CH435640A - Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH435640A
CH435640A CH674965A CH674965A CH435640A CH 435640 A CH435640 A CH 435640A CH 674965 A CH674965 A CH 674965A CH 674965 A CH674965 A CH 674965A CH 435640 A CH435640 A CH 435640A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wall
flanges
elements
strips
cornice
Prior art date
Application number
CH674965A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Tornebohm Hilding Valdemar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tornebohm Hilding Valdemar filed Critical Tornebohm Hilding Valdemar
Priority to CH674965A priority Critical patent/CH435640A/de
Publication of CH435640A publication Critical patent/CH435640A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/82Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Wand für ein Haus, Verfahren zum     Herstellen    der Wand und     Vorrichtung    zur     Durchführung     des Verfahrens    Ein besonderes Problem beim Bauen von Häusern  besteht in der Verbindung der oberen und unteren Enden       vorfabrizierter    Wände, besonders von Trennwänden, mit  dem Boden bzw. der Decke. Das beruht darauf, dass eine  gewisse Toleranz hinsichtlich der Abmessungen der vor  fabrizierten Elemente gegeben sein muss, und dass der  Abstand zwischen Decke und Boden sich ändern kann,  z. B. aufgrund der Veränderungen der Belastung des  Bodens.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Wand aus vor  fabrizierten Elementen, insbesondere eine Trennwand,  durch die diese Schwierigkeiten überwunden werden.  Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstel  len einer solchen Wand und eine Einrichtung zur Durch  führung des Verfahrens.  



  Bekanntlich werden Fuss- und     Simsleisten    an den  Wänden vorgesehen, um den entsprechenden Spalt zu  überdecken und um eine Abdichtung zwischen den  Wandelementen und dem Boden bzw. der Decke zu  schaffen. Durch diese Massnahmen werden die genann  ten Schwierigkeiten jedoch nicht behoben. Auch ist es  bekannt, eine Schiene in einer Nut am Ende eines vor  fabrizierten Elementes vorzusehen und die Schiene ver  tikal in der Nut zum Einstellen der Höhe des Elementes  nahe dessen Oberteils zu verschieben. Durch diese     Art     vorfabriziertes Element ist es natürlich möglich, das Pro  blem der Abstandsveränderung     @    zwischen Boden und  Decke zu lösen gewöhnlich verbleibt jedoch eine sicht  bare Nut nahe der Decke, und diese Nut weist eine vari  ierende Breite auf.

   Mehrere andere Vorschläge wurden  gemacht, um den Spalt am Boden und an der Decke zu  verbergen, die Ausführungen waren jedoch entweder in  der Herstellung oder im Gebrauch zu     kompliziert.     



  Die     erfindungsgemässe    Wand ist dadurch gekenn  zeichnet, dass diese Verbindungselemente aus im wesent  lichen U-förmigen oder zu einem U zusammengesetzten  Leisten bestehen, die mit dem Boden und der Decke  jeweils fest verbunden und von solcher Form sind, dass  sie sich als Fuss- bzw. als     Simsleisten    auf beiden Seiten  der     vorfabrizierten    Wandelemente erstrecken und     hierbei       jeweils den Spalt zwischen den     Stirnseiten    der vorfabri  zierten Elemente und der Decke bzw. dem Boden ab  decken.  



  Beim Einbau solcher     vorfabrizierter    Elemente ist es       vorteilhaft,    ein Verfahren zu verwenden, das     erfindungs-          gemäss    darin besteht, dass im     wesentlichen    U-förmige  oder zu einem U zusammengesetzte, Sims- und     Fuss-          leisten    bildende Leisten an der Decke und dem Boden  befestigt werden, wobei die     Flansche    des U jeweils nach  unten und nach oben gerichtet sind;

   dass das Wandele  ment     anschliessend    mit der Unterkante auf einem     Gleit-          element    nahe     einem    der Flansche der Fussleisten ruhend  angeordnet wird, wobei das obere Ende des Wandelemen  tes gegen die Innenfläche des gegenüberliegenden Flan  sches der     Simsleisten    ruht, und dass das untere Ende  des Wandelementes     schliesslich        seitlich    verschoben wird,  bis es in den     Raum    zwischen den Flanschen der     Fuss-          leisten    eingeführt ist, wonach das Wandelement sich  nach unten bewegt,

   so dass es zwischen den Flanschen  von Sims- und Fussleisten geführt wird.  



