CH473573A - Duschenkörper mit Duschenkopf - Google Patents
Duschenkörper mit DuschenkopfInfo
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Description
Duschenkörper mit Duschenkopf Die Erfindung bezieht sich auf einen Duschen körper mit einem Duschenkopf.
Zum Einbringen von Substanzen, wie Seife, Kosme tika und anderer Zusätze, in den Wasserstrom einer Dusche sind verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen worden. Bei einer ersten Kategorie solcher Vorrich tungen wird fein verteilte flüssige Seife in den aus einem Brausekopf austretenden fein verteilten Wasser strahl hineingebracht, während die Seifenflüssigkeit selbst aus einem an dem Duschenkörper angebrachten Vor ratsbehälter unter Verwendung des bekannten Zerstäu- bungsprinzips einer getrennten Seifenflüssigkeitsaustritts- düse zugeleitet wird.
Eine zweite Kategorie von Vorrichtungen der vor gekennzeichneten Art sieht in dem Brausekopf selbst eine Kammer zur Aufnahme eines Seifenstückes oder eines Behälters für Flüssigkeit vor, von dem bzw. von der durch den durchlaufenden Wasserstrom Teilchen mitgenommen werden.
Bei einer dritten Kategorie solcher Vorrichtungen mit Brausekopf und einem Dusch-Griffgehäuse ist am Griffgehäuse der Dusche eine Zusatzpatrone für eine Flüssigkeit vorgesehen.
Bei einer vierten Kategorie ist mit dem Duschen körper ein eine Seifenflüssigkeit oder dergleichen auf nehmender Behälter verbunden, von der das durch den Duschenkörper hindurchströmende Wasser einen Teil mitnimmt (Venturi-Prinzip). Dieser Zusatzbehälter ist an- und abschaltbar, auch ist die Menge der zugeführten Zusatzlösung durch einen Hahn regelbar.
Es ist schliesslich bekannt, an Wasserhähnen eine nach dem Prinzip einer Wasserstrahlpumpe arbeitende Vorrichtung vorzusehen, bei der durch eine oder meh rere seitliche Leitungen in einen Wasserstrahl Luft angesaugt wird, woraus sich eine feinere Verteilung bzw. Zerstäubung des Wassers ergibt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der zu der Kategorie vier gehörenden Vorrichtungen mit Nutzbarmachung des Venturi-Prinzips und des Prin zips einer Wasserstrahlpumpe. Der erfindungsgemässe Duschenkörper ist gekenn zeichnet durch die Kombination einer Wasserstrahl pumpe und einer Vorrichtung zum Einbringen zusätz licher Substanzen in einen Wasserstrom, sowie durch Mittel, durch die ein gleichzeitiges Anschalten bzw. Abschalten der Wasserstrahlpumpe und der Vorrich tung zur Zufuhr der zusätzlichen Substanz erreicht wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Er findung ist in einem Duschenkörper eine zentral oder eine aussermittig liegende durch den Körper hindurch geführte Leitung für das Duschwasser vorgesehen, und der Duschenkörper trägt einen mit der Duschwasser leitung verbindbaren Vorratsbehälter für eine zusätz lich einzubringende Substanz und weiterhin einen Teil einer Wasserstrahlpumpe.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Er findung ist in der Duschwasserzuleitung zu dem eigent lichen Duschenkopf mit Zerstäuberkörper in Form einer gelochten Platte, Scheibe oder dergleichen eine Ver engung des Innenquerschnittes vorgesehen, die über einen in der Wand der Zuleitung vorgesehenen Durch gang mit einem Vorratsbehälter für die flüssige Sub stanz in Verbindung bringbar ist, und am vorderen Ende der Zuleitung ist eine Verjüngung des Aussen querschnittes vorgesehen, welche mit in dem Duschen körper vorgesehenen öffnungen ganz oder teilweise in Verbindung gebracht werden kann,
um in den Wasser- strahl zusätzlich Luft einzubringen (Wasserstrahlpumpe).
