CH536084A - Schloss für Schmuckstück - Google Patents

Schloss für Schmuckstück

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Publication number
CH536084A
CH536084A CH1314671A CH1314671A CH536084A CH 536084 A CH536084 A CH 536084A CH 1314671 A CH1314671 A CH 1314671A CH 1314671 A CH1314671 A CH 1314671A CH 536084 A CH536084 A CH 536084A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bolt
sleeve part
plug
lock according
spring
Prior art date
Application number
CH1314671A
Other languages
English (en)
Inventor
Hoober Daniel
Frankel Charles
Original Assignee
Hoober Daniel
Frankel Charles
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Publication date
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Publication of CH536084A publication Critical patent/CH536084A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/20Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like
    • A44C5/2052Fasteners provided with at least one push-button acting parallel to the main plane of the fastener and perpendicularly to the direction of the fastening

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  • Adornments (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schloss für ein
Schmuckstück, z. B. zum Befestigen bzw. Sichern von Halsbändern, Armbändern, wie Uhrenbändern, u. dgl.



   Von den verschiedensten Schlössern für Halsbänder, welche zur Zeit im Handel sind, ist kein einziges ganz zufriedenstellend. Die kleinen Abmessungen und die Empfind lichkeit dieser Schlösser machen ihre Herstellung und ihren
Gebrauch recht schwierig. Ähnliche Gründe begrenzen auch die   Ilaltbarkeit    der bekannten Schlösser.



   Eines der am häufigsten verwendeten Schmuckschlösser bekannter Konstruktion soll hier als ein Beispiel dienen. Bei diesem Schloss muss der Benützer vorerst ein Hebelchen zurückziehen und dann eine winzige Öse über einer   Meinen    Öffnung anordnen. Die ganze Operation muss vom Benützer ohne Sicht auf das Schloss, welches zumeist im Nacken getragen wird, vorgenommen werden. Dieses bekannte Schloss ist, wie in der einschlägigen Industrie bekannt, auch sehr schwer herzustellen. Die Dauerhaftigkeit dieses Schlosses hängt von der Festigkeit eines sehr kleinen dünnwandigen Röhrchens beim Biegen ab. Ferner ist das Schloss von der Zuverlässigkeit einer äusserst feinen Schraubenfeder abhängig, welche zumeist in einer gebogenen und nicht in einer geraden Führung arbeitet. Auch das Öffnen dieses bekannten Schlosses ist mit der gleichen sichtlosen Tätigkeit verbunden.



   Ein anderes bekanntes Schloss, welches zur Zeit benützt wird, verurteilt den Benützer dazu, eine spitze Nadel in eine enge Aussparung einzuführen und dann ein winziges schwenkbares Schlossteilchen zu schliessen.



   Die Benützung dieser zweiten bekannten Schlossart ist ziemlich zeitraubend und oft irritierend, und darüber hinaus kann leicht ein unsauberes Schliessen mit nachfolgendem Verlust oder mit Beschädigung des Halsbandes resultieren.



   Die vorliegende Erfindung vermeidet die obengenannten Nachteile. Es ist ein Ziel dieser Erfindung, ein besseres Schloss für Schmuck vorzusehen, welches vereinfachte Mittel zum positiven Verriegeln des genannten Schlosses enthält, bei welchem die Bedienung der Verriegelungsmechanik rasch und leicht erfolgen kann, welches leicht und ökonomisch herstellbar ist und nicht leicht beschädigt oder leicht be   triebsunfähig    wird, und dazu jederzeit betriebssicher ist.



   Die Erfindung betrifft ein Schloss für Schmuckstück, gekennzeichnet durch ein Hülsenteil, einen Riegel im genannten Hülsenteil, ein in das Hülsenteil einführbares Steckteil, welches so ausgebildet ist, dass es mit dem Riegel zusammenwirkt, und eine am Hülsenteil montierte Feder zum Zusammenwirken mit dem genannten Riegel, wobei Hülsenteil und Steckteil je zum Anbringen am Schmuckstück ausgebildet sind.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung, worin ähnlichen Komponenten oder Teilen gleiche Überweisungszeichen in den verschiedenen Ansichten gegeben wurden, näher erläutert.



   Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen Schlosses in geschlossener Stellung,
Fig. 2 eine Darstellung des zerlegten Schlosses nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie   44    in Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt einer anderen Ausführungsform der Erfindung.



   In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Schloss für ein Schmuckstück nach der Erfindung illustriert. Das Schloss ist in geschlossener Stellung gezeigt. Das Schloss kann aus irgendeinem geeigneten Material, wie Metall oder Kunststoff hergestellt sein, und es umfasst ein Hülsenteil 10 und ein damit zusammenwirkendes Steckteil 11. Diese beiden Teile 10 und 11 werden vorzugsweise in zylindrischer bzw. stabartiger Form hergestellt, wie in Fig. 1 bis 3 ersichtlich; man kann sie aber auch in jeder   beliebigen -regelmässigen    oder unregelmässigen Querschnittsform, z. B. quadratisch, dreieckig, hexagonal usw., herstellen. Man kann auch ein Hülsenteil mit einer vom Äusseren des Steckteiles abweichenden Aussenform machen.

  Zum Beispiel kann das Hülsenteil eine zylindrische Aussenform haben, während das Innere zur Aufnahme eines Steckteiles mit dreieckigem Querschnitt eingerichtet ist.



   Wie in der Zeichnung ersichtlich, ist das Steckteil 11 ein länglicher Stab oder Steckbolzen mit sich verjüngender gefaster Spitze 12 am einen Ende und einem Ring 13 (oder ähnlicher Einrichtung zum Anbringen eines Halsbandes oder Uhrenbandes) an der   Aussenfläche    14 des der gefasten Spitze 12 entgegengesetzten Endes. Unmittelbar hinter der gefasten Spitze 12 ist eine Ringnut 15 zur Aufnahme der Sperrklinke bzw. des Riegels 16 vorgesehen. Obschon hier das Steckteil mit sich verjüngender gefaster Spitze 12 gezeigt ist, so kann doch hierfür jede Form verwendet werden, welche geeignet ist, um das Steckteil 11 in die zentrale Öffnung 17 des Riegels 16 einzuführen. So könnte die Spitze z. B. auch geschossförmig oder spitz zulaufend sein.



   Das Hülsenteil 10 besteht aus einem Hauptkörper 18 mit einer Schulter 19 mit kleinerem Durchmesser am einen Ende, und aus einer am einen Ende geschlossenen Kappe 20, welche einen Kragen 21 zum Zusammenwirken mit der Schulter 19 an ihrem offenen Ende aufweist, wie in Fig. 2 dargestellt. Der Kragen hat eine Einkerbung oder einen Ausschnitt 22, welcher den oberen Teil oder die Zunge 23 des Riegels 16 aufnimmt und so hält, dass er die Flachfeder 24 aufnimmt. Die Kappe 20 weist ebenfalls einen Ring 13 an seiner äusseren Endfläche 25 auf. Der Ring kann, wie gezeigt, permanent befestigt sein, z. B. durch Löten, oder er kann mit der Kappe aus einem Stück geformt sein. Der Ring könnte aber auch lösbar, z. B. mittels einer Schraube, mit der Kappe verbunden sein.



   Der Riegel 16 hat eine zentrale Öffnung 17 und besteht aus einem Flachmetall-Stanzstück oder aus geformtem Kunststoff. Die Dicke des Riegels 16 ist so bemessen, dass er relativ leichtgängig in der Ringnut 15 sitzt. Die Zentralöffnung
17 hat einen Durchmesser, der etwas grösser ist als derjenige des Steckteiles 11. Der obere Teil oder die Zunge 23 des Riegels 16 tritt durch den Ausschnitt 22 heraus und hat einen Schlitz 27, welcher der Aufnahme des freien Endes 28 der Flachfeder 24 dient. Die Zentralöffnung erhält eine Form, welche den Zutritt des Steckteils gestattet.



