CH511353A - Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton und zur Ausführung des Verfahrens dienendes Bauelement - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton und zur Ausführung des Verfahrens dienendes BauelementInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton und zur Ausführung des Verfahrens dienendes Bauelement Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton und ein zur Ausführung dieses Verfahrens dienendes Bauelement. Solche Wände werden beispielsweise bei Schächten, Werkkanälen und Unterführungen benötigt. Zu diesem Zweck wird heute in gewissen Fällen eine Spundwand in den Baugrund gerammt oder gestellt und dann wird die Wand innen an diese Spundwand betoniert. Nach dem Abbinden wird die Spundwand herausgezogen. Dieses Verfahren ist nicht nur umständlich und daher teuer, sondern weist noch den weiteren Nachteil auf, dass beim Herausziehen der Spundwände ein, wenn auch nur kleiner Zwischenraum entsteht, der nachträgliche Setzungen des Baugrundes zur Folge hat. Das erfindungsgemässe Verfahren ist billiger und einfacher, da es dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Baugrube aushebt, deren Abmessungen den gewünschten Aussenmassen des fertigen Betonbauwerkes entsprechen, dann an den Wänden Bauelemente anbringt, die eine mit einer Armierung festverbundene Spriessplatte und eine davon lösbare Schalplatte enthalten, diese Bauelemente mittels Spriessen abstützt, den Zwischenraum zwischen Spriessplatte und Schalplatte ausbetoniert und nach dem Abbinden des Betons die Spriessen sowie die Schalplatten entfernt. Dieses erfindungsgemässe Verfahren ist in vielen Fällen einfacher und billiger als das Verfahren mit Arbeitsgruben, bei welchem eine Grube mit grösseren Abmessungen, als sie für die gewünschten Aussenmasse des fertigen Betonwerkes erforderlich sind, ausgehoben wird. Denn einerseits wird für die Herstellung der Verschalungen Platz zur Ausführung der Arbeit benötigt und andererseits müssten die Verschalungen für die Wände von aussen abgestützt werden. Dieser zusätzliche Aushub ist oft nur unter kostspieligen und schwierigen Verhäknissen möglich. So kann es beispielsweise zutreffen, dass ein anderer Kanal bzw. Schacht oder ein anderes Leitungs- oder Rohrsystem schon im Boden verlegt ist. In einem solchen Falle muss der Aushub mit erhöhter Vorsicht vorgenommen werden, da Beschädigungen besonders von Rohr- und Leitungssystemen unliebsame Folgen haben können. Ein weiterer kostspieliger Punkt sind die der Verschalung dienenden Bretter, die infolge der Abnützung nur in beschränktem Masse verwendet werden können. Diese Bretter müssen nach jedem Gebrauch von Betonüberresten befeit werden, was zusätzliche Arbeit bedeutet. Das zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Bauelement ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine Spriessplatte mit zur Erhöhung ihrer Biegefestigkeit dienenden Vertiefungen und Erhöhungen aufweist, sowie eine Armierung, die in die Vertiefungen der Spriessplatte eingreift und dort mit ihr festverbunden ist, und dass diese Armierung an der der Spriessplatte gegenüberliegenden Seite über Distanzhalter mit einer lösbaren Schalplatte verbunden ist. Nachfolgend wird anhand einer Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens und ein zur Ausführung desselben dienendes Bauelement beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen mit einer Verschalung und Armierung versehenen Graben, die Fig. 2 einen Teil des in der Fig. 1 dargestellten Vertikalschnittes in vergrössertem Masstabe, und die Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch einen Teil eines in den Graben eingelegten Bauelementes. In der Zeichnung sind mit 1 die Bauelemente bezeichnet, die eine Spriessplatte 4, eine lösbare Schalplatte 5, der Vertiefung dienende, zickzackförmige Distanzbügel 2 und eine aus Vertikalstäben 9 und Horizontalstäben 8 gebildete Armierung aufweisen und die - wie die Fig. 1 und 2 zeigen - in eine je eine Seitenwand 13a und einen Boden 13b aufweisenden Grube 13 eingesetzt sind. Diese Bauelemente 1 sind hier gegenseitig mittels Spriessen 6 abgestützt. Die Spriessplatte 4 besitzt der Erhöhung der Biegefestigkeit dienende Vertiefungen 4b und Erhöhungen 4a. Die Distanzbügel 2 greifen in die Vertiefungen 4b ein und sind dort mit ihnen verbunden. An der der Spriessplatte 