CH435449A - Schaltungsanordnung zur richtungsgetreuen Erfassung eines Gleichstromes mit Hilfe eines Gleichstromwandlers in Krämerschaltung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur richtungsgetreuen Erfassung eines Gleichstromes mit Hilfe eines Gleichstromwandlers in Krämerschaltung

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CH435449A
CH435449A CH413466A CH413466A CH435449A CH 435449 A CH435449 A CH 435449A CH 413466 A CH413466 A CH 413466A CH 413466 A CH413466 A CH 413466A CH 435449 A CH435449 A CH 435449A
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Vogel Ludwig
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Licentia Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/18Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers
    • G01R19/20Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers using transductors, i.e. a magnetic core transducer the saturation of which is cyclically reversed by an AC source on the secondary side

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Description


  Schaltungsanordnung     zur    richtungsgetreuen Erfassung eines Gleichstromes mit     Hilfe    eines       Gleichstromwandlers    in     Krämerschaltung       Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur  Erfassung eines Gleichstromes. Bei den üblichen  Gleichstromwandlern, die vormagnetisierte Drosselspu  len verwenden, ist die Richtung des sekundären Gleich  stromes durch die     Polung    des verwendeten Gleichrich  ters festgelegt und daher unabhängig von der Richtung  des Primärstromes. In vielen Anwendungsfällen ist es  jedoch erwünscht, dass der Sekundärstrom bei Umkehr  der Stromrichtung des Primärstromes ebenfalls seine  Richtung umkehrt.

   Es sind nun bereits Schaltungsan  ordnungen bekannt, die eine richtungsgetreue Erfassung  eines Gleichstromes mit Hilfe eines Gleichstromwand  lers ermöglichen. Eine dieser Anordnungen besteht aus  einem normalen Gleichstromwandler, der mit einer zu  sätzlichen     Vormagnetisierungswicklung    ausgerüstet ist.  Die Wirkungsweise dieses     Wandlers    besteht     ,darin,    dass  von der Ausgangsgrösse der Anteil subtrahiert wird, der  der     Durchflutung    der zusätzlichen     Magnetisierungswick-          lung    entspricht.  



  Diese bekannte Schaltung hat jedoch folgende Nach  teile:  1. Durch die Zusatzwicklungen werden die     sättigba-          ren    Drosseln erheblich vergrössert. Es muss die     Vorma-          gnetisierungsleistung    zur Verfügung gestellt werden. Die       Zusatzdurchflutung    muss stets grösser sein als die     Mess-          durchflutung,    was besonders beim Messen hoher Ströme  und bei hoher     überlastbarkeit    sehr nachteilig ist, weil  die Zusatzwicklung für die möglichen Spitzenströme  ausgelegt sein muss.

   Diese Spitzenströme fliessen zwar  nur kurzzeitig, doch muss die     Vormagnetisierungswick-          lung    ständig eine entsprechend hohe     Vordurchflutung     führen.  



  2. Da die     Ausgangsgrösse    Null sich als Differenz der  gemessenen     Zusatzdurchflutung    und einer gleich grossen  Nachbildung derselben darstellt, ist die Nullpunktgenau  igkeit dieser bekannten Anordnung nicht sehr gross.  



  Es ist auch bereits eine Schaltungsanordnung be  kannt, die diese Mängel nicht     aufweist.    Sie ist jedoch  nur verwendbar, wenn eine drei- oder mehrphasige         Hilfsspannung    zur Verfügung steht, weil in ihr     sättigbare     Drosselspulen in drei- oder mehrphasiger     Gleichrichter-          brückenschaltung    verwendet werden.  



  Ferner ist es auch nicht mehr neu, Gleichstrom  wandler mit einer zusätzlichen Wicklung zu versehen,  mit deren     Hilfe    dem Gleichstromwandler die zweite  Harmonische in der Spannung der     Wandlerkerne    zur  Speisung einer     gesteuerten        Gasentladungsröhre    entnom  men wird, wobei dem Gitterkreis dieser     Gasentladungs-          röhre    eine Spannung     zugeführt    wird,     die    die doppelte  Frequenz der Speisespannung besitzt.

