CH444359A - Brennofen - Google Patents

Brennofen

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CH444359A
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CH1515265A
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Lees Hall Isaiah
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Lees Hall Isaiah
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Brennofen    Die Erfindung bezieht sich auf einen Brennofen zum  Abbrennen von Isolierungen von Kabeln und zur Rück  gewinnung von     Metall    von solchen Kabeln.  



  Sie     bezweckt,    einen Brennofen der genannten Art mit  einem     maximalen    thermischen Wirkungsgrad bei einem  minimalen Brennstoffverbrauch zu schaffen, wobei  gleichzeitig eine wirksame Beseitigung des Rauches, der  bei dem     Abbrennprozess    entsteht, ermöglicht werden  soll.  



  Der erfindungsgemässe Brennofen ist gekennzeichnet  durch eine Brennkammer, die leicht nach unten und  vorn zur Front des Ofens geneigt ist, eine Decke und  Seitenwände, die sich längs der     Brennkammer    erstrecken,  einen oder mehrere Brenner, die der Brennkammer  zugeordnet sind zum Abbrennen der Isolierungen, einem  Fuchs am oberen Ende der Brennkammer, der an seinem  oberen Ende geschlossen ist und eine     Abgasbrennkam-          mer    zur Sammlung der oberhalb der Brennkammer  entstehenden Gase bildet,

   einen oder mehrere mit der       Abgasbrennkammer    verbundene Brenner zum Verbren  nen der Gase in der     Abgasbrennkammer    und einen  Auslass für die verbrannten Gase am oder nahe dem  unteren Ende der     Abgasbrennkammer.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes mit Varianten dargestellt. Es  zeigen       Fig.    1 einen Seitenschnitt durch die Grundanordnung  des Brennofens,       Fig.    2 eine ähnliche Ansicht gemäss     Fig.    1, die aber  das Äussere des Ofens zeigt,       Fig.    3 eine     Frontansicht    des Ofens nach     Fig.    2,       Fig.    4 wahlweise eine zusätzliche     Abgasbrennkam-          mer,    die mit dem Abgasschornstein, der von dem  Hauptofen abführt, verbunden ist,

   und       Fig.5    einen Brennofen mit einer     zusätzlichen    Gas  kühl- und     -waschanordnung.     



  Unter Bezugnahme auf     Fig.    1 ist ersichtlich, dass der  Ofen mit einer Brennkammer 1 ausgerüstet ist, die leicht  nach unten zur vorderen Front des Ofens geneigt ist. Wie  dies in gebrochenen Linien in     Fig.    3 dargestellt ist, ist die  Brennkammer ebenfalls mit von den Seiten her leicht  nach unten geneigten, zum Zentrum hin gerichteten    Flächen ausgerüstet, so dass ein zentraler Abflusskanal  geschaffen wird, der an der Frontseite des Ofens in Form  einer Abflusslippe 2 mündet. Die Brennkammer besteht  aus Ziegelsteinen und ist an ihrer oberen Fläche mit  Stahlplatten 3 verstärkt, um derart den mechanischen  Beanspruchungen des Werkstoffes, der in der     Brennkam-          mer    bearbeitet wird, zu widerstehen.  



  Oberhalb der Brennkammer 1 ist eine gewölbte       Ziegelsteindecke    4 vorgesehen, wobei die Decke 4 von  zwei     Ziegelsteinwänden    5 getragen wird. Am rückwärti  gen Ende erstreckt sich durch die Brennkammer 1 eine       Ziegelsteinwandung    50, die nicht bis zur Decke 4 reicht,  wobei die resultierende Öffnung als Fuchs dient und zu  einer     Abgasbrennkammer    10 führt, die nachfolgend  beschrieben werden wird. An jeder Seitenwandung 5 ist  vorne am Ofen und von der Brennkammer 1 entfernt ein  Brenner 6 angeordnet, der in der Zeichnung schematisch  durch ein Viereck angedeutet ist und der beliebige Form  aufweisen kann.

