Vorrichtung zum Textsetzen in Fernsehsendungen Es ist allgemein üblich geworden, dass man beim Senden von Fernsehen, falls der Ton in einer fremden Sprache ist, Text in den unteren Teil der Bildfläche zuführt, welcher Text in die eigene Sprache des Landes übersetzt worden ist. Im allgemeinen hat man dabei nicht den Text direkt zum wiedergebenen Original zugeführt, beispielsweise zu einem Spielfilm, sondern man hat den Film für sich mittels Filmabtasters abgespielt, und man hat den Text für sich mittels eines Dia-Abtasters abgeta stet.
Mit einem Dia-Abtaster versteht sich in diesem Zusammenhange ein Abtasten der eine Karte, ein Blatt oder dgl. abtastet, die undurchsichtlich sein kann, jedoch aber oft als Dia-Positiv oder aber als Dia-Negativ ausgeführt ist. Die beiden Signale, die von den betreffen den Abtastern stammen, sind danach zusammengemischt worden.
Der Text war im allgemeinen hell, während das Bild vorausgesetzt wurde dunkel zu sein. Es würde auch, falls diese Vorausetzung zufriedengestellt worden wäre, einen guten Hintergrund für den hellen Text bilden. Die Erfahrung hat indessen gezeigt, dass dies nicht immer zutrifft, sondern dass es passieren kann, dass das Bild in derjenigen Stelle hell ist, wo der helle Text zugeführt werden soll, mit der Folge, dass der Text verdünnt wird und nicht sichtbar wird oder allerdings sehr schwer zu lesen sein wird. Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man vorgeschlagen, gleichzeitig mit der Zufuhr des Textes zum Bild das Bild auch mit einem dunklen Band zu versehen, innerhalb dessen der Text vorliegen soll, und welches quer über die Bildfläche in horizontaler Richtung laufen soll, vorzugsweise im unteren Teil der Bildfläche.
Bei den bisher bekannt. -n Vorrichtungen der oben angegebenen Art hat man das Band in solcher Weise zugeführt, dass es sich über die ganze Bildfläche von deren linker Kante bis deren rechter Kante erstreckte. Es passiert aber oft, dass der Text, der wiedergeben werden soll, wesentlich kürzer als die Breite der Bildfläche ist, und daraus ergibt sich, dass wesentliche Teile des schwarzen Bandes ein Bild decken können, welches für die Wiedergabe wertvoll sein könnte, ohne dass diese Teile des Textes wegen erforderlich sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zwecks Vermeidung dieses Übelstandes. Der Zweck der Erfindung ist, dass das dunkle Band in bezug auf Beginn sowie auf Ende nach der Länge des Textes angepasst sein soll, so dass das dunkle Band nur ein kurzes Stückchen vor dem Beginnen des Textes in jeder Zeile beginnen soll und nur ein kurzes Stückchen nach dem Ende des Textes in jeder Zeile beendet werden soll.
Es ist für die Erfindung unwesentlich, mit welchen Mitteln das dunkle Band erzeugt wird, da die eben erwähnte Horizontalabschneidung der Länge des Bandes, so dass es nach der Länge des Textes angepasst wird, bei jeder an sich bekannten oder vorgeschlagenen Anord nung für Erzeugung der dunklen Bänder, für Einstellung der richtigen Höhenlage dieser Bänder und für Einstel lung der richtigen Höhe der Bänder in Verhältnis zu dem vorliegenden Text benutzt werden kann.
Die Erfindung nimmt auch auf die Möglichkeit Rücksicht, dass der Text auf zwei Zeilen oder mehr als eine Zeile aufgeteilt sein kann. Im allgemeinen kommt es aber innerhalb der Fernsehtechnik selten oder nie vor, dass solcher eingelegter Text mehr als zwei Zeilen umfasst. Der Grund hierzu ist, dass der Text eine gewisse Höhe haben muss, um gut sichtbar zu sein. Weiter muss zwischen den Zeilen ein angemessener Zeilenabstand vorhanden sein, damit die Zeilen nicht zusammenschmel zen sollen. Es ist nämlich nicht erwünscht, dass man die Zeilen einander derart nahe liegen lässt, dass die beiden dunklen Bänder, die verschiedene Textzeilen vertreten, zusammenschmelzen, denn dadurch würde zu viel vom Bilde verloren gehen, das wiedergeben werden soll.
Aus diesem Grunde pflegt man immer einen Zwischenraum zwischen den Zeilen zu haben, der in der Grössenord- nung der Breite des dunklen Bandes ist. Mit einer solchen Vorrichtung würden drei dunkle Bänder, die drei Zeilen des Textes aufnehmen, zu viel von dem Bilde decken, das gleichzeitig mit dem Texte wiedergeben werden soll, damit eine solche Textsetzung erlaubt wer den könnte.
Falls zwei Textzeilen vorhanden sind, kann es passie ren, dass diese verschieden langen Text tragen. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung, die die Länge der Zeilen der Länge des vorhandenen Textes anpasst, kann somit jede Textzeile gegen einen Hintergrund von einem dunklen Band wiedergeben werden, und diese beiden dunklen Bänder können dann je für sich nach der Länge seiner Textzeile angepasst sein, so dass die beiden dunklen Bänder verschiedene Längen erhalten können.
