CH522232A - Binokulares Nachtsehgerät - Google Patents

Binokulares Nachtsehgerät

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Publication number
CH522232A
CH522232A CH511571A CH511571A CH522232A CH 522232 A CH522232 A CH 522232A CH 511571 A CH511571 A CH 511571A CH 511571 A CH511571 A CH 511571A CH 522232 A CH522232 A CH 522232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bridge
night vision
vision device
binocular night
binocular
Prior art date
Application number
CH511571A
Other languages
English (en)
Inventor
Haldenwang Rene
Original Assignee
Siemens Ag Albis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag Albis filed Critical Siemens Ag Albis
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Publication of CH522232A publication Critical patent/CH522232A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/12Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices with means for image conversion or intensification
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


  
 



  Binokulares Nachtsehgerät
Die vorliegende Erfindung betrifft ein binokulares Nachtsehgerät mit in einer Knickbrücke untergebrachtem Hochspannungserzeuger zur Speisung der in den Optikkanälen enthaltenen Bildwandlerröhren.



   Es sind binokulare Nachtsehgeräte bekannt, bei denen die für den Betrieb der Bildwandlerröhren notwendige Hochspannung von der Grössenordnung 16 kV in der Knickbrücke erzeugt oder von einem externen Hochspannungserzeuger der Knickbrücke zur Verteilung zugeführt wird. Die Zuführung zu den Bildwandlerröhren erfolgt dann von der Knickbrücke aus über teilweise ausserhalb des Optikgehäuses verlaufen de, mit Dichtungsmanschetten versehene, isolierte Zuleitungen. Da die Binokulare zur Anpassung an die individuellen Augenabstände der Beobachter um die Knickachse schwenkbare Optikkanäle aufweisen, müs sen diese Zuleitungen flexibel sein.



   Nachteilig wirkt sich bei diesen Ausführungen aus, dass die Isolation der Zuleitungen leicht verletzbar ist und dass die Zuleitungen durch Einhängen an einem fremden Gegenstand herausgerissen werden können.



   Ferner   sind    verhältnismässig viele feuchtigkeitsdicht abzuschliessende Übergänge zwischen Zuleitungen, Dichtungsmanschetten und Gehäuseeintrittsstellen vorhanden.



   Der Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein binokulares Nachtsehgerät zu schaffen, welches die genannten Nachteile nicht aufweist.



   Die erfindungsgemässe Lösung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungszuführung vom Hoch spannungserzeuger zu den Bildwandlerröhren eine die Öffnungen von zu den elektrischen Anschlussstellen des Hochspannungserzeugers bzw. der Bildwandlerröhren führenden Bohrungen in den Optikkanälen und der
Knickbrücke überdeckende und mit einer Auflagefläche versehene Verteilerbrücke umfasst, die mit zwei senkrecht auf der Auflagefläche stehenden Aussenzapfen und einem ebensolchen zentralen Zapfen in die genannten Bohrungen hineinragt, dieselben feuchtigkeitsdicht abschliesst und einteilig aus elastischem Material hergestellt ist, dass ferner zur Leitung der Hochspannung biegsame Leiter in der geometrischen Mittellinie der Verteilerbrücke und der Aussenzapfung verlaufen und dass zwei sich im Bereiche der Knickbrücke überdeckende,

   gegeneinander verdrehbare und je mit einem Optikkanal verbundene Deckel als Verschalung und Andrückmittel für die Verteilerbrücke vorgesehen sind.



   Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass der Isolierkörper für die Hochspannungszuführung aus einem Stück besteht, mit Deckeln verschalt ist und daher weder herausgerissen noch beschädigt werden kann und dass die drei in die Öffnungen der elektrischen Anschlussstellen hineinragenden Aussenzapfen und   zentrale    len Zapfen des Isolierkörpers gleichzeitig als Dichtungen gegen eindringende Feuchtigkeit ausgebildet sind.



   An Hand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 eine mit Deckeln verschalte Hochspannungszuführung von der Zapfenseite her gesehen, Fig. 2 eine mit Deckeln verschalte Hochspannungszuführung von der Verschalungsseite her gesehen und Fig. 3 einen Schnitt nach   III-III    in Fig. 2.



   Der biegsame, einteilige Isolierkörper der Hochspannungszuführung weist eine aus einem kreisrunden Mittelstück und aus zwei radialen Verteilerarmen 3, 4 bestehende Verteilerbrücke 2 mit einer Auflagefläche 5 auf. Die beiden Verteilerarme 3, 4 , von denen der eine gerade und der andere z-förmig ausgebildet ist, weisen einen rechteckigen Querschnitt auf. Senkrecht auf der Auflagefläche 5 steht an den Enden der Verteilerarme 3, 4 je ein kreisrunder Aussenzapfen 6, 7 und auf dem   Mittelstück ein kreisrunder zentraler Zapfen 8. Die beiden Aussenzapfen 6, 7 tragen je einen konzentrisch eingebetteten Kontaktstift 16, 17. Der zentrale Zapfen 8 weist eine konzentrische Kontaktbuchse 15 und zwei diese konzentrisch umgebende Rippen 18 zur Vergrösserung der Kriechstromfestigkeit auf.

