CH472158A - Telefonstation mit Hörverstärker - Google Patents

Telefonstation mit Hörverstärker

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CH472158A
CH472158A CH489467A CH489467A CH472158A CH 472158 A CH472158 A CH 472158A CH 489467 A CH489467 A CH 489467A CH 489467 A CH489467 A CH 489467A CH 472158 A CH472158 A CH 472158A
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CH
Switzerland
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telephone
sockets
amplifier
handset
transistor
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Application number
CH489467A
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English (en)
Inventor
Stauffer Hugo
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/6016Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers in the receiver circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


  Telefonstation mit     Hörverstärker       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Telefonsta  tion mit Hörverstärker, welche einen Telefon- und  einen Handapparat umfasst, bei welcher der ein mit  Gleichstrom von einer im Telefonapparat unterge  brachten Lokalbatterie gespeistes Mikrophon und  einen elektromagnetischen oder elektrodynamischen  Hörer aufweisende Handapparat über ein     mehrdrähti-          ges    Verbindungskabel und Stecker in entsprechende  Buchsen des Telefonapparates     einsteckbar    ist.  



  Telefonstationen dieser Art werden vor allem als  transportable Stationen für zeitweilige, provisorische  und in kürzeren oder längeren Zeitabständen zu verle  gende Telefonverbindungen verwendet, beispielsweise  auf Baustellen, in Bergwerken und insbesondere auch  für feldmässig erstellte militärische Telefonverbindun  gen. Bei längeren, behelfsmässig verlegten Leitungen  wie durch Baupersonal oder die Truppe gebauten Ge  fechtsdraht- oder Kabelleitungen treten oft infolge  grosser Leitungsdämpfung Schwierigkeiten in der ge  genseitigen Verständlichkeit auf, was insbesondere  dann der Fall ist, wenn die Umgebung einen durch  Baumaschinen, Sprengungen bzw. Artillerie- und Ge  wehrfeuer verursachten hohen Lärmpegel aufweist. Es  ist deshalb erwünscht, die dem Hörer der Telefonsta  tion zugeleiteten Sprechströme fallweise verstärken zu  können.  



  In permanenten zivilen Telefonnetzen sind be  kanntlich in bestimmten Übermittlungsabständen fest  installierte Verstärker vorgesehen. Diese Möglichkeit  kommt aber für zeitweilig verlegte Telefonnetze wegen  des beträchtlichen Aufwandes nicht in Betracht. Es ist  ferner bekannt, Sprechstationen mit individuellen Hör  verstärkern zu versehen, die beispielsweise im Telefon  apparat oder im Hörapparat fest eingebaut sind oder  die als vom Handapparat getrennte, mit einem Verstär  ker versehene Hörer ausgebildet sind und an den Tele  fonapparat fest angeschlossen sind oder induktiv über  eine an das Gehäuse des Telefonapparates gelegte  Spule angekoppelt sind.

   Auch diese bekannten     Aus-          führungsformen    von Hörverstärkern sind in der An-         wendung    für transportable Telefonstationen der ein  gangs     erwähnten    Art nachteilig, sei es dass fest einge  baute Verstärker einen unnötigen Aufwand bedeuten,  weil sie nur in einem Bruchteil aller Fälle erforderlich  sind, oder dass zusätzliche lose Verbindungsleitungen  zwischen dem Telefonapparat und dem Verstärker eine  Erschwerung des Betriebes verursachen, oder dass bei  einer Störung des Verstärkers dieser nur durch Fach  personal oder in einer Werkstätte repariert oder ausge  wechselt werden kann.

   Ein weiterer Nachteil besteht  darin, dass die bekannten Hörverstärker eine geson  derte Stromquelle, beispielsweise eine Trockenbatterie,  benötigen, die natürlich gewartet oder von Zeit zu Zeit  ersetzt werden muss. Zudem können die bekannten  Verstärker nicht ohne     Abänderungs-,        Ergänzungs-    oder       Anpassarbeiten    in bestehende Telefonstationen einge  baut werden; Verstärker mit induktiver     Ankopplung     am Gehäuse des Telefonapparates können     darüberhin-          aus    dann nicht angewendet werden, wenn entspre  chende Teile des Telefonapparates, z.

   B. der einge  baute Übertrager, ein schwaches Streufeld aufweisen  oder der Telefonapparat mit einem Stahlblech- oder       Stahlgussgehäuse    versehen ist.  



