CH508686A - Verwendung von Mangan(II)salzen von Dialkylhydroxybenzylphosphonsäure-Halbestern als Lichtschutzmittel für nichttextile Substrate aus Polyamiden - Google Patents

Verwendung von Mangan(II)salzen von Dialkylhydroxybenzylphosphonsäure-Halbestern als Lichtschutzmittel für nichttextile Substrate aus Polyamiden

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CH508686A
CH508686A CH341771A CH341771A CH508686A CH 508686 A CH508686 A CH 508686A CH 341771 A CH341771 A CH 341771A CH 341771 A CH341771 A CH 341771A CH 508686 A CH508686 A CH 508686A
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Ciba Geigy Ag
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Description


  
 



  Verwendung von   Mangan(IDsalzen    von   Dialkylliydroxybenzylphosphonsäure-Halbestern    als
Lichtschutzmittel für nichttextile Substrate aus Polyamiden
Es ist bekannt, Mangansalze als Lichtstabilisatoren für Polyamide, insbesondere für mit Titandioxyd mattierte Polyamide, einzusetzen. Dabei handelt es sich um Salze des zweiwertigen Mangankations mit Anionen organischer Säuren, z. B. Acetat, Oxalat, Lactat, Benzoat.



  Sie werden dem Trägermaterial zusammen mit Säuren des Phosphors, sei es in Form der entsprechenden Natriumsalze oder als freie Säuren bzw. deren Ester wie Natriumhexametaphosphat, phosphorige Säure, Phenylphosphonsäure oder deren Ester vor, während oder nach der Polymerisation bzw. Polykondensation zugefügt.



  Diese lichtstabilisierenden Gemische weisen jedoch den Nachteil der teilweisen Auswaschbarkeit durch wässrige Medien auf, was sich vor allem nach dem Färben von dünnen Polymerstrukturen, z. B. von Fasern in wässrigen Flotten, in einem Abfall der Lichtschutzwirkung bemerkbar macht. Denselben Nachteil zeigen auch phosphorfreie, mit Mangan-Salzen organischer Säuren wie Manganacetat allein stabilisierten dünnen Polyamidstrukturen.



   Es wurde nun überraschend gefunden, dass neue Verbindungen der Formel I
EMI1.1     
 in der   Ri    und R2 unabhängig voneinander Alkyl mit 1 bis 8
Kohlenstoffatomen, wobei   Rt    und R2 zusammen nicht mehr als 12 Kohlenstoffatome enthalten, A das Anion einer aliphatischen Carbonsäure mit 1 bis
18 Kohlenstoffatomen oder einer aromatischen Car bonsäure mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder das
Chlor-, Brom- oder Jod-anion, x   oder2,    y 0 oder 1, wobei x + y gleich 2 ist, und Rs Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeuten, sehr gute Lichtstabilisatoren für nichttextile Substrate aus Polyamiden darstellen.



   Die erfindungsgemäss verwendbaren Verbindungen zeigen gegenüber den vorbekannten Mangansalzen oder deren Gemischen mit Phosphorverbindungen als Lichtstabilisatoren eine deutlich verbesserte Wirkung und haben ausserdem den technisch gewünschten Vorteil einer wesentlich geringeren Auswaschbarkeit aus dem Polyamid durch wässrige Medien. Gegenüber anderen vorbekannten Lichtschutzmitteln für Polyamide aus der Reihe der Salze bzw. Komplexe von Hydroxybenzylphosphonsäurehalbestern mit verschiedenen anderen Metallionen zeigen sie eine weitaus bessere Lichtschutzwirkung und wesentlich günstigere Farbeigenschaften.



     Rt    und R2 in Formel I bedeuten beispielsweise Methyl, iso-Propyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, sec.-Amyl, tert -Amyl oder tert.-Octyl.  



   Bevorzugt sind für Rt und   Rs    Methyl, iso-Propyl, sec.-Butyl und tert.-Butyl.



     Besonders    bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen   Rt    und R2 tert.-Butyl bedeuten.



     R3    in Formel I bedeutet beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Octyl, iso-Octyl, Decyl, Dodecyl, Tetradecyl oder Octadecyl.



   Bevorzugt sind für   R3    Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl oder Octyl.



   Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen Rs Methyl, Äthyl oder Butyl bedeutet.



