CH436084A - Vorrichtung zum selbsttätigen Abnehmen von Formlingen, wie Ziegeln oder dergleichen keramischen Erzeugnissen, von Revolverpressen, insbesondere Dachziegelpressen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Abnehmen von Formlingen, wie Ziegeln oder dergleichen keramischen Erzeugnissen, von Revolverpressen, insbesondere Dachziegelpressen

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CH436084A
CH436084A CH1411164A CH1411164A CH436084A CH 436084 A CH436084 A CH 436084A CH 1411164 A CH1411164 A CH 1411164A CH 1411164 A CH1411164 A CH 1411164A CH 436084 A CH436084 A CH 436084A
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CH1411164A
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Christian Ludowici Michael
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/10Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum
    • B28B5/12Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum intermittently rotated

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Description


  Vorrichtung zum     selbsttätigen    Abnehmen     Formlingen,        wie    Ziegeln oder dergleichen  keramischen Erzeugnissen, von Revolverpressen, insbesondere     I)achziegelpressen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbst  tätigen Abnehmen von Formlingen von Revolverpres  sen, insbesondere     Dachziegelpressen,    bei welcher von  einer Fördereinrichtung zugeführte Trockenunterlagen  jeweils einzeln mittels einer beweglichen, schwenkbar  gelagerten Klappe gegen den abzunehmenden     Formling     angelegt werden,

   der von der Klappe nach dem Ablösen  von der Pressform     zusammen    mit der Trockenunterlage  zwecks Abtransports auf     einer    zweiten Fördereinrich  tung abgelegt wird.  



  Bei Revolverpressen, insbesondere     Dachziegelpres-          sen,    sind Vorrichtungen bekannt, welche die     Formlinge     automatisch von der Pressform abnehmen und auf einer  Fördereinrichtung ablegen, welche die     Formlinge        ab-          transportiert.    Diese     Vorrichtungen    umfassen im wesent  lichen eine an der Presse angebrachte schwenkbare  Klappe, welche die zugeführten Trockenunterlagen je  weils einzeln an den .abzunehmenden Formling heran  bringt und die Trockenunterlage zusammen mit dem  Formling ablegt, sowie je eine separate,

   die Trockenun  terlagen für die Formlinge zuführende und die     Form-          linge    abtransportierende Einrichtung. Die schwenkbar  am     Pressengestell    gelagerte Klappe ist kraftschlüssig mit  dem     Pressenantrieb    gekuppelt, die Zu- und     Abtrans-          port-Einrichtungen    sind jeweils als getrennte Einheiten  ausgebildet.  



  Da die Klappe am     Pressenständer    um eine feste hori  zontale Achse schwenkbar gelagert ist, tritt bei den be  kannten Vorrichtungen der Nachteil auf, dass alle Er  schütterungen der Presse, die nicht unerheblich sind,  auf die Klappe übertragen werden, was eine unsichere  Lage der Trockenunterlage auf der     Klappe    zur Folge  hat.

   Hinzu kommt,     dass    bei Störungen beim Betrieb der  Presse der Ausbau :derjenigen Teile der Vorrichtungen  - d. h. der An- und Abtransport-Einrichtungen sowie       gegebenenfalls    der Klappe -     verhälfinismässigzeitraubend     ist, so dass     erhebliche        Stiirungen    und längere Betriebs  unterbrechungen in Kauf genommen werden müssen.  



  Die bereits bekannten     Klappen    selbst haben aber  auch noch einen     beträchtlichen    technischen Nachteil,    weil diese jeweils eine reine Schwenkbewegung um einen       ortsfesten    Drehpunkt ausführen, so dass während des  Abnahmevorganges eines     Formlings        die    Trockenunter  lage von der Klappe gegenüber der Abnahmestelle des       Formlings    um einen gewissen Betrag verschoben     wird.     Dies hat zur Folge, dass der Formling nicht exakt an der  gewünschten Stelle auf der Trockenunterlage zu     liegen     kommt oder mitunter überhaupt nur nach teilweise auf  der Trockenunterlage     aufliegt,

      was insbesondere dann  der Fall ist, wenn er sich, was öfters vorkommt, erst  dann aus der Arbeitsform löst, wenn sich die Klappe  mit der darauf liegenden Trockenunterlage im Zuge       ihrer        Schwenkbewegung    bereits wieder von dem in der  Arbeitsform festhaftenden Formling     entfernt    hat.  



