CH508313A - Anordnung zum Schutz von Fernmeldekabeln gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromanlagen - Google Patents

Anordnung zum Schutz von Fernmeldekabeln gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromanlagen

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Publication number
CH508313A
CH508313A CH637069A CH637069A CH508313A CH 508313 A CH508313 A CH 508313A CH 637069 A CH637069 A CH 637069A CH 637069 A CH637069 A CH 637069A CH 508313 A CH508313 A CH 508313A
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CH
Switzerland
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voltage
amplifier
arrangement
cable
influence
Prior art date
Application number
CH637069A
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English (en)
Inventor
Baum Walter
Gerd Dagefoerde Hans
Still Michael
Original Assignee
Ver Draht & Kabelwerke Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/28Reducing interference caused by currents induced in cable sheathing or armouring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  
 



  Anordnung zum Schutz von   Femmeldekabeln    gegen Fremdstrombeeinflussung durch
Starkstromanlagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Schutz von   Ferumeldekabeln    gegen Fremdstrombeeinflussung durch   Starkstromaniagen    mit Hilfe einer durch einen Verstärker erzeugten Spannung, die als Gegenspannung der infolge Fremdstrombeeinflussung in den Adern des Kabels auftretenden Störspannung entgegenwirkt. Bei einer bekannten Anordnung wird eine an einer in den Kabelmantel oder dessen Ersatzleiter eingeschalteten Impedanz erzeugte Spannung oder   dile    Spannung des Kabelmantels gegen Erde einem Verstärker als   Einglangsspannung    zugeführt.

  An die Ausgangsseite   des    Verstärkers ist die Primärspule eines Reduk   tionstransformators    angeschlossen, dessen Sekundärwicklung aus der Gesamtheit der   Kabeladem    besteht.



  Mit Hilfe dieser Anordnung war   ies    möglich, die auftrelenden Störspannungen auch bei zeitlichen   änderungen    der Beeinflussungsenergie weitgehend zu kompensieren.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist   eine    Verbesserung und weitere Ausbildung der bekannten Anordnung, mit der vor allem   eine    wesentliche Verkleinerung   Ider    Abmessungen der Anordnung erreicht werden kann, was insbesondere bei vieladrigen Kabeln von grossem Vorteil ist.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass   Halbleiternetzwerke    verwendet werden, über die die Ausgangsseite des Verstärkers an die zu schützenden Adern des Kabels angekoppelt ist.



   Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung wird von der bekann   ten    Technik der sogenannten integrierten Schaltelemente Gebrauch gemacht, bei der mehrere Schaltelemente innerhalb eines   Halbleiterkristalies    vereinigt sind.   In die-    sem Falle können für jede zu schützende Ader ein Verstärker und das ankoppelnde Halbleiternetzwerk in einem integrierten Schaltkreis vereinigt sein. Auf diese Weise   ilst    es möglich, eine Anordnung mit   ausserordent-    lich kleinen räumlichen Abmessungen zu schaffen, was die schon erwähnten Vorteile beim Schutz von vieladrigen Fernmeldekabeln mit sich bringt.



   Ausführungsbeispiele der Anordnung gemäss der vorliegenden Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt.



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist der   Kabelmanbel    1, in dem infolge Fremdstrombeeinflussung der   Manteistrom    Im fliesst, aufgetrennt, und die   Trenn-    stelle ist durch eine Impedanz 2 überbrückt. Die an den Enden der Impedanz 2 abgenommene Spannung wird dem Eingang 3 eines Verstärkers 4 zugeführt. Der Ausgang 5 des Verstärkers ist über übliches und in Fig. 1 nicht näher   ausgeführte    Anpassungs- und Entkopplungsnetzwerk 22 an die Basen von Transistoren 23 angeschlossen, die jeweils in eine der Adern des   Aderbündels    9 eingeschaltet sind.



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform wird wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die an den Enden der Impedanz 2 abgenommene Spannung dem Verstärker 4 als Eingangssignal zugeführt. An den Ausgang 5 des Verstärkers 4 sind pro zu schützende Ader zwei   Transistoren    24 und 25 angeschlossen, die auf den gemeinsamen Arbeitswiderstand 26 arbeiten, der in die zu schützende Ader des Kabels 9 eingeschaltet ist.



   Zweckmässigerweise werden die Transistoren 23, 24 und 25 so dimensioniert oder geschützt, dass sie auch durch die   höchsten    auf dem Kabel auftretenden Störspannungsspitzen nicht beschädigt oder zerstört werden.

 

   Die durch den Verstärker 4 erzeugte   Gegenspaunung    kann bezüglich ihrer Grösse und ihrer Phasenlage so eingestellt werden, dass die im Aderbündel 9 auftretende Störspannung vollständig kompensiert wird.



   Selbstverständlich können alle bekannten Massnahmen zur selbsttätigen Anpassung der Anordnung an die gegebenen Störungsverhältnisse auch bei den Anordnungen gemäss   der    vorliegenden Erfindung angewendet werden.