   Wie in Fig. 3 illustriert, ist der Riegel 16 zwischen der Kappe 20 und einem Hauptkörper 18 angeordnet und ist durch eine Flachfeder 24 betätigbar. Der untere Fortsatz 29 ruht auf dem Inneren des Kragens 21 und dient dazu, den Riegel korrekt ausgerichtet zu halten, wenn das Schloss ge öffnet wird. Fig. 4 illustriert, wie die gefaste Spitze 12 des Steckteiles 11 dazu dient, das Steckteil durch die Zentral öffnung 17 des Riegels 16 zu führen, wenn das Steckteil 11 gleitend nach vorn auf die Kappe 20 zu bewegt wird.

 

   Im Betrieb wird das Steckteil 11 in den Hauptkörper 18 eingeführt und gleitend vorwärts auf die Kappe 20 zu bewegt, um das Schloss zu schliessen. Die gefaste Spitze 12 des Steckteiles 11 führt letzteres dabei durch die Zentralöffnung 17 des Riegels 16 und wirkt als Nocken gegen die periphere Oberfläche der Zentralöffnung 17 des Riegels, wodurch dieser vorübergehend verschoben wird und die vollständige Einführung des Steckteiles 11 gestattet. Wenn dann die Ringnut 15 die richtige Stellung zum Eingriff mit dem Riegel 16 erreicht hat, kann dieser von der Feder 24 in die Ausgangslage zurückbewegt werden, wobei der Riegel 16 in die Ringnut 15 eingreift und das Schloss positiv verriegelt ist.

  Zum Entriegeln und Öffnen des Schlosses drückt man auf  die obere Zunge 23 des Riegels 16 in Richtung der Oberfläche des Hülsenteils 10, wodurch der Riegel aus der Ringnut gelöst wird und nun das Steckteil von der Kappe 20 hinweg herausgezogen wird.



   Die Flachfeder 24 übt einen konstanten Druck auf den Riegel 16 aus, wodurch eine positive Verriegelungswirkung erzielt wird. Die Flachfeder 24 kann in einer axial verlaufenden   Zut    24a versenkt angeordnet sein, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, und sie kann mittels einer Schraube 26 gesichert sein.



   Es können aber auch irgendwelche andere Montagemittel, die dem Fachmann bestens bekannt sind, Anwendung finden. Die Feder sollte aus einem Material gearbeitet sein, welches zuverlässiges Funktionieren garantiert, wie z. B.



  Federstahl oder federelastischer Kunststoff.



   Das Schloss wie es soeben beschrieben wurde, kann dadurch zusammengebaut werden, dass man unter Zwischenfügung des Riegels 16 die Kappe 20 und den Hauptkörper 18 des Hülsenteiles 10 zusammenfügt, wobei der Riegel 16 mit der Zunge 23 im Ausschnitt 22 sitzt und der Schlitz 27 das freie Ende 28 der Flachfeder 24 aufnehmen kann. Dabei wird im vorliegenden Falle zum Zusammenhalten des Hülsenteils
10 der Presssitz zwischen Schulter 19 und Kragen 21 verwendet, deren entsprechende Durchmesser diesbezüglich richtig zu bemessen sind. Hierzu kann man aber auch die verschiedensten anderen Methoden und Mittel verwenden, wobei man die Hülsenteil-Teile permanent oder lösbar vereinigen kann. Zum Beispiel kann eine geringe Klebstoffmenge oder eine Lot- oder Flussmittel-Kombination auf die Schulter 21 aufgebracht werden, um eine permanente Verbindung der Teile zu erzielen.

 

