DE3044060C2 - Vorrichtung zum Entfleischen von Häuten - Google Patents

Vorrichtung zum Entfleischen von Häuten

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DE3044060C2
DE3044060C2 DE3044060A DE3044060A DE3044060C2 DE 3044060 C2 DE3044060 C2 DE 3044060C2 DE 3044060 A DE3044060 A DE 3044060A DE 3044060 A DE3044060 A DE 3044060A DE 3044060 C2 DE3044060 C2 DE 3044060C2
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    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfleischen von Häuten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim Entfleischen werden von der Fleischseite der Haut insbesondere Fetteile, die für die weitere Verarbeitung bei der Lederherstellung nicht mehr erwünscht sind, entfernt. Die zum Entfleischen bestimmten Häute befinden sich im aufgequollenen Zustand. Daher beträgt das Gewicht einer einzelnen Haut bei einigen Sorten, z. B. bei Rindshäuten, 50 kg und mehr. Da die Oberfläche solcher Häute meist sehr schlüpfrig ist, ist die Handhabung solcher Häute sehr anstrengend. Das Entfleischen wird bis jetzt im allgemeinen auf einer Maschine durchgeführt, die aus Messerwalze, Andrückwalzen und schwenkbarer Auflagewalze besteht. Bei der Arbeit auf dieser Maschine legt der Maschinenbediener die Haut mit ihrem Längenmittelteil auf die Auflagewalze, die dann mechanisch in die geschlossene Stellung gebracht wird. In dieser Stellung beginnt die sich drehende Messerwalze die unerwünschten Fett- und anderen Teile von der Hautfleischseite abzuschneiden. Auf diese Weise wird die erste Hälfte der Haut bearbeitet. Gleichzeitig beginnt die Auflagewalze gemeinsam mit Andrückwalzen, die Haut aus der Maschine herauszuschieben. Nachdem die ganze Haut die Maschine verlassen hat, wendet der Bediener die Haut um und legt sie wieder in die Maschine, die auf die gleiche Weise die zweite Hälfte der Haut bearbeitet Dieser Bearbeitungsvorgang- ist sehr langwierig und insbesondere hinsichtlich der schweren manuellen Arbeit sehr anstrengend.
Durch die DE-OS 23 37 697 ist bereits eine Vorrichtung zum Entfleischen von Häuten bekannt, die aus zwei
ίο durch eine Transportbrücke verbundenen Stationen besteht An dem hinteren Ende der Transportbrücke ist durch eine Austrittsrutsche die erste Entfleischstation angeschlossen, während die zweite Entfleischstation an das Abführband angeschlossen ist Beide Stationen bestehen aus der oben beschriebenen Entfleischmaschine. In die erste Entfleischstation legt der Maschinenbediener von Hand die Haut so ein, daß die erste Hälfte derselben bearbeitet wird und diese über die Austrittsrutsche auf die Transportbrücke fällt Durch die Trans- portbrücke wird dann die Haut in die zweite Entfleischstation gebracht, wo die zweite Hälfte derselben bearbeitet wird, wonach die Haut über die Austrittsrutsche auf das Abführband fällt. Durch diese Lösung wird das anstrengende manuelle Wenden von Häuten und ihr wiederholtes Einführen in die Maschine vermieden und ihr endgültiges Ablegen bzw. Stapeln erleichtert Der Nachteil vier auf diese Art gestalteten Anlage besteht darin, daß zu ihrem Aufbau zwei verhältnismäßig aufwendige Entfleischmaschinen erforderlich sind, wobei im Falle einer Störung bei der einen Maschine die ganze Anlage außer Betrieb gesetzt werden muß. Dadurch wird der eigentliche technologische Vorgang der Vorbereitung der Blöße für weitere Bearbeitungen und die kontinuierliche Beschickung der nachfolgenden Arbeitsstellen bei der Lederherstellung beeinträchtigt. