CH514490A - Rohrpostanlage mit zwei miteinander verbundenen Einrohrlinien, für Wendebetrieb - Google Patents

Rohrpostanlage mit zwei miteinander verbundenen Einrohrlinien, für Wendebetrieb

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Publication number
CH514490A
CH514490A CH1031168A CH1031168A CH514490A CH 514490 A CH514490 A CH 514490A CH 1031168 A CH1031168 A CH 1031168A CH 1031168 A CH1031168 A CH 1031168A CH 514490 A CH514490 A CH 514490A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pneumatic tube
tube system
lines
pipe
fan
Prior art date
Application number
CH1031168A
Other languages
English (en)
Inventor
Buchwald Fritz
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
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Publication date
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Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Publication of CH514490A publication Critical patent/CH514490A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/34Two-way operation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description


  
 



  Rohrpostanlage mit zwei miteinander verbundenen Einrohrlinien, für Wendebetrieb
Es ist eine Rohrpostanlage mit zwei Einrohrlinien, für Wendebetrieb (im folgenden auch als Einrohrwendelinien bezeichnet) bekannt, welche Linien über je ein Einlaufstück und eine zweistrangige Doppelrohrschleife miteinander verbunden sind, wobei ein Rohr-Strang der Schleife der einen und der andere Rohr-Strang der andern Fahrtrichtung zugeordnet ist.



   Der Wendebetrieb mit Einrohrlinien kommt in Rohrpostanlagen mit wenigen Stationen und geringer Verkehrsleitung vor. Die Herstellungs- und Betriebskosten einer solchen Anlage im Vergleich mit Doppelrohranlagen, bei denen für jede Förderrichtung eine Fahrrohrleitung vorgesehen ist, liegen sehr niedrig. Bei diesen Anlagen mit Einrohrlinien für Wendebetrieb (siehe z.B.



  SEL-Nachrichten, 12. Jahrgang, 1964, Heft 3, S. 144-150 oder Steinbuch K.: Taschenbuch der Nachrichtenverarbeitung, Springer Verlag, 1962, S. 984-985) ist ein wechselseitiger Betrieb durch Umschalten der Arbeitsrichtung des Gebläses und dadurch ein Umkehren der Strömungsrichtung der Luft im Rohr möglich.



   Die zweistrangige Doppelrohrschleife dient - analog mit dem   Eisenbahnverkehr - als    Ausweichstelle für in entgegengesetzter Richtung beförderte Büchsen.



   Es können zwei Gebläse an den äusseren Enden (Stationen) der Einrohrwendelinien vorhanden sein. Die beiden Rohrstrange der Schleife arbeiten in diesem Fall unter Atmosphärendruck, wodurch die Anordnung sehr einfach gestaltet werden kann. Diese Art der Anordnung ermöglicht es, die Länge der Linien zu verdoppeln. In besonderen Fällen befriedigt diese Lösung jedoch nicht vollkommen. So können es besondere Umstände erforderlich machen, beispielsweise aus Gründen der Beschaffenheit der Gebäude und der leichteren Überwa   ckung    oder des Geräusches, die Gebläse nicht an den Enden der Leitungen, sondern an einer zentralen Stelle anzuordnen. Auch kann der Fall eintreten, dass die mögliche Länge einer oder beider Einrohrwendelinien mit nur einem Gebläse an einem Ende nicht ausreicht.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung sind der zweistrangigen Doppelrohrschleife der beiden Einrohrwendelinien Gebläse zugeordnet, deren Luftströmung umschaltbar ist. Dadurch kann entweder bei kurzen Linien auf die Gebläse an den Aussenstellen ganz verzichtet werden, oder unter Beibehalten der Aussengebläse die Länge der Linien entsprechend vergrössert werden.



   Die erfindungsgemässe Anlage ist dadurch gekennzeichnet, dass die Saugseite eines ersten Gebläses und die Druckseite eines zweiten Gebläses mit dem einen Strang und die Druckseite des ersten und die Saugseite des zweiten Gebläses mit dem anderen Strang über Elektroventile verbunden sind, wobei die Luftströmung der Gebläse durch die genannten Elektroventile umschaltbar ist.



   Dank der   erfindungsgemässen    Anordnung der Gebläse können die mit den Einrohrwendelinien über die Einlaufskanäle verbundene Doppelrohrschleife und auch vorteilhaft in diesen Rohren angeordnete Absperrorgane wechselnden Druckrichtungen ausgesetzt werden. Dabei können aber die in der bekannten Anlage vorgesehenen einfachen Rückschlagklappen nicht mehr verwendet werden, sie sind zweckmässig durch in beiden Richtungen dichtende Elemente ersetzt.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung erläutert, in dem elektrisch betätigte Schieber vorgesehen sind. Es können jedoch auch andere, beispielsweise von der Büchse selbst betätigte, in beiden Richtungen dichtende Absperrorgane eingesetzt sein.