   Wenn die Span  nungen an der Anode und am Gitter angenähert in  Phase sind, wird die     Gasentladungsröhre    einen Strom  führen, der ein     Anzeigeorgen    (Lampe, Relais o. ä.)     be-          einflusst.    Wechselt .der Gleichstrom im Gleichstrom  wandler die Richtung, dann ändert sich die Phasenlage  der zweiten Harmonischen in der Spannung der     Wand-          lerkerne    und damit auch die Anodenspannung der       Gasentladungsröhre    um 180 .

   Da sich die Anoden- und  die Gitterspannung     nunmehr    in Gegenphase befinden,  kann kein Strom mehr durch die Röhre fliessen und das       Anzeigeorgan    spricht nicht mehr an. Diese Schaltungs  anordnung kann unter Verwendung einer zweiten gitter  gesteuerten     Gasentladungsröhre    so ausgebildet werden,  dass beide Richtungen des Primärstromes angezeigt  werden. Nachteilig bei diesen Anordnungen ist, dass ge  trennte     Anzeigeorgane    für die Höhe und die Richtung  des zu erfassenden Gleichstromes vorhanden sein müs  sen. Für Regelzwecke sind solche Anordnungen deshalb  nicht geeignet.  



  Der Erfindung     liegt    nun die Aufgabe zugrunde,     eine     Schaltungsanordnung zu schaffen, die eine richtungsge  treue Stromerfassung mit Hilfe von normalen Gleich  stromwandlern ermöglicht. Sie soll auch für Regel  zwecke geeignet sein, ohne     zusätzliche    Wicklungen und  Spannungsquellen zu benötigen.  



  Demzufolge betrifft die Erfindung eine Schaltungs  anordnung zur richtungsgetreuen Erfassung eines  Gleichstromes mit Hilfe eines Gleichstromwandlers in       Krämerschaltung.    Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass      im Wechselstromkreis des Gleichstromwandlers zwei in  Reihe     geschaltete    Stromwandler vorgesehen sind, denen  auf der Primärseite jeweils als Schwellwert dienende er  ste     Gleichrichteranordnungen    vorgeschaltet sind,

   die  zusammen mit der zugehörigen Primärwicklung jeweils  durch antiparallel geschaltete steuerbare Ventile über  brückt sind und dass an der Sekundärwicklung der  Stromwandler jeweils über zweite     Gleichrichteranord-          nungen        Bürdenwiderstände    angeschlossen sind, die  spannungsmässig gegensinnig in Reihe geschaltet sind.  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung stellt eine  Ausgangsgrösse zur Verfügung, deren Richtung und  Höhe durch     Richtung    und Höhe des erfassten Gleich  stromes bestimmt ist und die für Regelzwecke oder     zur     Betätigung von     Anzeigeorganen    bestens     geeignet    ist.  



  Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausfüh  rungsbeispiel näher erläutert werden.     In    der zugehörigen  Zeichnung zeigen     Fig.    1 die erfindungsgemässe Schal  tungsanordnung und     Fig.    2 den zeitlichen Verlauf der  Spannungen am Gleichstromwandler und an den beiden       Wandlerkernen    bei unterschiedlicher     Richtung    des     er-          fassten    Gleichstromes.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Schaltungsanordnung be  steht aus einem bekannten Gleichstromwandler 1 in       Krämerschaltung,    der aus zwei     Teilkernen    1 a und     1b     besteht. Die     Primärwicklungen    der beiden Kerne sind in  Reihe geschaltet und mit den Klemmen 28 und 29 ver  bunden. Diese     Primärwicklung    wird von dem zu erfas  senden Gleichstrom I durchflossen, der sowohl in Rich  tung A als auch in     Richtung    B     fliessen    kann.

