CH445137A - Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben - Google Patents

Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben

Info

Publication number
CH445137A
CH445137A CH1398065A CH1398065A CH445137A CH 445137 A CH445137 A CH 445137A CH 1398065 A CH1398065 A CH 1398065A CH 1398065 A CH1398065 A CH 1398065A CH 445137 A CH445137 A CH 445137A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rod
slide
pin
scale
line
Prior art date
Application number
CH1398065A
Other languages
English (en)
Inventor
Ray Myers Arthur
Original Assignee
Ray Myers Arthur
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ray Myers Arthur filed Critical Ray Myers Arthur
Priority to CH1398065A priority Critical patent/CH445137A/de
Publication of CH445137A publication Critical patent/CH445137A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/10Plural straightedges relatively movable
    • B43L7/12Square and pivoted straightedges

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  Gerät     zum    Lösen     geometrischer    Aufgaben    Die vorliegende     Erfindung    bezweckt ein Gerät zu  schaffen, zum Lösen geometrischer Aufgaben unter  Verwendung bekannter Winkel bzw. Dimensionen,  ohne Berechnungen anzustellen oder     Formeln    verwen  den zu müssen.  



  Es sind schon verschiedene Geräte zum Ausarbei  ten geometrischer Probleme entworfen worden. Die  meisten dieser Geräte     erfordern    die Benützung von  Formeln, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.  



  Es ist jedoch ein Gerät bekannt, das ohne     Formeln     arbeitet. Dieses ist jedoch     unbefriedigend,    da seine       Konstruktion    sperrig und teuer, und seine     Betätigung     zeitraubend und mühsam ist.  



  Das allgemeine Ziel der vorliegenden     Erfindung    ist  daher die Konstruktion eines Gerätes zum Lösen geo  metrischer Probleme ohne Benützung von     Formeln     oder Berechnungen.  



  Weiter bezweckt die Erfindung die     Schaffung        eines     Gerätes, das präzis zu     verhältnismässig    niedrigen  Kosten hergestellt     und    leicht und genau gehandhabt  und benützt werden kann.  



  Ein weiteres Ziel ist die     Schaffung    eines Gerätes  zum Bestimmen von stumpfen     und    spitzen     Winkeln.     Das erfindungsgemässe Gerät zum Lösen geometri  scher Aufgaben ist gekennzeichnet durch einen ersten  geraden Stab von rechteckigem     Querschnitt    und mit  einer graduierten Skala, einem auf diesem Stab befe  stigten Transporteur     mit    einer zur Richtung der wach  senden Werte auf der genannten Skala     parallelen        Null-          winkel-Linie    und einer zu dieser normalen     90 -Winkel-          linie,

      die die     Nullwinkel-Linie    im Mittelpunkt des       Transporteurs    schneidet, wobei die Transporteur- und  die     Stabskala    auf zueinander     parallelen    ebenen Ober  seiten des     Transporteurs    und des Stabes angeordnet  sind;

   einem zweiten Längsstab mit einer graduierten  Skala und einem mit dem     Transporteur    zusammenar  beitenden     Winkelnonius    einer ersten     Schwenklagerung     für den zweiten auf dem ersten Stab, deren erste  Schwenkachse normal zur Ebene der Radien des  Transporteurs steht und wobei die     Mittellinie    des Win-         kelnonius    den Mittelpunkt des Transporteurs schnei  det, welche Schwenklagerung einen ersten Gewinde  schwenkzapfen aufweist, der am ersten Stab befestigt  ist,

   nebst einer     gerändelten    Gewindemutter auf dem       Gewindeschwenkzapfen    und im     Eingriff    mit einer       Federreibungskupplung    zum     Fixierten    der ersten bei  den Stäbe in irgendeiner gewünschten Winkelbeziehung       zueinander    wobei der zweite Stab eine gerade ebene  Randkante aufweist, die in einer die erste Schwenk  achse enthaltenden Ebene liegt, die     Skalenstriche        auf     dem zweiten Stab auf einer     Nullinie        beginnen    die auf  einer diese Schwenkachse schneidenden und zur ge  nannten Kante normalen Linie liegt;