   Das Anion AS in Formel I kann dasjenige einer aliphatischen Carbonsäure mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen sein, beispielsweise das Anion der Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure,   2-Äthyl-hexan-    säure, Laurinsäure, Stearinsäure.



   Bei dem Anion   A      e    kann es sich aber auch um dasjenige einer aromatischen Carbonsäure von 7 bis 11 Kohlenstoffatomen handeln, zum Beispiel das Anion der Benzoesäure, einer Toluylsäure, der Phenylessigsäure, der Butylbenzoesäure.



   Bevorzugt sind als   A9    Anionen aliphatischer Carbonsäuren mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, beispielsweise das Acetat-Ion oder Anionen aromatischer Carbonsäuren mit 7 oder 8 Kohlenstoffatomen, beispielsweise das Benzat-Ion.



   Als Trägermaterialien kommen für die Verbindungen der Formel I nichttextile Substrate aus Polyamiden und Copolyamiden in Frage, die durch Polymerisation von Diaminen und Dicarbonsäuren und/oder von Aminocarbonsäuren oder der entsprechenden Lactame erhalten werden. Die Substrate können in Form von Folien, Spritzgussartikeln usw. vorliegen.



   Die Verbindungen der Formel I werden den Trägermaterialien in einer Menge zugegeben, die, bezogen auf das Trägermaterial, 1,0 bis 500 ppm Mangan entspricht. Bevorzugt sind dabei Manganzusätze von 10 bis 200 ppm, besonders bevorzugt 10 bis 70 ppm, bezogen auf das Trägermaterial.



   Das Einverleiben der neuen Verbindungen in die nichttextilen Substrate aus Polyamiden kann vor, während oder nach der Polykondensation erfolgen, gegebenenfalls gemeinsam mit weiteren Additiven. Als solche kommen in Frage:
Pigmente, hauptsächlich Titandioxyd in seinen beiden Modifikationen Rutil und Anatas in Konzentrationen von   0,01-3,0       /o,    aber auch Buntpigmente wie Cadmiumsulfide, Phthalocyanine, Perylenpigmente; Kettenregler, z. B.

  Essigsäure und Benzoesäure; Phenol- oder Amin-Antioxydantien wie   1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tri-      (3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzyl)-benzol,    Pentaeryth   rit- [3-(4-hydroxy-3 ,5-di-tert. -butylphenyl)-propionsäu-    re]-tetraester,   1,6-Hexamethylen-[3- (4-hydroxy-3,5-di-      tert.-butylphenyl)-propionsäure] -diamid,    4,4'-Butyli   den-bis-(3-methyl-6-tert.-butylphenol),    Di-tert.-octyl-diphenylamin;   UV-Absorber,    die vorzugsweise nach der Polykondensation dem Polymer einverleibt werden, z. B.



     2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-tert.-amyl-phenyl)-benzotriazol      n d      2-(2'-Hydroxy-5'-methyl-phenyl) -benzotriazol;    weitere Additive wie Antistatika und Flammschutzmittel.



   Die neuen Verbindungen können auch dem fertigen nichttextilen Polyamid vor oder während der Formgebung zugesetzt werden, beispielsweise durch Aufpanieren ( dry blending ) auf getrocknetes Granulat oder durch Aufbringen einer Lösung der erfindungsgemässen Verbindungen und gegebenenfalls weiterer Additive auf das nichttextile Substrat aus Polyamid und nachträgliches Verdunsten des Lösungsmittels.



   Zur Herstellung der Verbindungen der Formel I eignen sich verschiedene Verfahren. So kann man beispielsweise 1 oder 2 Mol einer Verbindung der Formel II
EMI2.1     
 in der   Rt,      Rs    und   Rs    die unter Formel I angegebenen Be deutungen haben mit 1 Mol einer Verbindung der
Formel III
MnA2 (III) worin A die unter Formel I angegebene Bedeutung hat, umsetzen.



   Man kann aber auch 2 Mol eines Phosphonsäurehalbesters der Formel   IIa   
EMI2.2     
 worin   Rt,    Rs und   R3    die unter Formel I angegebenen Be deutungen haben mit 1 Mol Mangan(II)carbonat oder Mangan(II)hydroxyd umsetzen.



   Als Lösungsmittel für diese Umsetzungen eignen sich vor allem Wasser, Alkohole, insbesondere Methanol, Äthanol und Isopropanol,   Athylenglykolmonomethyl-    äther,   Äthylenglycolmonoäthyläther,    Dioxan, Tetrahydrofuran, Acetonitril sowie Mischungen dieser Lösungsmittel.