   Vorzugsweise wird jeder Brenner mit Öl  oder Gas betrieben und wird mehr oder weniger automa  tisch gesteuert, um eine korrekte Atmosphäre innerhalb  des Ofens aufrechtzuerhalten, unabhängig von dem Ab  gas, welches oberhalb der Brennkammer vorhanden ist.  Brenner dieser Art werden heute hergestellt und sind  allgemein bekannt.  



  Nahe dem rückwärtigen Ende der Brennkammer ist  in jeder der Seitenwandungen 5 eine     Luftzutrittsöffnung     7 vorgesehen, um den Zutritt von Luft zum Verbrennen  des Abfallmaterials in der Brennkammer zu ermögli  chen.  



  Die gewölbte Decke ist an ihrem hinteren Ende nach  oben in Form einer     Ziegelsteinwand    8 abgewinkelt und  erstreckt sich dann nach hinten, wie dies bei 9 in der  Zeichnung dargestellt ist, um derart eine geschlossene       Abgasbrennkammer    10 zu bilden, in welche die heissen  Abgase und der Rauch von der Brennkammer nach       Überquerung    der Wandung 50 eintreten kann und hier  zum Verbrennen durch zwei Brenner 11 gesammelt wird,  die ebenfalls schematisch, gestrichelt dargestellt sind und  die in jeder Seitenwandung vorgesehen werden, welche  das Deckenstück 9 der     Abgasbrennkammer    10 tragen.

        Die Brenner sind vorzugsweise die gleichen wie die  Brenner 6 und werden etwa bei 900 C     betrieben,    wobei  diese Temperatur durch automatische     Kontrollvorrich-          tungen    aufrechterhalten wird.  



  Das rückwärtige Teil der     Abgasbrennkammer    10 wird  durch eine Wand 12 gebildet, die sich nach unten zur  Basis 13 des Brennofens hin erstreckt, die aber von der  Basis 13 entfernt endet, so dass ein Auslass 14 für die  verbrannten Gase gebildet wird. In jeder Seitenwandung  der     Abgasbrennkammer    10 im Bereich der Basis 13 ist  eine     Luftzutrittsöffnung    15 vorgesehen, durch die die  erforderliche Luft zur Abführung der Verbrennungsgase  zugeführt wird.  



  Die Abgase verlassen dann den Ofen durch den  Austritt 14 und werden in den Schornstein 16     geführt,     welcher sich nach oben erstreckt und in dem eine  Rauchklappe 17 angeordnet ist, die zur Kontrolle der  Abflussmenge der Gase dient.  



  Die aus Ziegelsteinen hergestellte Gesamtanordnung  wird aussen durch Stahlplatten 18 verkleidet und wird  von einem Gerüst 19 getragen, das ebenfalls aus Stahl  besteht.  



  An der Frontseite des Brennofens ist eine Tür 20  vorgesehen, die in vertikaler Richtung durch ein entspre  chend ausbalanciertes Windwerk     verschieblich    ist, das  allgemein bei 21 dargestellt ist, wobei die Seiten der Tür  in Führungskanälen 22 gleiten und Dichtvorrichtungen  23 jeder an sich bekannten Art vorgesehen sind, um eine  saubere, hermetisch abgeschlossene Verschlussanordnung  zu schaffen, wenn der Brennofen während seines Betrie  bes geschlossen ist. Die Tür 20 hat ein Sichtloch 24. Die  Tür 20 wird vorzugsweise elektrisch betätigt und wird  über entsprechende Schalter so gesteuert, dass der An  triebsmotor für die Tür stillgesetzt wird, wenn die Tür in  der voll geöffneten oder voll geschlossenen Stellung  steht.  



