CH548554A - Kettenschloss. - Google Patents

Kettenschloss.

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CH548554A
CH548554A CH982271A CH982271A CH548554A CH 548554 A CH548554 A CH 548554A CH 982271 A CH982271 A CH 982271A CH 982271 A CH982271 A CH 982271A CH 548554 A CH548554 A CH 548554A
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CH
Switzerland
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lock
legs
chain
parts
troughs
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Application number
CH982271A
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English (en)
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Rud Ketten Rieger & Dietz
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Publication date
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Priority to DE2233615A priority patent/DE2233615C3/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G15/00Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
    • F16G15/02Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes for fastening more or less permanently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  
 



   Die   Erfindung    betrifft ein Kettenschloss mit zwei durch   znlinder-    oder hülsenförmige Kupplungselemente unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Schliessstückes miteinander verbundenen Schlossteilen, die an ihren miteinander verbundenen Enden Mulden aufweisen, in die jeweils ein Teil des Umfangs eines Kupplungselementes ragt.



   Es sind Kettenschlösser der vorstehenden Art bekannt, bei denen die U-förmig ausgebildeten Schlossteile mit den Enden ihrer Schenkel in Bohrungen eines Schliessstückes ragen, welche seitlich von Querbohrungen für die Kupplungselemente geschnitten werden, die sich nach dem Einstecken der Schlossteile in das Schliessstück teilweise in einer Mulde des Schliessstückes und teilweise in einer Mulde des   Schlossteilsehenkels    abstützen. Die bekannten Konstruktionen verfügen über einen sehr einfachen Aufbau. Sie vermögen gleichwohl nicht voll zu befriedigen. da die Schenkel der Schlossteile im Bereich der Mulden verhältnismässig stark geschwächt sind.

  Der Grund hierfür besteht darin, dass sich die Mulden bei den bekannten Kettenschlössern der in Rede stehenden Art in einer Ebene gegenüberliegen, welche senkrecht zur Ebene durch die Schenkel der Kettenschlosshälften steht.



   Die begrenzte Festigkeit der bekannten Kettenschlösser ist nicht allein auf die Querschnittsschwächung im Muldenbereich zurückzuführen, sondern auch darauf, dass in einer Querschnittszone zwei Spannungsspitzen hervorrufende Kerben angeordnet sind.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die angedeuteten Nachteile auszuschalten und ein Kettenschloss der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei dem ungeachtet der Tatsache, dass jeder der Schlossteile mit zum Beispiel zwei Mulden versehen ist, eine hinreichend grosse Schlossfestigkeit erreicht wird.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die jeweils an einem Ende der Schlossteile angeordneten Mulden in Schliessrichtung zueinander versetzt sind.



   Das beschriebene Kettenschloss bietet den Vorteil einer gegenüber den bekannten Lösungen beispielsweise erhöhten Festigkeit, wobei unter erhöhter Festigkeit sowohl eine erhöhte statische Festigkeit als auch eine erhöhte Dauerfestigkeit zu verstehen ist.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf ein Kettenschloss;
Fig. 2 die Seitenansicht des Kettenschlosses nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie   111-111    in Fig. 1;
Fig. 4 die Draufsicht auf ein Kettenschloss abgewandelter Bauart:

  :
Fig. 5 die Seitenansicht des Kettenschlosses gemäss Fig. 4;
Fig. 6 eine Stirnansicht des Kettenschlosses, betrachtet in Richtung der Pfeile   Vl-Vl    in Fig. 4;
Fig. 7 die Draufsicht auf zwei Schlossteile eines dritten Kettenschlosses;
Fig. 8 die Seitenansicht der Schlossteile gemäss Fig. 7;
Fig. 9 die Draufsicht auf die Schlossteile eines weiteren Kettenschlosses;
Fig. 10 die Seitenansicht der Schlossteile gemäss Fig. 9;
Fig.   11    die Draufsicht auf die Schlossteile eines fünften
Kettenschlosses;
Fig. 12 die Seitenansicht der Schlossteile gemäss Fig. II und
Fig. 13 die Seitenansicht eines sechsten Kettenschlosses.