4 gegenüberliegenden Seite ist diese Armierung über Distanzhalter 7 mit der lösbaren Schalpiatte 5 verbunden. Zur weitern Vertiefung des Bauelementes dienen abgewinkelte Diagonalstäbe 3, von denen jeder abwechslungsweise zur lösbaren Schalplatte 5 und zur Spriessplatte 4 verläuft und jeweils mit der Armierung 819 beziehungsweise den Distanzbügeln 2 verbunden ist. Die horizontalen Armierungsstäbe 8 sind an den Enden des Bauelementes zu einer offenen Schlaufe 8a ausgebildet, um die Armierung dieses Bauelementes mit der des nächst folgenden Elementes zu verbinden. Die Verbindungen unter den einzelnen Stäben dieser Armierung können durch Schweissung hergestellt sein. Selbstverständlich könnte die Armierung noch weitere Stäbe zur gegenseitigen Verstrebung in der bei Eisenbeton üblichen Art und Weise aufweisen. Das Verfahren zur Herstellung einer Schachtwand besteht darin, dass man zuerst eine Baugrube, beispielsweise einen Kanal 13, aushebt, deren Abmessungen den gewünschten Aussenmassen des fertigen Betonbauwerkes entsprechen. An den Wänden 13a bringt man die Bauelemente 1, wie sie vorstehend beschrieben sind, ganz an die Grubenwände 13a an. Diese Bauelemente 1 werden dann mittels Spriessen 6 beispielsweise gegenseitig abgestützt, wobei allfällige Vorsprünge in der Grubenwand durch den Druck ausgeglichen werden. Falls Zwischenräume zwischen der Grubenwand und den Bauelementen entstehen, werden diese ausgefüllt. Darauf können die Bauelemente ausbetoniert werden. Nach dem Abbinden des Betons werden die Spriesse 6 sowie die Schalplatte 5 entfernt und die Spriessplatten 4 bleiben mit der Armierung zurück. Man kann auch anstelle der Spriessplatten aus Wellblech solche aus gewellten Kunststoffplatten oder aus gewellten Holzplatten oder andere, wie durch Unebenheiten ausgesteifte Platten verwenden. Diese mit der Armierung zurückbleibenden Spriessplatten sind billiger als gebräuchliche Schalplatten, welch letztere auch trotz mehrmaligem Gebrauch die Kosten dieser Spriessplatten nicht zu unterbieten vermögen. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Baugrube (13) aushebt, deren Abmessungen den gewünschten Aussenmassen des fertigen Betonbauwerkes entsprechen, dann an den Wänden Bauelemente (1) anbringt, die eine mit einer Armierung festverbundene Spriessplatte (4) und eine davon lösbare Schalplatte (5) enthalten, diese Bauelemente (1) mittels Spriessen (6) abstützt, den Zwischenraum zwischen Spriessplatte (4) und Schalplatte (5) ausbetoniert und nach dem Abbinden des Betons die Spriessen (6) sowie die Schalplatten (5) entfernt. PATENTANSPRUCH II Zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I dienendes Bauelement, dadurch gekennzeich net, dass es eine Spriessplatte (4) mit zur Erhöhung ihrer Biegefestigkeit dienenden Vertiefungen und Erhöhungen aufweist, sowie eine Armierung (2, 8, 9), die in die Vertiefungen der Spriessplatte (4) eingreift und dort mit ihr festverbunden ist, und dass diese Armierung an der dieser Spriessplatte gegenüberliegenden Seite über Distanzhalter (7) mit einer lösbaren Schalplatte (5) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriessplatte (4) aus Wellblech besteht. 2. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriessplatte (4) aus einer gewellten Kunststoffplatte besteht. 3. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriessplatte (4) aus gewelltem Holz besteht. 4. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Armierung so angeordnet ist, dass sie als Druckversteifung dient. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Grube 13 eingesetzt sind. Diese Bauelemente 1 sind hier gegenseitig mittels Spriessen 6 abgestützt. Die Spriessplatte 4 besitzt der Erhöhung der Biegefestigkeit dienende Vertiefungen 4b und Erhöhungen 4a. Die Distanzbügel 2 greifen in die Vertiefungen 4b ein und sind dort mit ihnen verbunden. An der der Spriessplatte 4 gegenüberliegenden Seite ist diese Armierung über Distanzhalter 7 mit der lösbaren Schalpiatte 5 verbunden. Zur weitern Vertiefung des Bauelementes dienen abgewinkelte Diagonalstäbe 3, von denen jeder abwechslungsweise zur lösbaren Schalplatte 5 und zur Spriessplatte 4 verläuft und jeweils mit der Armierung 819 beziehungsweise den Distanzbügeln 2 verbunden ist.Die horizontalen Armierungsstäbe 8 sind an den Enden des Bauelementes zu einer offenen Schlaufe 8a