Selbstverständlich kommt auch Text vor ohne Bild, und dieser kann dann eine beliebige Anzahl von Zeilen umfassen, die letzterwähnte Textierung ist aber keines wegs von der vorliegenden Erfindung umfasst.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Textsetzen in Fernsehsendungen, wobei ein über die Bildfläche verlaufendes dunkles Hintergrundband für die Aufnahme von hellem Text gebildet wird, mit Mitteln zur Begren zung des Umfanges dieses dunklen Hintergrundbandes entsprechend der Länge des vorhandenen Textes, ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Impulsgenerator vorge sehen ist, der für jede Bildlinie eine gegebene Anzahl von Impulsen erzeugt, welche einem jeder Textzeile zugeord neten Erinnerungskreis zugeführt werden, der einen Zähler enthält, der durch einen Impuls aus dem Impuls generator gestartet wird, jedoch nur, falls gleichzeitig Textimpulse vorhanden sind, wobei der Zähler so ausge bildet und angeordnet ist, dass er nach einem Impulszu ge,
der kürzer als eine Bildzeile ist, einen Impuls abgibt und dadurch veranlasst, dass eine Vorrichtung zur Erzeu gung des dunklen Hintergrundbandes in Funktion tritt, und dass der Impulsgenerator ausserdem mit einem zweiten Erinnerungskreis verbunden ist, der ebenfalls einen Zähler enthält und durch einen Impuls aus dem Impulsgenerator gestartet wird, jedoch nur falls keine Textimpulse gleichzeitig vorhanden sind, wobei der letzt erwähnte Zähler so ausgebildet und angeordnet ist, dass er einen Impuls abgibt, durch welchen verhindert wird, dass die Vorrichtung für Erzeugung des dunklen Hinter grundbandes ihre Funktion fortsetzt.
Die Erfindung wird unten anhand eines Ausführungs- beispieles im Anschluss an die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben werden, es ist aber verstanden, dass die Erfindung nicht auf das besondere Ausführungsbei spiel eingeschränkt sein soll, welches in der Zeichnung veranschaulicht wird. Es ist insbesondere zu bemerken, dass die Erfindung davon unabhängig ist, welche Mass- nahmen und Vorrichtungen zwecks Bestimmung der Höhenlage des oder der dunklen Bänder benutzt werden, bzw. zwecks Bestimmung deren Höhe.
In dem Ausfüh rungsbeispiel nach den Zeichnungen wird indessen eine bestimmte solche Anordnung näher beschrieben werden, da die Vorrichtung, welche sie auch sein mag, die zu dem letzterwähnten Zwecke benutzt wird, in einem engen Zusammenhang mit der Vorrichtung nach der vorliegen den Erfindung stehen muss, und es deshalb kaum möglich ist, die Wirkung und die Arbeitsweise der Vorrichtung nach der Erfindung zu verstehen, falls man sie nicht in Zusammenhang mit einer Vorrichtung für Bestimmung der Höhenlage und der Höhe des dunklen Bandes bzw. der dunklen Bänder sieht.
In der Zeichnung bezeichnet Fig. 1 somit eine Vor richtung, die an sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, die aber beabsichtigt ist, überhaupt ein oder mehrere Bänder quer über das Bild zwecks Aufnah- me des Textes zu erzeugen. Fig. 1 gibt diese Vorrichtung in Blockdiagramm wieder.
Fig. 2 ist vorgesehen, direkt mit ihrer linken Kante an die rechte Kante der Fig. 1 angeschlossen zu werden, so dass die Leiter, die an der rechten Kante von Fig. 1 enden, an diejenigen Leiter angeschlossen werden sollen, die bei der linken Kante von Fig. 2 beginnen. Fig. 2 gibt in Blockdiagramm die besondere Vorrichtung an, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.
Fig. 3 zeigt die Arbeitsweise eines in der Vorrichtung enthaltenen Dehnungselementes für den Text.
Fig.4 zeigt die Bildfläche eines Fernsehempfängers mit Angabe davon, wo die Textzeilen vorhanden sind, vorausgesetzt, dass das Bild zwei Textzeilen enthält, und wo die in dem Bilde nicht sichtbaren, gedachten Linien vorhanden sind, welche den Impulsen von dem genann ten Impulsgenerator, auch Uhrgenerator genannt, ent sprechen und Fig.5 zeigt schliesslich ein Schema über diese Pul se. Die Erfindung ist unabhängig von dem Fernsehsy stem, welches benutzt wird, und insbesondere ist sie von der Linienzahl unabhängig.
Sie wird unten in Anschluss an ein Fernsehsystem beschrieben werden, welches 640 Linien enthält, in der senkrechten Richtung gemessen, es ist aber offenbar, dass die Erfindung weder in dieser Hinsicht, noch mit Rücksicht auf andere Einzelteile eingeschränkt sein soll, sondern, dass allerlei Abänderun gen innerhalb des Rahmens der Erfindung vorkommen können, insbesondere mit Rücksicht auf den Umstand, dass verschiedene Fernsehsysteme verschiedene Linien zahlen benutzen, dass der Text verschiedener Breite sein kann, und dass der Raum, der oberhalb des höchsten Punktes bzw. unterhalb des niedrigsten Punktes des Textes vorhanden ist, verschieden breit sein kann usw.