  Eine rein     lineare,    vertikale Bewegung der     Klappe,     die hier Abhilfe     schaffen    würde, ist     in    den meisten Fäl  len     nicht    möglich, da die     durchweb    in Frage kommenden  Pressen eine im allgemeinen     5-seitige    Revolvertrommel  aufweisen, so dass die     jeweilige    Arbeitsform in der dem  Abnahmevorgang     entsprechenden    Stellung einen     Winkel     mit der Horizontalen     einschliesst.     



  Ziel der Erfindung ist es, eine Abnahmevorrichtung  der erwähnten     Art    zu schaffen, welche die     angeführten     Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermeidet und  auch an bereits     vorhandene        Pressen    nachträglich ohne  grosse Mühe oder Änderungen angebaut werden     kann.     Zu diesem Zweck ist bei der Vorrichtung     gemäss    der       Erfindung    die     Klappe    zusammen     mit    ihrer Antriebsvor  richtung zu einer     selbständigen,

      mit der Presse     verbind-          baren    und dieser zugeordneten Baueinheit zusammenge  fasst und die     Klappantriebsvorrichtung    mit dem Antrieb  der Presse lösbar gekuppelt.  



  In den Figuren 1     bis    4 der Zeichnung ist der Ge  genstand der     Erfindung    anhand eines bevorzugten Aus  führungsbeispiels dargestellt, welches nachstehend     im          einzelnen    beschrieben     ist.    Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäss  der Erfindung in schematischer Darstellung;       Fig.    2 eine Ansicht der     Vorrichtung    nach     Fig.    1 in  Richtung der Abnehmerseite der Presse;

             Fig.    3     Vorrichtung    nach     Fig.    1     in    einer Teildarstel  lung zur Veranschaulichung der einzelnen Phasen des  Bewegungsablaufes der Klappe währenddes Abnahme  vorganges und       Fig.4    die Klappe der Vorrichtung nach     Fig.    1 in  einer Einzeldarstellung in einer Seitenansicht in einem  anderen Massstab.  



  Die Revolverpresse 11 zur Herstellung von Dach  ziegel-Rohlingen weist     zwischen    den beiden Ständern  12 eine die fünf     Pressformen    13 tragende Revolvertrom  mel 14 auf, welche auf der drehbar gelagerten Achse  15 sitzt.  



       Der    auf der     Press-        bzw.    Arbeitsform 13     befindliche     Formling 16 wird in der Abnahmestellung (vgl.     Fig.    2)  mittels der Klappe 17, auf der ein Trockenrahmen 18  liegt, abgenommen.

   Es hat sich als zweckmässig erwie  sen, wenn die die schwenkbare Klappe 17     enthaltende          Baueinheit    auch noch eine Transporteinrichtung für die  abgenommenen, auf den Trockenunterlagen aufliegen  den     Formlinge    16, sowie gegebenenfalls eine an sich be  kannte Abtransport-Einrichtung für die Trockenrahmen       umfasst,    die     vorteilhafterweise    beide zusammen vom  Antrieb .der Klappe 17 gemeinsam angetrieben sind.  



  Die Klappe 17, deren spezielle Ausgestaltung insbe  sondere aus     Fig.    4 ersichtlich ist, wird von den Hebel  armen 19, 20 eines     linearen        Viergelenk-Getriebes    ge  tragen und     bewegt.    Dadurch werden     die    durch eine  reine     Schwenkbewegung    der Klappe bei den bekannten       Vorrichtungen    bedingten Nachteile     vermieden,    da die  Klappe 17     beim    Abnehmen eines     Formlings    16 eine zu  sammengesetzte Dreh- und     lineare        Verschiebebewegung     von der Revolvertrommel der Presse fort ausführt.

