CH449136A - Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren - Google Patents

Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren

Info

Publication number
CH449136A
CH449136A CH1378665A CH1378665A CH449136A CH 449136 A CH449136 A CH 449136A CH 1378665 A CH1378665 A CH 1378665A CH 1378665 A CH1378665 A CH 1378665A CH 449136 A CH449136 A CH 449136A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anode
cold cathode
tubes
alternating current
cathode
Prior art date
Application number
CH1378665A
Other languages
English (en)
Inventor
Nitzschke Guenter
Original Assignee
Lokomotivbau Elektrotech
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lokomotivbau Elektrotech filed Critical Lokomotivbau Elektrotech
Priority to CH1378665A priority Critical patent/CH449136A/de
Publication of CH449136A publication Critical patent/CH449136A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern,  insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Schalten  eines Wechselstromverbrauchers, insbesondere einer     Wi-          derstandsschweissmaschine,    mittels zweier Kaltkathoden  röhren, die in Reihe mit dem Wechselstromverbraucher  an eine Wechselstromquelle angeschlossen sind, wobei  die Anode der einen der beiden Kaltkathodenröhren di  rekt in der     Wechselstromleitung    liegt und die Anode der  anderen Röhre über den Wechselstromverbraucher an  die Wechselstromquelle angeschlossen ist.  



  Derartige Kaltkathodenröhren weisen, bedingt durch  die     Änderung    des     Innenwiderstandes    im kalten und  warmen Zustand unterschiedliche Steuerkennlinien auf,       die        zu.    Veränderungen des Einsatzpunktes der Haupt  entladung führen.  



  So ist bereits eine Schaltungsanordnung zum Schal  ten von Wechselstromverbrauchern mittels Kaltkathoden  röhren     bekannt    geworden, bei der zwei antiparallel ge  schaltete Kaltkathodenröhren in Reihe mit der Primär  wicklung eines Schweisstrafos an eine Wechselstrom  quelle angeschlossen sind. Zur Bereitstellung einer Hilfs  entladung, die der Einleitung der eigentlichen Hauptent  ladung zwischen Kathode und Anode der gleichen Röhre  dient, ist zwischen Anode und Hilfsanode ein Gleich  richter und ein Begrenzungswiderstand eingefügt.

   Zum  Steuern des Zündzeitpunktes der beiden antiparallel ge  schalteten Kaltkathodenröhren werden den Gittern die  ser Röhren über zwei galvanisch getrennte Impulskreise       abwechselnd    zeitlich aufeinanderfolgende Impulse aufge  drückt, die kurzzeitig die Sperrspannung aufheben und  die Kaltkathodenröhre für einen Teil der Wechselstrom  halbwelle leitfähig machen. Mit Hilfe der zwischen  Anode und Hilfsanode geschalteten Gleichrichter und  Begrenzungswiderstände ist es nicht möglich, bereits zu  Beginn der Halbwelle eine ausreichende Spannung zur  Ionisierung der Hilfsentladungsstrecke bereitzustellen, so  dass erst nach Erreichen einer bestimmten     Zündspan-          nung    die Hauptentladung voll einsetzen kann.

   Es erge  ben sich deshalb Verschiebungen des Zündzeitpunktes  der Hauptentladung, die den Regelbereich der Röhre  erheblich einschränken. Beim Absinken der Wechsel-    stromhalbwelle macht sich ein ähnlicher Nachteil da  durch bemerkbar, dass zwischen Hilfsanode und Kathode  die Hilfsentladung und damit auch die Hauptentladung  zwischen Anode und Kathode unregelmässig erfolgt. Da  durch wird der Regelbereich der Kaltkathodenröhren er  heblich eingeschränkt und diese bekannte Anordnung  ist somit für die Steuerung einer Widerstandsschweiss  maschine nicht geeignet.

   Ein weiterer Nachteil liegt  darin, dass zur Steuerung zweier Kaltkathodenröhren  neben den Sperrspannungserzeugern zwei komplizierte  Impulserzeuger erforderlich sind, um an die beiden Git  ter zwei getrennte, zeitlich zueinander definierte     Zünd-          impulse    geben zu können.  