  Zweck der Erfindung ist, die angeführten Nachteile  zu vermeiden. Erfindungsgemäss ist die Telefonstation  mit Hörverstärker gekennzeichnet durch einen zwi  schen die Buchsen des Telefonapparates und die     Stek-          ker    des Handapparates schaltbaren     Verstärkerkreis    mit  mindestens einem Transistor, der     wechselstrommässig     an die Leitungen des Hörers angeschlossen ist und des  sen Speisegleichstrom den Leitungen des Mikrophons  entnommen ist.  



  Der     Verstärkerkreis    kann mit Vorteil in einem mit  Steckern und Buchsen versehenen Gehäuse unterge  bracht sein, wobei die Stecker in die Buchsen des Tele  fonapparates und in die Buchsen die Stecker des  Handapparates     einsteckbar    sind.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand der  Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen:           Fig.    1 ein     Prinzipschaltbild    eines Telefonapparates,  eines Handapparates und eines Hörverstärkers nach  der Erfindung,       Fig.2    ein ausführliches Schaltbild des Hörverstär  kers der     Fig.    1.  



  Gemäss     Fig.    1 weist eine Telefonstation einen Tele  fonapparat 1, einen Handapparat oder Mikrotelefon 2  und einen Verstärker 3 mit je einem entsprechend=  Gehäuse     auf-.        D:er    Telefonapparat 1 ist     nut.        vier        .Burhr     sen a, b, c und d versehen, in welche der Handapparat  2 mit korrespondierenden Stecker A, B, C und D ein  steckbar ist.

   Die Buchsen und Stecker sind asymme  trisch angeordnet, um jede     Verwechselbarkeit    der An  schlüsse     auszuschliessen:     Wie in     Fig.    1     schematisch        dargestellt,        ist    -im Tele  fonapparat 1     eine    Batterie 5 untergebracht, welche. in  Reihe zur Primärwicklung 7 eines Übertragers 6, und zu  den Buchsen a und b angeordnet ist. Zu den     BurhsQll        @a     und b des Telefonapparates 1 gehören die Stecker A  und B des Handapparates 2, an welche ein     .I,'-ohlemi--          krophon    10 angeschlossen ist.

   Im Kreis     5,.    7,. 10 fliest  also ein Gleichstrom, der durch den veränderlichen  Widerstand des Mikrophons 10     gesteuert.        wird.     



  Die Sekundärwicklung 8 des Übertragers 6 ist über  die weiteren Buchsen     e    und d mit einer ersten Telefon  leitung     L"    und über einen Sperrkondensator 12 mit  einer     zweiten:    Telefonleitung     Lb    verbunden. Zu den  Buchsen     e    und d des     Telefonapparates    1     gehören    die  Stecker C und D des Handapparates 2, an welche ein  elektromagnetischer oder elektrodynamischer Hörer 11  angeschlossen ist. Bei eingestecktem Handapparat 2  sind also die Sekundärwicklung 8 des Übertragers 6  und der Hörer 11 in Reihe geschaltet und beide mit  den Telefonleitungen La,     Lb    verbunden.

   Der Konden  sator 12 dient der Trennung der Batterie 5 von den  Telefonleitungen     La,,        Lb.     



  In dem bekannten     Prinzipschaltbild    des Telefonap  parates von     Fig.    1 sind weitere,     üblicherweise    vorgese  hene Bauelemente wie Wecker,     I#.'-urbelinduktor,    Gabel  kontakt,     Summer,        Summertaste,    Klinken für weitere  Hörer sowie Schutzeinrichtungen wie Blitzableiter und  Feinsicherungen nicht dargestellt. Ebenso kann statt  des     einfachen        übertragers    6 in bekannter Weise ein  Differentialübertrager vorgesehen sein, um mittels  einer     mindestens    angenähert abgeglichenen Brücken  schaltung eine     Rückhördämpfung    zu erzielen.  



  In     Fig.1    ist ausserdem ebenfalls schematisch der  Verstärker 3 dargestellt, dessen gestrichelt angedeute  tes Gehäuse einerseits mit vier     Steckern    A', B',<B>C</B>, D'  und andererseits mit vier Buchsen a', b', c', d' verse  hen ist. Stecker und Buchsen des Verstärkers 3 sind in  gleicher Weise ausgebildet und asymmetrisch angeord  net wie die Stecker A, B, C, D des Handapparates 2  bzw. die Buchsen a, b, c, d des Telefonapparates 1.

    Dies ermöglicht es, statt des auf der linken Seite der       Fig.    1 dargestellten Handapparates 2 den Verstärker 3  in den Telefonapparat 1 und den Handapparat 2 sei  nerseits, wie auf der rechten Seite der     Fig.    1 darge  stellt, in den Verstärker 3 einzustecken, so dass die  Telefonstation wahlweise ohne Verstärker oder, durch  einfaches Einfügen des Verstärkers 3, mit Verstärker  betrieben werden     kann.     



