CH477385A - Verfahren zur Herstellung von Perfluoräthyljodiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Perfluoräthyljodiden

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CH477385A
CH477385A CH1266263A CH1266263A CH477385A CH 477385 A CH477385 A CH 477385A CH 1266263 A CH1266263 A CH 1266263A CH 1266263 A CH1266263 A CH 1266263A CH 477385 A CH477385 A CH 477385A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Perfluoräthyljodiden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Perfluoräthyljodiden durch Umsetzung von Jod,   Jodpentafluorid    und Tetrafluoräthylen in Gegenwart eines Katalysators.



   Es ist bekannt, Perfluoräthyljodid durch Umsetzung von Tetrafluoräthylen mit Jod und Jodpentafluorid herzustellen. In der Literatur ist eine derartige Reaktion beschrieben, und zwar unter Verwendung von Aluminium, Magnesium, Thorium, Beryllium, Calcium, Strontium oder der Jodide dieser Metalle als Katalysatoren.



  Es ist jedoch gleichzeitig angegeben, dass in Abwesenheit eines Polymerisationsinhibitors bei der Umsetzung Tetrafluorkohlenstoff und freier Kohlenstoff und nicht Perfluoräthyljodid als Hauptprodukte entstehen.   Gemäss    der genannten Literatur ist die Bildung von Tetrafluorkohlenstoff und Kohlenstoff bei Abwesenheit des Polymerisationsinhibitors durch unerwünschte Nebenreaktionen bedingt, so dass nur geringe Ausbeuten des ge  wunschten CZFSJ erhalten    werden.



   Es wurde nun gefunden, dass Antimontrifluorid, Antimonpentafluorid und   Zinn-11-fluorid (wasserfrei)    hervorragende Katalysatoren fiir die oben genannte Umsetzung sind. Diese Katalysatoren ermöglichen ungewöhnlich hohe Ausbeuten ohne gleichzeitige Verwendung eines Polymerisationsinhibitors. Sie wirken fernerhin sicherer und schneller, als die bekannten Katalysatoren.



  Fernerhin können bei Verwendung dieser Katalysatoren in den im folgenden beschriebenen Molverhältnissen von Jod zu Jodpentafluorid sowohl   Perfluoräthyljodid    als auch Mischungen von Perfluoralkyljodiden hergestellt werden, die erhebliche Anteile von Perfluoralkyljodiden mit   längeren    Ketten entsprechend der Formel    C2Ff-, (CF2CFII) nJ    wobei n  >  1, enthalten. Bisher war es nicht bekannt, dass die Perfluoralkyljodide mit   längeren    Ketten entsprechend dieser Formel durch eine Umsetzung von Jod, Jodpentafluorid und Tetrafluoräthylen erhalten werden können.



     Gemäss    einer bevorzugten Ausführungsform des er  findungsgemässen VeRahrens    werden Jod und Jodpentafluorid zusammen mit einer katalytisch wirksamen Menge Antimontrifluorid, Antimonpentafluorid oder vorzugsweise Zinn-II-fluorid, in einen geschlossenen   Reaktionsraum eingefiihrt. Femer    wird auch   Tetrafluor-    äthylen in das Reaktionsgefäss eingeführt. Sofern die Reaktion nicht von selber anläuft, kann schwach erwärmt werden. Die Reaktion ist jedoch exotherm und nach ihrem Anlauf kann es notwendig sein,   Wärme abzufüh-    ren. Die Reaktionstemperatur wird vorteilhaft im Bereich von 0 bis 120  C gehalten und die Reaktion unter autogenem Druck   durchgefuhrt.   



   Die Beschaffenheit des Reaktionsproduktes kann durch das Molverhältnis Jod : Jodpentafluorid gesteuert werden. Wenn das   J2    :   JFs-Verhältnis    mindestens 2 : 1 beträgt, entsteht praktisch nur Perfluoräthyljodid. Die obere Grenze des   Molverhältnisses J2 : JF5    ist nicht kritisch, doch braucht aus praktischen   Grande    ein Wert von 5 :   1,    meist nicht überschritten zu werden. Wenn das Molverhältnis mindestens 2 : 1 beträgt, sollte   Tetrafluor-    äthylen in einer Menge von mindestens 5 Mol   fur    jedes Mol   JF5    zugegeben werden.

   Unter diesen Bedingungen verläuft das   erfindungsgemässe VeRahren    wie folgt :    2J2 + JF5 + 5CF2 = CF2 # 5CF8CF2J    Tetrafluoräthylen kann im Überschuss verwendet werden. doch   hi5rt    die Umsetzung auf, nachdem 5 Mol Tetra  fluoräthylen    umgesetzt sind. Ausserdem wird überschüssiges Tetrafluoräthylen verloren, wenn Jod   im über-    schuss vorhanden ist.