   einen ersten  Schieber mit einer Öffnung von rechteckigem Quer  schnitt und verschiebbar auf dem zweiten Stab, wel  cher erste Schieber einen     Nonius    aufweist, der mit der  Skala auf dem zweiten Stab     zusammenarbeitet    und  eine Öffnung aufweist, deren Achse auf der Nullinie  des     Nonius    des Schiebers liegt und     koplanar    ist mit der  Randkante des zweiten Stabes;

   einen diese Öffnung  verschiebbar durchsetzenden Zapfen mit einer Nut, die  eine Verschiebung des Schiebers mit     eingreifendem     Zapfen     linear    auf dem zweiten Stab erlaubt, wobei die  Nut und der zweite Stab eine Dicke aufweisen, die eine       begrenzte        Axialverschiebung    des Zapfens im Schieber  in     allen,        Stellungen    desselben     auf        diesem    Stab     erlaubt;

       und Sperrmittel auf diesem Schieber, die auf den zwei  ten Stab gegenüber der flachen Randkante drücken,  um den Schieber in irgendeiner gewünschten Lage auf  dem zweiten Stab und die Achse des Zapfens sicher in  der Ebene der Randkante zu     halten;    einen zweiten  Schieber auf dem ersten Stab mit einer rechteckigen  Öffnung     und    einem mit der Skala auf dem ersten Stab       zusammenarbeitenden        Nonius;    ein zweites     Sperrmittel     auf dem zweiten Schieber, das auf den ersten Stab  drückt, um den zweiten Schieber in irgendeiner ge  wünschten Lage auf dem .ersten Stab zu halten;

   einen  zweiten Transporteur, der am zweiten Schieber befe  stigt ist und eine Skala von 0 bis 180  aufweist, deren  0-180  Linie mit der Skala auf dem ersten Stab ausge-      richtet ist, und der einen zweiten     Gewindeschwenkzap-          fen    aufweist, der zur Ebene des zweiten Transporteurs       normal    steht und dessen Achse eine zweite Schwenk  achse parallel zur ersten     bildet;    einen dritten Stab mit  einer graduierten Skala und einem mit dem zweiten  Transporteur     zusammenarbeitenden        Winkelnonius,    der  auf dem zweiten Schieber     auf    dem zweiten Zapfen  schwenkbar gelagert ist;

   eine     zweite        gerändelte    Gewin  demutter auf dem Zapfen, die in eine     Federreibungs-          kupplung    greift, zwecks     Befestigens    des zweiten Stabes  in irgendeiner gewünschten Winkelstellung in     bezug     auf den zweiten Schieber und damit auch in bezug auf  den ersten Stab, wobei die erste und die zweite  Schwenkachse zu einer in Richtung der Relativver  schiebung des     zweiten    Schiebers auf dem ersten Stab  laufenden Linie senkrecht stehen und sie schneiden;

    einen dritten Schieber mit einer rechteckigen Öffnung  und verschiebbar auf dem dritten Stab, welcher dritte  Schieber einen mit der Skala auf dem dritten Stab zu  sammenarbeitenden     Nonius    aufweist; ein drittes Sperr  mittel auf dem dritten Schieber, das auf den dritten  Stab drückt, um den dritten Schieber in irgendeiner       gewünschten    Lage auf     dem        dritten    Stab zu     halten;    wel  cher dritte Schieber eine Öffnung 59 aufweist, die ge  nau auf den genannten Zapfen im ersten Schieber  passt und auf einer Linie liegt, die in Richtung der  Relativverschiebung des dritten Schiebers auf dem drit  ten Stab und durch die zweite Schwenkachse verläuft;

