CH503384A - Antennenanlage für Fahrzeuge - Google Patents

Antennenanlage für Fahrzeuge

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Publication number
CH503384A
CH503384A CH1072070A CH1072070A CH503384A CH 503384 A CH503384 A CH 503384A CH 1072070 A CH1072070 A CH 1072070A CH 1072070 A CH1072070 A CH 1072070A CH 503384 A CH503384 A CH 503384A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
antenna
antennas
antenna system
ferrite
dependent
Prior art date
Application number
CH1072070A
Other languages
English (en)
Inventor
Uehlinger Willi
Original Assignee
Uehlinger Willi
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Publication date
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Publication of CH503384A publication Critical patent/CH503384A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/28Combinations of substantially independent non-interacting antenna units or systems

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)

Description


  
 



  Antennenanlage für Fahrzeuge
Für den Radio empfang in Fahrzeugen, insbesondere Automobilen, sind heute allgemein Stabantennen üblich.



  Diese sind relativ empfindlich für Störungen aller Art, beispielsweise von   Strassenbahnen    erzeugte Störungen.



  Auch können sie wegen ihrer Länge leicht beschädigt werden.



   Es ist bekannt, dass Richtantennen, beispielsweise Rahmenantenen, weniger störungsempfindlich sind und kleiner gebaut werden können als Stabantennen. Eine solche   Richtantenne    hat jedoch für Strahlung aus einer bestimmten Richtung ein   Empfindlichkeitsminimum.   



  Wenn man daher eine derartige Antenne an einem Fahrzeug verwendet, dann ändert sich für einen bestimmten Radiosender die Antennenspannung je nach der Fahrtrichtung sehr stark. Man könnte daran denken, diesem Mangel dadurch abzuhelfen, dass man an einem Fahrzeug eine drehbare Rahmenantenne anordnet. Diese Lösung wäre jedoch in den meisten Fällen zu kompliziert.



   Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, an einem Fahrzeug zwei gekreuzte Rahmenantennen anzuordnen und je nach der Fahrtrichtung wahlweise mit dem Radioempfänger zu verbinden. Diese bekannte Lösung hat den Nachteil, dass die beiden gekreuzten Rahmenantennen ein relativ sperriges Gebilde ergeben, das, wenn eine Fahrzeugkarrosserie aus Metall besteht,   ausserhalb    der   Karrosserie    angeordnet werden muss.



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine   Antennen an-    lage für Fahrzeuge, mit zwei induktiven Richtantennen und mit einem Umschalter zum wahlweisen Verbinden der einen oder der anderen dieser Antennen mit einem Radioempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden genannten Antennen eine Rahmenantenne und die andere eine   Ferritanterme    ist.



   Eine Ferritantenne mit einem langgestreckten Ferritstab und einer darauf gewickelten Wicklung hat ein   Empfindlichkeitsminimum    für Strahlung aus der Richtung der Längsachse des Ferritstabes, also in der Regel aus der Richtung der grössten Erstreckung der Ferritantenne. Eine Rahmenantenne mit einer oder mehreren langgestreckten Windungen hat dagegen ein Empfindlichkeitsminimum für Strahlung aus einer Richtung senkrecht zur langen Erstreckung der Windung bzw. Windungen. Man kann daher eine derartige Ferritantenne und eine derartige Rahmenantenne so anordnen, dass ihre grössten Erstreckungen etwa parallel laufen oder zusammenfallen, vorzugsweise in Fahrtrichtung eines Fahrzeuges, wobei dann die Richtungen der Empfindlichkeitsminima etwa senkrecht zueinander stehen. Man kann die beiden Antennen in einem gemeinsamen, langgestreckten Gehäuse unterbringen.



   In der Zeichnung ist eine   Antennenanlage    nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.