   Bei einem   Molverhältnis J2    : JF5 von weniger als 2 : 1 werden ausser   C. FSJ    noch Nebenprodukte der Formel C2F5(CF2CF2)nJ erhalten, deren Anteil vom J21 : JF5-Verhältnis beeinflusst wird. Die Produkte der Formel   C2Fs (CF2CF2) l, J,    in welcher n ungleich Null ist, werden meist als Mischungen erhalten und es kann ein Gemisch anfallen, das verschiedene Zahlenwerte   fur    n umfasst.



  Wenn das   Molverhältnis J2    : JF5 kleiner als 2 : 1 ist, hart die Reaktion nach Umsetzung von 5 Mol Tetrafluor äthylen nicht auf. Ausserdem kann man in diesem Fall Tetrafluoräthylen schon in einer Menge von nur 1 Mol pro Mol   JFs aber    auch in Mengen von mehr als 5 Mol verwenden, so dass die Lange der Perfluoralkyljodidketten der Nebenprodukte zunimmt. Dementsprechend kann der Wert von n und die Menge der entstehenden Produkte mit der Formel C2F5(CF2CF2)nJ in Abhängigkeit von der Menge des zugegebenen   Tetrafluoräthylens    gesteuert werden.   Molverhältnisse    von Tetrafluoräthylen   (TFE)    zu JF5 im Bereich von 1 :   1 bis    20 : 1 ergeben Verbindungen der Formel C2F5(CF2CF2)   nJ,    bei denen n   , t.

   Es    ist jedoch zu betonen, dass weder die untere noch die obere Grenze der Menge an Tetrafluoräthylen kritisch ist. Jede Menge Tetrafluor äthylen ergibt ein Perfluoräthyljodid enthaltendes Reaktionsprodukt. Ein   Molverhältnis    TFE : JF5 von 3 :   1    sichert eine ziemlich vollständige Ausnutzung des Ha  loden.    Die obere Grenze des Verhältniswertes von   TFE    : JF5 beeinflusst das Molekulargewicht der Nebenprodukte.



   Die verwendete Katalysatormenge ist ebenfalls nicht kritisch. Meist kann sie im Bereich von etwa 0, 007-0,   02    Mol Katalysator pro Mol   Jodpentafluorid    liegen. Werte von 0, 008-0,   016    Mol Katalysator pro Mol JF5 wird bevorzugt.



   Die   Durchführung    des   erfindungsgemässen    Verfahrens kann relativ einfach erfolgen. So können z. B. Jod,   Jodpentafluorid    und Katalysator in ein mit Bewegungsmitteln versehenes   Druckgefäss    gebracht und auf Reaktionstemperatur erwärmt werden. Das   Reaktionsgefäss    sollte auch mit Mitteln zur   Kühlung    der Reaktionsmi  schung ausgerustet    sein. Das Tetrafluoräthylen sollte langsam zugegeben werden, da die Reaktion ziemlich exotherm ist und einen erheblichen Temperaturanstieg verursachen kann. Wenn Tetrafluoräthylen entweder gesamthaft vorgelegt oder zu schnell während der Reaktion zugesetzt wird,   lässt    sich das Verfahren meist nicht steuern.



   Das Mass des Zusatzes an Tetrafluoräthylen ist   hauptsächlich    von der Fähigkeit der   Reaktionsanlage    zur Wärmeabführung aus der Reaktionsmischung bestimmt. Es ist wünschenswert, die Temperatur so niedrig wie möglich zu halten, da Jodpentafluorid bei   hoche-    ren Temperaturen erheblich stärker korrodierend wirkt.



  Wenn der Halogenierungsmischung eine geringe Menge Tetrafluoräthylen zugesetzt wird, erfolgt meist eine praktisch sofortige Wärmeentwicklung. Der durch den Zusatz von Tetrafluoräthylen bedingte Druck nimmt mit dem Verbrauch dieser Komponente ab. Nachdem das zugesetzte Tetrafluoräthylen reagiert hat, können wei  tere    Teilmengen zugegeben werden, bis die gewünschte Menge Tetrafluoräthylen zugesetzt ist. Das Tetrafluor äthylen kann auch langsam kontinuierlich in solchem Masse zugegeben werden, dass die Reaktionstemperatur durch   Wärmeabführung    aus dem Reaktionssystem annähernd konstant gehalten wird.



   Die   bevorzugten Bedingungen für    die Herstellung von   Perfluoräthyljodid    sind eine Temperatur von etwa   80 + 5     C, ein sehr geringer   Jodüberschusss,    z. B. 1 bis 2% (bezogen auf das Gewicht der Jodmenge, die notwendig ist. um 2 Mol Jod pro Mol Jodpentafluorid zu ergeben). 5 Mol Tetrafluoräthylen und 8 Millimol Katalysator (vorzugsweise Antimontrifluorid) pro Mol Jodpentafluorid und   autogener    Druck. Die Temperatur von 80  C ist bevorzugt, da bei dieser Temperatur mit Wasser als   Kühlmittel    die beste   Wärmeübertragung    und   Kühhmg    erzielt werden kann. Bei niedrigeren Tempera  turen,    z.