    wobei die Skalen auf den genannten Stäben und  ebenso die Skalen auf den genannten     Transporteuren     in gleichen Einheiten vorliegen, das Ganze zum  Zwecke,     Triangulationsprobleme    durch Winkeleinstel  lungen und     lineare    Einstellungen der Stäbe bzw. Schie  ber lösen zu können.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 das Gerät in Draufsicht;       Fig.    2 einen Schnitt nach der     Linie    2-2 in     Fig.    1,  gesehen in Richtung der Pfeile, wobei der untere  Schieber und Stab der überlappenden beiden Schieber  zwecks klarer Darstellung weggelassen sind;       Fig.    3 in Draufsicht den untern Schieber der beiden  überlappenden Schieber;       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     4-4    in     Fig.    3,  gesehen in Richtung der Pfeile;

         Fig.    5 eine Untersicht, die den Standort des Trans  porteurs auf einem beweglichen Schieber zeigt; und       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in     Fig.    5,  gesehen in Richtung der Pfeile.  



  Das gezeigte Beispiel weist einen ersten geraden  Stab 11 von allgemein rechteckigem     Querschnitt    und  mit einem auf diesem angeordneten Masstab 12 auf,  der hier in Vierzigstel eines Zolls eingeteilt ist. Die  Teilstriche liegen auf einer in Längsrichtung des Stabes  verlaufenden Linie. Am einen Ende des Stabes 11 ist  ein Transporteur 14 angeordnet, dessen     Mittepunkt    auf  einer Achse 16, und dessen Nullstrich auf der Linie 13  liegt. Der     90 -Teilstrich    ist mit 17 bezeichnet. Der  Masstab     des    Transporteurs ist hier in halbe Grade auf  geteilt.  



  Ein zweiter Stab 18 ist     am    ersten auf der Schwenk  achse 16 schwenkbar gelagert, wobei am Stab<B>11</B> ein       mit    Gewinde versehener Schaft 19 befestigt ist, auf  dem eine     Rändelmutter    21 sitzt. Ein federndes Sperr  mittel, z. B. ein     Federring    oder eine     Belvillescheibe,     kann verwendet werden     zwecks    Schaffens einer Rei  bungskupplung, so     dass    beim     Anziehen    der Rändel-         mutter    21 der Stab 18 in irgendeiner gewünschten  Winkelstellung in bezug auf den Tab 11 arretiert wird.

    Es kann hier     erwähnt    werden, dass der Teilstrich 17,  also der     90 -Strich    auf dem Transporteur 14, genau       mit    der Achse 16 und ebenso     mit    dem Nullstrich auf  der Skala des ersten Stabes 11 ausgerichtet ist. Ebenso  ist der     Nullstrich    22 der Skala auf dem Stab 18 mit  der Achse 16     ausgefluchtet.     



  Auf dem linken Ende des Stabes 18 sitzt ein     Ein-          minuten-Nonius    23, dessen     Nullstrich    24 die Achse 16  durchsetzt     und    längs der geraden flachen Randkante  26 des Stabes 18 liegt.  



  Auf und um den Stab 18 ist ein Schieber 27 mit  einer rechteckigen Öffnung vorgesehen, die vom Stab  18 durchsetzt ist, um so eine enge Passung zu bilden.  Auf der obern Randkante des Schiebers 27 sitzt eine       gerändelte    Stellschraube 28 und     drückt    auf die Kante  29 des gegenüber der     flachen    Randkante 26     liegenden     Stabes. Durch Festziehen dieser Stellschraube     kann    die       flache    Wand 31 der Öffnung im Schieber 27 bündig in  eine gemeinsame Ebene mit der Randkante 26 des Sta  bes 18 gebracht werden.  



