CH521284A - Vorrichtung zum Heben von Lasten - Google Patents
Vorrichtung zum Heben von LastenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F3/00—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Vorrichtung zum Heben von Lasten
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Heben von Lasten, die an ihrem einen Ende aufhängbar und an ihrem anderen Ende zur Befestigung einer Last ausgebildet ist.
Zum Heben von Verschlusseinrichtungen, z.B. von Glockenventilen zum Abschliessen von Silos, in denen pulverförmiges Material gelagert wird, benutzt man vielfach Zugzylinder. Die Kolbenstangen dieser Zugzylinder können von dem im Silo lagernden Material angegriffen werden, wodurch Undichtigkeiten in der Stopfbuchsabdichtung entstehen. Aus diesem Grunde hat man versucht die Kolbenstangen mit faltenbalgähnlichen Kapselungen gegen äussere Einflüsse abzusichern. Bei Böschungsbildungen in sehr grossen Silos führen aber oft seitliche Belastungen der Kolbenstangen zum Verbiegen, wodurch der Zugzylinder nicht mehr funktionsfähig ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen schlauchartigen Dehnungskörper, dessen Hohlraum an beiden Stirnseiten von je einem Abdich tungskörper begrenzt und mit einer Druckmediumleitung verbindbar ist, so dass der Dehnungskörper sich bei Einleiten von Druckmedium in seinen Hohlraum nach aussen dehnt und sich dabei verkürzt und dadurch die angebrachte Last gebogen werden kann.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im Ruhezustand und
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung beim Heben einer Last.
Ein schlauchartiger Dehnungskörper 1 ist oben und unten von je einem Abdichtungskörper 2 begrenzt. Der Dehnungskörper 1 besitzt eine elastische Wand. Diese Wand ist z.B. mit Stahl- oder Gewebearmierungen versehen, die so gewickelt bzw. geflockten sind, dass eine Dehnung der Wand nach aussen zugleich eine Verkürzung des Dehnungskörpers 1 bewirkt. Das kann z.B. durch einen spitzen Geflechtwinkel der Armierungen unterstützt werden, so dass beim Aufblähen der Geflechtswinkel des Dehnungskörpers stumpf wird. In den Hohlraum 7 des Dehnungskörpers 1 mündet eine Leitung 3, die durch den oberen Abdichtungskörper 2 hindurchführt. Das Ganze ist bei 4 aufgehängt. Mit 5 ist eine Last bezeichnet, die am unteren Ende der Hebe-Vorrichtung hängt.
Zum Heben der Last 5 wird durch die Leitung 3 Wasser aus der üblichen Wasserleitung mit 5 bis 8 atü Druck in den Hohlraum 7 des Dehnungskörpers 1 eingelassen. Der Druck des Wassers dehnt den Dehnungskörper 1 nach aussen, wodurch sich derselbe verkürzt und dadurch die Last 5 in die Höhe gehoben wird (Fig. 2).
Der Pfeil 6 zeigt die Höhendifferenz zwischen der ungehobenen und der gehobenen Last 5 an. Anstelle des Wassers kann auch ein anderes Druckmedium, z.B. Druckluft, in den Hohlraum 7 des Dehnungskörpers 1 eingelassen werden. Durch Ablassen des Druckmediums über ein nicht eingezeichnetes Ventil kehrt der Dehnungskörper 1 wieder in seine Ruhelage zurück, das heisst er verlängert sich wieder, wie das Fig. 1 zeigt.
Die beschriebene Hebevorrichtung kann zum Heben von Verschlussorganen für Silos verwendet werden. Sie kann aber auch beispielsweise von Bauarbeitern als Hebevorrichtung verwendet werden. Dabei hat sie den Vorteil, dass auf jeder Baustelle Druckwasser zu ihrer Bedienung vorhanden ist.