   B, 60  C, ist das Verfahren leicht zu steuern,   doch    kann es in diesem Fall erforderlich sein, zur Einhaltung der Temperatur bzw.   fur    eine ausreichende   Küh-      lungskapazität    eine Kiihlsole oder dergleichen zu verwenden. Bei höheren Temperaturen, z. B.   100  C,    muss die   Kühlungskapazität    des Reaktionssystems entsprechend erhöht werden. Bei höheren Temperaturen treten auch höhere Reaktionsdrucke auf, was schwere Anlagen erfordert. Die angegebenen Bedingungen können jedoch durchwegs mit üblichen technischen Mitteln erzielt werden und das Verfahren kann im gesamten Bereich von   0-110     C durchgeführt werden, sofern die Anlage entsprechend gebaut ist.

   Reaktionstemperaturen von   tuber    etwa   110 C fuhren    zu schwer steuerbaren Reaktionen.



   Ein Molverhältnis von   JO    :   JFÏ    zwischen 0, 8 : 1 und 1, 9 : 1 liefert einen höheren Anteil an den als Nebenprodukt anfallenden höheren Perfluoralkyljodiden.



   Bei einem Molverhältnis J2 :   Fs    von mindestens 2 : 1 wird als Endprodukt praktisch nur Perfluoräthyljodid erhalten. Da   diese    Verbindung unter Normaldruck bei   13     C siedet, kann sie leicht durch Verdampfen von allen nicht flüchtigen Produkten der Reaktionsmischung abgetrennt werden.



   Gelegentlich verdampfen Spurenmengen von Per  fluorathan (Kp-79 C)    u. Perfluorcyclobutan   (Kp6 )    zusammen mit dem   C2FsJ. Gewünschtenfalls können      diese    Stoffe leicht durch Destillation von   Perfluoräthyl-    jodid abgetrennt werden.



   Eine typische Reaktionsmischung enthält ausser   C, F,, J    (Kp   13     C) noch folgende Nebenprodukte :   n-C. FJ    (Kp   G8     C),   n-CF13J (Kp 119     C),   n-C, F,, J (Kp 950    C bei 103   mm),      n-C, F1J (Kp 106     C bei 45   mm),    n-C12  FJ (Kp 110     C bei 18   mm),      n-C1. F=3J    (Kp 97  C bei 5 mm), n-C16F22J (Kp 94  C bei 0, 5 mm) und höhere Produkte.



   Ferner treten auch Spurenmengen von   C2F6 und    Perfluorcyclobutan auf.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren   erhält-    lichen Perfluoralkyljodide sind bekannte Stoffe. Per  fluoräthyljodid    wird meist in Perfluoralkyljodide mit   längeren    Ketten umgewandelt, die als oberflächenaktive Stoffe Verwendung finden. Ferner können die Perfluoralkyljodide mit   langeren    Ketten in die   Perfluorsäuren    umgewandelt werden, die ebenfalls bekannte   oberflä-    chenaktive Stoffe sind (sieh USA Patent   Nr.    2 567 011).



   Alle   fur    das   erfindungsgemässe    Verfahren erforderlichen Stoffe sind im Handel erhältlich. Handelsübliches   Tetrafluoräthylen enthält häufig    einen Polymerisationsinhibitor, meist d-Limonen. Diese Inhibitor wirkt nicht in gleicher Weise,   wie CFC1CCIJ,    das als Inhibitor   fur    die Umsetzung von Tetrafluoräthylen mit Jod und Jodpentafluorid verwendet worden ist. Die Hauptfunktion von d-Limonen besteht darin, eine Polymerisation durch Sauerstoff während der Lagerung zu vermeiden. Dieser Inhibitor kann in dem Tetrafluoräthylen belassen werden, da er die Handhabung weniger gefährlich macht.



  Er verbraucht jedoch einen Teil der als Reaktionskomponente verwendeten Halogene. Er kann z. B. dadurch entfernt werden, dass das   Tetrafluorathylen uber Silica-    Gel geführt wird, doch wird der Inhibitor vorzugsweise meist nicht entfernt.



   Jodpentafluorid wirkt insbesondere auf Metalle   stars    korrodierend, sofern nicht unter wasserfreien Bedingungen gearbeitet wird. Bei wasserfreien Bedingungen tritt keine schwere Korrosion auf und man kann in diesem Fall   fur    die Reaktionsanlage Metalle wie rostfreien Stahl,  Hastelloy-C ,  Inconel  und gewöhnlichen Stahl verwenden. Stahl wird stärker angegriffen, als die anderen meterialien, doch nicht in dem Masse, dass seine Verwendung ausgeschlossen wäre.



   In den folgenden Beispielen beziehen sich alle Teile, sofern nicht anders angegeben, auf das Gewicht. 



