CH453043A - Bruchsicherung an einer Stanzmaschine - Google Patents

Bruchsicherung an einer Stanzmaschine

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Publication number
CH453043A
CH453043A CH178467A CH178467A CH453043A CH 453043 A CH453043 A CH 453043A CH 178467 A CH178467 A CH 178467A CH 178467 A CH178467 A CH 178467A CH 453043 A CH453043 A CH 453043A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
punching
line
head piece
punching machine
Prior art date
Application number
CH178467A
Other languages
English (en)
Inventor
Brandis Helmuth
Original Assignee
Leipziger Buchbindereimaschine
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leipziger Buchbindereimaschine filed Critical Leipziger Buchbindereimaschine
Publication of CH453043A publication Critical patent/CH453043A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type
    • B26F1/405Travelling head presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Bruchsicherung an     einer        Stanzmaschine       Die Erfindung betrifft eine Bruchsicherung an einer       Stanzmaschine    mit zweiseitigem Antrieb des Kopf  stückes zur     Verhinderung    des Bruches von Maschinen  teilen bei Überlastung.  



  An     Stanzmaschinen    sind Überlastungssicherungen  bekannt, bei denen über die ganze     Stanzfläche    eine oder  mehrere Bruchplatten von etwa 3 mm Dicke verteilt  sind, die bei Überlastung den zu hohen Druck aufneh  men und dabei durchbrechen.  



  Da das zu bearbeitende Werkstück nicht immer in  die Mitte der     Maschine    gelegt wird, sondern auch seit  lich zur Mitte zu liegen kommt, ergibt sich bei dieser  Art der Überlastungssicherung der Nachteil, dass da  durch die Belastung der Bruchplatten einseitig erfolgt  und diese dadurch auf nur einer Seite brechen. Die ein  seitige Belastung führt zu Verklemmungen in den Füh  rungen des     Stanzbalkens.    Weiterhin müssen die zer  brochenen Platten gegen neue ersetzt werden.  



  Um das Verklemmen der Führungen in den     Stanz-          balken    zu vermeiden, wurden     Scherstifte    als überlast  sicherung in das Getriebe eingebaut. Diese bekannte  Art der     Sicherung    ist zwar sehr     einfach,    führt jedoch  anderseits dazu, dass, wenn dabei die Maschinen über  Kurbeln angetrieben werden und die Kurbeln die Nähe  des     Totpunktes    erreichen, die     Scherstifte    nicht zur Wir  kung kommen, da das Drehmoment sehr klein ist.  



  Eine weitere bekannte Bruchsicherung an Stanz  maschinen     erfolgt    über     Aushebezahnkupplungen,    die in  das Getriebe eingebaut sind. Diese gehen bei Überlastung  der Maschine auseinander und setzen somit ihren An  trieb ausser Betrieb. Eine solche Art der Bruchsicherung  erfordert jedoch eine sehr aufwendige Bauweise, da die       Aushebezahnkupplung    mit dazugehöriger Feder sich  schwer in das Getriebe einbauen lässt.  



  Zweck der Erfindung ist es, eine in jedem Fall wirk  same     Bruchsicherung    zu schaffen, die auch bei ausser  mittiger Auflage des     Stanzgutes        ein    Verklemmen in den       Führungen    des     Stanzbalkens        ausschliesst    und die ohne  Schwierigkeiten in der     Stanzmaschine    untergebracht  werden kann.    Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde,  eine Sicherung für     Stanzmaschinen    mit zweiseitigem An  trieb des Kopfstückes zu entwickeln, die den Druck von  beiden Seiten gleichmässig aufnimmt und ein Aus  wechseln von Sicherungselementen     überflüssig    macht.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge  löst, dass zwischen den Zugspindeln und dem Kopfstück       Druckdosen    angeordnet sind und !diese über eine erste  Druckleitung und ein Überdruckventil und über eine  zweite Leitung, ein     Rückschlagventil    und eine Pumpe  mit einem Behälter verbunden sind. Es ist möglich, zwi  schen den Druckdosen und dem     Überdruckventil    einen  Druckschalter einzubauen.  



  Durch die Erfindung wird ermöglicht,     d'ass    bei  Überlastung der Maschine das in den Druckdosen be  findliche öl durch den zu hohen Druck aus diesen her  ausgedrückt wird und das Kopfstück dadurch nach oben  ausweicht; der     Stanzvorgang    wird dabei unterbrochen.  Durch einfaches     Wiederauffüllen    des Öles in den Druck  dosen mittels einer Zahnradpumpe ist die Maschine  wieder einsatzbereit.  



