CH504366A - Hochlagergestell und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Hochlagergestell und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH504366A CH216070A CH216070A CH504366A CH 504366 A CH504366 A CH 504366A CH 216070 A CH216070 A CH 216070A CH 216070 A CH216070 A CH 216070A CH 504366 A CH504366 A CH 504366A
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Description


  
 



  Hochlagergestell und Verfahren zu seiner Herstellung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hochlagergestell sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.



   Unter einem Hochlagergestell versteht man ein Bauwerk, welches auch als Regalstapellager bezeichnet wird.



  Bei solchen Hochlagerstellen sind bisher die tragenden sich in der Höhe erstreckenden Bestandteile, an welchen Lagergutträger, die sich horizontal erstrecken, befestigt sind, aus Metallkonstruktionen, insbesondere Metallfachwerken bzw. Metallgitterwerken, gebaut worden. Solche Metallkonstruktionen haben den Nachteil, dass sie verhältnismässig viel Platz in Anspruch nehmen und dass bei der Anbringung der Lagergutträger die Knotenpunkte des Fach- bzw. Gitterwerks berücksichtigt werden müssen. Sie haben ferner den Nachteil, dass sie nicht raumbildend sind und unter gewissen Bedingungen zu unerwünschten Schwingungen neigen. Bei solchen bekannten Konstruktionen, welche etwa eine Höhe von 25 bis 30 m aufweisen, muss man für die Konstruktion eine Raumbreite von 12 bis   14 cm    als verlorengehend und daher nicht für das Lagergut verwendbar in Betracht ziehen.



   Ziel der Erfindung ist es, ein Hochlagergestell zu schaffen, welches die genannten Nachteile der Metallkonstruktion nicht aufweist und es gestattet, mit weniger verlorenem Raum auszukommen.



   Die Ziele der Erfindung werden erreicht mit einem Hochlagergestell, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass an einem Fundament auf einer Achse nebeneinander angeordnete vorfabrizierte Betonelemente als Trägersäulen befestigt sind, wobei jedes Element aus mehreren entlang zur vertikalen Säulenlängsachse parallelen Kanten miteinander einstückig verbundenen Betonscheiben besteht, von denen wenigstens zwei Scheiben miteinander einen Winkel von angenähert 900 einschliessen, und wobei mindestens eine Scheibe jedes Elements parallel zur besagten Achse und mit mindestens einer Scheibe eines Nachbarelements fluchtend angeordnet ist, und zwischen den von der besagten Achse abstehenden Scheiben Lagergutträger angebracht sind.



   Der Grundriss der genannten Elemente, aus welchen ein solches Hochlagergestell besteht, kann im Rahmen der gegebenen Definition verschiedenartig sein, wobei man ein Gestell aus Elementen nur einer Grundrissform oder aus Elementen mit mehreren verschiedenen Grundrissformen zusammenstellen kann. Bevorzugt sind kreuzförmige, T-förmige, L-förmige, H-förmige und U-förmige Elementgrundrisse.



   Ein solches Hochlagergestell kann man als Betonfaltwerk ansprechen, welche Bezeichnung an sich auch für die einzelnen Elemente zutreffen kann.



   Bei einer Gestellhöhe von etwa 25 bis 30 m kann man mit Scheibendicken von max. 8 cm auskommen, wobei noch gezeigt werden wird, dass die zur Lagerlängsachse parallelen Scheiben dünner als die quer zur Achse verlaufenden Scheiben ausgebildet sein können, weil praktisch nur die querstehenden Scheiben die Lagergutlast tragen, während die zur Lagerlängsachse parallelen Scheiben hauptsächlich ein Ausbiegen der querstehenden Scheiben verhindern.



   Vom statischen Standpunkt aus kann ein erfindungsgemässes Hochlagergestell in der Regel eine grössere Reserve als eine entsprechende Metallkonstruktion bei allfälliger Zusatzlast aufweisen. Vom dynamischen Standpunkt kann ein erfindungsgemässes Gestell, verglichen mit einer entsprechenden Stahlkonstruktion in der Regel eine günstigere Eigenschwingungsdauer sowie geringere Ausbiegung aufweisen, und es benötigt in der Regel einen geringeren sogenannten Windzuschlag nach Kraus bei seiner konstruktiven Berechnung. Diese Vorteile können bei der Erfindung schon bei geringeren Kosten als bei Metallkonstruktionen erreicht werden.