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß der Maschinenbediener die Schließbewegung der Auflagewalzen von beiden Entfleischstationen steuern muß. Dies stellt wegen der verhältnismäßig großen Abmessungen der ganzen Anlage sehr große Ansprüche an die Aufmerksamkeit des Bedieners. Deshalb ist diese Anlage mit einem Zeitsteuerglied ausgestattet, das den Augenblick des Schließens der Auflagewalze der ersten Entfleischstation feststellt und die Auflagewalze der zweiten Entfleischstation nach einer im voraus eingestellten Verzögerung selbsttätig zuschließt. Die zu bearbeitenden Häute sind jedoch von sehr unterschiedlichen Abmessungen. Darüber hinaus kommt es zu verschiedenen Zeitabweichungen, insbesondere beim Überfallen der Haut auf die Austrittsrutsche der ersten Entfleischstation. Dies hat zur Folge, daß die Auflagewalze der zweiten Entfleischstation nicht immer im richtigen Augenblick zuschließt und die zweite Hälfte der Haut infolgedessen fehlerhaft bearbeitet wird. Die Austrittsrutsehe der ersten Entfleischstation erfüllt nicht die Anforderungen für den gesteuerten Austritt der Haut auf die Transportbrücke. Die aufgequollene, schlüpfrige Haut rutscht in manchen Fällen unkontrolliert auf der Austrittsrutsche ab und fällt dann auf die Transportbrücke als ein verschiedenartig verkrümmtes Gebilde von Hautmasse. In solchem Zustand kann die Haut in die zweite Entfleischstation nicht eingeführt werden. Um eine völlige Vernichtung der Haut und eine eventuelle Beschädigung der Messerwalze zu vermeiden, ist es notwendig, die Bewegung der Transportbrücke stillzusetzen. Dadurch wird die Kontinuität des Arbeitsablaufes gestört und die Arbeitsproduktivität gesenkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aus
zwei Entfleischstationen bestehende Vorrichtung so zu gestalten, daß die Bedienung der Vorrichtung wesentlich erleichtert und eine einwandfreie Berrbeitung gesichert wird und daß ein Weiterarbeiten der Vorrichtung mit einer Entfleischstation möglich wird, wenn die andere Entfleischstation defekt ist und repariert wird.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, daß das schwenkbar gestaltete zweite Transportband der Transportbrücke im Falle einer Störung einer der beiden Entfleischstationen mit dem vorderen Ende über das hintere Ende des Abführbandes eingeschwenkt werden kann. Bei einer solchen Gestaltung ist es bis zur Beseitigung der aufgetretenen Störung möglich, Häute in der zweiten betriebsfähigen Entfleischstation zu bearbeiten.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn beide Transportbänder der Transportbrücke und das Abführband auf selbständigen, in einer Führungsbahn in Transportrichtung verfahrbaren Fahrgestellen angeordnet sind. Durch diese Anordnung auf Fahrgestellen ist eine leichte und schnelle Manipulation bei der Umstellung der ganzen Anlage möglich. Ferner ist es vorteilhaft, wenn in den Entfleischstationen quer über den Austrittsrutschen Haltespindeln mit Federblättern vorgesehen sind. Die Federblätter der Haltespindeln regeln das richtige Abrutschen der Häute auf den Austrittsrutschen. Schließlich liegt eine besondere Ausgestaltung darin, auf der Transportbrücke zum Abtasten der Lage der beförderten Haut einen Fühler anzuordnen, der über eine Steuereinheit zur Auswertung der Hautlänge und eine Steuereinheit für den Zeitvorschub der abgetasteten Information an einen Verteiler für Druckmedium zur Steuerung der Schließbewegung der Auflagewalze der zweiten Entfleischstation angeschlossen ist, wodurch die einzelnen Arbeitsvorgänge zuverlässig und zum richtigen Zeitpunkt ablaufen können.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Ausführung zum kontinuierlichen Entfleischen von Häuten auf beiden Entfleischstationen,
Fi g. 2 eine Gesamtansicht dieser Vorrichtung in der Ausführung zurr. Entfleischen von Häuten nur auf einer der beiden Entfleischstationen,
F i g. 3 eine Gesamtansicht der Vorrichtung in der Ausführung zum selbständigen Entfleischen von Häuten auf beiden Entfleischstationen,