 

   Da das Mangan(II)-Ion leicht oxydiert wird, führt man die Umsetzungen vorteilhaft in einer Inertgas Atmosphäre, die z. B. aus Stickstoff bestehen kann, durch.



   Da es sich bei den beschriebenen Herstellungsverfahren um Gleichgewichtsreaktionen handelt, fallen die gebildeten Verbindungen oft als Gemische an, die neben den gewünschten Verbindungen der Formel I weitere mit diesen im betreffenden Reaktionsmedium im Gleichgewicht stehende Verbindungen enthalten.



   Solche durch die beschriebenen Herstellungsverfahren erhaltenen Gemische eignen sich ebenfalls als Lichtstabilisatoren für nichttextile Substrate aus Polyamiden.



   In den folgenden Beispielen wird die Erfindung näher erläutert.  



  Beispiel 1
EMI3.1     

328 g (1 Mol)   3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzyl-    phosphonsäure-monoäthylester werden in 1600 ml Wasser suspendiert und mit 10-n. Natronlauge bis zu einem pH-Wert von 6,5 neutralisiert, wobei das sich bildende   Natrium-Salz    der eingesetzten Säure in Lösung geht.



  Während einer Stunde wird nun bei 300 C unter starkem Rühren eine Lösung von 99 g (0,5 Mol) Mangan (II)-chlorid-tetrahydrat in 200 ml Wasser zugetropft.



  Dabei fällt das Mangan(II)salz des genannten Phosphonsäurehalbesters als weisser Niederschlag aus. Die Suspension wird eine halbe Stunde bei   300     C gerührt, dann abgenutscht und so lange mit Wasser gewaschen, bis im Filtrat keine Chloridionen mehr festzustellen sind. Der Niederschlag wird bei   80"    C und einem Druck von 11 mm 16 Stunden getrocknet.



   Wie aus den nachfolgend aufgeführten Analysenresultaten hervorgeht, entspricht seine Zusammensetzung einem Mangan(II)salz der oben beschriebenen Formel.



   ber.: C 57.54 H 7.95 P 8.74 Mn 7.74 gef.: 57.57 7.84 8.62 7.63
Die Ausbeute beträgt 96   O/o    der Theorie.



   Wird anstelle des   3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxy-ben-    zyl-phosphonsäure-monoäthylesters der auf gleiche Weise wie dieser herstellbare Monomethylester dieser Phosphonsäure verwendet, sonst aber wie vorstehend beschrieben verfahren, so erhält man das Mangan(II)salz des   3 ,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzylphosphonsäure-    monomethylesters.



   Beispiel 2
EMI3.2     

356,5 g (1 Mol)   3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxy-ben-    zlyphosphonsäure-nono-n-butylester werden in einem Gemisch von 900 ml Äthanol und 1500 ml Wasser suspendiert und mit 10-n Natronlauge bis zu einem pH Wert von 6,5 neutralisiert, wobei das sich   bildendeNa-    trium-Salz der eingesetzten Säure in Lösung geht. Während einer Stunde wird nun bei   25     C unter starkem Rühren eine Lösung von 99 g (0,5 Mol) Mangan(II)chlorid-tetrahydrat in 200 ml Wasser zugetropft. Dabei fällt das Mangan(II)salz des genannten Phosphonsäurehalbesters als weisser Niederschlag aus. Die Suspension wird eine halbe Stunde bei   25     C gerührt, dann abgenutscht und so lange mit 300/oigem Äthanol gewaschen, bis im Filtrat keine Chlorid-ionen mehr festzustellen sind.

  Der Niederschlag wird bei   80"    C und einem Druck von 11 mm 16 Stunden getrocknet
Wie aus den nachfolgend aufgeführten Analysenresultaten hervorgeht, entspricht seine Zusammensetzung einem Mangan(II)salz der oben beschriebenen Formel.



   ber.: C 59.58 H 8.42 P 8.10 Mn 7.17 gef.: 59.47 8.40 7.89 7.18
Die Ausbeute beträgt 96    /o    der Theorie.