   Beispiel 1
167, 7 Teile (0, 66 Mol) Jod, 73, 3 Teile (0, 33 Mol) Jodpentafluorid und 0, 5 Teile (0,   0028    Mol; d. h. 8, 48 Millimol/Mol JF5) Antimontrifluorid wurden bei   Raum-    temperatur in einen mit     Hastelloy-C   gefutterten Auto    klaven (2 Mol Jod und 8,848/Millimol Katalysator prc Mol Jodpentafluorid)   gemischt. Der Autoklav wurde au@    unter   0  C gekahlt,    zur Entfernung von Luft evakuierl und unter Bewegung auf   80     C erwärmt. Tetrafluor. äthylen wurde langsam unter Bewegung in kleinen Teil. mengen (anfangs 2 Teile, dann 5 Teile und mit fortschreitender Reaktion 10 Teile) in den Autoklaven   sein-      gefuhrt,    bis insgesamt 192 Teile zugesetzt worden waren (Zugabe innerhalb einer Stunde).

   Der Druck stieg nach jeder Zugabe auf etwa 15-18,5 kg/cm2 und fiel in weniger als 3 Minuten auf unter 8 kg/cm2. Nach jeder Zugabe stieg die Temperatur in ungefähr 1 Minute um 8 bis 26  C und fiel dann wieder auf etwa   80     C, bis 165 Teile (5 Mol pro Mol Jodpentafluorid) zugesetzt worden waren. Bei der Zugabe der restlichen 27 Teile   Tetra-      fluoräthylen    erfolgte kein Temperaturanstieg. Der Druck nahm stetig ohne Zeichen   fur    Abnahme zu, was darauf hindeutet, dass die Reaktion nach Zugabe von 165 Teilen vollständig war. Die Reaktionsmischung wurde eine weitere Stunde bei   80     C gehalten, ohne dass die Reaktion weiter lief.

   Nach dem Abkühlen wurden die   flüch-    tigen Produkte bei   60     C durch eine mit Wasser   arbi-    tende Waschanlage und eine mit Calciumsulfat ( Drie. rite ) gefüllten Säule abgelassen und in einem auf  -60  C gekühlten Behälter gesammelt. Die Analyse des kondensierten Produktes (397 Teile) mit dem Massenspektrograph ergab 98,3% Perfluoräthyljodid, 0,4% nicht umgesetztes Tetrafluoräthylen, 0,8% 1,2-Dijodtetrafluoräthan und 0,4% Perfluorcyclobutan. Die nichtkondensierten Gase wurden gesammelt und enthielten 28,1 Teile nicht umgesetztes Tetrafluoräthylen und 4,3 Teile Perfluoräthyljodid. Im Autoklaven befand sich kein organischer Rückstand.

   Die Ausbeute an Penta  fluoräthyljodid    betrug 98,   5%,    bezogen auf die Menge des verbrauchten   Tetrafluoräthylens.    Die Halogenumwandlung war quantitativ.



   Beispiel 2
Es wurde wie in Beispiel 1 gearbeitet, jedoch mit einer Reaktionstemperatur von   60     C anstatt 80  C.



  Während der Zugaben von   Tetrafluoräthylen wurden    Temperaturanstiege von 11 bis   44     C beobachtet. Es zeigte sich, dass das kondensierte Produkt (401 Teile) 97, 4% Perfluoräthyljodid, 0, 7% Tetrafluoräthylen, 0, 6% Perfluorcyclobutan, 0,   7%    1,   2-Dijodtetrafluoräthan    und 0, 4% andere Produkte enthielt. Die Ausbeute an Per  fluoräthyljodid    betrug 98, 1%, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen. Die Halogenumwandlung war quantitativ.



   Beispiel 3
Die Reaktion wurde wie in Beispiel   1 durchgeführt,    und zwar unter Verwendung gleicher Mengen an Reaktionskomponenten und bei gleichen Reaktionsbedingungen, jedoch in einem Autoklav aus gewöhnlichem Stahl (Typ 1020). Die Reaktion verlief identisch, wie in Beispiel   1.    Das kondensierte Produkt (400 Teile)   enthielt    97, 3% Perfluoräthyljodid, 0,   6%    1, 2-Dijodtetrafluor  ahan,    0,   9%    Perfluorcyclobutan, 0, 8 Tetrafluoräthylen und 0, 2 andere Produkte. Die Ausbeute an Perfluor  äthyljodid    betrug 98%, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen. Die halogenumwandlung war quantitativ.



   Beispiel 4 (Vergleich)
Die Reaktion von Beispiel 1 wurde unter Weglassung des als Katalysator dienenden Antimontrifluorides wiederholt. Bei den Zugaben von Tetrafluoräthylen wurden Temperaturanstiege von 2 bis   16     C beobachtet. Die Reaktion verlief nicht so schnell, wie in Beispiel 1 (sie erforderte 2 Stunden) und hörte nach Zugabe von etwa   50%    der erforderlichen Menge an Tetrafluoräthylen auf.



