CH445286A - Uberblendungseinrichtung für kinematographische Kameras mit Belichtungsregler - Google Patents

Uberblendungseinrichtung für kinematographische Kameras mit Belichtungsregler

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CH445286A
CH445286A CH170767A CH170767A CH445286A CH 445286 A CH445286 A CH 445286A CH 170767 A CH170767 A CH 170767A CH 170767 A CH170767 A CH 170767A CH 445286 A CH445286 A CH 445286A
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CH
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circuit
cross
fading
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exposure control
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CH170767A
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Inventor
Werner Dr Holle
Kaps Guenter
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Leitz Ernst Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


      Überblendungseinrichtung    für kinematographische Kameras mit Belichtungsregler    Die Erfindung     betrifft    eine     überblendungseinrich-          tung    für kinematographische Kameras, die eine Belich  tung     sregeleinrichtung    im Sinne von DIN 19226 besitzen  und     deren        Messwerk    eine     Rückstellkraft        aufweist,    die  im stromlosen     Zus.;band    die Blende schliesst.  



  Es -ist bei Kameras mit derartigen     Blendenreglern     bekannt, eine völlige Schliessung der     O@bjektivblende     entweder durch ein Kurzschliessen des     Messwerkes    oder  durch eine Unterbrechung des     Stromkreises    herbeizu  führen. Nach Aufhebung des     Kurzschlusses    bzw. der       Stromkreäsunterbrechung    schwingen die     Blendenlamellen     dann in eine der herrschenden Beleuchtungsstärke auf  dem Photowiderstand entsprechende Lage zurück, und  es ist     weiterhin    bekannt, solche Einrichtungen als     über-          blendungseinrichtungen    zu benutzen.  



  Bei Kurzschluss bzw. bei der Stromunterbrechung  laufen die     Blendenlamellen    infolge der Eigendämpfung  des     Messwerkes    auch sehr schön langsam zu. Leider  haben die Einrichtungen aber den Nachteil,     idass    die  Lamellen bei der Aufhebung des Kurzschlusses sich  sehr schnell öffnen und dabei in der Regel     überschwin-          gen,    bis zu einer Stellung,     ,die    einer um einige     Belich-          tungswerte    geringeren Objekthelligkeit     entspricht.    Erst  später nehmen die Lamellen dann eine der herrschen  den Objekthelligkeit     entsprechende    Stellung ein.

   Ur  sache hierfür ist die vollständige Verdunklung des  Photowiderstandes während der     Abblendphase.    Der aus  der Aufhebung des Kurzschlusses bzw. aus der     Neue.in-          schaltung    resultierende Stromstoss auf :das     Messwerk     lässt .sich auch durch erheblichen     Schaltmittelaufwand,     z. B. am     Messwerk    selbst, nicht abfangen.  



  Gemäss der Erfindung ist dieser Nachteil dadurch  beseitigt, dass die     Überblendungseinrichtung    aus einem  Kontakt zur Unterbrechung der Stromversorgung des  Reglers sowie aus einer     :elektronischen    Verzögerungs  einrichtung     (RC-Glied)    besteht, deren Kondensator par  allel zum     Belichtungsregelkreis    liegt und die Stromver  sorgung für den     Belichtungsregler    bei erneuter Kontakt  schliessung nach erfolgter Abblendung nur allmählich    wieder auf die volle Versorgungsspannung     ansteigen     lässt.  



  Bei dieser an sich einfachen Schaltung muss jedoch  der     verwendete        Kondensator    eine unverhältnismässig  grosse Kapazität besitzen, weil der Widerstand seiner  seits nicht allzu     hochohmig         < sein    darf, um den über ihn  laufenden Strom für die Regeleinrichtung bei normalem  Betrieb nicht zu stark zu beschneiden. Da .ausserdem  die     erwünschten        Zeitkonstanten    in der     Grössenordnung     von Sekunden liegen,     erfordert    dies unumgänglich einen  Kondensator mit hoher Kapazität.  



  Es wird daher in vorzugsweiser weiterer Ausgestal  tung der Erfindung noch vorgeschlagen, die     Belichtungs-          regeleinrichtung    mit der Stromquelle über den     Emitter/          Kollektor-Kreis    eines Transistors zu verbinden, dessen  Basis von     dt-m    Potential des     RC-Gliedes    angesteuert  wird.  



  In dieser Ausgestaltung der Erfindung wird somit  unmittelbar nicht der Verbraucherstrom des Belichtungs  reglers verzögert, sondern der Steuerstrom des Transi  stors. Bei     etwa    gleicher Zeitverzögerung ergeben sich  dadurch erforderliche Kapazitätswerte für den Konden  sator, die um das 50- bis 100fache kleiner sind als bei  der einfachen Vorrichtung.  



  Für Kameras, deren     Belichtungsregeleinrichtung    ein  im     Diagonalzweig        einer        Wheatstoneschen    Brücke an  geordnetes, die     Blendenlamellen    einstellendes     Messwerk     enthält, wird vorzugsweise vorgeschlagen, den an seiner  Basis von dem     RC-Glied    angesteuerten Transistor in  den Versorgungsstromkreis der Brücke zu legen, und  so bei der Überblendung den     gesamten        Brückenver-          sorgungsstrom    abzuschalten und nur verzögert wieder  ansteigen zu lassen.  



