CH500037A - Maschine zum Gängigmachen von Schraubengewinden - Google Patents

Maschine zum Gängigmachen von Schraubengewinden

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Publication number
CH500037A
CH500037A CH1057567A CH1057567A CH500037A CH 500037 A CH500037 A CH 500037A CH 1057567 A CH1057567 A CH 1057567A CH 1057567 A CH1057567 A CH 1057567A CH 500037 A CH500037 A CH 500037A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
screw
spindle
machine according
nut
head
Prior art date
Application number
CH1057567A
Other languages
English (en)
Inventor
Schenkel Fritz
Original Assignee
Dahag Ag
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Publication date
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Publication of CH500037A publication Critical patent/CH500037A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G7/00Forming thread by means of tools similar both in form and in manner of use to thread-cutting tools, but without removing any material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description


  
 



  Maschine zum Gängigmachen von Schraubengewinden
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Gängigmachen von Schrauben, deren Mutter sich nicht mehr mit dem gewünschten Kraftaufwand auf dem Gewinde drehen lässt.



   Maschinen dieser Art sind bekannt, insbesondere zum Gängigmachen von gebrauchten   Befesügungsschrau-    ben für Eisenbahnschienen, haben jedoch den Nachteil, dass die Schrauben beim Gängigmachen zur Änderung des Drehsinns aus der einen Spindel herausgefahren und in eine andere Spindel mit entgegengesetzter Drehrichtung eingefahren werden müssen.



   Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine mittels einstellbarer Anschläge den Drehsinn automatisch wechselnde Spindel, die axial verschiebbar ist und unter einem axialen Krafteinfluss steht, so dass sie während des Gängigmachens in Formschluss mit der Schraubenmutter oder dem Schraubenkopf bleibt.



   Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Spindel-Mitnehmerkopf mit gängig zu machender Schraube.



   Die in der Zeichnung dargestellte Maschine weist im oberen Teil eine vertikale Spindel 1, mit einem Mitnehmerkopf 2 am unteren Ende auf. Gegenüber dem Mitnehmerkopf ist im unteren Teil der Maschine eine Aufnahmevorrichtung 3 zum Festhalten der gängig zu machenden Schraube 4 mit Mutter 5 angeordnet. Die Spindel wird mit einem Elektromotor 6 über ein Getriebe angetrieben, ähnlich wie die Pinole bei Bohrmaschinen. Der Drehsinn der Spindel kann mit Hilfe von zwei Elektromagneten und einem Vorgelege durch elektrische Steuerung innert kürzester Zeit geändert werden.



   Zum Gängigmachen der Mutter 5 auf dem Gewindeteil der Schraube 4 wird die Spindel 1 unter ihrem Eigengewicht nach unten bewegt, bis die Mutter 5 im Mitnehmerkopf 2 eingefahren ist. Durch Drehen der Spindel 1 wird die Mutter 5 auf dem Gewindebolzen in der einen Richtung gedreht; durch Umschalten mittels des einen der beiden einstellbaren Anschläge 7 wird der Drehsinn gewechselt. Die Mutter 5 wird auf dem Gewindeteil der Schraube 4 unter Zugabe eines Schmiermittels, eventuell mit Beigabe eines Entrosters, so lange auf und ab gedreht, bis die gewünschte Leichtgängigkeit erreicht ist.



   Im Mitnehmerkopf 2 ist eine Ausnehmung 8, die eine, dem Vielkant der Mutter entsprechende Schlüsselform aufweist und damit den Formschluss sicherstellt zur Übertragung des Drehmomentes von der Spindel auf die Mutter. Die Schraube 4 ist in der Aufnahmevorrichtung 3, in vertikaler Stellung und axial auf die Achse der Spindel ausgerichtet, mittels einer Klemmvorrichtung festgehalten. Um allfällige, auf der Schraube 4 montierte Federringe 9 oder Klemmplatten 10 entfernen zu können, muss die Mutter ganz ausgefahren werden. Damit die, durch Hochfahren der Spindel von der Schraube entfernte Mutter nicht aus dem Mitnehmerkopf herausfällt, wird diese mit mindestens einer Raste 11 gehalten. Durch Herunterfahren der Spindel kann die Mutter wieder eingeschraubt werden.

 

   Zum besseren Gängigmachen der Mutter kann beispielsweise Schmieröl, allenfalls mit Rostlösezusätzen, der Schraube durch eine Spindelbohrung 12 zugeführt werden. Zur Dosierung kann eventuell ein Stift 13 dienen, der bei einer bestimmten Axialposition der Spindel 1 auf der Schraube 4 zur Berührung kommt und damit automatisch die Schmierung bewerkstelligt. Der Stift 13 könnte auch zum Ausstossen allfällig in der Ausnehmung 8 festgeklemmter Schrauben dienen.



   Um den Grad der Gängigkeit der Mutter besser beurteilen zu können, könnte z. B. ein Drehmomentanzeiger angebaut werden.



   Seitlich der Maschine können Behälter 14 für Schraubenteile in günstigem Griffbereich des Bedienungsmannes angebracht werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Maschine zum Gängigmachen von Schraubengewinden, gekennzeichnet durch eine mittels einstellbarer Anschläge den Drehsinn automatisch wechselnde Spindel, die axial verschiebbar ist und unter einem axialen Krafteinfluss steht, so dass sie während des Gängigmachens im Formschluss mit der Schraubenmutter oder dem Schraubenkopf bleibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel mindestens annähernd vertikal angeordnet ist und unter ihrem Eigengewicht das Bestreben hat, eine Abwärtsbewegung auszuführen, damit ihr Mitnehmerkopf in Formschluss mit der Schraubenmutter oder mit dem Schraubenkopf gerät.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitpunkt der Änderung des Drehsinns der Spindel von der axialen Lage der Mutter relativ zur Schraube abhängig und einstellbar ist.
    3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spindelkopt so ausgebildet ist, dass die abgeschraubte Mutter oder die Schraube beim Wegfahren der Spindel nicht aus dem Kopf herausfällt, sondern darin so gehalten ist, dass sie wieder eingeschraubt werden kann.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenständer zur Aufnahme von Behältern für Schraubenteile oder Zubehör in für den Bedienungsmann günstiger Grifflage ausgebildet ist und einen Durchlass zum Auswerfen von Werkstücken aufweist.
    5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube während des Gängigmachens automatisch geschmiert wird.
    6. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweils aufzubringende Drehmoment während des Gängigmachens ablesbar ist.
CH1057567A 1967-07-25 1967-07-25 Maschine zum Gängigmachen von Schraubengewinden CH500037A (de)

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