  Bei einer weiteren bekannten Anordnung sind Kalt  kathodenröhren zum Zünden von Ignitrons eingesetzt  worden. Hierbei ist ein Wechselstromverbraucher in  Reihe mit einem Ignitron an eine Wechselstromquelle  angeschlossen. In der Zündstift-Kathodenstrecke dieses  Ignitrons liegt die Kathode einer Kaltkathodenröhre, de  ren     Hilfsanode    und Anodenspannung von einem Konden  sator geliefert wird, der von einer zweiten Wechselstrom  quelle über einen Gleichrichter und einen Widerstand  aufgeladen wird.  



  Zur Zündung der Kaltkathodenröhre und damit des  Ignitrons wird eine am Gitter der Kaltkathodenröhre lie  gende Sperrspannung kurzzeitig durch einen Impuls ent  gegengesetzter Polarität aufgehoben, wobei zu einem be  stimmten Zeitpunkt der Wechselstromhalbwelle die  Kaltkathodenröhre leitfähig wird und folglich ein kurz  zeitig hoher Zündstrom für das Ignitron bereitgestellt  wird. Dieser Kondensator wird in der nichtleitenden  Phase der Kaltkathodenröhre aus der zweiten separaten  Wechselstromquelle wieder aufgeladen. Zur Bereitstel  lung der Sperrspannung und des Impulses sind ebenfalls  für je eine     Kaltkathodenröhre    und ein     Ignitron    ein Sperr  spannungsgenerator und ein Impulsgeber vorgesehen.

    Zum Schalten beider     Wechselstromhalbwellen    müssen  zwei der letztgenannten Einrichtungen als vorhanden  angesehen werden.  



  Als besonders nachteilig hat sich bei der beschriebe-      nen Anordnung die Tatsache herausgestellt, dass neben  der zur Aufladung des Kondensators benötigten hohen  Spannung eine hohe Stromstärke benötigt wird, die diese  Anordnung sehr material- und leistungsaufwendig ge  staltet.  



  Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass in dieser An  ordnung unabhängig von der ersten Wechselstromein  speisung, in der der zu schaltende Wechselstromverbrau  cher liegt, eine zweite Wechselstromeinspeisung zur La  dung des Kondensators erforderlich ist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine An  ordnung zum Schalten eines Wechselstromverbrauchers,  insbesondere einer Widerstandsschweissmaschine, mit  tels zweier Kaltkathodenröhren, die in Reihe mit dem  Wechselstromverbraucher an eine Wechselstromquelle  angeschlossen sind, wobei die Anode der einen der bei  den Kaltkathodenröhren direkt in der Wechselstromlei  tung liegt und die Anode der anderen Röhre über den  Wechselstromverbraucher an die Wechselstromquelle  angeschlossen ist, die es gestattet, das Ein- und Aus  schalten der Kaltkathodenröhre annähernd über den vol  len Bereich der Wechselstromhalbwelle regelbar zu  machen und mit einfachen Mitteln eine exakte Ansteue  rung zur Bestimmung des Zündzeitpunktes der Kaltka  thodenröhren zu erzielen.  



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch ge  löst, dass bei beiden Röhren je zwischen der Kathode der  einen und der Anode der anderen Kaltkathodenröhre ein  Gleichrichter eingefügt ist, dass zur Zündung über den  annähernd vollen Bereich der Wechselstromhalbwelle  zwischen Anode und Kathode einer jeden Kaltkathoden  röhre ein Kondensator geschaltet ist, sowie zwischen  einer Hilfsanode und der Kathode einer jeden Kaltkatho  denröhre ein Begrenzungswiderstand und ein weiterer  Kondensator vorgesehen ist, der in der nichtleitenden  Phase der einen Kaltkathodenröhre von der Anodenlei  tung der anderen, gerade leitenden Kaltkathodenröhre  über einen Gleichrichter geladen wird, und dass ein  Sperrspannungsgenerator zur Erzeugung einer Sperr  spannung und ein Impulsgeber zur Erzeugung einer ab  wechselnd auf die Gitter beider Kaltkathodenröhren auf  tastbaren,

   phasenverschiebbaren, um 180  wiederholba  ren Impulsfolge an eine die Gitter beider Röhren ver  bindenden Leitung sowie an eine weitere, die Kathoden  beider Röhren verbindenden Leitung angeschlossen sind.  