  Auf dem Schieber 27 ist der     Nonius    32 aufgetra  gen. Ferner weist dieser Schieber eine Öffnung 33 auf,  mit einer auf dem Nullstrich 36 des     Nonius    und ebenso  auf der     flachen    Wand 31 zentrierten Achse 34. Diese  Öffnung     nimmt    den runden     Wählzapfen    37 auf, der  eine Nut 38 aufweist. Der Boden 39 dieser Nut befin  det sich auf der Zapfenachse und ist bündig mit dem  Rand 26, wenn der Schieber 27 durch die Stell  schraube 28     arretiert    ist.

   Ist letzteres der Fall, so ist  der Zapfen 37 längs seiner Achse verschiebbar, aus  einem     weiter        unten        ersichtlidhen        Grund.    Das obere  Zapfenende 41 ist     gerändelt,    um dieses Verschieben     zu     erleichtern.  



  Ein zweiter Schieber 42, ähnlich dem ersten, ist in  derselben Art und Weise auf dem Stab 11 montiert.  Auch dieser weist einen     Nonius    43 und eine Stell  schraube 44 auf, um den Schieber auf der Skala zu  befestigen. Dieser Schieber 42 weist jedoch einen an  ihm befestigten Stift 46     (Fig.    6) auf, der normal zur  Verschieberichtung des Schiebers am Stab 11 absteht.  Dieser Stift dient als     Schwenkzapfen    für den dritten  Stab 48 und weist eine     Rändelmutter    49 auf, die auf  die gleiche Art und Weise     aufgeschraubt    ist wie die       Rändelmutter    21 auf dem Stift 19 des ersten Stabes.

    Ebenso sind     Federreibungsglieder    vorgesehen zwecks       Erreichens    der gewünschten     Klemmwirkung    beim An  ziehen der Mutter. Auf dem Schieber 42 ist auch ein  Transporteur 51 montiert, wie am besten in     Fig.    5 ge  zeigt ist. Die Null- bis     180 -Linie    des Transporteurs ist  auf der Achse 50 zentriert, welches die Achse des       Schwenklagerstiftes    46 für den Stab 48 ist. Diese  Achse ist auch     mit    der Linie 13 des Stabes 11     ausge-          richtet,    wenn der Schieber 42 durch Anziehen der  Stellschraube 44 befestigt ist.

   Auch hier ist der Trans  porteur in halbe Grade aufgeteilt, wie beim Transpor  teur 14.  



  Die Vorderseite des dritten Stabes 48 weist eine       Skala    längs der Linie 52 auf, dessen Teilstriche gleich  denjenigen auf den beiden Stäben 11 und 18     sind    und  mit dem Nullstrich auf der Schwenkachse des     Stabes     48 beginnen. Wie in     Fig.    5 gezeigt ist, weist das untere       Stabende    einen     Winkelnonius    53 auf, der eine     Einmi-          nutenteilung    trägt, wie der     Nonius    23.

   Der Nullstrich  und die     Nullinie    dieses     Nonius    53 ist     koplanar    mit der       Linie    52 und der Achse 50.      Ein     dritter    Schieber 56 sitzt auf dem Stab 48 und  weist ebenfalls einen     Nonius    auf, dessen Nullinie 57  mit dem Mittelpunkt bzw. der Achse 58 einer Öffnung  59 in einer mittels Schrauben am Schieber befestigten  Platte 61 ausgerichtet ist. Diese Öffnung 59 ist genau  so gross wie der Zäpfen 37 und kann diesen leicht auf  nehmen. Der Mittelpunkt ist auch auf der Linie 52 des  Stabes 48 zentriert, wenn die Stellschraube 62 angezo  gen wird zwecks     Arretierens    des Schiebers in seiner  Lage auf dem Stab.  



  Aus obiger Beschreibung geht hervor, dass die drei  Stäbe des     Instrumentes    ein Dreieck festlegen, dessen  Ecken auf den Achsen 16, 34 und 50 liegen und des  sen Seiten     kolinear    mit dem Rand 26 des Stabes 18  bzw. der Linie 13 des Stabes 11 und der     Linie    52 des  Stabes 48 sind.     Bekanntlich    kann die     dritte    Variable  eines Dreiecks     bestimmt    werden, sofern zwei Variable  desselben bekannt sind. Es sei z. B. angenommen, ein       rechtwinkliges    Dreieck sei zu bestimmen, dessen Win  kel a und dessen Seite b     bekannt    sind.