Hiernach soll zuerst beschrieben werden, wie die Vorrichtung arbeitet, die die dunklen Hintergrundbänder des Textes erzeugt, vorausgesetzt, dass nur eine einzige Textzeile vorkommt. Diese Textzeile wird angenommen diejenige zu sein, die in Fig. 4 mit 11 bezeichnet wird und die innerhalb des Bildfeldes 10 liegt. Es wird angenom- mep, dass der Text aus einem Satz gebildet wird, durch den folgenden Ausdruck vertreten: TEXT TEXT TEXT . In Fig. 4 ist die Höhe der Buchstaben mit 15 angegeben worden, während das zusammenhängende dunkle Band oberhalb des höchsten Punktes der Buchsta ben mit 13 bezeichnet worden ist und das zusammenhän gende dunkle Band unterhalb des niedrigsten Punktes der Buchstaben mit 14 bezeichnet worden ist.
Die gesamte Höhe des dunklen Hintergrundbandes wird somit die Summe der Breiten, die in Fig.4 mit 13, 14 und 15 bezeichnet worden sind.
Die Vorrichtung für Erzeugung dieses dunklen Ban des wird in Fig. 1 wiedergeben. Es wird vorausgesetzt, dass die elektrischen Impulse von dem Textdia-Abtaster über die Leitung 16 hineinkommen. Sie werden dann einer Teilbildsperre zugeführt, welche, sobald textindi- zierende Impulse in der Leitung 16 vorkommen, einen Impuls zwecks Inbetriebsetzen eines Digitalzählers er zeugt.
Die Leitung zu dem Digitalzähler läuft über den Leitungsteil 18 zu einem Dehner 42, der nicht mit dieser Vorrichtung zu tun hat, sondern vielmehr mit der später zu beschreibenden Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung, die in Fig. 2 wiedergeben wird, weiter über die Leitung 19, den Leitungsteil 20, den Kontakt 21 und den Leitungsteil 22. Der Kontakt 21 ist in einem Wechselkontakt enthalten, dessen eine Kontaktstelle so- mit als 21 bezeichnet wird, und dessen andere Kontakt stelle, deren Funktion unten näher beschrieben werden soll, als 38 bezeichnet wird. Der Digitalzähler ist in diesem Falle mit 23 bezeichnet worden.
Er ist so ausgeführt worden, dass er die gesamte Linienzahl hin einzählt, d.h. die gesamte Zahl der Horizontaltreibimpul- se in dem Bilde, vermindert um die Linienzahl oder Horizontaltreibimpulszahl, die der Breite 13 in Fig.4 vertritt. Als Beispiel wird es angenommen, dass die gesamte Linienzahl 640 ist und dass die Breite des Streifens 13 in Fig. 4 durch drei Linien vertreten wird. In diesem Falle würde somit der Digitalzähler 637 Linien hineinzählen.
Nachdem der Digitalzähler in dieser Weise in Betrieb versetzt worden ist, bewegt sich die effektive Wiederga belinie von der oberen Kante des Textes, d.h. von der Begrenzungslinie zwischen den beiden Teilbändern 13 und 15 in Fig.4, bis zu der unteren Kante des Bildes, wonach die Linienwiedergabe nochmals mit dem näch sten Bilde bei der oberen Kante der Bildfläche beginnt. Infolgedessen wird der Digitalzähler, wenn man die obere Kante des Teilbandes 13 erreicht, 637 Linien von dem Augenblicke gezählt haben, als die Linienwiedergabe die obere Kante des Bandes 15 passierte, bis sie, nachdem sie die untere Kante des Bildes erreicht hat und aufs neue begonnen hat, bei der oberen Kante des Bildes wiederge ben zu werden, bis zu der oberen Kante des Teilbandes 13 gelangt.
In diesem Augenblicke schafft der Digitalzähler 23 einen Impuls, der über den Leiter 24, einen Texthöhen fühler 25, dessen Funktion unten näher beschrieben werden soll, und die Leitung 26 bis zu einem mit dem Wechselkontakt 21 bis 38 mechanisch zusammengekup- pelten Wechselkontakt läuft, der bei dieser Gelegenheit die Kontaktstelle 43 geschlossen hält, so dass die Leitung 26 mit der von der Vorrichtung nach Fig. 1 zu der Vorrichtung nach Fig. 2 laufenden Leitung a verbunden wird. Die Höhe des dunklen Bandes soll jetzt auch so bestimmt werden, dass sie der Summe der drei Teilbän der 13, 15 und 14 entspricht.
Offenbar ist, dass so lange Textimpulse über die Leitung 16 hineinkommen, nach dem ein Impuls von der Teilbildsperre 17 über die Leitung 18, den Dehner 42, die Leitung 20, den Kontakt 21 und die Leitung 22 zu dem Digitalzähler 23 überführt worden ist, und dieser die volle Zahl von Linien eingezählt hat und einen Startimpuls über die Leitung 24 zu dem Texthöhenfühler 25 ausgesandt hat, dann soll dieser sich dauernd in Funktion halten und das Band dunkel halten. Der Texthöhenfühler 25 besteht aus einem Digitalzähler, der indessen nur eine kleine Anzahl von Linien zählt, in der Grössenordnung von zunächst etwas oberhalb derjenigen Zahl von Linien, die in dem Bande 13 eingeräumt wird.
