CH428286A - Selbstkassierendes Schloss - Google Patents

Selbstkassierendes Schloss

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CH428286A
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CH
Switzerland
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lock
lever
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Application number
CH352564A
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English (en)
Inventor
Stampfli Gerold
Frech Hans
Original Assignee
Glutz Blotzheim Nachfolger Ag
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Selbstkassierendes     Schloss       Die Erfindung betrifft ein selbstkassierendes Schloss  mit abziehbarem Schlüssel für Garderobenräume, Gar  derobenkästen, Aufbewahrungsorte für Effekten, wie  Sportgeräte.  



  Je nach dem Verwendungszweck oder den Wün  schen des Kunden muss die Funktion oder das Schliess  programm des Schlosses etwas anders sein. In einem  Fall     kann    es z. B. erwünscht sein, dass zuerst das Geld  eingeworfen werden muss, bevor das Schloss benützt  werden kann. Im andern Fall kann verlangt werden,  das das Geld erst vor dem Abziehen des Schlüssels  eingeworfen werden muss. Solche Schlösser sind an und  für sich bekannt.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein  selbstkassierendes Schloss zu schaffen, bei welchem  wahlweise das eine oder das andere Schliessprogramm  eingebaut werden kann.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  ein mit dem     .Sicherheitsschlosszylinder    verbundener Kör  per, welcher mehrere     Nockenlaufbahnen    trägt, beim  Drehen des Schlüssels das Schloss auf ein den     Nocken-          laufbahnen    zugeordnetes Schliessprogramm einstellt.  



  Im folgenden     wird    anhand der beiliegenden Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher be  schrieben. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch das Schloss,       Fig.    2 einen Querschnitt entlang der Linie     A-A     in     Fig.    1,       Fig.    3 eine frontale Ansicht,       Fig.    4 einen Schnitt entlang     C-C    in     Fig.    1,       Fig.    5 einen Querschnitt entlang der Linie     B-B     in     Fig.    1.  



  Ein     ,Sicherheitsschlosszylinder    1 mit Schlüssel 2 ist  im     Schlossgehäuse    3 befestigt. Über die Verlängerung 4  ist der Sicherheitszylinder mit einem Körper 5, der  eine oder mehrere     Nockenbahnen    besitzt, gekuppelt.  Mit     Hilfe    des Schlitzes 6 in der Frontplatte kann ver  hindert werden, dass zu grosse Münzen in den Münz  automat eingeworfen werden.

   Wird nun eine Münze  von der richtigen Grösse in den Schlitz     einsgeworfen,       so     fällt    diese über die Neigung 7 in die Position 10  und berührt bei der Stelle 9 eine Wand des     Schloss-          gehäuses.    Wenn aber eine zu kleine Münze 8 einge  worfen wurde, so fällt diese zwischen dem Ende der  Neigung 7 und dem     Punkt    9 in den nicht gezeichneten       Kassenbehälter    hinunter. Im Schnitt     C-C    ist dargestellt,  wie eine Münze von der richtigen Grösse in der Stellung  10 im Mechanismus des Schlosses liegt.

   Wird nun der  Schlüssel nach rechts gedreht, so dreht sich der Kör  per 5 mit den     Nockenlaufbahnen    ebenfalls nach rechts.  Bei der geringsten Verdrehung des Körpers 5 nach  rechts bewegt die     Nockenlaufbahn    11 den Hebel 12  um die Lagerung 13 nach links. Am Ende hat der  Hebel 12 einen abgebogenen Schenkel 14. Mit zuneh  mender Verdrehung des Körpers 5 bewegt sich die       Nockenlaufbahn    11     immer    mehr in Richtung des Hebels  12. Dieser Hebel 12 schiebt mit seinem Schenkel 14  demnach das Geldstück 10     immer    mehr in Richtung  auf den Hebel 15. Im Schnitt     B-B    ist dargestellt, wie  diese Funktion vor sich geht.

   Sobald sich der Hebel 15  nach links bewegt, gibt die vorspringende     Zuhaltung    16,  die am Hebel 15 angebracht ist, den Anschlag 17 der       Nockenbahn    18 frei. Wenn kein Geldstück im Schloss  ist, so kann der Schenkel 14 des Hebels 12 den Hebel  15 nicht bewegen. Das Geldstück ist also das Kupplungs  stück zwischen dem Hebel 12 und dem Hebel 15.  Wird nun infolge Ausbleibens des     Geldstückes    der  Hebel 12 mit     Hilfe    des Schlüssels 2 und des Körpers 5       bewegt,    so steht nach einem gewissen Drehwinkel der  Anschlag 17 an der     Zuhaltung    16 des Hebels 15 an.

    Ein weiteres Verdrehen des Schlüssels ist     nicht    mehr  möglich: Das Schloss ist blockiert. Erst durch Einwerfen  eines Geldstückes ist es also möglich, den Schlüssel  ganz zu drehen und abzuziehen. Wenn nun das richtige  Geldstück eingeworfen wurde, so kann der Schlüssel 2  und der Körper 5 in die Endstellung gedreht werden.

