CH437575A - Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes von Elementen einer Gitterschweissmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes von Elementen einer GitterschweissmaschineInfo
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Description
Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes von Elementen einer Gitterschweissmaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstel len des Abstandes von Elementen einer Gitterschweiss- maschine, die an einem Balken verschiebbar angeordnet sind.
Es ist bekannt, Druckeinheiten mit angehängten Elektrodenbrücken auf einem Schweissbalken ver schiebbar anzuordnen. Die Verschiebung der einzelnen Einheiten auf den am Schweissbalken befestigten Gleit schienen erfolgt einzeln von Hand, so dass der Abstand der Elektroden voneinander in der Regel nicht .genau eingehalten werden kann. Ausserdem ist diese Art der Abstandsregulierung sehr zeitraubend und infolgedessen auch mit zusätzlichem Kostenaufwand verbunden.
Dieser zusätzliche Aufwand ist insbesondere dann störend, wenn häufiger der Elektrodenabstand verändert werden muss, was beispielsweise bei der Herstellung von Baustahlmatten der Fall ist. Bei Baustahlmatten mit Längs- und Querstäben, die sich kreuzen, ist der Ab stand der Längsstäbe von der Grösse des erforderlichen Stahlquerschnittes abhängig und muss daher verändert werden können. Um diese Abstände verändern zu kön nen, werden verschiebliche Druckeinheiten mit ange hängten Elektrodenbrücken verwendet.
Um den Abstand der Druckeinheiten nicht dauernd ändern zu müssen, hat man sich schon dadurch gehol fen, dass man nur Matten mit bestimmten Stababstän den, beispielsweise 50, 75, 100 und 150 mm, herstellte. Diese Beschränkung auf Matten mit festen Stababstän den hat den Nachteil, dass die Forderungen der Praxis nicht immer erfüllt werden konnten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die ge schilderten Nachteile zu beseitigen und eine Schweiss- maschine zu schaffen, auf der z. B. Matten hergestellt werden können, deren Längsstäbe jeden gewünschten Abstand voneinander haben, wobei die Abstände auto matisch völlig gleich, die Elektroden bzw. die Längsstab- e:inführungen also immer äquidistant sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so ausgebildet ist, dass die in Gleitschienen des Bal- kens geführten Elemente an einer mit mehreren Gelenk gruppen versehenen Scherenkonstruktion aus gleich langen Armen :angeordnet sind, die mit einer ihrer Ge lenkgruppen am Balken parallel zur Führung der Ele mente geführt ist.
Hierdurch wird erreicht, dass die Verstellung eines Abstandes ohne zusätzlichen Aufwand die Verstellung aller anderen Abstände um das gleiche Mass zur Folge hat, so dass mit geringstem Aufwand schlagartig und exakt verstellt werden kann. Mit Vorteil werden dabei die Elektroden und die Längsstabeinführungen je durch eine entsprechende Scherenkonstruktion synchron ver stellt.
Bei .einer bevorzugten Ausführungsform sind die Gelenkbolzen einer mittleren. Gelenkgruppe der Scheren konstruktion in einem Längsschlitz des Balkens geführt und tragen zentrale Ausnehmungen zur Aufnahme von Haltebolzen für die Halterungselemente. Der Balken kann oberhalb des Längsschlitzes eine obere Gleit schiene und unterhalb desselben eine untere Gleit schiene tragen, die eine schwalbenschwanzförmige Füh rung für die Halterungselemente bilden. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die Halterungseiemente nur parallel verschieblich sind und in einfachster Weise an den mittleren Gelenken befestigt werden können.
Die .Scherenkonstruktion ist zweckmässig aus den Hebeln, den die mittleren Gelenkbolzen umgebenden Augen, den oberen und unteren Gelenkbolzen, den oberen und unteren Augen zwischen einem vorderen und einem rückwärtigen Teil des Balkens angeordnet.