   Fig. 5 zeigt ein modifiziertes Schloss für ein Schmuckstück, welches die Merkmale der Erfindung aufweist. Das Schloss ist ähnlich wie bei der Ausfuhrungsform der Fig. 1 bis 4 konstruiert. Bei dieser Ausführungsform haben jedoch Riegel 30, Hülsenteil 31 und Steckteil 32 alle einen quadratischen Querschnitt. Das Schliessen dieses Schlosses macht eine besondere, aber trotzdem koaxiale Stellung von Hülsenund Steckteil erforderlich. Dies trifft zu, wenn ein unregelmässiger Querschnitt verwendet wird; aber unter gewissen Verwendungsbedingungen kann dies erwünscht sein. Bei dieser Ausführungsform ist eine quadratische Spitze 33 des Steckteiles 32 vorhanden, und die Ringnut ist dementsprechend ausgebildet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schloss für Schmuckstück, gekennzeichnet durch ein Hülsenteil (10), einen Riegel (16) im genannten Hülsenteil, ein in das Hülsenteil einführbares Steckteil (11), welches so ausgebildet ist, dass es mit dem Riegel zusammenwirkt, und eine am Hülsenteil montierte Feder (24) zum Zusammenwirken mit dem genannten Riegel, wobei Hülsenteil und Steckteil je zum Anbringen am Schmuckstück ausgebildet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenteil (10) einen Hauptkörper (18) mit einer Schulter (19) am einen Ende und eine zur Schulter passende Kappe (20) aufweist, wobei eine radiale Aussparung (22) am Hülsenteil zwischen Kappe und Hauptkörper ausgebildet ist.
    2. Schloss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (11) einen länglichen Stab mit einer Nase (12) am vorderen Stabende aufweist, welcher Stab hinter besagter Nase eine Nut (15) aufweist, welche Nut so ausgebildet ist, dass sie besagtem Riegel (16) Sitz bietet.
    3. Schloss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Nase (12) gefast ist.
    4. Schloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (16) als flacher Körper ausgebildet ist und eine Zunge (23) und eine zentrale Öffnung (17) für den Durchtritt des Steckteils (11) aufweist, welche Zunge (23) durch die Aussparung (22) im Hülsenteil (10) herausragt und an welcher Zunge die genannte Feder (24) angreift, um die genannte Zentralöffnung (17) innerhalb des Hülsenteils (10) so auszurichten, dass beim Durchtritt des genannten Steckteiles (11) durch die genannte Zentralöffnung (17) der Riegel in die genannte Nut (15) einrastet.
    5. Schloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Zunge (23) einen Schlitz (27) zur Aufnahme der genannten Feder (24) hat.
    6. Schloss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Feder (24) eine stabartige Feder ist, welche mit genanntem Steckteil (11) parallelaxial angeordnet ist, welche Feder (24) mit einem Ende (26) am Hülsenteil befestigt ist, während das andere Ende (28) frei ist, um mit besagtem Riegel (16) in Eingriff zu treten.
    7. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (11) in seiner Längsrichtung gegen über dem genannten Riegel (16) verschiebbar ist und zur Aufnahme des genannten Riegels (16) eingerichtet ist, und dass die Feder (24) den genannten Riegel (16) in Verriegelungsstellung hält.
    8. Schloss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (16) als flacher Körper ausgebildet ist und eine zentrale Öffnung (17) hat, die der Querschnittform des genannten Steckteils (11) entspricht.
    9. Schloss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenteil zylindrisch ist.
    10. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenteil (10) zylindrisch ist, und eine axiale Bohrung aufweist, die sich wenigstens über einen Teil seiner Länge erstreckt, dass als Riegel (16) ein flacher, eine Öffnung (17) aufweisender Körper dient, welcher innerhalb des Hülsenteils (10) quer zur Achse desselben beschränkt beweglich ist, wobei die Öffnung (17) des Riegels (16) praktisch dieselbe Form wie die Hülsenteil-Bohrung aufweist und aus einer ersten Stellung, in welcher ein Teil der Peripherie der Riegel-Öffnung (17) in die Hülsenteilbolzrung hineinragt, in eine zweite Stellung, in welcher die lichte Weite der Hülsenteilbohrung frei ist, bewegbar ist, wobei die Feder (24) den Riegel (16) in die erstgenannte Stellung drückt, und dass das Steckteil (11) eine Ringnut (15) zum Eingriff mit dem Riegel (16) aufweist,
    wobei das Steckteilende (12) so ausgebildet ist, dass es beim Einstecken in die Hülse (10) den Riegel (16) bis zum Einrasten in der Ringnut (15) aus seiner ersten in seine zweite Stellung bewegt, und dass Betätigungsmittel (23) zum Lösen des Riegels (16) vorgesehen sind.
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