   Die gezeichnete Antennen anlage für Fahrzeuge enthält in einem langgestreckten, etwa zigarrenförmigen Gehäuse 1 aus Kunststoff eine Rahmenantenne, die aus einer einzigen langgestreckten Drahtwindung 2 besteht, und eine Ferritantenne mit einem Ferritstab 3 und einigen darauf gewickelten Drahtwindungen 4. Natürlich könnten beide Antennen auch mehr Windungen aufweisen; es ist jedoch vorteilhaft, relativ wenige Windungen vorzusehen und dafür einen Anpassungstransformator zu verwenden.



   Vor einem üblichen Radioempfänger 5 ist ein Zusatzgerät 6 angeordnet, welches einen Umschalter 7, einen Anpassungstransformator 8 und einen Vorverstärker 9 enthält. Der Umschalter 7 verbindet wahlweise entweder die Rahmenantenne 2 oder die Ferritantennenwicklung 4 über den Transformator 8 und den Verstärker 9 mit dem Radioempfänger 5. Die Betätigung des Umschalters 7 kann von Hand erfolgen. Gewünschtenfalls kann man aber auch Mittel vorsehen zur automatischen Betätigung des Umschalters, sobald jeweils die gerade eingeschaltete Antenne eine zu geringe   Spannung liefert (weil der eingestellte Sender in Richtung ihres   Empfindllchkeitsminimums    liegt).



   Der Vorverstärker 9 kann ein Breitbandverstärker für alle mittels der Antennen 2 bzw. 4 zu empfangenden Frequenzen sein (in der Regel Lang-, Mittel- und evtl.



  Kurzwellen); der Verstärker 9 kann aber auch auf verschiedene Frequenzbereiche umschaltbar sein.



   Für UKW-Empfang kann zusätzlich noch eine übliche Stabantenne 10 vorgesehen sein, welche mittels eines weiteren Umschalters 11 anstelle des Ausganges des Verstärkers 9 mit dem Radioempfänger 5 verbunden werden kann.



   Das Gehäuse 1 mit den beiden induktiven Richtantennen wird an einem Fahrzeug so angebracht, dass die Ebene der Windung 2, die durch die Längsachse des Ferritstabes 3 verläuft, etwa vertikal steht, und vorzugsweise so, dass die Längserstreckung des Gehäuses etwa parallel zur Fahrtrichtung verläuft.



   Die Unterbringung der beiden induktiven Richtantennen in einem gemeinsamen Gehäuse ist besonders elegant und zweckmässig. Gewünschtenfalls könnte man aber ohne weiteres die Rahmenantenne 2 aus dem Gehäuse herausnehmen und an anderer Stelle getrennt am Fahrzeug anbringen, etwa in der Form eines Rahmens für ein Fähnchen, wie in der schweizerischen Patentschrift Nr. 303 102 beschrieben. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Antennenanlage für Fahrzeuge, mit zwei induktiven Richtantennen und mit einem Umschalter zum wahlweisen Verbinden der einen oder der anderen dieser Antennen mit einem Radioempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden genannten Antennen eine Rahmenantene und die andere eine Ferritantenne ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Antennenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden genannten Antennen in einem gemeinsamen langgestreckten Gehäuse untergebracht sind, wobei sich der Ferritstab der Ferritantenne in der Längsrichtung des Gehäuses erstreckt und die Rahmenantenne in einer durch die Längsachse des Ferritstabes verlaufenden oder zu dieser Längsachse parallelen Ebene wenigstens eine Drahtwindnng aufweist.
    2. Antennen anlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden genannten Antennen an einen Transformator und/oder einen Vorverstärker angeschlossen oder anschliessbar sind.
    3. Antennenanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter von Hand betätigbar ist.
    4. Antennenanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum automatischen Betätigen des Umschalters bei Absinken der Antennenspannung unter einen vorbestimmten Wert vorgesehen sind.
    5. Atennenanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine für UKW-Empfang einschaltbare Stabantenne enthält.
CH1072070A 1970-07-15 1970-07-15 Antennenanlage für Fahrzeuge CH503384A (de)

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CH503384A true CH503384A (de) 1971-02-15

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3101636A1 (de) * 1981-01-20 1982-08-26 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zur drahtlosen informationsuebertragung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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