  Über die Tür 20 erstreckt sich eine Abgashaube oder  ein Rauchfang 25, um das Abführen von Rauch und  Gasen zu ermöglichen, die sich an der Frontseite des  Brennofens sammeln, wenn die Tür geöffnet ist und die  weiterhin den Dampf und die Abgase aufnimmt, die von  Materialien erzeugt werden, die nahe am Eintritt des  Ofens in Wasser abgeschreckt werden.  



  Oberhalb des Ofens ist ein Sauggebläse 26 angeord  net, welches den gesamten Rauch, die Abgase und  Dämpfe sowie die Luft der Abgashaube oder des  Rauchfanges 25 über eine Rohrleitung 27 sammelt und  dann dieses Gemisch zurück in den Ofen über eine  Leitung 28 zu den     Lufteinlassöffnungen    7 und 15 führt.  Auf diese Weise werden alle Abgase, die in dem     Wind-          und    Rauchfang 25 gesammelt werden, in den Ofen  zurückgeführt und hier verbrannt, bevor sie über den  Kamin 16 abgeführt werden.  



  Das Gebläse 26 wird weiterhin benutzt, um Luft zu  den Brennern 6 und 11 zuzuführen. Hierfür sind     Luftzu-          führungsrohre    29 vorgesehen, die das Gebläse 26 und die  Brenner 6 und 11 verbinden.  



  Es ist aus dem     Vorherstehenden,    welches lediglich ein  Ausführungsbeispiel eines     grundsätzlichen    Brennofens  gemäss der Erfindung erläutert, ersichtlich, dass nicht  nur die oberhalb der Brennkammer gebildeten Abgase in  entsprechender Weise verbrannt werden, sondern dass  jedes Abgas, welches die Brennkammer verlässt, nach  oben in die     Abgasbrennkammer    10 geführt wird, wo es  einem weiteren     Brennprozess    durch die Brenner 11  ausgesetzt wird, bevor es möglich ist, dass diese Gase  nach unten über den Auslass 14 in den     Kamin    16    gelangen.

   Der Ofen ist mit einer fotoelektrischen Abgas  warnvorrichtung, die nicht dargestellt ist, ausgerüstet,  beispielsweise kann eine entsprechende Vorrichtung an  jeder beliebigen Stelle des Kamins 16 vorgesehen sein.  Diese Vorrichtung kann ein Warnlicht und/oder eine  Glocke betätigen, um anzuzeigen, dass der Brennofen  überlastet ist und dass hierdurch ein Überschuss an  Abgasen und Dampf an dem Fuchsauslass gebildet  wird.  



  Die Temperatur in der     Abgasbrennkammer    10 wird  vorzugsweise konstant gehalten, und aus diesem Grunde  weist der Brennofen ein     Pyrometertemperaturanzeigege-          rät    auf, welches mit der     Abgasbrennkammer    10 verbun  den ist.  



  Im Fall von gewissen Isoliermaterialien, wie beispiels  weise PVC, oder wenn der Brennofen überlastet wird,  kann eine zweite     Abgasbrennkammer    vorgesehen sein.  Diese zweite     Abgasbrennkammer    30 ist in     Fig.    4 darge  stellt und kann oberhalb und unabhängig von der ersten       Abgasbrennkammer    10 betrieben werden.

   Wie dies in       Fig.    4 dargestellt ist, ist die zweite     Abgasbrennkammer    30  mit dem Kamin 16 über zwei Gasleitungen verbunden,  wobei eine dieser Gasleitungen 31 als Abgaseinlass von  dem Kamin 16 in die zweite     Abgasbrennkammer    30 dient  und die andere Gasleitung 32 als     Abgasaustrittsleitung     von dieser zweiten     Abgasbrennkammer    30 in den Kamin  dient. Die zweite     Abgasbrennkammer    30 ist mit einem  oder mehreren öl- oder gasbetriebenen Brennern 33 der  bereits unter Hinweis auf die Brenner 6 und 7 beschriebe  nen Art ausgebildet.