Nach einer praktischen Ausführungsform der Er findung kann der Vorratsbehälter für die zusätzlich einzubringende Flüssigkeit oder dergleichen als ein mit dem Duschenkörper lösbar zu verbindender Behälter ausgebildet sein.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, den Duschenkörper selbst als Vorratsbehälter für die in das Duschwasser ein zubringende zusätzliche Flüssigkeit auszubilden. Dieser halb kann nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Behälter zur Aufnahme der zusätzlich einzubringenden Substanz als ;ein Hohlmantelkörper aus- gebildet sein, der mit einem Ansatz versehen ist, in welchen ein Steigrohr hineinragt, das mit dem Durch gang der Duschwasserzuleitung in Verbindung gebracht werden kann.
Vorzugsweise ist dieser Ansatz zugleich mit einem lösbaren Verschluss versehen, damit bei Er schöpfen des Vorrates an zusätzlich einzubringender Substanz eine Ergänzung vorgenommen werden kann.
Nach einer weiteren praktischen Ausführungsform der Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, den Behälter, der die zusätzlich in das Duschwasser einzubringende Substanz enthält, als auswechselbare Patrone auszu bilden, und diese Patrone bzw. der Duschkörper kann nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine solche Form haben, dass die Patrone in den eigent lichen Duschenkörper klemmend einsetzbar und leicht auswechselbar ist.
Dabei ist nach einer weiteren Ausführungsform die Möglichkeit gegeben, das Steigrohr für die zusätzlich einzubringende Substanz als Hohlnadel auszubilden, so dass im Augenblick des Einsetzens der Patrone ein Teil des Mantels der Patrone von dem Steigrohr oder Saug rohr für die zusätzlich einzubringende Substanz durch stochen und das Rohr in der Zusatzpatrone angeordnet wird.
Nach einer weiteren praktischen Ausführungsform der Erfindung ist der Duschenkörper mit dem Duschen kopf und dem Vorratsbehälter auf der Duschwasser zuleitung verschiebbar gelagert, so dass durch eine Relativverschiebungsbewegung zwischen der Dusch wasserzuleitung und dem Duschenkörper mit dem Duschenkopf die Wasserstrahlpumpe in eine Funktions lage gebracht wird und zugleich das Einführen von zusätzlicher Substanz in das Duschwasser erfolgt.
Nacheiner weiteren Ausführungsform der Erfindung ist auch die Möglichkeit gegeben, zwischen dem Duschenkörper und der Duschwasserzuleitung eine Ge windeverbindung vorzusehen, so dass bei Verdrehen der Zuleitung relativ zu dem Duschenkörper die Wasser strahlpumpe eingeschaltet und durch In-Ausrichtung- Bringen des seitlichen Durchganges in der Zuleitung mit dem Steig- bzw. Saugrohr zusätzliche Substanz in das Duschwasser eingebracht wird. Die entgegengesetzte Bewegung bringt die Vorrichtung ausser Funktion.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Er findung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch einen Duschenkörper mit einer Zuleitung gemäss der Erfindung in der Schliesslage.
Fig. 2 zeigt die gleiche Schnittdarstellung, jedoch in der Arbeitslage der Teile.
In den Zeichnungen benennt 3 eine Zuleitung, 4 einen Duschenkörper und 5 den eigentlichen Duschen- oder Brausekopf, während eine Wasserstrahlpumpe all gemein mit dem Bezugszeichen 6 und die Vorrichtung zum Zugeben einer zusätzlichen Substanz allgemein mit 7 bezeichnet ist.
Die Zuleitung 3 in Rohrform ist an einem Ende, z. B. mit einem Gewindeanschluss 8, zum Verbinden mit einem Schlauch oder dergleichen versehen. Die hohle Zuleitung 3 weist an einer mit 9 bezeichneten Stelle eine Verengung auf, und der dadurch verdickte Wan- dungsteil der Zuleitung 3 ist mit einem Durchgang 10 versehen. Das vordere Ende der Zuleitung 3 ist im äusseren Querschnitt, wie bei 11 angedeutet, verkleinert und trägt im Inneren eine Durchwirbelungsschaufel oder dergleichen 12.
