CH538666A - Optisches Zielgerät - Google Patents

Optisches Zielgerät

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Publication number
CH538666A
CH538666A CH1238572A CH1238572A CH538666A CH 538666 A CH538666 A CH 538666A CH 1238572 A CH1238572 A CH 1238572A CH 1238572 A CH1238572 A CH 1238572A CH 538666 A CH538666 A CH 538666A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
beam path
target device
weapon
image intensifier
optical
Prior art date
Application number
CH1238572A
Other languages
English (en)
Inventor
Burmester Volker
Stamm Volker Von
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH538666A publication Critical patent/CH538666A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein mit einer Bildverstärkerröhre ausgerüstetes optisches Zielgerät zur Anbringung auf Waffen.



   Um das Zielen, d. h. das Richten einer Waffe auf ein bestimmtes Ziel, auch bei schlechten Lichtverhältnissen zu ermöglichen, ist es schon bekannt, optische Zielgeräte zu verwenden, die mit einer Bildverstärkenröhre ausgerüstet sind.



  Damit diese Zielgeräte nun möglichst lichtstark und leistungsfähig sind, werden grosse Objektivdurchmesser benötigt. Bei durchgehendem Strahlengang, d. h. die Achse der Austrittspupille fällt mit der Achse der Bildröhre und des Objektivs zusammen, ergeben sich nun für die Anbringung eines solchen Zielgerätes an einer Waffe insofern erhebliche Nachteile, als das Zielgerät bedingt durch den grossen Objektivdurchmesser gegenüber der Waffenachse einen ausreichend grossen Abstand einhalten muss.



   Wird ein solches Zielgerät nun an einer Handfeuerwaffe, beispielsweise einem Gewehr, einem Maschinengewehr oder dergl. angebracht, so liegt die Austrittspupille, hervorgerufen durch den benötigten grossen Objektivdurchmesser, weit über der natürlichen, mechanischen Visierlinie der Waffe und damit recht ungünstig und unbequem für den Schützen. Wird dagegen das Zielgerät seitlich an einer Waffe, beispielsweise an einer Panzerabwehrwaffe, angebracht, wobei in solchen Fällen meist die Lage der Austrittspupille gegenüber der Waffe vorgegeben ist, dann ergibt sich durch den grossen Abstand der Zielgeräteachse von der Waffenachse und durch das beträchtliche Gewicht des mit einer Bildröhre ausgerüsteten Zielgerätes zwangsläufig ein auf die Waffe wirkendes Drehmoment, wodurch die Handhabung und das Zielen mit einer solchen Waffe erheblich erschwert wird.



   Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, die oben genannten Nachteile weitgehend zu vermeiden und ein mit einer Bildverstärkerröhre ausgerüstetes optisches Zielgerät zu schaffen, bei dem die Lage der Austrittspupille unabhängig von der Achse des Zielgerätes ist.



   Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäss der Erfindung darin, dass im Strahlengang des Zielgerätes vor der Lupe ein optisches System zur Abwinklung des Strahlenganges vorgesehen ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das optische System ein derart ausgebildetes Spiegel- oder Prismensystem aufweist, dass der Strahlengang beim Austritt aus der Lupe gegenüber der optischen Achse des Zielgerätes parallel versetzt ist.



   Um die bei den üblichen mit Bildverstärkerröhre und nachgeschalteter Lupe ausgerüsteten Zielgeräten bestehenden Schwierigkeiten für die Anbringung von Spiegeln oder Prismen zwischen der Lupe und der Bildverstärkerröhre zu umgehen, können die Spiegel oder Prismen im Strahlengang einer hinter dem Bildschirm der Bildverstärkerröhre angeordneten Fernrohrlupe eingeschaltet sein.



   Durch die erfindungsgemässe Lösung wird nun erreicht, dass die Lage der Austrittspupille des Zielgerätes unabhängig von der Lage des Zielgerätes an die vorgeschriebenen oder zweckmässigsten und bequemsten Orte gebracht werden kann.



  Bei Zielgeräten für Handfeuerwaffen wird daher zweckmässigerweise die Lage der Austrittspupille in die unmittelbare Nähe der mechanischen Visierlinie gelegt werden, um dem Schützen die Möglichkeit zu geben, seine natürliche und zweckmässigste Kopfhaltung beim Schiessen einzunehmen.



  Bei den seitlich an Waffen angebrachten Zielgeräten wird mit Hilfe der Erfindung erreicht, dass die grössten, aus Objektiv und Bildröhre herrührenden Gewichtsanteile näher an die Waffe herangebracht werden können, so dass das auf die Waffe wirkende Drehmoment entscheidend verringert wird sowie die für die Halterung des Zielgerätes benötigte Vorrichtung leichter ausgeführt werden kann.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein auf einer Handfeuerwaffe, beispielsweise einem Gewehr, angebrachtes optisches Zielgerät mit einer Bildverstärkerröhre in einer seitlichen Ansicht;
Fig. 2 ein seitlich an einer Waffe angebrachtes Zielgerät in einer vom Standpunkt des Schützen aus gesehenen Ansicht;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Strahlenganges des Zielgerätes hinter einer Bildverstärkerröhre.



   In der Fig. 1 ist mit 1 eine Handfeuerwaffe mit einer mechanischen Visierlinie 10 gezeigt, an der über eine Halterung 7 ein mit einer Bildverstärkerröhre 3 ausgerüstetes optisches Zielgerät angebracht ist.