  Das kondensierte Produkt (244, 5 Teile) enthielt 98,   5%    Perfluoräthyljodid, 0, 4% Tetrafluoräthylen, 0, 5% 1, 2 Dijodtetrafluoräthan und 0,5% Perfluorcyclobutan. Ein Ölrückstand (35 Teile) im Autoklaven enthielt 94,6% 1,2-Dijodtetrafluoräthan und 4,4% Perfluoräthyljodid.



  Die Ausbeute an Perfluoräthyljodid betrug 98,4%, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen. Die Umwandlung der Halogenverbindungen betrug   57%.   



   Beispiel   5   
Die Reaktion von Beispiel 1 wurde mit folgenden Abänderungen wiederholt: Es wurden 2,0 Teile (0,0128 Mol, d. h. 38,8 Millimol pro Mol Jodpentafluorid) wasserfreies Zinn-II-fluorid anstelle des in Beispiel 1 verwendeten Antimontrifluorides. Während der Zugaben von Tetrafluoräthylen wurden Temperaturanstiege von 8 bis   26     C beobachtet. Das kondensierte Produkt (404 Teile) enthielt 96, 9% Perfluoräthyljodid, 0, 6% Tetra  fluoräthylen,    0,   8%    Perfluorcyclobutan, 0,   3%    1, 2-Dijod  tetrafluoräthan    und 1, 3% andere Produkte. Die Ausbeute an Perfluoräthyljodid betrug   99%,    bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen. Die Halogenumwandlung war quantitativ.



   Beispiel 6 (Vergleich)
Beispiel 1 wurde unter Verwendung verschiedener anderer Katalysatoren anstelle des in Beispiel 1 verwendeten Antimontrifluorid wiederholt. Es wurden folgende Ergebnisse erhalten : Katalysator   Meagen a/o AuSbeute    an  (Teile) Perfluoräthyljodid   CaF2    2, 0 78 CrF3.3H2O 2, 0 16 KF 2, 0   18    HF 100, 0 15   CoF2. 2H20 2,    0 60   PbFw    2, 0 39   CuF,    2, 0 78   NiF2. 5H20 2,    0 28 AgF   (50%)    2, 0 73
Die Ausbeuten in der obigen Tabelle sind auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen bezogen und es ist zu sehen, dass keiner dieser Stoffe Ausbeuten in der Nähe von 95% ergibt.



   Beispiel 7
Die Reaktion von Beispiel 1 wurde unter Verwendung von 2, 0 Teilen (33, 9 Millimol pro Mol Jodpentafluorid) Antimontrifluorid anstelle der in Beispiel 1 verwendeten 0, 5 Teile wiederholt. Die   Reaktionsbedingun-    gen und der Verfahrensablauf waren gleich wie in Bei spiel 1. Auch die Ausbeute an Perfluoräthyljodid war gleich, wie in Beispiel   1.   



   Beispiel 8
Die Reaktion von   Beisgiel 1    wurde unter Verwendung von 73, 3 Teilen Jodpentafluorid (0, 33 Mol) und 176, 1 Teilen Jod (0, 73 Mol, d. h. 2, 21 Mol pro Mol Jodpentafluorid, was einen 5   Gew.-% igen überschuss über    die erforderlichen 2 Mole pro Mol   JF5 ergibt)    durchgeführt. Reaktionsbedingungen und-ablauf sowie die Produkte waren gleich, wie in Beispiel 1, abgesehen von einem kleinen organischen Rückstand (2, 2 Teile), der aus dem Autoklaven erhalten wurde und der 65, 6% 1,   2-Dijodtetrafluoräthan    und 31, 7% Perfluoräthyljodid enthielt. Die Ausbeute an Perfluoräthyljodid war   100%,    bezogen auf das verwendete Jodpentafluorid.



   Da in diesem Beispiel sowohl   ein ilberschuss    an Jod als auch an Tetrafluoräthylen verwendet wurden, ist es nicht iiberraschend, dass dieser Überschuss unter Bildung von 1,   2-Dijodtetrafluoräthan    reagiert.



   Beispiel 9
Eine Mischung aus 83, 9 Teilen (0, 33 Mol) Jod, 40, 4 Teilen (0,   182    Mol, d. h. 1,   813    Mol Jod pro Mol   JFs)      Jodpentafluorid    und 0, 5 Teile (0,   0028    Mol) Antimontrifluorid (15, 4 Millimol pro Mol   JF5)    wurden bei Raumtemperatur in einem mit     Hastelloy-C   gefutterten    Autoklaven bereitet. Der Autoklav wurde auf unter 0  C gekühlt, evakuiert, dicht verschlossen und dann unter Bewegung auf   60     C erwärmt. Tetrafluoräthylen wurde langsam in kleinen Teilmengen (anfangs 2 Teile, dann 5 Teile und schliesslich 10 Teile) in den Autoklaven eingeführt, bis insgesamt 121 Teile (1, 21 Mol, d. h. 6, 65 Mol pro Mol JF5) Tetrafluoräthylen zugesetzt worden waren (1 Stunde).