   Wie dies aus     Fig.    4 ersichtlich ist  umfasst die zweite     Abgasbrennkammer    30 eine Ziegel  steinwand 34, die in die Kammer 30 vorspringt, um  sicherzustellen, dass der     Abgaseintritt    durch die Gaslei  tung 31 einen oder mehrere Brenner 33 passiert, bevor  diese Abgase über die Leitung 32 abgeführt werden. Eine  Luftführung 35 erhält Luft von dem Gebläse 26.  



  Schematisch ist in     Fig.    4 eine motorisierte Rauchklap  pe 36 dargestellt,. die sich quer durch den Kamin 16  zwischen den Gasleitungen 31 und 32 erstreckt, wobei  diese Rauchklappe 36 normalerweise in ihrer geöffneten  Stellung steht. Ebenfalls schematisch in     Fig.    4 dargestellt  ist eine Rauchklappe 37, die sich quer zur Gasleitung 31  erstreckt, wobei diese Rauchklappe 37     normalerweise     geschlossen ist. Die Betätigung der zweiten     Abgasbrenn-          kammer    30 kann automatisch durch Verbinden der  Kontrollvorrichtung 38 und 39 für die Rauchklappen 36  und 37 mit der fotoelektrischen     Abgaswarnvorrichtung,     die bereits erläutert ist, erfolgen.

   Die Betätigung der  fotoelektrischen     Abgaswarnvorrichtung    bewirkt, dass die  Kontrollvorrichtung 38 die Rauchklappe 36 schliesst und  die Kontrollvorrichtung 39 die Rauchklappe 37 öffnet, so  dass damit der Abgasstrom, der in dem Kamin 16  aufsteigt, durch die zweite     Abgasbrennkammer    30 ge  führt wird, um dort durch einen oder mehrere Brenner 33       verbrannt    zu werden, bevor er in den Kamin austritt,  wobei die fotoelektrische     Abgaswarnvorrichtung,    die  einen oder mehrere Brenner 33 und den Fluss der  Frischluft durch die     Zuführungsleitung    35 in Tätigkeit  bringt während dieser nun geschilderten Arbeitsperiode.

    Andererseits kann die fotoelektrische     Abgaswarnvorrich-          tung    dazu ausgenutzt werden, die Warnlichter     und/oder     Warnsignale, die bereits erläutert sind, einzuschalten, um  derart anzuzeigen, dass die Abgasdunkelheit niedriger als       50%        liegt        und        um        dem        Bedienungspersonal        des        Ofens     anzuzeigen, dass die Rauchklappen 36 und 37 des Ofens  von Hand betätigt werden müssen, um den Abgasstrom,      der im Kamin 16 aufsteigt,

   in die zweite     Abgasbrenn-          kammer    30 zu führen.  



  Werden mit PVC überzogene Kabel behandelt, so  werden eine Anzahl chemischer Gase gebildet, die abge  führt werden müssen, wie beispielsweise     Phosgen    und  Salzsäure     (HCl),    wobei diese Gase durch das Abbrennen  des PVC erzeugt werden. Um diese Gase abzuführen,  kann der Brennofen mit einer Gaskühlvorrichtung und  einer Waschanordnung entsprechender, an sich bekannter  Art kombiniert werden. Solche Anordnungen können an  dem Ofen beispielsweise unterhalb der Rauchklappe 17  gemäss     Fig.    1 so angeordnet werden, so dass, wenn die  Rauchklappe 17 geschlossen ist, die im Kamin aufstei  genden Gase gezwungen werden, durch die Kühl- und  Waschanlage zu treten.  



  Bei der in     Fig.    5 dargestellten Ausführungsform ist  eine Leitung 40 mit dem Kamin 16 gekuppelt, und zwar  an einem Punkt, der sich unterhalb der Rauchklappe 41,  die sich quer durch den Kamin erstreckt, befindet. Die  Leitung 40 führt zum oberen Teil eines Kühlturms 42,  der eine Anzahl von Sprühvorrichtungen enthält, die mit  Wasser über die Leitung 43 gespeist werden, wobei  zusätzlich eine Leitung 44 vorgesehen ist, die mit dem  Kühlturm 42 verbunden ist und benutzt wird, um eine  verdünnte Lösung von Natronlauge     (Natriumhydroxyd)     zu einer Düse am oberen Ende des Kühlturms zu  führen.  