  Die Vorrichtung zur Durchführung des     erfindungs-          gemässen    Verfahrens ist gekennzeichnet durch ein Füh  rungselement mit einer im wesentlichen     vertikalen    Füh  rungsfläche und einem Träger mit einer im wesentlichen  horizontalen Führungsfläche, wobei das Führungsele  ment eine vertikale Führungsfläche aufweist, die vertikal  auf einem Träger verschiebbar angebracht ist.  



  Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sol  len nun genauer anhand der Zeichnungen erläutert wer  den, in denen       Fig.    1,     Fig.    2 und     Fig.    3 schaubildliche Ansichten  drei verschiedener Ausführungsformen eines vorfabrizier  ten Wandelementes darstellen, die in einer     erfindungs-          gemässen    Wand verwendet werden können;       Fig.    4 und     Fig.    5 dienen dazu, das Verfahren zum  Errichten einer Wand zu erläutern, wobei     Fig.    4 eine  Seitenansicht und     Fig.    5 eine zugehörige Draufsicht dar  stellt;

         Fig.    6 und 7 sind Seitenansichten und zeigen Teile  der     Fig.    4 in grösserem Massstab;     Fig.    6 zeigt den Ober  teil;     Fig.    7 den Unterteil der Einrichtung;           Fig.    8 ist ein     Vertikalschnitt    durch ein vorfabrizier  tes Wandelement nach dessen     Anbringung,    wobei ein  Zwischenteil     fortgelassen    wurde;  Fis. 9 ist ein Vertikalschnitt durch eine andere Aus  führungsform eines Simses oder einer Leiste zur Befe  stigung eines Wandelementes;

         Fig.    10 ist ein Horizontalschnitt durch eine Abdich  tungsleiste zwischen zwei vorfabrizierten Elementen,  wobei zwei verschiedene relative Lagen der Elemente  dargestellt sind;       Fig.    11 zeigt in Vertikalschnitt und in Seitenansicht,  wie zwei Wandelemente miteinander verbunden sind und  einen rechten Winkel zueinander bilden;       Fig.    12 zeigt - teilweise im Horizontalschnitt   eine entsprechende Draufsicht;       Fig.    13 zeigt in der Draufsicht, wie eine Ecke durch       zwei    Wandelemente gebildet wird;       Fig.    14 zeigt im Vertikalschnitt einen Sims, der ver  schiedene Traghaken trägt;

         Fig.    15 zeigt eine andere Ausführungsform     einer     durch den Sims zu haltenden Trageinrichtung;       Fig.    16 ist eine Seitenansicht des in der     Fig.    14 rechts  gezeigten Traghakens;       Fig.    17 und 18 sind     ein    Vertikalschnitt und eine  Seitenansicht einer Verbindung zwischen zwei benach  barten Simsen, die einander verlängern;

         Fig.    19 und 20 zeigen im Vertikalschnitt eine Ein  richtung zur Durchführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens, wobei     Fig.    19 einen Schnitt     in    grösserer Darstel  lung und unter rechtem Winkel relativ zum Schnitt in       Fig.    20 zeigt.  



       Fig.    21 ist ein Vertikalschnitt durch eine Doppel  wand, die     erfindungsgemäss    hergestellt wurde;       Fig.    22 ist ein Vertikalschnitt durch den     Oberteil     einer abgeänderten Ausführungsform einer     erfindungs-          gemässen    Wand.  



  Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs  formen für die Wand können     als    Trennwände aus vor  fabrizierten Elementen verwandt werden, die grundiert  oder vollständig gestrichen sind. Solche Elemente sind     in     den     Fig.    1, 2 und 3 gezeigt. Die Elemente können eine  geeignete Normgrösse, z. B. 1,0 oder 1,2 Meter in der  Breite besitzen. Das in     Fig.    1 gezeigte Element ist ein  glatter, rechteckiger Block 1, das Element 1 in     Fig.    2  besitzt ein Fenster 2, und das Element -1 in     Fig.    3 besitzt  eine Tür 3, die ein Fenster 4 aufweist.

