CH460292A - Dämmplatte, insbesondere für Dach-, Decken- und Wandkonstruktionen - Google Patents

Dämmplatte, insbesondere für Dach-, Decken- und Wandkonstruktionen

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CH460292A
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insulation
concrete
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insulation board
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CH996966A
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Braunstein Franz
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Schildkroet Ag Vormals Rheinis
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D13/17Ventilation of roof coverings not otherwise provided for
    • E04D13/172Roof insulating material with provisions for or being arranged for permitting ventilation of the roof covering
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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    • E04B1/7069Drying or keeping dry, e.g. by air vents by ventilating

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Description


      Dämmplatte,        insbesondere    für Dach-, Decken-     und    Wandkonstruktionen    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Dämmplatte,     insbesondere     für    Dach-, Decken- und Wandkonstruktio  nen, und besteht darin, dass die aus einem Werkstoff mit  hohem Wärme- und     Schalldurchlasswiderstand    in fester  und geschäumter Form bestehende Platte mit einer Viel  zahl von gestreut angeordneten, sich in einer     Richtung     konisch verengenden Bohrungen versehen ist.  



  Eine Verwendung der erfindungsgemässen     Dämm-          platte    besteht darin, dass die Platte so in eine     Gebäude-          ausNenwand'ung,        wie        Dach,    Decke,     Aussenwand,    einge  baut wird, dass sich die Bohrungen vom Gebäudeinnern  her nach aussen verengen.  



  Es sind     Dämmplatten    der verschiedensten Art und  für die     verschiedensten    Zwecke schon lange bekannt,  aber alle diese     Dämmplatten    haben die Eigenschaft, dass  sie als eine Art Dampfbremse wirken, d. h. also, dass sie  Feuchtigkeit, gleichgültig, ob diese als Dunst oder als  Dampf auftritt, nicht     hindurchlassen.     



  Im Inneren von Gebäuden ist stets mit einem gewis  sen     Feuchtigkeitgehalt    zu rechnen, der je nachdem, ob  es sich um Wohngebäude, Gebäude, die Arbeitsräume  aufnehmen oder um irgendwelche Fabrikräume handelt,  verschieden hoch ist. überall dort, wo der Feuchtigkeits  gehalt in den Innenräumen bis etwa 70 % ansteigt, wird  man zur Ableitung bei Verwendung eines Flachdaches  stets     ein        zweischahges    Dach verwenden, wobei man als  Wärmedämmung Schichten von     Mineralsteinwolle    vor  sieht.

   Diese Lagen von     Mineralsteinwolle    müssen meist  in einer Dicke von etwa zehn Zentimeter verlegt werden,  weil sich nach     verhältnismässig    kurzer Zeit das obere  Drittel dieser Schicht     mit    Feuchtigkeit so weit anreichert,  dass es als     Dämmschicht    ausfällt.  



  Man hat noch versucht, feste     Dämmplatten    aus  Kork, Kunststoffen,     ausgeschäumten    Kunstharzen und  ähnlichen Werkstoffen zu verwenden, doch haben diese  Versuche alle fehlgeschlagen, weil die anfallende Feuch  tigkeit durch diese     Dämmplatten,    die als eine Art  Dampfbremse wirken, nicht     hindurchtreten    kann.  



  Trotz der Nachteile, die die     Mineralsteinwolle    mit  sich     bringt,    weil sie nach einem gewissen Zeitraum zer-    bricht und zerfällt und nicht mehr die notwendigen  feuchtigkeitsleitenden Eigenschaften aufweist, musste  man doch immer wieder dazu greifen, weil eben nicht  nur die anfallende Benutzungsfeuchtigkeit dadurch nach  aussen geleitet wurde, sondern auch die in einem Neu  bau noch vorhandene Baufeuchtigkeit zügig an die zwei  te Schale eines solchen Flachdaches abgegeben und  durch die vorhandene Entlüftung     abgeführt    wurde.  



  Mit der erfindungsgemässen     Dämmplatte    sind nun  alle diese Nachteile ausgeschaltet, denn diese festen       Dämmplatten    besitzen in Form der zahlreichen, sich  nach aussen hin konisch verengenden Bohrungen ka  minartige Entlüftungen, durch die ungehindert die     Be-          nutzungsfeuchte,    als auch     die    etwa     bei        einem    Neubau  noch vorhandene Baufeuchte nach aussen entweichen  kann.  



  Diese besondere und vorteilhafte Eigenschaft aus  nützend, kann man mit Hilfe der erfindungsgemässen       Dämmplatten    nicht nur die Entlüftung von Flachdä  chern,     sondern    auch von Wänden, gleichgültig, ob sie in  Beton oder Mauerwerk ausgeführt sind, durchführen.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach  der Erfindung dargestellt. Es zeigen, in schematischen       Skizzen,          Fig.    1 ein     zweischaliges    Flachdach, wie es bisher       ausgeführt        worden    ist,       Fig.2    das gleiche     zweischalige    Flachdach, jedoch  mit den erfindungsgemässen     Dämmplatten    versehen,       Fig.3    einen Teilschnitt durch eine     erfindungsge-          mässe        Dämmplatte,

            Fig.    4 eine andere Bauform eines Flachdaches nach  dem erfindungsgemässen Verfahren aufgebaut,       Fig.    5     eine        Sandwich-Platte    nach dem Vorschlag der  Erfindung und       Fig.    6     ein        Mauerwerk,        aufgebaut    nach dem     erfin-          dungsgemässen    Verfahrensvorschlag.  