   Es werden nun  die drei Stellschrauben 44, 28 und 62 gelöst, und der  Zapfen 37 herausgezogen, so dass er nicht mehr in der  Öffnung 58 sitzt. Dann wird die     Rändelmutter    auf dem  Stab 48 angezogen, so dass dessen     Nonius    genau mit  der     90 -Marke    am Transporteur 51 ausgerichtet ist. Ist  einmal der Stab 18 verschoben worden, bis der     Nonius     23 genau     mit    dem     bekannten    Winkel auf der Skala des  Transporteurs 14 übereinstimmt, so wird die     Rändel-          mutter    21 festgezogen.

   Dann wird der Schieber 56     auf-          oder    abwärts verschoben, bis er die richtige Lage ent  sprechend der Länge der Seite b einnimmt. Dann wird  die Stellschraube 62 angezogen, um den Schieber auf  dem Stab 48 zu arretieren. Weiter werden die beiden  Schieber 42, 27 auf den Stäben 11 bzw. 17 verscho  ben, bis der Zapfen 37 in die Öffnung 58 des Schie  bers 56 gestossen werden     kann.    Es können dann die       Noniusse    auf diesen beiden Schiebern abgelesen wer  den, wonach die Längen der beiden andern Seiten des  rechtwinkligen Dreiecks     ummittelbar,    d. h. ohne die  Benützung von Tabellen, Formeln oder Berechnungen  bestimmt werden können.  



  Aus     vorgängiger    Beschreibung geht hervor, dass  irgendein Dreieck bestimmt werden kann, von dem  zwei Seiten und ein Winkel, oder die drei Winkel oder  die drei Seiten bekannt sind. Um nun die Winkel eines  kleinen Dreiecks zu finden, können diese beliebig viele  Male multipliziert werden, um das Ablesen der     Noni-          usse    zu     erleichtern.    Werden von den     Noniussen    Ergeb  nisse abgeleitet, so können sie durch denselben Faktor  dividiert werden, mit welchem vorher die Anfangs  werte multipliziert worden sind, um die richtige Ant  wort zu     erhalten.    Dieser Faktor ist vorzugsweise 10, so  dass einzig Kommas verschoben werden müssen, um  die Antwort zu erhalten.