   Die beiden Einrohrwendelinien I und II, an denen die hier nicht gezeichneten Stationen angeschlossen sind, sind über Einlaufstücke 3, 4 u. die zweistrangige Doppelrohrschleife la, 1,   lb    und 2a, 2, 2b miteinander verbunden. Sowohl Linie I, wie auch Linie II werden durch die Gebläse   G1    und G2 versorgt. Im Verlauf oder an den Enden der Linien können weiter hier nicht gezeichnete Gebläse angeschlossen sein. Die Einlaufstücke und die Doppelrohrschleife werden durch Luftabsperrorgane, beispielsweise Elektroschieber,   ESl    und   AS1    bzw.   ES2    und   AS2    abgeriegelt.

  Die Luftströmung wird durch die Elektroventile EV1, EV2 und   AVl,    AV2 gesteuert, die Büchsenfahrt durch die Kontakte   EKl,    EK2,   DKl,    DK2 und AK1, AK2 überwacht.  



   Im Ruhezustand der Anlage sind zweckmässig alle Schieber und die AV-Ventile geschlossen und die EV Ventile geöffnet.



   Soll eine Büchse innerhalb einer Linie von einer Station zur anderen fahren, so schalten die entsprechenden Gebläse auf Saug- bzw. Druckluft, wie nachstehend erläutert wird.



   Wenn eine Büchse in Richtung I nach II befördert werden soll, schaltet zunächst Gebläse   G1    auf Saugluft, wobei die Luft durch Ventil EV2 strömt. Der entstandene   Saugluftstrnng    veranlasst die Büchse den äusseren Ast des Einlaufstückes 3 zu durchfahren (da Elektroschieber   AS2    geschlossen ist) und gelangt durch das Teilstück la zum Kontakt   EKl.    Gebläse G1 chaltete ab, Schieber   ES1    öffnet, die Büchse fällt an   DKl    vorbei in den horizontalen Teil 1 der Doppelrohrschleife und Schieber   ES 1    schliesst. Linie I ist damit für den Empfang weiterer Büchsen wieder frei. Wenn Linie II frei ist, öffnet Schieber   ASl    und Ventil AV1 während   EVl    schliesst. 

  Das Gebläse G2 drückt die Luft unterhalb   ES1    in das Rohrteilstück 1 und fördert die wartende Büchse über das Teilstück   lb,    den Kontakt   AK1    und das Einlaufstück 4 in die Linie II. Nach dem Überfahren von   AK 1    schliesst Schieber ASI und Ventil   AV1,    während Ventil EV1 öffnet. Damit ist die Rohrleitung zur Auf   nahme    der nächsten Büchse aus Linie I bereit.



   Bei der Beförderung einer Büchse in der   umgekehr-    ten Richtung, also von II nach I, ist der Vorgang analog.



  Die Büchse durchfährt (aus schon oben erwähnten Gründen) den äusseren Ast des Einlaufstückes 4, über das Teilstück 2a und den horizontalen Strang des Teilstückes 2 in die Linie I, wobei sie das Teilstück 2b und das Einlaufstück 3 passiert. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Rohrpostanlage mit zwei Einrohrlinien (I, II), für Wendebetrieb, welche Linien über je ein Einlaufstück (3, 4) und eine zweistrangige Doppelrohrschleife (la, 1, lb, 2a, 2b) miteinander verbunden sind, wobei ein Rohr Strang (la, 1, lb) der Schleife der einen und der andere Rohr-Strang (2a, 2, 2b) der andern Fahrtrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugseite eines ersten Gebläses (G1) und die Druckseite eines zweiten Gebläses (G2) mit dem einen Strang und die Druckseite des ersten und die Saugseite des zweiten Gebläses mit dem andern Strang über Elektroventile (EV2, AVl; EVl, AV2) verbunden sind, wobei die Luftströmung der Gebläse durch die genannten Elektroventile umschaltbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrpostanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelrohrschleife Luftabsperrorgane (ES1, AS1; ES2, AS2) zugeordnet sind, welche eine Luftströmung in beiden Richtungen verhindern.
    2. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabsperrorgane von einer die Doppelrohrschleife durchfahrenden Büchse selbst geöffnet werden.
    3. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabsperrorgane fremdbetätigbar sind.
CH1031168A 1966-11-24 1968-07-10 Rohrpostanlage mit zwei miteinander verbundenen Einrohrlinien, für Wendebetrieb CH514490A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST026147 1966-11-24
DE1556247A DE1556247C3 (de) 1966-11-24 1967-07-13 Rohrpostanlage mit zwei Einrohr wendehnien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH514490A true CH514490A (de) 1971-10-31

Family

ID=5677147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1031168A CH514490A (de) 1966-11-24 1968-07-10 Rohrpostanlage mit zwei miteinander verbundenen Einrohrlinien, für Wendebetrieb

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH514490A (de)
FR (1) FR95511E (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR95511E (fr) 1971-01-22

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