Der mit 4 bezeichnete Duschenkörper hat die Form eines Hohlkörpers 13, der mit einem mittleren Durchgang 14 versehen ist, wodurch ein zylin drischer Mantelhohlraum 15 gebildet ist. Die Innen wandung 16 des Mantelhohlraumes 15 ist an einer Stelle mit einem dünnen Rohr 17 verbunden, welches in einem Ansatz 18 des Duschenkörpers endigt, auf dessen offenes Ende beispielsweise eine. Gewindekappe 19 auf- und abschraubbar ist. Mit 20 ist eine Reihe von öffnungen bezeichnet, die im Bereich 11 der Zu leitung 3 in der Wandung des Duschenkörpers 4 vor gesehen sind.
Die Zuleitung 3 ist relativ zu dem Duschenkörper 4 mit gleitender Reibung hin und her verschiebbar. In der Stellung der Fig. 1 sind sowohl die Zu leitungen für die zusätzlich einzubringende Flüssigkeit als auch die Wasserstrahlpumpe ausser Funktion, und die Dusche arbeitet wie eine normale Dusche, der unter Druck über die Zuleitung 3 Wasser zugeführt wird, das vom Duschenkopf 5 in bekannter Weise in feine Strahlen zerteilt wird.
Die Fig. 2 zeigt die Teile relativ verschoben zu einander in der Arbeitslage. Aus der Fig. 2 ist ersicht lich, dass die in der Wandung des Duschenkörpers 4 vorgesehenen Öffnungen 20 bzw. ein Öffnungskranz der Wasserstrahlpumpe 6 mit dem im äusseren Quer schnitt verdünnten Teil 11 der Zuleitung 3 zur Deckung gelangen, so dass beim Austritt von Wasser aus der Zuleitung 3 zusätzlich Luft in den Duschen- kopf 5 hineingebracht wird und dadurch eine Anreiche rung des Wassers mit Luft erfolgt. Dies ist durch die Pfeile in Fig. 2 angedeutet.
Durch die vorgenannte Verschiebungsbewegung wird zugleich der zum Inneren der Wasserzuleitung 3 füh rende enge Durchgang 10 mit dem im Duschenkörper 4 vorgesehenen Saug- bzw. Steigrohr 17 zur Deckung gebracht, und durch den Durchgang 10 in der Quer schnittsverengung 9 wird über das Steigrohr 17 aus dem Ansatz 18 des Vorratsbehälters 13 für die zu sätzlich einzubringende. flüssige Substanz eine Verbin dung mit der Zuleitung 3 hergestellt, so dass somit in den Wasserstrom eine gewünschte Menge einer Flüssig keit kosmetischer, hygienischer; medizinischer Art, eine flüssige Seife, ein Desinfektionsmittel usw. eingebracht und mit dem Wasser aus dem Düsenkopf 5 zerstäubt wird.
Es könnte die Ausbildung so gewählt sein, dass die Relativlage zwischen dem Düsenkörper 4 und der Zu leitung 3 in gewünschten Lagen feststellbar ist, um somit entweder eine Teildeckung des Durchganges 10 mit dem Steigrohr 17 oder eine vollständige Deckung dieser beiden Leitungen zu erhalten und dadurch in Abhängigkeit von der Stellung dieser beiden Teile von einander die in das zugeleitete Wasser eingeführte zu sätzliche Flüssigkeitsmenge nach Wunsch dosieren zu können. Die Ausführung ist in jedem Fall so gewählt, dass im Augenblick der Absperrung der Zuleitung 17 zu der Wasserzuleitung 3 auch die Wassexstrahlpumpe 6 ausser Betrieb gesetzt wird.
Die Erfindung hat den besonderen Vorteil, dass durch die zusätzliche Einführung von Luft in den Wasser strahl durch die Wasserstrahlpumpe 6, wenn z. B. ein zu verschäumendes Mittel aus dem Behälter in die Zuleitung 3 gelangt, eine besonders gute Verschäumung erzielt wird.
Ausserdem hat die Erfindung den Vorteil, dass die Ausbildung vergleichsweise sehr einfach ist, weil durch -eine einfache Relativbewegung von Zuleitung 3 und Duschenkörper 4 ein Dosieren bzw. Absperren bzw. Einleiten von zusätzlicher beispielsweise zu ver- schäumender Substanz in den Wasseifluss erreicht wird.
Ferner ist auf einfache Weise durch Lösen des Schraubverschlusses 19 möglich, bei Erschöpfen des In haltes an zusätzlich einzubringender Flüssigkeit eine weitere Menge Flüssigkeit einzubringen.