   Beispiel 3
Zu einer Lösung von 57,5 g (0,1 mol) Natrium-(O   n-octadecyl-3 ,5-di-tert. -butyl-4-hydroxy-benzylphospho-    nat) in 150 ml Äthanol werden bei   60     C 9,9 g Mangan (II)-chlorid-tetrahydrat (0,05 Mol), gelöst in 100 ml   Methanol,    während 15 Minuten eingetropft. Die dabei sich   bildende    Suspension wird 30 Minuten unter Rückfluss gekocht, dann filtriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird mit 600 ml Hexan bei   35     C extrahiert, das Extrakt eingedampft und bei 400 C und einem Druck von 11 mm getrocknet. Man erhält das Mangan(II)-Bis-(O-n-oc tadecyl-3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat) als fettartiges weisses Produkt mit einem Mangan Gehalt von 5,3   0/0.   



   Beispiel 4
Wenn man von 43,4 g (0,1 Mol) Natrium-(0-2   äthylhexyl-3,5- cLi-tert. -butyl-4-hydroxy-benzylphospho-    nat) ausgeht, im übrigen aber gleich verfährt wie in Beispiel 3 beschrieben, erhält man das Mangan(II)-Bis   (0-2- äthyihexyl-3, 5-di-tert. -butyl-44droxy-benzylphos-    phonat) als weisser Festkörper mit einem Mangan-Gehalt von 6,5   6/o.   



   Beispiel 5
Zu einer Lösung von 30,8 g (0,1 Mol) Natrium   (0-äthyl- 3 -methyl-5-tert.-butyl-4-hydroxy-benzylphos-    phonat) in 800 ml absolutem Äthanol lässt man bei   60     C eine Lösung von 9,9 g (0,05 Mol) Mangan(II)chlorid-tetrahydrat in 100 ml absolutem   Athanol    innerhalb von 15 Minuten unter Rückfluss gekocht, filtriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft.



  Den 4 Stunden bei 800 C und einem Druck von 11 mm getrockneten Rückstand extrahiert man mit Toluol in der Hitze, verdampft das Lösungsmittel des Extraktes im Vakuum und trocknet es bei   60     C und einem Druck von 11 mm acht Stunden. Man erhält das Mangan(II)   Bis- (O-äthyl-3 -methyl-5-tert. -butyl-4-hydroxy-benzyl-    phosphonat) als ein weisses Pulver, das 8,2   6/o    Mangan enthält.



   Das Ausgangsprodukt dieses Beispiels stellt man aus   2-Methyl-6-tert. -butyl-phenol    nach dem im US-Patent 3 310 575 (Beispiel 1) beschriebenen Verfahren dar.



   Wird anstelle des   Natrium-(O-äthyl-3-methyl-5-tert.-    butyl-4-hydroxy-benzylphosphonats) das   Natnum-(O-      äthyl-3*5-di-isopropyl-4-hydroxy-benzylphosphonat),    das   Natrium-(O-äthyl-3 , 5-di-sec.    -butyl-4-hydroxy-benzyl  phosphonat) oder das   Natrium-(O-äthyl-3,5-di-tert.-    amyl-4-hydroxy-benzylphosphonat) verwendet, die man aus den entsprechenden in 4-Stellung chloromethylierten Phenolen nach der im US-Patent 3 310 575 (Beispiel 1) beschriebenen Methode erhält, verfährt im übrigen aber gleich wie in obigem Beispiel, erhält man das Mangan   (II)-Bis-(O-äthyl-3,5-di-isopropyl-4-hydroxy-benzyl-    phosphonat), das   Mangan(II)-Bis-(O-äthyl-3,5-di-sec.-      butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat),    bzw.

   das Mangan   (II)-Bis-(O-äthyl-3,5-di-tert.-amyl-4-hydroxy-benzyl-    phosphonat).



   Beispiel 6
24,4 g (0,1 Mol) 3,5-Dimethyl-4-hydroxy-benzylphosphonsäure-monoäthylester werden zusammen mit 5,75 g (0,05 Mol) Mangan(II)carbonat in 500   ml      500/0-    igem Äthanol suspendiert und unter Rühren so lange unter Rückfluss erhitzt, bis kein Kohlendioxyd mehr entweicht. Der sich bildende Niederschlag wird abge   nutsche,    mit 500/oigem Äthanol gewaschen und bei   70"    C und einem Druck von 1 mm vier Stunden getrocknet.



  Man erhält dabei das   Mangan(II)-Bis-(O-äthyl-3,5-di-    methyl-4-hydroxy-benzyl-phosphonat) als schwerlösliches, schwach rosarotes Produkt, das einen Mangan Gehalt von 10,9   O/o    und eine Phosphorgehalt von 11,5   O/o    aufweist.