  In dem Teilschnitt durch ein     zweischaliges    Flach  dach, ein sog. Kaltdach, den     Fig.    1 zeigt, sitzen auf der  Betondecke 1 die gebrauchte Anzahl Sparren 2, die eine  Dachschalung 3 tragen, die aus Holzschalung, Beton-      platten,     Gasbetonplatten,    Fertigdecken bestehen kann.  Auf der Betondecke 1 wird nun zur Wärmedäm  mung eine Schicht 4 einer     Mineralsteinwolle    aufgelegt,  so dass die anfallende Benutzungsfeuchtigkeit aus dem  unterhalb der Decke 1     liegenden    Raum sowie     evtl.    noch  vorhandene Baufeuchtigkeit, an die zweite Schale abge  geben wird und durch die Entlüftung abgeführt werden  kann.  



  Man kann nun das gleiche     Flachdach,    wie     Fig.    2  zeigt, anstelle der Schicht     Mineralsteinwolle        mit    einer       Dämmplatte    5 aus Kork, Kunstharz in fester oder ge  schäumter Form oder dgl. versehen, die     mit    sich nach  oben konisch verengenden und durchgehenden Bohrun  gen 6 versehen ist.

   Hier wird also die aus dem Mauer  werk selbst bzw. dem unterhalb der Betondecke 1 lie  genden Raum     kommende    Feuchtigkeit zwangsläufig  nach oben in den Raum 7 geleitet, da die sich nach oben  konisch verjüngenden Durchlässe 6 in der     Dämmplatte     5     als        eine        Anzahl    von     Kaminen    wirken,     die        die        Feuch-          figkeit    nach oben     abführen.     



  Einen Teilschnitt aus einer solchen     Dämmplatte    5  im     vergrösserten    Massstab zeigt die     Fig.3    und man  sieht, dass die durchgehenden Bohrungen 6 sich von  unten nach oben     bzw.    also von innen nach aussen ko  nisch verengen, so dass im Inneren, nach der Art eines  Kamins, eine grössere Öffnung 8 vorhanden ist als am  Austritt aus der Platte, also an jener Stelle, die nach  aussen gerichtet ist. Gegebenenfalls kann man dabei  diese Wirkung noch dadurch verstärken, dass man die  Eintrittsöffnung 8 noch besonders trichterförmig erwei  tert.  



  Diese durchgehenden Bohrungen 6 können durch  Bohren oder Stanzen hergestellt werden, man kann sie  aber auch dort, wo es sich um Platten handelt, die ge  gossen oder aufgeschäumt werden, gleich bei der Her  stellung der Platten erzeugen, indem in den Formen ent  sprechende Zapfen, die dann die Bohrungen in der fer  tigen Platte ergeben, vorgesehen sind. Bei Platten aus       Kunstharzschäumen    kann man die Bohrungen 6 auch  mit Hilfe von erhitzten Stanzen, z. B. in Form einer  Mehrfachstanze, in einem Arbeitsgang in eine solche       Dämmplatte    einarbeiten.  



  Eine andere Bauform eines Flachdaches, ein sog.  Warmdach, zeigt in einem Teilschnitt die     Fig.4,    wo  oberhalb der Betondecke 1, die üblicherweise mit einem       Kaltbitumen-Anstrich    versehen wird, eine Dampfdruck  ausgleichsschicht 9 vorgesehen ist, für die man in diesem  Falle eine einfache Dachpappe verwenden kann.

   Diese  Dachpappe hat die Funktion     einer        Dampfbremse    und  nicht einer     Dampfsperre.    Bei stark     anfallender    Benut  zungsfeuchtigkeit kann die Feuchtigkeit durch die mit  Lüftungskanälen versehene     Dämmplatte        hindurchwan-          dern    und wird oben durch eine     Druckausgleichsschicht     unmittelbar unter der Dachhaut nach aussen abgeführt.

    Auf     diese        Dampfdruckan'gleichsschicht    9 werden dann  die     erfindungsgemässen        Dämmplatten    5 aufgelegt, die  mit einer weiteren     Dampfdruckausgleichsschicht    1Q ab  gedeckt werden, über die dann eine beliebige Dachhaut  11 kommt. Gerade bei einem sog.

