Telefonstation mit Hörverstärker Die vorliegende Erfindung betrifft eine Telefonsta tion mit Hörverstärker, welche einen Telefon- und einen Handapparat umfasst, bei welcher der ein mit Gleichstrom von einer im Telefonapparat unterge brachten Lokalbatterie gespeistes Mikrophon und einen elektromagnetischen oder elektrodynamischen Hörer aufweisende Handapparat über ein mehrdrähti- ges Verbindungskabel und Stecker in entsprechende Buchsen des Telefonapparates einsteckbar ist.
Telefonstationen dieser Art werden vor allem als transportable Stationen für zeitweilige, provisorische und in kürzeren oder längeren Zeitabständen zu verle gende Telefonverbindungen verwendet, beispielsweise auf Baustellen, in Bergwerken und insbesondere auch für feldmässig erstellte militärische Telefonverbindun gen. Bei längeren, behelfsmässig verlegten Leitungen wie durch Baupersonal oder die Truppe gebauten Ge fechtsdraht- oder Kabelleitungen treten oft infolge grosser Leitungsdämpfung Schwierigkeiten in der ge genseitigen Verständlichkeit auf, was insbesondere dann der Fall ist, wenn die Umgebung einen durch Baumaschinen, Sprengungen bzw. Artillerie- und Ge wehrfeuer verursachten hohen Lärmpegel aufweist. Es ist deshalb erwünscht, die dem Hörer der Telefonsta tion zugeleiteten Sprechströme fallweise verstärken zu können.
In permanenten zivilen Telefonnetzen sind be kanntlich in bestimmten Übermittlungsabständen fest installierte Verstärker vorgesehen. Diese Möglichkeit kommt aber für zeitweilig verlegte Telefonnetze wegen des beträchtlichen Aufwandes nicht in Betracht. Es ist ferner bekannt, Sprechstationen mit individuellen Hör verstärkern zu versehen, die beispielsweise im Telefon apparat oder im Hörapparat fest eingebaut sind oder die als vom Handapparat getrennte, mit einem Verstär ker versehene Hörer ausgebildet sind und an den Tele fonapparat fest angeschlossen sind oder induktiv über eine an das Gehäuse des Telefonapparates gelegte Spule angekoppelt sind.
Auch diese bekannten Aus- führungsformen von Hörverstärkern sind in der An- wendung für transportable Telefonstationen der ein gangs erwähnten Art nachteilig, sei es dass fest einge baute Verstärker einen unnötigen Aufwand bedeuten, weil sie nur in einem Bruchteil aller Fälle erforderlich sind, oder dass zusätzliche lose Verbindungsleitungen zwischen dem Telefonapparat und dem Verstärker eine Erschwerung des Betriebes verursachen, oder dass bei einer Störung des Verstärkers dieser nur durch Fach personal oder in einer Werkstätte repariert oder ausge wechselt werden kann.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die bekannten Hörverstärker eine geson derte Stromquelle, beispielsweise eine Trockenbatterie, benötigen, die natürlich gewartet oder von Zeit zu Zeit ersetzt werden muss. Zudem können die bekannten Verstärker nicht ohne Abänderungs-, Ergänzungs- oder Anpassarbeiten in bestehende Telefonstationen einge baut werden; Verstärker mit induktiver Ankopplung am Gehäuse des Telefonapparates können darüberhin- aus dann nicht angewendet werden, wenn entspre chende Teile des Telefonapparates, z.
B. der einge baute Übertrager, ein schwaches Streufeld aufweisen oder der Telefonapparat mit einem Stahlblech- oder Stahlgussgehäuse versehen ist.
Zweck der Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu vermeiden. Erfindungsgemäss ist die Telefonstation mit Hörverstärker gekennzeichnet durch einen zwi schen die Buchsen des Telefonapparates und die Stek- ker des Handapparates schaltbaren Verstärkerkreis mit mindestens einem Transistor, der wechselstrommässig an die Leitungen des Hörers angeschlossen ist und des sen Speisegleichstrom den Leitungen des Mikrophons entnommen ist.