   Die Reaktion erfolgte rasch und war während ihres gesamten Verlaufes exotherm, obwohl die Reaktionswärme im letzten Teil der Reaktion abnahm.



  Der Druck fiel nach jeder Zugabe rasch von 1218, 5 kg/cm2 auf weniger als 8 kg/cm2 und die Temperatur stieg um 7 bis   44     C. Die Zugabe von Tetrafluor äthylen wurde absichtlich nach Zusatz der gewünschten Menge unterbrochen. Die Reaktionsmasse wurde eine Stunde auf   70     C gehalten und dann gekühlt. Nach dem Kühlen wurden die flüchtigen Produkte aus dem bei   60     C befindlichen Autoklaven durch eine Wasserwaschanlage und ein mit Calciumsulfat   gefülltes Trockenrohr    abgelassen und bei 60  C in einer gekiihlten Falle kondensiert. Das nicht kondensierte Material wurde ebenfalls gesammelt.

   Die Analyse des kondensierten fluchtigen Materials (121, 6 Teile) mit dem Massenspektrograph ergab 95, 1   Mol.-% C2F5J,    1, 2 Mol.-% C4F9J, 0, 5   Mol.-%    Tetrafluoräthylen und 1, 0   Mol.-%    C2F6. Es zeigte sich, dass die nicht kondensierten Gase aus 8, 0 Teilen Tetra  fluoräthylen,    4, 0 Teilen   C2F5J    und 3, 1 Teilen C2F6 bestanden. Der nicht flüchtige Rückstand (100 Teile) wurde mit Wasser gewaschen und in einem Gaschromatographen analysiert. Er enthielt folgende Komponenten   (in Gew.-07c)    : C2F5J 21, 1%, C4F9J 28,7%, C6F13J 20,6%, C5F17 J   13,    0%, C10F21j 7,5%, C12F25j 4,1%, C11F29J 2,3%, C16F33J1, 1%.



   Geringe Spuren anderer Stoffe waren ebenfalls vor  handen.    Die Kombination dieser Analysenwerte   fübrt    zu folgendem Ergebnis. 96, 9% Tetrafluoräthylen sind in Rechnung gestellt ; die prozentualen Ausbeuten, bezo  ; en    auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen sind wie folgt :   C2F@J    48, 8%, F   (CF,) J    15, 8%. F   (CF)      J 12, 3%, F   (CF2) RJ    8, 4%, F (CF2)10J 5,1%, F   (CF2) 12J    2, 9%, F (CF2)14J 1, 7%, F   (CF) lEJ 0, 9Q/o    und C2F6 0,   6%.   



   Dementsprechend betrug die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden 95, 8% und die Gesamtausbeute an Produkten entsprechend C2F5(CF2CF2)nJ mit n   grosseur    als Null 47, 1%. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel   10   
Beispiel 9 wurde wiederholt, jedoch unter Verwendung von 83, 9 Teilen   J2    (0, 33 Mol) 38, 5 Teilen   JF5    (0,   1735    Mol, d.   h.    1,   903    Mol Jod pro Mol   JF5)    und 0, 5 Teilen SbF3 (16, 2 Millimol pro Mol   JF5).    Tetrafluor äthylen (140 Teile, 1, 40 Mol, 8, 07 Mol pro Mol JF5) wurde wie in Beispiel 1 zugegeben.

   Die Produkte, die wie in Beispiel 1 isoliert bzw. identifiziert wurden,   be-    standen aus den folgenden Komponenten : 129, 2 Teile (38,9%) C2F5J, 44,2 Teile (18,9%) F(CF2)4J, 24,1 Teile (12,0%) F(CF2)6J, 19,7 Teile (10,7) F(CF2)8J, 13,2 Teile (7, 6%) F   (CF2) 10J,    9, 9 Teile (5, 9%) F   (CF2) 1., J, 5,    5 Teile (2, 85%) F (CF2)14J, 5, 9 Teile (3,   2%) C2F@   ; und 0, 4 Teile C2F4.



   Andere Produkte waren in Spuren vorhanden. Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen, betrug 96, 8%, die Ausbeute an   C2Fs (CF2CF2) nJ betru° 57,    9%. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 11
Beispiel 9 wurde wiederholt, jedoch unter Verwendung von 83, 9 Teilen   J2    (0, 33 Mol), 80, 8 Teilen JF5 (0,   364    Mol, d. h. 0,   907    Mol Jod pro Mol   JF5)    und 0, 5 Teilen SbF3 (0,   0028    Mol, d. h. 7, 7 Millimol pro Mol JF5).



  Tetrafluoräthylen (118 Teile, 1, 18 Mol, d. h. 3, 42 Mol pro Mol   JFs)    wurde wie in Beispiel 1 zugegeben. Die Produkte wurden wie in Beispiel 9 gewonnen und bestanden aus folgenden Komponenten : 149, 9 Teile (51, 7%)   C2F, J,    31, 5 Teile (15, 4%) F (CF2)4J, 20, 3 Teile (11, 6%) F (CF2)6J, 13, 3 Teile (8, 3%) F   (CF2) sJ,    7, 5 Teile (4, 9%) F   (CF2) 10J,    4, 3 Teile (3, 0%) F (CF2)12J, 2, 3 Teile (1, 6%) F (CF2)14J.