  Wesentlich ist auch der Vorteil, dass die Anbringung der Lagergutträger nicht von Knotenpunkten abhängig ist.



  sondern praktisch beliebig erfolgen kann, sofern natürlich entsprechende Befestigungsmittel für die Lagergutträger vorgesehen sind. Es wäre durchaus möglich, die Lagergutträger verstellbar anzubringen, so dass sie auch nach Fertigstellung des Baus beliebig verstellt werden könnten. Diese Möglichkeit ist bei Metallkonstruktionen bekannter Art ausgeschlossen.



   In einem erfindungsgemässen Hochlagergestell können die Trägersäulen sowohl unmittelbar aneinandergrenzen als auch in einem gewissen Abstand voneinander aufgestellt werden, wobei hier im wesentlichen die Form  des Gestells ausschlaggebend sein wird. Bevorzugterweise werden die Elemente so aneinandergereiht, dass zwischen den zur Lagerlängsachse parallelen Scheiben höchstens eine Fuge verbleibt, welche später auch noch ausgefüllt werden kann. Wo man aus Transportgründen oder aus anderen Überlegungen die parallel zur Lagerlängsachse verlaufenden Scheiben nicht so lang bauen will, dass diese genannte Aufstellungsweise möglich ist, kann man auch einzelne Scheiben in die Lücken zwischen benachbarten Elementen einfügen. Man kann aber auch eine   öffnung    belassen.



   Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Hochlagergestells, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die vorfabrizierten Betonelemente auf einem Fundament entlang einer Achse nebeneinander so befestigt werden, dass mindestens eine Scheibe jedes Elements zu dieser Achse parallel und mit mindestens einer Scheibe eines Nachbarelements fluchtend verläuft, während mindestens eine Scheibe jedes Elements von der Lagerlängsachse angenähert senkrecht absteht, und zwischen diesen abstehenden Scheiben Träger für das Lagergut angebracht werden.



   Bei der Aufrichtung der Elemente und ihrer Zusam   menfüqung    zum Hochlagergestell auf der Baustelle können die einzelnen Elemente auch aus mehreren Längsabschnitten zusammengesetzt werden, wobei dieses Zusammensetzen vorzugsweise durch Aufeinanderstellen und   Aneinanderbefestigen    der Abschnitte erfolgt. Dabei wird es bevorzugt. jedes einzelne Element vollständig zur ganzen Höhe fertigzustellen, bevor das nächste Element daneben gestellt wird.



   Das Anbringen der Lagergutträger kann sowohl jeweils dann erfolgen, wenn zwei   Elemente    nebeneinander aufgestellt sind, oder z.B. bei U-förmigen Elementen schon vor dem Aufstellen, es wird aber bevorzugt, die Lagergutträger erst einzubauen, wenn wenigstens ein grösserer Teil der Elemente an Ort und Stelle aufgerichtet ist.



   Um die Lagergutträger verstellbar an den quer zum Gestell stehenden Scheiben anzubringen, eignen sich besonders C-förmige Stahlschienen, welche an diesen Scheiben befestigt, z.B. eingelassen sein können. Diese Schienen sollten parallel zur vertikalen Trägersäulenachse verlaufen.



   Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben werden. Es zei   gen:   
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch einen aus drei kreuzförmigen Elementen bestehenden Gestellabschnitt,
Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, jedoch mit T-förmigen Elementen,
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf zwei zueinander parallel angeordnete Gestelle, deren jedes aus Elementen verschiedenen Grundrisses aufgebaut ist.