Der Verstärkerkreis kann mit Vorteil in einem mit Steckern und Buchsen versehenen Gehäuse unterge bracht sein, wobei die Stecker in die Buchsen des Tele fonapparates und in die Buchsen die Stecker des Handapparates einsteckbar sind.
Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Prinzipschaltbild eines Telefonapparates, eines Handapparates und eines Hörverstärkers nach der Erfindung, Fig.2 ein ausführliches Schaltbild des Hörverstär kers der Fig. 1.
Gemäss Fig. 1 weist eine Telefonstation einen Tele fonapparat 1, einen Handapparat oder Mikrotelefon 2 und einen Verstärker 3 mit je einem entsprechend= Gehäuse auf-. D:er Telefonapparat 1 ist nut. vier .Burhr sen a, b, c und d versehen, in welche der Handapparat 2 mit korrespondierenden Stecker A, B, C und D ein steckbar ist.
Die Buchsen und Stecker sind asymme trisch angeordnet, um jede Verwechselbarkeit der An schlüsse auszuschliessen: Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, ist -im Tele fonapparat 1 eine Batterie 5 untergebracht, welche. in Reihe zur Primärwicklung 7 eines Übertragers 6, und zu den Buchsen a und b angeordnet ist. Zu den BurhsQll @a und b des Telefonapparates 1 gehören die Stecker A und B des Handapparates 2, an welche ein .I,'-ohlemi-- krophon 10 angeschlossen ist.
Im Kreis 5,. 7,. 10 fliest also ein Gleichstrom, der durch den veränderlichen Widerstand des Mikrophons 10 gesteuert. wird.
Die Sekundärwicklung 8 des Übertragers 6 ist über die weiteren Buchsen e und d mit einer ersten Telefon leitung L" und über einen Sperrkondensator 12 mit einer zweiten: Telefonleitung Lb verbunden. Zu den Buchsen e und d des Telefonapparates 1 gehören die Stecker C und D des Handapparates 2, an welche ein elektromagnetischer oder elektrodynamischer Hörer 11 angeschlossen ist. Bei eingestecktem Handapparat 2 sind also die Sekundärwicklung 8 des Übertragers 6 und der Hörer 11 in Reihe geschaltet und beide mit den Telefonleitungen La, Lb verbunden.
Der Konden sator 12 dient der Trennung der Batterie 5 von den Telefonleitungen La,, Lb.
In dem bekannten Prinzipschaltbild des Telefonap parates von Fig. 1 sind weitere, üblicherweise vorgese hene Bauelemente wie Wecker, I#.'-urbelinduktor, Gabel kontakt, Summer, Summertaste, Klinken für weitere Hörer sowie Schutzeinrichtungen wie Blitzableiter und Feinsicherungen nicht dargestellt. Ebenso kann statt des einfachen übertragers 6 in bekannter Weise ein Differentialübertrager vorgesehen sein, um mittels einer mindestens angenähert abgeglichenen Brücken schaltung eine Rückhördämpfung zu erzielen.
In Fig.1 ist ausserdem ebenfalls schematisch der Verstärker 3 dargestellt, dessen gestrichelt angedeute tes Gehäuse einerseits mit vier Steckern A', B',<B>C</B>, D' und andererseits mit vier Buchsen a', b', c', d' verse hen ist. Stecker und Buchsen des Verstärkers 3 sind in gleicher Weise ausgebildet und asymmetrisch angeord net wie die Stecker A, B, C, D des Handapparates 2 bzw. die Buchsen a, b, c, d des Telefonapparates 1.