   Der für die     linearen    Skalen  der Stäbe benützte     Nonius    ist vorzugsweise so ausge  bildet, dass     Ablesungen    auf einen Tausendstel Zoll       erhältlich    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben, gekenn zeichnet durch einen ersten geraden Stab (11) von rechteckigem Querschnitt und mit einer graduierten Skala (12), einem auf diesem Stab befestigten Trans porteur (14) mit einer, zur Richtung der wachsenden Werte auf der genannten Skala (12) parallelen Null- winkel-Linie und einer zu dieser normalen 90 -Winkel- linie (17), die die Nullwinkel-Linie im Mittelpunkt (16) des Transporteurs (14) schneidet,
    wobei die Transpor teur- und die Stabskala auf zueinander parallelen ebe nen Oberseiten des Transporteurs und des Stabes ange ordnet sind; einen zweiten Längsstab (18) mit einer graduierten Skala und einem mit dem Transporteur zusammenarbeitenden Winkelnonius (23);
    einer ersten Schwenklagerung (16, 19) für den zweiten (18) auf dem ersten Stab (11), deren erste Schwenkachse (16) normal zur Ebene der Radien des Transporteurs (14) steht und wobei die Mittellinie des Winkelnonius (23) den Mittelpunkt (16) des Transporteurs (24) schneidet, welche Schwenklagerung einen ersten Gewinde schwenkzapfen (19) aufweist, der am ersten Stab befe stigt ist, nebst einer gerändelten Gewindemutter (21) auf dem Gewindeschwenkzapfen (19) und im Eingriff mit einer Federreibungskupplung zum Fixieren der er sten beiden Stäbe (11, 18)
    in irgendeiner gewünschten Winkelbeziehung zueinander, wobei der zweite Stab (18) eine gerade ebene Randkante (26) aufweist, die in einer die erste Schwenkachse (16) enthaltenden Ebene liegt, die Skalenstriche auf dem zweiten Stab (18) auf einer Nullinie beginnen, die auf einer diese Schwenk achse schneidenden und zur genannten Kante nor- malen Lind (22) liegt;
    einen .ersten Schieber (27) mit einer Öffnung von rechteckigem Querschnitt und verschiebbar auf dem zweiten Stab (18), welcher erste Schieber (27) einen Nonius (32) aufweist, der mit der Skala auf dem zweiten Stab (18) zusammenarbeitet und eine Öffnung (33) aufweist, deren Achse auf der Nulllinie des Nonius (32) des Schiebers (27) liegt und koplanar ist mit der Randkante (26) des zweiten Sta bes (18);
    einen diese Öffnung verschiebbar durchset zenden Zapfen (37, 41) mit einer Nut (38), die eine Verschiebung des Schiebers (27) mit eingreifendem Zapfen (37, 41) linear auf dem zweiten Stab (18) er laubt, wobei die Nut (38) und der zweite Stab (18) eine Dicke aufweisen, die eine begrenzte Axialverschie- bung des Zapfens im Schieber in allen Stellungen des selben auf diesem Stab erlaubt; und Sperrmittel (28) auf diesem Schieber (27), die auf den zweiten Stab gegenüber der flachen Randkante (26) drücken, um den Schieber in irgendeiner gewünschten Lage auf dem zweiten Stab und die Achse des Zapfens sicher in der Ebene der Randkante zu halten;
    einen zweiten Schie ber (42) auf dem ersten Stab (11) mit einer rechtecki gen Öffnung und einem mit der Skala (12) auf dem ersten Stab zusammenarbeitenden Nonius (43); ein zweites Sperrmittel (44) auf dem zweiten Schieber (42), das auf den ersten Stab drückt, um den zweiten Schie ber in irgendeiner gewünschten Lage auf dem ersten Stab zu halten;
    einen zweiten Transporteur (51), der am zweiten Schieber (42) befestigt ist und eine Skala von 0 bis 180 aufweist, deren 0-180 Linie mit der Skala auf dem ersten Stab ausgerichtet ist, und der einen zweiten Gewindeschwenkzapfen (46) aufweist, der zur Ebne des zweiten Transporteurs (51) normal steht und dessen Achse eine zweite Schwenkachse (50) parallel zur ersten bildet;
    einen dritten Stab (48) mit einer graduierten Skala (52) und einem mit dem zwei ten Transporteur (51) zusammenarbeitenden Winkel- konius (53), der auf dem zweiten Schieber (27) auf dem zweiten Zapfen (46) schwenkbar gelagert ist;
    eine zweite gerändelte Gewindemutter (49) auf ,dem Zapfen, die in eine Federreibungskupplung greift, zwecks Befe- stigens des zweiten Stabes in irgendeiner gewünschten Winkelstellung in bezug auf den zweiten Schieber und damit auch in bezug auf den ersten Stab, wobei die erste (16) und die zweite Schwenkachse (50) zu einer in Richtung der Relativverschiebung des zweiten Schiebers (42) auf dem ersten Stab (11)
    laufenden Linie senkrecht stehen und sie schneiden; einen dritten Schieber (56) mit einer rechteckigen Öffnung und ver schiebbar auf dem dritten Stab (48) welcher dritte Schieber einen mit der Skala auf dem dritten Stab zu sammenarbeitenden Nonius aufweist; ein drittes Sperr mittel (62) auf dem dritten Schieber (56), das auf den dritten Stab (48) drückt, um den dritten Schieber in irgendeiner gewünschten Lage auf dem dritten Stab zu halten;
    welcher dritte Schieber eine Öffnung (59) auf weist, die genau auf den genannten Zapfen (37) im er sten Schieber (27) passt und auf einer Linie liegt, die in Richtung der Relativverschiebung des dritten Schie bers (56) auf dem dritten Stab (48) und durch die zweite Schwenkachse (50) verläuft;
    wobei die Skalen auf den genannten Stäben und ebenso die Skalen auf den genannten Transporteuren in gleichen Einheiten vorliegen, das Ganze zum Zwecke, Triangalationspro- bleme durch Winkeleinstellungen und lineare Einstel- lungen der Stäbe bzw. Schieber lösen zu können.
CH1398065A 1965-10-11 1965-10-11 Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben CH445137A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1398065A CH445137A (de) 1965-10-11 1965-10-11 Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1398065A CH445137A (de) 1965-10-11 1965-10-11 Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH445137A true CH445137A (de) 1967-10-15