   Man erkennt in Fig. 1 drei gleichartige kreuzförmige Elemente 1, 1' und 1", welche je zwei auf der nicht bezeichneten Lagerlängsachse angeordnete Scheiben 12, 13; 12', 13' und 12", 13", die jeweils aneinanderstossen,   aufweisen.    Jedes Element 1, 1', ]" weist ausserdem zwei weitere miteinander fluchtende und von den erstgenannten Scheiben senkrecht abstehende Scheiben 10, 11; 10', 11' und 10", 11" auf, wobei zwischen diesen Scheiben Träger 14 für das Lagergut auf der einen Gestellseite und Träger 14' für das Lagergut auf der anderen Gestellseite angebracht sind.



   Der Unterschied des Gestells nach Fig. 2 gegenüber demjenigen der Fig. 1 besteht darin, dass das Gestell der Fig. 2 nur einseitig beschickbar ist. Man wird es in der Regel dort anwenden, wo man das Gestell unmittelbar an die Aussenwand eines Hochlagergestellbaus oder sogar als Aussenwand desselben anordnet. Ähnlich dem Gestell der Fig. 1 sind hier drei Elemente 2, 2', 2" vorgesehen.



  welche je zwei miteinander fluchtende Scheiben 21, 22; 21',   22    und 21", 22" aufweisen, die auf der nicht gezeigten Lagerlängsachse angeordnet sind. Ausserdem hat jedes Element 2, 2', 2" noch je eine Scheibe 20,   20',      20",    welche senkrecht zu den erstgenannten Scheiben absteht. Zwischen den Scheiben 20, 20', 20" sind   Lager-    gutträger 14" angeordnet.



   Ordnet man die Gestelle der Fig. 1 und 2 so an, wie sie auf dem Zeichnungsblatt ersichtlich sind, so kann in der durch den Pfeil D angedeuteten Gasse zwischen ihnen z.B. ein geeigneter Stapelkran zur Beschickung und Entleerung der Gestelle verkehren.



   Die Gestelle der Fig. 1 und 2 sind beide je nur aus einer Art von Elementen aufgebaut, was in der Regel als bevorzugt gelten kann. Es gibt aber auch Fälle, wo dies schon deshalb nicht möglich ist, weil man nicht überall gleich grosse Abstände zwischen den senkrecht zur Lagerlängsachse stehenden Scheiben haben möchte.



   Ein solcher Fall ist beispielsweise in Fig. 3 dargestellt.



  Entlang der Lagerlängsachse A ist ein Gestell wiedergegeben, welches aus einem H-förmigen Element 300, einem T-förmigen, quer gestellten Element 200, einem Lfönnigen Element 400, einem kreuzförmigen Element 100, einem U-förmigen U-förmigen Element 500, einem anders herum quer gestellten T-förmigen Element 201, einem längsgestellten (ähnlich Fig. 2) T-förmigen   Ele-    ment 202 und einem wieder wie das Element 200 quer gestellten T-förmigen Element 200' aufgebaut ist. Man erkennt durch dünnere Striche angedeutet auf der einen Seite dieses Hochlagergestells Lagergutträger 140 und auf der anderen Lagergutträger 140', welche zwischen den nicht näher bezeichneten quer zur Achse A stehenden Scheiben der Elemente angeordnet sind.



   Ähnlich, aber einseitig ist auf der Lagerlängsachse A' ein einseitiges Gestell aus L-förmigen Elementen 401,   400',    401', 400", T-förmigen Elementen 202 und 202' und U-förmigen Elementen 505 und 506 aufgebaut, wobei zwischen den nicht bezeichneten zur Achse A' quer stehenden Scheiben der Elemente Lagergutträger 140" angebracht sind. Zwischen den beiden Gestellen der Fig. 3 ist eine durch Pfeil D' angedeutete Gasse für einen   Stapelkran    vorgesehen.



   Das vorliegende Gestell der Fig. 3 oder auch ein solches der Fig. 1 und 2 kann durch Aufstellen der einzelnen Elemente und Befestigen auf einem Fundament erfolgen.

 

   An sich kann man beliebig hohe Gestelle bauen. In der Regel werden solche mit einer Höhe von 15 oder mehr m, insbesondere von 20 bis 30 m bevorzugt, da sich mit zunehmender Höhe in einem gewissen Bereich der Bau rationeller fertigen lässt.