  Die gleiche Schaltungsanordnung kann zum Zünden  von Gas- oder Dampfentladungsgefässen, z. B. Ignitrons,  verwendet werden, wobei die antiparallel geschalteten  Dampfentladungsgefässe z. B. derart in die beschriebene  Schaltungsanordnung eingefügt sind, dass die     Zündstift-          Kathodenstrecke    der antiparallel geschalteten Ignitrons  bzw. die Gitter von Thyratrons auf der Kathodenseite  der in der Kathoden-Anoden-Strecke der Kaltkathoden  röhren liegenden Gleichrichter eingefügt sind, wobei die  Anoden der Ignitrons bzw. Thyratrons zusammen mit den  Anoden der Kaltkathodenröhren an der Wechselstrom  zuleitung bzw. an den zu schaltenden Wechselstromver  braucher angeschlossen sind.  



  Durch die in den verschiedenen Kreisen der Schal  tungsanordnung angeordneten Kondensatoren wird es  ermöglicht, auch unterhalb der Zündspannungsgrenze der  Hilfsentladung der Kaltkathodenröhren über annähernd  den vollen Bereich der Wechselstromhalbwelle eine  Hilfsentladung bereitzustellen, die einen beliebigen Ein  satzpunkt der Hauptentladung gewährleistet. Insbeson  dere die Bereitstellung einer ausreichenden Ladungs  menge mittels eines in der Hilfsentladungsstrecke ange-    ordneten Kondensators, der von der gegenüberliegen  den Zuleitung gerade aufladbar ist, ergibt zusammen mit  der an sich bekannten Eigenschaft der Kaltkathodenröh  ren, kurzzeitig hohe Stromstärken zu schalten, die Ge  währ für den Einsatz der Kaltkathodenröhren in Schal  tungen unter rauhen Betriebsbedingungen, wie z. B.  Widerstandsschweissmaschinen.  



  Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Schal  tungsanordnung liegt in ihrer universellen Einsatzmög  lichkeit. Sie kann z. B. zum direkten Schalten von Wech  selstromverbrauchern als auch zum Zünden von     Gas-          oder    Dampfentladungsgefässen benutzt werden.  



  Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn es  gilt, für verschiedene Zwecke gleiche Schaltelemente,  z. B. mit Schaltelementen bestückte Leiterplatten eines  Typs einzusetzen, die nur einen geringen Platzbedarf  aufweisen. Vorteilhafterweise kann, bedingt durch die  geringe Grösse der Kaltkathodenröhren gegenüber     Thy-          ratrons    gleicher Leistung, z. B. eine Schweissmaschinen  steuerung in der Weise aufgebaut werden, dass in über  einstimmung mit der Grösse der in den Steuerschränken  von Schweissmaschinen üblichen bestückten Leiterplat  ten, gleichgrosse Einschübe für die Ansteuerung sowie  eine bestückte Leiterplatte zum Schalten je einer Halb  welle bzw. Zünden je eines Ignitrons, verwendet werden.  



  Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass eine der  artige Schaltungsanordnung für Kaltkathodenröhren mit  tels eines einzigen, in seiner Amplitude stetig regelbaren  Impulses zuverlässig in der Weise betrieben werden  kann, dass über eine an sich bekannte Vertikalsteuerung  unter Einschaltung von Widerständen und von für je  eine Wechselstromhalbwelle durchlässigen Gleichrichter  zeitlich genauer definierte, paarweise aufeinanderfol  gende Impulse mit steiler Einschaltflanke     erzeugt    wer  den, die abwechselnd auf die Gitter der Kaltkathoden  röhren aufgetastet werden.  



  Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert.  



  Es bedeuten:  Fig. 1. Eine Anordnung zum Schalten von Wechsel  stromverbrauchern mittels Kaltkathodenröhren.  



  Fig. 2 Anordnung zum Zünden von     Gasentladungs-          gefässen,    insbesondere Ignitrons in     Widerstands-          schweissmaschinen    mittels Kaltkathodenröhren.  



  In Fig.1 bedeutet 1 die Primärwicklung eines  Schweisstrafos, die in Reihe mit 2 Kaltkathodenröhren  K1 und K2 an eine Wechselstromquelle angeschlossen  ist. Von den Anoden 2; 2' der Kaltkathodenröhren K1  und K2 liegt die eine Anode 2' direkt in der Wechsel  stromzuleitung, während die andere Anode 2 über die  Primärwicklung 1 mit dem anderen Pol der Wechsel  stromzuleitung verbunden ist.  



  Die Kathoden 4; 4' der beiden Röhren     K1    und K2  sind mit der Anode 2'; 2 der gegenüberliegenden Röhre  über je einen in Richtung zur Anode 2'; 2 durchlässigen  Gleichrichter 6; 6' verbunden, wobei beide Kathoden 4;  4' untereinander verbunden sind.  