Dieses Band enthielt, wie oben erwähnt, beispielsweise drei Linien, es ist aber keines wegs kritisch, welche Zahl von Linien der Texthöhenfüh- ler zählt, so lange diese Zahl noch höher ist als die genannte Zahl von Linien, die angenommen wurde, einen Dreier zu bilden. Beispielsweise kann der Texthöhenfüh- ler vorteilhaft einen Vierer von Linien zählen.
Jeder Impuls, der von dem Digitalzähler 23 dem Texthöhenfühler 25 über die Leitung 24 zugeführt wird, wird deshalb, angenommen, dazu leiten, dass dieser vier Linien einzählt. Während derjenigen Zeit, als diese vier Linien bestehen, wird eine Vorspannung der Leitung 26 zugeführt, die in einer Weise, die unten näher beschrie- ben werden soll, das dunkle Hintergrundband quer über die Bildfläche schafft.
Solange Text vorhanden ist, werden auch Textimpul se über die Leitung 16, die Teilbildsperre 17, die Leitung 18, den Dehner 42 und die Leitungen 19 und 23 zu dem Texthöhenfühler 25 zugeführt. Während dieser ganzen Zeit wird, nachdem der Impuls über die Leitung 24 hineingekommen ist, jedesmal, wenn eine volle Vierzahl von Impulsen eingezählt worden ist, eine neue Vierzahl von Impulsen unmittelbar begonnen werden, und die Spannung die der Leitung 26 zugeführt wird, bleibt somit bestehen.
Aber auch nachdem der Text keine weiteren Impulse veranlasst, die über die Leitung 33 verpflanzt werden, bleibt die Spannung in der Leitung 26 während so langer Zeit bestehen, als gebraucht wird, damit der Texthöhenfühler 23 Zeit haben soll, die zuletzt begonne ne Vierzahl von Linien voll einzuzählen. Hierdurch erzielt man somit, dass ein schmales Band 14, siehe Fig.4, auch nachdem die untere Kante des Textes passiert ist, bestehen wird.
Es dürfte dem Obigen zu entnehmen sein, dass die jetzt beschriebene Wirkungsweise sich dauernd für jedes Bild wiederholt. Falls beispielsweise die Bildzahl 25 Bilder jeder Sekunde ist, so wird der Digitalzähler 23 ein Mal für jedes Bild gestartet werden oder mit anderen Worten 25 Mal in der Sekunde, er wird seine 637 Linien zählen und er wird einen Impuls an den Texthöhenfühler 25 übertragen, der in seiner Reihe in einer unten zu beschreibenden Weise über die Leitung 26 Vorspannung zwecks Erzeugung des dunklen Bandes an den Texthö- henlöscher 227 gibt, der in Fig.2 gezeigt wird.
Der Texthöhenfühler 25 wird kontinuierlich eine grössere Anzahl von vier Linien einzählen, bis kein weiterer Impuls mehr in der Leitung 16 vorkommt. Der Texthö- henfühler 25 beendet dann seine Wirkung dadurch, dass er die schon begonnene Anzahl von vier Linien voll einzählt.
Diejenige Zeit, während welcher das dunkle Hinter grundband für Aufnahme von Text vorhanden bleibt, wird somit ausschliesslich von derjenigen Zeit abhängig sein, während welcher Textimpulse über die Leitung 16 übertragen werden. Die über die Leitung 16 zugeführten Impulse, die den Text angeben, werden über die Leitung 28 zu einem Textmischer 32, Fig.2, geführt, der so eingerichtet ist, dass die betreffenden Textimpulse den gewünschten hellen Text an dem dunklen Hintergrundband erzeugen, das in seiner Reihe durch Einfluss von dem der Leitung 26 gegebenen Impulszug erzeugt wird. Es kann jetzt passieren, dass der Text zwei verschie dene Zeilen umfasst, und es ist dann wichtig, dass die Zählung zwischen diesen Zeilen in der richtigen Weise stattfindet.
In Fig. 4 wird somit ein solcher Text gezeigt, zwei Zeilen umfassend, von denen die erste Zeile 11 die Worte < (TEXT TEXT TEXT umfasst, während die zweite Zeile 111 nur das Wort TEXT enthält. Die Einschaltung der Textimpulse über die Leitung 16 findet nicht synchron mit der Bildfrequenz statt, und infolge dessen kann es passieren, dass die Textimpulse über die Leitung 16 zu einer Zeit einkommen, wenn die eben wiedergegebene Linie sich zwischen zwei Textzeilen befindet. Solchenfalls würde die untere Textzeile zuerst den Digitalzähler starten und danach würde diese Text zeile in eine unrichtige Stelle hineinkommen, wonach es eine reine Frage von Zufälligkeiten wird, wo die zweite Textzeile hineinkommt.
Die gegenseitige Orientierung zwischen den Textzeilen, die vorgesehen ist, würde in diesem Falle nicht eintreten.