Dies ermöglicht es, statt des auf der linken Seite der Fig. 1 dargestellten Handapparates 2 den Verstärker 3 in den Telefonapparat 1 und den Handapparat 2 sei nerseits, wie auf der rechten Seite der Fig. 1 darge stellt, in den Verstärker 3 einzustecken, so dass die Telefonstation wahlweise ohne Verstärker oder, durch einfaches Einfügen des Verstärkers 3, mit Verstärker betrieben werden kann.
Wie aus dem vereinfachten Schaltbild der Fig. 1 er sichtlich ist, erfolgt die Durchschaltung der notwendi gen Verbindung ohne äusseren Eingriff automatisch beim Einstecken des Verstärkers 3 zwischen Telefonap parat 1 und Hörapparat 2. Die Stecker A' und B' sind mit den Buchsen a' bzw. b' im. Innern des Verstärkerge- häuses direkt verbunden, so dass das Mikrophon 10 unverändert an die Buchsen a und b des Telefonappa rates angeschlossen bleibt.
Die Buchsen c und: .d .des Telefonapparates werden durch die miteinander =ver bundenen Stecker<B>C</B> und D' des Verstärkers kurzge schlossen. Die Stecker<B>C</B> und D' sind zudem mit der Basis: eine p.g. T@;airsistacs: 13. -verbunden, clizssen Emitter an den Stecker A' und damit an den positiven Pol :der Batterie 5 angescblQssen ist.
Da .der .positive Pol der Batterie 5 über den Sperrkondensator 12 mit der Telefonleitung Lb verbunden ist, liegt demnach die Wechselspannung der Telefonleitungen L., Lb an der Basis-Emitterstrecke des Transistors 13.
Der Kollektor des Transistors 13 ist an die Buchse d' des- V erstäxl#2zrs 3 .angeschlossen, -während :die Buchse c' mit dem Stecker B' und dadurch über die niederobmige Primärwicklung 7 des Übertragers 6 mit dem negativen Pol der Batterie 5 verbunden ist. Da in die Buchsen -c.'; .d' der Hörer 11 des eingesteckten Handapparates, 2 angeschlossen ist, fliesst der ver- stärkte Kollektorwechselstrom durch den Hörer 11.
Die..CTleichstrornspeisung des Transistors 13 ergibt sich durch den Anschluss des Emitters an den positiven Pol und den Anschluss des Kollektors, -über- den Hörer<B>11,</B> an den negativen Pol der Batterie 5.
Im Prinzipschalt- bild der Fig. 1 sind weitere, im allgemeinen vorzuse hende Schaltelemente wie- Widerstände zur -Stabilisie rung des Arbeitspunktes des Transistors 13 und Kon- densatoren zur Endkopplung -solcher Widerstände @ :und zum gleichstrommässigen Sperren der Telefonleitung La bzw. zum Ankoppeln des Transistors 13' an die Telefonleitung La, nicht dargestellt.
Da. als Stromquelle für den Transistor-Verstärker 3 die ohnehin im Telefonapparat 1 vorgesehene Lokal Batterie 5 benützt wird und die zusätzliche Belastung der Batterie durch den Transistor 13, der mit kleiner Leistung nur den Hörer 11 treiben muss, äusserst klein ist, entfallen alle weiteren -Pflege-,
Unterhalt- und Nachschubprobleme für die Stromquelle.. Infolge der fest angeordneten Stecker und Buchsen sind Fehlschal tungen und Beschädigungen von Bauteilen, wie des Transistors durch falsche Polung, unmöglich. Wie be reits erwähnt, sind weitere Massnahmen als diejenige des Einsteckens des Verstärkers in den Telefonapparat und des I-3andapparates in den Verstärker nicht nötig. Es entfallen auch jegliche äussere Verbindungsleitun- gen -wie fliegende Kabel.
Zudem ist die Grösse des Verstärkers infolge der geringen Zahl der benötigten Bauteile und deren geringer Belastung im wesentlichen durch die Grösse der Stecker und Buchsen gegeben. Der Verstärker kann deshalb handlich und leicht aus gebildet werden. Bei einem Defekt, hervorgerufen bei spielsweise durch gewaltsame Beschädigung, kann der Verstärker ohne Eingriff in den Telefonapparat oder den Handapparat ausgewechselt werden.