   Die Sekun  därwicklungen der beiden Kerne sind wie üblich gegen  einander in Reihe geschaltet und an die Klemmen 2, 3  und 4     gelegt.    An den Klemmen 2 und 4 des Gleich  stromwandlers ist ein Wechselstromkreis angeschlossen,  der aus der Reihenschaltung einer     Wechselstromquelle     23,     eines    ersten Stromwandlers 6, einer aus zwei anti  parallelen Dioden bestehenden     Gleichrichteranordnung     27,     einerweiterengleichartig    aufgebauten     Gleichrichteran-          ordnung    26 und eines zweiten Stromwandlers 5 besteht.

    Die     Gleichrichteranordnung    26 und die Primärwicklung  des Stromwandlers 5 werden durch antiparallel geschal  tete steuerbare Ventile 11 und 12 überbrückt, während  die     Gleichrichteranordnung    27 und die Primärwicklung  des Stromwandlers 6 durch antiparallel geschaltete steu  erbare Ventile 13 und 14 überbrückt werden. Die  Sekundärwicklungen der beiden Stromwandler 5 bzw. 6  sind jeweils mit einer     Gleichrichteranordnung    7 bzw. 8  verbunden. Zwei von ,den     Gleichrichteranordnungen    7  bzw., 8 gespeiste einstellbare Bürden 9 bzw. 10 sind  spannungsmässig gegensinnig in Reihe geschaltet.

   An  den Klemmen 2, 3 und 4 des Gleichstromwandlers 1  sind über die Dioden 19, 20, 21 und 22     vier    gleichartig  aufgebaute Zündkreise 15, 16, 17 und 18 angeschlossen,  deren Ausgangsklemmen jeweils mit der Steuerelektrode  und der Kathode eines der steuerbaren Ventile 11, 12,  13 oder 14 verbunden sind. Solche Zündkreise sind be  kannt. Sie wurden daher lediglich schematisch darge  stellt.  



  Zur Erklärung der Funktionsweise der     erfindungsge-          mässen    Schaltungsanordnung nach     Fig.    1 sei auf     Fig.    2       Bezug    genommen. In ihr sind die aus der Literatur her  bekannten zeitlichen Verläufe der     Gleichstromwandler-          Sekundärspannungen    dargestellt.  



       Fig.2a    zeigt den Spannungsverlauf der Wechsel  stromquelle 23. In     Fig.    2b ist oben die Spannung am  Kern la und unten die am Kern     1b    dargestellt unter der  Annahme,     dass    der Gleichstrom Null ist. Demzufolge    sind sie halb so gross wie die     sinusförmige    Speisespan  nung.  



  In     Fig.    2c und 2d sind die gleichen Spannungen auf  getragen, jedoch unter der Annahme, dass die Primär  wicklung des Gleichstromwandlers von einem Gleich  strom durchflossen wird, der in     Fig.    2c in Richtung A  und in     Fig.    2d in Richtung B     fliesst.    In     Fig.    2c ist zu  sätzlich der im Wechselstromkreis entstehende     rechtek-          kige    Wechselstrom angedeutet.  



  Bekanntlich wird     im    Gleichstromwandler nach Krä  mer die geknickte     Magnetisierungskennlinie    der beiden       Teilkerne    la bzw.     1b    betriebsmässig periodisch von .der  Sättigung her in den     entsättigten    Bereich hinein über  strichen. Durch die gegensinnige Reihenschaltung der  beiden     Gleichstromwandler-Sekundärwicklungen    gera  ten die beiden Kerne la bzw. 1b     abwechselnd        in    Sätti  gung und übernehmen deshalb auch abwechselnd die  Speisespannung (abzüglich Spannungsabfälle). Diese  Spannungsübernahme erfolgt sprunghaft und ist deshalb  gut geeignet, um die Zündkreise 15 bis 18 zu betätigen.

    Damit immer nur der Zündkreis anspricht, an dessen  Eingang eine sprunghafte Spannungszunahme auftritt,  sind den vier Zündkreisen 15 bis 18 die als richtungsab  hängige     Entkopplungsglieder    wirkenden Dioden vorge  schaltet. In     Fig.    2c gerät der Kern     1b    beispielsweise zum  Zeitpunkt to in die Sättigung, wodurch an ihm keine  Spannung mehr ansteht und am Kern 1 a     sprunghaft    die  volle Speisespannung auftritt. Durch diesen Spannungs  sprung wird das steuerbare Ventil 12 über den     Zünd-          kreis    16 eingeschaltet, so dass der Stromwandler 5 und  die     Gleichrichteranordnung    26 kurzgeschlossen werden.