Es ist deshalb erforderlich, dass man eine Synchroni sierung zwischen den Textimpulsen über die Leitung 16 einerseits, und die Bildfrequenz andererseits hineinführt, so dass die Teilbildsperre 17 keine Impulse an den Digitalzähler 23 und den Texthöhenfühler 25 weiterfüh ren kann, falls nicht ein gegebenes Synchronisierungsver- hältnis zwischen der Bildfrequenz einerseits und der Textfrequenz in der Leitung 16 andererseits vorkommt.
Zu diesem Zwecke ist ein Leiter 34 angeordnet worden, der der Teilbildsperre 17 einen Impuls jedesmal erteilt, wenn die Linienwechslung die untere Kante des Bildes passiert, einen sogenannten Vertikaltreibimpuls. Die Ver- tikaltreibimpulse über die Leitung 34 sind somit syn chron mit der Bildfrequenz. Nur nachdem ein solcher Vertikaltreibimpuls zu einer Zeit übertragen worden ist, wenn Textimpulse über die Leitung 16 hineingekommen sind, geht ein Signal über die Leitung 18 für weiteren Vertrieb teils an den Digitalzähler 23, teils auch an den Texthöhenfühler 25 aus.
Hierdurch wird somit sichergestellt, dass die erste Markierung, die über den Leiter 18 zu einer Zeit, wenn zwei Textzeilen vorhanden sind, stattfindet, durch die obere Kante der höheren Textzeile veranlasst wird und nicht durch die obere Kante der unteren Textzeile oder durch irgendeinen anderen Teil des Textes.
Falls jetzt zwei Textzeilen vorkommen, so muss eine Markierung stattfinden, so dass auch zwei dunkle Hinter grundbänder erzeugt werden. Dies findet dadurch statt, dass man einen besonderen Zeilenzähler 35 anordnet. Dieser Zeilenzähler ist so ausgeführt worden, dass, wenn die Leitungen 19 und 23 markieren, Text vorhanden ist. Sperrt der Zeilenzähler die ausgehende Leitung während einer Zeit, die durch die ganze Breite der Bänder 13, 15 und 14 bestimmt ist, sowie zusätzlich dazu eine Anzahl von Linien etwa entsprechend dem halben freien Ab stand zwischen den beiden Textzeilen 11 und<B>111.</B> Der Zeilenzähler gibt danach über die Leitung 36 einen Impuls an einen Schalter 37 ab, falls zwei Textzeilen vorhanden sind.
Der Schalter 37, der in Wirklichkeit vorzugsweise rein elektronisch sein soll, ist in der Abbil dung zwecks Vereinfachung der Darstellung gezeigt worden, als ob er ein Relais wäre, welches die beiden oben erwähnten Wechselkontakte 21 bis 38 und 43 bis 44 steuert. Nachdem der erste Impulszug teils dem Digital zähler 23 über die Leitung 18, den Dehner 42, die Leitungen 19 und 20, den Kontakt 21 und die Leitung 22 zugeführt worden ist, teils auch dem Zeilenzähler über die Leitung 19 zugeführt worden ist, wird der letzter wähnte somit einen Impuls über die Leitung 36 zu dem Schalter 37 senden, und wenn die nächste Textzeile hineinkommt wird der Schalter 37 den Kontakt 21 geöffnet haben und statt dessen den Kontakt 38 geschlos sen haben.
Der Impulszug von der Teilbildsperre 17 wird dann über den Leiter 18, den Dehner 42, die Leitung 19 und die Leitung 20, sowie weiter über den Kontakt 38 und die Leitung 39 zu einem anderen Digitalzähler 40 geleitet werden. Die Ausgangsleitung 41 von dem Digital zähler 40 ist ebenfalls zu dem Texthöhenfühler geführt, welcher somit für die beiden Digitalzähler gemeinsam ist.
Bei der unteren Kante des Bildes wird für jedes Teilbild der Zeilenzähler 35 über die Leitung 34 in seine Ursprungslage zurückgestellt, in welcher der Kontakt 21 geschlossen ist.
¯ Falls zwei Textzeilen vorhanden sind, wird der Schal- ter 37 beim Übergang zu der zweiten Textzeile umge stellt, und der Digitalzähler 40 wird gestartet, insofern als dieser Digitalzähler ebenfalls 637 Linien einzählt. Der Beginnstand der beiden Digitalzähler 23 und 40 ist indessen verschieden, und infolgedessen wird auch der Texthöhenfühler, der ja gemeinsam ist, bei verschiedenen Gelegenheiten gestartet werden, entweder über den Digi talzähler 23 für die erste Textzeile und über den Leiter 24 oder über den Digitalzähler 40 für die zweite Textzeile und über den Leiter 41.
Es ist somit dem Obigen zu entnehmen, dass man mit der jetzt beschriebenen Vorrichtung, welche an sich keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, erreichen kann, dass ein dunkles Hintergrundband für jede Textzeile erzeugt wird. Die dunklen Hintergrund bänder laufen indessen über die ganze Breite der Bildflä che, und dadurch werden sie dem Zuschauer die Mög lichkeit entnehmen, den hinterliegenden Teil des Bildes zu sehen, auch innerhalb von solchen Teilen des dunklen Hintergrundbandes, die nicht des Textes wegen erforder lich sind. Es ist deshalb von Bedeutung, dass das dunkle Hintergrundband nicht von grösserer Länge sein soll, als mit Rücksicht auf den vorkommenden Text erforderlich ist.