  Zur Bereitstellung der Hilfsentladung bei Beginn der       Wechselstromhalbwelle    zwischen der Kathode 4; 4' und  der Hilfsanode 5; 5' wird der Kondensator 9; 9' über  einen Gleichrichter 8; 8' von der Anodenleitung 2'; 2 der  gegenüberliegenden     Kaltkathodenröhre    K2;     K1    aufgela  den. Dieser Kondensator 9; 9' entlädt sich in der der       Kaltkathodenröhre    K1; KZ zugeordneten Wechselstrom  halbwelle über den Begrenzungswiderstand 7; 7' und  stellt zu Beginn der     Wechselstromhalbwelle    zwischen der  Kathode 4; 4' und     Hilfsanode    5; 5' der Röhre eine La-      dungsmenge zur Ionisierung der Hilfsentladungsstrecke  4-5; 4'-5' bereit.

   Um ein Zünden der Röhre K1; K2  auch bei einem Phasenanschnitt von 170  der Wechsel  stromhalbwelle- zu- gewährleisten, sind die Kondensato  ren 10; 10' zwischen die Kathoden 4; 4' und die Anoden  2; 2' der Röhren K1 und K2 geschaltet.  



  Um die Hauptentladung     zwischen    den Kathoden 4;  4' und den Anoden 2; 2' zu einem bestimmten Zeitpunkt  der Wechselstromhalbwelle einsetzen zu lassen, wird die  durch einen nicht näher dargestellten Sperrspannungs  generator 14 erzeugte, ständig an den Gittern 3; 3' der  Röhren K1 und K2 liegende negative Gleichspannung       kurzzeitig    durch einen     entgegengesetzt    gerichteten     Impuls     mit steiler Einschaltflanke aufgehoben und so die Haupt  entladung bewirkt.

   Bei Wechselstromantrieb wird dieser  Impuls vorzugsweise einer an sich bekannten Vertikal  steuerung entnommen und über eine an den Kathoden 4;  4' der Röhren K1 und K2 liegenden Leitung und einem  den Röhren K1 und K2 zugeordneten Gitter 3; 3' über  je einen der Widerstände 12; 12' und 13; 13' und je  einen Gleichrichter 11; 11' abwechselnd auf jedes Gitter  3; 3' aufgetastet.  



  Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung läuft  dabei wie folgt ab. Wird ein Wechselstrom an die An  schlüsse dieser Schaltungsanordnung gelegt, derart, dass  die positive Halbwelle an der Anode 2' der Röhre K2  liegt, so wird der Kondensator 9 über den Gleichrichter  8 aufgeladen. Gleichzeitig kann sich jedoch an Röhre K1  der Kondensator 9 über den Begrenzungswiderstand 7  entladen und zwischen der Hilfsanode 5 und der Kathode  4 bereits bei Beginn der Wechselstromhalbwelle eine aus  reichende Ionisierung bewirken, so dass bei beliebiger  Wahl des Zündzeitpunktes die Hauptentladung zwischen  der Anode 2 und der Kathode 4 der Röhre K1 einsetzen  kann.

   Um noch ein einwandfreies Einsetzen der Haupt  entladung zwischen Kathode 4; 4' und Anode 2; 2' bei  einem Phasenanschnitt von ca. 170  der Wechselstrom  halbwelle zu erreichen, ist zwischen Anode 2; 2' und  Kathode 4; 4' der Kondensator 10; 10' angeordnet, der  in der leitenden Phase der zugeordneten Röhre K1; K2  aufgeladen wird und zum Ende der Wechselspannungs  halbwelle an Anode 2; 2' einen Spannungsnachschub  bewirkt.  



  Lässt man die eben     beschriebene    Wirkung der Hilfs  stromkreise ausser acht, so ergibt sich folgende Funk  tion:  a) Positive Halbwelle an Anode 2':     Hilfsentladung     zwischen Hilfsanode 5' und Kathode 4' steht bereit   Röhre KZ ist zündfähig - Impuls liegt am Gitter 3'   Hauptentladung zwischen Anode 2' und Kathode 4'  setzt ein - Strom fliesst über den Gleichrichter 6 in Rich  tung zum Schweisstrafo 1. - Ende.  



  b) Positive Halbwelle     an    Anode 2: Hilfsentladung  zwischen Hilfsanode 5 und Kathode 4 steht bereit   Röhre K1 ist zündfähig - Impuls liegt am Gitter 3   Hauptentladung zwischen Kathode 4 und Anode 2 setzt  ein - Strom fliesst über Gleichrichter 6'. - Ende.  



