CH424333A - Elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk - Google Patents

Elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk

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CH424333A
CH424333A CH1061065A CH1061065A CH424333A CH 424333 A CH424333 A CH 424333A CH 1061065 A CH1061065 A CH 1061065A CH 1061065 A CH1061065 A CH 1061065A CH 424333 A CH424333 A CH 424333A
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CH
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number roller
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roller
leaf spring
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CH1061065A
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Inventor
Weidinger Friedrich
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Siemens Ag
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Description


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 Elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk mit Klappanker, der über eine    Schaltgabel   nach Art eines Ankergangantriebs auf eine die Ziffernrolle tragende Vorschubanordnung einwirkt. 



     Bekanntlich   wird bei einem für    Impulszählwerke   verwendeten Ankergangantrieb sowohl beim Anzug als auch beim Abfall des Ankers, der in der Regel als Klappanker ausgeführt ist, die Ziffernrolle durch eine Schaltgabel jeweils um einen Halbschritt weitergeschaltet. Dabei dienen die klauenförmigen Enden der Schaltgabel jeweils als Anschläge für die Begrenzung der Bewegung der    Ziffernrolle.   Durch den schrittweisen Antrieb eines derartigen Impulszählwerkes tritt aber zwangsmässig nach jedem Halbschritt eine plötzliche Abbremsung des Rollensystems auf. Dabei lässt sich oft nicht verhindern, dass durch Prellen die notwendige Eingriffsstellung (Ruhestellung) der Vorschubanordnung verloren geht.

   Die Gefahr einer unkorrekten Ruhestellung ist vor allem dann gegeben, wenn an die Zählgeschwindigkeit des    Impulszählwerks   relativ hohe Anforderungen gestellt werden. In diesem Fall treten bei bekannten Konstruktionen vielfach Fehlzählungen auf, welche die Zählsicherheit derartiger Anordnungen erheblich verschlechtern. 



  Nach der Erfindung ist zur Vermeidung unsicherer    Zählergebnisse   durch    Prellerscheinungen   beim schrittweisen Anhalten der Bewegung lauf der die Ziffernrolle tragenden    Achse   eine    zweiarmige   Blattfeder angebracht, die senkrecht zur Ebene der Drehrichtung der Ziffernrolle derart wirkt, dass nach jedem Halbschritt eine Sperrung der Ziffernrolle entgegen dem betriebsmässigen Drehsinn an einem der radial zur Achse angeordneten Zapfen des Zählwerks eintritt. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht dabei vor, dass die Blattfeder als Z-för- mige Blattfeder mit zwei Federarmen ausgebildet ist, die auf der Welle der Ziffernrolle aufsteckbar ist. 



  Die Verwendung einer Blattfeder mit zwei Federarmen ergibt nicht nur eine funktionsmässig günstige Lösung, sondern lässt auch eine einfache und damit wirtschaftliche Herstellung zu. Auch eine Herabsetzung der Justierarbeit wird dadurch in weitgehendem Masse erreicht. Die Justierung erfolgt z. B. durch    Verdrehen   der -Blattfeder auf der Achse,    wob.   -i dann    anschliessend   die Blattfeder, vorzugsweise durch eine Nietverbindung ausserhalb des Funktionsbereichs    ider   Feder in    entsprechender   Weise befestigt    wind.   



  Die Federarme der Doppelfeder drücken zweckmässig die Ziffernrolle nach einer    Seite,   so    @dass   neben    ,der   eingangs    .erwähnten   Aufgabe der    Lagensicherung   der Ziffernrolle zusätzlich auch ein etwa vorhandenes axiales Spiel der Ziffernrolle (beseitigt wird. Dies hat insbesondere :dann Bedeutung, wenn mehrere Ziffernrollen, wie es bei    einem      Gruppenzähler   der Fall    ,ist,   zu einer    Einheit   zusammengefasst sind. Im übrigen bewirkt z.

   B. eine zwangsweise Reibung der Federarme auf der Ziffernrolle auch noch eine ruhige Drehbewegung während der einzelnen    Fortschalt-      ,schritte.   Da die zweiarmige Blattfeder senkrecht    zur   Ebene    der   Drehrichtung der Ziffernrolle    wirkt,   ist bereits ein relativ geringer Federhub ausreichend, um    die   gewollte Sperrung der Ziffernrolle nach jedem    Halbschritt   zu erreichen. In Anbetracht dieses geringen Hubs    kann   die    Doppelfeder      .mit   ihren Federarmen relativ kurz ausgeführt werden :und dies ermöglicht damit auch eine gedrängte Bauweise des gesamten Zählwerks. 



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines Ausführungsbeispiels (der    Erfindung.   Es zeigen:    Fig.   1 in schematischer    Darstellung   die Gesamtansieht eines Impulszählwerks mit    Klappanker,   

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 Fig. 2 in vergrösserter Darstellung eine Teilansicht des    Zählwerks   mit Schaltgabel,    Ziffernrolle   und Rastvorrichtung zur Erläuterung der Erfindung, Fig. 3 eine Seitenansicht der Ausführung nach Fig. 2. 



  Das in Fig.l schematisch dargestellte, elektromagnetisch fortschaltbare Impulszählwerk besitzt einen Eisenkern 9 und eine Erregerspule 10 als Elektromagnetsystem. Diesem System ist ein Klappanker 7 zugeordnet, der zum Transport der Ziffernrolle 1 dient. Zu diesem Zweck ist am Klappanker 7 eine Schaltgabel 5 vorgesehen, welche meit    klauen-      förmigen   Enden versehen ist, die mit den in Fig. 2 sichtbaren Zapfen 4 der Ziffernrolle 1 betriebsmässig zusammenwirken. Zur reibfreien Halterung und    Lagerung   des    Ankers   7 ist eine Ankerfeder 7a vorgesehen, während zur    Rückführung   des    Ankers   7 in die Ruhestellung nach dem Ende des Zählimpulses die Zugfeder 11 dient.