Infolgedessen würde das dunkle Hintergrundband ein Stückchen nach innen der Bildfläche beginnen können, beispielsweise mit Bezug auf die obere Textzeile 11, Fig. 4, in derjenigen Stelle, die mit 45 angegeben worden ist, bzw. für die untere Textzeile<B>111</B> bei der Stelle 46. Ebenfalls würde das dunkle Hintergrundband mit Bezug auf die obere Textzeile 11 bei der Stelle 47 und mit Bezug auf die untere Textzeile 111 bei der Stelle 48 beendet werden können. Die Vorrichtung zu diesem Zwecke, welche Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, wird in der Hauptsache in Fig. 2 gezeigt.
Die besondere Einzelheit in der Vorrichtung nach Fig. 2, die für Synchronisierung von sämtlichen verschie denen Elementen dieser Abbildung dient, wird durch den Uhrgenerator 48 gebildet. Der Uhrgenerator 48 wird über den Leiter 148 durch die sogenannten Horizontaltreibim- pulse gesteuert, welche für die Linienwechslung Sorge tragen, und er wird somit ein Mal beim Beginn jedes Linienzuges gestartet. Der Uhrgenerator hat den Zweck eine Anzahl von besonders scharfen Impulsen, siehe Fig. 5, zu erzeugen, welche die Linie in gleich grossen Intervallen aufteilt.
In dem Diagramm in Fig. 5 kommen somit 22 solche Impulse vor. Jeder von diesen Impulsen würde, falls er den Verstärkmitteln des Bildfeldes zugeführt werden würde, einen Linienraster aus senk recht stehenden Linien erzeugen.
Beispielsweise würde der Impuls 49 eine Linie 50 erzeugen, keine solche Linie wird indessen in der sichtbaren Bildfläche bewirkt, sondern die Linie hat nur eine imaginäre Bedeutung für das Bild, dagegen erhalten die verschiedenen Linien 50 für die Horizontalabschneidung des dunklen Hinter grundbandes, worauf der Text sichtbar gemacht wird, Bedeutung. Die Impulse gehen somit von dem Uhrgene rator 48 über eine Leitung 51 aus. Diese Leitung ist in Multipel an vier Erinnerungskreisen 52, 53, 54 und 55 angeschlossen.
Der Erinnerungskreis 52 hat den Zweck, die Vorder kante anzugeben, die für das dunkle Hintergrundband der ersten Zeile Geltung haben soll und welche in Fig. 4 als 45 bezeichnet wird. Der Erinnerungskreis 52 funktio niert in der folgenden Weise: Wenn zuerst ein Textimpuls über die Leitung 16, die Teilbildsperre 17, die Leitung 18, den Dehner 42, die Leitungen 19 und 20 sowie den Kontakt 21 markiert wird, wird dieser Impuls in der oben beschriebenen Weise über die Leitung 22 zu dem Digitalzähler 23 geleitet, er wird aber auch über die Leitung c an den ersten Erinnerungskreis 52 geführt.
Dieser Erinnerungs kreis startet aufgrund des Impulses, den er über die Leitung c erfährt, die Einzählung von denjenigen Impul sen, die von dem Uhrgenerator 48 über die Leitung 51 zu dem Zähler übertragen werden. Die Zahl der Impulse sollte indessen etwas kleiner sein als die Gesamtzahl von Impulsen, die nach Fig.5 in einer Linie enthalten ist.
Falls nämlich die Zahl der Impulse genau gleich gross gewesen wäre, so würde es möglich sein, dass die Einzählung der Impulszahl erst nach dem Beginn des ersten Buchstabens T in dem ersten Worte TEXT ganz oder teilweise hätte wiedergeben werden können, zum Schluss geführt werden würde Man will aber einen dunklen Raum links von dem betreffenden Buchstaben T haben, und das will man aus demselben Grunde, aus dem man das dunkle Band 13 oder 14 oberhalb bzw. unter halb des Textes 15 haben wollte. Deshalb ist der Erinnerungskreis 52 so eingerichtet, dass er eine Anzahl von Impulsen einzählt, die etwas kleiner als eine volle Zeilenlänge ist.
In diesen Impulsen sind somit alle diejenigen Impulse enthalten, die von dem Uhrgenerator 48 zum Erinnerungskreis 51 abgegeben werden, sobald der Erinnerungskreis aufgrund dessen gestartet wird, dass ein einkommender Text in der oberen Textzeile 11 vorliegt, siehe Fig. 4.
Die Impulszählung wird bis zu einer Stelle, unmittel bar ehe der Text beginnt, fortgeführt, welche Stelle beispielsweise diejenige sein kann, die in Fig. 4 durch 45 markiert wurde. Erst nach voll eingezählter Impulszahl überträgt der Erinnerungskreis 52 einen Impuls an eine elektronische Sperre (electronic gate) 60 über die Leitung 56 zwecks Angabe davon, dass Verdunklung stattfinden darf. Diese elektronische Sperre 60 wird indessen auch über die Leitung a und den Kontakt 43 von dem Texthöhenfühler 25 gespeist.