   Wie in den     Fig.    4,  6 und 7 gezeigt, wird eine Leiste 5 am Boden 7 und eine  Leiste 6 an der Decke 8 befestigt. Die Leiste 5 besitzt  im wesentlichen     U-Form    und ist mit ihrer Rippe 9 am  Boden über Nägel 10 befestigt, wobei die Flansche 11  der Leiste 5 nach oben gerichtet sind. Die Leiste 6 be  sitzt ebenfalls im wesentlichen     U-Form    und ist mit der  Rippe 12 an die Decke über Schrauben 14     befestigt,     wobei die Flansche 15 nach unten zeigen.  



  Die Leisten 5 und 6 werden vor dem Anbringen der  Wandelemente 1 befestigt. Um das Einführen der Ele  mente in die Leisten 5 und 6 zu gewährleisten, wird     ein     stützendes Führungselement 16 auf dem Boden nahe der  Leiste 5 und ein Führungselement 17 mit einer vertika  len     Führungsfläche    nahe der anderen Seite der Leiste 6  an der Decke angeordnet. Das tragende Glied 17 an der  Decke wird genauer mit Bezug auf die     Fig.    19 und 20  beschrieben. Wie in     Fig.    4 gezeigt, wird das Wandele  ment 1 in eine     geneigte    Lage gebracht, wobei die Unter  kante auf dem tragenden Glied 16 ruht und die Ober  kante auf dem     Führungsglied    17.

   Das tragende Glied 16  besitzt eine Anzahl von Schienen 18, wobei deren Ober-    kanten eine gleitende Fläche für die Unterkante des  Wandelementes bilden. Das Element 17 weist eine ver  tikale     Führungsfläche    19 auf. Die Unterkante des Wand  elementes wird nun zur Leiste 5 hin an dem ersten der  vertikalen Flansche der Leiste 5     vorbeigeschoben.    Gleich  zeitig wird der Oberteil des Wandelementes zwischen die  Flansche 15 der Leiste 6 bewegt. Das Wandelement be  wegt sich nach unten, so dass die untere     Stirnseite    durch  die Flansche 11 der Leiste 5 fest eingeschlossen ist.

   Die  Oberkanten der Schienen 18     sind        geringfügig    gegenüber  den Oberkanten der Flansche 11 erhöht, und die Enden  der Schienen 18 reichen über den benachbarten, in     Fig.    7  gezeigten Flansch hinaus und sind bei 20 etwas abgerun  det und erleichtern so die Durchführung der Unterkante       in    die Leiste 5. Die strichpunktierten Linien 21 in den       Fig.    6 und 7 zeigen die Lage des Wandelementes kurz  vor der endgültigen Abwärtsbewegung.

   Die Flansche 15  der Leiste 6 sind so lang, dass die Oberkante des Wand  elementes zwischen ihnen, selbst nach der Abwärtsbewe  gung verbleibt.     In        Fig.    6 ist eine weitere,     strichpunktierte     Linie 22 unterhalb der Oberkante des Wandelementes  gezeigt. Der Abstand 23 zwischen den Linien 21 und 22  ist gleich der Toleranz des Nominalabstandes zwischen  Decke und Fussboden.  



  Die     Fig.    8 und 9 zeigen Einzelheiten der Leisten am  Boden und an der Decke, die den Sims und die     Fuss-          oder    Scheuerleisten bilden. Die Flansche 15 des Simses  besitzen nach innen vorstehende Rippen 24, die die Ab  dichtung und die Abstützung für die Seiten der Wand  elemente darstellen.

   Die Ausführungsform des in     Fig.    8  gezeigten Simses besteht aus einer kontinuierlichen Stahl  schiene, wohingegen     Fig.    9 zeigt, dass auch eine Aus  führung in drei getrennten Teilen möglich ist - wobei  zwei Teile die Flansche 15 und einen Rippenteil bilden,  der     kontinuierlich    ausgebildet sein kann oder aus einer  Anzahl von Abstandhaltern 12' bestehen kann, wodurch  der richtige Abstand zwischen den Flanschen sicherge  stellt wird. Die Rippe wird durch Schrauben 14 befestigt.  