  Ein in der geometrischen Mittellinie der Verteilerbrücke 2 und der Aussenzapfen 6, 7 verlaufender biegsamer elektrischer Leiter 1 verbindet die Kontaktbuchse 15 mit den Kontaktstiften 16, 17. Die rohrförmige Knickbrücke 12 des Binokulars enthält einen Hochspannungserzeuger und wird durch den einsteckbaren zentralen Zapfen 8 feuchtigkeitsdicht abgeschlossen. In jedem der beiden Optikkanäle 13, 14 ist eine zu den elektrischen Anschlussstellen   Ider    Bildwandlerröhre führende und zu den Achsen der Optikkanäle parallele Bohrung vorhanden. In jeder dieser Bohrungen ist ein elektrisch isolierendes Rohr 10, 11 eingesetzt, von denen jedes durch einen der beiden einsteckbaren Aussenzapfen 6, 7 und einen Dichtungsring 9 feuchtigkeitsdicht abgeschlossen ist. Die Auflagefläche 5 deckt die Eintrittsöffnungen der Rohre 10, 11 an der Aussenseite des Binokulars ab.

  Das aus dem Binokular herausragende, rohrförmige Teilstück 19 der mit dem Optikkanal 13 starr verbundenen Knickbrücke 12 weist zwei diagonal angebrachte axiale Einschnitte 19a, 19b auf und ist zur drehbaren Halterung der Deckel 20, 21 mit einem Aussengewinde für eine   Überwurfinutter    22 versehen. Durch die genannten Einschnitte 19a, 19b sind die Verteilerarme 3, 4 der Verteilerbrücke 2 geführt. Die Deckel 20, 21 dienen als Verschalungs- und Anpressmittel für die Verteilerbrücke 2 und greifen mit je einem vorstehenden Lappen 23 in Mitnehmerbohrungen 24, 25 in den Optikkanälen 13, 14 ein. Die Überwurfmutter 22 ist so weit einschraubbar, bis der Nutboden 26 der mit einem Innengewinde versehenen konzentrischen Nut die Stirnseite des mit dem Aussengewinde versehenen rohrförmigen Teilstükkes 19 der Knickbrücke 12 berührt. 

  Die Überwurfmutter 22 mit dem Innenkonus 27 und dem ringförmigen Rand 28 wird zur Führung der Verteilerbrücke 2 und der Deckel 20, 21 verwendet.



   Im Ausführungsbeispiel wurden die aus Kunststoff bestehenden Aussenzapfen 6, 7 in den Verteilerarmen 3, 4 der aus einem Elastomer bestehenden Verteilerbrücke 2 einvulkanisiert. Als Leiter 1 wird eine mit einem Isolierschlauch aus Polytetrafluoräthylen überzogene Kupferlitze verwendet.



   Beim Anpassen des Binokulars an den Augenabstand des Beobachters wird der Optikkanal 14 um die Achse der mit dem Optikkanal 13 starr verbundenen Knickbrücke 12 geschwenkt. Dadurch wird lediglich der z-förmig ausgebildete Verteilerarm 4 der Verteilerbrücke 2 deformiert und die Deckel 20, 21 gegeneinander verdreht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Binokulares Nachtsehgerät mit in einer Knickbrücke untergebrachtem Hochspannungserzeuger zur Speisung der in den beiden Optikkanälen enthaltenen Bildwandlerröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungszuführung vom Hochspannungserzeuger zu den Bildwandlerröhren eine die Öffnungen von zu den elektrischen Anschlussstellen des Hochspannungserzeugers bzw.
    der Bildwandlerröhren führenden Bohrungen in den Optikkanälen (13, 14) und der Knickbrücke (12) überdeckende und mit einer Auflagefläche (5) versehene Verteilerbrücke (2) umfasst, die mit zwei senkrecht auf der Auflagefläche (5) stehenden Aussenzapfen (6, 7) und einem ebensolchen zentralen Zapfen (8) in die genannten Bohrungen hineinragt, dieselben feuchtigkeitsdicht abschliesst und einteilig aus elastischem Material hergestellt ist, dass ferner zur Leitung der Hochspannung biegsame Leiter (1) in der geometrischen Mittellinie der Verteilerbrücke (2) und der Aussenzapfen (6, 7) verlaufen und dass zwei sich im Bereiche der Knickbrücke teilweise überdeckende, gegeneinander verdrehbare und je mit einem Optikkanal (13, 14) verbundene Deckel (20, 21) als Verschalung und Andrückmittel für die Verteilerbrücke (2) vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Binokulares Nachtsehgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenzapfen (6, 7) an ihren Enden konzentrische, mit den elektrischen Leitern (1) verbundene Kontaktstifte (16, 17) aufwei sen.
    2. Binokulares Nachtsehgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Aussenzapfen (6, 7) lötbare Teilstücke der elektrischen Leiter (1) herausragen.
    3. Binokulares Nachtsehgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Zap fen (8) eine konzentrische, mit den Leitern (1) verbun dene Kontaktbuchse (15) aufweist.
    4. Binokulares Nachtsehgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen elektri schen Leiter (1) mit einem Isolierschlauch aus Polytetra fluoräthylen überzogen sind.
    5. Binokulares Nachtsehgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen elektri schen Leiter (1) mit einem Isolierschlauch auf Silikon basis überzogen sind.
CH511571A 1971-04-07 1971-04-07 Binokulares Nachtsehgerät CH522232A (de)

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CH511571A CH522232A (de) 1971-04-07 1971-04-07 Binokulares Nachtsehgerät

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ID=4288174

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