In Fig. 2 ist ein vollständiges Schaltschema des in Fig. 1 nur grundsätzlich gezeigten Verstärkers 3 darge stellt. Dieser Verstärker 15 weist vier voneinander und vom Verstärkergehäuse isolierte Stecker A', B',<B>C</B>, D' zum Einstecken in die Buchsen a, b, c, d des Telefon apparates 1 (Fig. 1.) sowie vier ebenfalls isoliert ange brachte Buchsen a', -b', c', d' zum Hörer 11 auf. -Die Stecker A' und B' sind durch innere Leitungen mit den Buchsen ä bzw. b.' verbunden und führen das positive bzw. negative Potential der Batterie 5 (Fig. ).
Zwi schen die beiden Stecker A', B.' ist, ein pnp-Transistor 16 in Emitter-Schaltung- geschaltet. Der Kollektor des Transistors 16 ist über die Buchsen c', d', also über den Hörer 11, mit dem Stecker B' (negativer Pol) und über einen Emitterwiderstand 17, der durch einen Kondensator 18 wechselstrommässig überbrückt ist, mit dem Stecker A.' -(positiver Pol) verbunden.
Zur Festlegung des Arbeitspunktes liegt die Basis des Tran sistors 16 an einem an die Stecker A' und B' ange schlossenen Spannungsteiler, der sich aus zwei Wider ständen 19 und 20 zusammensetzt und der in seinem unteren Zweig mit einem parallelgeschalteten NTC- Widerstand zur Temperaturkompensation versehen ist.
Die Sprechwechselspannung der Telefonleitung L, L,, ist der Basis des Transistors 16 über die mit einander verbundenen Stecker C', D' und einem Kopplungskondensator 22 zugeführt. Zur Begrenzung der an die Transistorbasis gelegten Wechselspannung, die auch wesentlich höhere von Störungen herrührende Impulsspannungen sowie die einen hohen Pegel auf weisende Rufwechselspannung enthalten kann, ist zwi schen den Buchsen C', D' und dem Kopplungskonden sator 22 ein Amplitudenbegrenzer angeordnet, der zwei entgegengesetzt geschaltete Paralleldioden 23 und 24 sowie einen Serienwiderstand 25 aufweist.
Aufgrund der Diodencharakteristik setzt in der Leitrichtung jeder Diode 23, 24 der lineare Stromfluss erst bei einem oberhalb null liegenden Spannungswert ein, nämlich oberhalb der sogenannten Schleusenspannung. Unter halb der Schleusenspannung ist der Widerstand jeder Diode im Durchlassbereich wesentlich grösser, z. B. einige k92, als oberhalb, wo er unter 10092 liegt. Dadurch ergibt sich eine vorteilhafte Begrenzung der Eingangswechselspannung oder von eingangsseitigen Störimpulsen auf einen von der Diodencharakteristik abhängigen Wert.
Bei der Wahl von Siliziumdioden als Dioden 23, 24 und einem Widerstand 25 von etwa 20k92 lassen sich die folgenden Eigenschaften des Eingangskreises des Transistors 16 erzielen: - eine an den Steckern C', D' anliegende Rufspan nung von beispielsweise 70 V wird auf einen Maximal wert von etwa 0,5 V begrenzt, der im Hörer auch nach Verstärkung durch den Transistor 16 unerträglich laut, aber noch sehr gut hörbar ist, was als Mithör- und Aufmerksamkeitszeichen erwünscht ist, -Störungsspitzen werden ebenfalls auf einen maxi malen Wert von etwa 0,5 V begrenzt, so dass sich das Verhältnis Nutzsignal/Störsignal verbessert,
-hohe Eingangspegel der Sprechwechselspannung werden ebenfalls auf einen Wert von etwa 0,5 V be grenzt, so dass eine Übersteuerung des Verstärkers und des Hörers mit nachteiligen, die Verständlichkeit be einträchtigenden Verzerrungen vermieden ist, - Sprechwechselspannung mit einem unterhalb etwa 0.5 V liegenden Pegel werden infolge der ge krümmten Charakteristik der Diode im Anlaufgebiet mehr oder weniger reduziert. Insbesondere werden bei grosser Leitungsdämpfung stark geschwächte Eingangs signale mit einem Pegel von weniger als etwa 0,1 V voll verstärkt.