  Soll eine möglichst gute Isolierung gegen Schall und  Lärm     erfolgen,    so kann dies durch Aufziehen von unter  einander     vollkommen    unabhängigen Doppelwänden er  reicht werden.  



  Doppelwände sind einfach anzubringen, wenn sie ent  sprechenden anders ausgestaltet, z. B. wie in     Fig.    21 ge  zeigt, sind. Hier besteht der Sims aus einem kontinuier  lichen Flansch 15 und einer Anzahl von Rippenelemen  ten, die verlängerte     Flanschenteile    12" besitzen, die wie  derum als vertikale Führungsflächen anstatt der     Hilfs-          führungsflächen    19 dienen, die während des Einbaus der  Wand     verwandt    wurden     (Fig.    5, 6 und 20). Die verlän  gerten Flansche 12' sind, wenn die Wände hochgeführt  sind, nicht sichtbar.  



  Die Fussleisten bestehen aus einer Leiste 11' für jede  der beiden Wände. Das Verfahren zum Einbauen jeder  Wand ist im wesentlichen das gleiche wie oben mit Bezug  auf Einzelwände beschrieben, wobei ein Träger 16 mit  Schienen 18, wie in     Fig.    7 gezeigt, verwandt wird.    Das in     Fig.    21 links gezeigte Wandelement besitzt ein  Fenster 2, wogegen das rechts gezeigte Wandelement ein  Beispiel für den in     Fig.    1 gezeigten     Elemententyp    dar  stellt.  



       Entsprechend    den Ausführungsformen der     Fig.    8 und  9 sind die Simse zwischen den Flanschen 15 und den  Rippen 12 eingezogen, wodurch eine gerade Kante 25  parallel zur Decke entsteht. Dies ist vor allem dann  wichtig, wenn die Decke nicht glatt ist.      Eine Schicht 26 aus isolierender     Mineralwolle    wird  zwischen die Oberkante des Wandelementes und die  Rippe des Simses eingebracht. Die Mineralwolle 26 wird  während der     Anbringung    der Wandelemente zusammen  gedrückt, nimmt aber wenigstens teilweise ihre ursprüng  liche Form wieder an, wenn sie dem Druck nicht aus  gesetzt ist. Die Schicht 26 aus Mineralwolle trägt zu einer  Abdichtung und Schallisolierung bei.

   Die ursprüngliche  Form der Schicht 26 ist durch eine     strichpunktierte     Linie 27 in dem     Fig.    8 und 9 gezeigt.  



  Die Fussleisten bestehen entweder aus einem Metall  blech oder aus einem flexiblen Kunststoff, z. B.      Neo-          pren .    Die Flansche 11 der Fussleisten sollen eng mit den  Seiten des Wandelements     in    Berührung gehalten werden.  Um dies zu erreichen, kann der Rippenteil 9 mit einem  nach oben gewölbten Teile 29, wie durch     gestrichelte     Linien in     Fig.    8 gezeigt, versehen sein. Wie durch die  gestrichelten Linien 30 angedeutet, kann der     angrenzende     Flansch anfänglich etwas geneigt sein, um die Abwärts  bewegung des Elementes zwischen den Flanschen 11 zu  erleichtern.

   Wenn der gewölbte Teil 29 durch das Ge  wicht des Elementes herabgedrückt wird, wird der be  nachbarte Flansch 11 gegen die Seite des Elementes ge  drückt. Solche nach oben gewölbten oder gebogenen  Teile 29 können auch in der Nähe beider Flansche vor  gesehen sein.  



  Um zu verhindern, dass Änderungen in der Grösse  der vertikalen Spalte zwischen benachbarten Wandele  menten sichtbar werden, ist es möglich.      Neopren         als          Abdeckleiste    31 z. B. wie im Schnitt in     Fig.    10 gezeigt,  zu verwenden. Der Abstand zwischen zwei Elementen la  und     lb    kann zwischen den links und rechts in     Fig.    10  gezeigten Grössen variieren, ohne dass das Aussehen und  die Abdichtungswirkung beeinflusst werden.  