   Das Ausgangsprodukt dieses Beispiels kann man folgendermassen herstellen:
2,6-Dimethylphenol wird mit Formaldehyd und Dimethylamin in bekannter Weise umgesetzt, die gebildete Mannich-Base mit Methyljodid peralkyliert und das quaternäre Ammoniumsalz nach dem im US-Patent Nr.



  3 155 704 beschriebenen Verfahren   mit    Triäthylphosphit in den   3 ,5-Dimethyl-4-hydroxy-benzylphosphon-    säure-diäthylester übergeführt. Diesen Ester verseift man, wie im US-Patent 3 310 575 (Beispiel 1) beschrieben, partiell mit Natronlauge zu dem als Ausgangsprodukt verwendeten Halbester vom Schmelzpunkt von
1400 C.



   Beispiel 7
In eine Lösung von 35,0 g (0,1 Mol) Natrium-(O   äthyl-3 ,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat)    in 90 ml absolutem Äthanol wird bei   60     C eine Lösung von 19,8 g (0,1 Mol) Mangan(II)chlorid-tetrahydrat in 200 ml absolutem Äthanol eingetropft. Das Reaktionsgemisch wird 30 Minuten unter Rückfluss gekocht, das ausgefallene Natriumchlorid abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird mit 100 ml Chloroform bei   25     C extrahiert und das eingedampfte Extrakt bei   80"    C und einem Druck von 11 mm 6 Stunden getrocknet.



   Die Zusammensetzung des dabei erhaltenen schwach gelb gefärbten Produktes entspricht derjenigen des Man   gan(II)-(O-äthyl-3 ,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzyl-      phosphonat)-monochlorids,    wie dies aus folgenden Analysenresultaten hervorgeht: ber.: C48.85 H6.75 P7.42   Cm8.48      Mn13.15    gef.: 48.58 6.80 7.20 8.71 12.9
Beispiel 8
Zu einer Lösung von 41,8 g (0,1 Mol Mangan(II)   (O-äthyl-3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat)-    monochlorid in 210 ml absolutem Äthanol wird eine Lösung von 15 g (0,1 Mol) Natriumjodid in 75 ml absolutem Äthanol bei 250 C zugetropft. Das Reaktionsgemisch wird 30 Minuten unter Rückfluss gekocht, das sich ausscheidende Natriumchlorid abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft.

  Nun extrahieri   rnan    den   Trockenrückstand    mit Äther, dampft das Extrakt im Vakuum ein und trocknet es bei   50     C und einem Druck von 11 mm während drei Stunden.



  Man erhält auf diese Weise das Mangan(II)-(O-äthyl   3 ,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat)-mono-    jodid als festes gelbes Produkt mit einem Mangan Gehalt von 9,9   0/0.   



   Beispiel 9
Eine Lösung von 32,8 g (0,1 Mol) 3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxy-benzylphosphonsäure-monoäthylester in 150 ml absolutem   Methanol,    in die man 17,3 g (0,1 Mol) wasserfreies Mangan(II)acetat suspendiert, wird sechs Stunden unter Rückfluss gekocht, dann filtriert und im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird dreimal mit 100 ml Äthanol aufgenommen und im Vakuum wieder zur Trockene eingedampft. Dann wäscht man ihn mit Hexan und extrahiert ihn mit Chloroform. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels hinterbleibt ein gelbbrauner Festkörper, der das Man   gan(II)-(O-äthyl-3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzyl-    phosphonat)-monoacetat enthält. Sein Mangangehalt beträgt 12,1   O/o    (berechnet 12,45   O/o).   



   Wird von demselben Phosphonsäurehalbester ausgegangen, anstelle von Mangan(II)acetat jedoch wasserfreies Mangan(II)-formiat verwendet, im übrigen jedoch gleich wie im oben beschriebenen Beispiel verfahren, erhält man das Mangan(II)-(O-äthyl-3,5-di-tert.-butyl4-hydroxy-benzylphosphonat)-monoformiat.