  In Fig. 2 ist eine weitere beispielsweise Anordnung  einer Schaltungsanordnung mittels Kaltkathodenröhre  dargestellt, die zum Zünden von Ignitrons verwendet  wird. Hier wird die gleiche wie in Fig. 1 beschriebene  Schaltungsanordnung benutzt, lediglich mit der Ände  rung, dass in die Kathodenseite der Gleichrichter 6; 6'  die Zündstift-Kathodenstrecken 15; 15' an sich be  kannte antiparallel geschalteter Ignitrons 16; 16' einge  fügt sind, wobei die Anodenleitungen der Ignitrons 16;    16' zusammen mit den Anoden 2; 2' der Kaltkathoden  röhren K1 und K2 zusammengeschaltet sind.     Setzt    man  wieder die vorstehend beschriebene Funktion der Hilfs  stromkreise voraus, so ergibt sich folgender     Stromlauf:     a) Positive Halbwelle liegt an Anode 2' und Anode  des Ignitrons 16':

   Hilfsentladung zwischen Hilfsanode  5' und Kathode 4' steht bereit - Röhre K2 ist     zündbe-          reit    - Impuls liegt am Gitter 3' - Hauptentladung zwi  schen Anode 2' und Kathode 4' setzt ein - Zündstrom  fliesst über Gleichrichter 6' und     Zündstift-Kathoden-          strecke    15' - Ignitron 16' zündet - Strom fliesst über  Primärwicklung 1 des Schweisstrafos - Ende.  



  b) Positive Halbwelle liegt an Anode 2 und Anode  des Ignitrons 16: Hilfsentladung zwischen Hilfsanode 5  und Kathode 4 der Röhre K1 steht bereit - Röhre K1 ist  zündbereit - Impuls liegt am Gitter 3 - Hauptentladung  zwischen Anode 2 und Kathode 4 setzt ein - Zündstrom  fliesst über Gleichrichter 6 und     Zündstift-Kathoden-          strecke    15 - Ignitron 16 zündet - Strom fliesst - Ende.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Schalten eines Wechselstromver brauchers, insbesondere einer Widerstandsschweissma- schine, mittels zweier Kaltkathodenröhren, die in Reihe mit dem Wechselstromverbraucher an eine Wechsel stromquelle angeschlossen sind, wobei die Anode der einen der beiden Kaltkathodenröhren direkt in der Wechselstromleitung liegt und die Anode der anderen Röhre über den Wechselstromverbraucher an die Wech selstromquelle angeschlossen ist, dadurch gekennzeich net, dass bei beiden Röhren je zwischen der Kathode (4; 4') der einen und der Anode (2; 2') der anderen Kaltkathodenröhre (K1;
    K2) ein Gleichrichter (6; 6') eingefügt ist, dass zur Zündung über den annähernd vol len Bereich der Wechselstromhalbwelle zwischen Anode (2; 2') und Kathode (4; 4') einer jeden Kaltkathoden röhre (K1; K2) ein Kondensator (10; 10') geschaltet ist sowie zwischen einer Hilfsanode (5; 5') und der Katho de (4; 4') einer jeden Kaltkathodenröhre (K1; K2) ein Begrenzungswiderstand (7; 7') und ein weiterer Konden sator (9; 9') vorgesehen ist, der in der nichtleitenden Phase der einen Kaltkathodenröhre (K1; K2) von der Anodenleitung der anderen, gerade leitenden Kaltkatho denröhre (K2; K1) über einen Gleichrichter (8; 8') ge laden wird, und dass ein Sperrspannungsgenerator (14) zur Erzeugung einer Sperrspannung und ein Impuls geber zur Erzeugung einer abwechselnd auf die Gitter (3; 3') beider Kaltkathodenröhren (K1;
    K2) auftast baren, phasenverschiebbaren, um 180 wiederholbaren Impulsfolge an eine die Gitter (3; 3') beider Röhren ver bindenden Leitung sowie an eine weitere, die Kathoden (4; 4') beider Röhren (K1; K2) verbindenden Leitung angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei antiparallel geschaltete Ignitrons derart in die Schaltungsanordnung eingeführt sind, dass die Zündstift-Kathodenstrecken (15; 15') der antiparal lel geschalteten Ignitrons (16; 16') auf der Kathoden seite der in der Kathoden-Anodenstrecke (2-4; 2'-4') der bei den Kaltkathodenröhren (K2; K1) liegenden Gleichrichter (6;
    6') eingeschaltet sind, wobei je die Anode eines der Ignitrons (16; 16') mit je der Anode (2; 2') einer der Kaltkathodenröhren (K1; K2) verbun den ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteran- Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der zeitlich genau definierten, periodisch aufeinander folgenden Zündimpulse an den Gittern (3; 3') der Kalt kathodenröhren (K1; K2) die Gitter (3; 31 und die Ka thoden (4; 4') über eine Widerstands-Gleichrichterkom bination (11; 11'; 12; 12') an eine Vertikalsteuerung, in der einer konstanten Wechselspannung eine veränder liche Gleichspannung überlagert wird, angeschlossen ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zum Schalten je einer Wechselstromhalbwelle erforderlichen Bauelementgruppen (2; 3; 4; 5; 7; 8; 9; 10; 13) bzw. (2'; 3'; 4'; 5'; 7'; 8'; 9'; 10') je auf einem als Leiterplatte ausgebildeten Steuerschrankeinschub angeordnet sind und auf einem dritten Einschub der Netzanschluss, die Vertikalsteuerung und die Widerstands-Gleichrichter kombination (11;11';12;12') angeordnet ist. 4. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass gittergesteuerte Thyratrons (16; 16') vorgesehen sind.
CH1378665A 1965-10-06 1965-10-06 Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren CH449136A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1378665A CH449136A (de) 1965-10-06 1965-10-06 Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1378665A CH449136A (de) 1965-10-06 1965-10-06 Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH449136A true CH449136A (de) 1967-12-31