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezogen auf das verbrauchte   Tetrafluorathylen, betrug    96, 5% mit einer 44, 9% igen Ausbeute an C2F5(CF2CF2)nJ. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 12
Beispiel 9 wurde wiederholt, jedoch unter Verwendung von 83, 9 Teilen   J    (0, 33   Mol),    40, 4 JF5 (0,   182    Mol, d. h. 1,   813    Mol Jod pro Mol   JF. ,) und    5, 0 Teilen SBF3 (0,   028    Mol,   154    Millimol pro Mol JF5).

   Tetrafluoräthylen wurde wie in Beispiel 1 zugegeben (118 Teile, d. h. 1, 18 Mol, 6, 49 Mol pro Mol   JF5).    Die wie in Beispiel 1 isolierten Produkte waren folgende :   C2F5J    150 Teile (54, 4%), F   (CF2) 4J    17, 7 Teile (9, 1%), F   (CF2) 6J    13, 5 Teile (8, 1%), F   (CF=) J    8, 2 Teile (5, 3%), F   (CF2) 10J    4, 6 Teile (3, 2%), F   (CF2) 12J    2, 6 Teile (1, 9%), F   (CF) 1J    1, 4 Teile (1,1%), C2F6 14, 0 Teile (9, 0%) und   C2F4    5, 6 Teile.



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen, betrug 83, 0%, die Ausbeute an   C2Fs (CF2CF2) nJ    28, 8%. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 13
Beispiel 9 wurde wiederholt, das Tetrafluoräthylen jedoch am Anfang zugesetzt, während die Temperatur der Reaktionsmischung   2     C betrug. Die Mischung er   wärmte    sich langsam und unter 10  C trat keine erkennbare Reaktionswärme auf. Bei   ungefähr 10     C setzte eine exotherme Reaktion mit   Wärmeanstiegen    von 3 bis   54     ein. Eine Gesamtmenge von 126 Teilen (1, 26 Mol, d.   h.   



  15, 4 Mol pro Mol   JFs)    wurde in Teilmengen bei Temperaturen von bis 35  C zugegeben. Die   gemäss    Beispiel 1 isolierten Produkte waren folgende :   128    Teile (41, 4%) C2F5J, 20, 6 Teile (9, 5%) F   (CF2) 4J,    15, 1 Teile (8, 1%) F   (CF2) 6J,    13, 0 Teile (7, 6%) F (CF2)8J, 11,1 Teile (6, 8%) F   (CF2) l0J, 8, 6    Teile   (5, 5%)    F (CF2)12J, 7, 3 Teile (4, 8%) F (CF2)14J und 5, 9 Teile (3, 9%) F   (CF2) 16J.   



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen, betrug 87, 5%, die Ausbeute an   C2Fs (CF2CFo) nJ    46, 7%. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 14
Beispiel 9 wurde mit einer Reaktionstemperatur von 93 bis   1180 C    wiederholt.   136    Teile Tetrafluoräthylen (1, 36 Mol, d. h. 7, 48 Mol pro Mol   JF5)    wurden in Teilmengen bei etwa   100     C zugesetzt. Es wurden   Tempera-    turanstiege von bis   18     C beobachtet. Die wie oben gewonnenen Produkte waren folgende : 12 Teile C2F4, 2, 5 Teile C2F6 (1,5%), 2, 5 Teile (2, 0%) Perfluorcyclobutan, 154, 3 Teile (50, 6%)   C2FsJ, 23,    6 Teile (11, 0%) F (CF2)4J, 11, 5 Teile (6, 2%) F (CF2)6J, 6, 4 Teile (3, 8%) F   (CF2) sJs    3, 4 Teile (2,   lao)    F (CF2)10J, 1, 8 Teile (1, 2%) F (CF2)12J und   1, 1    Teile (0, 7%) F (CF2)14J.



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen, betrug   75,    6%, die Ausbeute an   C2F5 (CF2CF2) nJ    25,   0%.    Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel   15   
Beispiel 9 wurde mit 200 Teilen (2, 00 Mol, d. h. 11, 0 Mol pro Mol   JF6) Tetrafluorathylen    wiederholt. Die in der oben beschriebenen Weise gewonnenen Produkte waren folgende : 15 Teile   C,,, F,, 2    Teile (0, 8%) C2F6,   124    Teile (27, 1%) C2F5J, 35 Teile   (10, 90/,)    F (CF2)4J, 23 Teile (8,   4%)    F   (CF2) 6J,    23 Teile (9,   lao)    F (CF2)8J, 20 Teile (8, 4%) F (CF2)10J, 16 Teile (7, 0%) F   (CF2) 1. J,    11 Teile (4, 9%) F (CF2)14J und Spuren höherer Produkte.