   Das       Viergelenk-Getriebe    weist zwei     unterschiedlich    lange, je  weils an der Klappe 17 und an     oratfesten    Drehpunkten  24, 25     angelenkte    Hebelarme 19, 20 auf, von denen zu  mindest einer mittels eines vorzugsweise verstellbaren,       elastisch        abgefederten        Kurbel-    oder     Exzentertriebes    mit  einer kontinuierlich angetriebenen Welle gekuppelt ist.  



  Die Hebelarme 19 und 20 sind paarweise beider  seits der Klappe 17 mit einem Ende an den Lagerzapfen  21 bzw. 22     angelenkt;    das andere Ende der Hebelarme  20 ist auf den .an einem Gestell 23 ortsfest angeordne  ten Lagerzapfen 24 gelagert, während das andere Ende  der Hebelarme 19 auf den Enden einer im Gestell 23  gelagerten Welle 24 sitzt.     Die    Anordnung ist     derart,    dass  die Hebelpaare 19 bzw. 20, die an .den     Seitenflächen     der Klappe 17     anliegen,    eine stabile Führung der Klappe  17     gewährleisten.     



  Auf der Welle 25     mit    den Hebelarmen 19 sitzt der  Hebelarm 26, der über ein Hebelgetriebe 27 mit dem  Hebelarm 28 verbunden     ist,    an dessen freiem Ende sich  eine Laufrolle 29 befindet, die auf der Kurvenbahn 30  der     Nockenscheibe    31     aufliegt,    welche auf der konti  nuierlich angetriebenen Welle 32 sitzt.  



  Das die Klappe 17 sowie ihre Trag- und     Antriebs-          erlemente        enthaltende        Gestell    23 bildet eine     selbständige     Baueinheit. Sie     umfasst    ein im einzelnen nicht weiter  dargestelltes Gestell, in das noch eine Transportein  richtung 33 für die mit     Formlingen    16 belegten Trocken  rahmen 18 eingebaut ist. Diese     Transporteinrichtung    33  besteht     vorzugsweise    aus     endlosen,    um     Umlenkscheiben     34 geführten     Keilriemen    35 oder dgl.  



  Die Zuführung der Trockenrahmen 18 zu der       Klappe    17 erfolgt mittels der     Zuführvorrichtung    36, die  aus einem     Schlitten    37 besteht, welcher beidseitig auf  Führungsschienen 38 hin und her     beweglich    geführt ist.  An dem Schlitten 37 sind beiderseits je eine mit einem    Schlitz 39 versehene Lasche 40 angeordnet, in welchen  je ein an den Ketten 41 sitzender Zapfen 42     eingreift.     Die über     Kettenräder    42 verlaufenden Ketten 41, die  paarweise zu beiden Seiten der Vorrichtung angeordnet  sind, bewirken eine lineare Hin- und     Herbewegung    der  Zapfen 42, wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist.

   Der Antrieb  des Schlittens 37 über die Ketten 41, wie auch der An  trieb der Transporteinrichtung 33, sind mit der Welle  32 gekuppelt.  



  Das Gestell 23 der beschriebenen Baueinheit ist mit  den     Pressenständern    12 lösbar verbunden.  



  Der Antrieb der Welle 32 folgt z. B. über einen Ket  tentrieb 43, der von der     Exzenterwelle    44 der Presse an  getrieben wird. Zwischen der Welle des unteren Ketten  rades 45 des Kettentriebes 43 und der ortsfest gelager  ten Hilfswelle 46 ist eine Sicherheitskupplung 47 ein  geschaltet. Die Sicherheitskupplung 47 ist derart ausge  bildet, dass bei einem     Rückwärtslauf    der     Pressenwelle     die Klappe 16 in     die    unterste von der Arbeitsform 13  am weitesten entfernte Stellung     zurückgeführt    wird und  dort so lange stehenbleibt, bis die Presse wieder in der  richtigen Drehrichtung läuft.  



  Um einen einfachen     Aujsb:au        des        Gestells    23 zu er  möglichen, ist zwischen der     Hilfs-    bzw. Zwischenwelle  46 und der Hauptantriebswelle 32 eine Trennkupplung  48 angeordnet, deren     überwurfflansch    49 mit einem bei       eingerückter    Kupplung in eine     Bohrung    50 im Innen  flansch 51     einrastenden        Stift    52 ausgerüstet ist.  