  Wie aus dem vereinfachten Schaltbild der     Fig.    1 er  sichtlich ist, erfolgt die     Durchschaltung    der notwendi  gen Verbindung ohne     äusseren        Eingriff    automatisch  beim Einstecken des     Verstärkers    3 zwischen Telefonap  parat 1 und Hörapparat 2. Die     Stecker    A' und B'     sind       mit den Buchsen a' bzw. b'     im.        Innern    des     Verstärkerge-          häuses    direkt verbunden, so dass das Mikrophon 10  unverändert an die Buchsen a und b des Telefonappa  rates angeschlossen bleibt.

   Die Buchsen c und: .d .des  Telefonapparates werden durch die     miteinander    =ver  bundenen Stecker<B>C</B> und D' des Verstärkers kurzge  schlossen. Die Stecker<B>C</B> und D' sind zudem mit der       Basis:    eine     p.g.        T@;airsistacs:        13.        -verbunden,        clizssen          Emitter    an den Stecker A' und damit an den positiven  Pol :der     Batterie    5     angescblQssen    ist.

   Da .der .positive  Pol der Batterie 5 über den Sperrkondensator 12 mit  der Telefonleitung     Lb    verbunden ist, liegt demnach die  Wechselspannung der Telefonleitungen     L.,        Lb    an der       Basis-Emitterstrecke    des Transistors 13.  



  Der Kollektor des Transistors 13 ist an die Buchse  d'     des-    V     erstäxl#2zrs    3     .angeschlossen,        -während        :die     Buchse c' mit dem Stecker B' und dadurch über die       niederobmige        Primärwicklung    7 des Übertragers 6 mit  dem negativen Pol der Batterie 5     verbunden    ist. Da in  die Buchsen -c.'; .d' der Hörer 11 des eingesteckten  Handapparates, 2 angeschlossen ist, fliesst der     ver-          stärkte        Kollektorwechselstrom    durch den Hörer 11.

         Die..CTleichstrornspeisung    des Transistors 13 ergibt sich  durch den Anschluss des     Emitters    an den positiven Pol  und den     Anschluss    des     Kollektors,        -über-        den    Hörer<B>11,</B>  an den negativen Pol der Batterie 5.

   Im     Prinzipschalt-          bild    der     Fig.    1 sind weitere, im allgemeinen vorzuse  hende     Schaltelemente        wie-        Widerstände    zur -Stabilisie  rung des Arbeitspunktes des Transistors 13 und     Kon-          densatoren    zur Endkopplung -solcher Widerstände     @    :und  zum gleichstrommässigen Sperren der     Telefonleitung     La bzw. zum Ankoppeln des Transistors 13' an die       Telefonleitung        La,    nicht     dargestellt.     



  Da. als Stromquelle für den     Transistor-Verstärker    3  die ohnehin im Telefonapparat 1 vorgesehene Lokal  Batterie 5     benützt    wird und die     zusätzliche        Belastung     der Batterie durch den Transistor     13,    der mit kleiner  Leistung nur den Hörer 11 treiben muss,     äusserst        klein     ist, entfallen alle     weiteren        -Pflege-,

      Unterhalt- und  Nachschubprobleme für die     Stromquelle..        Infolge    der  fest angeordneten Stecker und Buchsen sind Fehlschal  tungen und     Beschädigungen    von Bauteilen, wie des  Transistors durch falsche     Polung,    unmöglich. Wie be  reits erwähnt, sind weitere     Massnahmen    als diejenige  des Einsteckens des Verstärkers in den Telefonapparat  und des     I-3andapparates    in den Verstärker nicht nötig.  Es entfallen auch jegliche äussere     Verbindungsleitun-          gen    -wie fliegende Kabel.

   Zudem ist die Grösse des  Verstärkers infolge der geringen Zahl der benötigten  Bauteile und deren geringer Belastung im wesentlichen  durch die Grösse der Stecker und Buchsen gegeben.  Der Verstärker kann deshalb handlich und leicht aus  gebildet werden. Bei einem Defekt, hervorgerufen bei  spielsweise durch gewaltsame Beschädigung, kann der  Verstärker ohne Eingriff     in    den Telefonapparat oder  den Handapparat ausgewechselt werden.  