F i g. 4 ein Schema der Schaltung des Fühlers.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Entfleischstationen 1, 2 (Fig. 1), die jeweils aus einer Messerwalze 11, 21, zwei Andrückwalzen 12, 13, 22, 23 und einer Auflagewalze 14, 24 bestehen. Die Auflagewalze 14, 24 ist verschwenkbar zwischen einer offenen Stellung zum Einlegen von Häuten k und einer geschlossenen Stellung, in der die eingelegte Haut k an die beiden Andrückwalzen 12,13 oder 22, 23 angedrückt wird. Unter den Auflagewalzen 14,24 der beiden Entfleischstationen 1, 2 ist ein Arbeitstisch 15, 25 vorgesehen, an dessen Ende ein Federkissen 16, 26 angeordnet ist. Der Arbeitstisch 15, 25 ist ebenfalls schwenkbar zwischen einer Betätigungsstellung und einer Arbeitsstellung, in der das Federkis- sen 16,26 die zu bearbeitende Haut k an die Messerwalze 11, 21 andrückt. Im unteren Teil der beiden Entfleischstationen 1, 2 sind Austrittsrutschen 17, 27 angeordnet, die mit Haltespindeln 18, 28 mit Federblättern 19,29 versehen sind. Beide Entfleischstationen 1,2 sind auf erhöhten Podesten 31, 32 aufgestellt, die mit dem Boden 3 der Werkhalle fest verbunden sind und darüber hinaus durch einen Rahmen 33 miteinander verbunden sind. Dabei steht die erste Entfleischstation 1 höher als die zweite Entfleischstation 2. Auf dem Rahmen 33 ist eine Plattform 34 für den Bediener und für die Ausführung eventueller Reparaturen der Entfleischstation 1 angeordnet. Die zum Entfleischen bestimmten Häute k sind auf der Pritsche 35 eines Transportwagens 35, der auf der Plattform 34 steht, gestapelt Auf dem Rahmen 33 sind ferner Platten 36 zum Aufbau einer weiteren Plattform (Fig.2 und 3) für die Bedienung und eine eventuelle Reparatur der zweiten Entfleischstation 2 gelagert
Die Entfleischstationen 1,2 sind durch die Transportbrücke 4 miteinander verbunden. Diese Transportbrükke 4 besteht aus zwei Transportbändern 41, 51, von denen sich das erste Transportband 41 mit seinem vorderen Ende über das hintere Ende des zweiten Transportbandes 51 erstreckt. An dem hinteren Ende des ersten Transportbandes 41 ist die erste Entfleischstation 1 über die Austrittsrutsche 17 angeschlossen, während die zweite Entfleischstation 2 über die Austrittsrutsche 27 an das hintere Ende des Abführbandes 61 angeschlossen ist. Das erste Transportband 41 der Transportbrücke 4 ist auf einem Fahrgestell 40 angebracht. Dieses ist mit seinen Rädern 42 in einer Führungsbahn 37 verfahrbar, die in der Richtung s des technologischen Ablaufes vorgesehen ist. Das zweite Transportband 51 der Transportbrücke 4 ist auf einem Fahrgestell 50 gelagert, das mit seinen Rädern 52 ebenfalls auf der Führungsbahn 37 fahrbar ist. Das Fahrgestell 50 ist mit einem Verstellgetriebe 53 (z. B. hydraulischem Servomotor in Form einer Kolben-Zylinder-Einheit) zum Ausschwenken des zweiten Transportbandes 51 der Transportbrücke 4 in der vertikalen Ebene mit dem vorderen Ende zwischen der Stellung A über der Auflagewalze 24 der zweiten Entfleischstation 2 und der Stellung B (Fig.2) über dem hinteren Ende des Abführbandes 61 versehen. Das zweite Transportband 51 der Transportbrücke 4 kann mittels des Bewegungsgetriebes 53 und durch den Vorschub auf der Führungsbahn 37 auch in die Zwischenstellung C umgestellt werden (F i g. 3). In dieser Zwischenstellung C befindet sich der vordere Rand des Transportbandes 51 in der Stellung für die Abnahme von Häuten k bei Handbedienung der zweiten Entfleischstation 2. Das Abführband 61 ist auf einem Fahrgestell 60 gelagert, das mit seinen Rädern 62 ebenfalls auf der Führungsbahn 37 gelagert ist.
Auf der Transportbrücke 4 ist ein Fühler 7 zum Abtasten der Lage der beförderten Haut k mit einem schwenkbaren Finger 71 vorgesehen. Der Fühler 7 ist über eine Steuereinheit 72 zur Auswertung der Hautlänge und eine Steuereinheit 73 für den Zeitvorschub der abgetasteten Information an einen Verteiler 74 für die Verteilung von Druckmedium zur Steuerung der Schließbewegung der Auflagewalze 24 der zweiten Entfleischstation 2 angeschlossen. Der Verteiler 74 ist zwischen der Quelle 75 vom Druckmedium und der Kolben-Zylinder-Einheit 76 zur Erzeugung der Öffnungsund Schließbewegung der Auflagewalze 24 der zweiten Entfleischstation 2 angeordnet. Die Steuereinheit 73 ist entsprechend der Fördergeschwindigkeit des Förderbandes 51 einstellbar.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Der Bediener steht auf der Plattform 34 und nimmt
5 6
fortlaufend die Häute k von der Pritsche 35 ab. Die Betrieb gesetzt.