Neben einer automatischen Pegelregulierung be wirkt die beschriebene Eingangsschaltung auch einen Schutz des Transistorverstärkers vor übersteuerung und Zerstörung durch hohe Eingangssignale.
Gemäss Fig. 2 ist der Verstärker 15 mit zwei weite ren Buchsen e' und f' versehen, in welche entspre chende Stecker E und F eines zweiten Hörers 27 ein steckbar sind. Die Buchsen e', f' sind in Reihe zu den Buchsen c', d' des. Hörers. 11 des Handapparates. 2 ge schaltet und sind. dann, wenn der zweite Hörer 27 nicht eingesteckt ist, beispielsweise durch eine Klinke 26 direkt oder zur Konstanthaltung der Last im Kol.- tektorkreis des Transistors 16 über einen nicht darge stellten Widerstand: überbrückt.
Zur Vereinfachung kann die Klinke 26 natürlich auch weggelassen wer den.
Der Strombedarf des Transistorverstärkers 3 bzw. 15 beträgt im Mittel einige Miniampere, bei voller Aussteuerung höchstens etwa 10 mA. Dieser Strombe darf ist gegenüber der normalen Strombelastung der Lokalbatterie 5 (Fig. 1) der Telefonstation vernachläs- sigbar klein, so dass durch die vorteilhafte Vermeidung einer zusätzlichen Stromquelle keine Nachteile wie ver- grösserte Wartung der Lokalbatterie entstehen.
Da der Verstärker 3 bzw. 15 nur wenige kleine und elektrisch schwach belastete Bauteile aufweist, kann er ohne Rücksicht auf Wärmeabfuhr sehr klein gebaut werden, insbesondere wenn als Transistor 13 bzw. 16 ein Siliziumtransistor verwendet wird. Alle Bauteile samt den Steckern und Buchsen können bei spielsweise mit einem Giessharz zu einem Block vCI- gossen werden, wobei zum Aufbau und zur Verbin dung der Bauteile mit Vorteil eine Leiterplatte verwen det wird. Die Bauteile können aber auch in einem aub einem Isolierstoff bestehenden Gehäuse, z.
B. einem durch Fräsen und Bohren hergestellten Hohlkörper, der mit einem Deckel versehen ist, untergebracht wer den.
Falls die benützten Telefonstationen eine Lokalbat terie mit umgekehrter Polarität als der in Fig. 1 darge stellten aufweisen, ist es zweckmässig, statt des pnp-Transistors 13 bzw. 16 einen entsprechenden npn-Transistor zu verwenden.
Telephone station with audio amplifier The present invention relates to a telephone station with audio amplifier, which comprises a telephone and a handset, in which the handset having a microphone fed with direct current from a local battery housed in the telephone and an electromagnetic or electrodynamic receiver is via a multi-wire device Connection cable and plug can be plugged into corresponding sockets of the telephone set.
Telephone stations of this type are mainly used as portable stations for temporary, provisional and telephone connections to be laid at shorter or longer intervals, for example on construction sites, in mines and especially for military telephone connections established in the field. For longer, makeshift cables such as those by construction personnel Fencing wire or cable lines built by the troops often encounter difficulties in mutual intelligibility due to high line attenuation, which is particularly the case when the environment has a high noise level caused by construction machinery, explosions or artillery and gunfire. It is therefore desirable to be able to amplify the speech streams fed to the handset of the telephone station on a case-by-case basis.