ausgebildet, um die Armierung dieses Bauelementes mit der des nächst folgenden Elementes zu verbinden.Die Verbindungen unter den einzelnen Stäben dieser Armierung können durch Schweissung hergestellt sein.Selbstverständlich könnte die Armierung noch weitere Stäbe zur gegenseitigen Verstrebung in der bei Eisenbeton üblichen Art und Weise aufweisen.Das Verfahren zur Herstellung einer Schachtwand besteht darin, dass man zuerst eine Baugrube, beispielsweise einen Kanal 13, aushebt, deren Abmessungen den gewünschten Aussenmassen des fertigen Betonbauwerkes entsprechen. An den Wänden 13a bringt man die Bauelemente 1, wie sie vorstehend beschrieben sind, ganz an die Grubenwände 13a an. Diese Bauelemente 1 werden dann mittels Spriessen 6 beispielsweise gegenseitig abgestützt, wobei allfällige Vorsprünge in der Grubenwand durch den Druck ausgeglichen werden. Falls Zwischenräume zwischen der Grubenwand und den Bauelementen entstehen, werden diese ausgefüllt. Darauf können die Bauelemente ausbetoniert werden. Nach dem Abbinden des Betons werden die Spriesse 6 sowie die Schalplatte 5 entfernt und die Spriessplatten 4 bleiben mit der Armierung zurück.Man kann auch anstelle der Spriessplatten aus Wellblech solche aus gewellten Kunststoffplatten oder aus gewellten Holzplatten oder andere, wie durch Unebenheiten ausgesteifte Platten verwenden.Diese mit der Armierung zurückbleibenden Spriessplatten sind billiger als gebräuchliche Schalplatten, welch letztere auch trotz mehrmaligem Gebrauch die Kosten dieser Spriessplatten nicht zu unterbieten vermögen.PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Baugrube (13) aushebt, deren Abmessungen den gewünschten Aussenmassen des fertigen Betonbauwerkes entsprechen, dann an den Wänden Bauelemente (1) anbringt, die eine mit einer Armierung festverbundene Spriessplatte (4) und eine davon lösbare Schalplatte (5) enthalten, diese Bauelemente (1) mittels Spriessen (6) abstützt, den Zwischenraum zwischen Spriessplatte (4) und Schalplatte (5) ausbetoniert und nach dem Abbinden des Betons die Spriessen (6) sowie die Schalplatten (5) entfernt.PATENTANSPRUCH II Zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I dienendes Bauelement, dadurch gekennzeich net, dass es eine Spriessplatte (4) mit zur Erhöhung ihrer Biegefestigkeit dienenden Vertiefungen und Erhöhungen aufweist, sowie eine Armierung (2, 8, 9), die in die Vertiefungen der Spriessplatte (4) eingreift und dort mit ihr festverbunden ist, und dass diese Armierung an der dieser Spriessplatte gegenüberliegenden Seite über Distanzhalter (7) mit einer lösbaren Schalplatte (5) verbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriessplatte (4) aus Wellblech besteht.2. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriessplatte (4) aus einer gewellten Kunststoffplatte besteht.3. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriessplatte (4) aus gewelltem Holz besteht.4. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Armierung so angeordnet ist, dass sie als Druckversteifung dient.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1010469A CH511353A (de) | 1969-07-02 | 1969-07-02 | Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton und zur Ausführung des Verfahrens dienendes Bauelement |
| NL7009693A NL7009693A (de) | 1969-07-02 | 1970-07-01 |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH511353A true CH511353A (de) | 1971-08-15 |
Family
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|---|---|---|---|
| CH1010469A CH511353A (de) | 1969-07-02 | 1969-07-02 | Verfahren zur Herstellung von dicht am Baugrund anliegenden Wänden aus armiertem Beton und zur Ausführung des Verfahrens dienendes Bauelement |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH511353A (de) |
| NL (1) | NL7009693A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0491295A1 (de) * | 1990-12-19 | 1992-06-24 | KV HANDELSGESELLSCHAFT mbH | Verbauplatte |
-
1969
- 1969-07-02 CH CH1010469A patent/CH511353A/de not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-07-01 NL NL7009693A patent/NL7009693A/xx unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0491295A1 (de) * | 1990-12-19 | 1992-06-24 | KV HANDELSGESELLSCHAFT mbH | Verbauplatte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL7009693A (de) | 1971-01-05 |
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