  In     Fig.    2 ist ein vollständiges Schaltschema des in       Fig.    1 nur grundsätzlich gezeigten Verstärkers 3 darge  stellt. Dieser Verstärker 15 weist vier voneinander und  vom     Verstärkergehäuse    isolierte Stecker A', B',<B>C</B>, D'  zum Einstecken in die Buchsen a, b, c, d des Telefon  apparates 1     (Fig.    1.) sowie vier ebenfalls isoliert ange  brachte Buchsen a', -b', c', d' zum Hörer 11 auf. -Die  Stecker A' und B'     sind    durch innere Leitungen mit den  Buchsen ä     bzw.    b.' verbunden und führen das positive  bzw. negative Potential der Batterie 5     (Fig.    ).

   Zwi  schen die beiden     Stecker    A',     B.'        ist,    ein     pnp-Transistor         16 in     Emitter-Schaltung-        geschaltet.    Der Kollektor des  Transistors 16 ist über die Buchsen c', d',     also    über  den Hörer 11, mit dem Stecker B' (negativer Pol) und  über einen     Emitterwiderstand    17, der durch einen  Kondensator 18     wechselstrommässig    überbrückt ist,  mit dem Stecker A.' -(positiver Pol) verbunden.

   Zur  Festlegung des Arbeitspunktes liegt die Basis des Tran  sistors 16 an einem an die Stecker A' und B' ange  schlossenen     Spannungsteiler,    der sich aus zwei Wider  ständen 19 und 20     zusammensetzt    und der in seinem  unteren Zweig mit einem parallelgeschalteten     NTC-          Widerstand    zur Temperaturkompensation versehen ist.  



  Die Sprechwechselspannung der Telefonleitung       L,        L,,    ist der Basis des Transistors 16 über die mit  einander verbundenen Stecker C', D' und einem  Kopplungskondensator 22     zugeführt.    Zur Begrenzung  der an die Transistorbasis gelegten Wechselspannung,  die auch wesentlich höhere von Störungen herrührende  Impulsspannungen sowie die einen hohen Pegel auf  weisende Rufwechselspannung enthalten kann, ist zwi  schen den Buchsen C', D' und dem Kopplungskonden  sator 22 ein     Amplitudenbegrenzer    angeordnet, der zwei  entgegengesetzt geschaltete Paralleldioden 23 und 24  sowie einen Serienwiderstand 25 aufweist.

   Aufgrund  der     Diodencharakteristik    setzt in der Leitrichtung jeder  Diode 23, 24 der lineare Stromfluss erst bei einem  oberhalb null liegenden Spannungswert ein, nämlich  oberhalb der sogenannten Schleusenspannung. Unter  halb der Schleusenspannung ist der Widerstand jeder  Diode im     Durchlassbereich    wesentlich grösser, z. B.  einige     k92,    als oberhalb, wo er unter     10092    liegt.  Dadurch ergibt sich eine vorteilhafte Begrenzung der  Eingangswechselspannung oder von eingangsseitigen  Störimpulsen auf einen von der     Diodencharakteristik     abhängigen Wert.

   Bei der Wahl von     Siliziumdioden    als  Dioden 23, 24 und einem Widerstand 25 von etwa       20k92    lassen sich die folgenden Eigenschaften des  Eingangskreises des Transistors 16 erzielen:  - eine an den Steckern C', D' anliegende Rufspan  nung von beispielsweise 70 V wird auf einen Maximal  wert von etwa 0,5 V begrenzt, der im Hörer auch nach  Verstärkung durch den Transistor 16 unerträglich laut,  aber noch sehr gut hörbar ist, was als     Mithör-    und       Aufmerksamkeitszeichen    erwünscht ist,  -Störungsspitzen werden ebenfalls auf einen maxi  malen Wert von etwa 0,5 V begrenzt, so dass sich das  Verhältnis     Nutzsignal/Störsignal    verbessert,

    -hohe Eingangspegel der Sprechwechselspannung  werden ebenfalls auf einen Wert von etwa 0,5 V be  grenzt, so dass eine Übersteuerung des Verstärkers und  des Hörers mit     nachteiligen,    die Verständlichkeit be  einträchtigenden Verzerrungen vermieden ist,  - Sprechwechselspannung mit einem unterhalb  etwa 0.5 V liegenden Pegel werden infolge der ge  krümmten Charakteristik der Diode im Anlaufgebiet  mehr oder weniger reduziert.     Insbesondere    werden bei  grosser Leitungsdämpfung stark geschwächte Eingangs  signale mit einem Pegel von weniger als etwa 0,1 V  voll verstärkt.  



  Neben einer automatischen Pegelregulierung be  wirkt die beschriebene Eingangsschaltung auch einen  Schutz des Transistorverstärkers vor     übersteuerung     und Zerstörung durch hohe Eingangssignale.  



