CH423508A - Bordwand für Lastkraftwagen und Anhänger, insbesondere für Palettentransportfahrzeuge - Google Patents
Bordwand für Lastkraftwagen und Anhänger, insbesondere für PalettentransportfahrzeugeInfo
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Description
Bordwand für Lastkraftwagen und Anhänger, insbesondere für Palettentransportfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Bordwand für Last kraftwagen und Anhänger, welche insbesondere für die Aufbauten von Palettentransportfahrzeugen ge eignet und bestimmt ist.
Um die Ladefläche von Fahrzeugen zum Trans port von Paletten vollständig ausnutzen zu können, ist eine bestimmte lichte Weite der Ladefläche, und zwar die doppelte Palettenbreite, zwischen den Bord wänden des Fahrzeugaufbaues erforderlich. Anderer seits ist die zulässige Gesamtbreite des Fahrzeugs auf ein bestimmtes Mass begrenzt. Mit den bisher übli chen Bordwänden lässt sich die Einhaltung dieser Innen- und Aussenabmessungen nicht erreichen, weil diese Bordwände aus Festigkeitsgründen eine be stimmte Wandstärke haben müssen, und weil ausser- dem die bekannten Bordwandverschlüsse meist über die Bordwandaussenfläche vorstehen.
Durch die Erfindung wird bezweckt, eine Bord wand mit einem Bordwandverschluss zu schaffen, welche den an Palettentransportfahrzeuge gestellten Anforderungen sowohl hinsichtlich der vorgeschrie benen Abmessungen als auch hinsichtlich der Festig keit und Sicherheit genügen.
Gemäss der Erfindung ist die Bordwand aus min destens zwei Strangpressprofilplatten aus Leichtme tall zusammengesetzt, die an ihren Aussenseiten mit hakenförmigen Längsrippen, an ihren zusammen- stossenden Längsrändern mit ineinandergreifenden Profilrändern und an ihren oberen bzw. unteren Längsrändern mit Hohlwulsten versehen sind.
Gege benenfalls kann eine obere Strangpressprofilplatte dieser Art mit einer entsprechenden unteren Strang- pressprofilplatte durch eine oder mehrere Strang- presszwischenprofilplatten verbunden werden, die mit Profilrändern versehen sind, welche in die be nachbarten Profilränder der oberen bzw. unteren Strangpressprofilplatte eingreifen können.
Diese Strangpressprofilplatten können aussen an ihren Hohlwulsten, hakenförmigen Längsrippen und Pro filrändern mit den üblichen, am Seitenrand des Fahr zeugrahmens drehbar gelagerten Bordwandscharnie- ren verbunden werden.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass die Gesamtstärke der Bordwand einschliesslich der Bordwandscharniere, der etwaigen Planenbefesti- gungsösen und der Verschlussorgane um so viel ge ringer als die Stärke der bisherigen Bordwände ge halten werden kann, dass die erforderliche lichte Weite der Ladefläche zur Unterbringung von zwei nebeneinanderliegenden Paletten eingehalten werden kann und trotzdem die zulässige Gesamtbreite des Fahrzeuges nicht überschritten wird.
Dank der hakenförmigen Längsrippen und der Hohlwülste der Strangpressprofilplatten erhält die Bordwand aber auch eine ausreichende Festigkeit und Stabilität.
Als Bordwandverschluss kann gemäss einer wei teren Ausbildung der Erfindung ein Drehhakenver- schluss verwendet werden, dessen Verschlusswelle in den senkrechten Abschlussprofilfassungen der Profil platten untergebracht werden kann. Der am oberen Ende der Verschlusswelle befestigte Verschlusshaken kann mit einem ortsfesten Lagerzapfen zusammenar beiten, der auf den Rungen des Fahrzeugaufbaues befestigt ist.
Die Betätigung der Verschlusswelle kann zweckmässig mittels eines Hebelarmes erfolgen, der in seiner Schliess-Stellung flach über der Aussenseite einer Profilplatte liegt und nicht über die zulässige Gesamtstärke der Bordwand hinausragt.
in einem senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 zeigt einen Teil der Bordwand mit ange deutetem Bordwandscharnier in Seitenansicht, Fig. 3 zeigt einen Teil der Bordwand mit einem Bordwandverschluss in Seitenansicht, Fig.4 zeigt eine Draufsicht auf die Bordwand nach Fig. 3 mit Drehhakenverschluss und Runge,
Fig. 5 zeigt einen waagerechten Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 6 zeigt einen waagerechten Schnitt nach der Linie<B>E -F</B> der Fig. 3, und Fig. 7 zeigt schliesslich einen senkrechten Teil schnitt nach der Linie G-H der Fig. 3.