   In Fig. 1 sind 21 zwei in die Endglieder 22 zweier Kettenstränge eingehängte Schlossteile eines Kettenschlosses. Die
Schlossteile sind mit den Enden ihrer Schenkel 23 in Aufnah mebohrungen 24 eines Schliessstückes 25 eingeführt und wer den hier durch Kupplungselemente 26, welche in Querboh rungen 27 passen, festgehalten. Um eine Verankerung der
Schlossteile 21 im Schliessstück 25 zu ermöglichen, sind die Schenkel 23 der Schlossteile 21 mit seitlichen Mulden 28 versehen, welche Teile des Umfangs der Kupplungselemente 26 umschliessen (s. Fig. 1 und 2). Die Mulden verlaufen bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 bis 3 parallel zur Mittelebene durch die Schenkel 23 der beiden U-förmigen Schlossteile 21. Diese Lösung bietet den Vorteil, dass die Mulden in spannungsmässig günstigen Zonen der Schlossteile liegen.



   Das Kettenschloss gemäss Fig. 5 bis 6 ist ähnlich aufgebaut wie das Kettenschloss gemäss Fig. 1 bis 3. Anders als bei dem ersten Ausführungsbeispiel verlaufen die Mulden hierjedoch senkrecht zu einer durch die Schenkel der beiden U-förmigen Schlossteile verlaufenden Ebene. Zum besseren Verständnis sind für entsprechende Teile des Kettenschlosses gemäss Fig. 5 bis 6 die gleichen Bezugszeichen verwendet worden wie bei dem Kettenschloss gemäss Fig. 1 bis 3.



   Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht das Kettenschloss aus zwei Schlosshälften 21, die in Grösse und Form übereinstimmen und in Endglieder 22 zweier Kettenstränge eingehängt sind. Die Schenkel 23 der Schlossteile 21 ragen auch hier in Aufnahmebohrungen 24 des Schliessstükkes 25. Zur Verankerung der Schenkel 23 im Schliessstück 25 dienen Kupplungselemente 26, die in Querbohrungen 27 des Schliessstückes eingeführt sind, welche mit Mulden 28 in den Enden der Schenkel 23 fluchten. Wie insbesondere die Fig. 4 erkennen lässt, zeichnet sich das Kettenschloss gemäss Fig. 4 bis 6 durch einen symmetrischen Aufbau aus.



   Es sind zahlreiche Abwandlungen von Kettenschlössern denkbar. So zeigen die Fig. 7 und 8 die Schlossteile 21 eines Kettenschlosses, deren Schenkel 23 in ähnlicher Weise mit Mulden 28 versehen sind wie die Schenkel der Schlossteile des Kettenschlosses gemäss Fig. 4 bis 6. Während bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel die an den Enden der Schenkel der Schlossteile angeordneten Mulden an den Innenseiten der Schenkel liegen, liegen sie bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 und 8 an den Aussenseiten der Schenkel. Das Schliessstück ist zur Erhöhung der Übersichtlichkeit weggelassen worden.



   Die Fig. 9 und 10 zeigen zwei Schlossteile 29 und 30 eines Kettenschlosses, das als   Übergangsschloss    verwendbar ist. Als Übergangsschlösser bezeichnet man Schlösser, die zum Verbinden von Ketten oder Bauteilen mit unterschiedlichen Abmessungen dienen. Im dargestellten Fall lässt sich an das Schlossteil 30 beispielsweise ein Kettenstrang mit dickeren Gliedern anschliessen als an das Schlossteil 29. Bei dem Kettenschloss gemäss Fig. 9 und 10 sind die Mulden 28 so angeordnet, dass sie über das gesamte Schloss betrachtet abwechselnd auf der einen und der anderen Seite der Schlossteile 29, 30 zu liegen kommen.



   Die Fig. 11 und 12 zeigen zwei Schlossteile 21 mit Mulden, die parallel zu einer durch die Schenkel der beiden Schlossteile verlaufenden Ebene angeordnet sind und schräg zu einer senkrecht zu dieser Ebene verlaufenden Ebene stehen. Die Mulden 28 haben dabei eine solche Lage, dass ihre auf die durch die Schenkel der Schlossteile verlaufenden Ebene projizierten Achsen einander kreuzen. Die zuletzt genannte Lösung vereinigt in sich die Vorteile weitgehender Symmetrie und günstiger Spannungsverhältnisse.