   PATENTANSPRUCH



   Anordnung zum Schutz von   Fernmeidekabeln    gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromanlagen mit Hilfe einer durch einen Verstärker erzeugten Spannung, 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Anordnung zum Schutz von Femmeldekabeln gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Schutz von Ferumeldekabeln gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromaniagen mit Hilfe einer durch einen Verstärker erzeugten Spannung, die als Gegenspannung der infolge Fremdstrombeeinflussung in den Adern des Kabels auftretenden Störspannung entgegenwirkt. Bei einer bekannten Anordnung wird eine an einer in den Kabelmantel oder dessen Ersatzleiter eingeschalteten Impedanz erzeugte Spannung oder dile Spannung des Kabelmantels gegen Erde einem Verstärker als Einglangsspannung zugeführt.
    An die Ausgangsseite des Verstärkers ist die Primärspule eines Reduk tionstransformators angeschlossen, dessen Sekundärwicklung aus der Gesamtheit der Kabeladem besteht.
    Mit Hilfe dieser Anordnung war ies möglich, die auftrelenden Störspannungen auch bei zeitlichen änderungen der Beeinflussungsenergie weitgehend zu kompensieren.
    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung und weitere Ausbildung der bekannten Anordnung, mit der vor allem eine wesentliche Verkleinerung Ider Abmessungen der Anordnung erreicht werden kann, was insbesondere bei vieladrigen Kabeln von grossem Vorteil ist.
    Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass Halbleiternetzwerke verwendet werden, über die die Ausgangsseite des Verstärkers an die zu schützenden Adern des Kabels angekoppelt ist.
    Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung wird von der bekann ten Technik der sogenannten integrierten Schaltelemente Gebrauch gemacht, bei der mehrere Schaltelemente innerhalb eines Halbleiterkristalies vereinigt sind. In die- sem Falle können für jede zu schützende Ader ein Verstärker und das ankoppelnde Halbleiternetzwerk in einem integrierten Schaltkreis vereinigt sein. Auf diese Weise ilst es möglich, eine Anordnung mit ausserordent- lich kleinen räumlichen Abmessungen zu schaffen, was die schon erwähnten Vorteile beim Schutz von vieladrigen Fernmeldekabeln mit sich bringt.
    Ausführungsbeispiele der Anordnung gemäss der vorliegenden Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt.
    Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist der Kabelmanbel 1, in dem infolge Fremdstrombeeinflussung der Manteistrom Im fliesst, aufgetrennt, und die Trenn- stelle ist durch eine Impedanz 2 überbrückt. Die an den Enden der Impedanz 2 abgenommene Spannung wird dem Eingang 3 eines Verstärkers 4 zugeführt. Der Ausgang 5 des Verstärkers ist über übliches und in Fig. 1 nicht näher ausgeführte Anpassungs- und Entkopplungsnetzwerk 22 an die Basen von Transistoren 23 angeschlossen, die jeweils in eine der Adern des Aderbündels 9 eingeschaltet sind.
    Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform wird wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die an den Enden der Impedanz 2 abgenommene Spannung dem Verstärker 4 als Eingangssignal zugeführt. An den Ausgang 5 des Verstärkers 4 sind pro zu schützende Ader zwei Transistoren 24 und 25 angeschlossen, die auf den gemeinsamen Arbeitswiderstand 26 arbeiten, der in die zu schützende Ader des Kabels 9 eingeschaltet ist.
    Zweckmässigerweise werden die Transistoren 23, 24 und 25 so dimensioniert oder geschützt, dass sie auch durch die höchsten auf dem Kabel auftretenden Störspannungsspitzen nicht beschädigt oder zerstört werden.
    Die durch den Verstärker 4 erzeugte Gegenspaunung kann bezüglich ihrer Grösse und ihrer Phasenlage so eingestellt werden, dass die im Aderbündel 9 auftretende Störspannung vollständig kompensiert wird.
    Selbstverständlich können alle bekannten Massnahmen zur selbsttätigen Anpassung der Anordnung an die gegebenen Störungsverhältnisse auch bei den Anordnungen gemäss der vorliegenden Erfindung angewendet werden.
    PATENTANSPRUCH
    Anordnung zum Schutz von Fernmeidekabeln gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromanlagen mit Hilfe einer durch einen Verstärker erzeugten Spannung, die als Gegenspannung der infolge Fremldstrombeein- flussung in den Adern des Kabels auftretende Störspan nun g entgegenwirkt, bei der eine an einer in den Kabelmantel oder dessen Ersatzleiter eingeschalteten Impedanz erzeugte Spannung oder die Spannung des Kabelmantels gegen Erde dem Verstärker als Eingangsspannung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass Halbleiternetzwerke (22, 23 bzw. 24, 25, 26) verwendet werden, über die die Ausgangsseite (5) des Verstärkers (4) an die zu ,schützenden Adern (9) des Kabels angekoppelt ist.
    UNTERANSPRUCH Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede zu schützende Ader ein Verstärker und das ankoppelnde Halbleiternetzwerk in einem integrierten Schaltkreis vereinigt sind.
CH637069A 1968-04-26 1969-04-25 Anordnung zum Schutz von Fernmeldekabeln gegen Fremdstrombeeinflussung durch Starkstromanlagen CH508313A (de)

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DE1765281B2 (de) 1980-06-19
DE1765281A1 (de) 1971-07-22
NO127131B (de) 1973-05-07
SE343711B (de) 1972-03-13
AT293482B (de) 1971-10-11

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