    Demzufolge wird Klemme 25 positiv und Klemme 24  negativ.  



  Zum Zeitpunkt     t1    gerät nun Kern 1 a in die Sätti  gung, wodurch die volle Speisespannung sprunghaft am  Kern     1b    auftritt und das steuerbare Ventil 11 über den  Zündkreis 15 eingeschaltet wird, so dass der Strom  wandler 5 und die     Gleichrichteranordnung    26 kurzge  schlossen bleiben. Infolgedessen bleibt auch die Polari  tät der Ausgangsspannung an den Klemmen 24 und 25  erhalten.  



  Entsprechend spielen sich die Vorgänge ab, wenn  sich die Richtung des Gleichstromes ändert. Da dann  bekanntlich eine Phasenverschiebung von 180  für die  Teilspannungen des Gleichstromwandlers stattfindet,  werden wie     Fig.    2d zeigt, zum Zeitpunkt to das steuer  bare Ventil 14 über den Zündkreis 18 und zum Zeit  punkt     t1    das steuerbare Ventil 13 über den Zündkreis  17 eingeschaltet, so dass der Stromwandler 6 und die       Gleichrichteranordnung    27 kurzgeschlossen werden,  wodurch sich die Polarität der Spannung an den Klem  men 24 und 25 umkehrt.  



  Durch diese Schaltungsanordnung ist also gewährlei  stet, dass sich die Polarität der Ausgangsspannung, die  dem zu erfassenden Gleichstrom proportional ist, mit  der     Richtung    dieses Gleichstromes umkehrt.  



  In der Schaltungsanordnung nach     Fig.    1 sollen die  als Schwellwert dienenden     Gleichrichteranordnungen    26  bzw. 27 sicherstellen, dass der Wechselstrom in voller  Höhe über die leitenden steuerbaren Ventile     fliesst.     Selbstverständlich können anstelle der vorgesehenen  Dioden auch andere Elemente zur Bildung eines solchen  Schwellwertes verwendet werden (beispielsweise     Zener-          dioden).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur richtungsgetreuen Erfas- sung eines Gleichstroms mit Hilfe eines Gleichstrom wandlers in Krämerschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass im Wechselstromkreis des Gleichstromwandlers (1) zwei in Reihe geschaltete Stromwandler (5 und 6) vorge sehen sind, denen auf der Primärseite jeweils als Schwellwert dienende erste Gleichrichteranordnungen (26 und 27) vorgeschaltet sind, die zusammen mit der zugehörigen Primärwicklung jeweils durch antiparallel geschaltete steuerbare Ventile (11, 12 und 13, 14)
    über brückt sind und dass an der Sekundärwicklung der Stromwandler jeweils über zweite Gleichrichteranord- nungen ( 7 und 8) Bürdenwiderstände (9 und 10) ange schlossen sind, die spannungsmässig gegensinnig in Reihe geschaltet sind. UNTERANSPRt7CHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je nach Richtung des durch den Gleichstromwandler (1) fliessenden Gleichstromes der eine oder der andere der beiden Stromwandler (5 und 6) durch die durch Zündimpulse leitend gemachten antiparallel geschalteten steuerbaren Ventile (11, 12 bzw. 13, 14) kurzgeschlossen ist.
    2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die zum Leitendmachen der antiparallel geschalteten steuerbaren Ventile (11, 12 bzw. 13, 14) erforderlichen Zündimpulse über die Zündkreise (15 bis 18) direkt aus den Teilspannungen des Gleichstromwandlers (1) gewonnen werden.
CH413466A 1965-04-02 1966-03-22 Schaltungsanordnung zur richtungsgetreuen Erfassung eines Gleichstromes mit Hilfe eines Gleichstromwandlers in Krämerschaltung CH435449A (de)

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