Family

ID=4396924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1398065A CH445137A (de) 1965-10-11 1965-10-11 Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH445137A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2911420A1 (fr) * 2007-01-12 2008-07-18 Guy Rene Maurice Berseron Dispositif a bras articules et rapporteurs, permettant le calcul des rapports trigonometriques dans un triangle rectangle
CN102501238A (zh) * 2011-10-11 2012-06-20 何成锋 分格划线工具

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2911420A1 (fr) * 2007-01-12 2008-07-18 Guy Rene Maurice Berseron Dispositif a bras articules et rapporteurs, permettant le calcul des rapports trigonometriques dans un triangle rectangle
CN102501238A (zh) * 2011-10-11 2012-06-20 何成锋 分格划线工具

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2650252C3 (de) Tragbares, leichtgewichtiges Meßinstrument mit einem Hauptstab und einem darauf bewegbaren Schieber K.K. Mitutoyo Seisakusho, Tokio
DE668315C (de) Zeichenvorrichtung
DE2803375A1 (de) Vorrichtung zum messen von biegewinkeln bei blechabkantpressen
DE2918321C2 (de) Teilungs- und Parallelzeichnungswinkel
DE1772599A1 (de) Einstellnalterung fuer vielfache Stellungsveraenderungen
DE2462141A1 (de) Schubladenfuehrung mit verstellung
CH445137A (de) Gerät zum Lösen geometrischer Aufgaben
DE1623201A1 (de) Vorrichtung zur Messung bzw. Pruefung von Gewinden
DE873455C (de) Doppelrechenstab
DE2753363C3 (de) Flaches Winkelübertragungssegment
DE2609670B2 (de) Geradfuehrung fuer ein mess- und/oder anreissgeraet
DE332076C (de) Toleranz-Schublehre
DE975786C (de) Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen mit Basisverstellung
DD221011A1 (de) Messtaster
DE832682C (de) Vorrichtung zum genauen Einstellen von Werkzeugen auf eine Radialebene eines Werkstuecks, vorzugsweise fuer die Herstellung von Keilnuten in zylindrischen Wellen
DE2318330A1 (de) Vorrichtung zum messen von winkelabweichungen und formfehlern von werkstueckflaechen
DE1158724B (de) Schneidenlager mit im Winkel koaxial zueinander angeordneten justierbaren Schneiden
CH316798A (de) Längenmessvorrichtung
DE3407532A1 (de) Feinmessgeraet mit skalenablesung
AT83799B (de) Gleislehre.
DE917456C (de) Sperrvorrichtung fuer Messinstrumente
DE825900C (de) Nachstellbare Lehre
DE1499326A1 (de) Recheninstrument
DE2261346A1 (de) Geraet zum anzeigen eines drehmomentes
DE19603006A1 (de) Vorrichtung zur Messung und Anzeige von Winkeln