  Dem Schlitten 37 des Gestells 23 werden die     Trok-          kenrahmen    18 von einer Fördereinrichtung 53 zuge  führt, während die von der     Transporteinrichtung    33 zu  rückgeführten und beladenen Trockenrahmen 18 mit  tels der Fördereinrichtung 54 abtransportiert werden.       Sind    die Transporteinrichtungen 53 und 54 fest instal  liert, so sind diese in ihrem vorderen Teil, um einen  einfachen Ausbau der Baueinheit 20 zu ermöglichen.,  jeweils nach oben aufklappbar.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet in fol  gender Weise: Von dem Förderband 53 werden die lee  ren Trockenrahmen 18 in der aus     Fig.    1     ersichtlichen     Weise jeweils     einzeln    auf den     Schlitten    37 aufgelegt. Der       Schlitten    37 bringt den auf ihm befindlichen Rahmen  18 auf die Klappe 17, die sich hierbei zunächst in einer  etwas tieferen aus der in     Fig.    1 dargestellten Stellung  befindet.

   Die Klappe 17 nimmt den     Trockenrahmen    18  von unten her auf und führt ihn in der aus     Fig.    3 er  sichtlichen Weise nach oben, bis er an dem noch an der  Arbeitsform 13 haftenden     Formling    16     anliegt.    Wäh  rend der     Klappenbewegung        wird    der Trockenrahmen  18 mittels einer     Spannvorrichtung    55     (Fig.4)    auf der  Klappe 17 fixiert. Sobald der Trockenrahmen 18 an  dem     Formling    16 zur Anlage kommt, wird der     Form-          ling    16 von der Press- bzw.

   Arbeitsform 13 beispiels  weise pneumatisch abgeworfen, so dass er auf den     Trok-          kenrahmen    18 zu liegen kommt. Hierauf bewegt sich  die     Klappe    17 wieder nach unten.  



  Die     Bewegung    der Klappe 17 setzt sich aus einer       Drehbewegung    und einer     linearen-vertikalen    Verschiebe  bewegung zusammen. Bei ihrer Abwärtsbewegung legt       ,die    Klappe 17 den auf ihr befindlichen, mit dem Form  ling 16 beladenen     Trockenrahmen    18 auf der     Transport-          einrichtung    33 ab, die den     Trockenrahmen    18 zusam  men     mit,

  dem    Formling 16 in der     bereits        beschriebenen     Weise     abtransportiert.        Während    des     Absetzens    des       Trockenrahmens    18 wird     die        Spannvorrichtung    55 an  der     Klappe    17     gelöst.     



  Die Drehpunkte 24 und 25 der Hebelarme 19 und      20 liegen auf der Abnehmerseite der Presse weit von  dieser nach aussen. Damit wird erreicht,     .dass    die Ge  lenke nicht von dem von der Arbeitsform 13 herabfal  lenden Tonabfall verunreinigt werden.  



  Schliesslich ist es noch zweckmässig, wenn die Bau  einheit eine von der Antriebsvorrichtung der Klappe 17       gesteuerte    Spannvorrichtung 55 für den jeweils auf der  Klappe 17 liegenden Trockenrahmen 18 umfasst, wo  durch gewährleistet ist,     dass    der     Trockenrahmen    18  während des     Abnahmevorganges    fest auf der Klappe 17  fixiert ist. Die Spannvorrichtung 55 an der Klappe 17       (Fig.    4) besteht aus einem hin- und     herbeweglichen    An  schlag 56, der mit einem pneumatischen Zylinder 57  verbunden ist, dem     Druckluft    zugeführt wird.

   Die Steue  rung des     Druckluftzylinders    57 erfolgt mittels eines  pneumatischen Ventils, das von dem Antriebsgestänge  der Vorrichtung gesteuert wird. Selbstverständlich     liesse     sich für die Steuerung des Ventils in Abhängigkeit von  der Bewegung .der Klappe 17 auch jede andere Möglich  keit vorsehen. Der Arbeitszylinder 57 ist vorzugsweise  unterhalb der     Auflagefläche    .der Klappe 17 angeordnet.  