  Die gekühlten Gase werden vom Boden des Kühl  turms 42 zu einem Gaswäscher 45 geführt, der einen  Abflusshahn 46 aufweist. Anschliessend ist ein     Absaug-          gebläse    47 vorgesehen, welches die gereinigten Gase vom       Gaswascher    45 absaugt und sie zu einem     Ausströmkamin     48 führt, der aus     Fiberglas    bestehen kann und in die  Atmosphäre abgibt. Eine motorisch oder von Hand  kontrollierte Rauchklappe 49 ist in die Leitung 40 so  eingeschaltet, dass die Kühl- und     Waschanlage    vom  Kamin 16 abgetrennt werden kann, wenn sie nicht mehr  benötigt wird, wobei dann die Rauchklappe 41 geöffnet  wird.  



  Die oben beschriebene Gaskühl- und     -waschanlage    ist  lediglich als Beispiel angeführt und jede andere beliebige  Kühl- und Waschanlage kann für den     erfindungsgemäs-          sen    Zweck eingesetzt werden.  



  So ist es beispielsweise möglich, obgleich nur     Luftein-          lassöffnung    an jeder Seite der Brennkammer dargestellt  ist, dass mehrere oder eine Vielzahl solcher Lufteinlässe,  voneinander entfernt längs der     Brennkammer    vorgesehen  werden.  



  Obgleich ausgeführt ist, dass das Gebläse 26 den  gesamten     Frischluftbedarf    aus dem Rauchfang 35 erhält,  ist es möglich, dass ein solches Gebläse eine zusätzliche       Frischluftzuführung    von einer anderen zusätzlichen Stelle  aufnehmen kann, wenn dies wünschenswert erscheint.  



  Obgleich die Brenner 6 und 7 so dargestellt sind, als  ob sie an den Seitenwandungen des Brennofens angeord  net wären, können solche Brenner auch durch Brenner  ersetzt oder unterstützt werden, die in der Decke 4 und in  der Decke 9 der     Abgasbrennkammer    10 angeordnet  sind.  



  Die     Brennstoffzuführungsleitungen    zu den Brennern 6  und 11 sind in     Fig.    2 nicht dargestellt, da diese Leitungen  in jeder beliebigen Weise ausgebildet sein können.  



       Schliesslich    ist offensichtlich, dass der Brennofen  nicht nur     im    Zusammenhang mit dem     Abbrennen    von  elektrischen Leitungskabeln benutzt werden kann, son  dern dass der beschriebene Brennofen     zu    jedem anderen  Zweck benutzt werden kann, der denkbar ist.    Es ist auch möglich; zwei Brennöfen anzuordnen, die  zu einer einzigen Arbeitseinheit zusammengefasst sind  und Seite an Seite angeordnet werden, so dass eine  Einheit geschaffen wird, die die doppelte Kapazität  gegenüber einer einfachen Einheit aufweist.

   Der Vorteil  einer solchen Konstruktion ist, dass für die doppelte  Leistung, die zwei Brennöfen lediglich einen gemeinsa  men Rauchfang 25 benötigen, der sich über die Tür jedes  Ofens erstreckt, und dass weiterhin nur ein Gebläse 26  benötigt wird, um die Frischluft dem Ofen zuzuführen.  Auch kann, wenn dies gewünscht ist, nur ein endgültiger  Kamin vorgesehen sein.  



  Wird eine Waschanlage einer solchen Doppeleinheit  zugeordnet, so können weitere Ersparnisse dadurch  erreicht werden, dass nur eine einzige Waschanlage  benötigt wird, die nicht viel grösser sein muss als die, die  zu einem Ofen benötigt wird.  