  Der Raum zwischen der Oberkante des Wandelemen  tes und der Rippe des Simses kann zur versteckten Füh  rung von Telefon-, Licht- oder anderen Leitungen ver  wandt werden. Selbst der vertikale Spalt     zwischen    zwei  Elementen kann zu diesem Zweck     herangezogen    werden.  Solche Kabel sind durch     gestrichelte    Kreise 33 in den       Fig.    8, 9 und 10 dargestellt.  



  Die nach innen von den Seiten der     Flansche    des  Simses vorstehenden Rippe 24 liefert eine dichtende Be  rührung     zwischen    den Seiten des     Wandelementes    und  diesen Flanschen. Der Teil 34 der     Abdeckleiste    31, die  von der     Oberfläche    der Wandelemente vorsteht, kann  unter dem Teil der Flansche 15 des Simses unter den  Rippen 24     geführt    sein.  



  Die unteren äussersten Enden der Flansche 15 sind  nach aussen und oben zurückgebogen, so dass der Ober  teil der umgebogenen Teile 35 unter geringem Abstand  zu den Aussenflächen der     benachbarten    Flansche ange  ordnet sind. Es ist so möglich, Haken für Gemälde oder  andere tragende Elemente auf den     Kanten    der umge  bogenen Flansche anzubringen. Dies ist in der Zeichnung  rechts in     Fig.    14 und in     Fig.    16 gezeigt, wo ein Haken  mit 36 bezeichnet wurde. Es ist oft erwünscht, eine leichte       Decke,    z. B. in Korridoren, anzuhängen, um z. B. eine  Schallabsorption zu erreichen oder um einen Raum für  Rohre oder Kabel zu schaffen.

   Die Kanten 35 können  zu diesem Zweck auch, wie links in den     Fig.    14 und 15  gezeigt, verwandt werden. In     Fig.    14 ist eine Schiene 37  mit horizontalem Flansch 38 am Rand 35     angehängt    und  dient zur Halterung einer Decke 39.     Fig.    15 zeigt     eine     ähnliche Schiene 40, die eine Decke 39 trägt, wobei die  Schiene 40 selbst durch Haken 41 gehaltert wird, die auf    dem Rand 35 ruhen. Die Länge der Haken 41 bestimmt  die Höhe der Decke 39.  



  Verbindungsplatten 42 können     hinter    den nach oben  umgebogenen Teilen 35 der Flansche zweier Enden der  Sims- oder Formleisten eingefügt     werden.    Dies ist in den       Fig.    17     und    18 gezeigt. Diese     Platten    42 dienen     dazu,    die  aneinander stossenden Flansche miteinander fluchtend  zu halten, und ihre Ecken 43 sind abgeschnitten, um ihr  Herausnehmen mit einem geeigneten Werkzeug zu er  leichtern. Das Bezugszeichen 44 in     Fig.    18 bezeichnet  Abdichtungsmittel, die an der Innenseite einander be  rührender Flansche aufgebracht sind.  



  Die beschriebenen Wände sind selbst an Ecken ein  fach miteinander zu verbinden. Solch eine Verbindung  ist in den     Fig.    11 und 12 gezeigt.     Eine        kontinuierliche     Wand ist mit 45 bezeichnet und eine     anstossende    Wand  mit 46.     Dichtmittel    47 sind innerhalb des     Simses    der     an-          stossenden    Wand eingebracht, deren Element mittels  Leisten 48 befestigt ist, die entsprechend dem Aufbau  vorher beschriebener Leisten 31     entworfen    wurde.

   Wie  in     Fig.    12 gezeigt, kann die anstossende Wand 46 eine  Verbindung mit der kontinuierlichen Wand 45     dort     schaffen, wo zwei Elemente der letzteren     aufeinander-          stossen.    Hier ist eine Dichtleiste 31 nur an einer Seite not  wendig, es können     natürlich    zwei     Dichtleisten    31 ver  wandt werden (die Seite ist durch     strichpunktierte    Linien  angezeichnet), wenn die anstossende Wand 46 später  hochgezogen wird.     Fig.    13 zeigt, wie eine Ecke aus zwei  Elementen gebildet wird.

   Hier werden die Formleisten  durch Elemente 49 verbunden, die der in     Fig.    18 darge  stellten Platte entsprechen.  