In permanent civil telephone networks, permanently installed amplifiers are known to be provided at certain transmission intervals. However, this option does not come into consideration for temporarily relocated telephone networks because of the considerable effort involved. It is also known to provide speaking stations with individual hearing amplifiers that are permanently installed, for example, in the telephone or in the hearing aid or which are designed as separate from the handset, provided with an amplifier and are permanently connected to the telephone or inductively via a coil placed on the housing of the telephone set are coupled.
These known embodiments of audio amplifiers are also disadvantageous when used for portable telephone stations of the type mentioned at the beginning, be it that permanently installed amplifiers mean unnecessary expense because they are only required in a fraction of all cases, or that additional Loose connection lines between the telephone and the amplifier make operation more difficult, or if the amplifier malfunctions it can only be repaired or replaced by specialist staff or in a workshop.
Another disadvantage is that the known hearing amplifiers require a separate power source, for example a dry battery, which of course has to be serviced or replaced from time to time. In addition, the known amplifiers cannot be built into existing telephone stations without modification, addition or adaptation work; Amplifiers with inductive coupling on the housing of the telephone set can also not be used if corresponding parts of the telephone set, eg.
B. the built-in transformer, have a weak stray field or the telephone is provided with a sheet steel or cast steel housing.
The purpose of the invention is to avoid the disadvantages mentioned. According to the invention, the telephone station with audio amplifier is characterized by an amplifier circuit which can be switched between the sockets of the telephone set and the plugs of the handset and has at least one transistor, which is connected to the lines of the handset and whose direct current is taken from the lines of the microphone.
The amplifier circuit can advantageously be placed in a housing provided with plugs and sockets, the plugs being plugged into the sockets of the telephone and the sockets of the handset.
The invention is then explained using the drawing, for example. 1 shows a basic circuit diagram of a telephone set, a handset and a hearing amplifier according to the invention, FIG. 2 a detailed circuit diagram of the hearing amplifier of FIG.
According to Fig. 1, a telephone station has a telephone apparatus 1, a handset or microphone 2 and an amplifier 3, each with a corresponding = housing. D: he telephone set 1 is nut. four .Burhr sen a, b, c and d provided, in which the handset 2 with corresponding plugs A, B, C and D can be plugged.
The sockets and plugs are arranged asymmetrically in order to rule out any confusion between the connections: As shown schematically in FIG. 1, a battery 5 is housed in the telephone apparatus 1, which. is arranged in series with the primary winding 7 of a transformer 6, and with the sockets a and b. The BurhsQll @a and b of the telephone set 1 include plugs A and B of the handset 2, to which a .I, '- ohlemi- krophone 10 is connected.
In district 5 ,. 7 ,. 10 a direct current flows, which is controlled by the variable resistance of the microphone 10. becomes.
The secondary winding 8 of the transformer 6 is connected via the other sockets e and d to a first telephone line L "and via a blocking capacitor 12 to a second telephone line Lb. The sockets e and d of the telephone set 1 include plugs C and D of the Handset 2 to which an electromagnetic or electrodynamic handset 11 is connected. When the handset 2 is plugged in, the secondary winding 8 of the transformer 6 and the handset 11 are connected in series and both are connected to the telephone lines La, Lb.
The capacitor 12 is used to separate the battery 5 from the telephone lines La ,, Lb.
In the known schematic diagram of the Telefonap parates of Fig. 1, other, usually vorgese Hene components such as alarm clock, I # .'- urbelinduktor, fork contact, buzzer, buzzer button, jacks for other listeners and protective devices such as lightning rods and microfuses are not shown. Likewise, instead of the simple transformer 6, a differential transformer can be provided in a known manner in order to achieve back hearing loss by means of an at least approximately balanced bridge circuit.
