CH596397A5 - Car park building slabs shearing force absorption - Google Patents
Car park building slabs shearing force absorptionInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufnahme von Schubkräften zwischen einer fest angeord neten Platte und einer darauf liegenden zweiten Platte, mit einem Bolzen, welcher ein in der ersten Platte zu befestigendes Endteil aufweist und mit dem anderen Endteil in die zweite Platte hineingreift. Derartige Vorrichtungen sind bekannt und werden bei spielsweise in Parkhäusern zum Verbinden des eine Parkfläche bildenden Bodens mit seinem Unterbau verwendet. Ebenso ist es möglich, mit einer solchen Vorrichtung Auf- oder Abfahr rampen mit einem zugehörigen Bauwerk zu verbinden. Die von anfahrenden oder bremsenden Fahrzeugen dabei erzeugten Schubkräfte werden von der oberen Platte über den Bolzen auf die untere Platte übertragen. Ein Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, dass an der zweiten Platte schlagartig angreifende Kräfte ebenso schlagartig auf die erste Platte übertragen werden und dass sie eine schalleintende und Schwingungen übertragende Materialbrücke von der zweiten zur ersten Platte bildet. Dieser zweite Nachteil fällt nicht ins Gewicht, solange das Bauwerk, zu dem die erste Platte gehört, kein Wohn- oder Geschäftshaus ist, oder solange die Zirkulationsgeschwindigkeiten der Fahrzeuge gering sind. Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art derart zu verbessern, dass schlagartig auftretende Schubkräfte nur allmählich zuneh mend auf die zweite Platte übertragen werden und dass sie die zusätzlich zu den Schubkräften auftretenden Schwingungen nicht oder nur gedämpft überträgt. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe gelöst durch ein das andere Endteil des Bolzens umgebendes Dämpferelement, das einen gummielastischen Pufferkörper und mit diesem zusammenwirkende Zwischenräume aufweist. Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Zwischenräume flüssigkeitsdicht abgedichtet sind. Damit ist es möglich, das Dämpferelement in die zweite Platte, wenn diese aus Beton besteht, einzugiessen, ohne dass Beton oder Betonmilch in die Zwischenräume eindringen kann und diese ausfüllt. Würden die Zwischenräume durch den Beton oder Betonmilch ausgefüllt, könnte sich der Pufferkör per nicht mehr verformen und würde seine Wirkung verlieren. Der Pufferkörper kann mit achsparallelen, radialstrahlig wegragenden Rippen versehen sein, wobei das Dämpferelement weiter eine mit Pass-Sitz über den Pufferkörper geschobene Hülse aufweist, welche in Verbindung mit einem Dichtungsring die Zwischenräume zwischen den Rippen abschliesst. Der Pufferkörper kann aber statt dessen einen ringzylindrischen Querschnitt und in der Wand eine Vielzahl achsparalle ler Kanäle aufweisen, welche die Zwischenräume bilden. Beide Ausführungsformen besitzen den Vorteil, dass die Zwischenräume zwischen den Rippen, bzw. die achsparallelen Kanäle hinsichtlich ihrer Anzahl und ihrer Dimensionierung leicht der gewünschten Verformbarkeit für den Pufferkörper angepasst werden können. Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit Teilen eines Bauwerkes, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Fig. 1, wobei die Teile des Bauwerkes weggelassen sind, Fig. 3 eine gleiche Darstellung wie Fig. 1 eines zweiten Ausführungsbeispiels und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV nach Fig. 3. In Fig. 1 bezeichnet die Hinweisziffer 1 eine erste Beton platte, die z. B. das Flachdach eines Wohn- oder Geschäfts hauses sein kann und gleichzeitig den Unterbau eines Strassenbauwerkes bildet. Auf der ersten Platte 1 iiegt eine zweite Betonplatte 2, die zum Oberbau des Strassenbauwerkes gehört. Die zweite Platte 2 liegt auf der ersten Platte 1 auf und trägt die verschiedenen, nicht dargestellten Strassenbeläge. Zwischen