  Die beschriebene Wand hat eine grosse Anzahl von       Vorteilen.    Die Wandelemente sind einfach aufzustellen;  besonders, wenn die später zu beschreibende Einrichtung  verwandt wird. Das Aufführen einer Wand kann von  einem Mann allein ohne andere Befestigungsmittel als  die     durchgeführt    werden, die zum Anbringen des     Simses     uni der Fussleisten verwandt werden. Es ist einfach, die  Konstruktion unterschiedlichen Abmessungen und Tole  ranzen anzupassen.     Alle    Kanten der Wandelemente wer  den nach dem Hochführen abgedeckt, und so kann man  sogar geringfügige Beschädigungen hinnehmen. Die  Wandelemente haben keinerlei vorstehende Teile und  sind daher in der Herstellung und beim     Transport    sehr  wirtschaftlich.

    



  Die zum Hochführen der Wandelemente zu     verwen-          dende    Vorrichtung ist in den     Fig.    4, 5, 6, 7, 19 und 20  gezeigt und     besteht    aus dem Träger 16 und dem     Hilfs-          führungsglied    17, dessen Führungsfläche 19 durch einen  Träger abgestützt wird. Der Träger besteht aus zwei     tele-          skopartig    verschiebbaren Rohren 50 und 52, wobei das  oberste 50 die Führung 10 und einen Anschlag 53 trägt,  der zusammen mit dem nach oben gewölbten Teil 54 der  Führung 19 eine Nute bildet.

   Der Flansch 15 des ange  brachten Simses wird in diese Nut     geführt,    und der ge  wölbte Teil 54 liegt dann gegen die Rippe 24 auf dem  Flansch 15 an.  



  Das untere Rohr 52 ist auf einer Grundplatte 55  angebracht, die auf dem Boden ruht. Die beiden Rohre  werden in ihrer relativen Lage zueinander durch eine  Schraube 56 gehalten. Das Rohr 50     kann    aus zwei Teilen  bestehen, die durch eine Hülse 57 mit Links- und Rechts  gewinde miteinander verbunden sind. Die Oberfläche der  Grundplatte 55, die mit dem Boden in Berührung steht,  ist so ausgebildet, dass sie einen hohen Reibungsgrad er  möglicht.      Die Wand wird hergestellt, indem zunächst die     Sims-          und        Fussleisten    befestigt werden.

   Dann wird der Träger  16 mit den Schienen 18     (Fig.    4 und 5) und der Träger  50, 52, der die Führung 19 trägt     (Fig.    19 und 20) auf     jede     der Fussleisten angebracht. Dann wird das Wandelement  auf den Träger 19 aufgebracht, der gegen die Führung  19, wie in     Fig.    4 gezeigt, sich anlehnt, und     schliesslich     wird eine Kraft K auf das Element ausgeübt, so dass die  Unterkante auf den Schienen 18 gleitet, während die  Oberkante sich zwischen den Flanschen 15 der Sims  leisten befindet, bis das Element in seiner endgültigen  Lage, wie vorher beschrieben, befestigt wird.  



  Es ist wichtig, dass die Oberkante der Führung 19  fest in Berührung mit der Rippe 24 über deren Gesamt  länge gehalten wird und um auch sicherzustellen, dass  diese Führung mit dem Träger 50, 52 durch einen  Schwenkzapfen 58 verbunden wird, so dass die Führung  sich selbst um eine horizontale Achse einstellt. Der ge  wünschte Eingriff zwischen dem Teil 54 der Führung  und der Rippe 24 kann so selbst für den Fall erhalten  werden, dass der Träger 50, 52 nicht vertikal angeordnet  ist. Nach dem     Aufführen    der Wandelemente werden die  vertikalen Abdichtungsleisten 31 und die Verbindungs  platten 42 und 49, wie in den     Fig.    17, 18 und 13 gezeigt,  eingesetzt.  



  Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausfüh  rungsformen, die lediglich zur Erläuterung der     Erfindung     dienen sollen, begrenzt.  