Die Folge ist, dass die elektronische Sperre nur dann Spannung für Bewirkung des dunklen Hintergrundbandes über den Leiter 64 abgibt, wenn teils der Texthöhenfühler 25 angibt, dass die Bildlinie innerhalb von einem Vertikalbereich liegt, wo Text vorhanden ist, oder wo die Seitenbänder 13 bzw. 14, Fig. 4, bestehen, teils auch der Erinnerungskreis 52 angibt, dass Text einschliesslich des schmalen dunklen Raumes unmittelbar vor dem Text in der Horizontalrich tung vorhanden ist.
Infolgedessen wird keine Spannung über den Leiter 64 zu dem vorhandenen Textlöschgerät 27, welches in der Kette des Bildverstärkers enthalten ist übertragen, falls nicht tatsächlich ein dunkles Hinter grundband vorliegen soll, d.h. beim Text 11 von der Stelle 45 bis zur Stelle 47 und beim Text<B>111</B> von der Stelle 46 bis zur Stelle 48.
Das Textlöschgerät 27 ist vorzugsweise als ein bistabi- les Element ausgeführt worden, das somit einen gegebe nen Zustand einnimmt, wenn ein Impuls über die Leitung 64 hineinkommt, beispielsweise durch die vorde re Kante 45, Fig.4, von dem dunklen Hintergrundband veranlasst welches die Textzeile 11 enthält, und das danach in seinen anderen Zustand umgestellt wird, wenn ein Impuls über den Leiter 65 hineinkommt, beispielswei se die hintere Kante 47 desselben dunklen Hintergrund bandes entsprechend. Der Ausgangskreis 31 von dem Textlöschgerät 27 wird deshalb einen Impuls enthalten, der von der Lage 45 bis zur Lage 47 bestehen bleibt.
Dieser Impuls wird einem Löschverstärker 70 zugeführt, in dem die Impulsspannung in solcher Richtung wirkt, dass das Bild ausgelöscht wird oder ganz dunkel wird, so lange der Impuls in der Leitung 31 besteht. In dem Mischer 32 wird danach die über die Leitung 72 einkommende, bildtragende Schwingung, das dunkle Hin tergrundband und der zu wiedergebende Text, der über die Leitung 28 überführt werden soll, gemischt, und das somit gebildete, bildtragende und texttragende Signal wird über den Leiter 72 den üblichen Mitteln des Senders zugeführt.
Der Erinnerungskreis 53 wird in allen Hinsichten parallel zum Erinnerungskreis 52 gespeist. Der Erinne rungskreis 53 ist indessen anders geschaltet worden und zwar so, dass sein Zähler durch den Uhrgenerator am Schluss der Textzeile gestartet wird, nicht am Beginn der Textzeile. Der Einzählung von Impulsen wird somit mit Bezug auf den Erinnerungskreis 53 bei der Stelle 47, Fig. 4, aufhören. Bei dieser Gelegenheit wird ein Impuls über die Leitung 57 zu der elektronischen Sperre 61 zugeführt. Dieser Impuls leitet in Zusammenwirkung mit der Vorspannung über die Leitung a dazu, dass ein Impuls über den Leiter 65 dem Textlöschungsgerät 27 zugeführt wird, welcher Impuls dadurch dieses Gerät auf Null stellt.
Infolgedessen wird auch der Bereich von der Textzeile 11 von der Stelle 47 bis zur rechten Kante von dem Hintergrundband frei sein und wird somit Platz für Bildwiedergabe geben.
Unter Hinweis auf Fig. 1 soll erwähnt werden, dass der Schalter mit den beiden Schaltlagen 21 und 38 den Zweck hatte, anzugeben, ob das dunkle Hintergrundband aufgrund der ersten Textzeile 11 oder der zweiten Textzeile<B>111</B> erzeugt wurde. Mit Bezug auf die erste Textzeile 11 war somit der Kontakt 21 über die Leitung c mit den beiden Erinnerungskreisen 52 und 53 verbunden, welche das Löschen zwecks Erzeugung des dunklen Hintergrundbandes starteten bzw. beendeten. Mit Bezug auf die zweite Textzeile 111 ist in einer durchaus identischen Weise der Kontakt 38 über die Leitung d mit zwei Erinnerungskreisen 54 und 55 verbunden, die je für sich gleich eingerichtet sind, wie die Erinnerungskreise 52 bzw. 53.
Der Erinnerungskreis 54 gibt somit über die Leitung 58 und die elektronische Sperre 62 an, bei welcher Gelegenheit das Textlöschgerät 27 in Tätigkeit treten soll um das dunkle Hintergrundband zu erzeugen, worauf die zweite Textzeile geprägt werden soll, und der Erinnerungskreis 55 gibt in entsprechender Weise über die Leitung 59 und die elektronische Sperre 63 diejenige Stelle an, wo das letzterwähnte dunkle Hintergrundband aufhören soll. Wie die beiden elektronischen Sperren 60 und 61 über die Leitung a mit einer Angabe über die Texthöhe versehen wurden, werden auch die beiden elektronischen Sperren 62 und 63 über die Leitung b mit der entsprechenden Angabe versehen.