   Warmdach sind die       Dämmplatten    mit den durchgehenden Bohrungen 6 von  grösstem Wert, da diese Lüftungskanäle besonders dann  voll     ihre    Funktion     erfüllen,        wenn        oberhalb    der Dämm  platte 5 eine zweite     Dampfdruckausgleichsschicht    10 an  geordnet ist, weil dann unterhalb der Dachhaut über  haupt keine Spannungen     auftreten    können.  



  Mit Hilfe der     erfindungsgemässen        Dämmplatte    kann  man aber auch für die verschiedensten Wände, gleich-    gültig, ob sie in Beton oder in Mauerwerk aufgeführt       werden,    für     die    Ableitung der im     Inneren    des Gebäudes  bzw. im     Mauerwerk        selbst        auftretende        Feuchtigkeit     nach aussen sorgen, gleichzeitig dabei aber für     Wärme-          und    Schalldämmung die notwendige Isolierschicht ein  bringen.  



  Dass dies     ganz    besonders dort, wo bei dem Erstellen  von Fertighäusern sog.     Sandwich-Platten    verwendet wer  den, von grossem Vorteil ist, versteht sich von selbst.  Einen Schnitt durch ein solche     Sandwich-Platte    zeigt       Fig.    5 und man sieht, dass in einem solchen Fall zwi  schen zwei Betonteilen 12 und 13 eine     erfindungsge-          mässe        Dämmplatte    5 vorgesehen ist, die dann dafür  sorgt, dass die     Platte        atmungsfähig    bleibt.

   Gerade dies  ist aber bei derartigen     Sandwich-Platten,    wie sie bisher  hergestellt werden und bei denen man irgendwelche       Kunstharzschaumplatten    zwischen die Betonteile setzt,  nicht der Fall, denn man erhält nur eine Wärme- und  Schalldämmung, wird aber gleichzeitig eine     unüberwind-          liche    Sperre gegen den     Durchgang    von     Feuchtigkeit    er  halten. Da man stets mit einem starken Anfall relativer  Luftfeuchtigkeit, auch im normalen Wohnungsbau zu  rechnen hat, bedeutet es einen sehr grossen Vorteil,  wenn man bei den Bauplatten für die Fertigbauweise die  Wärmeisolierung so herstellen kann, dass sie nicht als  Dampfbremse wirkt.  



  Schliesslich ist in     Fig.    6 die Isolierung einer     Mauer-          14        mit        Hilfe        der        erfindungsgemässen        t3        Dämm-          platte    5 gezeigt, wobei auf die     Dämmplatte    5, gegenüber  dem Inneren des Gebäudes, ein üblicher Kalkputz 15  aufgebracht werden kann.

   Man erreicht auch     hier    den  Vorteil, dass die erfindungsgemässe, mit dem Mauer  werk 14 in Verbindung gebrachte     Dämmplatte    5 den  Bau atmungsfähig erhält, trotzdem aber dafür gesorgt  wird, dass der Wärme- und Kälteschutz erhöht und die  gebrauchte Schalldämpfung erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Dämmplatte, insbesondere für Dach-, Decken- und Wandkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einem Werkstoff mit hohem Wärme- und Schall- durchlasswidengtan:d :
    in fester oder .geschäumter Form bestehende Platte mit einer Vielzahl von gestreut ange ordneten, sich in einer Richtung konisch verengenden Bohrungen versehen isst. II. Verwendung der Dämmplatte nach Patentan spruch I in einer Gehäudeaussenwandung, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Dämmplatte so in die Gebäude aussenwandung eingebaut wird, dass sich die Bohrungen vom Gebäudeinnern her nach aussen verengen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmplatte als Bestandteil einer Mauer zwischen zwei Schichten aus Beton und/ oder Mauerwerk und/oder Putz angeordnet wird. 2.
    Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmplatte als Bestandteil einer Sandwichplatte zwischen zwei Schichten aus Beton und/oder Mauerwerk und/oder Putz angeordnet wird. 3.
    Verwendung nach Patentanspruch 1I zur Erstel lung eines Flachdaches, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmplatten oberhalb der Betondecke plazert wer den und @darübar,unter Belassungeines Luftraumes, eine von Sparren getragene Schalurig aufgesetzt wird. 4.
    Verwendung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Betondecke und Dämm- platten und/oder zwischen Dämmplatten und/oder Scha lung eine Dampfdruckausgleichsschicht angeordnet wird. 5. Verwendung nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Schalung Holzschalung, Beton platten, Gasbetönplatten, Fertigdecken verwendet wer den. 6.
    Verwendung nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass auf die sich über den Dämmplatten befindende Dampfausfeichsschicht eine Dachhaut wie Kvnststoffhaut, Dachpappe aufgelegt wird.
CH996966A 1965-07-14 1966-07-07 Dämmplatte, insbesondere für Dach-, Decken- und Wandkonstruktionen CH460292A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0025428A3 (en) * 1979-09-06 1981-05-06 Theobald Krassnitzer Thermal insulation for a wall structure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0025428A3 (en) * 1979-09-06 1981-05-06 Theobald Krassnitzer Thermal insulation for a wall structure

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AT271826B (de) 1969-06-10

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