den beiden Betonplatten 1 und 2 sind eine Schutzmörtelschicht 3, eine Sandschicht 4, eine wasserdichte Dachhaut 5, eine thermische Isolationsschicht 6 (z. B. Kork), eine Dampfsperre 7 und ein Zementüberzug 8 sandwichartig angeordnet. In der ersten Platte 1 ist das eine Endteil eines zylindrischen Bolzens 9 eingegossen. Dieses Endteil weist einen Fussflansch 10 und Schweissraupen 11 auf. Der Fussflansch 10 und die Schweissraupen 11 erhöhen den Ausreisswiderstand des Bolzens 9. Weiter ist am Bolzen 9 ein Anschlussflansch 12 zum Anschliessen der wasserdichten Dachhaut 5 ange schweisst. Mit seinem oberen, nicht in der ersten Betonplatte 1 eingegossenen Endteil ragt der Bolzen 9 axial in eine oben geschlossene Hülse 13, welche in der oberen Betonplatte 2 eingegossen ist. Die Länge der Hülse 13 ist so bemessen, dass ihr oberes geschlossenes Ende 13a einen Abstand 14 zum oberen Ende 9a des Bolzens 9 frei lässt. Werden durch die auf der Betonplatte 2 wirkenden vertikalen Kräfte die Schichten 3 bis 8 leicht zusammengedrückt, so senkt sich die Hülse 13 mit der Betonplatte 2 und der Abstand 14 gewährleistet, dass das geschlossene Ende 13a der Hülse 13 das obere Ende 9a des Bolzens 9 nicht berührt. Auch bei einer Senkung der Betonplatte 2 bildet sich daher keine Schwingungen übertragende Materialbrücke zur unteren Betonplatte 1. Axial auf das obere Endteil des Bolzens 9a ist ein Pufferkörper 15 aufgeschoben, der aus einem gummielastischen Material, z. B. Neopren , besteht. Der Pufferkörper 15 bildet sich vom Bolzen 9 zur Innenwand der Hülse 13 erstreckende Materialbrücken 15a. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Pufferkörper 15 ein Hohlprofil mit achsparallelen, achssymmetrisch angeordneten Rippen, welche die Materialbrücken 15a bilden. Die Rippen 15a können im Querschnitt die Form eines Rechteckes, Trapezes, Kreissegmentes oder dgl. aufweisen. Wesentlich ist, dass sie in ausreichender Zahl vorhanden sind, und dass zwischen den einzelnen Rippen ausreichend Platz für ein Ausbuchten der Rippenflanken bei einer elastischen Verformung des Pufferkörpers vorhanden ist. An der oberen Betonplatte 2 angreifende Schubkräfte werden über den Pufferkörper 15 und den Bolzen 9 auf die untere Betonplatte 1 übertragen, wobei sich der Pufferkörper 15 elastisch verformt. Die dabei durch Druckkräfte belasteten Rippen 15a können sich nach der Seite in die vorhandenen Zwischenräume 16 verformen (ausbauchen). In der oberen Betonplatte 2 induzierte Schwingungen werden durch den Pufferkörper 15 gedämpft und nur in gedämpfter Form oder gar nicht auf den Bolzen 9 übertragen. Ein ringförmiger Dichtungskörper 17 aus einem verformbaren Material, wie Schaumgummi, ist axial über den Bolzen 9 zwischen den Anschlussflansch 12 einerseits und die Hülse 13 und den Pufferkörper 15 andererseits geschoben, um ein Eindringen von Beton in die Hülse bzw. in die Zwischenräume 16 zwischen den Materialbrücken 15a zu verhindern. Die Höhe des Dichtungskörpers 17 entspricht angenähert dem Abstand 14 zwischen dem Hülsen- und dem Bolzenende 13a bzw. 9a, so dass er eine Senkung der oberen Betonplatte 2 mit einer Verformung aufnehmen kann. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 bezeichnen gleiche oder äquivalente Hinweisziffern wie beim ersten Beispiel gleiche oder äquivalente Teile. Der Pufferkörper 15' weist einen ringzylindrischen Querschnitt auf. Achsparallele Kanäle 16' in der Wand bilden die Zwischenräume, in welche das Material bei einer Verformung des Pufferkörpers auswei .chen kann. Die Hülse 13' ist mit Passitz auf den Pufferkörper 15' aufgeschoben und dichtet die Kanäle 16' nach oben flüssigkeitsdicht ab. Unten sind die Kanäle 16' durch einen auf den Pufferkörper 15' aufgeklebten ringförmigen Dichtungskörper 17' abgeschlossen, der ein Eindringen von Betonmilch in die Kanäle 16' verhindert. Wie in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt ist, können die Kanäle 16' nach oben durch eine kreisscheibenförmige Dichtung 18 aus elastischem Schaumstoff abgedichtet sein, indem die Dichtung 18 auf den Pufferkörper 15' aufgeklebt wird. In diesem Fall karn die Hülse 13' entfallen. Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Hülse 13' entfallen. In diesem Fall sind die Kanäle 16' am oberen Ende gleich wie am unteren durch Pfropfen zu verschliessen. Die Anwendung der beschriebenen Lösung ist vielseitig. So kann z. B. die untere Betonplatte 1 den Unterbau und die Betonplatte 2 den Oberbau eines Maschinenfundamentes bilden, wenn die darauf aufgebaute Maschine sowohl Schubkräfte als auch Schwingungen erzeugt, welch letztere nicht oder nur stark reduziert auf den Unterbau übertragen werden dürfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zur Aufnahme von Schubkräften zwischen einer fest angeordneten Platte und einer darauf liegenden zweiten Platte, mit einem Bolzen, welcher ein in der ersten Platte zu befestigendes Endteil aufweist, und mit dem anderen Endteil in die zweite Platte hineingreift, gekennzeichnet durch ein das andere Endteil des Bolzens (9) umgebendes Dämpferelement, das einen gummielastischen Pufferkörper (15, 15') und mit diesem zusammenwirkende Zwischenräume (16, 16') aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume flüssigkeitsdicht abgeschlossen sind.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkörper (15) mit achsparallelen, radialstrahlig wegragenden Rippen (15a) versehen ist, und dass das Dämpferelement weiter eine mit Pass-Sitz über den Pufferkörper geschobene Hülse (13) aufweist, welche in Verbindung mit einem Dichtungsring (17) die Zwischenräume (16) zwischen den Rippen abschliesst.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der Hülse (13) im aufgeschobenen Zustand den Bolzen (9) überragt und abgeschlossen ist, so dass ein Zwischenraum zwischen dem abgeschlossenen Hül senende (13a) und dem Bolzenende (9a) besteht.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkörper einen ringzylindrischen Querschnitt und in der Wand eine Vielzahl achsparalleler Kanäle (16') aufweist, welche die Zwischenräume bilden.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpferelement weiter eine über das obere Ende des Pufferkörpers (15') geschobene Hülse (13') aufweist, die mit ihrem geschlossenen Ende (13'a) mit Abstand (14) vom Ende (9'a) des Bolzens (9) die Kanäle (16') an einem Ende abschliesst.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (16') am unteren Ende durch einen Dichtungsring (17') verschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1213076A CH596397A5 (en) | 1976-09-24 | 1976-09-24 | Car park building slabs shearing force absorption |
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| CH596397A5 true CH596397A5 (en) | 1978-03-15 |
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ID=4380156
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| CH (1) | CH596397A5 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0059171A1 (de) * | 1981-02-23 | 1982-09-01 | Ulisse C. Aschwanden | Dorn und Hülse für die Aufnahme und Ubertragung einer Querkraft |
| EP0545854A1 (de) * | 1991-11-29 | 1993-06-09 | Toni H. Erb | Schubdornverbindungsanordnung |
| EP0685613A1 (de) * | 1994-06-03 | 1995-12-06 | F.J. Aschwanden AG | Einrichtung für die Aufnahme und Übertragung von Querkräften zweier Bauteile |
| EP0736643A1 (de) * | 1995-04-08 | 1996-10-09 | SCHÖCK BAUTEILE GmbH | Dämmelement zur schalldämmenden Lagerung von Gebäudeteilen |
| DE102008055523B3 (de) * | 2008-12-15 | 2010-04-01 | Simon Kropmeier | Dornsystem für den Stahlbetonfertigteilbau |
-
1976
- 1976-09-24 CH CH1213076A patent/CH596397A5/de not_active IP Right Cessation
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