Dies hängt damit zusammen, dass der Schalter 37 inzwischen umgestellt worden ist, so dass, während die Erinnerungskreise 52 und 53 bzw. die elektronischen Sperren 60 und 61 für die erste Textzeile in Tätigkeit waren, auch der Kontakt 43 geschlossen war, aber wenn später die Erinnerungskreise 54 und 55 sowie die elektronischen Sperren 62 und 63 in Tätigkeit treten, um die zweite Textzeile zu besorgen, ist der Kontakt 43 schon geöffnet und der Kontakt 44 ist stattdessen geschlossen worden.
Wenn die Teilbildsperre 17 angibt, dass die Funktion vollführt worden ist, soll offensichtlich eine Rückstel lung der Erinnerungskreise 52, 53, 54 und 55 stattfinden, so dass diese nicht in den unrichtigen Anfangslagen stehen wenn der nächstfolgende Text wiedergeben wer den soll. Der Rückstellimpuls wird über die Leitung f von der Teilbildsperre 17 zu jedem der Erinnerungskreise 52, 53, 54 und 55 übertragen.
Es ist der obigen Beschreibung zu entnehmen, dass die elektronischen Sperren 60, 61, 62 und 63 teils mit einer vertikalanzeigenden Spannung, teils auch mit einer horizontalanzeigenden Spannung des Textes gespeist wer den. Infolgedessen kann die horizontalanzeigende Span nung Freiheit von Spannung in solchen Stellen anzeigen, wo solche Spannungsfreiheit nicht angezeigt werden soll, und zwar zwischen Buchstaben in einem Worte, aber in noch höherem Masse zwischen zwei Worten in einer Textzeile. Um eine solche falsche Markierung zu verhin dern, hat man in die Vorrichtung nach Fig. 1 den Dehner 42 eingeschaltet.
Wie ein solcher Dehner arbeitet ist an sich bekannt, und eine ins einzelne gehende Beschrei bung davon dürfte sich deshalb erübrigen. Es dürfte mit einer allgemeinen Funktionsangabe genug sein.
In Fig. 3 wird der letzte Buchstabe T in einem der vorkommenden Worte TEXT in der Zeile 11 gezeigt werden, sowie die beiden ersten Buchstaben TE in dem zunächst folgenden Worte TEXT . Ein Dehner hat die Wirkung, dass er unmittelbar für einen Textimpuls reagiert, wenn dieser hineinkommt, aber dass er eine wesentliche Verzögerung oder einen Schlupf zeigt, wenn es sich darum handelt, das Aufhören des Textimpulses anzugeben. Der Schlupfbetrag ist in Fig.3 mit 66 be zeichnet worden.
Er soll grösser sein als der grösste Abstand 65, der als Zwischenschlag zwischen zwei Worten am Textblatte vorkommt, z.B. einem Textdiapo sitiv. Aufgrund der Wirkung des Dehners wird somit das Aufhören des Striches über den ersten Buchstaben T bei der Stelle 67 erst zur Zeit 66 Zeiteinheiten später angegeben werden, nämlich in der Stelle 67'. Schon früher ist indessen das Eintreten eines neuen T-Stapels bei 68 in der Stelle 68' angegeben worden. Das Aufhören des ersten Buchstabens T in dem neuen Worte TEXT ist noch nicht vorgekommen, wenn der Anfang des Buchstabens E bei 69 markiert wird, nämlich bei der Stelle 69'.
Zwecks Nachweises, wie die verschiedenen Markie rungen entstehen, ist jeder zweite Buchstabe durch schiefe Linien in der einen Richtung geschattet worden und jeder zweite mit schiefen Linien in der anderen Richtung und die ausgedehnten Buchstaben in dem unteren Teil des Diagrammes in Fig. 3 haben dieselbe Bestrichelung erhalten. Man sieht hieraus, dass gewisse doppelt bestrichelte Felder vorkommen, welche die Über lappungsbereiche vertreten.
Es ist indessen auch leicht zu sehen, dass in dieser Weise sicher verhindert wird, dass ein Zwischenraum zwischen zwei Worten in derselben Textzeile sich in solcher Weise äussert, dass die eine der beiden Löschungssperren elektronischer Art 61 und 62 sich benimmt, als ob die Textzeile zu Ende gekommen wäre.
Es ist dem Obigen zu entnehmen, dass man bei einer solchen Vorrichtung, die entweder vorbekannt ist oder vorgeschlagen worden ist, und die zum Zwecke hat, ein dunkles Hintergrundband für Text auf einem Bilde zu erzeugen, welches sich normalerweise über die ganze Bildfläche erstreckt, mittels der Vorrichtung nach der Erfindung dieses dunklen Hintergrundbandes durch Ho- rizontalabschneidung hat beschränken können, so dass das Band sich nicht mehr von der einen Kante bis zu der anderen der Bildfläche erstreckt, sondern nur so lang ist, wie es erforderlich ist um den notwendigen Hintergrund für den Text zu bereiten.
Dadurch macht man somit einen Bereich des Bandes links von dem Texte und ebenfalls einen Bereich rechts von dem Texte frei, wo das Bild klar wiedergeben werden kann, was in hohem Masse das Verständnis des Bildes verbessert und den Text am Bilde derjenigen Person weniger störend macht, der gegebenenfalls das gesprochene Wort versteht.