Die Bordwand ist gemäss dem dargestellten Aus führungsbeispiel aus einer oberen Strangpressprofil- platte 1 einer unteren Strangpressprofilplatte 2 und einer mittleren Strangpressprofilzwischenplatte 3 zu sammengesetzt. Alle diese Strangpressprofilplatten sind aus Leichtmetall hergestellt.
Die obere Strangpressprofilplatte 1 hat an ihrem oberen Längsrand einen nach aussen vorstehenden Hohlwulst 4 und an ihrem unteren Längsrand einen nach unten offenen U-förmigen Profilrand 5. Dazwi schen hat die Profilplatte 1 an ihrer Aussenseite eine oder mehrere hakenförmige Längsrippen 6.
Die untere Strangpressprofilplatte 2 hat an ihrem unteren Längsrand einen zweckmässigerweise sym metrisch nach aussen und nach innen vorstehenden Hohlwulst 7 und an ihrem oberen Längsrand einen verstärkten Profilrand B. Dazwischen hat auch die Profilplatte 2 an ihrer Aussenseite mindestens eine hakenförmige Längsrippe 6.
Die Zwischenplatte 3 hat an ihrem unteren Längsrand wie die Profilplatte 1 einen nach unten offenen U-förmigen Profilrand 5 und an ihrem oberen Längsrand wie die Profilplatte 2 einen verstärkten Profilrand B. Eventuell vorgesehene weitere Zwi schenplatten sind, abgesehen von ihrer variablen Höhe, ebenso wie diese Zwischenplatte 3 ausgebildet.
Die verstärkten Profilränder 8 sind so bemessen, dass sie in die U-förmigen Profilränder 5 eingesteckt werden können, wodurch die einzelnen Profilplatten miteinander verbunden werden.
Sämtliche Profilplatten 1, 2, 3 werden an ihren nach aussen vorstehenden hakenförmigen Längsrip pen 6, an ihren U-förmigen Profilrändern 5 und an dem unteren Hohlwulst 7 mit den Bordwandschar- nieren 9 verbunden. Die unteren Enden der Bord wandscharniere 9 sind mittels Bolzen 10 an Schar nierlagern 11 drehbar gelagert, welche ihrerseits an einem profilierten Seitenrand 12 des Fahrzeugrah mens befestigt sind.
Der Seitenrand 12 hat eine Längsvertiefung 13, deren Profil dem nach innen vorstehenden Teil des Hohlwulstes 7 entspricht. Auf diese Weise wird zwi schen den gegenüberliegenden Wandungen der Längsvertiefung 13 und des Hohlwulstes 7 ein Laby- rinthspalt 14 gebildet, der das Eindringen von Was- ser und Schmutz in den Laderaum des Fahrzeuges von unten her wirksam verhindert.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, finden auch die Ösen 15 zur Planenbefestigung innerhalb der Ge samtstärke der Bordwand Platz, ohne nach aussen überzustehen. Die senkrechten Längsränder der Pro filplatten 1, 2, 3 werden durch senkrechte Abschlus- sprofilfassungen 16 verbunden, deren U-förmige Nuten 17 beidseitig über die senkrechten Längsrän der der Profilplatten greifen, wie aus Fig. 5 und 6 er sichtlich ist.
Ferner haben diese Abschlussprofilfas- sungen ein senkrecht durchgehendes Wellenlager 18, in welchem eine Verschlusswelle 19 drehbar gelagert ist.
Die Verschlusswelle 19 ist an ihrem oberen, über den Hohlwulst 4 vorstehenden Ende fest mit einem Verschlusshaken 20 verbunden. Dieser kann bei einer entsprechenden Drehung der Verschlusswelle 19 um einen Lagerzapfen 21 greifen, der auf dem oberen Ende einer Runge 22 befestigt ist. Zur Betäti gung der Verschlusswelle 19 dient ein am unteren Ende derselben befestigter Hebelarm 23, der an der Aussenseite der Bordwand verriegelt werden kann.
Zu diesem Zweck ist beispielsweise im Bereich des freien Endes 24 des Hebelarmes 23 ein hutförmi ger Profilsteg 25 auf den hakenförmigen Längsrippen 6 bzw. auf den U-förmigen Längsrändern 5 der Pro filplatten 2 oder 3 befestigt. Der Steg 25 hat eine Aussparung 26 zur Durchführung des Hebelarmen des 24. An der Innenseite des Steges 25 ist mittels eines Drehzapfens 27 eine Riegelplatte 28 drehbar gelagert. Zum Verschwenken der Riegelplatte 28 ist letztere mit einem abgekröpften Handgriff 29 verse hen. Alle diese Verschluss- und Riegelteile liegen in nerhalb der Gesamtstärke der Bordwand.