Durch diese Zweiteilung des Balkens kann die Scheren- anordnung geschützt und unabhängig von den Führun- gen der Halterung selemente in den Gleitschienen ein seitliches Ausweichen noch zusätzlich verhindert wer den.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Aus- führungsbeispieles mit Hilfe der Zeichnung näher erläu tert. Es zeigen: Fg. 1 den Ausschnitt eines Schweissbalkens in An sicht mit Antriebsvorrichtung und vier Druckeinheiten; Fig. 2 das gleiche wie Fig. 1, jedoch mit sechs Druckeinheiten und einem zum Teil ausgeschnittenen Schweissbalken; Fig. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung längs der Linie I-I in Fig. 1 mit Antriebsvorrichtung in An sicht.
In den Fig. 1 und 2 ist mit Ausnahme des Aus schnittes A eine Ansicht eines zweigeteilten Schweiss- balkens dargestellt. Die nicht gezeigten Balkenauflager spielen nur eine untergeordnete Rolle. Am Schweissbal- ken 1 sind eine obere Gleitschiene 2 und eine untere Gleitschiene 3 befestigt, die zur Führung der Druckein heiten 4 schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind. Der in ein Vorderteil 1' und ein rückwärtiges Teil 1" geglie derte Schweissbalken weist einen Vertikalschlitz 22 auf, wie aus Fig. 3 zu erkennen ist.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, ist sowohl der vordere Teil 1' als auch der rückwärtige Teil 1" des Schweiss- balkens von einem Längsschlitz 16 durchsetzt, der sich zwischen der oberen Gleitschiene 2 und der unteren Gleitschiene 3 fortsetzt. Die Druckeinheiten 4 mit den daran befestigten Schweissbrücken 5 weisen einen Hal tebolzen 6 auf, der in einem Gelenkbolzen 7 geführt ist. Der Gelenkbolzen 7 ist mit seinem Vorderteil zwischen den Gleitschienen 2, 3 sowie im Schlitz des vorderen Schweissbalkenteils 1' und mit seinem rückwärtigen Teil im Längsschlitz des rückwärtigen Schweissbalkenteils 1" gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Gleit- leisten oder -fetter geführt.
Gleichzeitig ist der Gelenk bolzen 7 Zapfen der mittleren Gelenke der Scherenkon struktion, die aus den Hebelarmen 8, den mittleren Augen 15, den oberen Gelenkbolzen 18, den unteren Gelenkbolzen 19, den oberen Augen 20 und den unteren Augen 21 besteht. Diese Scherenkonstruktion liegt zwi schen dem vorderen und rückwärtigen Teil des Schweissbalkens geschützt. Auf dem Schweissbalken ist beispielsweise auf einer Platte 23, die durch eine Kon sole 24 gestützt ist, ein Motor 12 angeordnet, der eine Schnecke 11 treibt. Die Schnecke 11 arbeitet mit einer Gewindespindel 10 zusammen, die entweder direkt durch die Schnecke gehoben und gesenkt wird oder durch die Schnecke gedreht und in einer Mutter 25 ge hoben und gesenkt wird.
An einer Druckeinheit 4 ist ein Massstab 14 ange lenkt, dessen Skala von dem Lot auf die Mittelachse des Haltebolzens 6 der Druckeinrichtung zu zählen beginnt. Die Befestigung kann verschwenkbar ausgebildet sein, um den Massstab nach Wunsch abklappen zu können. Abgelesen wird an einem Zeiger 26 der benachbarten Druckeinrichtung.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Entsprechend der Zahl der Längsstäbe einer Gitter matte wird die Zahl der notwendigen Druckeinheiten 4 ermittelt. Mit einer Druckeinheit werden im allgemeinen zwei Längsstäbe mit einem Querstab verschweisst, so dass in der Regel bei Verwendung von Schweissbrücken in den Druckeinrichtungen eine gerade Anzahl von Längsstäben vorhanden ist. Soll eine ungerade Zahl von Längsstäben vorhanden sein, so wird entweder eine Elektrode blindgeschaltet oder die ganze Brücke wird durch eine Einzelelektrode ersetzt.
