CH445753A - Bodenauflage - Google Patents

Bodenauflage

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Publication number
CH445753A
CH445753A CH1178364A CH1178364A CH445753A CH 445753 A CH445753 A CH 445753A CH 1178364 A CH1178364 A CH 1178364A CH 1178364 A CH1178364 A CH 1178364A CH 445753 A CH445753 A CH 445753A
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CH
Switzerland
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reinforcement
floor support
floor
layer
support according
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Application number
CH1178364A
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English (en)
Inventor
Ohg A Kolckmann
Original Assignee
Ohg A Kolckmann
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Publication date
Application filed by Ohg A Kolckmann filed Critical Ohg A Kolckmann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0063Floor covering on textile basis comprising a fibrous top layer being coated at the back with at least one polymer layer, e.g. carpets, rugs, synthetic turf
    • D06N7/0089Underlays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Carpets (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Bodenauflage    Die Erfindung betrifft eine Bodenauflage, also bei  spielsweise eine Unterlage, die unter Teppiche, Läufer,  Brücken, Bettumrandungen, Fussabstreifer, Auslegerwa  re und sonstige bewegliche oder befestigte, textile Bo  denauflagen gelegt werden soll und dabei einmal als wei  tere Federung dient und so die Abnützung der Boden  auflage schont, zugleich temperaturisolierend und schall  dämpfend wirkt und darüber hinaus gleichzeitig ein       Wegrutschen    der darüber liegenden Bodenauflage beim  Auftreten und Beschreiten verhindert und dadurch eine  Ursache für Unfälle beseitigt.  



  Es sind einerseits Teppichunterlagen insbesondere  aus Schaumgummi und Schaumstoffen, die eine Elastizi  tät aufweisen und dadurch den Teppich schonen, bzw.  dessen Abnützung vermindern. Diese Unterlagen haben  aber den Nachteil, dass sie keine genügende Längs- und  Querstabilität besitzen, sondern im Laufe der Zeit durch  den Gebrauch sich verformen und dadurch ständig dün  ner werden, an den Rändern nachgeschnitten werden  müssen und dadurch einem erhöhten Verschleiss unter  liegen.  



  Es sind weiterhin auch solche Unterlagen aus Filz be  kannt, die den Nachteil haben, dass sie einmal keinen  Gleitschutz bewirken, vielmehr zu diesem Zweck zu  sätzlich mit einem eigenen Gleitschutz ausgerüstet wer  den müssen, darüber hinaus aber auch erheblich ab  nutzbar und schwer zu reinigen sind, sich horizontal  leicht spalten und nicht immer den Ansprüchen der Hy  giene genügen.  



  Es sind weiterhin auch     Gleitschutznetze    in Form  von netz- oder     gitterförmigen    Gebilden aus Textilgar  nen oder dergleichen bekannt, die mit Naturlatex, mit  synthetischen     Latexdispersionen    oder Kunststoffüberzü  gen überzogen oder ummantelt werden.  



  Diese     Gleitschutznetze    haben den Nachteil, dass sie  weder eine die     Abnützung    der Bodenauflagen verhin  dernde oder reduzierende Elastizität aufweisen, noch  temperaturisolierend und schalldämpfend wirken.    Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Boden  auflage, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine  Schicht aus einem elastischen, undurchlässigen Mate  rial und eine Armierung aufweist. Falls sich die     Armie-          rung    der Unterseite befindet, erhält man einen     gleitsi-          chern    Teppich oder eine als elastische Unterlage und  Gleitschutz dienende Teppichunterlage, die die vorge  nannten Nachteile nicht aufweist.  



  Als elastisches Material kommen unter anderem  synthetischer Latex sowie Kunststoffe, wie PVC und  PVC-Dispersionen in Frage. Diese Materialien können  mit Treibmitteln verschäumt sein, so dass sie zahlreiche  geschlossene Poren aufweisen, wodurch die Elastizität  wesentlich erhöht wird. Eine solche Bodenauflage ist  praktisch unempfindlich gegen die alternden und zer  setzenden Einwirkungen von Licht und Temperatur, Bo  denpflegemitteln und Reinigungsmitteln. Auch eine     un-          sachgemässe    Behandlung beim Reinigen schadet nicht.