PATENTANSPRUCH
Vorrichtung zum Heben von Lasten, die an ihrem einen Ende aufhängbar und an ihrem anderen Ende zur Befestigung einer Last ausgebildet ist, gekennzeichnet durch einen schlauchartigen Dehnungskörper (1), dessen Hohlraum (7) an beiden Stirnseiten von je einem Abdichtungskörper (2) begrenzt und mit einer Druckmediumleitung verbindbar ist, so dass der Dehnungskörper (1) sich bei Einleiten von Druckmedium in seinen Hohlraum (7) nach aussen dehnt und sich dabei verkürzt und dadurch die angebrachte Last gehoben werden kann.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Vorrichtung zum Heben von Lasten Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Heben von Lasten, die an ihrem einen Ende aufhängbar und an ihrem anderen Ende zur Befestigung einer Last ausgebildet ist.Zum Heben von Verschlusseinrichtungen, z.B. von Glockenventilen zum Abschliessen von Silos, in denen pulverförmiges Material gelagert wird, benutzt man vielfach Zugzylinder. Die Kolbenstangen dieser Zugzylinder können von dem im Silo lagernden Material angegriffen werden, wodurch Undichtigkeiten in der Stopfbuchsabdichtung entstehen. Aus diesem Grunde hat man versucht die Kolbenstangen mit faltenbalgähnlichen Kapselungen gegen äussere Einflüsse abzusichern. Bei Böschungsbildungen in sehr grossen Silos führen aber oft seitliche Belastungen der Kolbenstangen zum Verbiegen, wodurch der Zugzylinder nicht mehr funktionsfähig ist.Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen schlauchartigen Dehnungskörper, dessen Hohlraum an beiden Stirnseiten von je einem Abdich tungskörper begrenzt und mit einer Druckmediumleitung verbindbar ist, so dass der Dehnungskörper sich bei Einleiten von Druckmedium in seinen Hohlraum nach aussen dehnt und sich dabei verkürzt und dadurch die angebrachte Last gebogen werden kann.Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im Ruhezustand und Fig. 2 zeigt die Vorrichtung beim Heben einer Last.Ein schlauchartiger Dehnungskörper 1 ist oben und unten von je einem Abdichtungskörper 2 begrenzt. Der Dehnungskörper 1 besitzt eine elastische Wand. Diese Wand ist z.B. mit Stahl- oder Gewebearmierungen versehen, die so gewickelt bzw. geflockten sind, dass eine Dehnung der Wand nach aussen zugleich eine Verkürzung des Dehnungskörpers 1 bewirkt. Das kann z.B. durch einen spitzen Geflechtwinkel der Armierungen unterstützt werden, so dass beim Aufblähen der Geflechtswinkel des Dehnungskörpers stumpf wird. In den Hohlraum 7 des Dehnungskörpers 1 mündet eine Leitung 3, die durch den oberen Abdichtungskörper 2 hindurchführt. Das Ganze ist bei 4 aufgehängt. Mit 5 ist eine Last bezeichnet, die am unteren Ende der Hebe-Vorrichtung hängt.Zum Heben der Last 5 wird durch die Leitung 3 Wasser aus der üblichen Wasserleitung mit 5 bis 8 atü Druck in den Hohlraum 7 des Dehnungskörpers 1 eingelassen. Der Druck des Wassers dehnt den Dehnungskörper 1 nach aussen, wodurch sich derselbe verkürzt und dadurch die Last 5 in die Höhe gehoben wird (Fig. 2).Der Pfeil 6 zeigt die Höhendifferenz zwischen der ungehobenen und der gehobenen Last 5 an. Anstelle des Wassers kann auch ein anderes Druckmedium, z.B. Druckluft, in den Hohlraum 7 des Dehnungskörpers 1 eingelassen werden. Durch Ablassen des Druckmediums über ein nicht eingezeichnetes Ventil kehrt der Dehnungskörper 1 wieder in seine Ruhelage zurück, das heisst er verlängert sich wieder, wie das Fig. 1 zeigt.Die beschriebene Hebevorrichtung kann zum Heben von Verschlussorganen für Silos verwendet werden. Sie kann aber auch beispielsweise von Bauarbeitern als Hebevorrichtung verwendet werden. Dabei hat sie den Vorteil, dass auf jeder Baustelle Druckwasser zu ihrer Bedienung vorhanden ist.PATENTANSPRUCHVorrichtung zum Heben von Lasten, die an ihrem einen Ende aufhängbar und an ihrem anderen Ende zur Befestigung einer Last ausgebildet ist, gekennzeichnet durch einen schlauchartigen Dehnungskörper (1), dessen Hohlraum (7) an beiden Stirnseiten von je einem Abdichtungskörper (2) begrenzt und mit einer Druckmediumleitung verbindbar ist, so dass der Dehnungskörper (1) sich bei Einleiten von Druckmedium in seinen Hohlraum (7) nach aussen dehnt und sich dabei verkürzt und dadurch die angebrachte Last gehoben werden kann.UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schlauchartige Dehnungskörper (1) Armierungen, z.B. aus Stahl- oder Gewebe, aufweist, die so gewickelt oder geflochten sind, dass sie im Sinne der Dehnung des Dehnungskörpers (1) nach aussen und zugleich im Sinne der Verkürzung desselben wirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH641171A CH521284A (de) | 1971-04-30 | 1971-04-30 | Vorrichtung zum Heben von Lasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH641171A CH521284A (de) | 1971-04-30 | 1971-04-30 | Vorrichtung zum Heben von Lasten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH521284A true CH521284A (de) | 1972-04-15 |
Family
ID=4309162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH641171A CH521284A (de) | 1971-04-30 | 1971-04-30 | Vorrichtung zum Heben von Lasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH521284A (de) |
-
1971
- 1971-04-30 CH CH641171A patent/CH521284A/de not_active IP Right Cessation
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