abgenommene Haut Ar wirft der Bediener mit der Bei einer Störung der zweiten Entfleischstation 2
Fleischseite nach oben über den Arbeitstisch 15, der sich bleibt der Bediener auf der Plattform 34. Auf der ersten
in der Manipulationsstellung befindet, und über die Auf- Entfleischstation 1 bearbeitet er fortlaufend beide Hälflagewalze, die sich in der geöffneten Stellung der ersten 5 ten von Häuten Ar, über die Austrittsrutsche 17 sendet er
Entfleischstation 1 so befindet, daß mindestens das hin- diese über die Transportbrücke 4 und das Abführband
tere Ende der Haut k auf dem Arbeitstisch 15 liegen- 61 zur weiteren Verarbeitung ab. Die Hilfsplattform, die
bleibt Dann setzt der Bediener durch einen nicht veran- aus Platten 36 zusammengestellt ist, dient dem Repara-
schaulichten Bedienungshebel das Schließgetriebe der turpersonal zum leichteren Zutritt zur zweiten Ent-Auflagewalze zur gleichzeitigen Verschiebung des Ar- to fleischstation 2.
beitstisches 15 mit dem federnden Kissen 16 in die Ar- Bei einer Störung der ersten Entfleischstation 1 wird beitsstellung in Betrieb. Die Auflagewalze 14 drückt so die Bewegung der gesamten Transportbrücke 4 ausgedie Haut k an die beiden sich ständig drehenden An- schaltet und der Bediener nimmt den Platz auf der aus drückwalzen 12, 13 und das federnde Kissen 16 drückt Platten 36 zusammengestellten Hilfsplattform 36 ein. diese gleichzeitig an die sich ständig drehende Messer- 15 Der Bediener nimmt Häute Ar von der anderen Seite von walze 11. Die Messerwalze 11 beginnt dann, in der Rieh- dem Transportwagen 35 ab und bearbeitet fortlaufend tung von der Mitte die erste Hauthälfte k zu bearbeiten, die beiden Hälften derselben auf der zweiten Entfleischwobei die Andrückwalzen 12, 13 gemeinsam mit der station 2. Die bearbeiteten Häute k werden dann durch Auflagewalze 14 gleichzeitig beginnen, die Hautandem den Bediener über die Austrittsrutsche 27 auf das Abnicht bearbeiteten hinteren Ende zu ergreifen und aus 20 führband 61 zur weiteren Bearbeitung abgelegt. Die der ersten Entfleischstation 1 herauszuschieben. Mit Plattform 34 dient dem Reparaturpersonal zum leichtediesem Ende fällt dann die Haut Ar durch ihr eigenes ren Zutritt zur ersten Entfleischstation 1.
Gewicht über die Auflagewalze 14 auf die Austrittsrut- Nach Beseitigung der Störung auf der Entfleischstasche 17. Dabei verhindern die Federblätter 19 der sich tion 1 oder 2 wird das zweite Transportband 51 der drehenden Haltespindel 18 das lose Abrutschen der 25 Transportbrücke 4 zurück in die Stellung A umgestellt Haut Ar, die sich dadurch zuverlässig mit der Narbenseite und die Häute Ar werden wieder kontinuierlich auf den auf das erste Transportband 41 der Transportbrücke 4 beiden Entfleischstationen 1 und 2 bearbeitet,
legt. So bewegt sich die Haut Ar bis zum schwenkbar Zum Entfleischen von einigen Hautsorten, z. B. mit gelagerten Finger 71, der durch die Haut geschwenkt untradionellen Abmessungen und Güteklassen, bei kleiwird und dadurch die Steuereinheit 72 zur Auswertung 30 ner Menge u. ä., ist es vorteilhaft, das zweite Transponder Hautlänge Ar betätigt. Der Finger 71 tastet zuerst die band 51 der Transportbrücke 4 in die Zwischenstellung Lage des vorderen Randes der nicht bearbeiteten Haut- C (F i g. 3) umzustellen. In dieser Anordnung wird der hälften Ar ab. Nach dem Verschieben der ganzen Haut k Fühler 7 zum Abtasten der Lage der beförderten Haut Ar kehrt der schwenkbare Finger 71 in die ursprüngliche ebenfalls außer Tätigkeit gesetzt. Der Bediener der er-Stellung zurück, wodurch die ganze Länge der Haut Ar 35 sten Entfleischstation 1, der auf der Plattform 34 steht, registriert wird. nimmt die Häute Ar von dem Transportwagen 35 ab und Die Haut Ar bewegt sich dann weiter auf dem zweiten bearbeitet die ersten Hälften derselben. Die Häute k Transportband 51, dessen vorderes Ende sich in diesem fallen dann durch die Austrittsrutsche 17 auf die TransFalle in der Stellung A der Transportbrücke 4 befindet, portbrücke 4, wobei sie sich selbsttätig mit der bis jetzt bis diese von oben zwischen die Auflagewalze 24, die in 40 nicht bearbeiteten Hälfte in die Richtung zu der zweiten geöffneter Stellung ist, und die Messerwalze 21 der Entfleischstation 2 umdrehen. Der Bediener steht auf zweiten Entfleischstation 2 herüberzufallen beginnt. In der aus Platten 36 zusammengestellten Hilfsplattform dem Augenblick, in dem sich die ganze nicht bearbeitete und nimmt nur die halbbearbeiteten Häute k von der Hälfte der Haut A' unter der Messerwalze 21 befindet, Transportbrücke 4 ab und legt sie in die zweite Entwird durch die Einwirkung der Steuereinheit 73 für den 45 fleischstation 2 hinein, wo das Entfleischen beendet zeitlichen Vorschub der abgetasteten Information der wird. Die bearbeiteten Häute Ar fallen dann durch die Verteiler 74 vom Druckmedium in die Stellung umge- Austrittsrutsche 27 auf das Transportband 61.