 

   Um die Kupplungselemente 26 einerseits bequem montierbar bzw. demontierbar zu gestalten und andererseits sicher in ihrer Sollage zu halten, erweist es sich als vorteilhaft, sie durch aus elastischem Material bestehende Verriegelungsorgane 31 zu arretieren. Eine Möglichkeit der Anordnung von Verriegelungsorganen zeigen die Fig. 1 bis 2. Anstelle von bolzenförmigen Verriegelungsorganen können auch ringförmige Verriegelungsorgane verwendet werden, die die Kupplungselemente kraft-oder auch formschlüssig umfassen.

 

   Eine besonders einfache Verriegelung mit nur einem Verriegelungsorgan zeigen die Fig. 4 und 5, bei denen das Ver  riegelungsorgan 31 die Schlossteile 21 auseinanderzudrükken und dadurch die Kupplungselemente 26 mittelbar festzuklemmen sucht.



   Fig. 13 zeigt ein Kettenschloss, welches nicht aus U-förmigen Schlossteilen besteht, sendern aus einem von einem Ösenbolzen gebildeten Schlossteil 32 und einem eine Öse und eine Hülse aufweisenden Schlossteil 33. Wie man aus der Zeichnung erkennt, ragen auch hier die Kupplungselemente in in Schliessrichtung versetzte Mulden 28 des bolzenförmigen Endes 34 des Schlossteils 32. Die zuletzt genannte Konstruktion bietet den Vorteil, dass ein Schliessstück nicht erforderlich ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Kettenschloss mit zwei durch zylinder- oder hülsenförmige Kupplungselemente (26) unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Schliessstückes (25) miteinander verbundenen Schlossteilen, die an ihren miteinander verbundenen Enden Mulden (28) aufweisen, in die jeweils ein Teil des Umfangs eines Kupplungselementes (26) ragt, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils an einem Ende der Schlossteile (21, 29, 30, 32) angeordneten Mulden (28) in Schliessrichtung zueinander versetzt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kettenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden (28) an den Schenkeln (23) zweier U-förmiger Schlossteile (21, 29, 30) parallel zu einer mittig durch die Schenkel der Schlossteile verlaufenden Ebene verlaufen (Fig. 1 bis 3, 9 bis 12).
    2. Kettenschloss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden(28) schräg zu den Längsachsen der Schenkel der Schlossteile (21) verlaufen (Fig. 12).
    3. Kettenschloss nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen jeweils zweier Mulden (28) an beiden Schenkeln eines U-förmigen Schlossteils (21) miteinander fluchten.
    4. Kettenschloss nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden (28) so angeordnet sind, dass ihre auf die die Schenkel enthaltene Mittelebene der Schlossteile (21) projizierten Achsen einander kreuzen (Fig. 11,12).
    5. Kettenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden (28) senkrecht zur durch die Schenkel zweier U-förmiger Schlossteile verlaufenden Mittel-Ebene verlaufen (Fig. 4 bis 6, 7 bis 8).
    6. Kettenschloss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden der Schenkel (23) der Schlossteile angeordneten Mulden (28) an den Innenseiten der Schenkel liegen (Fig. 4 bis 6).
    7. Kettenschloss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden der Schenkel (23) der Schlossteile angeordneten Mulden (28) an den Aussenseiten der Schenkel liegen (Fig. 7 bis 8).
    8. Kettenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es mit elastischen Verriegelungsorganen (31) für die Kupplungselemente (26) versehen ist (Fig. 2).
    9. Kettenschloss nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsorgane (31) in Bohrungen eines Schliessstückes (25) untergebracht sind, welche quer zu den Bohrungen (27) für die Kupplungselemente (26) laufen (vgl. Fig. 4).
CH982271A 1971-07-05 1971-07-05 Kettenschloss. CH548554A (de)

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GB3128772A GB1377672A (en) 1971-07-05 1972-07-04 Chain couplers
DE2233615A DE2233615C3 (de) 1971-07-05 1972-07-04 Kettenschloß
US00269283A US3822549A (en) 1971-07-05 1972-07-05 Chain couplers
SU1807127A SU506327A3 (ru) 1971-07-05 1972-07-05 Соединительное звено дл цепи
FR7224241A FR2145247A5 (de) 1971-07-05 1972-07-05
BE785870A BE785870A (fr) 1971-07-05 1972-07-05 Joint de chaine

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