   Mit 2 ist dabei ein mit einem grossen Durchmesser versehenes lichtstarkes Objektiv bezeichnet, dessen optische Achse 8 mit der Achse der Bildröhre 3 zusammenfällt. Hinter der Bildröhre 3 ist eine, beispielsweise aus einem rhombischen Prisma 5 bestehende, optische Vorrichtung zur Abwinklung des Strahlenganges des Zielgerätes vorgesehen und mit 4 ist eine Lupe bezeichnet, mit deren Hilfe der Schütze den Bildschirm der Bildröhre 2 beobachten kann. 6 stellt schliesslich eine an der Lupe angebrachte Augenmuschel dar.



   Während nun bei einem Zielgerät mit durchgehendem Strahlengang, d. h. die Achse der Lupe 4 fällt mit der optischen Achse 8 des Zielgerätes zusammen, die durch die Lupe 4 gebildete Austrittspupille des Zielgerätes einen erheblichen Abstand von der mechanischen Visierlinie 10 der Waffe 1 aufweisen würde, wird durch die mit Hilfe des Prismas 5 vorgenommene Abwinklung des Strahlenganges des Zielgerätes eine erheblich günstigere, der mechanischen Ziellinie be   nachbarte    Lage der Austrittspupille erreicht.



   Während in der Fig. 1 das optische Zielgerät senkrecht über der Waffe 1 angebracht wurde, zeigt die Fig. 2 die seitliche Anbringung eines solchen Zielgerätes an einer Waffe 11, beispielsweise einer Panzerabwehrwaffe. Bei solchen Anordnungen wird üblicherweise die Lage der Austrittspupille (Lupe 14) durch die Masse A   und B    vorgegeben. Da nun aber ein mit einer Bildverstärkerröhre ausgerüstetes Zielgerät ein erhebliches Gewicht darstellt, würde bei einem durchgehenden Strahlengang, d. h. die optische Achse des Zielgerätes fällt mit der Lage der Austrittspupille zusammen, das Zielgerät ein Drehmoment, das sich aus dem Gewicht des Zielgerätes und dem Abstand A ergibt, auf die Waffe 11 ausüben, wodurch die Handhabung derselben und insbesondere ein sicheres Zielen sehr schwierig und unbequem wird.

  Zur Behebung dieses Nachteils weist auch hier das erfindungsgemässe Zielgerät eine optische Vorrichtung 15 zur Abwinklung des Strahlenganges des Zielgerätes auf, wodurch die Achse von Bildverstärkerröhre 13 und Objektiv 12 gegenüber der Lage der Austrittspupille 14 um den Betrag C an die Waffe herangerückt wird. Neben der Verringerung des auf die Waffe wirkenden Drehmomentes lässt sich damit auch eine verkürzte leichtere und stabilere Halterung 17 für das Zielgerät erreichen.

 

   In der Fig. 3 ist in schematischer Darstellung der Strahlengang eines mit einer Bildverstärkerröhre ausgerüsteten Zielgeräts gezeigt. Mit 20 ist dabei die Bildverstärkerröhre dargestellt, deren Bildschirm 22 mit Hilfe einer aus einer Kollimatorlinse 23, einem Objektiv 24 und einem Okular 27 bestehenden Fernrohrlupe betrachtet wird. In den Strahlengang dieser Fernrohrlupe ist ein aus zwei Spiegeln 25 und 26 bestehendes Umlenksystem eingeschaltet, mit dessen Hilfe der Strahlengang des Zielgerätes 8 nach dem erfindungsgemässen Vorschlag parallel verschoben wird. Die Anordnung einer Fernrohrlupe anstelle einer normalen Lupe hat nun den   Vorteil, dass genügend Platz für die Anordnung der Spiegel 25, 26 vorhanden ist. 

  Da üblicherweise bei solchen mit einer Bildverstärkerröhre ausgerüsteten Zielgeräten Lupen mit einer verhältnismässig kurzen Brennweite verwendet werden, würde der zwischen der Lupe und dem Bildschirm der Bildröhre verbleibende Abstand nicht ausreichen, um die für die Abwinklung des Strahlenganges erforderlichen Spiegel oder entsprechende Prismen anzuordnen. Mit Hilfe der in der Fig.



   3 dargestellten Fernrohrlupe, deren Brennweite sich aus dem
Verhältnis    f = fk fok
Lup = 0b
LP fob    ergibt, wobei   fk    die Brennweite der Kollimatorlinse,   fob    die
Brennweite des Objektivs und   fok    die Brennweite des Okulars sind, kann bei entsprechender Dimensionierung der Brenn weiten der einzelnen Komponenten eine kurze Brennweite erreicht werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Mit einer Bildverstärkerröhre ausgerüstetes optisches Zielgerät zur Anbringung auf Waffen, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des Zielgerätes vor der Lupe (4, 14) ein optisches System (5, 15, 25, 26) zur Abwinklung des Strahlenganges vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zielgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System ein derart ausgebildetes Spie gel- oder Prismensystem (5, 15) aufweist, dass der Strahlen gang beim Austritt aus der Lupe (4, 14) gegenüber der opti schen Achse des Zielgerätes (8, 18) parallel versetzt ist.
    2. Zielgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System (5, 15, 25, 26) im Strahlengang einer hinter dem Bildschirm (22) der Bildverstärkerröhre (20) angeordneten Fernrohrlupe (23, 24, 27) eingeschaltet ist.
CH1238572A 1971-08-25 1972-08-21 Optisches Zielgerät CH538666A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2142518 1971-08-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH538666A true CH538666A (de) 1973-06-30

Family

ID=5817717

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1238572A CH538666A (de) 1971-08-25 1972-08-21 Optisches Zielgerät

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT323020B (de)
BE (1) BE787897A (de)
CH (1) CH538666A (de)
IT (1) IT969331B (de)
NL (1) NL7211611A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE787897A (fr) 1972-12-18
AT323020B (de) 1975-06-25
NL7211611A (de) 1973-02-27
IT969331B (it) 1974-03-30

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