  Die erfindungsgemäss ausgebildete und angeordnete  Verzögerungseinrichtung wird jedoch nicht nur wirksam,  wenn das Basispotential des Transistors durch Betätigen  des     Oberblendungs:schalters    entsprechend gesteuert wird,  sondern auch, wenn beim ersten     Einschalten    des Regel  kreises überhaupt Spannung     @an    diesen gelegt wird.

   Es      wird daher noch vorzugsweise vorgeschlagen, bei Kame  ras mit motorischem Antrieb den Reg     lerkreis    über einen  Hauptkontakt an die Spannungsquelle     anlegbar    zu ma  chen und als     diesen    Hauptkontakt die erste Schalt       stellung    eines Folgeschalters zu verwenden, der in seiner       zweiten    Schaltstellung zusätzlich den     Motorstromkreis     schliesst. Dadurch wird die Verzögerungseinrichtung  nicht nur bei einer Überblendung wirksam, sondern  auch bei jedem Einschalten der Kamera.  



  Bei Kameras mit motorischem Antrieb, bei denen  der     Reglerkreis    bei     Nichtgebrauch    der Kamera zwecks  Stromersparnis abschaltbar und dieser Schalter mit dem       Schalter    für den     Motorkreis    derart als Folgeschalter  zusammen ausgebildet ist, dass bei dessen Betätigung in  der     ersten        Schaltstufe    der Regelkreis und in der zweiten  Schaltstufe     zusätzlich    der Motor eingeschaltet wird, er  geben sich naturgemäss immer dann Fehlbelichtungen,  wenn der Bedienende bei der Kameraauslösung nicht  in der ersten Schaltstufe wartet,

   bis der Regler die       Blendenfahnen        entsprechend    der Objekthelligkeit     ein-          gestellt    hat, sondern den Auslöser     m    einem Zug durch  drückt. Dies ist bei Kameras der oben angegebenen  Bauart durch die Verzögerungseinrichtung     vermieden,     weil durch ihre Wirkung selbst bei     schnellem    Durch  drücken des Auslösers sich die     Blendenfahnen    nur all  mählich öffnen, so dass keinesfalls eine Überbelichtung,  sondern nur der Effekt     einer    üblichen     Aufblendung    ein  tritt.

   Durch die Anwendung der     Verzögerungseinrich-          tung    wird die Verwendung eines solchen     Folgeschalters     praktisch erst brauchbar.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in     drei    Aus  führung5baispielen dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 schematisch die Schaltung     :der        elektronn'schen     Verzögerungseinrichtung im direkten Stromkreis einer       Belichtungsnegeleinrichtung,          Fig.    2 schematisch die Schaltung der elektronischen  Verzögerungseinrichtung in einer     Belichtungsregelein-          richtung    mit     Differentialmesswerk,    deren Stromkreis über  den     Emitter/Kollektor-Kreis    eines     Transistors    läuft,

         Fig.    3 schematisch die Schaltung der     elektronischen     Verzögerungseinrichtung im     Versorgungskreis        einer        Be-          lichtungsregeleinrichtung,    deren     Messwerk    im Diagonal  zweig einer     Wheatstoneschen    Brücke angeordnet ist.  



  Im Strahlengang der     Fig.    1 vom Aufnahmeobjektiv  1 zum Bildfenster 2 .sind sowohl der teildurchlässige  Spiegel 3 als auch die     Objekt#ivblendenlamellen    4a, 4b  <B>-</B>     n-        e        ordnet.        Das        Messwerk    4     liegt        in        Reihe        .im        Strom-          kreis    mit der Batterie 5 und dem Photowiderstand 6.

    Ausserdem liegt im Stromkreis noch die     elektronische     Verzögerungseinrichtung, bestehend aus dem Wider  stand 7 und dem Kondensator B. Zur     Unterbrechung     des Stromkreises     be,i    .der Überblendung ist der norma  lerweise geschlossene Kontakt 9 vorgesehen.  



  In dieser Ausführungsform muss der Kondensator  aus den eingangs bereits     genannten    Gründer eine un  verhältnismässig grosse Kapazität besitzen. Dies ist bei  den Ausführungsformen nach den     Fig.    2 und 3 ver  mieden. Hier sind in den jeweiligen Stromkreis noch  die Transistoren 10 bzw. 11 geschaltet, und die Strom  kreise verlaufen jeweils über den     Emitter/Kollektor-Kreis     der Transistoren. Mit dem Potential der auch in diesen       Beisp;elen    eingebauten     Verzögerungseinrichtungen    12  und 13 bzw. 14 und 15 werden hier immer nur die  Basen der Transistoren angesteuert. Dadurch können  die Kondensatoren 13 bzw. 15 der Verzögerungsein  richtungen erheblich kleiner gehalten werden.