    Bei dieser Drehbewegung bewegt sich die Erhöhung 19  der     Nockenlaufbahn    18 zum Hebel 12 und schiebt das  Geldstück mit dem Hebel 15 so weit nach hinten gegen  die Gehäusewand 21, bis das Geldstück bei 20 vom      Ende der Neigung 7 nicht mehr gehalten wird und       deshalb    in die Kasse     hinunterfällt.    Durch die     Bewegung     des Nockens in die Endstellung wird     zugleich    die     Nok-          kenbahn    22 gedreht. Durch diese Verdrehung wird der  bei 23     gelagerte        Klinkenhebel    24 freigegeben.

   Dieser  Hebel bewegt sich, wenn er freigegeben ist, durch       Federkraft    nach unten und greift     mit        Hilfe    einer     Klinke     25 in eine     zahnstangenartige    Verriegelung 26 ein. In  diesem Zustand kann der Schlüssel des Sicherheitszylin  ders abgezogen werden, und das     @Schloss    ist mit     Hilfe     der     Klinke    25 und der     Zahnstange    26 geschlossen.

         Wenn    beispielsweise das kassierende Schloss an der       Tür    befestigt ist und die     Zahnstange    25 am     Türrahmen,     so kann     in.    der gezeichneten     Darstellung    das Schloss  nicht nach     links    bewegt werden,     -d.    h. die Tür kann  nicht geöffnet werden. Es bestehen nun noch Möglich  keiten, zusätzliche Funktionen in das Schloss einzu  bauen; so kann     beispielsweise        ein    Hebel 27 eingebaut  werden, welcher bei 28 gelagert ist.

   Der Hebel selbst  ist unter     Federspannung.        Sobald    sich der     Klinkenhebel     24 nach oben bewegt, schnappt der Hebel 27     mit          Hilfe    des     abgewinkelten    Teiles 29 unter den Hebel 24  ein. Der Hebel 24 wird also trotz weiterem Verdrehen  des Nockens 5     nicht    mehr nach unten freigegeben.  Sobald aber das gesamte Schloss nach links bewegt wird,  streift die Verlängerung 30 des Hebels 27 auf nicht  gezeichnete- Weise an der Zahnstange 26 und wird  auf diese Weise wieder unter dem     Klinkenhebel    24  weggezogen.

   Durch diese Bewegung nach links     wird     der     Klinkenhebel    24 mit der     Klinke    25 zum Schliessen  freigegeben. Das heisst also, wenn die Tür geöffnet wird,       fällt    die Klinke     hinunter,    und wenn die Tür wieder  geschlossen wird, ist sie ohne Verdrehen des Schlüssels  geschlossen. Damit kann erreicht werden,     dass    der Be  nützer des Aufbewahrungsortes     für    Kleider, Sportge  räte oder Effekten zuerst ein Geldstück in das kassie  rende Schloss einwerfen muss und erst<U>dann</U> mit Hilfe  des Schlüssels die Tür öffnen oder die Aufbewahrungs  möglichkeit zugänglich machen kann.

      Durch Austauschen der Hebel und des Nockens  mit den     Nockenlaufbahnen    lassen sich also verschiedene       ,Schliessprogramme    in das Schloss einbauen. Beispiels  weise lässt sich, wie oben beschrieben, ein Programm       einbauen,    bei welchem der     Benützer        eines    gesicherten       Garderobekastens    oder einer gesicherten Garderobe zu  erst Geld     einwerfen    muss, bevor er überhaupt Zugang  zur     Aufbewahrungsmöglichkeit    bekommt.

   Ein anderes       Programm    wäre, wie zuerst beschrieben, dass der Benüt  zer Zugang zur     Aufbewahrungsmöglichkeit    hat, hin  gegen erst vor dem Abziehen des Schlüssels Geld ein  werfen muss. Beliebige weitere Kombinationen könnten       aufgezählt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstkassierendes Schloss mit abziehbarem Schlüssel für Garderobenräume, Garderobenkästen, Aufbewah rungsorte für Effekten, wie Sportgeräte, dadurch ge kennzeichnet, dass ein mit dem Sicherheitsschlosszylinder verbundener Körper, welcher mehrere Nockenlaufbah- nen trägt, beim Drehen des Schlüssels das Schloss auf ein den Nockenlaufbahnen zugeordnetes Schliesspro- gramm einstellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Selbstkassierendes Schloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nockenbahnen auf dem Körper (5) so gewählt sind, dass nach dem Auf schliessen des Schlosses eines. Garderobenkästchens, der Klinkenhebel (24) vorerst von einem Hebel (27) in das Öffnen des Kästchens gestattender Stellung gehalten wird, wobei der Hebel (27) beim Öffnen des Gardero- benkästchens an einer Fläche aufläuft und den Klinken hebel (24) wieder freigibt, so dass beim Schliessen des Kästchens der Klinkenhebel einrasten kann :
    und das Kästchen dadurch verriegelt. 2. Selbstkassierendes Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass austauschbare Nockenlauf- bahnen vorgesehen sind, so dass das Schliessprogramm des Schlosses geändert werden kann.
CH352564A 1964-03-19 1964-03-19 Selbstkassierendes Schloss CH428286A (de)

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