   Sowohl die Ankerfeder 7a als auch die Zugfeder 11 sind an dem Joch 12 befestigt, wobei letzteres wiederum an dem Gestell 13 ,des Impulszählwerks verankert ist. Die Ziffern rolle 1 isst auf einer Achse 2 drehbar gelagert und durch eine Aufsteckscheibe 6 gesichert. 



  Der für die Erfindung massgebende Teil des Impulszählwerks ist in den Fig. 2 und 3 (im Vergleich zu Fig. 1 in vergrösserter Darstellung) gezeigt, wobei aber die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet wunden. Der Eisenkern 9 der Erregerwicklung 10 ist dabei nur an dem dem Klappanker 7 zugewandten Ende dargestellt. Der Klappanker 7 trägt die Schaltgabel 5 mit den klauenförmigen Enden 5a und 5b, die mit den an der Ziffernrolle 1 angebrachten Zapfen 4 betriebsmässig zusammenwirken. Zur    Vermeidung   von    Prellerscheinungen   bei der Drehbewegung der Ziffernrolle ist eine Blattfeder 3 vorgesehen, die senkrecht zur Ebene der Drehrichtung der Ziffernrolle angebracht ist.

   Diese    Z-      förmig   ausgeführte Blattfeder weist zwei Federarme 3a und 3b auf und ist auf der Welle 2 der Ziffernrolle 1 aufsteckbar. Wie am oberen Teil der Fig. 2 dargestellt, rastet der Federarm 3a unmittelbar hinter dem Zapfen 4 derart ein, dass eine Sperrung der Ziffernrolle entgegen dem betriebsmässigen Drehsinn des Zählwerks eintritt. Diese Sperrung erfolgt beim    nächsten   Halbschritt durch den Federarm 3b, um beim übernächsten Halbschritt    wieder   beim    Federarm   3a wirksam zu sein. Wie insbesondere aus der Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist die Feder 3 zur Fixierung an einem freigeschnittenen Lappen 13a des Gestells befestigt. Dieser Arm 13a kann zur Einstellung des Eingriffes der Federarme 3a und 3b zu den Nocken 4 um die Schaltrollenachse 2 geschwenkt werden.

   Im übrigen lässt sich aus dieser Figur erkennen, dass die Federarme 3a und 3b die Ziffernrolle 1 immer nach einer Seite an der Fig. 3 nach oben gedrückt wird, wodurch sich das axiale Spiel der Ziffernrolle 1 praktisch beseitigen lässt. Die Ziffernrolle 1 liegt dann unmittelbar auf der Aufsteckscheibe 6 an, die zur Sicherung der Ziffernrolle dient. 



  In der Fig. 3 ist ferner besonders deutlich ersichtlich, dass die Bewegungsrichtung der Federarme 3a und 3b senkrecht zur Ebene der Drehrichtung der Ziffernrolle 1 verläuft. Die Federarme 3a und 3b sind nämlich senkrecht zu dieser Ebene vorgespannt und werden beim Vorbeidrehen der Zapfen 4 ausgelenkt. Hat dabei eine der Zapfen das Federende 3a bzw. 3b erreicht, so nimmt dieses Federende seine Ausgangsstellung wieder ein und rastet in den Zwischenraum zweier nebeneinander liegender Zapfen. Die Vorderkante des jeweils wirksamen Federarms kommt dabei direkt hinter dem vorbeigedrehten Zapfen zur Anlage, so dass eine    Rück-      prellbewegung   nicht möglich ist. Die Einfalltiefe des Federarms wind dabei durch den nachfolgenden Zapfenbegrenzt, auf dem der Federarm im eingefallenen Zustand liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk mit Klappanker, der über eine Schaltgabel nach Art eines Ankergangantriebs auf leine die Ziffernrolle tragende Vorschubanordnung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung unsicherer Zählergebnisse durch Prellerscheinungen beim schrittweisen Anhalten der Bewegung auf der die Ziffernrolle (1) tragenden Achse (2) eine zweiarmige Blattfeder (3) angebracht ist, die senkrecht zur Ebene ,der Drehrichtung der Ziffernrolle (1) Aderart wirkt, dass nach jedem Halbschritt .eine Sperrung Ader Zif- fernrolle entgegen dem betriebsmässigen Drehsinn an einem -der radial zur Achse (2)
    angeordneten Zapfen (4) des Zählwerks eintritt. UNTERANSPRÜCHE 1. Impulszählwerk nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Blattfeder (3) ,als Z-förmige Blattfeder mit zwei Federarmen (3a, 3b) ausgebildet ist, die sich auf der Welle (2) der Ziffernrolle (1) befindet. 2.
    Impulszählwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die Feder ausserhalb ihres Funktionsbereiches an einem freigeschnittenen Lappen .(13a) befestigt und durch Schwenken um die Achse (2) der Ziffernrolle (1) einstellbar ist. 5.
    Impulszählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziffernrolle (1) auf der Achse (2) durch eine Aufsteckschcibe (6) gesichert ist.
CH1061065A 1964-08-07 1965-07-28 Elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk CH424333A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964S0092517 DE1250175B (de) 1964-08-07 1964-08-07 Elektromagne tisches Impulszahlwerk bei dem die Ziffernrolle durch den Anker eines Elektro magneten m zwei Schritten weitergedreht wird

Publications (1)

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CH424333A true CH424333A (de) 1966-11-15

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ID=7517272

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1061065A CH424333A (de) 1964-08-07 1965-07-28 Elektromagnetisch fortschaltbares Impulszählwerk

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DE1250175B (de) 1967-09-14

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