stellt, in der die Kolben-Zylinder- Einheit 76 die Auflage-
walze 24 schließt und der Arbeitstisch 25 in die Arbeits- Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
stellung gebracht wird. Die Messerwalze 21 beginnt die 50
zweite Hälfte der Haut Ar zu bearbeiten. Durch die Aufgabewalze 22, 23 wird dann gemeinsam mit der Auflagewalze 24 die Haut Ar mit dem bearbeiteten Ende aus
der zweiten Entfleischstation 2 ausgeschoben. Die völlig
bearbeitete Haut Ar fällt dann über die Auflagewalze 24 55
auf die Austrittsrutsche 27 und mit Hilfe von Federblättern 29 der Haltespindel 28 legt sie sich mit der Narbenseite nach oben auf das Abführband 61, das die Haut Ar
zur weiteren Verarbeitung bringt.
Im Falle einer Störung der ersten Entfleischstation 1 60
oder der zweiten Entfleischstation 2 wird das zweite
Transportband 51 der Transportbrücke 4 mit dem vorderen Ende des Abführbandes 61 ausgeschwenkt. Bei
diesem Umbau der Vorrichtung wird das Verstellgetriebe 53 auf dem Fahrgestell 50 ausgenutzt Nach Bedarf 65
werden die einzelnen Fahrgestelle 40,50,60 der Bänder
auf der Führungsbahn 37 verschoben. Der Fühler 7 zum
Abtasten der Lage der beförderten Haut Ar wird außer

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Entfleischen von Häuten, bestehend aus zwei Entfleischstationen, die durch eine Transportbrücke miteinander verbunden sind, an deren hinterem Ende eine Austrittsrutsche der ersten Entfleischstation angeschlossen ist, während die zweite Entfleischstation durch eine Austrittsrutsche an dem hinteren Ende eines Abführbandes angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportbrücke (4) aus zwei Transportbändern (41,51) besteht, von denen das erste Transportband (41) mit seinem vorderen Ende das hintere Ende des zweiten Transportbandes (51) überlappt,
und daß das zweite Transportband (51) mit einem Verstellgetriebe (53) zum Ausschwenken des vorderen Endes in vertikaler Ebene zwischen einer Stellung (A) über einer Auflagewalze (24) der zweiten Entfleischstation (2) und einer Stellung (B) über dem hinteren Ende des Abführbandes (61) versehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Transportbänder (41, 51) der Transportbrücke (4) und das Abführband (61) auf selbständigen, in einer Führungsbahn (37) in Transportrichtung (S) verfahrbaren Fahrgestellen (40,50, 60) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Entfleischstationen (1,2) an den Austrittsrutschen (17, 27) Haltespindeln (18, 28) mit Federblättern (19,29) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Transportbrücke (4) ein Fühler (7) zum Abtasten der Lage der beförderten Haut angeordnet ist, der über eine Steuereinheit (72) zur Auswertung der Hautlänge und eine Steuereinheit (73) für den Zeitvorschub der abgetasteten Information an einen Verteiler (74) für Druckmedium zur Steuerung der Schließbewegung der Auflagewalze (24) der zweiten Entfleischstation (2) angeschlossen ist.
DE3044060A 1979-12-07 1980-11-22 Vorrichtung zum Entfleischen von Häuten Expired DE3044060C2 (de)

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DE3044060A1 DE3044060A1 (de) 1981-06-25
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GB (1) GB2067525B (de)
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