  Mit zwei Öfen, die zu einer einzigen Arbeitseinheit  zusammengefasst werden, kann eine höhere Wirksamkeit  erzielt werden, wenn eine Einheit zur Rückgewinnung  von Blei von alten Kabeln dient     od.    dgl., während die  andere Einheit benutzt wird, um Gummi abzubrennen,  da die endgültigen Abgase, die einen gemeinsamen       Auslasskamin    durchströmen, dann weniger intensiv sind  als Abgase, als die Gase, die durch einen Ofen erzeugt  werden, der nur Gummi abbrennt, und zwar aus dem  Grund, da die nahezu     smoklosen    Gase des Ofens, der das  Blei erschmelzt, sich mit den Gasen, die von dem  Ofen kommen, der das Gummi abbrennt, mischen, bevor  sie in den gemeinsamen     Auslasskamin    eintreten.

       Ähnli-          che    Betrachtungen werden gültig, wenn der Ofen benutzt  wird, um ein Gemisch von Waren zu behandeln, von  denen einige PVC beinhalten, und der andere Ofen zum  Erschmelzen des Bleis oder zum Brennen von Gummi  benutzt wird, da das resultierende Gasgemisch, welches  in dem gemeinsamen Kamin aufsteigt, dann einen gerin  geren Prozentanteil von giftigen Gasen enthält wie sie  von den PVC-Waren geliefert werden als ein einziger  Ofen, der nur PVC abbrennt.  