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezo  aven    auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen, betrug 75, 8%, die Ausbeute an   C2F5 (CFvCF") nJ    48,   7%.    Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 16
Beispiel 9 wurde mit 97 Teilen (0, 97 Mol, d. h. 5, 33 Mol pro Mol   JFS) Tetrafluorathylen    wiederholt. Das wie oben isolierte Produkt bestand aus folgenden Komponenten :   180    Teile (75, 5%0 C2F5J, 19, 2 Teile (11, 4%) F (CF2)4J, 6, 4 Teile (4, 5%) F (CF2)6J, 2, 6 Teile (2,0%) F (CF2)8J, 1, 0 Teile (0, 8%) F   (CF2) 1oJ,    und 0, 4 Teile (0,3%) F(CF2)12J.



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen betrug 94, 5%, die Ausbeute an   C2F5 (CF2CF2) nJ.    19, 1%. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 17 (Vergleich)
Beispiel 9 wurde unter Weglassung der 0, 5 Teile Antimontrifluorid wiederholt. Die Reaktion war nur schwach exotherm und der Druck stieg nach Zugabe von nur 30 Teilen (0, 3 Mol, etwa 1 Mol pro 2 Mol J2) auf etwa 18, 5   kg/cml. Perfluordthyljodid    war das einzige aus der Reaktionsmischung isolierbare Produkt.



   Beispiel 18
Beispiel 9 wurde unter Verwendung von 2, 0 Teilen (0,   0128    Mol, d. h. 70, 5 Millimol pro Mol JF5) Zinn-IIfluorid anstelle der in Beispiel   1 verwzndeten    0, 5 Teile Antimontrifluorid wiederholt. Insgesamt wurden 117 Teile (1, 17 Mol, d. h. 6, 43 Mol pro Mol   JF5) Tetrafluorathy-    len zugegeben. Die wie oben isolierten Produkte waren wie folgt : 166, 6 Teile (61, 2%) C2F5J, 12, 1 Teile (8, 2%) F   (CF2) 4J,    10, 0 Teile (6, 2%) F   (CF2) 6J,    8, 5 Teile (5, 8%) F (CF2)8J, 6, 4 Teile (4, 5%) F   (CF2) 10J,    4, 18 Teile (3, 5%) F (CF2)12J, 3, 7 Teile (2, 8%) F (CF2)14J, 2, 9 Teile (1, 3%) F   (CF2) 16J,    2, 7 Teile (1, 8%) C2F6 und 7, 0 Teile C2F4.



   Die Gesamtausbeute an Perfluoralkyljodiden betrug 94, 5%, die Ausbeute an C2F5(CF2CF2)nJ 33,3%, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen. Der Jodverbrauch war quantitativ.



   Beispiel 19
Beispiel 9 wurde unter Verwendung von 0, 5 Teilen (2,   307    Millimol, d. h. 13, 7 Millimol pro Mol   Je,,)    Antimonpentafluorid als Katalysator wiederholt. Insgesamt wurden 146 Teile (1, 46 Mol, d. h. 8, 01 Mol pro Mol JF5)   Tetrafluordthylen zugegeben.    Die wie oben isolierten Produkte waren wie folgt : 102, 2 Teile (28,5%) C2F5J, 20, 5 Teile (8, 1%) F (CF2)4J, 27, 0 Teile (12, 5%) F   (CF2) 6J,    23, 2 Teile (11, 7%) F   (CF2) 8J,    17, 7 Teile (9, 4%) F (CF2)10J, 11, 5 Teile (6, 3%) F (CF2)12J, 8, 6 Teile (4, 9%) F (CF2)14J, 5, 4 Teile (4, 1%) F (CF2)16J, 6, 0 Teile (3,0%) C2F6 und 0, 2 Teile C2F4.



   Die Gesamtausbeute von Perfluoralkyljodid, bezogen auf das verbrauchte Tetrafluoräthylen, betrug 85,   6%,    die Ausbeute an   C2F5 (CF2CF2) nJ    56, 9%. Der Jodverbrauch war quantitativ.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Perfluoräthyljodid durch Umsetzung von Jod, Jodpentafluorid und Tetra fluoräthylen in Gegenwart eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator Antimonpentafluorid, Antimontrifluorid oder wasserfreies Zinn-II-fluorid verwendet wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhältnis von Jod zu Jodpentafluorid mindestens 2 : 1 beträgt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhält- nis von Tetrafluoräthylen zu Jodpentafluorid mindestens 5 : 1 beträgt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhältnis von Jod zu Jodpentafluorid weniger als 2 : 1 und das Verhältnis von Tetra fluoräthylen zu Jodpentafluorid mindestens 1 : 1 beträgt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator Antimonpentafluorid ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator Antimontrifluorid ist.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator wasserfreies Zinn-II-fluorid ist.
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