Zur Lösung des vorstehend beschriebenen Bord wandverschlusses genügt es, die Riegelplatte 28 mit tels des Handgriffes 29 nach oben zu schwenken und den dadurch freigegebenen Hebelarm 23 von der Bordwand weg nach aussen zu drehen. Dadurch wird die Verschlusswelle 19 in dem Wellenlager 18 der Abschlussprofilfassung 16 gedreht, und der Ver- schlusshaken 20 löst sich von dem ortsfesten Lager zapfen 21. Die Bordwand kann nunmehr nach unten geklappt werden. Das Verschliessen der wieder hoch geklappten Bordwand erfolgt in umgekehrter Reihen folge.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene und in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel, sondern sie umfasst alle Varianten im Rahmen des wesentlichen Erfindungsgedankens.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bordwand für Lastkraftwagen und Anhänger, insbesondere für Palettentransportfahrzeuge, mit im wesentlichen flachen Strangpressprofilplatten aus Leichtmetall, die mittels Bordwandscharnieren kipp- bar am Seitenrand des Fahrzeugrahmens gelagert und mittels lösbaren Verschlussorganen in ihrer Ab- schlussstellung verriegelbar sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wand aus mindestens zwei Strang pressprofilplatten (1, 2) zusammengesetzt ist, die an ihren Aussenseiten mit hakenförmigen Längsrippen (6),an ihren zusammenstossenden Längsrändern mit ineinandergreifenden Profilrändern (5, 8) und an ihren oberen bzw. unteren Längsrändern mit Hohl wülsten (4, 7) versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Bordwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die obere Strangpressprofilplatte (1) mit der unteren Strangpressprofilplatte (2) durch eine oder mehrere Zwischenprofilplatten (3) verbun den ist, die mit Profilrändern (5, 8) zum Eingreifen in die entsprechenden Profilränder (8, 5) der oberen bzw. unteren Strangpressprofilplatte (l, 2) versehen ist. z.Bordwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Hohlwulst (7) der un teren Strangpressprofilplatte (2) mit einem Seitenrand (12) des Fahrzeugrahmens zusammenarbeitet, der mit einer dem vorspringenden Teil des Hohlwulstes (7) entsprechenden Längsvertiefung (13) versehen ist, die zusammen mit dem Hohlwulst (7) einen Labyrinth spalt (14) bildet. 3. Bordwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die senkrechten Seitenränder der zusammengesetzten Profilplatten (1, 2, 3) durch senk rechte Abschlussprofilfassungen (16) verbunden sind, die mit U-förmigen Nuten (17) zum Einfassen der Plattenseitenränder und mit einem Wellenlager (18) zur Aufnahme einer Verschlusswelle (19) verse hen sind. 4.Bordwand nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verschlusswelle (19) des Bordwandverschlusses an ihrem oberen Ende mit einem Haken (20) zum Umgreifen eines ortsfesten Lagerzapfens (21) und an ihrem unteren Ende mit einem Hebelarm (23) versehen ist, der an der Aus senseite der Bordwand verriegelbar ist. 5. Bordwand nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Ende (24) des Hebelar mes (23) mittels einer drehbar an der Bordwand gela gerten Riegelplatte (28) verriegelbar ist. 6.Bordwand nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Riegelplatte (28) an einem Steg (25) gelagert ist, der an den hakenförmigen Längsrippen (6 bzw. 5) einer Strangpressprofilplatte (2 oder 3) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0038756 | 1963-01-11 | ||
| DEF0039890 | 1963-05-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH423508A true CH423508A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=25975601
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8464A CH423508A (de) | 1963-01-11 | 1964-01-07 | Bordwand für Lastkraftwagen und Anhänger, insbesondere für Palettentransportfahrzeuge |
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Family Applications After (1)
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| CH677764A CH466728A (de) | 1963-01-11 | 1964-05-25 | Bordwand für Lastkraftwagen und Anhänger, insbesondere für Palettentransportfahrzeuge |
Country Status (2)
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1964
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- 1964-01-08 BE BE642257A patent/BE642257A/xx unknown
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- 1964-05-28 BE BE648563D patent/BE648563A/xx unknown
Also Published As
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| CH466728A (de) | 1968-12-15 |
| BE648563A (de) | 1964-09-16 |
| BE642257A (de) | 1964-05-04 |
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