  Die U-förmigen     Simsleisten    können, wie in     Fig.    22  gezeigt, ausgebildet sein, wo die Flansche 15a und die  Rippe 14 im wesentlichen flach sind. Die     Simsleisten     werden an eine     Holzleiste    60 über Schrauben 61 befe  stigt. Statt der     Spannrippen    24 auf den Flanschen, kann  die Spannwirkung durch flexible Leisten 24a erhalten  werden, die in Nuten 63 in den Seiten des Wandelemen  tes eingeführt werden. Die     Form    der flexiblen Leisten  24a vor dem Einbau ist durch die strichpunktierten Li  nien 24b rechts in     Fig.    22 gezeigt. Die während des Ein  baus des Elementes verwandte Führung 19 ist auch durch  strichpunktierte Linien angedeutet.

   Die Flansche 15a  können     natürlich    auch wahlweise mit einem nach oben  umgebogenen Teil 35 in der gleichen     Art,    wie bei der       Ausführungsform    nach     Fig.    8, ausgestattet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Wand für ein Haus aus vorfabrizierten Wand elementen und Verbindungselementen zur festen Verbin dung des unteren Teils der vorfabrizierten Elemente mit dem Boden und des oberen Teils dieser Elemente mit der Decke, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verbin dungselemente aus im wesentlichen U-förmigen oder zu einem U zusammengesetzten Leisten bestehen, die mit dem Boden und der Decke jeweils fest verbunden und von solcher Form sind, dass sie sich als Fuss- bzw.
    als Simsleisten auf beiden Seiten der vorfabrizierten Wand elemente erstrecken und hierbei jeweils den Spalt zwi schen den Stirnseiten der vorfabrizierten Elemente und der Decke bzw. dem Boden abdecken.
    1I. Verfahren zum Herstellen einer Wand nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im wesent lichen U-förmige oder zu einem U zusammengesetzte, Sims- ud Fussleisten bildende Leisten an der Decke und dem Boden befestigt werden, wobei die Flansche des U jeweils nach unten und nach oben gerichtet sind;
    dass das Wandelement anschliessend mit der Unterkante auf einem Gleitelement nahe einem der Flansche der Fuss- leisten ruhend angeordnet wird, wobei das obere'Ende des Wandelementes gegen die Innenfläche des gegenüber liegenden Flanschen der Simsleisten ruht, und dass das untere Ende des Wandelementes schliesslich seitlich ver schoben wird, bis es in den Raum zwischen den Flan schen der Fussleisten eingeführt ist, wonach das Wand element sich nach unten bewegt, so dass es zwischen den Flanschen von Sims- und Fussleisten geführt wird.
    11I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Füh rungselement mit einer im wesentlichen vertikalen Füh rungsfläche und einem Träger mit einer im wesentlichen horizontalen Führungsfläche, wobei das Führungselement eine vertikale Führungsfläche aufweist, die vertikal auf einem Träger verschiebbar angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wand nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Simsleiste, die mit der Rippe die Decke berührt und deren Flansche nach unten gerichtet sind, mit in Längsrichtung verlaufenden Rippen ausgebildet ist, die in den Raum zwischen den Flanschen vorstehen und die Seiten der vorfabrizierten Wandelemente er fassen. 2.
    Wand nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Simsleisten aus drei zusammengesetz ten Teilen bestehen, d.h. einer Rippe, die als kontinuier lich verlaufendes Element ausgelegt ist oder als eine Viel zahl von Abstandselementen sowie zwei Flanschenteilen, die durch die Rippe geführt werden. 3. Wand nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Flansche der Simsleisten ein kurzes Stück unterhalb der Decke nach innen umgebogen sind, um eine sich abhebende Schattenlinie zu erhalten. 4.
    Wand nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Unterkanten der Flansche der Sims leisten nach aussen und oben umgebogen sind, wobei die oberen Ränder der nach oben umgebogenen Teile sich in kurzer Entfernung von den übrigen Teilen der Flansche befinden, wodurch es möglich wird, Befestigungshaken an die Flansehe der Simsleisten zu hängen. 5. Wand nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Simsleisten aus federndem Material bestehen, und dass deren Rippenteil nach unten gewölbt ist, so dass die Unterkanten der Flansche gegeneinander bewegt werden, wenn die Rippe nach oben zur Decke hin durch die Befestigungselemente bewegt wird. 6.
    Wand nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fussleisten, die so angebracht sind, dass deren Rippe in Eingriff mit dem Fussboden kommt und deren Flansche nach oben gerichtet sind, aus einem fe dernden Material bestehen, und dass deren Rippe nach oben gewölbt ist, so dass, wenn die gewölbte Form durch das Gewicht eines eingebrachten Wandelementes ver schwindet, die Flansche der Fussleisten gegen die Seiten der vorfabrizierten Wandelemente gepresst werden. 7.
    Wand nach Patentanspruch I, ausgebildet als Dop pelwand aus zwei parallelen Elementenreihen, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflansche von zwei Sims leisten sich nach unten erstrecken, wodurch bleibende Führungsflächen für die Elemente während des Einfüh- rens in die Simsleisten geschaffen werden. B.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Teil des vorfabrizierten Wandelementes eine nach innen gerichtete Rippe auf dem Flansch der Simsleisten berührt und dann unter kontinuierlicher Berührung während der Bewegung in die Simsleisten zum Gleiten gebracht wird. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch ge kennzeichnet, dass das Führungselement mit einer im wesentlichen vertikalen Führungsfläche mit einem An- schlag zur Bildung einer Nute versehen ist, die das untere Ende eines Flansches der Simsleiste aufnimmt, wobei das obere Ende der Führungsfläche gewölbt ist und so in einer nach innen verlaufenden Rippe des benachbarten Flansches der Simsleiste endet.
CH674965A 1965-05-14 1965-05-14 Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH435640A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH674965A CH435640A (de) 1965-05-14 1965-05-14 Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH674965A CH435640A (de) 1965-05-14 1965-05-14 Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH435640A true CH435640A (de) 1967-05-15