   Für eine Gestellhöhe von beispielsweise 26m kann man zwar jedes Element auf seiner ganzen Länge einstückig ausführen, man kann es aber auch aus mehreren Teilen aufbauen, beispielsweise so, dass der unterste Abschnitt 2/3 bis   3%    der Gesamthöhe beträgt und die restliche Höhe aus einem weiteren Abschnitt besteht.



   Bei solchen Elementen, welche eine Gesamthöhe von ca. 26 m haben, würde im Falle des Gestells der Fig. 1   und 2 die Auslage der Scheiben    10, 10', 10", 11, 11', 11."  und 20, 20', 20" vorteilhaft etwa 1,5 m betragen, falls dies den Gegebenheiten des Lagerguts entspricht. Diese Scheiben könnten dann in einer Dicke von etwa 6 bis 12cm, insbesondere 8 cm ausgeführt werden.



   Will man aus Transportgründen keine Elemente, die eine grössere Breitenabmessung als 2,5 m haben, so könnten die anderen Scheiben der Elemente der Fig. 1 und   2, also    die Scheiben 12, 12', 12", 13, 13', 13", 21, 21', 21" und 22, 22', 22" entsprechend bemessen sein, beispielsweise bei Fig. 1 eine Ausladung von 1,20m haben, wobei dann für diese Scheiben bei der genannten oder einer ähnlichen Gestellhöhe in der Regel eine Scheibendicke von 4 bis 10 cm, insbesondere 6 cm, ausreicht.



   Natürlich wird man die Betonscheiben mit Eisen oder Stahl armieren oder gar eine Vorspannarmierung wählen, wie dies im Betonbau üblich ist.



   Bei der Anordnung der Elemente nach Fig. 1 und 2 ist neben den genannten Vorteilen besonders die erhöhte Feuersicherheit des Lagers gegenüber Stahlkonstruktionen hervorzuheben. Diese wird bedingt durch die dreiseitige Umgrenzung jeder Lagergutnische, beispielsweise jener zwischen den Scheiben 10, 10', 13, 12' in Fig. 1.



  Will man diese Feuersicherheit auch in vertikaler Richtung erhöhen, so kann man entweder an der Stelle der Träger 14, 14', 14" bzw. 140, 140' oder auf diesen entsprechende feuerhemmende Platten vorsehen, wodurch das Gestell auch in vertikaler Richtung in Nischen unterteilt wird.



   Die Unterhaltskosten eines beschriebenen Hochlagergestells sind weitaus geringer als jene einer Stahlkonstruktion, was als weiterer Vorteil zu werten ist.



   PATENTANSPRUCH I
Hochlagergestell, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Fundament auf einer Achse nebeneinander angeordnete vorfabrizierte Betonelemente als Trägersäulen befestigt sind, wobei jedes Element aus mehreren entlang zur vertikalen Säulenlängsachse parallelen Kanten miteinander einstückig verbundenen Betonscheiben besteht, von denen wenigstens zwei Scheiben miteinander einen Winkel von angeähert 900 einschliessen, und wobei mindestens eine Scheibe jedes Elements parallel zur besagten Achse und mit mindestens einer Scheibe eines Nachbarelements fluchtend angeordnet ist und zwischen den von der genannten Achse abstehenden Scheiben Lagergutträger (14) angebracht sind.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen kreuzförmigen Grundriss haben.



   2. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen Tförmigen Grundriss haben.



   3. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen Lförmigen Grundriss haben.



   4. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen H-förmigen Grundriss haben.



   5. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen U-förmigen Grundriss haben.

 

   PATENTANSPRUCH II
Verfahren zur Herstellung des Hochlagergestells nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die vorfabrizierten Betonelemente auf einem Fundament entlang einer Achse nebeneinander so befestigt werden, dass mindestens eine Scheibe jedes Elements zu dieser Achse parallel und mit mindestens einer Scheibe eines Nachbarelements fluchtend verläuft, während mindestens eine Scheibe jedes Elements von der Lagerlängsachse angenähert senkrecht absteht, und zwischen diesen abstehenden Scheiben Träger (14) für das Lagergut angebracht werden.