  Um den Hub der Klappe 17 verstellen zu können,  ist das Antriebsgestänge veränderlich.     Gleichzeitig    ist in  ihm ein federndes Glied eingebaut, welches verhütet,  dass bei einer übermässigen auf die Klappe 17 ausgeüb  ten     Druckkraft    eine Beschädigung des Antriebsgestän  ges oder der Klappe selbst auftritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum selbsttätigen Abnehmen von Formlingen von Revolverpressen, insbesondere Dach ziegelpressen, bei welcher von einer Fördereinrichtung zugeführte Trockenunterlagen jeweils einzeln mittels einer beweglichen, schwenkbar gelagerten Klappe gegen den abzunehmenden Formling angelegt werden, der von der Klappe nach dem Ablösen von der Pressform zu sammen mit der Trockenunterlage zwecks Abtransports auf einer zweiten Fördereinrichtung abgelegt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Klappe zusammen mit ihrer Antriebsvorrichtung zu einer selbständigen,
    mit der Presse verbindbaren und dieser zugeordneten Bau einheit zusammengefasst ist, und die Klappenantriebs- vorrichtung mit dem Antrieb der Presse lösbar gekup pelt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Baueinheit eine Fördereinrich tung für den Abtransport der abgenommenen, auf den Trockenunterlagen aufliegenden Formlinge, sowie ge gebenenfalls eine Fördereinrichtung für die Zuführung der Trockenrahmen umfasst, welche von der Klappen antriebsvorrichtung aus angetrieben sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die schwenkbare Klappe derart ge lagert und bzw. oder geführt ist, dass sie beim Abneh men eines Formlings eine zusammengesetzte Dreh- und lineare Verschiebebewegung von einer Revolvertrom-, mel der Presse fort ausführt. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Antriebsvorrichtung der Klappe zumindest ein lineares Viergelenkgetriebe umfasst, wel ches zwei unterschiedlich lange, jeweils an der Klappe und an ortsfesten Drehpunkten angelenkte Hebelarme aufweist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zumindest einer der Hebelarme des Viergelenkgetriebes mittels eines, vorzugsweise verstell baren, elastisch abgefederten Kurbel- oder Exzentertrie- bes mit einer kontinuierlich angetriebenen Welle ge kuppelt ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung der Klappe aus zwei gleichen, seitlich der Klappe angeordneten Viergelenkgetrieben besteht. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die ortsfesten Drehpunkte der aasge- lenkten Hebelarme ausserhalb des Abwurfbereichs der Arbeitsform angeordnet sind. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein mit dem Viergelenkgetriebe ver bundener Hebelarm mittels eines Hebelgestänges und eines Abtastelementies mit der Kurvenbahn eines auf der Antriebswelle sitzenden umlaufenden Nockens gekup pelt ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung .der Klappe mit dem Antrieb der Presse mittels einer Transmission unter Zwischenschaltung einer Sicherheits- und bzw. oder einer überholkupplung verbunden ist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen den an der Presse befind lichen Antriebsteilen der Antriebswelle der Baueinheit an der Trennstelle eine trennbare Schaltkupplung an geordnet ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass an der Klappe für die auf ihr liegen den Trockenrahmen eine von der Antriebsvorrichtung der Klappe gesteuerte Spannvorrichtung angeordnet ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Trockenrahmen- Spannvorrichtung mittels eines oder mehrerer pneuma tischer oder hydraulischer Zylinder erfolgt, welche von einem Ventil gesteuert werden, das von einem Hebel arm bei dessen Bewegung betätigt wird.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fördereinrichtung für das Zu führen der Trockenunterlagen einen beidseitig angetrie benen, auf zwei Führungsschienen geführten Schlitten aufweist.
CH1411164A 1963-02-01 1964-10-29 Vorrichtung zum selbsttätigen Abnehmen von Formlingen, wie Ziegeln oder dergleichen keramischen Erzeugnissen, von Revolverpressen, insbesondere Dachziegelpressen CH436084A (de)

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