Family

ID=4314421

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH674965A CH435640A (de) 1965-05-14 1965-05-14 Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH435640A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1658864A1 (de) Dehnungsfugenabdeckung
DE3871958T2 (de) Befestigungsklammer fuer wandverkleidungen.
DE69612251T2 (de) Haltevorrichtung für ein, gegenüber der vertikalen Fassade einer Vorhängewand eines Gebäudes oder ähnlichen Konstruktion, freitragendes Element
DE3312150C2 (de)
DE1880461U (de) Hausbauplatte fuer haeuser aus vorgefertigten bauteilen.
DE202012102579U1 (de) Verbindungsanordnung von seitlich genuteten Boden- oder Wandbrettern
DE3722849C2 (de)
CH435640A (de) Wand für ein Haus, Verfahren zum Herstellen der Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP2687666B1 (de) Modul zur Aufnahme einer Schiebetür und Verfahren zur Montage eines Moduls für eine Schiebetür
DE102011001726B4 (de) Modul zur Aufnahme einer Schiebetür, Schiebetürvorrichtung und Verfahren zur Montage einer Schiebetürvorrichtung
DE102008064836B3 (de) Pfostenleiste zur Anbringung an einem vertikalen Laibungsabschnitt einer Türöffnung sowie Montageeinrichtung zur Befestigung in der Laibung einer Türöffnung
DE102009011974B4 (de) Trennwand aus vorzugsweise industriell gefertigten Wandelementen mit mehrseitig freiem Montagezugriff auf den Wandhohlraum
DE8211521U1 (de) Fertigverkleidung fuer eckige schornsteinkoepfe, rauch- oder lueftungsabzuege
DE2612048A1 (de) Fertigteilebauwerk in modulbauweise
EP0340810A2 (de) Wandanschlussprofil
DE2120445A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Zwischentrennwänden in Bauwerken
DE3705917C2 (de) Profilsystem zum Herstellen niveaugleicher Lagerbettungen
DE3125500A1 (de) Sockelleiste
DE69500653T2 (de) Fassadenstruktur für Gebaüde oder ähnliche Strukturen
DE19809145C2 (de) Unterkonstruktion zur Halterung von Fassadenplatten
DE2120485A1 (de) Vorrichtung zum Ausrichten und Halten von Fertigwänden
DE2701904B2 (de) Vorgefertigte verflieste Naßraumzelle
DE1000148B (de) Vorrichtung zum Halten der seitlich aeusseren Dachpfannen
DE2126001C2 (de) Verfahren zum Erstellen von Häusern
DE19625315A1 (de) Wandsystem