In Figure 1, the amplifier 3 is also shown schematically, the dotted tes housing on the one hand with four plugs A ', B', <B> C </B>, D 'and on the other hand with four sockets a', b ', c ', d' verse hen is. Plugs and sockets of the amplifier 3 are designed in the same way and are arranged asymmetrically like the plugs A, B, C, D of the handset 2 or the sockets a, b, c, d of the telephone set 1.
This makes it possible, instead of the handset 2 shown on the left side of FIG. 1, the amplifier 3 in the telephone set 1 and the handset 2, as shown on the right side of FIG. 1, to plug into the amplifier 3, so that the telephone station can be operated either without an amplifier or, by simply inserting the amplifier 3, with an amplifier.
As it can be seen from the simplified circuit diagram in FIG. 1, the connection of the necessary connection takes place automatically without external intervention when the amplifier 3 is inserted between the telephone apparatus 1 and the hearing aid 2. The plugs A 'and B' are connected to the sockets a ' or b 'im. Connected directly inside the amplifier housing, so that the microphone 10 remains connected unchanged to the sockets a and b of the telephone apparatus.
The sockets c and: .d. Of the telephone set are short-circuited by the plugs <B> C </B> and D 'of the amplifier that are connected to one another. The plugs <B> C </B> and D 'are also based on: a p.g. T @; airsistacs: 13. -connected, clizssen emitter to connector A 'and thus to the positive pole: the battery 5 is connected.
Since .the .positive pole of the battery 5 is connected to the telephone line Lb via the blocking capacitor 12, the AC voltage of the telephone lines L., Lb is accordingly applied to the base-emitter path of the transistor 13.
The collector of the transistor 13 is connected to the socket d 'des- V erstäxl # 2zrs 3, while: the socket c' with the plug B 'and thereby via the low-ohmic primary winding 7 of the transformer 6 with the negative pole of the battery 5 connected is. Since in the sockets -c. '; .d 'the receiver 11 of the plugged-in handset 2 is connected, the amplified collector alternating current flows through the receiver 11.
The DC power supply of the transistor 13 results from the connection of the emitter to the positive pole and the connection of the collector, via the receiver 11, to the negative pole of the battery 5.
In the basic circuit diagram of FIG. 1, further, generally provided switching elements such as resistors for stabilizing the operating point of transistor 13 and capacitors for decoupling such resistors and for blocking the telephone line La or for coupling with direct current of the transistor 13 'to the telephone line La, not shown.
There. The local battery 5, which is already provided in the telephone set 1, is used as a power source for the transistor amplifier 3 and the additional load on the battery from the transistor 13, which only has to drive the receiver 11 with a low power, is extremely small, and all further maintenance is omitted -,
Maintenance and supply problems for the power source .. As a result of the fixed plugs and sockets, incorrect switching and damage to components, such as the transistor due to incorrect polarity, are impossible. As already mentioned, measures other than plugging the amplifier into the telephone and the I-3and apparatus into the amplifier are not necessary. There is also no need for any external connection lines, such as flying cables.
In addition, due to the small number of components required and their low load, the size of the amplifier is essentially given by the size of the plugs and sockets. The amplifier can therefore be made handy and easy. In the event of a defect, caused for example by violent damage, the amplifier can be replaced without interfering with the telephone or the handset.
In Fig. 2 is a complete circuit diagram of the amplifier 3 shown in Fig. 1 is only shown in principle Darge provides. This amplifier 15 has four plugs A ', B', <B> C </B>, D ', which are isolated from one another and from the amplifier housing, for plugging into the sockets a, b, c, d of the telephone set 1 (Fig. 1.) as well as four jacks a ', -b', c ', d' attached to the handset 11, which are also isolated. -The plugs A 'and B' are connected to the sockets ä and b by internal cables. ' connected and lead the positive or negative potential of the battery 5 (Fig.).