   Beispiel 10
In eine Lösung von 41,8 g (0,1 Mol) Mangan(II)   (O-äthyl-3 ,5-di-tert. -butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat) -    monochlorid in 200 ml absolutem Methanol wird eine Lösung von 30,6 g (0,1 Mol) Natriumstearat in 2 1 absolutem Methanol in der Siedehitze zugetropft. Das Reaktionsgemisch wird zwei Stunden unter Rückfluss erhitzt, dann langsam erkalten gelassen und der entstandene Niederschlag abfiltriert. Nach dem Eindampfen des Filtrats wird der Rückstand mit Chloroform ex   extrahiert.    Das zur Trockene abgedampfte Extrakt bildet einen beigen Rückstand, der im wesentlichen aus Man   gan(II)-(O-äthyl-3 ,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-benzyl-    phosphonat)-monostearat besteht und   9,3 0/o    Mangan enthält.

 

   Beispiel 11
Auf getrocknetes Polyamid-6-Granulat, mattiert mit 1,8   O/o      TiOe    (Anatas), wurden 50 ppm Mn als Mn Phosphonat des Beispiels 1 trocken aufpaniert, die Paniermischung über Extruder zu 20 den Monofilamenten versponnen und anschliessend verstreckt.



   Für die Vergleichsformulierung wurde die 50 ppm Mn entsprechende Menge Mn-II-acetat in Wasser gelöst und diese Lösung auf hochmattiertes Polyamid-6 Granulat (1,8   O/o      TiO2)    gleichmässig aufgetrocknet. Die  trockene Paniermischung wurde dann ebenfalls über Extruder zu 20 den Monofilamenten versponnen und verstreckt.



   Als weiterer Vergleich wurde noch Mn-freie, mit 1,8   o/o      TiO    mattierte 20 den Monofilseide hergestellt.



   Diese 3 Seidenformulierungen wurden auf weissem Kartonuntergrund spannungsfrei im   Xenotest-450    belichtet, und nach 500, 1000, 1500 und 2000 Std. wurden die mechanischen Festigkeiten bestimmt. Erhaltene Werte siehe Tabelle I.

 

  Tabelle   l   
EMI5.1     


<tb> Zusätze <SEP> O/o <SEP> Restfestigkeit <SEP> nach <SEP> Stunden <SEP> (Std) <SEP> Belichtungszeit
<tb>  <SEP> 500 <SEP> (Std) <SEP> | <SEP> 1000 <SEP> (Std) <SEP> l <SEP> 1500 <SEP> (Std) <SEP> | <SEP> 2000 <SEP> (Std)
<tb> ohne <SEP> Mn <SEP>    200/0 <SEP> - <SEP> - <SEP> -    <SEP> 
<tb> 50 <SEP> ppm <SEP> Mn <SEP> als <SEP> Mn-Phosphat <SEP> aus <SEP> Bsp. <SEP> 1 <SEP> 90 <SEP>    O/o    <SEP> 80 <SEP>    O/o    <SEP> 75 <SEP> ovo <SEP> 70 <SEP>    O/o    <SEP> 
<tb> 50 <SEP> ppm <SEP> Mn <SEP> als <SEP> Mn-II-acetat <SEP> 90 <SEP>    o/o    <SEP> 70 <SEP> ovo <SEP> 40 <SEP> O/o- <SEP> 
<tb>  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwendung von Verbindungen der Formel I EMI5.2 in der Rt und R2 unabhängig voneinander Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wobei Rt und Rs zusammen nicht mehr als 12 Kohlenstoffatome enthalten, A das Anion einer aliphatischen Carbonsäure mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder einer aromatischen Car bonsäure mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder das Chlor-, Brom- oder Jod-anion, x loder2, y Ooderl, wobei x + y gleich 2 ist, und Rs Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeuten, als Lichtschutzmittel für nichttextile Substrate aus Polyamiden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verwendung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rt und R2 Methyl, iso-Propyl, sec. Butyl oder tert.-Butyl A das Anion einer aliphatischen Carbonsäure mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, das Anion einer aromati schen Carbonsäure mit 7 oder 8 Kohlenstoff atomen, das Chlor-, Brom- oder Jod-anion und Rs Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl oder Octyl bedeuten.
    2. Verwendung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rt und R2 tert.-Butyl, A das Anion der Essigsäure oder Benzoesäure, oder das Chlor, Brom- oder Jod-anion und Rs Methyl, Äthyl oder Butyl bedeuten.
    3. Verwendung gemäss Patentanspruch, einer Verbindung der Formel EMI5.3 4. Verwendung gemäss Patentanspruch einer Verbindung der Formel EMI5.4
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