  Der Betrieb von     zwei    Öfen in der oben genannten Art  kann dazu führen, dass eine Waschanlage vermieden  wird, da ein zu hoher PVC-Anteil in dem Ofen nicht  vorliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennofen zum Abbrennnen von Isolierungen von Kabeln und zur Rückgewinnung von Metall von solchen Kabeln, gekenzeichnet durch eine Brennkammer (1), die leicht nach unten und vorne zur Front des Ofens geneigt ist, eine Decke (4) und Seitenwände (5), die sich längs der Brennkammer erstrecken, einen oder mehrere Brenner (6), die der Brennkammer (1) zugeordnet sind zum Abbrennen der Isolierungen, einem Fuchs am oberen Ende der Brennkammer, der an seinem oberen Ende geschlossen ist und eine Abgasbrennkammer (10) zur Sammlung der oberhalb der Brennkammer (1) entstehen den Gase bildet,
    einen oder mehrere mit der Abgasbrenn- kammer verbundene Brenner (11) zum Verbrennen der Gase in der Abgasbrennkammer und einen Auslass (14) für die verbrannten Gase am oder nahe dem unteren Ende der Abgasbrennkammer (10). UNTERANSPRÜCHE 1. Brennofen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Ziegelsteinwand (50), die sich quer am hinteren Ende der Brennkammer (1) erstreckt und als Gitterwand ausgebildet ist oder unterhalb der Decke (4) der Brennkammer (1) endet, wobei die resultierende Öffnung oder Öffnungen als Fuchs wirken und zur Abgasbrennkammer (10) führen. z.
    Brennofen nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen oder mehrere mit der Brennkammer (1) und der Abgasbrennkammer (10) verbundene Brenner (6, 11), die gas- oder ölbetrieben sind. 3. Brennofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Brenner seine eigene Zwangsluftfüh- rung besitzt, zur Erzielung einer vollständigen Verbren nung des Brennmaterials. 4.
    Brennofen nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine oder die mehreren mit der Brennkammer (1) verbundenen Brenner (6) nahe der Front der Brennkammer angeordnet sind und dass zusätzliche Zwangsluftführungen (7) zur Brennkammer (1) zwischen den Brennern (6) und dem rückwärtigen Ende der Brennkammer (1) vorgesehen sind, um eine genügende Luftzuführung zum Verbrennen der Reste des Materials in der Brennkammer (1) zu gewährleisten. 5. Brennofen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Tür (20) an der vorderen Front der Brenn- kammer, die zur Beschickung der Brennkammer (1) geöffnet werden kann. 6.
    Brennofen nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch einen Rauchfang (25) oberhalb der Tür (20) an der Front der Brennkammer (1) zur Sammlung der Abgase und Dämpfe. 7. Brennofen nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch ein Gebläse (26) zum Abziehen der Abgase und heissen Gase vom Rauchfang (25) und Zuführung dieser Gase in den Brennofen (1). B. Brennofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden der Brennkammer auch von den Seitenwandungen zur Mitte hin geneigt ist und eine zentrale Abflussrinne schafft, die in einer Abflusslippe (2) mündet. 9.
    Brennofen nach den Unteransprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (20) eine Öffnung aufweist, die in Flucht mit der zentralen Ab- flussrinne der Brennkammer (1) liegt, wenn die Tür (20) geschlossen ist. 10. Brennofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Decke (4), die Brennkammer (1) und die Seitenwandungen (5) aus Zeigelsteinen bestehen und eine maximale Wärmestrahlung auf das Material in der Brennkammer (1) bewirken. 11. Brennofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die geneigte Brennkammer mit Stahlplatten (3) zur Beherrschung des mechanischen Abriebes verse hen ist. 12.
    Brennofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abgang (14) von der Abgasbrennkam- mer (10) in einen sich nach aufwärts erstreckenden Kamin (16) führt. 13. Brennofen nach Unteranspruch 12, gekennzeich net durch eine zweite Abgasbrennkammer (30), die mit dem Kamin (16) über zwei Gasleitungen (31, 32) verbun den ist, wobei eine Gasleitung (31) als Gaszuführungslei- tung vom Kamin (16) in die zweite Abgasbrennkammer (30) dient und die andere Gasleitung (32) als Abgasab führung von der zweiten Abgasbrennkammer (30) in den Kamin (16) dient, und Vorrichtungen (36, 37),
    durch die die im Kamin aufsteigenden Gase gegebenfalls durch die zweite Abgasbrennkammer (30) geführt werden kön nen. 14. Brennofen nach Unteranspruch 13, gekennzeich net durch fotoelektrische Vorrichtungen in dem Abgas kamin (16) zwischen der ersten (10) und der zweiten (30) Abgasbrennkammer, die entsprechende Rauchklappen (36, 37) betätigen, um den Fluss der im Kamin (16) aufsteigenden Rauchgase durch die zweite Abgasbrenn- kammer (30) zu führen,
    wenn die Abgase eine über 50% liegende Dunkelheit aufweisen. 15. Brennofen nach Unteranspruch 12, gekennzeich net durch eine Gaskühl- (42) und Gaswaschanlage (45), wobei die Gaskühl- und -waschanlage mit dem Kamin (16) über eine Gasleitung (40) verbunden ist und Vorrich tungen vorgesehen sind (41), durch die die im Kamin (16) aufsteigenden Gase erforderlichenfalls durch die Gas kühl- und -waschanlage (42, 45) geführt werden kön nen. 16.
    Brennofen nach Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gasleitung (40) zur oberen Spitze eines Gaskühlturmes (42) führt, in dem die Gase mit Flüssigkeit besprüht werden. 17. Brennofen nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kühlmittel ein Gemisch von Wasser und verdünnter Natronlauge ist. 18. Brennofen nach Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslass vom Gaskühlturm (42) mit einem Gaswäscher (45) gekoppelt ist. 19. Brennofen nach Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslass vom Gaswäscher (45) mit einem Abgaskamin (48) unter Zwischenschaltung eines Gebläses (47) verbunden ist. 20.
    Brennofen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine fotoelektrische Abgaswarnvorrichtung mit Blitzlicht und/oder Signalglocke, die anzeigt, wenn der Brennofen (1) überlastet ist und ein Überschuss an Ab gasen und Rauch am Auslass (14) der Abgasbrennkam- mer (10) gebildet wird.
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