arbeitsfläche, mit welcher die Verriegelungseinrichtung der vertikalen Blöcke zusammenarbeitet.
Die Aussenfläche, wie beispielsweise die Fläche 238, ist keine Arbeitsfläche und kann demzufolge in die Seitenwände eingeschrägt sein, wie dies gezeigt ist.
In Fig. 23 ist die symmetrische Vierstegeausbildung gemäss der Erfindung gezeigt, welche insbesondere für Handformung geeignet ist. Die Stege, wie beispielsweise der Steg 240, verjüngen sich von der flachen Fläche 242, so dass der Block leicht aus der Form gezogen werden kann.
Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist, werden die Blöcke endweise in der gewünschten Orientierung für die Wand oder eine andere Konstruktion geschichtet. Die Blöcke werden von einer Betonplatte, einem Einzelfundament oder von einer anderen geeigneten ebenen Stützte getragen (nicht gezeigt). Gefordertenfalls können sie in Lage gemauert oder mittels Zement oder Kalkguss befestigt werden, um den Block an der zugeordneten Konstruktion abzudichten. Eine zweite Blocklage wird auf die erste in einer longitudinal gestaffelten Beziehung gelegt. Die Blöcke werden eingesetzt, so dass jeder Block der zweiten Blockreihe über zwei Blöcken der Reihe darunter liegt. Hierdurch ergibt sich ein Kontakt zwischen den Verriegelungsoberflächen an den Stegen und Vorsprüngen, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist.
Wenn, wie dies normalerweise der Fall sein wird, eine Störung aufgrund der Herstellungstoleranzen zwischen einem oder mehreren der Stege oder Vorsprünge vorhanden ist, wird der Arbeiter den Block vertikal abwärts drücken, wodurch verursacht wird, dass sich die Stege längs den abgeschrägten Oberflächen bewegen und eine ausreichende Materialmenge abgeschabt oder abgerieben wird, um zu gestatten, dass sich die Blöcke in Kantenberührung bewegen. Das durch diese Wirkung erzeugte überschüssige Material wird dann von den Ausnehmungen 116 aufgenommen und baut sich demzufolge nicht zu einem ausreichenden Grad auf, um ein vollständiges Berühren der ebenen Oberflächen an den in Eingriff stehenden Blöcken zu verhindern.
An den Endabschnitten der Wand und um Fenster und ähnliche Öffnungen werden Eckblock und der kurze Endblock verwendet, um die Wand mit einer ebenen Fläche abzuschliessen. In ähnlicher Weise werden die Eckblöcke an Ecken der Wand verwendet, wobei die Lappen in den geeigneten Absätzen aufgenommen werden, um eine rechtwinklige Wand zu bilden. Die Blöcke 74 für die letzte Blocklage in einer Wand sind umgekehrt, um eine ebene obere Fläche für die Wand zu schaffen, welche mit der Deckenkonstruktion oder einer anderen zusammenwirkenden Struktur wie beispielsweise herkömmliche Fensterstürze und Verbindungsträger verbunden werden kann.
Nachdem die Wand in der beschriebenen Weise physikalisch errichtet ist, kann es wünschenswert sein, Mörtel 120 in die Kanäle einzugeben, welche die verschiedenen Blockreihen verbinden. Ein solches Ausgiessen schafft zusätzliche horizontale und vertikale Festigkeit und kann durch Einsetzen eines Bewehrungsstabes vor dem Giessen des Mörtels erhöht werden. Für den Vierstegeblock 74 ist es möglich, die Blöcke durch den mittleren Hohlraum und den Endhohlraum abwechselnder Reihen oder zwischen den äusseren Stegen auszugiessen. Ein Ausgiessen zwischen den in Eingriff stehenden Stegen und den Endhohlräumen ist für Dreistegeblöcke bei 120 gezeigt. Die Zwei- und Dreistegeblöcke können vollständig mit Mörtel oder teilweise gefüllt werden, wie dies bei 120 in Fig.
12 und 14 gezeigt ist.
Die vollständig errichtete Wand ist genau vertikal und horizontal aufgrund des Einflusses der Verriegelungseinrichtung, wodurch verursacht wird, dass der Arbeiter eine zweckmässige Ausrichtung ohne kompliziertes Messen oder eine andere Einrichtung erzielt. Der Kalkguss dichtet zwischen den in Eingriff stehenden Oberflächen ab, um eine wasserdichte Ausführung zu schaffen, und die abgeschrägten Kanten des Blockes schaffen eine Abtropfkante, so dass verhindert wird, dass der Fugen- oder Verbindungskleber dem Wasserstrom ausgesetzt wird.