Bei der abgewandelten Ausführungsform unter Ver wendung einer Einsatzpatrone wird der Vorteil erzielt, dass durch einfaches Herausnehmen einer erschöpften und Einsetzen einer neuen Patrone der Duschenkörper mit der Dusche sofort wieder funktionsfähig ist und daher die Ausführung als narrensicher bezeichnet werden kann.
Bei dieser abgewandelten Ausführungsform kann die Zusatzpatrone durch beliebige zweckentsprechende Mit tel, beispielsweise Klemmittel, an dem eigentlichen Duschenkörper lösbar befestigt sein. Beispielsweise ist die Möglichkeit gegeben, die Zusatzpatrone aus einem flexiblen Kunststoff auszubilden und an ein Duschen körper kugelkalottenartige Halterungen vorzusehen, durch die die Zusatzpatrone am Duschenkörper leicht trennbar festgelegt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Duschenkörper mit einem Duschenkopf, gekenn zeichnet durch die Kombination einer Wasserstrahl pumpe (6) und einer Vorrichtung (9, 10, 13, 17) zum Einbringen zusätzlicher Substanzen in einen Wasser strom, sowie durch Mittel (14), durch die ein gleich zeitiges Anschalten bzw. Abschalten der Wasserstrahl pumpe und der Vorrichtung zur Zufuhr der zusätzlichen Substanz erreicht wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Duschenkörper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Duschenkörper (4) eine durch ihn hindurchgehende Zuleitung (3) aufweist, welche an einer Stelle mit einer Venturidüse (9, 10) und an einer anderen Stelle als Teil (11) einer Wasserstrahlpumpe (6) ausgebildet ist. 2. Duschenkörper nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Duschen körper (4) zu der wasserführenden Zuleitung (3) relativ bewegbar ausgebildet ist.3. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzuleitung (3) an ;einer Stelle (9) mit einer Ver- ,engung des inneren Querschnittes und mit einem seit lichen Durchgang (10) versehen ist, die zu einem Vor ratsbehälter (13, 15) für zusätzliche flüssige Substanz führt.4. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vor dere Ende der Flüssigkeitszuleitung (3) im äusseren Querschnitt (11) verringert ist und in diesem Bereich am Duschenkörper (4) eine Mehrzahl von an- und ab- schaltbaren Eintrittsöffnungen (20) für Luft vorge sehen ist.5. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor ratsbehälter für die zusätzlich ,einzubringende Substanz als ein die Wasserzuleitung (3) umgebender Hohlkörper (13) ausgebildet ist, in dem sich ein Steigrohr (17) be findet, das mit dem Durchgang (10) der Venturidüse (9) in der Wasserzuleitung (3) in Verbindung bring bar ist. 6. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor ratsbehälter (13, 15) für zusätzlich einzubringende Sub stanz mit einem Ansatz (18) versahen ist, in welchen das Steigrohr (17) hineinragt.7. Duschenkörper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (13, 15) für zu sätzlich einzubringende Substanz an seinem Ansatz (18) mit einer lösbaren Schraubverbindung (19) zum Ein bringen von zusätzlicher Substanz versehen ist. B. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Duschenkörper (4) mit dem Duschenkopf (5) relativ zu der Wasserzuleitung (3) verschiebbar ist.9. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Duschenkörper (4) mit einem mittleren Durchgang (14) versehen ist, in welchem die Wasserzuleitung (3) ver schiebbar gelagert ist. 10. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand der Zuleitung (3) und die Innenwand des Durchganges (14) des Duschenkörpers (4) mit inein- andergreifenden Gewindegängen relativ hoher Steigung versehen ist.11. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Be hälter zur Aufnahme der zusätzlich einzubringenden Substanz als auswechselbare Patrone ausgebildet ist, die in den Duschenkörper (4) einsetzbar ist. 12. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein satzpatrone aus einem biegsamen Hohlkörper gebildet ist. 13. Duschenkörper nach Patentanspruch oder Unter anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steig rohr (17) für die zusätzlich einzubringende Substanz an ihrem freien Ende als Durchstechnadel ausgebildet ist.14. Duschenkörper nach Patentanspruch oder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am vor deren Ende der Wasserzuleitung (3) eine Schaufel oder ein Flügel angeordnet ist.
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