  In der Zeichnung     ist    ein     Ausführungsbeispiel    des  Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt die       Stanzmaschine    in Vorderansicht.  



  Ein Kopfstück 1 ist mit Führungsschienen 2 ver  sehen, die in     Gestellwänden    3 geführt werden. In den       Gestellwänden    3     ist    eine     Exzenterwelle    4 gelagert, an  deren beiden Enden Zugstangen 5 mit Zugspindeln 6  exzentrisch befestigt sind. An ihren oberen Enden sind  die Zugspindeln 6 in Gewindebuchsen 7 geführt, auf  denen Schneckenräder 8 befestigt sind. Zwischen dem  Bund der Gewindebuchsen 7 und den Schneckenrä  dern 8 befinden sich hydraulische Druckdosen 9. Diese  sind über eine Leitung 10 mit Druckschalter 17 und  Anzeigevorrichtung 18 miteinander verbunden. Von der  Leitung 10 führt eine Leitung 12 in den Behälter 13.  In der Leitung 12 befindet sich ein     Überdruckventil    11.

    Von beiden Druckdosen 9 führt je eine Leitung 14 nach  unten, wo sie sich zu einer Leitung vereinigen, die     in     dem Behälter 13 endet. In das im Behälter 13 befind-           liche    Leitungsstück 14 sind ein     Rückschlagventil    15  und eine Pumpe 16 eingebaut. Auf einer die Gestell  wände 3 verbindenden Wange 19 lagert ein Papier  stapel 20 und auf diesem ein     Stanzmesser    21.  



  Beim     Stanzvorgang    wird das Kopfstück 1 mittels  der beiden Zugstangen 5 und Zugspindeln 6 auf und  ab bewegt. Dabei ist der Abstand von der Wange 19  bis zur unteren     Stanzfläche    des     Kopfstückes    1 so einge  stellt, dass dieser nicht grösser ist als die Höhe des       Stanzmessers    21 und des Hubes der Maschine plus  einige Zehntelmillimeter für das     Durchstanzen.    Beim  Überschreiten dieser Höhe durch übermässig starke Zu  stellung des Kopfstückes 1 tritt beim     Stanzen    in den  Zugstangen 5 und Zugspindeln 6 eine Überlastung ein,

    wobei das auf einen Höchstwert eingestellte     überdruck-          ventil    11 anspricht und das in den     Druckdosen    9 be  findliche öl über die Leitung 12 in den Behälter 13 ab  fliesst. Das Kopfstück 1 weicht hierdurch nach oben  aus. Gleichzeitig wirkt mit dem Abfall des Druckes in  der Leitung 10 der     Druckschalter    17, der die Anzeige  vorrichtung 18 zum Auslösen bringt und der Maschi  nenbedienung anzeigt, dass die Bruchsicherung in Tätig  keit getreten ist.

   Erst nachdem die Druckdosen 9 über    die Leitung 14 und die Pumpe 16 wieder aufgefüllt  sind, das     Überdruckventil    11 geschlossen ist und der       Abstand    des Kopfstückes 1 neu eingestellt     ist,    kann  wieder     gestanzt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bruchsicherung an einer Stanzmaschine "mit zwei seitigem Antrieb des Kopfstückes durch Zugstangen und Zugspindeln, dadurch gekennzeichnet, :dass zwischen den Zugspindeln (6) und dem Kopfstück (1) Druckdosen (9) angeordnet und diese über eine erste Druckleitung (10, 12) und ein Überdruckventil (11) und anderseits über eine zweite Leitung (14), ein Rückschlagventil (15) und eine Pumpe (16) mit einem Behälter (13) verbun den sind.
    UNTERANSPRUCH Bruchsicherung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Druckdosen (9) und dem Überdruckventil (11) ein Druckschalter (17) mit Anzeigevorrichtung (18) eingebaut ist.
CH178467A 1966-09-03 1967-02-07 Bruchsicherung an einer Stanzmaschine CH453043A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11964366 1966-09-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH453043A true CH453043A (de) 1968-05-31

Family

ID=5479037

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CH178467A CH453043A (de) 1966-09-03 1967-02-07 Bruchsicherung an einer Stanzmaschine

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