Zur Einstellung der Abstände a bzw. b, die gleich dem doppelten Stabab stand c sind, wird der Motor 12 in Betrieb gesetzt und verschiebt die Spindel 10, die an einem mit 13 bezeich neten oberen Eckpunkt, und zwar vorzugsweise an einem der Gelenkbolzen 18 angreift. Hierdurch wird die Scherenkonstruktion und mit ihr der Gelenkbolzen 7 horizontal verschoben. Die Druckeinheiten 4 machen diese Bewegung, geführt auf den Gleitschienen 2, 3, zu folge ihrer Festlegung mit den Haltebolzen 6 in den Ausnehmungen 17 der Gelenkbolzen 7 mit.
Die Druckeinheiten 4 können nach Wunsch abge nommen und eingehängt werden. Das eingestellte Mass a bzw. b, das durchgehend gleich ist, kann jederzeit am Massstab 14 abgelesen werden.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung kann statt zur Halterung der Elektroden 5, wie im Ausschnitt A in Fig. 2 dargestellt, zur Halterung von Längsstabein führungen 27 ausgebildet sein.
Die Gitterschweissmaschine ist dann mit mehreren hintereinander angeordneten Einstellvorrichtungen ver sehen, wobei abwechselnd die eine Vorrichtung zur Hal terung der Elektroden 5 und die folgende zur Halterung der Längsstabeinführungen 27 dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes von Ele menten einer Gitterschweissmaschine, die an einem Bal ken verschiebbar angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Gleitschienen (2, 3) des Balkens (1) geführten Elemente (4, 27) an einer mit mehreren Ge lenkgruppen (18, 20; 7, 15; 19, 21) versehenen Scheren konstruktion aus gleich langen Armen (8) angeordnet sind, die mit einer ihrer Gelenkgruppen (7, 15) am Bal ken parallel zur Führung .der Elemente geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die in den Gleitschienen (2, 3) des Balkens (1) geführten Elemente (4) zur Halterung der Elektroden (5) ausgebildet sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die in den Gleitschienen (2, 3) des Balkens (1) geführten Elemente als Längsstabeinführun gen (27) ausgebildet sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass die Gelenkbolzen (7) einer Gelenkgruppe (7, 15) der Scherenkonstruktion (8; 18, 20; 7, 15; 19, 21) in einem Längsschlitz (16) des Balkens (1) geführt sind und zentrale Ausnehmungen (17) zur Aufnahme von Haltebolzen (6) aufweisen, welche die Halterungselemente (4, 27) tragen. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass der Balken (1) oberhalb des Längsschlitzes (16) eine obere Gleitschiene (2) und un terhalb des Längsschlitzes (16) eine untere Gleitschiene (3) trägt, die zusammen eine schwalbenschwanzförmige Führung für die Halterungselemente (4, 27) bilden. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scherenkonstruktion aus Hebeln (8), mittleren Gelenkbolzen (7) und diese umgebenden Augen (15), oberen Gelenkbolzen (18), unteren Gelenk bolzen (19), oberen Augen (20) und unteren Augen (21) besteht und zwischen einem vorderen Teil (1') und einem rückwärtigen Teil (1") des Balkens in einem Ver tikalschlitz (22) desselben angeordnet ist. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass im vorder- und rückwärtigen Teil (1', 1") des Balkens (1) ein Längsschlitz (16) vorhanden ist und die mittleren Gelenkbolzen (7) in beiden Längs schlitzen geführt sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem oberen Eckpunkt (13) der Scherenkonstruktion, in Balkenmitte, ein Ende einer Gewindespindel (10) drehbar gelagert ist und das andere Ende der Spindel mit einer darüberliegenden, angetrie benen Schnecke (11) zusammenarbeitet. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Motor (12) mit der von ihm an getriebenen Schnecke (11) auf dem Balken (1) horizontal verschiebbar angeordnet ist. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass an einem der Halterungsele- mente (4, 27) ein Massstab (14) angeordnet ist, der mit einem auf einem benachbarten Halterungselement (4, 27) angeordneten Zeiger (26) zusammenarbeitet. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass der Massstab (14) an einem der Hal terungselemente (4, 27) angelenkt ist.
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