      Bei der in     Fig.    3 dargestellten Einrichtung handelt  es sich um einen     Regelkreis,    bei dem das die Blenden  lamellen einsbellende     Messwerk    im     Diagonalzweig    einer.       Wheatstoneschen    Brücke liegt. Es ist von besonderer  Bedeutung, dass die Verzögerungseinrichtung auch hier  bereits im Versorgungskreis der Brücke liegt, da sich  alle Versuche, auch mit hohem Aufwand an Schalt  mitteln eine Dämpfung des     Messwerkes    im Brückenkreis  zu- erreichen, als vergeblich     erwiesen    haben.

   Erst die       erfindungsgemässe    Anordnung der Verzögerungseinrich  tung im Versorgungskreis     ader    Brücke brachte .den ge  wünschten Erfolg.  



  In     Fig.    2 ist die Erfindung an Hand einer     Belich-          tungsregaleinrichtung    mit     Differentialmesswerk    darge  stellt. Es handelt     .sich    ausserdem um eine elektromoto  risch betriebene Kamera, die ihren Antrieb vom Motor  M     erhält.        Letztere    und die Regeleinrichtung     sind    zu  sammen über den Folgeschalter 16 an die Batterie 17       anschliessbar.    Der Folgeschalter besitzt die Kontaktzun  gen 16a, 16b, 16c, die durch den     Kameraauslöser    18  in Pfeilrichtung A     niederdrückbar    sind.  



  Bei     einer        Vorrichtung    gemäss diesem Ausführungs  beispiel wird das     Stromloswerden    des Regelkreises  zwecks Überblendung :durch Öffnen des Kontaktes 19  bewirkt. Die     Blendenlamellen    4a, 4b schliessen sich  daraufhin unter der :mechanischen     Rückstellkrat    des       Messwerkes.    Beim erneuten Einschalten öffnen sich die  Blenden unter der Wirkung der elektronischen Ver  zögerungseinrichtung nur allmählich.  



  Die     vorbeschriebene    Überblendung ist     natürlich    nur  möglich, wenn der Folgeschalter 16 durch Niederdrücken  des Auslösers 18 geschlossen ist. Bei .diesem Nieder  drücken ergibt sich für den     Regelkrens    der     gleiche     langsame Stromanstieg,     der    auch beim     überblendu:ngs-          vorgang        stattfindet,    wenn der Kontakt 19 wieder ge  schlossen wird. Bei zu schnellem Niederdrücken des  Auslösers 18 zeigt sich daher doch keine Fehlbelich  tung, sondern lediglich der übliche     Aufblendungseffekt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überblendungseinrichtung für kinematographische Kameras mit einer mit Photowiderstand und einem die Blenden mittels Rückstellkraft im stromlosen Zustand schliessenden Messwerk arbeitenden Belichtungsregelein- richtung, dadurch gekennzeichnet, dass die überblen- dungseinrichtung aus einem Kontakt (9, 19, 20) zur Unterbrechung der Stromversorgung des Reglers sowie aus einer elektronischen Verzögerungseinrichtung (7, 8, 12, 13, 14.
    15) (RC-Glied) besteht, deren Kondensator (8, 13, 15) parallel zum Belichtungsregelkreis liegt und die Stromversorgung für den Belichtungsregler bei er neuter Kontaktschliessung nach erfolgter Abblendung nur allmählich wieder auf die volle Versorgungsspan nung ansteigen. lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Überblendungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die BelichtunaSregelein- richtung mit der Stromquelle über den Emitter/Kollek- tor-Kreis eines Transistors (10, 11) verbunden ist, des sen Basis von dem Potential des RC-Glie:des angesteu- ert wird.
    2. Überblendungse,inrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (15) des Zeitgliedes zwischen Basis und Kollektor des Trans-i- stors liegt.
    3. Überblendungseinrichtung nach Patentanspruch für Kameras mit einer Belichtungsregeleinrichtung, de ren die Blendenlamellen einstellendes Messwerk .im Dia gonalzweig einer selbstabgleichenden Wheatstoneschen Brücke angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der an seiner Basis vom Potential des RC-Gliedes an gesteuerte Transistor (11) im Versorgungsstromkreis der Brücke liegt.
    4. Überblendungseinrichtung nach Patentanspruch für kinematographische Kameras mit elektromotori- schem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass zur Er zielung eines Aufblendeffektes die Verzögerungseinrich- tung für .die Stromversorgung des Regelkreises über einen Hauptkontakt an Spannung leg-bar ist und der Kontakt den einen Teil eines in seiner zweiten Schalt stellung zusätzlich den Motorstromkreis einschaltenden,
    an sich bekannten Folgeschalters (16) bildet.
CH170767A 1966-02-18 1967-02-06 Uberblendungseinrichtung für kinematographische Kameras mit Belichtungsregler CH445286A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2208240C2 (de) * 1972-02-22 1982-06-09 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Überblendungsautomatik für Kino-Aufnehmekameras

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188937B (de) * 1964-05-16 1965-03-11 Bauer Eugen Gmbh Photoelektrischer Blendenregler fuer Laufbildkameras

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DE1274880B (de) 1968-08-08

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