CH442784A - Bandführung, insbesondere für Magnetbandgeräte - Google Patents

Bandführung, insbesondere für Magnetbandgeräte

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CH442784A
CH442784A CH1250865A CH1250865A CH442784A CH 442784 A CH442784 A CH 442784A CH 1250865 A CH1250865 A CH 1250865A CH 1250865 A CH1250865 A CH 1250865A CH 442784 A CH442784 A CH 442784A
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CH
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tape
rollers
roller
guide
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CH1250865A
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Zwick Lothar
Original Assignee
Telefunken Patent
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


      Bandführung,    insbesondere     für    Magnetbandgeräte         Bei        mit        bandförmigen        Aufzeichnung        strägernarbei-          tenden    Geräten, z. B. bei Magnetbandgeräten, russ der  von dem einen Wickelkörper abgezogene und auf den  zweiten     Wickelkörper        aufgespulte        Aufzeichnungsträger     zwischen :den     Wickelkörpern    genau     geführt    werden.

    Die     Führungsmittel    müssen so beschaffen sein,     d.ass     Höhenschwankungen des Aufzeichnungsträgers vermie  den werden,     um    sauber     gewickelte    Spulen zu .erhalten,  ein genau     rechtwinkliger    Verlauf des Aufzeichnungs  trägers über ;die     Spiegelfläche    der     Magnetköpfe    sicher  gestellt     wird    und eine     unterschiedliche    Dehnung     des    Auf  zeichnungsträgers - über seine Breite     gesehen    - nicht  auftritt.  



  Als     Führungsmittel    sind Rollen,     @um    ,die der Auf  zeichnungsträger     in,    einer eingestochenen Führungsnut  läuft, und     feststehende        Führungsnägel    mit seitlichen       Begrenzungen    bekannt.

   Da mit     Toleranzen    der     Auf-          zeichnungsbrägerbreite    von   0,05 mm gerechnet wer  den russ, ist die Breite der Nut bzw. der Abstand der       Begrenzungen    so zu bemessen,     @dass    ein Spiel von etwa  0,1 mm, bezogen auf die     Normalbreite    des     Aufzeich-          nungsträgers,    entsteht.  



  Es ist aber     praktisch    und ganz     besonders    bei klei  nen     Aufzeichnungsträgergeschwindigkeiten    unmöglich,  den     Aufzeichnungsträger    innerhalb ,des zur     Verfügung     stehenden Zwischenraumes der Führungsmittel in kon  stanter     Höhenlage    zu halten. Schon     kleinste    Abwei  chungen in der Achslage der am Bandlauf beteiligten  Mittel können eine     konstante        .Schiefstellung    des<B>Auf-</B>  zeichnungsträgers zwischen den     Begrenzungen    der Füh  rungsmittel verursachen.

   Hinzu kommen Störungen bei  spielsweise durch     Klebestellen,    Schlag der     Wickelteller-          achs-en,    ungleiche Höhenlage der Windungen des Vor  ratswickels und Spiel in den Lagern von     Umlenkrollen.     Diese Störungen verursachen während es     Betriebes     mehr oder weniger rasche     Querauslenkungen    des     Auf-          zeichnungsträgers    und     idamit    ein     verstärktes    Auflaufen  zunächst der einen     Aufzechnungsträgerkante    auf die  dieser benachbarte Begrenzung .des ersten     Führungs-      

      mittels.    Ist dieses Führungsmittel eine Rolle mit einge-         stochener    Nut, so besteht die Gefahr,     @dass        :der    Auf  zeichnungsträger an der Berührungskante hochläuft und  dadurch beschädigt     wird.    Aus diesem Grunde sind der  artige Rollen für ,die Praxis nicht geeignet.

   Bei fest  stehenden     Führungsstiften    mit seitlichen     ,Begrenzungen     besteht diese Gefahr zwar nicht, jedoch ergeben sich  auch hier in jedem Falle Störungen, wenn der Auf  zeichnungsträger ;an eine Begrenzung anstösst, .da dann  der     Aufzeichnungsträger    im Anschluss daran einen Ver  lauf in Form eines gedämpften Wellenzuges :annimmt  und dabei :abwechselnd an obere und untere Begrenzun  gen der folgenden Führungsnägel anstösst. Es ist also  auch hier     nicht    sichergestellt, dass der Aufzeichnungs  träger die Magnetköpfe so passiert,     ,dass    seine Ebene  genau rechtwinklig zur Spaltebene steht.

   Eine .Schief  stellung stört aber ganz erheblich bei der     gleichzeitigen          Abtastung    mehrerer Spuren, in denen     beispielsweise          stereophonische    Signale oderdigitale     Informationen    auf  gezeichnet sind, weil dann die von den .den einzelnen  Spuren zugeordneten     Magnetkopfsystemen        abgetasteten     Signale     bezüglich    ihrer Phasenlage nicht überein  stimmen.