  Gemäss     Fig.    2 ist der Verstärker 15 mit zwei weite  ren Buchsen e' und f' versehen, in welche entspre  chende Stecker E und F eines zweiten Hörers 27 ein  steckbar sind. Die Buchsen e', f' sind in Reihe zu den    Buchsen c', d' des.     Hörers.    11 des     Handapparates.    2 ge  schaltet und sind. dann, wenn der zweite     Hörer    27  nicht eingesteckt ist, beispielsweise durch eine     Klinke     26 direkt oder zur     Konstanthaltung    der Last im     Kol.-          tektorkreis    des Transistors 16 über einen nicht darge  stellten Widerstand: überbrückt.

   Zur     Vereinfachung     kann die Klinke 26 natürlich auch weggelassen wer  den.  



  Der Strombedarf des Transistorverstärkers 3 bzw.  15 beträgt im Mittel einige Miniampere, bei voller  Aussteuerung höchstens etwa 10     mA.    Dieser Strombe  darf ist gegenüber der normalen Strombelastung der  Lokalbatterie 5     (Fig.    1) der Telefonstation     vernachläs-          sigbar    klein, so dass durch die vorteilhafte Vermeidung  einer zusätzlichen Stromquelle keine Nachteile wie     ver-          grösserte    Wartung der Lokalbatterie entstehen.  



  Da der Verstärker 3 bzw. 15 nur wenige kleine  und elektrisch schwach belastete Bauteile     aufweist,     kann er ohne Rücksicht auf Wärmeabfuhr sehr klein  gebaut werden, insbesondere wenn als Transistor 13  bzw. 16 ein     Siliziumtransistor    verwendet wird. Alle  Bauteile samt den Steckern und Buchsen können bei  spielsweise mit einem Giessharz zu einem Block     vCI-          gossen    werden, wobei zum     Aufbau    und zur Verbin  dung der Bauteile mit Vorteil eine Leiterplatte verwen  det wird. Die Bauteile können aber auch in einem     aub     einem Isolierstoff bestehenden Gehäuse, z.

   B. einem  durch Fräsen und Bohren hergestellten Hohlkörper,  der mit einem Deckel versehen ist, untergebracht wer  den.  



  Falls die benützten Telefonstationen eine Lokalbat  terie mit umgekehrter Polarität als der in     Fig.    1 darge  stellten aufweisen, ist es zweckmässig, statt des       pnp-Transistors    13 bzw. 16 einen entsprechenden       npn-Transistor    zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Telefonstation mit Hörverstärker, welche einen Telefon- und einen Handapparat umfasst, bei welcher der ein mit Gleichstrom von einer im Telefonapparat untergebrachten Lokalbatterie gespeistes Mikrophon und einen elektromagnetischen oder elektrodynami schen Hörer aufweisende Handapparat über ein mehr- drähtiges Verbindungskabel und Stecker in entspre chende Buchsen des Telefonapparates einsteckbar ist, gekennzeichnet durch einen zwischen die Buchsen (a, b, c, d) des Telefonapparates (1) und die Stecker (A, B, C, D) des Handapparates (2) schaltbaren Verstär- kerkreis (3, 15) mit mindestens einem Transistor (13, 16),
    der wechselstrommässig an die Leitungen des Hörers (11) angeschlossen ist und dessen Speisegleich strom den Leitungen des Mikrophons (10) entnommen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Telefonstation mit Hörverstärker nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker kreis (3) in einem mit Steckern (A', B',<B>C</B>, D') und Buchsen (a', b', c', d') versehenen Gehäuse unterge bracht ist, wobei die Stecker (A', B', C', D') in die Buchsen (a, b, c, d) des Telefonapparates (1) und in die Buchsen (a', b', c', d') des Verstärkergehäuses die Stecker (A, B, C, D) des Handapparates (2) einsteck- bar sind. 2.
    Telefonstation nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstär- kerkreis (3, 15) als Transistor-Emitterschaltung ausge bildet ist, wobei die Basis des Transistors (13, 16) an die Stecker (<B>C</B>, D') des Hörerkreises, der Kollektor über die Buchsen (c', d') des Hörerkreises an eine, den einen Stecker (B') und die eine Buchse (b') des Mikro phonkreises verbindende Leitung und der Emitter an eine den anderen Stecker (A') und die andere Buchse (a') des Mikrophonkreises verbindende Leitung ange schlossen sind. 3.
    Telefonstation nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an die Basis des Transistors (16) ein Amplitudenbegrenzer (23, 24, 25) mit mindestens einer Diode (23, 24) angeschlossen ist.
CH489467A 1967-04-06 1967-04-06 Telefonstation mit Hörverstärker CH472158A (de)

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