PATENTANSPRUCH 1
Verriegelungsblock zur Verwendung in Wandkonstruktionen, die eine Mehrzahl von unverschieblich ineinandergreifenden, im wesentlichen gleichgeformten Blöcken umfassen, um eine ebene Wandfläche zu schaffen, und eine Mehrzahl lineare Blockreihen oder -lagen haben, wobei jede lineare Lage eine Mehrzahl von mit den Enden aneinanderstossenden Blöcken aufweist und die in den oberhalb und unterhalb irgendeiner linearen Lage befindlichen Blöcke in versetzter Lagebeziehung zu den Blöcken in ihrer darunter- oder dar überliegenden linearen Lage sind, gekennzeichnet durch ein Paar von in Abstand angeordneten parallelen Seitenwänden (72) mit einer ebenen pberen und einer ebenen unteren Fläche, Halteteile (52, 54, 60, 62) zum Halten der Seitenwände in einer Abstandslagebeziehung,
eine Mehrzahl von mit den Seitenwänden verbundenen und zwischen den oberen Abschnitten der Seitenwände angeordneten Verriegelungsvorrichtungen, die insgesamt eine Mehrzahl von oberhalb der oberen Fläche der Seitenwände verlaufende Vorsprünge (56, 58, 64, 66) aufweisen, wobei die Halteteile (52, 54, 60, 62) mit den Verriegelungsvorrichtungen benachbarter Blöcke zusammenarbeiten und mit den Seitenwänden verbunden sowie zwischen den unteren Abschnitten der Seitenwände angeordnet sind und wobei die Halteteile an der Ebene der unteren Fläche der Seitenwände enden und die Dicke der Vorsprünge kleiner als die Dicke der Halteteile ist und wobei die Vorsprünge oberhalb der oberen Fläche der Seitenwände an einem Block so eingerichtet sind, dass sie in verriegelnder Lagebeziehung die Halteteile mindestens eines oberhalb des genannten einen Blockes plazierten Blockes aufnehmen,
um gegenseitige Quer- oder Längsverschiebung der Blöcke zu verhindern.
UNTERANSPRÜCHE
1. Verriegelungsblock nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sich in jedem Vorsprung (56, 58, 64, 66) ein ausgesparter Teil (57, 59, 65, 67) befindet.
2. Verriegelungsblock nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Vorsprünge (56, 58) einander zugewandte ausgesparte Teile (57, 59) haben.
3. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass die ausgesparten Teile aus im wesentlichen rechtwinkligen Absätzen (57, 59, 65, 67) in den Vorsprüngen (56, 58, 64, 66) bestehen.
4. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der'Abstände (Bl, B2) von den Enden (68, 70) der Seitenwände (72) zu der diesen Enden je am nächsten liegenden Innenseite der Halteteile (60, 62) gleich dem Abstand (Cs) zwischen vertikalen Oberflächen der einander zugewandten ausgesparten Teile (57, 59) benachbarter Teile (56, 58) ist.
5. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Abstände (A1, A2) von den Enden (68, 70) der Seitenwände (72) zu vertikalen Oberflächen der einander zugewandten ausgesparten Teile (65, 67) der diesen Enden je am nächsten liegenden Vorsprünge (64, 66) gleich dem Abstand (Cc) zwischen den einander zugewandten Seiten zweier benachbarter Halteteile (52, 54) ist.
6. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Flächen der rechtwinkligen Absätze (57, 59, 65, 67) in den Vorsprüngen (56, 58, 64, 66) abgeschrägt sind, um den Zusammenbau der Verriegelungsblöcke zu erleichtern.
7. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere horizontale Teil der rechtwinkligen Absätze (57, 59, 65, 67) angrenzend an deren vertikale Fläche genutet ist.
8. Verriegelungsblock nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile aus einer Mehrzahl von zwischen den Seitenwänden verlaufenden Stegen (52, 54, 60, 62) bestehen.
9. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile aus vier symmetrisch angeordneten Stegen (52, 54, 60, 62) bestehen, wobei die ausgesparten Teile (57, 59) an den innen angebrachten Stegen (52, 54) einander zugewandt sind (Fig. 1).
10. Verriegelungsblock nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile einen einzigen Steg (220) aufweisen (Fig. 22).
11. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile einstückig mit den Stegen (52, 54, 60, 62) und im wesentlichen mit der gleichen Dicke wie die Stege ausgebildet sind.
12. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er drei Querstege (34, 36, 42) aufweist (Fig. 13).
13. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich nur der in der Dicke reduzierte Teil der Vorsprünge (56, 58, 64, 66) oberhalb der oberen ebenen Fläche der Seitenwände (72) erstreckt.
14. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der äussersten Stege (60, 62) im Abstand von den Längsenden der Seitenwände (72) angeordnet ist.
15. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stege (202, 204) vorgesehen sind und dass der Block symmetrisch ist (Fig. 20).
16. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass er asymmetrisch ist.
17. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgesparten Teile (65, 67) der beiden äusseren Stege (60, 62) ebenfalls einander zugewandt sind.
18. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (202, 204) Ausnehmungen (210) zum Einlegen von Bewehrungsstäben innerhalb der Grenzen der Seitenwände aufweisen (Fig. 20).
19. Verriegelungsblock nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (176, 178) durch wegbrechbare Stegwandteile (180, 182) abgeschlossen sind.
PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Verriegelungsblockes nach Patentanspruch I und Unteranspruch 8 zur Errichtung einer Baukonstruktion, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl Verriegelungsblöcke (74) in einer Mehrzahl vertikal geschichteter Lagen gelegt ist und die Blöcke in abwechselnden Lagen longitudinal versetzt sind (Fig. 7, 8).
UNTERANSPRÜCHE
20. Verwendung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl als Eckblöcke ausgebildeter Verriegelungsblöcke (88, Fig. 3), die in einer Blockwand in einem ebenen, fertig bearbeiteten Ende enden und die Wand mit einer im wesentlichen rechtwinklig dazu angeordneten Wand verriegeln.
21. Verwendung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckblöcke (88) die gleiche Länge wie die übrigen Verriegelungsblöcke (74) haben und eine Eckeingriffvorrichtung (98) an einem Ende davon zwecks Verriege
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