   Hinzu kommt, dass dünne Aufzeichnungsträger  schon bei relativ geringen     Querbeanspruchungen,    die       -beim    Anlaufen auf die     Begrenzungen    der Führungs  nägel     .auftreten,    knicken. Schliesslich :erzeugt :ein Auf  laufen auf die Begrenzungen noch störende Längs  schwingungen des Aufzeichnungsträgers.  



  Zwecks     Verbesserung    der Höhenführung des Auf  zeichnungsträgers ist es ,auch bekannt, die Führungs  mittel so auszubilden bzw. anzuordnen, dass eine kleine  Komponente quer zur Laufrichtung entsteht, durch .die  ,der Aufzeichnungsträger ständig gegen eine Begrenzung  geschoben wird. Ferner     isst    es bekannt, mit Begrenzun  gen versehene Führungsnägel in     .Achsrichtung    gegen  einander zu versetzen, z. B. bei drei Nägeln den mittle  ren gegen die beiden äusseren, so dass Ader Aufzeich  nungsträger eine     Vorspannung    erhält.

   Auch diese An  ordnungen verursachen wegen der unvermeidlichen Be  rührung zwischen dem     .Aufzeichnungsträger    :und den       Begr:enzungen        Störungen:         Die Erfindung betrifft eine Bandführung, insbe  sondere für Magnetbandgeräte, ;die die Nachteile der  bekannten Anordnungen vermeidet.

   Gemäss der Erfin  dung besteht die Führung aus, zwei     .achsparallelen    Rol  lenanordnungen, von denen eine zum Andruck des  Bandes an die zweite     Rollenanordnungdient,        und    eine  der beiden Rollenanordnungen besteht aus wenigstens  zwei auf einer Welle symmetrisch zum Bandlauf mit  Abstand voneinander     idrehbar    gelagerten     Rollen,    denen       Bremsmittel        derart    zugeordnet sind, dass diese Rollen  mit gleichem Bremsdrehmoment gebremst werden.  



  Mit der     @erfindungsgemässen    Anordnung ist es mög  lich, das Band zu führen, ohne dass Begrenzungen an  den Führungsmitteln vorgesehen werden müssen, so  dass alle Störungen, die durch eine Berührung des Ban  des mit solchen Begrenzungen     hervorgerufen    werden,  ausgeschaltet sind.

   Es ist darüber hinaus möglich, die       erfindungslgemässe        Bandführung    mit der in Magnetband  geräten im allgemeinen vorhandenen, aus Antriebswelle  und Andruckrolle bestehenden     Antriebsvorrichtung    für  das Magnetband .zu verbinden, indem :die beiden ge  bremsten Rollen auf der Antriebswelle angeordnet wer  den und zwischen diesen     eine,    mit der     Antriebswelle     festverbundene dritte Rolle gleichen Durchmessers vor  gesehen wird.

   Da die Antriebsvorrichtung     stets    in un  mittelbarer Nähe der Magnetköpfe     :angeordnet        wird,     kann die erforderliche     Bandhöhenführung    an den  Köpfen in     raumsparender    Weise erreicht werden.  



  Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines       Ausführungsbeispieles    näher erläutert.  



       Fig.    1 veranschaulicht ,das Prinzip der erfindungs  gemässen     Bandführung.     



       Fig.    2 zeigt schematisch ein praktisches Ausfüh  rungsbeispiel und       Fig.    3 eine Ausführungsform der einen Rollenan  ordnung.  



  In     Fig.    1 ist angenommen,     dass    das Magnetband 1  durch einen nicht dargestellten Antrieb in     Richtung    des  Pfeiles 2 mit konstanter Geschwindigkeit     angetrieben     wird. Im     Bandlauf    sind auf der     einen    Seite des Bandes  symmetrisch zur     Bandlaufmittelachs:e    3 zwei Rollen  4 und 5 um     eine    Achse 7 drehbar angeordnet.

   Ihr Ab  stand     voneinander    ist so     bemessen,        dass    nur     die    Rand  zonen des Magnetbandes die Rollen     berühren.    Die  Rollen 4 und 5 werden beide mit gleich grosser Kraft  gebremst. Zwischen den Rollen 4 und 5 kann eine wei  tere Rolle 6 gleichen Durchmessers vorgesehen werden,  die     ungebremst        .ist.    Auf der anderen Seite     ides    Bandes  ist eine nichtdargestellte Andruckrolle vorgesehen, die  mindestens so lang wie das Magnetband breit, vor  zugsweise von gleicher Länge wie die Rollenanordnung  4, 5, 6 ist.

   Bei laufendem Band     wird        infolge    der ge  bremsten Rollen 4 und 5 dann im     Gleichgewichtsfall,     also     bei    richtiger Höhenlage des Bandes, ,auf beiden  Bandhälften ein     gleich    grosses Biegemoment um die neu  trale Faser ausgeübt, d. h. es ist     Z.,    - a =     Zb    - b, wobei       Z;,    -     Zb    die !auf     das    Band an der Randzone infolge der  gebremsten Rollen .ausgeübte Kraft ist. Erfolgt nun  durch eine     Störung    eine Auswanderung des     Bandes,     z.