    Die Bodenauflage gemäss der     Erfindung    ist daher     aus-          serordentlich    beständig und hat eine wesentlich längere  Lebensdauer als bisher bekannte, gleichen Zwecken die  nende Erzeugnisse, ohne dass ihre Wirksamkeit merk  lich nachlässt. Ihre zeitliche Gebrauchsdauer wird prak  tisch nur durch den verhältnismässig geringen mecha  nischen Verschleiss bestimmt.  



  Falls die Armierung aus einem Gewebe oder einem  Blatt besteht, so wird auch die     Längsseitenstabilität    er  höht, so dass der vorgenannte Nachteil des     Heraustre-          tens    an den Rändern nicht auftreten kann.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung, und zwar zeigt  die     Fig.    1 einen Querschnitt durch das erste Ausfüh  rungsbeispiel,  die     Fig.    2 die dazugehörige Draufsicht,  die     Fig.    3 einen Querschnitt durch das zweite Aus  führungsbeispiel und  die     Fig.4    die dazugehörige Draufsicht.  



  Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Bodenauflage  besteht aus einem Gewebe 1 aus Textilgarn oder der-      gleichen, welches beidseitig mit einer mit Treibmitteln  verschäumten Kunststoffdispersion 2 beschichtet ist.  Durch das Gewebe, das aus praktisch unelastischem Ma  terial besteht, wird eine hohe Längs- und Querstabilität  erreicht, während durch die     Verschäumung    eine hohe       Elastizität    in der Dickenrichtung und eine hohe     Gleit-          sicherheit    gewährleistet sind.  



  Als Einlage lässt sich anstelle des dargestellten Ge  webes auch Papier, eine Pappe oder eine Folie aus unela  stischem Material verwenden, wobei es bei der Verwen  dung solcher Einlagen von Vorteil ist, wenn man sie per  foriert, weil so die beidseits der Einlage befindlichen  Schichten     miteinander    verbunden sind und sich die Tep  pichunterlage infolgedessen nicht aufspalten kann.  



  Falls es aus gewissen Gründen und für bestimmte An  wendungsfälle genügt, kann anstelle eines Gewebes nur  eine Schicht parallel laufender, unelastischer Fäden ver  wendet werden, was natürlich zur Folge hat, dass die       Stabilität    nur in der Längsrichtung dieser Fäden vor  handen ist. Darüber hinaus ist es nicht nötig, dass die  Armierung innerhalb des elastischen Materials unter  gebracht ist, sie kann auch in einer Oberflächenschicht  desselben angeordnet sein, wie das beim zweiten Ausfüh  rungsbeispiel der Fall ist, das in den Figuren 3 und 4  dargestellt ist, wo die Bahn aus elastischem Material  mit 3 bezeichnet ist und in deren einen Aussenfläche eine  Schicht parallel verlaufender Fäden 4     eingelegt    ist.

   Na  türlich könnte die Fadenlage auch mitten in der elasti  schen Schicht angeordnet sein, und es könnte anderer  seits jede der anderen, vorstehend aufgezählten     Armie-          rungsschichten    in einer     Oberflächenschicht    angeordnet  sein, wobei natürlich bei der Verwendung die     Armie-          rungsschicht    in der unteren oder der oberen Fläche lie  gen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bodenauflage, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Schicht aus einem elastischen, undurchlässigen Material und eine Armierung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Bodenauflage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Armierung in ihrer Aussen fläche befindet. z. Bodenauflage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Armierung in ihrem Innern befindet. 3. Bodenauflage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung ein Gewebe ist. 4.
    Bodenauflage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung aus einer Schicht parallel verlau fender Fäden besteht. 5. Bodenauflage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung ein Blatt oder eine Folie ist. 6. Bodenauflage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blatt oder die Folie perforiert ist. 7. Bodenauflage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schicht aus elastischem, undurch lässigem Material aus Kunststoff oder einer Latex- oder Kunststoffdispersion besteht, welche mit Hilfe von Treib- mitteln verschäumt ist.
CH1178364A 1963-09-16 1964-09-09 Bodenauflage CH445753A (de)

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CH445753A true CH445753A (de) 1967-10-31

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