   UNTERANSPRUCH 6
Verfahren nach Patentanspruch   IL    dadurch gekennzeichnet, dass Elemente mit wenigstens einer der Grundrissform H, L, T, U und Kreuz aneinandergereiht werden.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. und 20, 20', 20" vorteilhaft etwa 1,5 m betragen, falls dies den Gegebenheiten des Lagerguts entspricht. Diese Scheiben könnten dann in einer Dicke von etwa 6 bis 12cm, insbesondere 8 cm ausgeführt werden.
    Will man aus Transportgründen keine Elemente, die eine grössere Breitenabmessung als 2,5 m haben, so könnten die anderen Scheiben der Elemente der Fig. 1 und 2, also die Scheiben 12, 12', 12", 13, 13', 13", 21, 21', 21" und 22, 22', 22" entsprechend bemessen sein, beispielsweise bei Fig. 1 eine Ausladung von 1,20m haben, wobei dann für diese Scheiben bei der genannten oder einer ähnlichen Gestellhöhe in der Regel eine Scheibendicke von 4 bis 10 cm, insbesondere 6 cm, ausreicht.
    Natürlich wird man die Betonscheiben mit Eisen oder Stahl armieren oder gar eine Vorspannarmierung wählen, wie dies im Betonbau üblich ist.
    Bei der Anordnung der Elemente nach Fig. 1 und 2 ist neben den genannten Vorteilen besonders die erhöhte Feuersicherheit des Lagers gegenüber Stahlkonstruktionen hervorzuheben. Diese wird bedingt durch die dreiseitige Umgrenzung jeder Lagergutnische, beispielsweise jener zwischen den Scheiben 10, 10', 13, 12' in Fig. 1.
    Will man diese Feuersicherheit auch in vertikaler Richtung erhöhen, so kann man entweder an der Stelle der Träger 14, 14', 14" bzw. 140, 140' oder auf diesen entsprechende feuerhemmende Platten vorsehen, wodurch das Gestell auch in vertikaler Richtung in Nischen unterteilt wird.
    Die Unterhaltskosten eines beschriebenen Hochlagergestells sind weitaus geringer als jene einer Stahlkonstruktion, was als weiterer Vorteil zu werten ist.
    PATENTANSPRUCH I Hochlagergestell, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Fundament auf einer Achse nebeneinander angeordnete vorfabrizierte Betonelemente als Trägersäulen befestigt sind, wobei jedes Element aus mehreren entlang zur vertikalen Säulenlängsachse parallelen Kanten miteinander einstückig verbundenen Betonscheiben besteht, von denen wenigstens zwei Scheiben miteinander einen Winkel von angeähert 900 einschliessen, und wobei mindestens eine Scheibe jedes Elements parallel zur besagten Achse und mit mindestens einer Scheibe eines Nachbarelements fluchtend angeordnet ist und zwischen den von der genannten Achse abstehenden Scheiben Lagergutträger (14) angebracht sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen kreuzförmigen Grundriss haben.
    2. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen Tförmigen Grundriss haben.
    3. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen Lförmigen Grundriss haben.
    4. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen H-förmigen Grundriss haben.
    5. Hochlagergestell nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige Elemente einen U-förmigen Grundriss haben.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Hochlagergestells nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die vorfabrizierten Betonelemente auf einem Fundament entlang einer Achse nebeneinander so befestigt werden, dass mindestens eine Scheibe jedes Elements zu dieser Achse parallel und mit mindestens einer Scheibe eines Nachbarelements fluchtend verläuft, während mindestens eine Scheibe jedes Elements von der Lagerlängsachse angenähert senkrecht absteht, und zwischen diesen abstehenden Scheiben Träger (14) für das Lagergut angebracht werden.
    UNTERANSPRUCH 6 Verfahren nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass Elemente mit wenigstens einer der Grundrissform H, L, T, U und Kreuz aneinandergereiht werden.
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