Family

ID=4395315

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1378665A CH449136A (de) 1965-10-06 1965-10-06 Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH449136A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1763751C3 (de) Impulsgenerator für eine mit einer Wechselspannung synchrone Impulsfolge mit einstellbarem Phasenwinkel
DE2320702A1 (de) Schaltung zum erzeugen von gesteuerten impulsen fuer die bearbeitung mit elektrischen intermittierenden entladungen
CH644476A5 (de) Leistungswechselrichter.
DE1613979B2 (de) Gleichspannungswandler
DE69008836T2 (de) Schaltungsanordnung, geeignet zum Zünden einer Hochdruckentladungslampe.
DE605457C (de) Einrichtung zur Vernichtung der Remanenz von Gleichstromerzeugern
CH449136A (de) Anordnung zum Schalten von Wechselstromverbrauchern, insbesondere Widerstandsschweissmaschinen, mittels Kaltkathodenröhren
DE661342C (de) Einrichtung zum elektrischen Punkt- oder Punktnahtschweissen unter Verwendung gesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken
DE3116447A1 (de) "impulsgenerator"
DE2746099A1 (de) Wechselrichter mit mindestens zwei steuerbaren lastthyristoren
DE693938C (de) insbesondere Gleichstrommotoren, mit Hilfe gittergesteuerter Entladungsgefaesse
DE2246257C2 (de) Schaltungsanordnung für einen selbstgeführten, ein- oder mehrphasigen Wechselrichter
DE677786C (de) Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umrichtern
DE665379C (de) Anordnung zur Steuerung von Stromrichtern
DE1940030C3 (de) Stromversorgungseinrichtung für eine Blitzlampe
DE709712C (de) Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitenden Wechselrichtern
DE1541896B2 (de) Phasenwinkelmesseinrichtung
DE709781C (de) Steuerung von mehrphasigen Gas- oder Dampfentladungsstrecken mit einer verhaeltnismaessig schwachen Steuerenergiequelle
DE711884C (de) Einrichtung zum elektrischen Punktnahtschweissen mit Hilfe steuerbarer Gas- oder Dampfentladungsstrecken
DE643506C (de) Einrichtung zur Steuerung einer gittergesteuerten Entladungsstrecke eines gas- oder dampfgefuellten Entladungsgefaesses
DE620008C (de) Zuend- und Regelvorrichtung fuer elektrische Leuchtroehren
DE665937C (de) Einrichtung zur elektrischen Punktnahtschweissung
DE758237C (de) Schaltanordnung zur regelbaren Bestimmung des Zuendzeitpunktes von Lichtbogen-Stromrichtern
CH615552A5 (en) Flash device
DE664999C (de) Verfahren zum Anlassen von sich selbst steuernden Umrichtern