Between the two plugs A ', B.' is, a pnp transistor 16 connected in an emitter connection. The collector of transistor 16 is connected to plug B '(negative pole) via sockets c', d ', i.e. via receiver 11, and to plug A via an emitter resistor 17, which is bridged by a capacitor 18 in terms of alternating current. ' - (positive pole) connected.
To determine the operating point, the base of the Tran sistor 16 is connected to a plug A 'and B' connected voltage divider, which is composed of two opposing stands 19 and 20 and which is provided in its lower branch with a parallel NTC resistor for temperature compensation is.
The alternating voice voltage of the telephone line L, L ,, is fed to the base of the transistor 16 via the connectors C ', D' and a coupling capacitor 22 which are connected to one another. To limit the alternating voltage applied to the transistor base, which can also contain significantly higher impulse voltages resulting from interference and the ringing alternating voltage pointing to a high level, an amplitude limiter is arranged between the sockets C ', D' and the coupling capacitor 22, the two opposite connected parallel diodes 23 and 24 and a series resistor 25.
Due to the diode characteristics, in the conduction direction of each diode 23, 24, the linear current flow only begins at a voltage value above zero, namely above the so-called lock voltage. Below half the lock voltage, the resistance of each diode in the pass band is much greater, e.g. B. some k92, as above, where it is below 10092. This results in an advantageous limitation of the AC input voltage or of interference pulses on the input side to a value that is dependent on the diode characteristic.
When silicon diodes are selected as diodes 23, 24 and a resistor 25 of around 20k92, the following properties of the input circuit of transistor 16 can be achieved: A ringing voltage of 70 V, for example, applied to connectors C ', D' is increased to a maximum value of about 0.5 V, which is unbearably loud in the listener even after amplification by transistor 16, but can still be heard very well, which is desirable as a listening and warning sign, - interference peaks are also reduced to a maximum value of about 0 , 5 V limited so that the ratio of useful signal / interference signal improves,
-High input levels of the alternating speech voltage are also limited to a value of about 0.5 V, so that overdriving of the amplifier and the listener with disadvantageous distortions that impair intelligibility is avoided, - alternating speech voltage with a level below about 0.5 V is avoided due to the curved characteristics of the diode in the start-up area more or less reduced. In particular, when the line attenuation is high, greatly weakened input signals are fully amplified with a level of less than approximately 0.1 V.
In addition to automatic level control, the input circuit described also protects the transistor amplifier from overloading and destruction by high input signals.
According to Fig. 2, the amplifier 15 is provided with two wide Ren sockets e 'and f', in which corre sponding plugs E and F of a second receiver 27 can be plugged. The sockets e ', f' are in series with the sockets c ', d' of the receiver. 11 of the handset. 2 switched and are. when the second earpiece 27 is not plugged in, for example by a pawl 26 directly or to keep the load constant in the collector circuit of the transistor 16 via a resistor (not shown): bridged.
For the sake of simplicity, the pawl 26 can of course also be omitted.
The current requirement of the transistor amplifier 3 or 15 is on average a few mini amperes, with full modulation a maximum of about 10 mA. This power requirement is negligibly small compared to the normal power load of the local battery 5 (FIG. 1) of the telephone station, so that the advantageous avoidance of an additional power source does not result in disadvantages such as increased maintenance of the local battery.
Since the amplifier 3 or 15 has only a few small and electrically lightly loaded components, it can be built very small regardless of heat dissipation, in particular if a silicon transistor is used as the transistor 13 or 16. All components including the plugs and sockets can for example be cast with a casting resin to form a block vCI, with a printed circuit board advantageously being used for the construction and connection of the components. The components can, however, also be in an existing housing, e.g.
B. a hollow body produced by milling and drilling, which is provided with a cover, housed who the.
If the telephone stations used have a local battery with opposite polarity than that shown in FIG. 1, it is advisable to use a corresponding npn transistor instead of the pnp transistor 13 or 16.