   B. in Richtung auf die Rolle 5, so wird dort der He  belarm a um das gleiche Mass kleiner wie der Hebel  arm b grösser. Die durch     @die    nun .ungleichen Biege  momente - bezogen auf die Bandmitte - bedingte    elastische Verformung des Bandes ergibt durch die  Bandgeschwindigkeit eine     Rückwanderung,    bis schliess  lich der     Gleichgewichtsfall    wieder hergestellt ist. Es tat       einleuchtend"dass,die        höhenstabilisierende    Wirkung um  so besser ist, je weiter die Rollen 4 und 5 voneinander  entfernt sind bzw. je breiter das Band ist.

   In der Praxis  wird man aber den Abstand der Rollen. so bemessen,       dass    auch ,bei der     ,grösstmöglichen        Höhenauslenkung    des  Bandes die     ,Berührung    mit beiden Rollen erhalten bleibt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    2 bildet  die Welle 7, auf oder die Rollen angeordnet sind, zusam  men mit der mittleren Rolle 6, die starr mit der Welle 7  verbunden ist, gleichzeitig die angetriebene, für den  Bandvorschub dienende Tonwelle. .Die Rollen 4 und 5  sind mittels Kugellagern 8 und 9 auf der Welle 7 unab  hängig     voneinander    und von der Rolle 6 gelagert.     Stirn-          seitig    sitzen fest auf den Rollen 4 und 5 Scheiben 10  und 11.

   Die freien Enden zweier Hebel 12 und 13 mit  Öffnungen zum Durchtritt für die Tonwelle 7 sind     auf-          grund    einer zwischen ihnen angeordneten Zugfeder 14       bestrebt,    sich in Richtung der     Tonwellenachse    aufeinan  der zu zu bewegen. An der Berührungsfläche mit den  Scheiben 10 und 11 sind     die    Hebel 12 und 13 mit einem  Bremsbelag 15 versehen.

   Durch die Kraft der Feder 14  werden     @die    freien, mit den Bremsbelägen versehenen  Endender Hebel 12 und 13 mit jeweils     gleichem        An-          pressdruck    gegen die     Scheiben    10 und 11 gedrückt, so  dass die Rollen 4 und 5 mit konstanter     Kraft    gebremst  werden.     Diese    Bremskraft wird auf die an den Rollen  4 und 5 anliegenden Kanten des durch die mittlere Rolle  mit konstanter     Gaschwindigkeit    transportierten Bandes 1       übertragen,    so     :

  dass    infolge des Andruckes der Rolle 16       Längskräfte    am Magnetband wirken, :die, wie an Hand  der     Fig.    1 beschrieben, ein     Blegemoment    um die neu  trale Faser erzeugen. Die Rolle 16 kann wie die Rollen  4, 5 und 6 entsprechend den     gestrichelt        angedeuteten     Linien     dreigeteilt        -ausgebildet    sein. In diesem Falle     wäre     es auch möglich, .anstelle der Rollen 4 und 5 die beiden  äusseren Rollender     Andruckrolleneinrichtung    zu brem  sen.  



       Fig.    3 zeigt eine mögliche     Ausführungsformder    mit  dem Antrieb     gekuppelten    Rollenanordnung. Die Rollen  4, 5 und 6 werden dabei zweckmässig zunächst aus  einem Stück gedreht und     idann    nach     Aufbringen    auf die       Achse    7     gemeinsam        überschliffen.    Auf den     Stirnseiten     der Rollen 4 und 5 werden, dann als     letzter    Arbeits  gang,die Bremsscheiben 10 und 11 befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bandführung, insbesondere für Magnetbandgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus zwei achsparallelen Rollenanordnungen besteht, von denen die eine zum Andruck :des .Bandes an die zweite Rollen anordnung dient, und,dasseine derbeiden Rollenanord nungen aus wenigstens zwei :auf einer Welle (7) symme trisch zum Bandlauf mit Abstand voneinander drehbar gelagerten Rollen (4, 5) besteht, denen Bremsmittel (12 ... 15) derart zugeordnet sind, dass diese Rollen mit gleichem Bremsdrehmoment gebremst werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Bandführung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abstand der beiden Rollen (4, 5) so bemessen ist, dass sie nur die Randzonen des Bandes berühren, und dass zwischen den beiden Rollen eine von diesen unabhängig drehbare dritte Rolle (6) an geordnet ist. z. Bandführung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle (7), auf .der die drei Rollen angeordnet sind, die Antriebswelle für das Band ist und die mittlere Rolle (6) mit der Welle starr verbunden ist.
CH1250865A 1964-09-09 1965-09-08 Bandführung, insbesondere für Magnetbandgeräte CH442784A (de)

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DE1964T0026965 DE1295012B (de) 1964-09-09 1964-09-09 Fuehrung fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger

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CH442784A true CH442784A (de) 1967-08-31

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DE (1) DE1295012B (de)

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DE1295012B (de) 1969-05-14

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