CH548239A - Apparat zur befestigung von nietstiften in federkappen bei der herstellung von mehrfachtaschen. - Google Patents

Apparat zur befestigung von nietstiften in federkappen bei der herstellung von mehrfachtaschen.

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CH548239A
CH548239A CH261873A CH261873A CH548239A CH 548239 A CH548239 A CH 548239A CH 261873 A CH261873 A CH 261873A CH 261873 A CH261873 A CH 261873A CH 548239 A CH548239 A CH 548239A
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CH
Switzerland
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pockets
boom
arms
arm
pocket
Prior art date
Application number
CH261873A
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English (en)
Original Assignee
Lebrecht Robert
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B31/00Hand tools for applying fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)

Description


  
 



   Seit einiger Zeit ist es Mode, Damentaschen als sogenannte Zwei- oder Mehrfachtaschen auszubilden. Dabei besteht die Tasche aus mehreren Einzeltaschen, die zusammengenäht oder zusammengeheftet werden. Das Zusammennähen oder -heften ist arbeitsintensiv. So gefertigte Taschen halten überdies dem täglichen Gebrauch oft nicht stand. Zahlreiche Hersteller verwenden deshalb seit einiger Zeit zur Verbindung der einzelnen Taschenteile Nietstifte 1, die durch das Material beider Taschen 4, 5 durchgreifen, wobei die Materialteile beider Taschen durch Stiftkopf und Widerhaken 3, die in einen Federkopf 2 eingreifen, zusammengehalten werden. Bisher wurden die Nietstifte von Hand an die richtige Stelle in die Tasche gesteckt, durch die zu verbindenden Leder- oder Kunststofftaschenwände durchgestochen und alsdann die Kappe auf den Stift gedrückt.

  Obwohl damit die Verbindung der Taschenteile erheblich verbessert werden konnte, ist das   Vemieten    von Hand umständlich und zeitraubend. Dazu kommt, dass es bei der Handarbeit grosser Sorgfalt bedarf, um im Tascheninnern die Nieten am gewünschten Ort anzubringen.



   Die Erfindung bezweckt die mechanische Ausführung dieser Arbeit. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. 1-3 der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Der Apparat besteht aus einem Auslegerpaar (6, 7), wobei ein Ausleger (6) Nietstifte (1) und der andere (7) Federkappen (2) aufnimmt. Die Ausleger sind an einem Ende freistehend, am anderen Ende drehbar so verbunden, dass der eine Ausleger am freien Ende vom anderen weggezogen oder herangedrückt werden kann, was beispielsweise pneumatisch (8) geschehen kann. Die eine der zu verbindenden Taschen (4) wird über den einen   Ausleger (6)    gestülpt, indem auf einer Nut der Nietstift (1) eingedrückt wird, während die andere der zu verbindenden Taschen (5) über den anderen Ausleger (7) gestülpt wird, indem in einer Rinne die Federkappe (2) liegt.



  Durch Zusammenpressen der Ausleger wird ereicht, dass die Nietstifte die Taschenwände durchstossen und in die Federkappen einschnappen, sodass die Verbindung der beiden Taschen hergestellt ist und die miteinander verbundenen Taschen als Einheit nach Öffnen der Ausleger herausgezogen werden können.



   Der erfindungsgemässe Apparat kann auch zwei oder   nzehrere    Auslegerpaare, die zueinander entsprechend der Taschenbreite verstellbar sind (9) aufweisen. wobei an den Auslegern Anschläge (10) so angebracht sind, dass die Position der Nietstifte in der Taschenwand zum voraus für beliebige Arbeitsvorgänge fixiert werden kann und in einem Arbeitsgang zwei oder mehr Vernietungen vorgenommen werden können.



   PATENTANSPRUCH



   Apparat zur Befestigung von Nietstiften (1) in Federkappen (2) bei der Herstellung von Mehrfachtaschen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Auslegerpaar (6, 7) an einem Ende freisteht und die beiden Ausleger am anderen Ende zueinander drehbar so verbunden sind, dass die freien Enden der Ausleger zueinander geöffnet und zusammengedrückt werden können, wobei in einer Nut des einen Auslegers der Nietstift (1) liegt, während in einer Rinne des anderen Auslegers die Federkappe (2) liegt, derart, dass beim Öffnen der Ausleger über jeden Ausleger je eine der zu verbindenden Ledertaschen gestülpt werden kann und beim Zusammendrücken der Ausleger der Nietstift die Taschenwände durchsticht und in die Federkappe einschnappt, womit die Verbindung der Ledertaschen hergestellt ist.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslegerpaar pneumatisch (8) geöffnet und zusammengedrückt wird.



   2. Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Auslegerpaare miteinander beweglich so verbunden sind, dass die Auslegerpaare in der gleichen Ebene zusammengedrückt werden und die Abstände der Auslegerpaare in dieser Ebene variabel sind.



   3. Apparat gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden der Ausleger verstellbare Anschläge (10) angebracht sind, um die Taschen, die über die Ausleger gestülpt werden, zu fixieren und die Verbindungsstellen in den Taschen für beliebige Arbeitsgänge zu positionieren.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Seit einiger Zeit ist es Mode, Damentaschen als sogenannte Zwei- oder Mehrfachtaschen auszubilden. Dabei besteht die Tasche aus mehreren Einzeltaschen, die zusammengenäht oder zusammengeheftet werden. Das Zusammennähen oder -heften ist arbeitsintensiv. So gefertigte Taschen halten überdies dem täglichen Gebrauch oft nicht stand. Zahlreiche Hersteller verwenden deshalb seit einiger Zeit zur Verbindung der einzelnen Taschenteile Nietstifte 1, die durch das Material beider Taschen 4, 5 durchgreifen, wobei die Materialteile beider Taschen durch Stiftkopf und Widerhaken 3, die in einen Federkopf 2 eingreifen, zusammengehalten werden. Bisher wurden die Nietstifte von Hand an die richtige Stelle in die Tasche gesteckt, durch die zu verbindenden Leder- oder Kunststofftaschenwände durchgestochen und alsdann die Kappe auf den Stift gedrückt.
    Obwohl damit die Verbindung der Taschenteile erheblich verbessert werden konnte, ist das Vemieten von Hand umständlich und zeitraubend. Dazu kommt, dass es bei der Handarbeit grosser Sorgfalt bedarf, um im Tascheninnern die Nieten am gewünschten Ort anzubringen.
    Die Erfindung bezweckt die mechanische Ausführung dieser Arbeit. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. 1-3 der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Der Apparat besteht aus einem Auslegerpaar (6, 7), wobei ein Ausleger (6) Nietstifte (1) und der andere (7) Federkappen (2) aufnimmt. Die Ausleger sind an einem Ende freistehend, am anderen Ende drehbar so verbunden, dass der eine Ausleger am freien Ende vom anderen weggezogen oder herangedrückt werden kann, was beispielsweise pneumatisch (8) geschehen kann. Die eine der zu verbindenden Taschen (4) wird über den einen Ausleger (6) gestülpt, indem auf einer Nut der Nietstift (1) eingedrückt wird, während die andere der zu verbindenden Taschen (5) über den anderen Ausleger (7) gestülpt wird, indem in einer Rinne die Federkappe (2) liegt.
    Durch Zusammenpressen der Ausleger wird ereicht, dass die Nietstifte die Taschenwände durchstossen und in die Federkappen einschnappen, sodass die Verbindung der beiden Taschen hergestellt ist und die miteinander verbundenen Taschen als Einheit nach Öffnen der Ausleger herausgezogen werden können.
    Der erfindungsgemässe Apparat kann auch zwei oder nzehrere Auslegerpaare, die zueinander entsprechend der Taschenbreite verstellbar sind (9) aufweisen. wobei an den Auslegern Anschläge (10) so angebracht sind, dass die Position der Nietstifte in der Taschenwand zum voraus für beliebige Arbeitsvorgänge fixiert werden kann und in einem Arbeitsgang zwei oder mehr Vernietungen vorgenommen werden können.
    PATENTANSPRUCH
    Apparat zur Befestigung von Nietstiften (1) in Federkappen (2) bei der Herstellung von Mehrfachtaschen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Auslegerpaar (6, 7) an einem Ende freisteht und die beiden Ausleger am anderen Ende zueinander drehbar so verbunden sind, dass die freien Enden der Ausleger zueinander geöffnet und zusammengedrückt werden können, wobei in einer Nut des einen Auslegers der Nietstift (1) liegt, während in einer Rinne des anderen Auslegers die Federkappe (2) liegt, derart, dass beim Öffnen der Ausleger über jeden Ausleger je eine der zu verbindenden Ledertaschen gestülpt werden kann und beim Zusammendrücken der Ausleger der Nietstift die Taschenwände durchsticht und in die Federkappe einschnappt, womit die Verbindung der Ledertaschen hergestellt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslegerpaar pneumatisch (8) geöffnet und zusammengedrückt wird.
    2. Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Auslegerpaare miteinander beweglich so verbunden sind, dass die Auslegerpaare in der gleichen Ebene zusammengedrückt werden und die Abstände der Auslegerpaare in dieser Ebene variabel sind.
    3. Apparat gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden der Ausleger verstellbare Anschläge (10) angebracht sind, um die Taschen, die über die Ausleger gestülpt werden, zu fixieren und die Verbindungsstellen in den Taschen für beliebige Arbeitsgänge zu positionieren.
CH261873A 1973-02-23 1973-02-23 Apparat zur befestigung von nietstiften in federkappen bei der herstellung von mehrfachtaschen. CH548239A (de)

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CH548239A true CH548239A (de) 1974-04-30

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ID=4237802

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CH261873A CH548239A (de) 1973-02-23 1973-02-23 Apparat zur befestigung von nietstiften in federkappen bei der herstellung von mehrfachtaschen.

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